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Umfrage: Hältst du deine Entzugssymptome bei Cannabisabstinenz für rein psychosomatisch?
   (Gestartet: 04.01.2013 18:18 - zeitlich unbegrenzt)

»  Ich habe keinerlei Entzugserscheinungen.30  
25.9 %
»  Ich habe nur psychische Entzgserscheinungen.47  
40.5 %
»  Ich habe psychische u. wahrsch. psychosomatische.24  
20.7 %
»  Das kann nicht nur psychosomatisch sein.15  
12.9 %

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AutorBeitrag
Ex-Träumer
  Geschrieben: 11.01.13 16:27
Also ich habe manchmal Phasen wo ich ca. 8 bis 10 Wochen am Stück sehr stark kiffe, die ersten zwei Wochen vielleicht nur 0,3g am Tag doch es steigert sich und in den letzten Wochen bin ich dann meist bei so 1g bis 2g am Tag was schon ziemlich ins Geld geht auch. Ich habe ein gewisses Schema beim Entzug jedes Mal feststellen können, es vollzieht sich bei mir zumindest immer genau so:
  • 1. Tag: nichts. Bis zur Nacht, meistens leichte Schlaflosigkeit und häufiges Aufwachen
  • 2. Tag: Langeweile pur. Es macht einem nichts mehr so richtig Spaß. Alles ödet an - körperlich allerdings keine Erscheinungen außer Müdigkeit wegen den Schlafproblemen.
  • 3. Tag: die Laune verschlechtert sich noch ein wenig mehr. Kein Bock auf irgendwas, wenig Appetit. Jetzt fangen die Träume an.
  • 4. Tag: Unfassbar lange Träume, verkettete erträumte Geschichten und teilweise Alpträume aus denen man nicht erwacht. Tagsüber bessert sich die Stimmung langsam.
  • 5. Tag bis 7. Tag: Weiterhin Träume, allerdings immer weniger und immer bessere Laune. Ich vergess das Kiffen allmählich.

    So ist das bei mir immer.

 
Abwesender Träumer

dabei seit 2012
49 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.01.13 16:33
Mein Bruder hat mich besucht, natürlich einen geraucht. Dann gab es stressige Sitationen Familien bedingt, auch einen kleinen zernichtet.Bisher wieder frei, diese Öde bringt einen um :(
 
Traumländer



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1.954 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.01.13 17:11
Raucht ihr mit tabak?
Der grund warum ich frage ist folgender: Zigaretten sind brutal körperlich abhängig machend das ist unter anderem so weil gerauchter tabak eine MAO hemmende wirkung hat und erst dadurch eine körperliche abhängigkeit von nikotin möglich wird.
Kautabak schnupftabak nikotinplaster haben diese eigenschaft so nicht.

Egal was ihr zusammen mit tabak raucht, ihr könnt unter umständen eine abhängigkeit schaffen die vorher nicht so möglich gewesen wäre mit dem reinstoff.
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2012
49 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.01.13 17:25
zuletzt geändert: 12.01.13 12:42 durch nudelholz (insgesamt 1 mal geändert)
Ich bin raucher :) Hat aber nichts mitn Cannabis Entzug zutun. Wobei ich merke das ich mehr rauche als sonst :/
 
Kommentar von nudelholz (Ex-Träumer), Zeit: 12.01.2013 12:42

Doppelpost gelöscht.
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 11.01.13 17:33
Günter schrieb:
Raucht ihr mit tabak?
Der grund warum ich frage ist folgender: Zigaretten sind brutal körperlich abhängig machend das ist unter anderem so weil gerauchter tabak eine MAO hemmende wirkung hat und erst dadurch eine körperliche abhängigkeit von nikotin möglich wird.
Kautabak schnupftabak nikotinplaster haben diese eigenschaft so nicht.

Egal was ihr zusammen mit tabak raucht, ihr könnt unter umständen eine abhängigkeit schaffen die vorher nicht so möglich gewesen wäre mit dem reinstoff.


Oh ,
das würde dann ja auch erklären können ,
das , wenn der "Willen" zum aufhören wirklich da ist ,
es mit Nikotin-Pflastern durchaus zu schaffen ist...

lg...

edit: MAO-Hemmer , sollt`ich mir echt noch mehr Wissen darüber aneignen..!
 
