LdT-Forum
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Mitglied verstorben
dabei seit 2007 1.488 Forenbeiträge 7 Tripberichte 9 Galerie-Bilder | Geschrieben: 19.05.09 19:12 |
| Ich befürchte das sich da bei mir auch langsam aber sicher ein kleines Problem einschleicht. Und zwar trinke ich jetzt seit gut 3 Monaten jeden Abend einen Liter Wein oder Likör, wenns sein muss auch Whiskey, was eben gerade da ist um mich zu berauschen. Ich trinke nicht wirklich gerne da ich den Rausch als sehr unangenehm empfinde und mich auch sehr oft starke Kopfschmerzen habe ( nehm fast jeden zweiten Tag 400mg Ibuprofen dagegen). Der Grund meines trinkens liegt wohl unter anderem auch an meinen Schlafproblemen. Die letzte Woche lief es Abends immer so ab das ich mir mein Weizenglas voll gemacht habe, auf zwei oder drei Diaz rumgelutscht hab und danach das Glas geext. Dann noch ordentlich gekifft und halt immer wieder mal getrunken. Zudem kommen noch 10-20mg Pipamperon oder, im besseren Falle 40-60, Tropfen Promethazin. Ich könnte unter Umständen auch mit 80mg Pipameperon schlafen, würde mich aber wahnsinnig machen. Es ist auch gut möglich das sich meine Gbl Sucht langsam aber sicher auf den Alkohol verlagert. Macht mir alles etwas Angst da ich eigentlich keiner der sein möchte der nie wieder Bier trinken sollten/dürfen weil ich trocken bin. Am meisten Angst macht mir eigentlich der Mischkonsum Nl/Alkohol. Weiß nicht wie schädlich das genau ist aber glaube gelesen zu haben das der Körper dadurch noch mehr vergiftet wird. Und obwohl ich den Alkohol ja eigentlich nicht mag gab es in den letzten Jahren ( da wurde nur immer kurze Zeit getrunken dafür heftig) auch Tage an denen ich einfach mal schnell zwei 0,33er geext habe weil man danach kurz die rosa Brille auf hat. Ich war nie ein großer Freund vom Alkohol aber wenn ich gerade etwas zurückblicke hab ich da irgendwie das Gefühl mich selbst angelogen zu haben. Keine Ahnung ob ich mir grundlos Sorgen mache oder diese berechtigt sind, wollte mir das nur mal hier von der Seele schreiben da es mir eben auch gerade erst wirklich bewusst wird. Mal weitermachen wie gehabt und abwarten was passiert, eine Ferndiagnose ist ja auch nicht möglich. "Huge heroin fan. Don't use it, just like being around it." -Roger Mitglied im "Freunde der rektalen Applikation harter Drogen e.V." (alexanfer, KingMaggi, unknown name, zatarra) https://m.soundcloud.com/falscherhase/falscher-hase-lebenslaenglich | |
Geschrieben: 19.05.09 19:25zuletzt geändert: 19.05.09 19:26 durch Phanity (insgesamt 1 mal geändert) | |
| Wenn du deinen eigenen Konsum schon bedenklich findest, ist höchste Zeit einzuschreiten! Ich möchte nochmal näher drauf eingehen, weil es scheinbar immer wieder verharmlost oder unterschätzt wird, ab wann Alkohol schädlich ist: - Männer: nicht mehr als 0,5 - 0,6 l Bier oder 0,25 - 0,3 l Wein pro Tag - Frauen: nicht mehr als 0,25 - 0,3 l Bier oder 0,13 - 0,15 l Wein pro Tag Dabei gilt: 2 Tage pro Woche gar keinen Alkohol trinken! Diese Angaben beziehen sich auf gesunde Menschen! Bei gewisse Risikogruppen (z.B. Frauen, in deren Familien Brustkrebs auftrat) und Schwangeren ist Alkohol völlig zu vermeiden! (Quelle1 und Quelle2) Dr. House: "I’m extremely disappointed. I send you out for exciting, new designer drugs, you come back with tomato sauce." http://www.mehr-schbass.de/news/link.php?id=148 | |
Geschrieben: 19.05.09 19:41 | |
| @unknown name Zum Thema Neuroleptika und Alkohol sage ich auch noch was. Ich trinke ja erst täglich Alkohol, seitdem ich NL nehme. Kenne da allerdings auch nur 3 atypische NL, die natürlich hochpotent sind. Deswegen kann ich zu den niederpotenten nichts sagen. In den Waschzetteln und den meisten Interaktionscheckern steht nur das übliche drin. ZNS-dämpfende Wirkungen von beiden Stoffen verstärken sich bzw. können sich potenzieren. Selber habe ich sowas natürlich nicht feststellen können. Es steht in den BPZ von Zyprexa, man soll keinen Alk dazu trinken. Bei Seroquel steht drin, man sollte möglichst auf Alk verzichten, ist aber wohl kein unbedingtes muss. Und bei Zeldox steht drin, man soll vorsichtig sein bei Alk trinken, da Zeldox müde machen kann (was es bei mir aber nicht tut). Also generell verboten ist das nirgendwo. Auch die Ärzte verbieten das nicht. Einzig und allein bei diesem Interaktionschecker (  http:// www.psiac.de/ ) steht drin, dass es neurotoxisch ist, zumindest bei den ganzen NL die ich da überprüft habe. Mein Account dort funktioniert allerdings nicht mehr, da es jetzt kostenpflichtig ist. | |
