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LdT-Forum » Konsum » Drogen & Konsum » Wissen eure Eltern von eurem Drogenkonsum?


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AutorBeitrag
Abwesender Träumer



dabei seit 2010
1.374 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.03.14 17:46
Niczie93 schrieb:
Nee möchte mich versuchen das rauszureden. Wenns garnicht klappt dann werde ich es wohl oder über zugeben müssen.
Nur was könnte das denn Anderes gewesen sein?

Kennt ihr Andere Substanzen die so ähnlich aussehen und total save sind, dachte da an Koffeinpulver, aber mhh weiß nicht...


Dann sag einfach, dass es Koffeinpulver ist - Das ist immerhin legal, also können dir deine Eltern nicht unterstellen, dass du das Gesetz brichtst^^


Greetz
The world is a wonderfully weird place!
Traumländer



dabei seit 2013
319 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.03.14 18:05
Sag einfach, dass es Eiweißpulver ist. Das war mal meine Notlüge, als ich ein kleines Baggy 3-FA versehentlich mitten in der Küche hab liegen lassen.
Ein Tag als Löwe ist besser als ein Leben als Schaf
Ex-Träumer
  Geschrieben: 18.03.14 18:18
Niczie93 schrieb:
Die Lüge muss sein, gerade beim Thema Drogen, will ja auch weitermachen damit und ich denke wenn meine Eltern wissen das ich damit mal was zu tun hatte, dann werden die mich kontrollieren auf Schritt und Tritt.


Das ist genau der Punkt, auf den ich Dich hingewiesen hatte. Du mußt damit rechnen, daß Deine Eltern Dich "hintenherum" kontrollieren, weißt es aber nicht. Dabei kann herauskommen, daß Deine Eltern weiß Gott was vermuten, mit all den möglichen Folgen ...
Wenn Du es zugibst, werden sie Dich auch kontrollieren, aber das Ganze hat dann eine andere Basis. Es gibt dann keinen Graubereich, Deine Eltern wissen Bescheid und wenn Du nicht unzurechnungsfähig durch die Gegend rennst, werden sie sich bald beruhigt haben.
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2010
257 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.03.14 18:49
Hier kann niemand deine Situation einschätzen, selbst wenn du mehr Informationen geben würdest.

Du musst selbst wissen was du machst ,ist ja deine Familie.
Ich sehe keine große Chance ,dass du hier findest was auch immer du suchst.
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 19.03.14 11:27
Danke für Eure Tipps und Bemühungen! ;)
Ein guter Kumpel meinte: " Ey du gehst doch oft ins Fitness, sag Ihr das es Proteine oder so fürs Fitness sind."

Fand das ne super Idee, mein Dad akzeptierte es auch gleich und war erleichtert, meine Mum zögerte und sagte das sowas auch Scheisse sei, aber denke das Beide damit jetzt abehackt haben.

Kam ich nochmal gerade so aus der Nummer raus, habe jetzt alles ersteinmal enstorgt/sicher verräumt was auf Konsum hindeutet.

War halt einfach letztes We so verballert, dass ich es wohl einfach vergessen hatte wegzuräumen^^
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2014
3 Forenbeiträge
3 Tripberichte

  Geschrieben: 19.03.14 20:27
Ich hab mit 17 das erste mal Drogen genommen. Einmal Morning Glory Samen und ein mal gekifft. Schon Jahre vorher hab ich mich für eine Drogenlegalisierung eingesetzt, worüber ich auch mit meinen Eltern geredet hatte, trotzdem waren sie immer der Überzeugung, dass ich keine Drogen nehme, auch weil ich Alkohol und Tabak komplett ablehne (tu ich übrigens immernoch, nicht im substanzfaschistischen Sinn, sondern für mich selbst). Ich hatte von Anfang an vor mit meinen Eltern darüber zu reden. Dafür hatte ich eine PowerPoint Präsentation vorbereitet, über die verschiedenen Wirkstoffklassen, Wirkungsmechanismen, was speziell über Gras und Morning Glory Samen und über die Drogen, die mich noch interessieren. Als meine Mutter mich dann mal darauf angesprochen hat, fand ich es an der Zeit ihr meinen Vortrag zu halten. Sie war davon so geschockt, dass sie nicht mehr wusste, was sie sagen soll und hatte die nächsten Nächte Alpträume, dass ich als total runtergekommener Heroinabhängiger im Straßengraben liege und solche Sachen. In Gesprächen betonte sie nur, dass sie total enttäuscht von mir ist und so angst um mich hat. Sie meinte dauernd, dass ich schon viel zu tief im Drogensumpf stecke und unbedingt damit aufhören muss. Seitdem rede ich mit ihr nicht mehr über meinen Konsum. Zu meinem 18. Geburtstag hab ich mit Freunden im Keller gekifft, was man bis ins Wohnzimmer gerochen hat, wo meine Mutter war. Sie hat es auf jeden Fall mitbekommen, aber mich nicht darauf angesprochen. Anscheinend versteht sie langsam, dass es keinen Sinn macht mit mir darüber zu diskutieren. Außerdem habe ich ihr nie Probleme gemacht, sie betont dauernd, dass es mit mir in der Pubertät sehr einfach war. Auch in der Schule bin ich gut und mach dieses Jahr mein Abitur und weiß auch schon genau, was ich mit meiner Zukunft anfangen will. Ich darf, glaube ich, behaupten, dass ich absolut nicht ins Klischeebild eines perspektivlosen, rebellischen Jugendlichen passe.
Trotzdem sind für sie Drogen gleich Drogen, LSD und Pilze sind für sie das Selbe wie Heroin und Crystal. Mein Vater ist da etwas lieberaler, trotzdem vermeide ich Gespräche über meinen Konsum lieber noch etwas. Trotzdem würde ich jedem empfehlen zumindest einmal ein Gespräch über den eigenen Konsum zu halten. Ist auf jeden Fall besser als wenn sie es in der falschen Situation erfahren.

