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LdT-Forum » Drogen » Pharmazeutika » Lyrica (Pregabalin) - Sammelthread


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AutorBeitrag
Traumländer



dabei seit 2012
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  Geschrieben: 06.11.21 01:23
zuletzt geändert: 06.11.21 01:47 durch StaniSlave (insgesamt 1 mal geändert)
Ich bekomme neuerdings auch Pregablin und zwar gegen Neuroschmerzen. Ich möchte, dass das Medikament lange gut wirkt und möchte es nicht verheizen oder druppen. Bin bei 200mg pro Tag was auch völlig ausreicht. Meine Frage: Ich bekomme das Medi von 1A Pharma, sind die Originalen von Pfizer wirklich besser/anders etc.? Ich meine hier zwischendurch gehört zu haben, dass die Generika nich so dolle sein sollen-aber ich kann nicht die tausenden zurückliegenden Posts lesen. Habt ihr noch irgendwelche Tipps wie man sicherstellen kann, dass ich die Dosis lange nicht erhöhen muss? Ich muss das jetzt wohl täglich nehmen und will nicht, dass es so schnell zu einer Toleranzbildung kommt die das Zeug unbrauchbar macht, vor allem wenn ich endlich was gefunden habe was mir wirklich hilft.

EDIT: Warum wird Pregablin eigentlich immer als Kapsel verkauft und nie als Tablette? Irgendeine Idee?
Es dauert schließlich wirklich lange bis die Wirkung einsetzt.
"Wenn ein Pechvogel sich im Bett zu Tode vögelt, soll das heißen, dass alle anderen schuldbewußt das Pimpern einzustellen haben?"

Charles Bukowski
Traumländer



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  Geschrieben: 06.11.21 04:07
also ja ich horte mein original-lyrika anders als generika oder halt pulver,dem Gewöhnungseffekt kann man nur mit konsequenten Pausen entgegen treten, was ich erst neulich wieder erlebt hab ist das ich von so etwas 400mg einfach extrem schläfrig geworden bin und nen ganzen Tag sraight nur am schlafen war, das ganze erinnert mich sehr stark an GHB was auch irgendwie nach ner bestimmten zeit einen nur noch müde macht bzw. das Hirn zu Brei kocht, glaube ein User hatte auch jeden 2 Tag ne pause vorgeschlagen, allgemein ich selber würde so nen ganzes wochende pause empfehelen, einfach auf seroquel/promethazin mal ordentlich durchpennen...
So noch dazu gesagt, würde ich behaupten das ich kaum etwas kenne wo die Tolleranz so schnell runter geht. da zählen beinah eher die stunden und nicht die tage
 
Traumländer



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  Geschrieben: 06.11.21 15:23
Gaukler schrieb:
glaube ein User hatte auch jeden 2 Tag ne pause vorgeschlagen, allgemein ich selber würde so nen ganzes wochende pause empfehelen, einfach auf seroquel/promethazin mal ordentlich durchpennen...
So noch dazu gesagt, würde ich behaupten das ich kaum etwas kenne wo die Tolleranz so schnell runter geht. da zählen beinah eher die stunden und nicht die tage



Ich habe das schon öfter hier erwähnt, dass man minimum 2 Tage Pause machen MUSS um wieder das Wirkspektrum ausschöpfen zu können. Auch um einer körperlichen Abhängigkeit entgegen wirken zu können. Das letzte mit den Stunden und nicht die Tage trifft wirklich den Nagel auf den Kopf, da gebe ich dir vollkommen recht.

Zwischen den Generika selbst gibt es Unterschiede. Manche machen eher müde und fast schon eine Alkohol Optik, andere hingegen putschten dann eher auf. Seltsam, aber war meine Erfahrung damit. Das Original ist meistens besser als die Generika. Aber das bekommst du eigentlich dann meist nur auf Privatrezept, denn kein Arzt schreibt unbedingt das Schweineteure Original auf, wenn es günstigere Alternativen gibt. Gerade bei so teueren Medikamenten wie Lyrica!!! Der Arzt hatt pro Quartal eine Budget Grenze was er an Medikamenten rausschreiben kann.


