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LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » Der Opiat u. Opioid Entzugs- Infothread


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AutorBeitrag
Moderator



dabei seit 2012
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  Geschrieben: 18.01.20 21:16
Hallo Namensvetter,

freut mich zu hören, dass es Dir soweit ganz gut geht. Ich wünsche Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen, die Du insbesondere in der Zeit in der Du auf 0 bist, brauchen wirst.
Auch drücke ich Dir beide Daumen, dass das mit der Ausbildung klappt und Du in ihr findest, was Du davon erwartest. Ich kann Deine Lage sehr gut nachvollziehen, und möchte Dir folgendes auf den Weg geben: Auch wenn sich der Beginn der Ausbildung wie ein neuer Abschnitt anfühlt, d das Risiko rückfällig zu werden ist dann nach wie vor da. Man ist zwar einerseits ausgelastet und damit einerseits weniger gefährdet, doch gerade Frust und/oder Stress auf der Arbeit sind nicht zu unterschätzende Trigger, wieder zu konsumieren.
Allerdings hast Du eine Freundin, die Dich unterstützt, das ist unheimlich viel wert. Das kann wirklich ein riesiger Motivator sein, dabei zu bleiben, aber umgekehrt kann das auch ein Risikofaktor für einen Rückfall sein, wenn es kriselt oder gar zu Ende geht. Spreche da leider aus zahlreicher Erfahrung... Will den Teufel nicht an die Wand malen, nutze die Unterstützung und positive Energie, die Du von ihr bekommen kannst, aber verlasse Dich nicht zu sehr auf sie als Stütze, das wollte ich damit ausdrücken.
Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute!
“The United States is also a one-party state but, with typical American extravagance, they have two of them.”

-Julius Nyerere, ehem. President von Tansania
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 18.01.20 22:27
Hallo Neopunk,

am 10.01.2020 hast du den Thread "Heroin entziehen mein Entzugsprogramm" geschlossen, mit dem Hinweis, den Inhalt in den richtigen Thread zu verschieben:

"Das gehört in den Entzugs-Thread. Kopiere morgen die Posts 'rüber, aber hier ist jetzt zu."

Wo ist das denn jetzt gelandet?
Und ja, ich hab die Suchfunktion benutzt...

Besten Gruß
chaos is a ladder
Moderator



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  Geschrieben: 20.01.20 20:57
Ups, das habe ich wohl vergessen, danke fürs Erinnern. Momentan ist mein Laptop kaputt, daher müsste ich das alles übers Handy erledigen, was sehr aufwendig wäre. Ich kümmere mich aber darum, dass das ein anderer Moderator übernimmt.
“The United States is also a one-party state but, with typical American extravagance, they have two of them.”

-Julius Nyerere, ehem. President von Tansania
Traumländerin



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  Geschrieben: 20.01.20 21:02
Hallo ihr.

Ich bin seit längerer Zeit auf Oxycodon, mittlerweile bei mindestens 80mg bis zu 120mg am Tag.
Ich will endlich weg von dem Zeug.

Habt ihr Erfahrungen mit dem absetzen? Welche Schritte würdet ihr mir da empfehlen? Also wie viel weniger in wie viel Tagen und so weiter...
Und vielleicht habt ihr auch Tips, was gut gegen Entzugserscheinungen hilft.
Letztes mal habe ich Schwarzkümmelöl genommen, ich weiß nicht obs Placebo war, aber es hat schon irgendwie ein wenig geholfen.

Danke euch schonmal für Tips, und drückt mir die Daumen, dass ich endlich den Absprung schaffe.


 
Abwesender Träumer

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ICQ
  Geschrieben: 20.01.20 22:46
Guten Abend,

Nach wie vielen null Tagen von Heroin bzw. Nach wie vielen Stunden nach dem letzten konsum, kann man Tilidin nehmen ohne Gefahr eines Turbo entzugs?
Habe Bedenken durch das Naloxon, ich habe ca. 2 Null Tage mittlerweile.

Ich habe mehrmals die SuFu und google benutzt ohne genaue Ergebnisse.

Grüße
Knaster
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 20.01.20 23:09
Halo Knasterking

Du weißt aber schon, das Naloxon erst so ab 40mg beginnt richtig zu wirken, und das Tilidin meist im Verhältinis 12:1(Tili - Nalo) gemischt wird.
Das gilt allerding nur bei oraler Einnahme, wegen first-pass-effekt.
Ballern solltest du das also nicht.

Das heißt du kannst bis 400mg Tili oral gehen, ohne dass das Naloxon wirkt.
Alles ohne Gewähr :D


Aus meiner Erfahrung kanst du dir das aber schenken...Bin im Hero Entzug mit Trama und Tili and die jeweilige Obergrenze (Krampf und Naloxon) gegangen und hab nix gemerkt...Die Potenz unterscheidet sich dann schon ziemlich....naja gut, ich weiß ja nicht, wie deine Toleranz war / ist.
Schau dir am besten an, was die anderen so über ihre Hero Entzüge geschrieben haben, alle Tips sind schon da :)
chaos is a ladder
Abwesender Träumer

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ICQ
  Geschrieben: 21.01.20 06:47
Hallo psytart,

Vielen Dank für deine schnelle Antwort und die Tips :) .