Geschrieben: 19.05.09 20:23zuletzt geändert: 19.05.09 21:12 durch kraehe (insgesamt 5 mal geändert) | |
| man, wenn ich das hier so lese, erkenne ich mich stellenweise selbst darin wieder - und ich bin so froh dass ich das zeuch los bin! es ist nun wirklich nicht mein höchstpersönlicher verdienst, vielmehr isses so, dass ich seit dem subu alk nicht mehr mag. ganz komisch, aber sobald ich ein klein wenig vom alk merke fühlt es sich unangenehm an, und ich lass es sofort sein. früher war es jahrelang undenkbar, aufzuhören bevor das letzte auftreibbare schlückchen alk vernichtet ist, egal was, wie, warum. ich hab zu jeder gelegenheit am tag getrunken, irgendwann jede selbstauferlegte regel verworfen: besoffen arbeiten gegangen und auto gefahren, und da bin ich nicht stolz drauf. hatte ich kein alk im vorrat, wurde ich tierisch unruhig und musste das ändern. ich war einfach, so ganz nebenbei, völlig auf alkohol fixiert. ich saß heut draußen vor nem halb vollen kasten bier, mit meinem ersten bier in der hand und dachte: eigentlich will ich das gar nicht mehr trinken. bloß nicht betrunken sein das wäre schlimm.... und da wurde mir das so klar, wie komplett andersrum das jahrelang bei mir war. ein abend ohne bier oder wein? die hölle fast. das ist so komisch, aber ich bin doch froh. ich habe lange versucht es aus eigener kraft zu lassen, es aber nicht geschafft, schon gar nicht dauerhaft. und hab mich schon als alki "enden" sehen... schwer zu beschreiben, aber mir wurde schon ganz anders als ich nach einigen versuchen merkte, dass ich es eben NICHT MEHR lassen kann. ich hatte echt angst, weil das hab ich nie gewollt. ich hab den alkoholismus von meinem vater miterlebt und seinem kampf, es zu lassen, den er ebenso verloren hat (bis sein körper einen vorläufigen schlussstrich machte) - und ich hab bilder von meinem leben gesehen, wie es in 10 oder 20 jahren vielleicht aussehen könnte, wenn ich weitersaufe. und trotzdem hab ich es nicht geschafft aus eigener kraft. ich habe nie unmengen getrunken - nur bis ich voll bin, also etwa 1,5-2 liter wein am tag, und auch nie morgens sondern erst ab mittag/nachmittag. biere hab ich nie mitgezählt: motto "alles was geht", ohne grenzen zu setzen. heim kommt man doch immer irgendwie. hartalk hab ich nur selten getrunken, eher als teenie, oder auf partys. meine freunde, also die die selber "vernünftig" sind mit sowas, wurden auch langsam sauer und besorgt. meine mutter auch, meine therapeutin sowieso (nur die kannte eigentlich das ganze ausmaß, die anderen nur ausschnitte). ich hab mal mindestens 5 jahre gebraucht (von 15 an) um zu raffen dass da was nicht richtig läuft, auch dass sich die mengen steigern und schließlich dass ich es nicht mit dem willen kontrollieren kann. ich finde das ist ein guter indikator, um die eigene lage einschätzen zu können: kann ich mir tatsächlich vornehmen, eine woche ( oder die nächsten drei wochenenden) nicht zu trinken? klappt das? wenn ja ist das kein grund sich entspannt zurückzulenen und gar nicht mehr drauf zu achten wie man trinkt, aber wenn nicht, ist es in jedem fall ein grund sich sorgen um sich selbst zu machen, jedenfalls finde ich dass das so ist. naja, weitere 3, 4 jahre hab ich gebraucht um zu verstehen dass alkohol wohl problematisch für mich ist, noch mal 2 um langsam panisch zu werden - wohlgemerkt wegen dem täglichen konsum, der nicht mehr zu kontrollieren war. trinken war selbstverständlich. ein muss, egal wie. auch mit antidepressivas gemischt - meine psychiaterin meinte nur "gut ist es nicht, umbringen wird es sie auch nicht" ja da hat sie wohl recht. ich hab mich richtig sumpfig gefühlt mit meiner sauferei. naja, ich habe schon nicht mehr geglaubt, dass es noch mal anders wird. und jetzt find ich den alkrausch fast kaum zu ertragen. ist mir noch 2, 3 mal passiert, also ein rausch von alk, aber ich habe es jedes mal bereut, und auch nicht wirklich genossen. übrigens hatte ich nie einen merklichen körperlichen entzug. allerdings ist der evl auch in dem entzugswirrwarr zu anfang meiner substi und ende meiner suaferei irgendwie untergegangen, falls da was gewesen wäre. ich hatte ja auch noch nen benzoentzug am abklingen und die umstellung von trama auf subu... naja da war eh alles