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LdT-Forum » Drogen » Sonstige biogene Drogen » Kratom-Sammelthread


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AutorBeitrag
Abwesender Träumer



dabei seit 2011
761 Forenbeiträge

  Geschrieben: 07.05.20 16:44
CapSix schrieb:
Als ich im Oktober 2019 mit Kratom anfing, wollte ich es nur gegen meine ängste nehmen. Das hat ~3 Monate ganz gut geklappt, aber gestern fiel mir dann auf, dass Kratom meine Ängste verstärkt!

Das empfinde ich (ohne zusätzliche Downer) genauso, jedoch ist dies für mich - als langjähriger Dauerkonsument - mittlerweile einleuchtend, da Mitragynin das zentrale Nervensystem stimuliert. Für Menschen, die an einer nicht-angstbesetzten Depression leiden, kann das erstmal hilfreich sein. Jedoch kann diese Stimulation bei einer Angststörung auch enorm Panikattacken triggern, da vor allem bei höheren Dosen (ähnlich wie bei Koffein) ein depressiver Organismus von der Wirkung überfordert wird und man damit unter Umständen nicht zurechtkommt. Das gleichzeitige Verlangen nach einem Downer war bei mir von Anfang an vorhanden, da ich die Wirkung eigentlich nicht so sehr mochte. "Meine Droge" war Kratom eigentlich nie - vor allem, weil ich gleichzeitig extremes Craving nach Downern wie Benzos oder Alkohol empfand.

Aber wie das so ist - wenn alle Antidepressiva und Co. versagt haben, frisst der Teufel in der Not Fliegen, um sich nicht in der fuckin' Illegalität zu bewegen...von mir aus soll der Gesetzgeber das auch noch verbieten, wenn er alle leidenden Kassenpatienten mit Neuroleptika zubetonieren und in irgendwelchen Anstalten oder im Knast verkümmern lassen will.
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Ex-Träumer
  Geschrieben: 07.05.20 17:29
jenjey schrieb:
@CapSix

Meinst du nicht, dass das vielleicht eher vom Bupropion kommen könnte?
Oder hast du ohne Kratom keine Probleme damit?
Mir hat Bupro (neben nem Mirtazapin-Entzug) die schlimmsten Angstzustände beschert die ich je hatte...


Die Angst kam erst richtig krass rüber als ich Kratom nahm, so ca. 30 Minuten nach der Einnahme. Ich habe meine Dosierung schon bisschen reduziert, wegen der möglichen Krampfanfälle die durch Bupropion+ Kratom kommen können, aber dennoch hatte ich diese ekelige angst...

Heute habe ich noch kein Kratom genommen und es geht mir besser als mit Kratom. Vielleicht ist es schon zu früh um Schlüsse draus zu stehen, aber meine vermutungen scheinen sich zu bestätigen.
Kratom ist erst einmal Geschichte für mich. Zumal das L-Theanin mir auch super gegen ängste hilft.

@Murmeltiersalbe Da gebe ich dir recht, man klammert sich an den letzen strohhalm der helfen könnte. Ich setze große Hoffnungen auf das LSD Microdosing. Fühlte mich nach der ersten dosis auch extrem gut, aber es ist noch zu früh um daraus etwas ableiten zu können, auch weil mir in einem anderen „Drogenforum“ unterstellt wird, dass es nur Placebo gewesen sein kann, weshalb ich mich auf lsd so gut fühle...

 
Abwesender Träumer

dabei seit 2020
36 Forenbeiträge

  Geschrieben: 07.05.20 18:13
Bupro seit ner Woche, Microdosing seit ein paar Tagen, noch dazu Kratom, besonders als Angstpatient mit dem Wissen, daß die Krampfneigung erhöht werden kann (es gibt einige Leute, die die Kombi Upper/Kratom gut vertragen, so wahrscheinlich ist das also Low-Dose nicht, aber klar, die Porzellankiste und so..)
Ist natürlich alles zusammen ein bißchen sportlich für´s Nervenkostüm.
Von daher find ich es gut, daß du Kratom weglässt und es zum Glück auch offenbar problemlos kannst.
Ich tipp zwar auch eher auf die Kombi Kratom und Upper als Kratom als alleinschuldigen, aber solange du Bupro nimmst, würd ich auch verzichten.