Abwesender Träumer

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49 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.01.13 17:55
Alle Nikotin Ersätze sind mist.Sie verzögern nur die Entzugs sympthome. So sind meine Erfahrungen. Jeden Tag reduziert,hat 2 Jahre rauchfrei gehalten. Pflaster/Kaugummi und co haben es mir wirklich erschwert
 
Abwesender Träumer



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71 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.01.13 18:02
Also als ich angefangen habe Täglich Cannabis zu konsumieren und dann nach ein paar Monaten ein paar Tage nichts zu Rauchen hatte saß ich nur rum und jammerte das alles scheiße und Langweilig ohne Graß ist. Dann fing eine zeit an wo es das Problem nicht mehr gab, aber nur weil es immer genug zu Rauchen gab. Nach über einem Jahr intensiven Dauerkonsum, wo ich dann teilweise schon 4-5 "gute Nacht Töpfe" geraucht habe um mit einer leichten und relativ kurzen Wirkung schlafen gehen konnte steigerte sich der Konsum noch mehr weil mehr gebraucht wurde für eine gute Wirkung. Ich merkte von einem guten Joint auch FAST überhaupt keine Wirkung. Ich konnte mir in der Zeit niemals nur vorstellen einfach so mal nur ein paar Tage nichts zu Rauchen. Ich wurde da auch schon von Freunden gefragt ob ich Abhängig bin und ich beantwortete ehrlich mit JA. Ich habe dann durch einige Probleme von einem Tag auf den anderen komplett mit ALLEM also nicht nur mit Cannabis aufgehört/Pause gemacht. Ich habe nach ca.1-2 Jahren Dauerkonsum (mind. 1 Jahr intensiven Konsum) BIS JETZT knapp 4 Monate nichts angerührt und es belastet mich nicht im geringsten :) Klar bekomme ich extrem Lust Cannabis zu Rauchen wenn ich an ein paar Zeiten zurück denke aber nicht so extrem das ich mir was besorge. Ich muss dazu aber sagen das ich seit der Zeit mehr Alkohol Trinke. Nicht an Arbeitstagen aber an Freien Tagen Trinke ich deutlich mehr und das da ein Zusammenhang besteht ist klar...

Ich persönlich kann nur sagen das es bei mir höchstens eine psychische Abhängigkeit ist.

Ich glaube auch das es vom Mensch zu Mensch und demjenigen Konsumverhalten zu einer unterschiedlich starken psychischen Abhängigkeit kommt. Die ist dann so stark das es zu (vil eingebildeten) stärkeren Symptomen führt. Aber das ist jetzt einfach nur ein spontaner Gedanke zu dem Thema ;)
 
Abwesender Träumer

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6 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.01.13 18:22
erstmal hallo, bin neu hier und jetzt ists zeit für meinen ersten beitrag. dickes lob für die seite, ist echt super.

zum thema:
ich kiffe seit mittlerweile 6jahren. am anfang noich gelegentlich und schließlich täglich, nach 2 jahren täglichem konsum eine freundin gefunden. ihr zu liebe habe ich mich dann entschlossen (oder wurde entschlossen, auslegungssache) ersteinmal mit dem kiffen aufzuhören.
es war garnicht so schwer wie ich dachte, bin von täglich etwa 1,5g auf null runtergefahren. hatte keine schlechte laune, eher im gegenteil fühlte mich energiegeladen und hatte irren tatendrang. vom kopf her wars ein wenig schwieriger, es gab viel mehr situationen in denen ich dachte: und jetzt mal schön einen kiffen, als ich mir vorstellen konnte. die ersten tage hatte ich teilweise das gefühl mir ist warm und kalt gleichzeitig, allerdings fand ich das eher lustig als belastend.
das ganze war nach ca. einer woche vorbei. und nach 2 wochen war gras schon fast wieder komplett aus meinem kopf verschwunden. habe dann nach einem jahr wieder angefangen hier und dort mal dran zu ziehen, aber das auch nur in langen zeitabständen.
nach zwei jahren abstinenz die trennung von der freundin. eigentlich habe ich im gleichen moment wieder angefangen zu kiffen wie ein bagger. rauche jetzt wieder etwa 1,5g am tag. wenn die versorgung mal hängt bekomme ich einen richtigen energieschub, denke aber ständig ans kiffen. bin aber nicht schlecht gelaunt oder so. das einzig komische ist, dass ich wenn ich gras habe auch relativ viele zigaretten rauche. wenn ich allerdings keins habe ekeln sie mich regelrecht an und ich rauche vllt. 3 zigaretten am tag (sonst ungefähr 15). hat jemand eine erklärung dafür?
ich denke das liegt aber an der persönlichkeit jedes einzelnen, ich bin schon ein suchtanfälliger mensch aber kiffen ist für mich nie das hauptthema eher die nebensache bei allem. ich gehe nicht irgendwo zum kiffen hin, sondern kiffe beim gehen.
We are one.
Ex-Träumer
  Geschrieben: 11.01.13 18:38
Zitat:
Ich kiffe selbst seit drei Jahren täglich und sehe an sich keinen Grund damit aufzuhören, jedoch klappt meine Versorgung nicht immer so wie ich das will. Nach spätestens zwei Tagen habe ich starke Schweißausbrüche (v.a. an den Händen, ), kann nicht wirklich schlafen und habe absolut keinen Appetit, dafür andauernd Sodbrennen und Übelkeit. Falls ich mir doch was zu essen reinzwänge wird mir so richtig schlecht. Ich bin zitterig (vor allem bei minimalen Temperaturschwankungen fangen mir sofort die Zähne an zu klappern) habe ständig Gänsehaut und einen sehr unangenehmen Bodyload, der auch bei viel Bewegung nicht nennenswert weniger wird.