aus dem lot, wenn was war hab ich es jedenfalls nicht mitbekommen. :) krass ist auch, wie viel klarer der kopf ist, wenn man aufhört täglich zu trinken. kaum zu beschreiben, aber deutlich spürbar. und der tägliche guten-morgen-kater, der nicht mehr da ist - an den man sich natürlich gewöhnt, und den man dann auch gar nicht mehr so schlimm findet... die kohle, die man spart. die leber, die sich sicher freut... nein ich bin wirklich froh, dass ich das hinter mir hab, obwohl ich wie gesagt nicht mehr dran geglaubt habe, und obwohl ich "dafür"(aber nicht geplant) opiatabhängig werden musste. die lebensqualität hat sich jedenfalls vervielfacht, das ist einfach so. und ich hoffe dass ich da nicht mehr rein gerate. denn obwohl ich im moment sage, ich finde den rausch widerlich und unerträglich, hab ich doch zum anfang des sommers mal wieder 2 wochen fast jeden tag 1 oder 2 bier getrunken, und alte gefühle kamen wieder auf, und panik. ich hab gemerkt, dass trotz der pause die ich hatte, der alkohol vielleicht nie ganz gefahrlos für mich sein wird. aber da muss ich eben drauf achten, und das werd ich. ja das wollte ich jetzt nur mal loswerden. vielleicht erkennt sich auch jemand darin wieder. krähe Wirklich reich ist, wer mehr träume in seiner seele hat als die realität zerstören kann. | |
Geschrieben: 19.05.09 21:02 | |
| Count Zero schrieb: @little bud Also bei den Unmengen die du so am Tag wegmachst, da hätte ich am nächsten Tag aber einen übelsten Kater. Früher sind wir jedes Jahr im Urlaub nach Rügen gefahren und haben auch den ganzen Tag von früh bis spät gesoffen. Nach 2 Tagen war man völlig fertig, wenn man einen Kasten pro Person und Tag weggemacht hat. @Topic Hab sauschlecht geschlafen und früh um 5 habe ich 2 Bier getrunken, in der Hoffnung davon nochmal schlafen zu können. Fazit war, dass ich mich davon heute den ganzen Tag übelst krank gefühlt habe. Zum Glück zeigt mir mein Körper mit sowas, dass es einfach nicht in Ordnung ist. nen kater hab ich auch, nahezu jeden tag. immer das selbe spiel: aufstehen weil einem die brainzap's wahnsinnig machen, tramal nehmen, 'n paar benzos und ein, zwei flaschen bier dazu, oder nen starken kaffe mit kanpp 100ml korn; nach ner stunde etwa is der affe sowie der kater weg, ich komm auf meinen spiegel und mir gehts gut, also wird weitergetrunken. den ganzen tag. wenn ich in die schule muss, hol ich mir vorher in meinem stammlokal gleich neben der schule, meistens ein großes bier bevor's losgeht. im spühlkasten in nem WC, dass als kaputt gilt, es aber nicht ist (sperr es immer mit ner münze ab^^) ist mein flachman gefüllt mit korn oder selbergebranntem obstler (~40-55%) da nuckel ich halt dran und in den freistunden bin ich eh im gasthaus. is krass, meine schulkollegen schaun mich immer ganz dumm an, wenn sie mittag essen und ich derweil 3-4 bier zische.. auser der alk fahne, die ich permanent hab, merkt man aber nicht sonderlich viel davon, außer halt die paranoia, wenn nix da is, oder dass ich ständig am saufen bin, wenn es die umgebung zulässt. nicht zu vergessen mein äußeres. daran haben mich schon etliche als alki identifiziert. von den opis und benzos weiss allerdings so gut wie keiner, was auch gut so is. is doch krank, ich hab schon einen entzug mit delirium hinter mir, mehrere ohne und kapier's trotzdem nicht; immer wieder zieht's mich zu der schei** droge zurück, mal aus langeweile, aus frust, um glück noch schöner zu machen, etc.. eigentlich für alles, wenn ich eben nicht grad ne pause mach, wo ich wirklich keinen tropfen trink, nichtmal alkoholfreies bier. naja, dann kommt halt wieder der erste rückfall und zack prack bin ich wieder auf spiegeltrinken eingestellt. 2 promille sind standart. vor nem jahr sollte ich ne aussage zu ner sachbeschädigung machen, die ich beobachtet habe, die bullerei hat mich blasen lassen und ich hatte 2,6 promille, um 16:00, naja, somit stand fest dass ich keine aussage machen konnte/durfte, obwohl ich mich recht nüchtern gefühlt habe, schon etwas taumelig und eine lalende aussprache, aber ansonsten gings mir gut.. jo, so geht's halt dahin, mal gut mal schlecht. vll mach ich nach der matura wirklich ne alk therapie, stationär; wenn ich die zeit noch so weiter sauf, gibts wieder nen schönen entzug. fuck, rozt mich das an.. die sache mit dem "nach dem aufstehen schon trinken", hat man recht schnell raus, ok, ich machs seit ich 13 bin, in dem muster, hab damals nur weniger getrunken, aber auch abnormale mengen für ein kind (!!). anyways, das "reperatur bier" is bei mir schon iwi "pflicht", nach jedem rausch, denn wenn ich nicht weiter trink, bin ich den ganzen tag schrott und hab nen üblen kater. kranker schei**!! however, passt auf euch auf! kg Gestern haben wir noch über Morgen geredet und Heute ist doch alles wie Immer... .___. {o,o} /)__) -"-"- Hunter Stockton Thompson * 18. Juli 1937 † 20. Februar 2005 R.I.P. „It never got weird enough for me“ | |