 
Traumländer



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  Geschrieben: 07.11.21 00:21
@allgoodthings: wenn das eine Generikum alkohollike ist und das andere eher wach macht, dann klingt das nach verschiedenen Medis und nicht nach einem Medi von verschiedenen Herstellern, so sollte das ja eigentlich nicht sein! Flunitrazepam von Ratiopharm war auch nicht wie Rohypnol original aber es war das gleiche Medi und tat letztendlich dasselbe, also wie kann es bei Pregablin so einen Spread geben? Ist denn wenigstens das von 1A Pharma in Ordnung? Ich meine, es ist sogar dasselbe Salz, naja, ich werde versuchen mir das Original aufschreiben zu lassen, dann weiß ich mehr, aber bisher waren in DE alle zugelassenen Generika vollkommen in Ordnung, warum sollte das hier anders sein?
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Charles Bukowski
Traumländer

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  Geschrieben: 08.11.21 10:11
Hi,

Ich habe mich nun von 15X300mg Lyrica innerhalb von 5 Tagen runterdosiert und war insgesamt 6 Tage wach. (Ja ging viel zu schnell,
aber meine Quelle hatte momentan keine und ich musste es dann schnell herunterdosieren)
Gestern habe ich mich Benzos ins Koma
befördert.
Ich hatte neben den "normalen" Opiatähnlichen Absetzerscheinungen komische Symptome gehabt, was unter anderem in sehen:
-von sehen von Dingen die nicht wirklich da waren (Fliegen)
-veränderte Wahrnehmung,
-Depersonalisierung, usw. geäußert hat.
Kann das der Anfang eines Delirs gewesen sein bzw. kann Pregabalin- Entzug sowas überhaupt auslösen?
Oder Lag es am Schlafentzug? Es wirkt ja mehr oder weniger auf dem gleichen Rezeptor...

Das war mit Abstand der schlimmste Entzug meines Lebens. Und ich hatte schon viele davon. Dagegen war der Entzug von Shore (5g/d, 30% laut Analyse von den Cops)
ein Kindergarten. Die Wahrnehmung ist mittlerweile nach etwa 10h Schlaf deutlich besser als davor aber immer noch sehr viel
-Depersonalisiert und ein veränderter Geruchssinn und wenn
ich meinen Blick von links nach rechts wende, zieht das Bild langsam nach. Wenigstens sehe ich keine Fliegen mehr.^^
Das hat mich hart an die Grenzen gebracht; Ich lag 5 Tage nur im Bett, habe kaum gegessen und habe dadurch das ich mein Subotex für den Entzug von 1mg auf etwa 8mg erhöht,
was mir leider Null geholfen hat.

Das Subotex dosiere ich schnell runter und setze es ab, sobald ich mich vom Ent6zug erholt habe... Ich habe auch direkt mit den Benzos übertrieben und mir 5X 20mg Remestan auf einen Schlag
gegönnt, obwohl ich schon eine ganze Weile keine Benzos mehr konsumiert habe. Normal nehme ich alle 2 Wochen eine Flasche Diazepam oder Eier. Dieses mal war
die Pause mindestens doppelt so lange und dafür war die Dosis schon etwas zu hoch. (Ich musste endlich schlafen, da ich schon kurz davor Stimmen zu hören)
wie lange wird der Entzug noch andauern ich will nicht länger als 4 Tage Benzos am Stück nehmen....
Ich hoffe das Kapitel Pregabalin ist also beendet: Nächstes Jah setz ich die Opiate entgültig ab. (Ich war letztes Jahr 60 Tage Opiatfrei und wurde im KH wieder drauf gebracht, obwohl ich zu 3
Ärzten und 2 Schwestern gesagt hatte, dass ich auf keinen Fall Opiate und deren Derivate als Analgetikum bekommen möchte: Nach der OP war ich kaum ansprechbar und habe einfach
genommen was sie mir gegeben hatten. Nach dem 4. Tag ging es mir wesentlich besser und ich musste endlich aufstehen weil sich der Lyricaentzug bemerkbar gemnacht hat: Ich bin zu meinen Spint
und habe mir paar eingeschmissen. Dann habe ich nach der Schmerztablette eine Opiattypische Wirkung gespürt und sie mir genauer angesehen: Oxys Akut 20mg 5 mal am Tag. Schon war ich wieder
drauf; Es stand sogar vermerkt in ihrem Visite- Laptop...)
 