Cap Six schrieb:
auch weil mir in einem anderen „Drogenforum“ unterstellt wird, dass es nur Placebo gewesen sein kann, weshalb ich mich auf lsd so gut fühle...

wenn es dir damit besser geht und das hoffentlich dauerhaft, lass die "Fachleute" doch labern. Es geht um dein Befinden und nicht darum, was dir irgendwer erzählt. ;). Die Welt ist flach, oder?


 
Abwesender Träumer



dabei seit 2011
761 Forenbeiträge

  Geschrieben: 07.05.20 18:15
zuletzt geändert: 07.05.20 18:35 durch Murmeltiersalbe (insgesamt 1 mal geändert)
CapSix schrieb:
@Murmeltiersalbe Da gebe ich dir recht, man klammert sich an den letzen strohhalm der helfen könnte. Ich setze große Hoffnungen auf das LSD Microdosing. Fühlte mich nach der ersten dosis auch extrem gut, aber es ist noch zu früh um daraus etwas ableiten zu können, auch weil mir in einem anderen „Drogenforum“ unterstellt wird, dass es nur Placebo gewesen sein kann, weshalb ich mich auf lsd so gut fühle...

@CapSix: So ist es, man klammert sich quasi an den letzten Strohhalm. Aber immer noch besser, als die Flinte komplett ins Korn zu werfen, oder nich?! Ich habe es vor etwa zwei Jahren auch mal mit 1P-LSD-Microdosing (kam leider nicht an das Original mangels Kontakte, aber das soll mehr oder weniger ja die gleiche Wirkung sein) versucht, leider stellte ich keine Besserung fest. Den Rest "entsorgte" ich dadurch, dass ich immer wieder besoffen eine halbe Pappe fraß, was außer ein paar visuellen Verschiebungen nichts bewirkte. Seit dem Zeitraum zwischen 2015 / 2016 habe ich das Gefühl, dass der Teil meines Hirns komplett "abgeschaltet" sei, der für Gefühle zuständig ist und ich keine Empathie bzw. Verbindung zu anderen Menschen herstellen kann - sei es einfach nur bei der Kassiererin im Supermarkt. Und jetzt noch diese Coronascheiße, nicht mal ein Lächeln kann man mehr erkennen. Ich hatte deshalb in den vergangenen Wochen ganz dunkle Gedanken darüber, ob ich es in dieser Welt überhaupt noch aushalten werde (keine Angst, dies ist keine Suizidankündigung).

Völlig bekloppt, aber ich bin seit ca. 2015/2016 einfach am Ende und habe immer wieder das Gefühl, dass es der Hälfte der Menschen (auch den "funktionierenden") genauso geht und es irgendwann "knallt", schaut man sich die Isolation durch soziale Medien, Hatespeech, das Wahlverhalten etc. an. Irgendetwas stimmt nicht mehr in unserer Gesellschaftsform. Ob das sich nun Hochsensibilität oder Wahn schimpft, sei den Psychiatern und Psychologen überlassen.

Back to topic: So langsam komme ich damit klar, dass ich nicht mehr als 10g pro Tag konsumiere. Heute waren es nur 6 oder 7 Gramm. Wären die nervigen Gliederschmerzen nicht (noch nicht mal die Nase läuft, wohl eine unpotente Sorte erwischt!), würde ich sofort aufhören. Depressiv bin ich nämlich auch mit Kratom. Das macht gar keinen Unterschied. Kennt ihr das - es tut nicht mehr das, was es sollte - und es geht weder mit noch ohne?

Gruß,
Murmel
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Ex-Träumer
  Geschrieben: 07.05.20 18:26
Krayzee schrieb:
Bupro seit ner Woche, Microdosing seit ein paar Tagen, noch dazu Kratom, besonders als Angstpatient mit dem Wissen, daß die Krampfneigung erhöht werden kann (es gibt einige Leute, die die Kombi Upper/Kratom gut vertragen, so wahrscheinlich ist das also Low-Dose nicht, aber klar, die Porzellankiste und so..)
Ist natürlich alles zusammen ein bißchen sportlich für´s Nervenkostüm.
Von daher find ich es gut, daß du Kratom weglässt und es zum Glück auch offenbar problemlos kannst.
Ich tipp zwar auch eher auf die Kombi Kratom und Upper als Kratom als alleinschuldigen, aber solange du Bupro nimmst, würd ich auch verzichten.

