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AutorBeitrag
Ex-Träumer
  Geschrieben: 28.03.06 22:51



Zitat:
woher weisst du, dass die leute, die drauf klarkommen, in der majorität sind? gehst du da nicht auch von dir selbst aus?



Ich beziehe mich dabei auf die Aussage von Dr. Heino Stoever, gemacht in der "Neuen Westfälischen" vom 27.01.2006:

Zitat:
Erlaubt ist Kiffen nicht, aber schadet es? In 95 Prozent der Fälle nicht wirklich, sagt Stoever, und die Expertenriege teilte seine Meinung. "Die meisten handhaben es maßvoll und die meisten vorübergehend", sagt Ursula Castrup, Leiterin der Bielefelder Fachstelle für Suchtvorbeugung. Den verbleibenden fünf Prozent allerdings drohe Cannabis das Leben zu zerstören.
Wer ohnehin labil ist, womöglich gerade erst dem Kindesalter entwachsen, und dann noch dauerbreit, dem drohen "gravierende Schäden".




Zitat:
wo wir uns einig sind - täglicher konsum ist für den arsch!
und aufklärung ist noch sehr von nöten, also vor einer legalisierung gibt es noch viel zu tun.



Nur leider stehen sich Aufklärung und Kriminalisierung stark im Weg.
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 28.03.06 23:09
dann würde ich trotzdem zu den 95% gehören, obwohl ich eine zeit lang nicht klarkam.
aber gravierende schäden hatte ich dadurch nicht,
nur im vergleich zu jetzt, wo kiffen die ausnahme ist (und nicht mehr das nüchternsein),
gehts mir psychisch wesentlich besser.
vorher (mit kiff) war es aber nicht so, dass ich sagen würde "mir gehts scheisse".

und wie äußern sich gravierende schäden? psychose etc?
ich glaube die statistik geht von anderen schäden aus als demotivation etc. .

ausserdem erfassen statistiken nicht die 100%ige wahrheit!
wäre interessant zu wissen, welche leute befragt wurden, und vor allem wo und unter welchen rahmenbedingungen. allein diese variabilität kann die statistik schon erheblich verändern.

aber erst kiffen legalisieren, und dann aufklären? andersrum wäre vernünftiger
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 28.03.06 23:21

ChiChi schrieb:
dann würde ich trotzdem zu den 95% gehören, obwohl ich eine zeit lang nicht klarkam.
aber gravierende schäden hatte ich dadurch nicht,



Schön :)

Zitat:

nur im vergleich zu jetzt, wo kiffen die ausnahme ist (und nicht mehr das nüchternsein),
gehts mir psychisch wesentlich besser.



Oha, welch Überraschung :>

Zitat:

vorher (mit kiff) war es aber nicht so, dass ich sagen würde "mir gehts scheisse".


Ist für mich in meinen Augen irgendwie widersprüchlich mit den anderen Inhalten deines Posts


Zitat:
und wie äußern sich gravierende schäden? psychose etc?
ich glaube die statistik geht von anderen schäden aus als demotivation etc. .


Demotivation ist ja auch kein bleibender Schaden, fast alle durch Überkonsum ausgebildete Symptome sind wieder reversibel -> gesundes Konsummuster ftw!


Zitat:
ausserdem erfassen statistiken nicht die 100%ige wahrheit!
wäre interessant zu wissen, welche leute befragt wurden, und vor allem wo und unter welchen rahmenbedingungen. allein diese variabilität kann die statistik schon erheblich verändern.



