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  Geschrieben: 29.08.12 20:13
Dies ist eine automatisch erstellte Diskussion über den Tripbericht Alkohol-Besser als sein Ruf (hier im Forum), welcher von 20fox geschrieben wurde. Der Bericht ist vom 29.08.2012.

Diese Diskussion wurde am 29.08.2012 von Dreamtime gestartet.


 
Traumländer



dabei seit 2011
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  Geschrieben: 29.08.12 21:07
Naja, ich bin zwar ein großer Alkohol-Verabscheuer, aber der Bericht hat mir gefallen! Vor allem deine subjektive Wirkungsbeschreibung je nach Trinkmenge fand ich sehr gut. Eine Frage: meinst du 0,33l Bierflaschen oder 0,5l?
Habe 8/10 gegeben.
 
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Traumländer



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  Geschrieben: 29.08.12 21:16
Erstmal vielen Dank, ist mein "Erstling".

Ich trinke eigentlich immer 0,33l Flaschen.
Bei 0,5 vergesse ich immer, dass es soviel ist und denke:
"Ach du hast ja erst 2 Flaschen getrunken eine geht noch ganz entspannt".
Bei 1,5 liter Bier ist dann der leichte Rausch auch bei mir verlassen.

Ab wieviel ich welche Wirkung erziele liegt aber bei mir krass an der Tagesform.
Ich kann auch mal n Sixpack leer machen und bin nur angetrunken. Andererseits bin ich manchmal mit 4 0,33 Flaschen schon mehr als angetrunken.

"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
Traumländer



dabei seit 2011
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  Geschrieben: 29.08.12 22:26
Deine Trinkverhältnisse sind gar nicht so hoch angesetzt, merke ich. Für manche wäre diese Menge ja bloß so was wie ein "Aufwärmen".

Ich trinke keinen Alkohol mehr, einfach deshalb, weil ich mit der Wirkung absolut nicht klarkomme, weder körperlich, noch psychisch. Ein Bier (0,5l) geht noch völlig klar, allerdings fühlt sich mein Kopf schon etwas "weich" an im Nachhinein. 2 Bier... Naja, man merkt den Rausch schon deutlich. 3 Bier finde ich schon heftig. Dann fühle ich mich einfach unwohl, und zwar psychisch. Ich komme mir dann einfach vor wie eine andere Person, als ob ich irgendwie nen Film gucke oder so. Je mehr dann dazukommt, desto kleiner wird die Leinwand, desto weiter hinten sitze ich. Ich finde das wirklich unangenehm, darum bin ich auch nie über 4-5 Bier hinausgekommen. Durch Gras oder MDMA hab ich solche Fremdseinsgefühle nie. Alkohol wirkt sehr stark psychoaktiv bei mir. Und ich kriege schon nach 3 Bier nen Kater und kann dann meistens die ganze Nacht nicht einschlafen. Der Kater äußert sich zwar nur leicht, z.B. durch Kopfschmerzen, aber der Psychokater ist schlimmer. Ich habe am nächsten Tag immer starke Stimmungsschwankungen. Das sind so meien persönlichen Gründe, warum ich Alkohol nicht mag.
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 29.08.12 23:00
Ich find es nicht gut wie der Alkohol hier verharmlost wird, Alkohol ist sehr schädlich und hatt auch Abhängigskeitspotenzial.
Ihr würdet es auch nicht gerne sehen wenn jemand schreibt "spritzt euch ruhig mal bisschen meth" aber wenn jemand schreibt "trinkt ruhig mal ein bier" dann wird das toleriert.

Sowas regt mich auf.. der Bericht war an sich nicht schlecht, trdm. 5/10
 
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  Geschrieben: 29.08.12 23:17
Würde ich so eine Aufzählung mit Heroin durchziehen, am Ende mit der fröhlichen Aufforderung am besten doch mal ein bißchen H zu ballern, dann möchte ich nicht wissen was ich an Kontra bekäme.