Cap Six schrieb:
auch weil mir in einem anderen „Drogenforum“ unterstellt wird, dass es nur Placebo gewesen sein kann, weshalb ich mich auf lsd so gut fühle...

wenn es dir damit besser geht und das hoffentlich dauerhaft, lass die "Fachleute" doch labern. Es geht um dein Befinden und nicht darum, was dir irgendwer erzählt. ;). Die Welt ist flach, oder?


Du sagst es! :D Ich reagiere da nur immer etwas empfindlich wenn leute die mich gar nicht kennen dann mit erhobenen Zeigefinger mir ihre ultimativen Weisheiten aufdrücken wollen. Da muss ich auch noch gelassener werden.

Ja, die Kombi aus Kratom und Bupro wird’s sein. Von Kratom allein bekomme ich nur angstzustände/Dysphorie wenn ich zuviel nehme.^^

@Murmeltiersalbe Ja so ist es, diese Gesellschaft ist krank und wird weiter krank gemacht. Ich würde gern mal richtig Trippen auf LSD, kenne aber leider keine guten Tripsitter, somit hat sich das erledigt. Ich muss schon extrem aufpassen, wegen den Psychosen in der vergangenheit.

Ich habe auch eine art Schutzpanzer aufgebaut und zeige mich nur noch wenig emphatisch gegenüber anderen menschen. wurde in der vergangenheit sehr enttäuscht und hintergangen von sog. freunden... inzwischen lasse ich nur noch familie an mich ran.

Ich kenne das, wenn Kratom nur noch irgendwie ein bisschen sediert und alle anfänglichen positiven Effekte nicht mehr kommen...Habe es schon mit Schwarzkümmelöl versucht zu boosten, hat aber nicht viel gebracht.
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2020
36 Forenbeiträge

  Geschrieben: 07.05.20 18:47
Cap Six schrieb:
.Habe es schon mit Schwarzkümmelöl versucht zu boosten, hat aber nicht viel gebracht.


SKÖ hat es bei mir nur sedierender gemacht, aber wie fast alle Booster die Euphorie, um die es mir geht, geplättet.
Das einzige, womit ich noch ab und zu booste, aber auch nur, weil ich es lecker finde, ist Ingwer. Manchmal bild ich mir auch ein, daß Jiaogulan was tut, den trink ich aber auch eher so, weil lecker und auch solo angenehm.
Kurkuma, obwohl ja mit Ingwer verwandt, versaut mir wieder alles.
Also keine Booster für mich, ein zickiges Kraut reicht.
 
Traumländer

dabei seit 2013
298 Forenbeiträge

  Geschrieben: 07.05.20 18:54
thermobar schrieb:
weil Kratom auch im Ruf steht ein MAO-Hemmer zu sein. Schwer zu sagen was da was verstärkt.


Kratom ist defenitiv kein MAO-Hemmer. Sonst wäre ich auch schon tot.
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Abwesender Träumer



dabei seit 2011
761 Forenbeiträge

  Geschrieben: 07.05.20 18:57
CapSix schrieb:
Habe es schon mit Schwarzkümmelöl versucht zu boosten, hat aber nicht viel gebracht.

Hey @CapSix,
bin ich mit diesem "Weltschmerz" also doch nicht allein? Ich habe mir vor kurzem wieder einmal Schwarzkümmelöl bestellt, da man viel Gutes darüber liest, bis hin zu Wirksamkeit bei psychischen Erkrankungen. Mir hat es damals recht gut geholfen, Kratom abzudosieren und ich hatte den Eindruck, dass es sogar meine Depressionen ein klein wenig hatte lindern können. Kann Placebo gewesen sein, aber die Fettsäuren sind wichtig für den Körper und es gibt mittlerweile sogar Studien darüber, dass es bis hin zu psychischen Erkrankungen hilfreich sein kann. Bitte dabei nur auf wissenschaftliche Quellen vertrauen, denn die Wirksamkeit von SKÖ wird nicht selten religiös begründet ("Der Prophet Mohammed sagte, Schwarzkümmel hilft bei allen Krankheiten, außer dem Tod"). Bei solchen Aussagen bin ich immer etwas skeptisch, doch bei meiner damaligen Einnahme hatte ich tatsächlich den Eindruck, dass es meinem Organismus gut tat.