Geschrieben: 19.05.09 21:29 | |
| hey little bud, mach das unbedingt mit der therapie und dem entzug. das klingt wirklich ganz furchtbar was du schreibst, extrem einfach. du hast sicher auch als kind nicht zu saufen angefangen weil deine kindheit so wundervoll war, und deine suchtgeschichte bzw deine abhängigkeiten, wie du sie auslebst, gehören schon zu den heftigeren, gemessen an denen die ich so kenne. ich erzähl dir nix was du nicht weißt und auch nicht zum ersten mal sag ich, dass ich es besorgniserregend finde wie du mit dir umgehst. ich hoffe sehr du findest einen weg da raus, bevor du ganz raus bist. du weißt am besten über deinen körper bescheid, aber es ist ein naturgesetz dass der menschliche körper sowas nicht auf dauer mitmacht und irgendwann den streik antritt - ich wünsche dir ehrlich und immernoch, dass du vorher die kurve krigst und deine wunden anders leckst, ohne dich bis zum geht nicht mehr mit irgendwas ruhig zu stellen. ne du weißt , keine moralpredigt - prinzipiell hab ich's auch nicht "besser" drauf mit sowas und will das auch gar nicht so darstellen - nur ausdruck von sorge - ich kann was du schreibst einfach nicht unkommentiert da stehen lassen... lieben gruß, krähe Wirklich reich ist, wer mehr träume in seiner seele hat als die realität zerstören kann. | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 19.05.09 22:01 |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2005 226 Forenbeiträge 4 Galerie-Bilder | Geschrieben: 19.05.09 22:38 |
| ich habe vor etwas mehr als 6 monaten aufgehört, mir endlos drogen a la amphe, gbl (nonstop - tagsüber!), benzos, kiff und alk reinzuziehen. obwohl nein, alk trinke ich immer noch. während fast 4 monaten australien trank ich bis auf wirklich wenige abende (es waren bestimmt nicht mehr als 7 tage) immer ein oder zwei bierchen, aber gerne auch mehr. je nach anlass. und mittlerweile, seit fast zwei monaten in deutschland, habe ich immer noch das bedürfnis, mir den feierabend mit ein bis zwei pullen bier zu versüßen. wenn ich einen abend nichts getrunken habe, fühlte ich direkt wie es mir auch seelisch besser geht. aber zu selten trinke ich instinktiv kein bier. jetzt habe ich auch wieder einen liter intus. ist im vergleich zu manchen von euch ein witz, aber gerade heute merke ich wieder, dass es ein fehler war. es fühlt sich komisch an. habe auch festgestellt, dass die letzten male wochenendlicher alk-konsum immer sehr exzessiv waren, sodass mich am darauffolgenden tag kopfschmerzen geplagt haben, wie ich sie eigentlich garnicht kenne. unterm schlussstrich kann man sagen, dass ich gegen alle drogen eine abneigung entwickelt habe. und trotzdem greife ich immernoch auf alkohol zurück, obwohl ich merke dass er mir nicht gut tut. in den letzten sätzen von krähe erkenne ich mich auch wieder - nur dass es mir nüchtern besser geht als mit opiaten, die ich (zum glück) noch nicht probiert habe. nur leider kommt mein konditioniertes suchtgedächtnis immer noch zu oft zum vorschein, gewissermaßen verschreibe ich das dem zu krassen gbl-missbrauch. gbl nahm ich zu fast jedem anlass - vor einem telefonat, vorm einkaufen, vorm weggehen, vorm aufräumen, vorm essen. und nun fehlt mir verdammtnochmal was! und durch alk-kompensation wird es nicht besser. tagsüber bin ich manchmal richtig zufrieden, aber sobald ich den alk wieder anpacke, mache ich mir meine gedanken und fühle mich so berauscht nicht gut. ich arbeite im moment daran, diese abendlichen biere zu vermeiden. sie sind zwar das kleinere übel meines rauschbedürfnis, aber trotzdem finde ich es nicht richtig. auch wenn es nur 1-2 flaschen pro abend sind....es reicht, um meine psyche anzuzweifeln. | |
Geschrieben: 20.05.09 00:07 | |