Man sollte nie vergessen, dass "n paar Bierchen oder selten mal was Härteres" zu jährlich 70.000 Toten allein in Deutschland führen. Darin sind nicht enthalten: Folgeschäden durch Alkoholkonsum a la Autounfälle sowie Gewaltdelikte, die ebenfalls mindestens im 4-stelligen im Jahr liegen müssen. Der deutsche Alkoholkonsum kostete die deutschen gesetzlichen! KK mehr als der Nikotinkonsum der Deutschen. Ich denke im Suchtbericht des Jahres 2010 waren das 23 Milliarden Kosten durch den Konsum von Alkohol gegenüber 20 Milliarden Kosten durch Nikotinkonsum.

Demgegenüber stehen nicht einmal 1.500 Tote durch illegale Drogen im Jahr 2010. Man kann gar nicht soviel fressen wie man kotzen möchte!
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Traumländer



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  Geschrieben: 29.08.12 23:29
Hallo

habe den TB ebenfalls gelesen da ich mir erhoffte in diesem evtl für mich unvorstellbare positive Wirkungen des Alkohols rauszulesen. Dies ist jedoch nicht der Fall gewesen und ich kann nicht verstehen was genau jetzt anhand deiner Beschreibung im TB die positive Wirkung des Alk sein soll, die angeblich besser als sein Ruf ist ?
Denk mal drüber nach, die ganzen Sachen die du für positiv empfindest sind doch hier vollkommen unabhängig vom Alkohol ? Festivals und alles drum herum mein ich jetzt. Sorry aber ich verstehe nicht inwiefern der Alk da positiv beiträgt bei sachen die so oder so schon positiv sind und Laune machen... naja


PS: Double beschreibt genau das was ich auch immer fühle wenn ich alkohol trinke, besser hätte ich es nicht sagen können (das mit der ich-entfremdung etc), daher trinke ich nun schon 3 jahre keinen alkohol mehr, nichtmal ein bier oder ein sekt an silvester, ich finde alkohol die überflüssigste Droge der Welt und werde sie vorraussichtlich auch nie wieder konsumieren. Wieso auch ? Wie gesagt, alles was mit alk toll ist, ist ohne alk mindestens genauso toll, vorallem die sache mit dem Tanzen und mädchen anquatschen... naja
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DRSGME.ORG
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  Geschrieben: 30.08.12 10:16
Zitat:
Alkohol- Besser als sein Ruf (im Forum)
Ich möchte jetzt mal etwas positives über Alkohol schreiben,da sich die negativ Berichte häufen.


soso:

Zitat:
Ich habe mit dem Trinken angefangen, da war ich 13,rnwas meine Mutter teilweise auch wusste.
Gekotzt hab ich dann auch das erste mal mit 13.


Zitat:
Wir mussten mal jemanden einsperren, weil er so besoffen war, gegen sich selbst mit 2 Mikrophonen Sing-Star zu spielen.
Lautstark beschallte er das ganze Haus auch ohne Mirkos
und als dann die Mutter eines Freundes als "Taxi" auftauchte, hatten wir schiss, das er rauskommt und sie völlig zu anlallt (damals noch unter 16).


Zitat:
Eine große Sauforgie[...]


Zitat:
[...]denn ich vergesse bei einem Vollrausch,was ich alles getrunken habe.


Zitat:
Lallen wird zur Muttersprache erklärt.


Zitat:
Bin einmal mitten auf einer relativ befahrenen Straße eingepennt.


Zitat:
Aber wag es ja nicht, dich in dein warmes Bett zu bequemen. Denn jetzt schlägts volles Rohr zu.
Eine schlimmere Achterbahnfahrt gibt es nicht. Alles schwankt, sobald man die Augen schließt, dreht man sich wie in einer Zentrifuge.
Der kleine rote Lichtpunkt rotiert jetzt unglaublich schnell im Kreis, der kleine Bastard!