Afaik kam dieser Wert aufgrund der eigenen Erfahrungen der dortigen Experten (Psychiater, Drogenberater, Suchtmediziner) hervor, ist also lediglich eine Einschätzung.
100%ige Gewissheiu wird man niemals erlangen :>


Zitat:
aber erst kiffen legalisieren, und dann aufklären? andersrum wäre vernünftiger



Wie soll man denn bitte eine vernünftige Aufklärung über eine verbotene Substanz machen?
Desweiteren ist ein Mindestalter für die Abgabe natürlich dringend angebracht, m.M.n. ab der Vollendung des 21. Lebensjahres.
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 29.03.06 00:08
boar eh du zitate-monster ^^ ;)

also ich beginne mal peu a peu;

zuerst zu dem "widersprüchlichen" :
damit war gemeint, dass mir in der damaligen situation kein nachteil aufgefallen ist. ich habe täglich gekifft und war trotzdem glücklich damit. erst im nachinhein fiel mir auf, was ich verpasst habe.
was ich damit sagen will: der dauerkonsum hat mir eine art scheuklappen aufgesetzt!

mir ging es eigentlich auch nicht um die bleibenden schäden (an der stelle mal eben nachgefragt: was heisst das kürzel ftw? ) , sondern um die schäden die kaum auffallen, nicht als schlimm angesehen werden und trotzdem schaden verursachen. ich hab einiges aus der schule verpasst , jetzt im nachhinhein ein riesen fehler. wegen GRAS!

wieso sollte über eine verbotene substanz keine aufklärung betrieben werden können?
diese art aufklärung vermiss, die bei cannabis da sein sollte, vermisse ich beim alkohol.
in der schule hört man hier und da mal, wie schädlich es ist. aber weil es gesellschaftlich akzeptiert ist, schert das die jugend einen dreck!
auf jeder party gibt es ein paar alkohol-leichen die doch etwas zu viel getrunken haben, was da an gehirnzellen abstirbt...meistens ist dann unter den leuten auch noch einer oder zwei dabei, die regelmässig (zumindest jedes wochenende ! ) alkohol trinken.
also an hier wäre aufklärung sehr erwünscht..

über cannabis wird doch auch immer mehr aufgeklärt (subjektiv empfunden) . und grade foren wie das ldt tragen einen großen teil zur aufklärung bei! nur leider weiss die mehrheit der öffentlichkeit nicht von solchen foren...
wie sieht es denn in holland punkto aufklärung aus?


 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 29.03.06 00:34
zuletzt geändert: 29.03.06 00:42 durch (insgesamt 1 mal geändert)

ChiChi schrieb:

zuerst zu dem "widersprüchlichen" :
damit war gemeint, dass mir in der damaligen situation kein nachteil aufgefallen ist. ich habe täglich gekifft und war trotzdem glücklich damit. erst im nachinhein fiel mir auf, was ich verpasst habe.
was ich damit sagen will: der dauerkonsum hat mir eine art scheuklappen aufgesetzt!



k, einleuchtend, Fehler meinerseits


Zitat:
mir ging es eigentlich auch nicht um die bleibenden schäden (an der stelle mal eben nachgefragt: was heisst das kürzel ftw? ) , sondern um die schäden die kaum auffallen, nicht als schlimm angesehen werden und trotzdem schaden verursachen. ich hab einiges aus der schule verpasst , jetzt im nachhinhein ein riesen fehler. wegen GRAS!



(ftw = for the win)
Meiner Meinung nach ist da ein vernünftiges soziales Umfeld nötig, dass dem Betreffenden Feedback über sein Handeln gibt, was mit einer Legalisierung sicherlich leichter zu bewerkstelligen wäre.
Natürlich ist jeder für sich selbst verantwortlich, und zu erkennen, dass etwas schief läuft, ist m.E. nach kein besonders großes Problem.
Um nochmal den Bogen zum Ausgangsthema zu kriegen (;)), denke ich nicht, dass sich der exzessive konsum von THC großartig nach einer Legalisierung steigern wird, denn wer kiffen will, kann es auch jederzeit machen, unabhängig vom rechtlichen Status.



Zitat:
wieso sollte über eine verbotene substanz keine aufklärung betrieben werden können?


Weil wenn eine richtige und vernünftige Aufklärung betrieben würde, das Argument der Kriminalisierung absolut nichtig würde.
Diesen Sachverhalt habe ich auch schon mit Polizisten, die Drogenaufklärung an Schulen machen, erörtert, diese meinten, dass sie bei dem derzeitigen rechtlichen Status weiterhin als Hauptaussage "Drogen = böse" vermitteln müssen.