| @kraehe & muetzi: wow, wunderbarer text, kraehe! und du hast so recht damit! es is schrecklich was man sich antut und noch schlimmer is es wenn man weiss was für einen müll man fabriziert aber dennoch nicht aufhören kann oder will.. wenn ich fragen darf, wie lange hast du eigentlich getrunken, also täglich?! war das dauerhaft oder eher so wie bei mir, also 2-4 monate vollgas, 1-2 monate nix und wieder von vorne.?! was mich auch noch sehr interessieren würde ist wie du konkret den ausstieg geschafft hast! wie gesagt, ich möcht das zeug auch endlich abschreiben können und brauch warscheindlich proffesionelle hilfe.. mich verfolgt der alk echt seit meinem ersten kontakt mit ihm und das war mit 9 (!) jahren! ab 13 wurde es immer heftiger, erstmal jedes we richtig stock besoffen. fr angefangen, bis sa vormittag durchgemacht, was gegessen und bis am abend pennen. aufstehn, essen und alk und ab zu meinen kumpels, da wurde dann auch immer bis in die morgenstunden durchgesoffen; sonntag ist herrntag und desshalb muss man auch früshoppen gehen, bis 12-14uhr. danach wieder heim, essen, brausen/waschen 2-3h schlafen und weitertrinken. dass ich jeden montag müll war, kann man sich denken.. naja, dann hats iwan angefangen dass ich am montagmorgen mein reperaturbierchen brauchte um den tag einigermaßen gut zu überstehen. dabei belies ich es auch einige zeit, jedoch hab ich mit 14-15 richtig angefangen zu trinken, sprich täglich bier und/oder likör/schnaps. mit 16 hatte ich meinen ersten alk entzug inklusive delirium und totalem realitätsverlust; meine mum wollte mich einweisen lassen, doch soweit was ich noch bei verstand, dass ich mich wehement dagegen gewehrt habe, obwohl es grauenhaft war/gewesen sein muss (ans delirium kann ich mich nicht wirklich erinnern) eben nur erzählungen meiner family, erbrechen, unkontrollierter stuhlgang und inkontinenz haben das ganze recht "spannend" gemacht.. naja, als ich damit durch war, nach rund 4 monaten, hab ich wieder angefangen (gekifft hab ich sowieso ständig, außer eben auf entzug) und war mit 17 wieder voll drin, nur diesmal glücklicherweise ohne delirium, aber trotzdem echt hart. seit her hab ich mein jetziges konsummuster, sprich ich spring meistens kurz vor dem beginn einer abhängigkeit (körperlich) ab. leider musste ich auch bei alk feststellen, dass sich jeder entzug steigert und auch die einnahme dauer immer kürzer sein braucht, wie bei benzos. imho kann man diese beiden substanzen recht gut vergleichen, was das thema sucht angeht, nur dass es bei benzos wesentlich schneller geht, aber genau so schleichend, dass man selber nix davon mitbekommt. hmm, harten alk hab ich eigentlich immerschon getrunken, hauptsächlich schnaps, selbst gebrannten oder korn. ich hatte auch mal ne rum zeit, da hab ich am tag ne flasche rum getrunken, teilweise mit cola, teilweise pur. auch vodka durfte nicht fehlen, genauso wie whisky und tequila. die lezten 4 kann ich mittlerweile nichtmal mehr riechen ohne dass ich brechreiz bekomme; schnaps ging und geht aber nahezu immer, was mich auch ein wenig wundert.. naja so sieht's jedenfalls aus und momentan sauf ich wieder richtig, as said, 8-15 bier und/oder korn/schnaps, am we darf es auch mal etwas mehr sein. jetzt sehe ich mich aber mit 3. fetten problemen konfontiert: 1. meine leberwerte, vor 2 jahren bei der musterung hatte ich nen gamma GT- wert von 76 (50 ist die obergrenze), ich weiss das ich mich untersuchen lassen sollte, aber ich hab angst, wirkliche angst! ein kumpel von mir, der ähnliche trinkgewohnheiten hat, hatte damals 55, dieses jahr musster er nachmustern und der wert war bereits bei 126 !! als bin ich mir recht sicher dass auch ich bereits im 3 stelligen bereich sein werde, was mir große angst macht.. 2. mir geht die kohle langsam aber sicher aus. wo ich noch stark auf morphin war, hab ich ja auch mit kleinen mengen gedealt um meinen konsum finanzieren zu können, aber da ich damit abgeschlossen hab, gibt's kein extrageld und ich muss rationieren, billigbier und korn trinken.. 