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LdT-Forum » Drogen » Sonstige chemische Drogen » Heroin - Sammelthread


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AutorBeitrag
Ex-Träumer
  Geschrieben: 15.03.09 11:12

noziroeve schrieb:
Das sollte wohl jedem klar sein, daß wenn man psychische Probleme hat, man da nicht mit Straßenshore gegen angeht. So naiv wird wohl kaum jemand sein.


Ob es Naivität ist, oder ob es andere Beweggründe gibt, weiß ich nicht.
Ich kann mich aber an Momente in meinem Leben erinnern (gaaaaaaaanz lange her), wo ich soweit war, dass ich mir alles reingezogen hätte, was iwi kickt. Glücklicherweise hatte ich seinerzeit keine H - Connections, sonst würde ich vielleicht nicht hier schreiben.
Gedanken über die Reinheit und über das Risiko gewisser Drogen? Nein, die hatte man sich doch nicht gemacht, Hauptsache, es knallt.
Was ich sagen will ist, dass Vernunft im Zusammenhang mit Drogen erst ab einer gewissen Reife funktionieren kann (aber nicht unbedingt mus) . Und oft tut man doch auch Dinge bei denen man weiß, dass sie nicht gut sind, aber man machts trotzdem, des Momentes wegen.
 
Abwesende Träumerin



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ICQ
  Geschrieben: 15.03.09 13:28
Hallo frog, ich glaube wenn wir in diesem forum über drogen diskutieren haben wir das problem, das wir irgendwie auf 2 hochzeiten tanzen. Die meisten hier wissen denke ich, daß die stoffe am sich weder gut noch böse sind, sondern schlicht war der mensch daraus macht, und zwar sowohl individuell als auch im gesellschaftlichen kontext. Wenn mir drogen jenseits der gängigen kulturellen vorurteile anschauen, kann das nach verherrlichung klingen- und da müssen wir alle eben drauf achten, damit genau das war du schreibst nicht passiert. Ich finde man darf über die positiven seiten, die einem am sich neutralen stoff abzugewinnen sind, reden. Aber man muss eben immer in hinterkopf haben, war unter den gegenwärtigen umständen wirklich möglich ist und war in der regel passiert. Das sind die 2 hochzeiten, das potenzial einer am sich neutralen substanz und daß, war unsere gesellschaft daraus macht. Was letztendlich ausschlaggebend ist für den benutzer, der in dieser gesellschaft leben muss. Es ist denke ich nicht leicht, aber wenn jeder auf seine worte achtet, können wir über drogen - anders- reden, ohne damit andere zu gefährden. Hoffe meine gedanken sind verständlich,sorry für ot. Lg krähe
Wirklich reich ist, wer mehr träume in seiner seele hat als die realität zerstören kann.
Ex-Träumer
  Geschrieben: 15.03.09 14:56
Hi Kraehe,

ich finde Deine Gedanken absolut richtig und verständlich und sie stehen in keinem Widerspruch zu dem, was ich geschrieben habe. Es gilt immer, abzuwägen. Es sind tatsächlich 2 Hochzeiten.

Aber ich meine auch, dass ich mit dem Einwand recht hatte, dass nicht jeder mit Besonnenheit und Vernunft mit Drogen umgeht. Ich habe ja letztendlich auch eigene Erfahrungen wiedergegeben.

> daß die stoffe am sich
> weder gut noch böse sind

Jain, eigentlich nicht.
Für viele Stoffe sehe ich das auch so, letztlich kann man - auch ausserhalb der Drogenthematik - vieles zum Guten aber auch zum Schlechten verwenden.

Aber vergessen wir dabei nicht, dass es Drogen gibt, die nur aus kommerziellen geldgierigen Gründen hergestellt werden, wo die Hersteller auf das Wohlergehen der Konsumenten sch§$%en.
In dem Sinne halte ich z.B. Crack und Meth nicht für 'neutrale Substanzen', weil diese nicht mit dem Ziel produziert werden, das Leben der Menschen zu bereichern. Es gibt imo halt Stoffe, bei denen es für die meisten schwer möglich ist, auf Dauer ein sinnvolles und stabiles Konsummuster beizubehalten.
Manche Stoffe greifen halt doch so sehr in dei Psyche des Menschens ein, dass sie einen ursprünglich einigermaßen stabilen Willen brechen können, so meine Beobachtungen bei vielen Dingen, die ich letztlich auch hier im ldt mitlese.