Traumländer



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  Geschrieben: 09.11.21 09:24
zuletzt geändert: 17.11.21 17:01 durch allgoodthings (insgesamt 1 mal geändert)
StaniSlave schrieb:
@allgoodthings: wenn das eine Generikum alkohollike ist und das andere eher wach macht, dann klingt das nach verschiedenen Medis und nicht nach einem Medi von verschiedenen Herstellern, so sollte das ja eigentlich nicht sein! Flunitrazepam von Ratiopharm war auch nicht wie Rohypnol original aber es war das gleiche Medi und tat letztendlich dasselbe, also wie kann es bei Pregablin so einen Spread geben? Ist denn wenigstens das von 1A Pharma in Ordnung? Ich meine, es ist sogar dasselbe Salz, naja, ich werde versuchen mir das Original aufschreiben zu lassen, dann weiß ich mehr, aber bisher waren in DE alle zugelassenen Generika vollkommen in Ordnung, warum sollte das hier anders sein?


keine Ahnung, das waren meine Efahrungen damals, danach habe ich mir immer dasselbe verschreivben lassen, da das in den Apotheken immer wechselt. Je nach Rabattvertrag mit der KK. Das Original muss es nicht unbedingt sein. Fand das die Genrika da schon ganz gut sind. Aber wenn du das Original von Pfizer willst und dein Arzt da mitmacht...

@Crank

Das hört sich sehr nach Delirium an. Gerade das rumfliegen (seltsamer) Fliegen/Viecher ist ein deutliches Warnzeichen. Wenn du richtig ins Delirium rutscht, kannst du dir nicht mehr helfen. Pregabalin ist eine GABA Substanz. Ich hatte von Alkohol und GBL ein Delirium gehabt( siehe mein Langzeitbericht Hotel California). Das kann lebensgefährlich werden. Von 4500mg runter auf 5 Tage?? Das ist echt heavy. Pro Tag 150mg-max.300mg ist meine Vorgehensweise und funktionierte ganz gut. Hast du die 4500mg jeden Tag über eine längere Zeit genommen? Genau deswegen rate ich jedem hier nochmal zwischen den Einahmen Pause zu machen. Dann kommt man gar nicht zu einer körperlichen Abhängigkeit und einer sinnlosen Einahme. Denn die Wirkung ist wie bei einem Benzo Dauerkonsum....man nimmt es nur noch um die Entzugserscheinungen zu killen.

Will hier wirklich niemanden irgendwas vorschreiben! Oder verurteilen. Habe es ja selbst täglich genommen gehabt. Aber man versaut es sich mit einer sehr sehr wertvollenSubstanz. Früher war Lyrica der Hammer als ich das noch unter Kontrolle hatte. Andere sagen es hilft auch um einen Heroin Entzug zu überstehen. Es ist wirklich ein Allrounder denn man mit der Zeit zu schätzen lernt.
Gerade wenn man schüchtern, in sich gekehrt usw. ist, wird Lyrica erst recht gefallen. Da man da voll aus sich rauskommt. Jemand der damit keine Provleme hatt, dem wird Lyrica evtl. auch gefallen, aber nicht in dem Ausmaß. Das merkt man beispielsweise bei Lorazepam (Tavor) ganz gut. Viele legen die nach, "weil sie nichts merken". Da es hauptsächlich ein Angstlöser und gegen Krampfanfälle gedacht ist. Bei Diazepam merkt man die drückende sedierende Komponente die bei Tavor völlig fehlt.