3. die matura(abi); morgen is englisch schriftlich und ich hab heute schon wieder 5l bier und gut einen viertel liter korn intus, inklusive tramal, wovon ich mir heute mal wieder etwas mehr gegönnt habe. mathe schriftlich hab ich zu 80% versaut, weiss aber noch nix genaues. mein gedächnis leidet sehr unter dem alkohol, mir fällt es teilweise richtig schwer ganz banale worte zu finden, geschweigeden einen deutschen satz zu schreiben, das kostet extrem viel konzentration und kraft. ich bin mal gespannt wie das morgen abläuft.. da is die fahne ja noch egal, aber beim mündlichen termin kann ich mir sowas nicht erlauben! die sperren mich ohne mit der wimper zu zucken bis zum herbsttermin! (was ansich aber auch kein problem ist, wann ich die matura mach) desweiteren kackt mein magen auch immer weiter ab, durch den schnaps. ich hab zeitweise echt starke magenkrämpfe und ein "ziehen" in der lebergegend, genau wie damals, kurz vor dem 1. entzug. mein körper scheint schon recht mitgenommen zu sein, deshalb sollte ich mich mal durchchecken lassen, wovor ich aber wie gesagt höllische angst habe, mit der wahrheit konfrontiert zu werden.. aber es wird mir wohl nix anderes übrig bleiben und eben dann ne thera, wenn ich es selbst nicht schaffe. naja, das aufhören is ja noch das kleinste problem, dauerhaft trocken zu sein, das ist meine schwachstelle! und wenn ich trinke, dann trinke ich; da darf dann natürlich am nächsten morgen das reperatur bier nicht fehlen, schließlich will ich nicht dass es mir nen tag lang beschissen geht. leider beginnt's mir spätestens ab der hälfte der ersten flasche zu schmecken und ich mach weiter. 5 bier bis mittag sind da keine seltenheit, zum essen gibts bier und ein verdauungs-schnapserl, dann erstmal einwenig ausruhen und gemütlich weitertrinken. ich bin mir rellativ sicher dass der größte fehler in dieser beziehung die allgemeine verharmlosung war, die man ja auch vermittelt bekommt. und der 2., entscheidente war der, dass ich begonnen habe allein zu trinken -typisch alki. ich hab keine ahnung wie ich diesen kreislauf durchbrechen kann, schließlich leb ich mein halbes leben damit. ja, ja, mein leben im rausch.. boooah, es muss sich dringlichst etwas ändern, nur wie?! oO ach ja, gründe für meine sucht dürften rein logisch nicht existieren! ich habe familie, die für mich da ist, gute freunde, bin sozial respektiert, hab keine geldsorgen, keine existenz sorgen, ne gute ausbildung und werd auf die uni gehenm hab ja schließlich noch ne menge vor ;) ich kann mir das ganze nur so erklären: aufgrund meiner abneigung der menschheit gegenüber (natürlich nicht allen oder etnischen gruppen), empfinde ich diese gesellschaft als kaltherzig, empathielos, hektisch, profit- und machtgeil, egozentrisch, etc. alkohol bzw. substanzn die auf das GABA system wirken, lassen diese gefühle verblassen, genau wie opis, nur noch effektiver, dafür mit unzähligen NW's.. mein ziel ist wirklich vom alk los zukommen und die benzos abdosieren und nurnoch als notfall medi im haus haben. wenn ich dann irgendwann mal auf morphin umgestellt werde is alles in butter; morphin unterdrückt bei mir nicht nur die persönlichkeitsstörungen àl la paranoia, stimmungsschwankungen, mein cholerisches verhalten, etc. bestens, auch der suchtdruck gegenüber GABA substanzen ist erheblich gesenkt! aus dieser solomedikation erwarte ich mir echt viel, ich hoffe es dauert nicht mehr allzulange.. wär für jeden (kompetenten) ratschlag dankbar!! kg Gestern haben wir noch über Morgen geredet und Heute ist doch alles wie Immer... .___. {o,o} /)__) -"-"- Hunter Stockton Thompson * 18. Juli 1937 † 20. Februar 2005 R.I.P. „It never got weird enough for me“ | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2009 58 Forenbeiträge | Geschrieben: 20.05.09 10:29 |
| Ich trinke auch fast taeglich das 1,2,3, 4 Bier. Bei mir gibt es aber eine gewisse Grenze nach der ich einen Kontrollverlust erleide. Dann saufe ich bis zum Umfallen. Verliere alle meine Sachen (oder werden geklaut keine Ahnung). Schaffe es oft noch nach Hause aber penne aufm Sofa in Klamotten. wenn ich es noch unter die Dusche schaffe, schaffe ich es meistens nicht mehr mich danach anzukleiden und auch nicht ins Bett. Ich mag nicht gerne uebern Durst trinken und der Alk Hang-Over ist fuer mich der schlimmste ueberhaupt. little bud schrieb: ach ja, gründe für meine sucht dürften rein logisch nicht existieren! ich habe familie, die für mich da ist, gute freunde, bin sozial respektiert, hab keine geldsorgen, keine existenz sorgen, ne gute ausbildung und werd auf die uni gehenm hab ja schließlich noch ne menge vor ;) ich kann mir das ganze nur so erklären: aufgrund meiner abneigung der menschheit gegenüber (natürlich nicht allen oder etnischen gruppen), empfinde ich diese gesellschaft als kaltherzig, empathielos, hektisch, profit- und machtgeil, egozentrisch, etc. alkohol bzw. substanzn die auf das