Daher habe ich nichts dagegen, über positive Aspekte zu sprechen, schließlich sind wir hier in einem Drogenforum, aber genauso gut sollte es auch möglich sein, Bedenken aufzuzeigen.

 
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 15.03.09 15:06
zuletzt geändert: 16.03.09 08:07 durch Antonio Peri (insgesamt 2 mal geändert)
Wieso ist es eigentlich immer Heroin, wo man so schlechte Erfahrungen menschlicher Art machen muß?

Ja - ich weiß, jetzt gleich fühlt sich wieder die Hälfte beleidigt und die andere Hälfte schlägt auf mich ein. Aber im Grunde solltet ihr mich gut genug kennen, um in der Frage hier mehr zu sehen, hoffe ich - denn ich hätte darauf wirklich gerne ne Antwort.

Ich kenne ja nun genug Leute die diverse Drogen nehmen, und bis auf zweimal bin ich selbst bei den Leuten noch nie abgezogen worden. OK mancher ist unpünktlich wenn man was verliehen hat und vielleicht auch ein bißchen unzuverlässig - aber nicht böse.

Und meiner Menschenkenntnis konnte ich meist auch immer vertrauen.

In der letzen Zeit aber, bin ich schlimm enttäuscht worden. Und ich habe mir schon gedacht, das H dahintersteckt. Leider habe ich das vorgestern bestätigt bekommen.

Ich meine - andere Drogen kosten doch auch Geld. Warum macht H eigentlich liebe Menschen zu Leuten, die ihre Freunde finanziell abziehen und sich dann auch noch irgendwelche vorgeschobenen Gründe ausdenken, warum sie Geld nicht zurückgeben können?

Das habe ich nun am eigenen Leib erfahren und vorher mußte ich solche Betrügereien - und da war es das gleich - jemand der vorher zuverlässig war "kippte" in dem Moment als er auf H kam und wurde zum Abzieher und Betrüger - und zwar auf die hinterhältigste und fieseste Art.

Das lässt mich einfach genau diese Substanz hassen - tut mir leid. Von anderen Drogen kenn ich das einfach nicht - nicht einmal von Koks.

Also Leute erklärt es mir: Was macht den Arschloch-Faktor beim H aus?

P.S. Dazu noch eines: Es gab hier doch mal einen Thread - "Was ist ein Junkie - oder könnt ihr Euch vorstellen ein Junkie zu werden, oder sowas". Viele habe da ja dann ihre Definition von einem Junkie gepostet - und diese gingen weit auseinander.

Mir ist nun meine Definition davon klar. Das hängt nicht mit der Droge oder der Konsumform zusammen, sondern für mich ist jemand dann ein Junkie, wenn er moralisch so verroht ist, daß ihm außer der Droge alles gleichgültig ist und Freunde die einem immer nur geholfen haben, wegen ein paar lumpiger Euro abgezogen und hängengelassen werden. Vor allem ist es kurzsichtig. Ein echter Betrüger würde ja so nicht handeln. Denn all das abgezogene ist irgendwann ja wieder weg - und derjenige merkt sich das - nochmal wird jemand dann sicher nicht reinfallen - oder meint ihr nun wird der ganze verbliebene Freundeskreis "abgegrast".

Ich find das nur so schade - und es ist gekippt als H ins Spiel kam. Vor allem hab ich die Entwicklung noch voraussgesagt und warnende Worte von mir gegeben. Nun kommt nur, ich wolle ihnen böses und habe mich verändert.

Wer hat sich verändert? Ich bestimmt nicht. Ich nehme nur kein H - das ist alles.
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Abwesende Träumerin



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  Geschrieben: 15.03.09 15:49
Deine Definition kann ich nur aus vollem Herzen unterstreichen, genau DAS ist es, was mich daran auch stört.
 
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 15.03.09 16:01
Hi Du,

das freut mich ja, daß Du Dich hier nicht auf den Schlips getreten fühlst - und Du kannst ja für das was ich hier meine (hoffe es kommt bei allen so an wie bei Penthesilea), sicher noch viel mehr so enttäuschende Beispiele aufführen - mir reichen meine.

Aber wieso ist das nur so - ich meine Koks, diverse RCs etc. - das alles ist doch auch teuer. Aber da werden die Leute dann nicht so.

Mich beschäftigt das so, weil ich hier ein Klischee (ich weiß das man das mit Accent schreibt, aber die Tastatur ist komisch eingestellt) bestätigt sehe, daß ich so nie glauben wollte.