Sehen wir es mal umgekehrt. Vielleicht kommt es >grade< vom langen Kiffen in Massen und das aufhören bedeutet eine Umstellung für den Körper. Ausserdem killt Gras jegliche Langeweile und chillt ;-).Die meisten Dauerkiffer sind ja länger High als nüchtern.. Ich hatte bis vor 2 Jahren 5 Jahre durchgekifft aber noch nie einen Entzug...
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 11.01.13 18:53
Die einzige Abhängigkeit, die ich hatte, nachdem ich Monate fast täglich gekifft habe ist, dass ich nicht mehr bekifft war und kiffen wollte, z.B. nach getaner Arbeit oder zum schlafen. Das ist halt das Belonungssystem.
Man vermisst halt anfangs wieder zu kiffen, hat aber keine Entzugserscheinungen(zumindest ich) vergisst dass aber mMn schnell!
Wer will dass die Welt so bleibt wie sie ist, der will nicht dass sie bleibt!
Traumländer



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  Geschrieben: 13.01.13 21:18
Als ich nach rund 1 1/2 - 2 Jahren Dauerkonsum eine 6 Monatige Pause hatte, in der ich absolut nichts geraucht habe, hab ich ziemlich 'verstört' gegessen.
Mal hab ich 1-2 Tage garnichts gegessen, dann wieder 'nen bisschen, wieder 1-2 Tage nichts, danach zieemlich viel usw. usw. ( ging die ganzen 6 Monate lang, wirklich abgefuckt von gedanklicher Ebene her, war ich nach 2 Wochen nichtmehr. )
Desweiteren die ersten paar Tage bin ich oft schweiß-gebadet aufgewacht, Bettwäsche richtig klätsch nass.
Was aber ziemlich geil war, waren die realistischen Träume, bzw. Träume generell sind geil, wäre so der einzige Grund warum ich wieder aufhören würde. ^^
stole ya secret sauce and i'm still on the scene;
turn your whole company into a fuckin meme
Ex-Träumer
  Geschrieben: 13.01.13 22:39
Ich hatte selbst nach jahrelangem exzessiven Konsum überhaupt keine Entzugserscheinungen als ich aufgehört habe. Habe täglich so zwischen 2-5 Joints geraucht aber immer nur pur. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Entzugserscheinung die die meisten Konsumenten haben daher kommen, dass sie mit Tabak mischen weil das Nikotin viel stärker wirkt, wenn man es zusamen mit Cannabis raucht.





 
Abwesender Träumer

dabei seit 2012
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  Geschrieben: 14.01.13 06:28
Sodele btw. ich habe keinerlei Probleme mehr :)) Ausser das blöde Träumen. Nachts wach 3-5 mal auf und bin verschwitzt. Einschlafen geht grad so wieder. Es war alles nur Kopfsache bisher. :)
 
Traumländer



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1.099 Forenbeiträge

  Geschrieben: 14.01.13 12:04
capncook schrieb:
Ich bin der festen Überzeugung, dass die Entzugserscheinung die die meisten Konsumenten haben daher kommen, dass sie mit Tabak mischen weil das Nikotin viel stärker wirkt, wenn man es zusamen mit Cannabis raucht.


Ich hatte in meiner Abstinenzzeit von Cannabis ( natürlich mit Tabak-gemischt ), "angefangen" ( hab halt vorher 24/7 Köpfe geraucht, da war nicht viel mit Zigaretten, ausser man ist mal unterwegs und einem wird eine angeboten. ) Zigaretten zu rauchen und hatte trotzdem Entzugerscheinungen.
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Ex-Träumer
  Geschrieben: 14.01.13 13:05
Zitat:
Ich hatte in meiner Abstinenzzeit von Cannabis ( natürlich mit Tabak-gemischt ), "angefangen" ( hab halt vorher 24/7 Köpfe geraucht, da war nicht viel mit Zigaretten, ausser man ist mal unterwegs und einem wird eine angeboten. ) Zigaretten zu rauchen und hatte trotzdem Entzugerscheinungen.


Kein Wunder, wenn du Bong mit Tabak rauchst nimmst du dabei auf einen Schlag soviel Nikotin auf, das packst du mit normalen Zigaretten niemals selbst wenn du 2-3 Stück hintereinander rauchst. Außerdem öffnet das Cannabis zusätzlich noch deine Poren und das Nikotin kann somit noch viel tiefer eindringen.
 

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