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LdT-Forum » Konsum » Sucht, Abhängigkeit & psychische Probleme » Hilfe bei Depressionen (wer hat Erfahrung?)


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AutorBeitrag
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Abwesender Träumer



dabei seit 2005
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  Geschrieben: 31.03.05 16:32
Hi Folks,

da sich der eine oder andere bestimmt schon mal näher mit der Thematik auseinandergesetzt hat oder auseinandersetzen musste hoffe ich auf eure Hilfe...

Es geht um meine Mutter, die seit der Trennung von meinem Vater (ca. vor 1,5 Jahren) in ein ziemliches Loch gestürzt ist.

Hier ne kurze Vorgeschichte:

Meine Eltern haben vor ca. 20 Jahren in ziemlich jungen Jahren geheiratet. War eigentlich ne ziemlich normale Ehe - Ab und zu mal Streit aber ansonsten ganz harmonisch.

Vor 6 Jahren ist meine Mutter dann arbeitslos geworden. Da mein Vater relativ gut verdient hat es locker für die Ganze Familie gereicht. Meine Mutter hat seitdem keinen neuen Job mehr bekommen / gewollt. Das heisst Sie ist den ganzen Tag zu Haus.

Innerhalb der letzten Jahre hat meine Mutter Stück für Stück die Ganzen Eskapaden und Affären meines Vaters aufgedeckt. Es hat sich dann herausgestellt das er Sie schon von Anfang an mit anderen Frauen betrügt und ein regelrechtes Doppelleben führt / führte. :(

Nach ewigem hin und her leben die beiden nun seit 1,5 Jahren getrennt.
Ich komme mitlerweile ganz gut mit der Situation zurecht.

Jetzt zum eigentlichen Problem:

Irgendwie kommt meine Mutter auch nach der Ganzen Zeit nicht von meinem Vater los... Sie hasst Ihn zwar hat aber auf der anderen Seite noch ziemlich starke Gefühle für ihn.

Jedenfalls versinkt Sie jeden Tag aufs Neue in den alten Geschichten und kann es irgendwie nicht verarbeiten.
Manchmal weint Sie einfach den halben Tag oder bekommt einen ziemlich hysterischen Wutausbruch.
Desweiteren kommen auch Schlafstörungen hinzu die das Ganze natürlich nicht besser machen.

Seit einigen Tagen sind auch Suizid-Gedanken dazu gekommen die Sie mir gegenüber frei geäußert hat. Kenne meine Mutter eigentlich ganz gut und denke schon das Sie es sehr ernst damit meint.

Ich glaube nicht das Sie sich in der Situation noch alleine Helfen kann. Es haben auch schon viele Leute (einschliesslich mir) mit ihr über alles geredet und eigentlich keinen Erfolg gehabt. Sie kann es einfach nicht verarbeiten.

Sie wirkt wie ein kleines Kind mit viel Wut im Bauch das einfach nicht (mehr) in der Lage ist seine eigene Lage objektiv zu beurteilen.

Weiss nicht wie ich Ihr noch helfen soll - haben auch schon über eine Psychotherapie gesprochen aber dann kamen wieder diese typischen Argumente (ich bin doch nicht verrückt blablabla). Sie denkt Sie bekommt das irgendwie allein hin - ich seh das anders.

Wer hat so etwas schon mal durch und wie bekomm ich in diesem Fall professionelle Hilfe??? :cry:
 