GABA system wirken, lassen diese gefühle verblassen, genau wie opis, nur noch effektiver, dafür mit unzähligen NW's.. Es wird einen Grund geben warum Du in diesen Zeiten nicht klarsein moechtest. Es wird sich unbemerkt anbarnen und dann bist Du zu dicht um zu realisieren wovor Du entfliehen moechtest. Es muss schon etwas schwerwiegendes vorliegen. Dem Rat von Kraehe einen Entzug und Therapie zu machen kann ich mich nur anschliessen. Ich komme auch aus gutem ELternhaus etc.. Ich kannte meine Probleme nicht bevor sie mir eine Dritte Person aufgezeigt hat. Es kann auch um ganz banale Dinge gehen, mit denen nur Du Dich schwer tust. What means a step further if you are running around a tree? There is no avoiding war, it can only be postponed to the advantage of your enemy! | |
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User gesperrt
dabei seit 2007 223 Forenbeiträge 2 Tripberichte | Geschrieben: 20.05.09 11:29 |
| Wäre es nicht sinnvoll erst einmal versuchen die tägliche alkohol dosis langsam aber ständig zu drosseln und sich vll einen Psychater suchen mit denen man über seine Probleme sprechen kann. (Denn ich denke zuhause ist so ein entzug angenehmer, man fühlt sich sicherer und hat mehr beschäftigungsmöglichkeiten) Wenn das natürlich nicht so klappt (ist ja leider häufig so), dann würd ich dir auch z.b nen stationären entzug mit begleitender therapie empfehlen! Ich persönlich finde sowas zuhause natürlich angenehmer, aber manchmal geht es einfach nicht anders... Ich wünsche dir auf jeden fall viel erfolg und dass du das durchziehst ;) | |
Geschrieben: 20.05.09 13:42zuletzt geändert: 22.05.09 14:30 durch kraehe (insgesamt 2 mal geändert) | |
| hallo little bud, ich hab dir grad was geschrieben, bzw mein halbes leben in bezug auf alkohol rekonstruiert und ein paar besonders kluge ratschläge abgegeben ;), wie es so meine art ist... grömpf. irgendwer sagte doch mal "ratschläge sind auch schläge"... naja, jedenfalls ich wüd dir das lieber gern persönlich schicken, können wir irgendwie email adressen tauschen?Zitat:
Es wird einen Grund geben warum Du in diesen Zeiten nicht klarsein moechtest. Es wird sich unbemerkt anbarnen und dann bist Du zu dicht um zu realisieren wovor Du entfliehen moechtest. Es muss schon etwas schwerwiegendes vorliegen.
dem stimme ich zu, und auch was aaron schreibt aus seiner erfahrung, dass die perspektive einer anderen person entscheidend weiterhelfen kann, kann ich unterschreiben. Zitat:
ich hab keine ahnung wie ich diesen kreislauf durchbrechen kann, schließlich leb ich mein halbes leben damit. ja, ja, mein leben im rausch..
boooah, es muss sich dringlichst etwas ändern, nur wie?! oO es ist ganz klar, dass du das nicht weißt. dazu konkrete tipps zu geben ist aber schwierig für jemanden der nicht du ist, weil ich glaub, erstens muss jeder selber rausfinden was ihm dabei hilft, und zweitens hab ich selbst da wie ich schon sagte gar keine kompetenz, weil ich glaube ich verdanke es fast nur dem subu.... ich hab zwar ein paar strategien gelernt, mit meinen süchten umzugehen, aber die frage ist ja auch wie übertragbar sowas ist. man kann vielleicht anregungen geben, mehr aber nicht. mir wird das immer in der thera klar, wenn meine therapeutin mir etwas sagt, was ich total vertstehen kann und nachvollziehbar finde und auch gern umsetzen würde, es aber so lange nicht kann, bis sich innerlich wirklich was getan hat, ich nenn das immer so "vom kopf in den bauch durchrasseln"... und den weg von kopf in den bauch muss man selber suchen. du schreibst aufhören sei nicht das problem, dann fang doch damit mal an. allerdings glaube ich dir auch nicht ganz, dass es soooo einfach ist mit dem aufhören. probiers mal aus, lieber heute als morgen. welchen grund hättest du, weiterzumachen, wenn du auch aufhören kannst? und such dir psychologische unterstützung irgendeiner art, vielleicht doch am besten stationär, und zwar länger. denn du musst ja auch einfach erst mal lernen, wie man ohne das alles lebt, auch das kannst du gar nicht wissen, ich wußte es übrigens auch nicht. ich kann dir nur sagen dass es sich lohnt, den alk abzukicken, und dass du dann wenn du es länger gelassen hast als bis zum nächsten rückfall, auch wissen wirst wie es geht. learning by doing quasi, auch wenns wehtut. in deinem fall ne ambulante thera zu machen halte ich für weniger erfolgversprechen, wenn ich ehrlich bin. denn