 
Traumländer



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  Geschrieben: 09.11.21 10:11
@allgodthings
Lyrica gegen opiat überdosierung? Also bei mir( und auch bei anderen die ich kenne) verstärkt lyrica die opiatwirkung um einiges. Wenn ich auf ner überdosis opiate lyrica nehmen würde würde ich mich im grunde noch mehr überdosieren.
Meinst du die opiatnebenwirkungen weil du ja auch geschrieben hast es hilft dir gegen das jucken?
Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte;
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Traumländer



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  Geschrieben: 17.11.21 16:59
Das war etwas unglücklich ausgedrückt. Ich meinte die Nebenwirkungen die man (anfangs) sehr schnell zu spüren bekommt. Dieses Jucken beispielsweise. Das hatt Lyrica dann unterdrückt.

Aber im Endeffekt hatt man da wahrscheinlich auch zuviel intus und JA Lyrica ist ein Opi Booster. Damit hast du vollkommen recht. Das kann dann auch gefährlich werden. Werde das aus meinem Post löschen, dass hatte ich eigentlich anders gemeint.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 17.11.21 19:24
zuletzt geändert: 17.11.21 19:44 durch rechazz (insgesamt 1 mal geändert)
Senkt denn Lyrica auch wirkliche die Körperliche schwelle für gefährliche Nebenwirkungen? Also ich meine wenn ich jetzt z.b auf dumm gesagt für ne OD 0,5g Shore brauche jetzt aber sagen wir mal 150mg Lyrica drin habe das es dann nurnoch 0,4g Shore sind?

Die Zahlen sind natürlich aus der Luft gegriffen und sollen nur verdeutlichen was ich meine.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 18.11.21 16:11
zuletzt geändert: 18.11.21 17:11 durch allgoodthings (insgesamt 1 mal geändert)
Genau das wollte ich nicht damit sagen. Ich meinte eigentlich die lästigen nebenwirkungen die sehr schnell kommen wenn man es nicht gewohnt ist. Da kommt schnell Übelkeit, Jucken usw. Das ist das Histamin soweit ich weiß. Theoretisch kann man auch ein Anti Histaminikum nehmen was den selben Effekt hatt ohne gefährlich zu sein.

Bei Lyrica brauchte ich weniger für die selbe Wirkung. Beziehungsweise hatt es den Rausch immer "runder" gemacht. Aber ich habe mich nie wirklich mit Opis "abgeschossen" das es körperlich gefährlich wurde. Aber es ist eine GABA Substanz und wirkt wie Alkohol oder Benzos verstärkend. Das gilt insbesondere für Dinge wie die Atmung die flacher wird und das auch wirklich bis zum Atemstillstand gehen kann bei entprechender Dosierung. Ich habe mich immer vorsichtig rangetastet. Das rate ich sowieso immer jedem, da jeder anders reagiert und auch Toleranz hatt. Denn lieber merkt man halt nichts, als das man evtl. ernsthafte Schwierigkeiten bekommt.

@Erdnuss

Danke für den Hinweis. Wie schnell man bei einem Post den man leichtfertig geschrieben hatt, völlig anders wahrgenommen wird als man beabsichtigt hatte. Werde das künftig berücksichtigen.


Es ist mir nur ein Anliegen das mit Pregabalin wirklich so umgegangen sollte wie mit Opioiden. Mit Respekt und Vorsicht! Es hatt ein sehr vielschichtiges Wirkspektrum welches es so bei keinem anderem Medikament gibt und es einzigartig macht. Leider aber auch seine Schattenseiten hatt, die einem wirklich viel Leid bescheren können. WENN man damit leichtfertig umgeht.