Abwesende Träumerin



dabei seit 2003
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  Geschrieben: 31.03.05 16:49
in jeder größeren Stadt gibt es von der Caritas psych. Hilfe (kostet auch nix). Aber sogar jeder gute Hausarzt müsste das erkennen und ihr konkrete Adressen bzw. Überweisungen geben, dazu evtl. Medikamente wie Antidepressiva (die leider nicht sofort wirken).
Sofort-Tipp: Kauf ihr in der Apotheke die Rescue Remedy Bachblüten-Tropfen, die helfen schon sehr schnell, wenn sie die einige Tage lang brav nimmt gehts ihr gleich besser, mir haben die gleich am 2. Tag geholfen... ich hab aber nicht wie drauf steht 4 sondern mind. 20 Tropfen jedes Mal genommen und wenns mir noch schlechter ging gleich wieder was davon...
die Tropfen kosten glaub 15 EUR, lohnt sich aber...
im Telefonbuch findest du sicher die TelNr. von den Caritas Beratungsstellen.
Lass sie nich zu viel allein, dann kann sie sich nich so leicht was antun.
~~~
zu lieben, zu verlangen, das ist`s wohl, was man Leben nennt... ich versuch, es zu ertragen... - - - a squirrel`s just a RAT with a CUTER outfit *lol*
Abwesende Träumerin

dabei seit 2004
865 Forenbeiträge

  Geschrieben: 31.03.05 22:30
ich denke das größte problem ist, dass deine mutter sich nicht helfen lassen will. denn das ist immer der erste schritt. bevor sie nicht akzeptiert, dass sie ein problem hat und dass sie es wohl nur mit fremder hilfe schafft, wird sie nicht zum psycho-doc gehen. obwohl es wahrscheinlich die beste alternative wäre.

unter umständen bringt es etwas einfach ein paar infos einzuholen, die klarstellen, dass auch depressionen eine organische ursache haben (wobei sich psychische ursachen und organische ursachen gegenseitig bedingen, s. hier:  http:// www.rci.rutgers.edu/~lwh/drugs/chap06.htm, ist leider ziemlich lang und auf englisch, aber dafür auch seeeeehr gut).
vielleicht lässt sie sich ja so von dem gedanken abbringen, dass psychiater nur was für verrückte sind....?
auch 5htp hat soweit ich weiß bei vielen depressiven patienten eine ähnlich gute wirkung, wie SSRI's und deine mutter muss nicht zum psychiater(obwohl es natürlich besser wäre).

hat deine mutter denn ein gutes soziales umfeld, gute freunde, mit denen sie auch was unternehmen kann bzw. öfter was unternimmt?
das ist imo nämlich auch ganz wichtig, dass sie, wenn sie schon depressiv ist, nicht noch deswegen in ein total monotones leben verliert. denn sowas ist einfach ein teufelskreis. auch wieder eine aufgabe zu haben kann nämlich durchaus helfen. da wäre ein job natürlich toll, aber auch soziales engagement, sport, ein haustier könnten sie vielleicht ablenken.
Nichts in deinem Leben kann Wirklichkeit werden, das du nicht zuvor geträumt hast.
Abwesende Träumerin

dabei seit 2004
34 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 31.03.05 23:42
zuerst möchte ich dir sagen,dass du deiner mutter nur helfen kannst wenn sie das wircklich will.ich habe ändliche erfahrungen gemacht, ich konnte zuletzt nicht mehr schlafen und kaum mehr essen. ich war nur noch am überlegen wie ich ihr helfen kann.
gib ihr zeit und zeig ihr das du immer für sie da bist. schlag ihr vor mal ein tagebuch zu führen, oder zu zeichenn,irgend auf eine art ihre gefühle auszudrücken.vielleicht würde auch helfen wen sie wieder arbeiten würde, ich denke wie mehr zeit man hat zum nachdenken um so schlimmer wird es.irgend wo muss sie einen weg finden diese wut abzubauen...
ich wünsche dir ganz viel kraft und hoffe es geht ihr bald wieder gut!
weiss nicht wie das in deutschland ist aber such mal nach selbsthilfegruppen,vieleicht stimmt sie ja da zu
 
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



dabei seit 2005
54 Forenbeiträge

  Geschrieben: 01.04.05 17:42
@seductive

Anti-Depressiva hat meine Mutter schon mal verschrieben bekommen. Sie hat das Zeuch auch 1-2 Monate eingenommen. Ich hatte damals den Eindruck das es Ihr um einiges besser ging (z.B. mit dem schlafen) allerdings hat Sie das Medikament dann wieder abgesetzt weil Sie angeblich davon zugenommen hat - oh Man :roll: in der Hinsicht kann ich Sie wirklich nicht verstehen - echt übel.

Der Tipp mit den Bachblüten-Tropfen ist vielleicht Gold Wert. Baut man bei dem Zeug eigentlich ne Toleranz auf??? Ich nehme an das es sone Art pflanzlicher Stimmungsaufheller ist :?:

In der nächst grösseren Stadt gibt es übrigens einen sozial-psychologische Dienst der auch Hausbesuche macht. Hab dort gestern schon mal angerufen aber leider niemanden erreicht. Ich probiers gleich Montag früh nochmal.