Zitat:
Die Nebenwirkungen von zuviel Alkohol sind:
Oben beschriebene Einschlafschwierigkeiten.
Übelkeit (Kotzen ist befreiend, jedoch will man weiterkotzen, selbst wenn der Magen leer ist)


Zitat:
Nachdem ich meinem schwarzen T-Shirt mit ein paar rosa Glühweinkotzespritzer verziert hatte,
nahm ich meine Spucktüte und zog mich aufs Sofa im Wohnzimmer zurück.
Mir war kotzübel, alles drehte sich auch mit offenen Augen.


Zitat:
Danke Mama! An dieser stelle möchte ich dir danken, denn das war ein wahrer Horror!


Merkste selbst oder?


 
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  Geschrieben: 30.08.12 12:02
20fox schrieb:
Fazit:
Alkohol ist toll!
Trinkt ruhig ein Bierchen oder 2.

würdest du das bitte entfernen? danke.
"Man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht nach ihrem Tode"
Montesquieu (1689-1755)
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Traumländer



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  Geschrieben: 30.08.12 14:02
zuletzt geändert: 30.08.12 14:56 durch 20fox (insgesamt 1 mal geändert)
Tschuldigung, war gerade erst wieder online und hab die Zahlreichen kommentare gesehen, werde die jetzt stück für stück durcharbeiten und kann vorallem erstmal sagen:
Es tut mir leid.
Die Konsumaufforderung zu Alkohol wird natürlich sofort rausgestrichen.
Da habt ihr alle recht, war Gedankenlos und Dumm!

Was ich mit dem Bericht eigentlich sagen wollte, war,
dass der Vollrausch und der übermäßige Konsum zu den Problemen führt,
wenig Alkohol doch aber durchaus spaß machen kann.
Der Bericht sollte den Vollrausch verteufeln,
den geringen, mittleren Konsum aber durchaus als positiv darstellen.

Ich werde das ganze nochmal überarbeiten,
denn jetzt im nachhinein ist auch mir klar,
das so ein Bericht mal garnicht geht.
Vorallem das Fazit.
Danke für die Kritik

Der vergleich mit illegalen Drogen ist übrigens zwar ein häufiges argument,
doch muss man hier auch die Konsumentenzahlen vergleichen.
Bei Allkohol dürften die Dezent über denen von Heroin liegen,
was sicherlich auch teilweise die große Todeszahl erklärt.
Was nicht heißt, das Alkohol nicht schädlich ist.
Aber Heroin als Opiat ist es ebenfalls nicht.
Hier verweise ich gerne auf Chinas Opiumproblem im 19. Jahrhundert.
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  Geschrieben: 30.08.12 20:39
Alkohol ist eine tolle Sache, solange man ihn in Maßen konsumiert. Ab einer gewissen Menge teilt einem der Körper leider unweigerlich mit, dass es sich um ein Nervengift handelt. Eigentlich der Hauptgrund, warum ich Mary Jane dem Alkohol vorziehe :D obgleich Party machen mit Alk besser funktioniert...
Gründungsmitglied des "Ich hasse alle Menschen" e.V.
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  Geschrieben: 30.08.12 21:37
20fox schrieb:
....
Der vergleich mit illegalen Drogen ist übrigens zwar ein häufiges argument,
doch muss man hier auch die Konsumentenzahlen vergleichen.
Bei Allkohol dürften die Dezent über denen von Heroin liegen,
was sicherlich auch teilweise die große Todeszahl erklärt.
Was nicht heißt, das Alkohol nicht schädlich ist.
Aber Heroin als Opiat ist es ebenfalls nicht.
Hier verweise ich gerne auf Chinas Opiumproblem im 19. Jahrhundert.


Finde ich nicht. Wenn man riskantes Trinkverhalten als erwähnenswertes Problem bezeichnen möchte, denn das tun immerhin (laut meinem letzten Stand) knapp zehn Millionen Menschen in Deutschland und man die registrierten eineinhalb Millionen Alkoholiker addiert sind es elfeinhalb Millionen Menschen in Deutschland. Ca Achtzig Millionen Menschen leben in Deutschland (gerundet), lass uns davon zwanzig Millionen Kinder und Jugendliche (zu jung) und 'n paar alte Mitbürger die nicht mehr riskant trinken (zu alt) sowie die Antialkoholiker abziehen (und 20 Millionen sind mMn niedrig geschätzt!), dann bleiben uns sechzig Millionen von denen elfeinhalb Millionen erwähnenswerte bis sehr schwere Probleme haben. Das macht pi mal Daumen jeden Fünften...