Das sind Methoden, an die man sich klammert, wenn man seit mehr als 12 Jahren in psychiatrischer / psychotherapeutischer / stationärer Behandlung war mit allen vorstellbaren Antidepressiva, Neuroleptika, Benzos...aber solche Sachen wie SKÖ geben einem Hoffnung - das ist das Wichtigste, wie ich finde. Ich habe bewusst kein neues Kratom bestellt, sondern Schwarzkümmelöl. Und fuck off, wenn ich zum nächsten Familienbesuch mit laufender Nase und Gliederschmerzen erscheine. Da man sich in diesem Kreis wenig mitteilen kann, habe ich dann eben eine Erkältung oder ähnliches.
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Abwesender Träumer

dabei seit 2020
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  Geschrieben: 07.05.20 19:15
Daß Schwarzkümmelöl wohl auch stabilisierend auf die Psyche wirkt, kann ich anekdotisch bestätigen- ich hab es zwei Bekannten empfohlen wegen Allergien, und beide meinten unabhängig voneinander und ohne sich zu kennen, sie würden es gar nicht mehr absetzen wollen, weil es ihnen psychisch so gut täte.
Ist ja unter dem Aspekt, daß es ein Calciumkanalblocker wie zb Lasea (Lavendelöl/extrakt, deutlich wirksamer, als man denkt, wenn man es so liest) ist, und der Tatsache, daß man sich meist nicht supertoll ernährt, wenn´s einem eh kacke geht, auch irgendwie nachvollziehbar.

Ich nehm es auch ab und zu, kurweise, aber eben nicht mit Kratom zusammen. Abends ein Löffelchen und danach 2 Tropfen CBD sublingual sind kuschelig.

Murmeltiersalbe schrieb:
Da man sich in diesem Kreis wenig mitteilen kann, habe ich dann eben eine Erkältung oder ähnliches.


Heuschnupfenzeit, Ozon....geht um die Jahreszeit alles. Viel Erfolg!





 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 08.05.20 12:38
@Murmeltiersalbe Bei mir war es gegenteilig. Ich habe jahrelang nichts gegen meine psychischen Probleme gemacht und wurde somit zum ängstlichen Wrack. Ich konnte meine vergangenen Psychosen und damit verbundene Traumata gar nicht richtig verarbeiten, weil dieses Psychopharmaka mich über Jahre emotional verkümmern lassen hat.

Jetzt bin ich langsam dabei mit meinen 28 Jahren endlich etwas zu ändern und noch etwas aus mir zu machen, vor allem Beruflich. Ohne professionelle hilfe schaffe ich es nicht... Wenn die Corona-beschränkungen aufgehoben sind, werde ich mir einen guten Psychotherapeuten suchen.

SKÖ bewirkt in mir auch etwas, aber ich kann es gar nicht genau definieren. Es steigert mein allgemeines Wohlbefinden schon etwas.

Gestern Abend habe ich wieder 4g Red Cambodian genommen. Ich wollte stark bleiben und nichts nehmen, aber die psyche hat am ende wieder gesiegt. Körperlich bin ich noch nicht drauf, aber psychisch auf jeden Fall.
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 08.05.20 13:14
Bei mir wirds so nach 3 Tagen auch immer hart bezüglich der Lust, was zu nehmen. Sonst keine -körperlichen- Symptome.
Vor allem, wenn ich keine Ablenkung hab- und mit der ists halt dieser Tage sowieso schlecht bestellt.

Ich seh das aber auch nicht so dramatisch, solange ich unter 5 gr/d bleibe, ist es (für mich) eher ein Hobby.
Andere trinken ihren Wein oder rauchen was.