Vielleicht ist meine Mutter dieser Sache ja aufgeschlossener gegenüber als einem Besuch beim Psychiater.... :wink:

@haselmaus

ich probiers erstmal mit den Bachblütentropfen bei ihr - falls das nicht so gut funktioniert dann misch ich ihr einfach jeden Tag heimlich ne ordentliche Portion 5-HTP in die Mahlzeiten :wink: Nein mal im Ernst 5-HTP wäre vielleicht auch ne Alternative.

Ich glaub im Laufe der Zeit ist meiner Mutter ein bisschen die Objektivität bezüglich ihrer selbst abhanden gekommen. Mir kommt es so vor als erkennt sie garnicht was sie eigentlich für ein Problem hat. Wenn man es ihr allerdings sagt dann sieht sie es auch durchaus ein. Da sie es selbst einfach nicht so richtig auf die Reihe kriegt kümmere ich mich jetzt also um professionelle Hilfe.

Zu den sozialen Kontakten / Alltag:

Eigentlich steht meine Mutter trotz der Arbeitslosigkeit noch ganz gut im Leben. Sie kommt eigentlich jeden Tag raus (und wenns nur mal zum einkaufen oder zur Kosmetik :roll: ist). Zwischenmenschliche Kontakte hat sie auch genug (Familie, Verwandtschaft, ein paar Bekannte). Glaub nicht das die Einsamkeit ihr Problem ist. Sie kann einfach nur die Sache mit meinem Vater nicht verarbeiten. Ein Problem ist vielleicht das Sie keine Hobbys hat - und ich meine wirklich KEINE.

Ein Tapetenwechsel wäre vielleicht auch mal ganz gut - vieleicht kann ich Sie ja zu einem Umzug in die Stadt bewegen...

@stylemaus

Wenn Sie wieder eine Arbeit hätte würde Ihr das bestimmt helfen, aber sie ist mittlerweile schon ziemlich lange arbeitslos und bekommt jetzt auch nen ordentlichen Batzen Unterhalt von meinem Vater. Glaub so richtig kann sie sich nicht motivieren ne Arbeit zu suchen. Bei ihr läufts jetzt nach dem Motto - der Arsch hat mich solange betrogen, jetzt soll er gefälligst das ganze Leben für mich zahlen.... Ich hoffe das sie diese Meinung ablegt wenn es ihr wieder besser geht. :?

:arrow: Erstmal vielen Dank für eure Antworten

Wenn sich irgendwas ergibt poste ich nochmal... Bin natürlich auch für weitere Tipps dankbar.

Wünsch euch allen ein schönes Wochenende :D
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 01.04.05 23:52

Doode schrieb:
Seit einigen Tagen sind auch Suizid-Gedanken dazu gekommen die Sie mir gegenüber frei geäußert hat. Kenne meine Mutter eigentlich ganz gut und denke schon das Sie es sehr ernst damit meint.



Ich weiß nicht ob dir das hilft aber die meißten Menschen die ihren Suizid Gedanken frei aüßern begehen letztendich kein Suizid das ist meist ein hilfeschrei. Ist aber wirklich scheiße das das eine Mutter macht...
 
Abwesende Träumerin



dabei seit 2003
465 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 02.04.05 17:42
"Doode" schrieb:
@seductive

Anti-Depressiva hat meine Mutter schon mal verschrieben bekommen. Sie hat das Zeuch auch 1-2 Monate eingenommen. Ich hatte damals den Eindruck das es Ihr um einiges besser ging (z.B. mit dem schlafen) allerdings hat Sie das Medikament dann wieder abgesetzt weil Sie angeblich davon zugenommen hat - oh Man :roll: in der Hinsicht kann ich Sie wirklich nicht verstehen - echt übel.

Der Tipp mit den Bachblüten-Tropfen ist vielleicht Gold Wert. Baut man bei dem Zeug eigentlich ne Toleranz auf??? Ich nehme an das es sone Art pflanzlicher Stimmungsaufheller ist :?:

In der nächst grösseren Stadt gibt es übrigens einen sozial-psychologische Dienst der auch Hausbesuche macht. Hab dort gestern schon mal angerufen aber leider niemanden erreicht. Ich probiers gleich Montag früh nochmal.
Vielleicht ist meine Mutter dieser Sache ja aufgeschlossener gegenüber als einem Besuch beim Psychiater.... :wink:


Hausbesuche? das ist ja cool, dass es das bei euch gibt.
Also ich hatte die Rescue Remedy nur ca. 1 Monat lang genommen, ne Toleranz hab ich nich gemerkt, eher, dass ich am Ende weniger brauchte. Einige Wochen, nachdem ich komplett damit aufgehört hatte, kamen aber wieder vereinzelt Alpträume zurück, aber ich muss mich noch kräftiger mit dem Thema auseinander setzen, das alles verarbeiten, dann wirds schon.
Welche Anti-Depressiva hatte sie denn bekommen? Wenn sie selbst gemerkt hat, dass es ihr damit besser geht, kann man doch evtl. auf ein anderes Präparat umstellen, das nicht zu Gewichtszunahme führt... soll sie halt einfach nochmal mit ihrem Arzt reden?
Die Tropfen sehen übrigens so aus:


426016_b.jpg
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ICQ
  Geschrieben: 02.04.05 18:16
hier ich hab erfahrungen *meld* leider zuviel. wenn du mit mir reden möchtest, adde mich in deiner icq liste. ich schau dann mal rein.