auch die wird den kreislauf nicht durchbrechen können. und du könntest eben stationär sehr intensiv an deiner grundsätzlichen sucht arbeiten, ohne immer wieder äußere hindernisse vorlegen zu können, die dir zwar realistisch escheinen, im grunde aber deine sucht stützen. mit einer guten therapie wird das sicher um einiges leichter, und auch ohne den alk, denn der beeinträchtigt sowohl die selbstwahrnehmung als auch das denken mE ganz enorm. wenn man immer alles nur mit sich selst auszuhandeln versucht, wird der spielraum den man hat doch irgendwie immer enger... heya, also wenn du magst kontaktier mich mal iwie dann schick ich dir meinen roman zu... ![]() prinzipiell hab ich durchgehend täglich getrunken, bis auf ein ca.jahr pause, und 8 wochen inner klinik. danach war's schlimmer als vorher. alkohol war eigentlich nie mein hauptproblem, hatt aber alle anderen noch verstärkt und mich streckenweise zur verzweiflung getrieben, eben vor allem der gedanke: ich komm da nie nie wieder raus, das entzieht sich komplett meiner kontrolle. was in deinem fall ja schon mal gut ist wie ich finde, ist dass du schon pausen machen kannst, also auch schon gemacht hast. das konnte ich nicht, nicht ohne kontrolle von außen. es war einfach wie etwas, das nicht geht für mich, etwas unmögliches so krank das klingen mag. das ständige versuchen und dabei scheitern hat dieses gefühl wohl ausgelöst. ich finde wenn du es wenigstens streckenweise schon lassen kannst, hast du da einen vorteil, nur kann es wie ich bei mir gemerkt habe auch gefährlich sein, mit dem gedanken dass man es lassen könnte weiterzumachen. das ist auch so ein mechanismus, mit dem die sucht sich selbstständig macht glaub ich... das "ich könnte schon wenn ich wollte" bedeutet ja auch, dass man sich selbst noch in gewisser weise in sicherheit wiegt, und bloß wartet bis zum richtigen zeitpunkt... aber das musst du wissen, du scheinst ja tatsächlich regelmäßig aufzuhören. dann brauchst du nur noch die richtigen werkzeuge, um zu verhindern dass du wieder von vorne anfängst, wie du ja selber schon sagtest. und das kann man ganz sicher lernen! maches gut und... ka, das übliche aber ich meins ernst, und ich hoffe du kannst es iwann wirklich umsetzten: pass auf dich auf! @ asdasd: na wie schauts aus? also die diskussion ist so bißchen allgemeiner geworden, aber es ist ja dein thema, also würde mich freuen auch von dir wieder was zu lesen! bis denne, krähe Wirklich reich ist, wer mehr träume in seiner seele hat als die realität zerstören kann. | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2010 422 Forenbeiträge 15 Tripberichte | Geschrieben: 27.06.10 15:29 |
| Geh einfach nicht mehr in die Kneipe oder Disco. Wenn ich keine Lust hab was zu trinken geh ich nirgendswo mit wo sich eh alle nur zukippen. Und es fehlt mir auch kein Stück. | |
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Ex-Träumer
dabei seit 2010 274 Forenbeiträge | Geschrieben: 27.06.10 15:58 |
| @Leela89, das liest sich echt heftig. Für Dich selber könnte das Alk - Programm auf  www.drugcom.de was sein. Das läuft über 10 Tage und man kann da auch online - Beratung in Anspruch nehmen. Ich selber mache da gerade das Quit the Shit - Programm mit und finde es gut. Dort könntest Du im Beratungs - Chat oder auch via Beratungs - Email die nächsten Schritte wegen Deines Freundes durchsprechen. Ich gehe aber wegen der Situation Deines Freundes davon aus, dass Du / Ihr noch andere Angebote, als Online - Beratung suchen müsst. Für Deinen Alk - Konsum wäre die o.g. Seite aber vielleicht schon was. Viel Erfolg Dir. Highere Grüße WeedLove "Das haut dem stärksten Rasta das Ganja aus der Pfeife...", 04.02.2011 - weedlove... "..als ich gerade baute, kam der Wind und..." | |
Geschrieben: 27.06.10 17:37 | |
| TraurigerMensch schrieb: Geh einfach nicht mehr in die Kneipe oder Disco. Wenn ich keine Lust hab was zu trinken geh ich nirgendswo mit wo sich eh alle nur zukippen. Und es fehlt mir auch kein Stück. So mache ich es auch, wie z.B. heute wo sich alle schon Mittags die Birne zudröhnen nur weil Deutschland spielt. Kann man auch nüchtern gucken. Jesus konnte auf Wasser gehen, nach diesem Stoff kannst du auf Jesus gehen! | |
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Geschrieben: 19.05.09 19:12
naja, jedenfalls ich wüd dir das lieber gern persönlich schicken, können wir irgendwie email adressen tauschen?