Deswegen appeliere ich hier seit Jahren immer wieder damit respektvoll umzugehen und minimum mal ein Tag Pause dazwischen zu lassen, sollte doch machbar sein oder? Bei MDMA ists es minimum ein Monat um diesselben Effekte beizubehalten. Das ist lang. Aber ein paar Tage? Ich habe es nicht gemacht und das war ein Fehler. Aber ich wusste es damals auch nicht besser.

Aber ich kenne es nun fast 10 Jahre und habe viele Erfahrungen gesammelt. Wenn jemand Fragen hatt, versuche ich sie so gut es geht zu beantworten.


 
Traumländer

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  Geschrieben: 19.11.21 13:49
zuletzt geändert: 19.11.21 14:00 durch crankdre87 (insgesamt 1 mal geändert)
Ja es war wohl ein Delirium ich bin am gleichen Tag noch Remestan und Diazepam holen gegangen und habe endlich schlafen können.
Ich habe die Benzos 4 Tage nehmen müssen, um klar zu kommen.

Es hat Tage gedauert, bis die Symptome besser wurden. Ich fühle mich immer noch bisschen komisch: Mein Geruchsinn war extrem ausgeprägt
(Deswegen konnte ich nix essen),
ich habe die Fliegen nicht nur gesehen, sondern auch gespürt, musste mich ständig kratzen und hab nach den Viechern geschlagen und ich dachte die Fliegen
immer in meine Nase kriechen (Gab keine Fliegen) und ständig habe ich meine Katze gehört die Türe geöffnet doch sie war bis auf 2mal nie da. Depersonalisation/
Derealisationstörung war auch extrem ausgeprägt und ich hatte ein stranges Körpergefühl (Ich kann es kaum beschreiben--> Es hat sich angefühlt wie gelähmt oder fremdartig)...
--> Auf die Erfahrung hätte ich echt verzichten können.

Ich hatte echt Angst zu verecken und ohne Benzos hätte ich es nicht geschafft.

Achja ich habe die Dosis über Jahre genommen, aber mich immer mal wieder herunterdosiert. Dieses Mal hatte mein Ticker nichts mehr und ich konnte zu keinem Arzt mehr.
Ich bekomme es von 3 Ärzten verschrieben. Ich wär viel zu schnell dran gewesen, um eine neue Packung zu bekommen. Außerdem hat mein Zustand es gar nicht erlaubt:
Wäre ich zum Arzt, wäre ich wahrscheinlich in der Geschlossenen gelandet und in die Stadt zu fahren, um welche zu kaufen konnte ich auch nicht mehr. Musste meine
Freundin bitten mich zu meinen Dealer zu fahren. Begeistert war sie nicht, aber sie hat gemerkt das gerade irgendwas komplett schief läuft.
Ich bin seit dem Absetzen etwas Depressiv, aber es legt sich langsam.


 
Traumländer



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  Geschrieben: 19.11.21 16:16
Kenne sowohl das Prädelir welches sich durch Halluzinationen äußert die man noch als solche mehr oder weniger erkennt. Schwierig zu beschreiben da man dabei auch Wahn und Angstzustände hatt die sich mit den Halluzinationen vermischen. Schlafen war unmöglich. Schon allein diese schräge Melodie die sich immer und immer wiederholt hatt (Delir Musik). Beim ersten Mal hatte ich unglaubliche Sorgen, da ich nicht wusste was mit mir los ist. Dachte ich hätte eine Psychose oder endgültig mein Verstand versoffen.

Beim richtigen Delir kannst du das nicht mehr unterscheiden und du denkst wirklich das beispielsweise deine Bauchdecke sich mit Käfern füllt (die man wie du schön beschrieben hast auch spürt) und aufplatzt und die rauskrabbeln oder so ne kranke Scheisse.


Mit sowas ist absolut nicht zu spassen, denn du befindest dich da in akuter Lebensgefahr. Eventuell auch Personen um dich herum. Habe das schon erlebt das jemand einen Pfleger angegriffen hatt im Delir. Der war kaum zu bändigen!!! Wenn sowas außerhalb einer Klinik passiert, na dann Prost Mahlzeit!