*edit* dein beschriebener fall ist hart. für sie wäre eine psychotherapie in begleitung mit passenden medikamenten das beste, denke ich. wenn sie natürlich so drauf ist, dass sie meint keinen psychotherapueten zu brauchen, sieht die ganze sache wieder anders aus.

hab eben noch gelesen, dass jemand das wort "psychiater" erwähnt hat. psychiater sind nur für akute sachen da. sie geben dir schnell medikamente. sie haben aber sehr wenig zeit zu reden, dafür ist die psychotherapie da. dort sitzen keine psychiater, sondern therapeuten. um das mal klar zu stellen.
dicht
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



dabei seit 2005
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  Geschrieben: 05.04.05 13:42
@Winkeladvokat

Zitat:
Ich weiß nicht ob dir das hilft aber die meißten Menschen die ihren Suizid Gedanken frei aüßern begehen letztendich kein Suizid das ist meist ein hilfeschrei.



Ja das denke ich auch. Man muss schon fast sagen "Glücklicherweise" äußert Sie es so frei. Wenn Sie alles in sich reinfressen und immer ruhiger werden würde dann wäre es viiiieeel problematischer.

@seductive

Hab genau diese Tropfen am Freitag für sie in der Apo gekauft. Sie nimmt jetzt 3x täglich 8 Tropfen und das seit Sonnabend. Werd heut mal nachfragen ob sich schon eine Besserung ergeben hat....

@ALL

Das Wochenende verlief eigentlich ziemlich gut. Sonntag vormittag ging es ihr nicht so toll allerdings konnte sie dieses mal vernünftig mit der Situation umgehen (nicht so wie letzte Woche :roll: ). Wir haben dann geredet. Am Nachmittag gings ihr schon besser.

Das Beste:

Sie hat mittlerweile erkannt das sie ohne Hilfe aus dieser Situation nicht mehr rauskommt und will in dieser Woche einen Psychiater kontaktieren.
Ich werde in der Zwischezeit mal den sozial-psychatrischen Dienst bei uns in der Stadt anrufen und nachfragen was für Therapiemaßnahmen möglich sind bzw. ob mal jemand vorbeikommt und sich mit meiner Mutter auseinandersetzt.

@Yonas


Zitat:
hab eben noch gelesen, dass jemand das wort "psychiater" erwähnt hat. psychiater sind nur für akute sachen da. sie geben dir schnell medikamente. sie haben aber sehr wenig zeit zu reden, dafür ist die psychotherapie da. dort sitzen keine psychiater, sondern therapeuten. um das mal klar zu stellen.



Da stimme ich dir zu. Psychotherapie wäre denke ich weitaus sinnvoller. Sie hätte denk ich auch kein Problem in eine Selbshilfegruppe zu gehen...


Zitat:
hier ich hab erfahrungen *meld* leider zuviel. wenn du mit mir reden möchtest, adde mich in deiner icq liste. ich schau dann mal rein.



Wenn ich Zeit hab schick ich dir ne PM. Dann kannst du mir deine ICQ-Nummer mitteilen. :wink: Vielen dank
 
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 05.04.05 13:56

Doode schrieb:
@Winkeladvokat

Zitat:
Ich weiß nicht ob dir das hilft aber die meißten Menschen die ihren Suizid Gedanken frei aüßern begehen letztendich kein Suizid das ist meist ein hilfeschrei.



Ja das denke ich auch. Man muss schon fast sagen "Glücklicherweise" äußert Sie es so frei. Wenn Sie alles in sich reinfressen und immer ruhiger werden würde dann wäre es viiiieeel problematischer.



da wär ich vorsichtig. ich kenn das von mir. ich habs meiner psychologin auch erzählt und wenns mir weiterhin so schlecht gegangen wäre, hätte ichs glaube gemacht. suizidgedanken waren bei mir stark ausgeprägt und schon allein das ding, dass sich mein hirn ohne das ich selber nachgedacht hab, sich sachen zusammengesponnen hat, wie ich mich am besten umbringe, hat mich total kirre gemacht. ich konnte dabei zugucken, wie als ob ich jemandem dabei zugucke, wie er eine geschichte schreibt und nich weiss, was als nächstes passiert.
aber ich finds voll cool, dass du dich so um deine mutter kümmerst, ich war damals mit der scheisse größtenteils allein. lass du sie nich alleine. viel glück.
Wo wir am Leben gehindert werden, fängt unser Widerstand an!

Das Leben ist eine Krankheit, welche durch Geschlechtsverkehr übertragen wird und immer tödlich endet.
Abwesende Träumerin



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  Geschrieben: 05.04.05 22:54
doode: geht es Deiner Mom schon besser?
Ich musste gestern mein Kätzchen einschläfern lassen, war nur noch am weinen. Mein Freund hat gesagt, ich soll abends nochmal die rescue remedy nehmen. etwas haben sie geholfen. bin trotzdem noch sehr traurig. :cry:
~~~
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 06.04.05 10:57
@seductive

