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Ex-Träumer
| Geschrieben: 15.09.12 03:57 zuletzt geändert: 15.09.12 04:08 durch ehemaliges Mitglied (insgesamt 1 mal geändert) |
Muss mich da Antonio anschließen. Hast du mal bedacht das deine Gefühlslosigkeit von deiner Medikation sicher nicht besser wird? Hast du überhaupt versucht dich zu informieren? Bei dieser Kombi die du dir da täglich reinflanken sollst, wundert es mich das du noch aus dem Bett aufstehst.
Nur weil du es von einem Arzt bekommst hat das nicht zu bedeuten das es auch richtig so ist. Ich hab Leute gesehen die haben 100mg Seroquel/day gegen Schlafstörungen bekommen. Kein einziges Anzeichen einer Psychose. An deiner Stelle würde ich mir mal ernsthafte Gedanken machen.
Oder aber du gehst mal auf die Posts ein, die dir eigtl. helfen sollen und erklärst uns was Sache ist.
Das ist irgendwie so typisch. Da nimmt sich jemand schon die zeit um dir zu helfen aber naja...
OT:
Dein 2. Post Antonio, also einerseits versteh ich was du meinst, eine solche Erfahrung wie ich sie mir gerade vorstelle, prägt einen schon hart.
Auf der anderen Seite wiederum versteh ich aber auch die Opi-süchtigen. Wahrscheinlich auch nur deshalb weil ich mich da rein versetzten kann bzw es selbst lange war. Und weil es mich selber nie direkt betroffen hat, (i know its crazy) aber zumteil finde ich entschuldigt die Opi-sucht, das handeln irgendwie. Solche leute sind verzweifelt.
Da ist der Gedanke das man "nur" klauen müsste für die nächste Dosis, es würde einem wieder besser gehen und man will ja eh bald aufhören.
Ich persönlich finde die dauer druppen Upper-Konsumenten am schlimmsten. Diese unberechenbarkeit, dreistigkeit, im vergleich dazu habe ich nur harmloseste Opi-süchtige kennengelernt. Aber das ist wohl auch "Erfahrungssache".
Edit: genau an eine solche Storry habe ich gedacht @ Baumzwiebel. Es ist ganz klar ein ein mächtiger Vertrauensbruch, vor allem da du ihm so sehr geholfen hast.
Abegsehen davon wollen wir nicht alle über ein kamm schären, viele von uns haben sicherlich sachen gemacht, für die Drogen, die wir bereuen, aber sowas würde für sehr viele auch niemals in Frage kommen. Ich hab eigtl. nur opi-süchtige kennengelernt, die sowas niemals tun würden, trotz all dem. |
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» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer
dabei seit 2012 15 Forenbeiträge
| Geschrieben: 15.09.12 04:45 |
N Bisschen ins Forum zu posten wird mir wohl kaum helfen.
Selbst persönliche Gespräche hätten höchstwahrscheinlich nicht den von mir so sehr ersehnten Effekt.
Ich finds cool, dass ich hier Antworten bekomme und hab ja auch geschrieben, dass ich es erstmal lasse.
Was meinst Du mit "was Sache ist"?
Ich hatte mehrere Psychosen, alle mit religiösen Wahnvorstellungen.
Ich leide übelst unter meiner inneren Leere und meinen Ängsten, deshalb suche ich Geborgenheit und Zuflucht.
Ich fühle mich eh schon kaputt, tot, deshalb ist Junkie sein etwas, von dem ich mir eben diese Geborgenheit und Zuflucht verspreche.
Aber, wie gesagt, werde ich es erstmal mit Psychotherapie versuchen.
P.S. Ohne die Medikamente bekomme ich sofort wieder Wahnvorstellungen. |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 15.09.12 05:23 |
Das meinte ich mit "was Sache ist". Bis eben wussten wir nicht einmal weshalb du diese Medis nimmst.
Dann will ich drauf auch nicht weiter eingehen, außer das du wirklich eine 2. Meinung einholen solltest zu der Kombo. Hab selber eine zeit lang NL's genommen, nehmen müssen. Das war alles nicht einfach, aber NL's heilen ja nichts, sie ermöglichen dir blos ein mehr oder weniger symptomfreies leben, dies bezahlt man aber mit emotionslosigkeit uvm.
2sick schrieb:
deshalb ist Junkie sein etwas, von dem ich mir eben diese Geborgenheit und Zuflucht verspreche.
"Junkie sein" ist so ziemlich das gegenteil von Geborgenheit und zuflucht. Du wärest sehr schnell nur noch viel schlimmer dran. |
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