Eben daher ist mir auch wichtig, daß mich hier bloß keiner so versteht: "Alle H-Leute klauen/unterschlagen, lügen und betrügen und dealen an kleine Kinder oder so."

Trotzdem sehe ich genau solche (wie ich bsiher immer dachte von der dummen Gesellschaft geschürten) Vorurteile bestätigt. Und kann das kaum glauben. Weil ich noch immer gute von bösen Menschen unterscheiden kann - und gerade weil die Personen, die mir da als warnendes Beispiel dienen ganz sicher nicht zur letzteren Gruppe zählen, bin ich so vor den Kopf gestoßen und in meinen Grundfesten erschüttert.

Es muß also mit der Wirkung ebenso zu tun haben, als damit, daß man Geld braucht.

Was ist das? Das jemanden H über allem stehen lässt? Körperliche Abhängigkeit mag es nun sein - Anfangs war es das aber ja noch nicht - aber man merkt wie den Leuten zwischenmenschliches schon egaler wird.

Naja - was mache ich hier große Worte - wird im Grund im Vorspann zu Trainspotting ja genau gesagt. Und der ist ja nun auch kein stumpfer Anti-Drogen-Apostel - genauso wenig wie ich.
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Abwesende Träumerin



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  Geschrieben: 15.03.09 18:21
Ich hab auch sicherlich nicht annähernd eine Erklärung dafür, aber in der Scene ist das irgendwie auch total ansteckend. Meine Erfahrung ist, daß du schon wirklich im Grunde ein solider, ehrlicher "Mensch" sein mußt, um dich von dem ganzen Schrott nicht auch so umpolen zu lassen. Meine lieben Freundin, die auf der Scene zu meiner wurde, ist die Einzige, die diesen Absprung auch geschafft hat. Und sie war schon zu mehr bereit zu gehen, als ich.
Ich glaube, es kommt schon auch auf die Hintergründe an, die ein Mensch mitbringt, ein gewisses angeborenes, anerzogenes, angeliebtes Rückgradt, um dich nicht zum Hinterletzten machen, die diese Droge so mit sich bringt und die sie und die anderen Junkies aus dir machen können. Es ist in der Scene iwi Gang und Gäbe, sich so räudig wie möglich zu geben um ansatzweise das Gefühl zu bekommen, daß du als Junk auf deine Kosten kommst. Wer Gefühle zeigt, verliert, eindeutig. Nungut, ich wollte nicht gegen meine Gefühle gehen, jedenfalls nicht um jeden Preis, und meine Freundin, mit gesellschaftlich gutem Hintergrund wie ich und einer gewissen Intelligenz - möglicherweise ein hilfreicher Umstand - wohl auch nicht.
Und wir habens beide geschafft, ohne die ätzendsten Dinge tun zu müssen, die du so als Frau bringen mußt. Ich kann es jedenfalls von mir mit Sicherheit sagen.

grüßlies Silee
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 16.03.09 16:40
jupp, ich denke auch, dass eine persönliche angeborene, anerzogene komponente eine rolle spielt, wenn es darum geht, wie weit ein mensch unter einer heroinsucht moralisch verwahrlost.

dabei ist auch zu berücksichtigen, dass ein großer teil der heroinkonsumenten ursprünglich schon aus ghetto ähnlichen verhältnissen stammt und bestimmte handlungsweisen deshalb garnicht so fern liegen. ich habe auch die erfahrung gemacht, dass konsumenten aus gebildeten schichten meistens nicht so krass abrutschen wie die, aus bildungs fernen schichten... darauf möchte ich mich allerdings nicht festlegen, denn ausnahmen bestätigen, wie immer, die regel!
wahrscheinlich liegt das aber auch teilweise an dem noch intakten familiären umfeld der konsumenten, welche ein allzu krasses abrutschen etwas ab puffern.

zum beispiel habe ich trotz heroinsucht NIEMALS zuhause bei meinen eltern irgendwas mitgehen lassen! obwohl meine mutter mich manchmal verdächtig hat, dass ich ihr 50 euro aus dem portmonai geklaut hätte (bevor ihr wieder eingefallen ist, dass sie gestern tanken war...).

mir wurde sogar schonmal von einem alten, 50 jährigen, fetten sack geld für sex angeboten!
mir wurde ausserdem gesagt, dass ich auf dem schwulen-strich relativ viel geld verlangen könnte ;)
und wenn ich gesehen hab, wieviel manche dort in ein paar stunden verdient haben, dann war das echt manchmal verlockend... 150 euro in 3 stunden!

allerdings konnte ich mich nie dazu durch ringen, dass auch wirklich zu machen! schon der gedanke daran ist sowas von ekelhaft... ich glaube, das hätte mich mein ganzes leben verfolgt!
wären es frauen gewesen, dann wäre das sicher noch etwas anderes...
 