hab gestern Abend mit ihr telefoniert und sie klang recht gut....
Ist eine von ihren guten Phasen (vielleicht liegts sogar an den Bachblüten Tropfen??) - kann aber in 2-3 Tagen schon wieder anders aussehen. Trotzdem bin ich erstmal froh das es ihr wieder besser geht.
Letzte Woche hab ich mir schon grosse Sorgen gemacht :cry:

Das mit deiner Katze tut mir Leid... hoffe sie war wenigstens schon älter :?: :(

Wir haben übrigens seit 4 Wochen auch mal wieder ne Katze. Son kleines hyperaktives Ding das die ganze Zeit durch die Bude flitzt und die Türen allein aufmacht. :D

Liebe Grüße
 
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ICQ
  Geschrieben: 06.04.05 11:18
stimmungsschwankungen sind mega fieß :(
dicht
Abwesende Träumerin



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  Geschrieben: 06.04.05 19:49
nein, die Kleine war erst 3 Jahre alt, deswegen tuts ja so weh.
mein Großer wird im Sommer 7, dem geht's aber gut. er vermisst die Kleine nur sehr... ich auch. aber ich hab sie gesehen, mit den gelben Schleimhäuten... Leberversagen... so hatte sie wenigstens keine Schmerzen.. hätte ich sie wieder mit heim genommen wär sie in den nächsten Tagen unter Schmerzen eingegangen... so ist sie friedlich eingeschlafen (und dafür hat der Tierarzt 40 EUR verlangt)...
~~~
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Ex-Träumer
  Geschrieben: 06.04.05 19:57

Patti schrieb:

Doode schrieb:
@Winkeladvokat

Zitat:
Ich weiß nicht ob dir das hilft aber die meißten Menschen die ihren Suizid Gedanken frei aüßern begehen letztendich kein Suizid das ist meist ein hilfeschrei.



Ja das denke ich auch. Man muss schon fast sagen "Glücklicherweise" äußert Sie es so frei. Wenn Sie alles in sich reinfressen und immer ruhiger werden würde dann wäre es viiiieeel problematischer.



da wär ich vorsichtig. ich kenn das von mir. ich habs meiner psychologin auch erzählt und wenns mir weiterhin so schlecht gegangen wäre, hätte ichs glaube gemacht. suizidgedanken waren bei mir stark ausgeprägt und schon allein das ding, dass sich mein hirn ohne das ich selber nachgedacht hab, sich sachen zusammengesponnen hat, wie ich mich am besten umbringe, hat mich total kirre gemacht. ich konnte dabei zugucken, wie als ob ich jemandem dabei zugucke, wie er eine geschichte schreibt und nich weiss, was als nächstes passiert.
aber ich finds voll cool, dass du dich so um deine mutter kümmerst, ich war damals mit der scheisse größtenteils allein. lass du sie nich alleine. viel glück.



Das ging mir auch eine viel zu lange Zeit ziemlich genauso...

Ich habe es auch immer wieder versucht, mir die Pulsadern aufzuschneiden, war aber irgendwie zu dumm oder feige... Allerdings habe ich es auch nciht vielen gesagt nur meiner Freundin. Und als ne Ärztin meinte ich müsse unterschreiben dass ich mich nich umbringe bis meine Psychologin ausm Urlaub zurück is wollt ich das irgendwie nicht unterschreiben. Erst als sie nicht aufhörte mir mit Psychiatrie zu drohen... Dabei war es so offensichtlich, dass sie n Scheißdreck auf meine Unterschrift geben konnte... Aber Hauptsache sie hat ihre Pflicht getan *lol*...

Naja, merk gerade mein Beitrag ist nicht wirklich hilfreich... :roll:
 

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