In Deutschland sind dagegen 250.000 Menschen offiziell in Substitutionsbehandlung (glaub Stand 2010). Jürgen Neumeyer weist in Zwischen Legalisierung und Normalisierung (ISBN 3-89472-249-5) darauf hin, dass von ca 2-3 Millionen Gelegenheitskonsumenten von Kokain und Heroin ausgegangen werden kann. Das Buch ist von '92 also schätzen wir mal es sind mittlerweile vier Millionen (meiner Meinung nach niedrig geschätzt), dann ist es gerade mal jeder 16. der so schwere Probleme hat, dass er sich in Substitutionsbehandlung begibt.

Ist immer so'ne Sache mit den Konsumentenzahlen, was? ;-)

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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 30.08.12 21:49
Nichts für ungut, aber 4 Millionen Gelegenheitskonsumenten von Kokain und Heroin (wieso hier jetzt eigentlich 2 Substanzen zusammen?) halte ich für viel zu hoch geschätzt, das wären schon so viele, wie für Cannabis geschätzt werden, und dass Cannabis deutlich häufiger als Heroin und Kokain konsumiert wird, steht wohl außer Frage.
Außerdem finde ich nicht, dass man die Jugendlichen zu den Alkoholabstinenten zählen kann, im Gegenteil, gerade die Jugend betreibt einen enorm hohen Alkoholkonsum, und das fängt bei den Meisten spätestens mit 14 Jahren an.
Und die Alkoholiker kannst Du auch nicht zusätzlich zu den gefährdeten Konsumenten hinzufügen, denn die sind da schon mit einbegriffen.
Alkohol ist definitiv eine sehr gefährliche Droge, keine Frage, aber man sollte sie genauso wenig verteufeln, wie illegalisierte Substanzen.

Keine Droge ist besser als eine andere, die Verantwortung liegt immer und ausschließlich beim Konsumenten.
We have been hung out to dry
We are the drunken, we are the high
We despise this human race
Look in our eyes and see your disgrace
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Traumländer



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  Geschrieben: 30.08.12 22:31
Zitat:
Keine Droge ist besser als eine andere, die Verantwortung liegt immer und ausschließlich beim Konsumenten.


Word.

Das sollte eig. die Quintessenz meines TB's werden.
Ich arbeite noch dran, dass gerade das daraus ersichtlicher wird.

@ Hunk
Zudem zählst du die Konsumenten von Kokain und Heroin zusammen. Das ist doch dem Alkohol als einzelne Droge nicht fair gegenüber. Das allerdings jeder 5te gefährlich viel Alkohol konsumiert ist eine Schätzung/Tatsache, die zeigt, wie gefährlich Drogen sein können. Muss ja nichtmal jeder 5te sein,
es stimmt aber, dass es zuviele sind!

Auch hier verweise ich wieder auf Chinas Opiumproblem im 19. Jahrhundert. Dort war knapp die hälfte der Bevölkerung Opiumsüchtig und dank den Engländern war China verpflichtet, weiteres Opium zu kaufen/tauschen gegen Seide und Tee etc.
Tauschen wir jetzt hier Opium als Volksdroge gegen Alkohol,
so haben wir vielleicht eine ähnliche Situation heute, nur dass die Menschen scheinbar auf dem Wissen über die Gefährlichkeit von Drogen immernoch im 19.jh sind.
"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
Abwesende Träumerin



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  Geschrieben: 30.08.12 23:14
mir hat der Bericht gut gefallen.

Ich trinke wirklich nicht oft Alkohol, aber ich möchte ihn in meinem Leben nicht missen.

Der Alkoholrausch ist ein angenehm unkomplizierter Rausch, und macht einfach nur Spaß.
 

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