„Das Bewusstsein ist schon das größte Geschenk des Schöpfers an die Menschen; dass man ein Bewusstsein hat und wir uns unserer Schöpfung bewusst werden können – nicht nur einfach blind durch das Paradies gehen."
-Albert Hofmann
Ex-Träumer
  Geschrieben: 20.03.14 07:45
zuletzt geändert: 20.03.14 08:36 durch ehemaliges Mitglied (insgesamt 1 mal geändert)
Bananadin schrieb:
ITrotzdem würde ich jedem empfehlen zumindest einmal ein Gespräch über den eigenen Konsum zu halten. Ist auf jeden Fall besser als wenn sie es in der falschen Situation erfahren.


Das kann ich nur unterstreichen, Bananadin. Als vermutlich der Älteste hier habe ich zwei Kinder, die schon um die dreißig sind. Wir haben immer über alles gesprochen, ich wußte vom ersten Joint an, was Sache ist *). Natürlich wußten auch die Kids, daß der Papa sehr gut Bescheid weiß. Aber das war nicht ausschlaggebend für die Offenheit.
Andererseits bin ich selbst Kind meiner Eltern. Mein Vater war superstreng, meine Mutter sehr offen. Sie wußte immer alles, er wußte nur das, was eben von außen kam. Heute kann ich die ganze Geschichte nachvollziehen, kenne sozusagen beide Seiten und ich bin absoluter Verfachter von Offenheit im Umgang miteinander in der Familie. Es ist klar, daß nicht alle Eltern gleich reagieren, aber man sollte zumindest versuchen, bei den Tatsachen zu bleiben.
Eltern machen sich Sorgen, sind aber zumeist völlig ahnungslos - Du erwähntest es, daß viele alle Drogen in einen Topf werfen - und daraus können die bösesten Situationen entstehen. Bücher könnte ich füllen mit Beispielen, die ich miterlebt habe.
Auf der anderen Seite ist es gar nicht lustig, sich klammheimlich daheim 'reinzuschleichen, daß niemand merkt, in welchem Zustand man ist. Man muß alles akribisch verstecken, man muß ständig täuschen und tarnen. Es fällt irgendwann auf, daß etwas nicht stimmt, aber die Eltern wissen nicht was los ist. Dann wird aus Sorge beobachtet und wenn man aufgedeckt wird, ist das Theater uU riesig und das ganze Leben beeinflussend.
Alles nur, weil man zu feig ist, die Wahrheit zu sagen, sich der Situation zu stellen. Das geht auf Dauer selten gut. Zuallermindest leidet die Beziehung durch die Heimlichtuerei in atmosphärischen Bereichen. Es kann aber auch passieren, daß ein Kind die Beziehung/Ehe seiner Eltern zerstört. Das ist gar nicht so selten, leider.
Also bitte liebe Kinder Eurer Eltern bedenkt, daß Ihr nicht alleine auf der Welt seid, daß ihr in ein soziales Umfeld eingebunden seid, das ihr braucht, um überhaupt zu überleben und daß die meisten Eltern durchaus nicht so überreagieren, wie man befürchtet. Es kommt dabei nicht nur auf die Eltern an, sie richtig zu informieren ist Aufgabe der Kids.

edit *) Es blieb übrigens beim Probieren, beide haben nie heftiger konsumiert und sind heute absolut drogenfrei, sie ziehen nicht einmal einen Tschoint mit mir durch ;-)
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 02.05.19 17:11
Hallo,

klar weiß meine Mutter von meinem abendlichen JOint vorm Zubettgehen, ich hab es ganz einfach getan. Als sie dann gesehen hat, dass der JOint mich einfach nur besser schlafen lässt und ich am nächsten Tag ein völlig normaler Mensch bin, akzeptiert sie das absolut und hat auch kein Problem wenn ich vor ihr rauche.

Manchmal muss man Eltern erziehen indem man ihnen zeigt, dass EH nix schlimmes passiert :)

Gruß

JoEh
 

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