Ex-Träumer



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  Geschrieben: 16.03.09 19:39

Konsument schrieb:
ich habe auch die erfahrung gemacht, dass konsumenten aus gebildeten schichten meistens nicht so krass abrutschen wie die, aus bildungs fernen schichten... darauf möchte ich mich allerdings nicht festlegen, denn ausnahmen bestätigen, wie immer, die regel!
wahrscheinlich liegt das aber auch teilweise an dem noch intakten familiären umfeld der konsumenten, welche ein allzu krasses abrutschen etwas ab puffern.



Haha, da kommen bei mir sehr zynische Gedanken auf. Ein intaktes familiäres Umfeld haben vermutlich die allerwenigsten H-User. Ich kenn zwar nicht so viele, aber die ich kenne kommen alle aus Akademiker- und Arztfamilien. Intakt ist nach Auftreten der Suchtscheiße das Familienleben NIE mehr gewesen. Und das ist auch das Problem: H ist sehr suchterzeugend und damit rutschen die allermeisten ab. Wie du so frei sagst: Ausnahmen bestätigen die Regel. Tja, wahrscheinlich bist du eher die Ausnahme als die Regel, sei stolz.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 16.03.09 20:51
naja, also wenn ich mich in meiner substitutionspraxis so umsehe, sind dort 90% des klientels aus den untersten sozialen schichten.
und dabei meine ich nicht, dass sie sich über die zeit dort selbst hinein manövriert haben, sondern das sie tatsächlich von je her aus dem ghetto kommen. um es mal ganz krass zu sagen, die meisten dieser leute sind minderintelligentes assoziales pack! da stammt keiner aus einer arztfamilie... die meisten sind langzeitarbeitslose, schulabbrecher und haben mit 20 jahren durchschnittlich 2 kinder! keine übertreibung! das die alle schon kinder haben, schockiert mich selbst! die eine hat schon 2 kinder zur adoption frei gegeben und "arbeitet" jetzt am dritten kind... ausserdem haben die frauen zu ungefähr 60% farbige kinder, die sie sich irgendwann mal haben von ihrem dealer andrehen lassen. und, wie gesagt, meistens nicht nur 1 kind, sondern gleich mal 2 oder 3. die bringen sie dann immer jeden tag mit in die praxis, deswegen weiß ich das auch!

also so weit ich bissher in erfahrung bringen konnte, bin ich von 80 leuten, die in diesem ärztlichen programm sind, einer von 2 leuten, die nebenbei studieren!
und ich übertreibe wirklich nicht, wenn ich sage, dass die meisten wirklich aus den untersten schichten kommen... und das sowohl wirtschaftlich, als auch intellektuell!

hey smile!
ich werde auch ungelogen jedes mal, wenn ich in einer disco feiern bin, mindestens einmal von einem kerl angelabert und auf einen drink eingeladen! ich muss dann immer möglichst diplomatisch bleiben und erklären, dass ich nicht schwul bin. irgendwie scheine ich etwas zu haben, was homosexuelle männer anzieht. ich hab wahrscheinlich eine feminie ausstrahlung...

ach ja, und smile... ich hab letztens drawn together auf MTV gesehen! und dabei ist mir aufgefallen, dass du mich an xandir erinnerst!!! razz
 
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  Geschrieben: 16.03.09 21:00

Konsument schrieb:
also so weit ich bissher in erfahrung bringen konnte, bin ich von 80 leuten, die in diesem ärztlichen programm sind, einer von 2 leuten, die nebenbei studieren!
und ich übertreibe wirklich nicht, wenn ich sage, dass die meisten wirklich aus den untersten schichten kommen... und das sowohl wirtschaftlich, als auch intellektuell!

Ja, die meisten Drogenabhängigen sind einfach nur Gosse. Aber ich hab auch schon mit Heroin-Leuten zu tun gehabt, die noch nicht abgestürzt waren und alles andere als Gosse waren. Man müsste wirklich mal einführen, dass der IQ die Grundlage für soziale Leistungen wird. Und nicht, dieser "Ich bin so ein Opfer-ich werde nur gefickt"-Faktor.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 16.03.09 21:21

Count Zero schrieb:
Man müsste wirklich mal einführen, dass der IQ die Grundlage für soziale Leistungen wird.