Zitat:
diese art aufklärung vermiss, die bei cannabis da sein sollte, vermisse ich beim alkohol.
in der schule hört man hier und da mal, wie schädlich es ist. aber weil es gesellschaftlich akzeptiert ist, schert das die jugend einen dreck!



Jap, da muss ich dir zustimmen.
Unsere jetzige "Aufklärungspolitik" ist lächerlich und zielt m.E. völlig an ihrer zielgruppe vorbei.
Es wird belächelt, aber nicht ernst genommen.



Zitat:
über cannabis wird doch auch immer mehr aufgeklärt (subjektiv empfunden)


Diese Ansicht kann ich nicht grade teilen.
Sicherlich ist Marihuana öfters als früher ein Thema in div. Publikationen.
Nur ist hier nicht die Quantität, sondern eher die Qualität entscheidend.
Und qualitativ gute Artikel, die sich objektiv mit dem Thema auseinandersetzen, anstatt billig Meinungsmache mit allg. bekannten Floskeln zu machen, sind meiner Ansicht nach stark in der Minderheit.


Zitat:
und grade foren wie das ldt tragen einen großen teil zur aufklärung bei! nur leider weiss die mehrheit der öffentlichkeit nicht von solchen foren...



Jap, das tragen sie, wenn auch eher in den unteren Altersschichten.
ich bezweifel, dass sich "Kalle, 40, Oliba-Träger, Bildleser" hier aufklären lässt :/

Zitat:

wie sieht es denn in holland punkto aufklärung aus?


Dazu habe ich leider keine Daten, ist aber interessant, werde mal gucken, was ich so rausfinden kann.
 
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  Geschrieben: 29.03.06 00:48
zuletzt geändert: 29.03.06 01:28 durch Antonio Peri (insgesamt 2 mal geändert)

Zitat:
wie sieht es denn in holland punkto aufklärung aus?



Also ich lese regelmäßig niederländische Zeitschriften und kann zuhause Nederland 2 (ein öffentlich-rechtlicher Sender aus Holland) empfangen. Das Thema Kiffen ist in Holland viel stärker im Blickpunkt des öffentlichen Interesses als in Deutschland. Alle zwei bis drei Tage steht im holländischen Videotext was zum Thema. Letztens hatten sie sogar eine Sendung im Nachmittags-TV wo es um Suchtentwicklung durch den hohen THC-Gehalt beim Nederwiet (wie sie das Indoor in Holland angebaute Gras nennen) ging. Allgemein macht sich in Holland mittlerweile auch üble Anti-Gras-Propaganda breit. Die Toleranz dort ist auf dem Rückzug.

Erschreckend finde ich das Projekt Het groene goud (das grüne Gold) - da werden entdeckte (ja - Anbau ist auch in NL strafbar) Wiettelers (wie Hanfzüchter dort genannt werden) auf einer Webseite wie Sexualstraftäter in den USA gebrandmarkt. Die ganze Nachbarschaft kann dann dort nachlesen ob man eine Plantage zuhause hatte. THC wird dort vollkommen unreflektiert als süchtig machend (verslavend) bezeichnet. Außerdem kann man dort unter einer kostenlosen Telefonnummer Leute bei der Polizei anzeigen - und das auch noch anonym. Das ist umso schlimmer, wenn man weiß auf welchen Werten die Niederländische Gesellschaft aufgebaut ist... (Das hat damals 1976 die Duldung nämlich erst möglich gemacht und in Holland setzt (oder setzte) man viel stärker darauf das alle mit der Gesellschaft zufrieden sind und sich mit dem Staat identifizieren können als bei uns in D.
Ich blogge zum Thema Drogenpolitik:antonioperi.wordpress.com
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Ex-Träumer
  Geschrieben: 29.03.06 00:55

Antonio Peri schrieb:

Zitat:
wie sieht es denn in holland punkto aufklärung aus?



und kann zuhause Nederland 2 (ein öffentlich-rechtlicher Sender aus Holland) empfangen.



hrhr, ich auch :]
"Spuiten & Slikken" gesehen? :>
 
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  Geschrieben: 29.03.06 01:18
leider nicht, aber das mit dem groene goud habe ich z.B. aus deren Videotext und der Beitrag von dem ich geschrieben habe kam in der Sendung: Bij ons thuis - irgendwann letzte Woche.
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Ex-Träumer
  Geschrieben: 29.03.06 06:32
aber sone art coffeeshops wirds dann in tschechien trozdem nicht geben oder?
 
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  Geschrieben: 29.03.06 10:19
zuletzt geändert: 29.03.06 10:21 durch psykostar (insgesamt 1 mal geändert)

MrGoogles schrieb:
ach leute ihr stellt euch aber an. Ich bin gegen die legalisierung. Wir haben in deutschland einfach zu viele menschen die sicherlich nicht damit umgehen könnten und wir hätten super viele abhängige. Diese ganzen demo kinder würden sich nur noch den kopf zudrönen und nichts mehr auf die reihe bekommen wobei sie jetzt schon net wirkliche talente sind in irgendwas auf die reihe bekommen. Aber bei ner legalisierung sehe ich die kinder schon nicht mehr ihre kippen vor den schulen rauchen sondern alle mit nem jonny in der hand. Ok es gibt jetzt auch schon einige kiffer die vor der schule kiffen aber ich glaube es würde noch wesentlich schlimmer werden. Und ausserdem kommt doch hier jeder an sein zeugs auch wenn es legal gemütlicher wäre ist der weg zu nen paar g echt keine arbeit. Also dont legalice it. Und ja ich weiß dieser beitrag enthält mal total viele fehler:D



das seh ich mal komplett anders. mag sein, das sich die zahl der kiffer erhöht, allerdings, wie du schon gesagt hast, der weg zu ein paar g ist wirklich nich zu schwer, also warum verbieten, wenn eh jeder, der es möchte, an zeug kommt. erhöhung der kifferzahlen gabs durch die bank auch ohne legalisierung.
und ich glaub kaum, das vor der schule mehr geraucht/gekifft wird als sonst. oder meinst du, die rauchen nur vor der schule? gleich nach dem aufstehen gibts massig zeit ^^ übrigens glaub ich kaum, das man (legalisierung vorausgesetzt) einfach durch die straßen latschen oder an schulen stehen könnte mit nem jonny in der fresse..
das mit den kindern is übrigens ziemlich daneben wie ich finde, ich glaub kaum, dass, wenn es tatsächlich legalisiert werden würde, die kinder, die du beschreibst leichter an das zeug kommen könnten; überleg mal, meinst du man lässt leute unter 18 das zeuch kaufen?? wohl kaum (jaja, kommt jetz: fragt man eben nen 18jährigen, ob er mir kleinem minderjährigen die drogen holt. da wirds dann wieder kriminell)
achja, die ganzen menschen, die damit nicht umgehen können: sieh dich mal um, wieviele leute mit ALKOHOL nicht umgehen können.. wirds deswegen verboten?
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  Geschrieben: 29.03.06 10:42
wie schick ist das denn? tueten
tschechien ist jetzt nicht nur mehr mein lieblings-bierland!!
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 29.03.06 11:35
Ich bin auch ausnahmslos für eine Legalisierung! Die die jetzt schon ein Problem damit haben weil sie zuviel kiffen werden das auch in Zukunft haben und umgekehrt. Aber es geht einfach nicht klar das man kriminalisiert wird weil man ab und zu mal ein Joint raucht! Es geht um unsere Freiheit und nicht um das Suchtverhalten einiger weniger, was als Vorwand benutzt wird es nicht zu tun.
Weniger ist mehr
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  Geschrieben: 29.03.06 12:45
zuletzt geändert: 29.03.06 12:48 durch ChiChi (insgesamt 1 mal geändert)

psykostar schrieb:

achja, die ganzen menschen, die damit nicht umgehen können: sieh dich mal um, wieviele leute mit ALKOHOL nicht umgehen können.. wirds deswegen verboten?