 
Abwesender Träumer

dabei seit 2012
7 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.05.20 13:43
Moin zusammen,

habe heute erst gesehen, dass es hier ja einen außerordentlich aktiven Kratom-Thread gibt (Y)

Ich bin momentan etwas am hustlen bezüglich Kratom und Corona (was sich auch auf allgemeine Gesundheit beziehen lässt).
Mein Konsummuster ist (bis auf kurze, sporadische Pausen) nahezu täglich, etwa im 4h-Abstand 1—1,5g Dosen wechselnder Sorten um die Toleranz unten zu halten. Funktioniert soweit ganz gut, ich bin damit tatsächlich produktiv, ausgeglichen und schlafe erholsam. Nachdem der Virus im Alltag ominpräsent geworden ist, habe ich gesundheitsbedingt eine Pause eingelegt; aber schnell gemerkt, dass ich dadurch träger und unfokussierter werde und miese Stimmung bekomme. Plus leichte Entzugssymptome (schlafe schlechter, antriebslos bis depressiv, leicht gereizt), die die ersten Tage natürlich unangenehm machen und wieder richtung Konsum drücken. Also geht das mittlerweile on and off — ich glaube auch, weil ich immer noch keine eindeutigen Infos zur Beeinträchtigung des Immunsystems bei Kratomkonsum finden kann.

Daher meine offen formulierte Frage: Wie haltet ihr es momentan mit dem Konsum? Habt ihr Bedenken wegen dem Virus oder generell Immunsystem und Kratom?

LG!
tiredofit

 
Abwesender Träumer

dabei seit 2020
36 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.05.20 14:47
Bei geringem Konsum mach ich mir da nicht den Hauch einer Sorge.
Es wird ja im Gegenteil immer wieder behauptet, daß Kratom immunsteigernd wirken würde (glaub ich auch nicht unbedingt), aber so- nee, ich hab in all der Zeit gar keine Veränderung zu vorher bemerkt, weder das oft gehörte "ich werd gar nicht mehr krank", noch eine häufigere Krankheitsneigung.
Ich bekomm sowieso selten irgendwas.

Was die eventuelle Sorge um Kontamination mit Viren angeht, auch da seh ich kein Problem, als durchschnittliche Überlbensdauer dieses Virus werden 72 Std auf unbelebten Trägern angegeben.
Müßte also schon ganz dumm laufen (feuchtwarm einvakuumiert, dann würde man aber auch Muff riechen)

Also-wenn ich mir da Gedanken machen würde, dürfte ich auch keine anderen Lebensmittel /Tees/Kräuter konsumieren
und erst recht keine Frischwaren.
Was ich generell bei K-Konsum und Immunsystem als viel kritscher ansehe, ist diese Hungerkünstler-Maxime.
Klar, daß ein Körper, der zuwenig und möglicherweise auch ungesund mit Nähr- und Mikronährstoffen versorgt wird, auch anfälliger ist.
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2012
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  Geschrieben: 08.05.20 22:59
An eine immunsteigernde Wirkung glaube ich auch nicht wirklich. Mein letzter Stand ist, dass Kratom (wie auch Opiate) immunsuppressiv wirken; daher auch meine Bedenken, das in Kombination der Gefahr einer ernstzunehmenden Lungenkrankheit zu nehmen.
Ich habe persönlich aber auch die Erfahrung gemacht, dass ich bei regelmäßigem Konsum nicht oder nur sehr selten krank werde. Sobald aber abgesetzt wird, ist eine Erkältung oder zumindest das Gefühl eines verschleppten Infekts quasi vorprogrammiert.

Bei der potentiellen Kontamination des Pulvers stimme ich dir zu, da darf man — wie bei vielem — gar nicht drüber nachdenken.
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 08.05.20 23:23
Moin :)

Ich würde beim Kratom ebenfalls erstmal davon ausgehen, dass es wie andere Opioide ( https://link.springer.com/article/10.1007/s00101-003-0506-y ) eher immunsuppressiv wirkt.

Persönlich konsumiere ich aktuell nach zwei Jahren Pause wieder ab und an Kratom, allerdings mache ich nach jedem Konsum mindestens 10 Tage lang Pause, sodass ich mir persönlich keine Sorgen mache bzgl. negativer Auswirkungen aufs Immunsystem.
Und was andere Kontaminationen angeht: Ich koche das Pulver immer vorher ab, um mögliche Bakterien abzutöten (hoffe mal, dass das funktioniert oder einfach gar keine vorhanden sind :D).
Beste Grüße :)


Nachtrag: Habe eben erst gesehen, dass die Frage der Immunsuppression schon mehr oder weniger geklärt war, aber falls es jemanden interessiert, lasse ich den Link einfach mal stehen.
 

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