Da geb ich dir völlig recht!
Menschen mit hohem IQ könnte man als selbstverantwortlicher betrachten, weshalb sie ihre Lebenssituation auch selber verschulden.

 
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  Geschrieben: 16.03.09 21:34
Vor Gericht wird es auf jeden Fall so gemacht wie Harry sagt. Hab ich selbst schon gesehen - die Doofen kommen echt oft mit niedrigeren Strafen davon - und wenn sie jung sind gilt für die ganz blöden noch bis weit über 20 das Jugendstrafrecht - weiß nicht ob das noch immer so ist - Anfang der 90er war es jedenfalls so.
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  Geschrieben: 16.03.09 21:40
zuletzt geändert: 16.03.09 21:43 durch Clovenhoof (insgesamt 1 mal geändert)
Ok, interessant das mit der Arztpraxis. Langzeitarbeitslosen und Schulabbrechern würde ich allerdings nicht unbedingt fehlende Intelligenz attestieren. Höchstens, und das eingeschränkt, mangelnde Vorraussicht. Da kommt eins zum anderen und unzählige Faktoren spielen mit rein. Man wird bereits in eine Teufelsspirale geboren. Das sehen wir gleich, nur ziehst du den Schluss daraus, dass diejenigen dann minderintelligent, asozial und vielleicht gar unnütz für die Gesellschaft sind? Dass "wir guten" die "sozial niederen Schichten" dann auch noch in Ghettos stecken, am liebsten alle abschieben, macht aber einen Hauptteil der Ursachen aus, dass es so ist wie es ist. "Wir guten" verhalten uns tagtäglich ignorant für die Belange anderer, obwohl wir sehen, dass es Leute gibt, denen es scheiße geht. Aus deren Sicht verhalten wir uns nicht nur hochgradig ignorant, sondern auch dumm, egoistisch und ASOZIAL (Gegenteil von sozial, eh?). Wer da nun recht hat? Ich mag es nicht entscheiden...
Intelligenz ist für mich die Fähigkeit, vorhandenes Wissen zu nutzen. Wer das nicht kann, ist in meinen Augen dumm. Das hat nichts mit der Menge an Wissen zu tun, nur mit dem Umgang desselben. Naja, bevor ich ein Grundsatzstreit anfache, komme ich lieber mal zur Sache ;-).

Ich wollte drauf hinweisen, dass es fast egal ist, in welche Lebensumstände man hineingeboren wird. H macht sie alle kaputt, oder zumindest das Gros. Der Thread hier ist lebender Beweis! Außer dir und Karlox gabs doch keinen, der mit seinem Konsum umgehen konnte (naja, ganz geklappt hats bei dir anscheinend auch nicht, sonst wärst du wohl nicht in einer Suchtpraxis).
Hatten die "Asozialen" in deiner Praxis jemand, der sie so eindringlich gewarnt hat, wie es hier getan wurde?

PS: irgendwie klingt mein Post extrem und aggressiv. Ich kriegs nicht besser formuliert, sorry.

Edit @Count: "Man müsste wirklich mal einführen, dass der IQ die Grundlage für soziale Leistungen wird. Und nicht, dieser "Ich bin so ein Opfer-ich werde nur gefickt"-Faktor."

Ich versteh nicht, was Intelligenz mit sozialen Leistungen zu tun hat? Bevor ich mich aufrege, erklär mir doch nochmal, was du mit dem "Ich bin so ein Opfer..."-Spruch meinst.

@Harry Coin: Menschen ohne Feingeist wissen dein Posting vermutlich nicht richtig zu interpretieren. Sei es drum ;-)
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 16.03.09 21:45
Natürlich ist das noch so Antonio, auf SPIEGEL.de gibt es eine Video-Serie "Intensivtäter", in der man 23-jährige Männer sieht, die in ein Jugendgefängnis kommen. Diese Leute haben massenweise Tattoos, tragen Bart und reden recht klug daher. Weiterhin haben sie bandenmäßigen Betrug verübt, sind von SEK/MEK aus ihren Wohnungen geholt worden... und sitzen dann im Jugendgefängnis und werden wohl vor einem Jugendgericht nach Jugendstrafrecht verurteilt.
Die Damen vom Denkmalschutz streuen auf alles Kalksandstein
Erhaltet die Gebäude
Ich trink so gerne Branntwein

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