nein, aber ist das gut?

das ist auch wieder diese doppelmoral von der hier im forum schon einige sprachen ^^
"weil akohol legal ist, muss es weed auch sein", obwohl auf alkohol sehr viele abstürzen!
aber deswegen sollten nicht automatisch alle schwächeren drogen auch legal sein -.-
das maß der toleranz ist bei alk einfach viel zu hoch.
und beim weed zu niedrig.

vielleicht es besser, die bestrafung der cannabiskonsumenten derbe abzuschwächen. gegen die kriminalisierung der weadsmoker bin ich definitiv auch!
naja und alkohol sollte vielleicht erst ab 21 jahren freigegeben werden, oder ganz illegalisiert (obwohl illegalisierung von alk eigtl auch übertrieben ist ^^)

aber von einem alk-entzug kann man sterben, das ist schon ziemlich übel!
und abhängige haben es nicht leicht, habe eine bekannte die schon mindestens 10mal versucht hat zu entziehen, mit klinischer oder therapeutischer hilfe!
aber immer wieder rückfällig geworden...jetzt muss sie sich eine klinik suchen, die sie noch unterstütz. ist ein extremfall, aber solche extremfälle gibt es bei weed nicht. zumindest nicht die auswirkung auf körper (+psyche).

so eine legalisierung bringt vor- und nachteile mit sich, die muss man abwägen..

 
Ex-Träumer



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  Geschrieben: 30.03.06 21:41
Antonio Peri schrieb:
Na ja - wenn man hier keiner festen Anstellung nachgeht - Prag ist auch ne schöne Stadt in der man leben kann. Wer die Legalisierung will, kann ja mit den Füßen abstimmen. Ich seh schon die BILD-Schlagzeile: KIFFER VERLASSEN DEUTSCHLAND! headbanging


Also ich bin mit Abschluss meiner Ausbildung sowieso weg, da wär Tschechien besser als NL, die Käsköpfe mag ich nicht so gerne...
Hier gibts nicht viel was mich hält außer Familie (die immer kleiner wird) und ein langjähriger Freundeskreis (das wahrscheinlich einzig schwer aufzugebende).
Nichts ist so wie es soll
was ich will, ist Eistee und ihn schlürfen
Die Welt könnte anders sein aber nur wenn sie dürfte.

-n.do-
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  Geschrieben: 30.03.06 22:10

Santos schrieb:
Hier gibts nicht viel was mich hält außer Familie (die immer kleiner wird) und ein langjähriger Freundeskreis (das wahrscheinlich einzig schwer aufzugebende).



Hab mir gerade Dein Alter angesehen und ich kann Dir (aus meiner Erfahrung) sagen, das sich der Freundeskreis oft sowieso zerstreut. Meine alten Freunde sind mittlerweile über die ganze Republik verteilt und da sieht man sich sowieso nur selten. Es ist manchmal blöd, als einer der wenigen am Heimatort zu verbleiben und nachher trotzdem einsam zu sein - mit den Jahren.



ChiChi schrieb:
nein, aber ist das gut?



Ich denke es ist gut das Alkohol legal ist! Erinner Dich nur an Chicago 1930 (da hat das LdT im Moment sogar ne Werbung die darauf anspielt). Zu dieser Zeit (der Zeit der Prohibition) ist Al Capone zu Macht und Reichtum gekommen. Das hat die Mafia in den USA erst richtig etabliert.
Würden Drogen legalisiert, gäbe es ganz sicher weniger Kriminalität. Auch "echte" Kriminalität: Beschaffung, illegale Prostitution etc.
Also für die Gesamtgesellschaft wäre eine liberalisierung sicher wünschenswert.
Diese Argumentation das alles illegal werden soll, kann ich in keinster Weise nachvollziehen.
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