Hier hatt mal soweit ich das jetzt nicht verwechsele gepostet, dass Pregabalin sich im Urin sammelt und man diesen (wie bei Fliegenpilzen) nochmal zu Rauschzwecken hernehmen kann. Oder eben halt gegen Entzugserscheinungen? Keine Ahnung inwieweit das stimmt, aber ich wollte es mal erwähnen. Eventuell liest derjenige das und mag etwas dazu sagen?
 
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  Geschrieben: 19.11.21 18:46
allgoodthings schrieb:
Hier hatt mal soweit ich das jetzt nicht verwechsele gepostet, dass Pregabalin sich im Urin sammelt und man diesen (wie bei Fliegenpilzen) nochmal zu Rauschzwecken hernehmen kann. Oder eben halt gegen Entzugserscheinungen? Keine Ahnung inwieweit das stimmt, aber ich wollte es mal erwähnen. Eventuell liest derjenige das und mag etwas dazu sagen?

Pregabalin unterliegt tatsächlich keinerlei hepatischem (= in der Leber) Metabolismus und wird renal (= über die Nieren) eliminiert. Das bedeutet, dass die Substanz im Urin in unveränderter Form vorliegt. Ich habe zwar keinerlei Erfahrung mit dem Sammeln und wiederverwenden von Urin, aber aus pharmakologischer Sicht kann ich mir gut vorstellen, dass dies möglich wäre.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 21.11.21 18:07
Dann war das hier in diesem Thread. War mir bloß nicht mehr ganz sicher ob es dieser war. Vielen dank für die Information bezüglich des Metabolismuses @kittster


Wollte das hier ewähnen, falls man einen Entzug bekommt, aber kein Nachschub......könnte man den Urin trinken um das eventuell etwas abzufedern. Denn kalte Entzüge, egal welcher Art sind GIFT für den Körper.

Ich habe viele Entzüge gemacht und jeder wird länger und härter. Ich beziehe mich hier auf GABA Substanzen. Doch das schlimmste ist ihn kalt zu machen. Erstens ist das lebengefährlich wie Sau und zweitens bekommt man viel heftigere Entzugserscheinungen ab, die dann bei den nächsten Entzügen wieder kommen!!! Ich habe mal einen kalten Alkohol Entzug gemacht und bekam akustische Halluzinationen in Form einer schrägen Melodie, die sich ständig wiederholt. Angst und Wahnvorstellungen, welche sich mit den Halluzinationen vermischten. Ein furchtbarer ekliger (sinnloser) Entzug. Das schlimme war, das ich dachte ich hätte eine Psychose oder einen Schaden und hab das für immer......scheisse war das eine Angst damals

Kurz darauf wurde ich wiedermal zum entzug eingewiesen in ein KH. Dort bekam ich Distraneurin welches sie aber jeden Tag reduzierten. Der erste Tag mit den 8 war schon hart, aber durch die reduzierung kamen diese Hallus wieder zum Vorschein. Jetzt stellte ich fest, dass ich durch den kalten Entzug das ganze um einiges schlimmer gemacht habe, als durch einen warmen. Ein Entzug bitte echt nur machen wenn man wirklich Abstand davon gewinnen will oder es nicht anders geht!

 
Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 06.12.21 16:53
Da ich nichts inden post ich jetzt hier rein:
Halb n Riegel Lyrica und einige Riegel benzos ( bromazepam / clonazepam )
nun die frage:
Ernshafte NWs wenn ich mir von beidem was einverleibe? (lowdose)
oder kann mir jemand mehr sagen?
ich danke schonmal und ne irie woche allen!


Edit. Kratom ist immer dabei aber in keinen nennenswerten Dosen aufgrund Toleranz.
"Blut hustend und nach Luft schnappend, während sie auf die Kohlen traten
Wir sind nur ein Wimpernschlag im Auge des Universums
Ein blauer Punkt, der durch eine unergründliche Leere driftet"

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