Das beruhigt mich schonmal smile .
Mir geht's nur darum die Entzugserscheinungen etwas ab zu mildern, also nicht um zu Turnen :)

Wie verläuft das eigentlich wenn man subutex nimmt und dann auf Tilidin umsteigt, reichen da 2-3 null Tage um keinen Turbo zu schieben?

Dort geht es ja eher um die Rezeptor Belegung und dessen lange wirkdauer als Naloxon.

Grüße
Knaster
 
Moderator



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  Geschrieben: 22.01.20 19:50
Drogenheini schrieb:
Hallo Gemeinde ich habe ein Anliegen und zwar ich bin seit längerer Zeit auf Opiaten und Opioiden und möchte nun aufhören, dass ich nicht mehr körperlich darauf angewiesen bin es zu nehmen, weil das nervt mich einfach nur und ist belastend also ich kann nur sagen mit Tilidin fing es an habe ich ka 3 Monate genommen zwischen 400 bis 800 mg täglich ,dann stieg ich auf Oxycodon um auch ca drei bis vier Monate zwischen 40 bis 100 mg täglich ,dann habe ich mit Subutex angefangen 2 Monate 1 bis 4 mg täglich irgendwann war ich 0,2 Milligramm und dann umgestiegen bin auf Heroin da ich den Subutex Affen auch sehr sehr schlimm fand psychisch vielmehr, körperlich kaum wobei der Heroin aber bei mir fast nur körperlich ist, zwischen 0,4 bis 0,8 Gramm am Tag, habe ich konsumiert, ich schätze mein Material auf 12 PS wenn es gutes ist vielleicht 25 bis 30 aber ich denke so im Durchschnitt wird es 12 % haben bis 15 Uhr vielleicht nicht immer so leicht zu sagen. Man kann also sagen ich bin seit einem Jahr auf Opiaten Punkt... jetzt möchte ich davon loskommen.

Ich habe mir so überlegt dass ich erstmal die Dosis runter Schrauben ,dass ich nicht mehr jede Stunde rauche weil,ich habe es nur geraucht niemals gespritzt immer nur geraucht !!! sondern dass ich nur alle drei stunden rauche und die Dosis erstmal auf 0,4 Gramm reduziere und dann die Abstände auf 6 Stunden steigere bei der Menge von 0,4 und schließlich auf 12 Stunden Abstand gehe und die Dosis auf 0,2 Gramm reduzieren und sobald ich meinen letzten Kopf geraucht habe absetzen und sobald ich anfange affig zu werden habe ich folgende Substitutionsmöglichkeiten also Mittel wo ich zur Verfügung habe, die da wären Subutex, tramadol Tropfen, Tilidin,phenibut,meth,bdo,methadon ,lyrica,clonazolam,xanax,alkohol,10mg morphin injektionsampullen,doxepin,Elvanse,attentin Punkt ich habe mir überlegt sobald ich anfange afig zu werden, dass ich eine Dosis Lyrica also Pregabalin nehme von 300 Milligramm und das alle 6 Stunden falls es nicht auszuhalten ist dazu vielleicht noch ein klein wenig BDO und Amphetamine nehme ich sowieso jeden Tag davon möchte ich auch nicht entziehen und ich nehme an es wird auch die Entzugssymptome etwas abmildern vor allem psychisch ich werde wahrscheinlich dann wieder Crystal bevorzugen, und wenn wirklich gar nichts mehr geht vielleicht eine Dosis MDMA mir ist klar Mischkonsum ist nicht wirklich das Gelbe vom Ei aber ich hatte nie wirklich nie Probleme mit Mischungen also mir ist noch nichts schlimmes passiert oder irgendwas unangenehm gewesen wo ich Sachen gemischt habe deswegen ist das kein Problem für mich. Und das möchte ich dann so 5 Tage ungefähr machen und dann müsste ich ja körperlich Entzug über den Berg sein oder? Mehr ist laut psychisch werde ich immer noch das Verlangen haben auch längere Zeit danach aber mir geht es darum dass ich dann körperlich dass nicht mehr benötige so dass mein Körper einfach normal wieder läuft ohne dass er Entzugssyndrom verursacht wie Kälteschauer und und und und. Ich war schon mal auf Entzug aber habe dann natürlich etwas bekommen der Entzug äußert sich bei mir in wenn ich zugedeckt bin dass mir extrem heiß wird wenn ich mich auf dicke dass mir extrem kalt wird was eigentlich blöd ist weil genau die Mischung zu finden zwischen zudecken und nicht zudecken ist schwierig Übelkeit habe ich noch keine verspürt. Allerdings muss ich oft aufs Klo und es ist auch ein wenig dünn übergeben muss ich mich auch nicht aber Restless Legs habe ich sehr sehr unruhige Beine psychisch fühle ich mich ein bisschen minderwertig kleinwenig ängstlich wobei ich es ja mit den Substitutionsmitteln vermeiden will also so äußert sich bei mir der Entzug unter dem Strich heiß kalt Wallungen, erhöhter Stuhldrang, extremer Langeweile, leichte Depression, Gänsehaut, sitzunruhe, körperliche Schwäche

Also mir geht es darum ob ihr mir Tipps geben könnt wie ich es noch einfacher machen kann denen zu geil so welche mit liegt dazu benutzen könnte und am besten noch mir sagen wie dosieren. Wenn ihr noch was zu ergänzen habt und mir sagt wie ihr meinem Plan findet ob es so eine gute Idee ist oder eher weniger wie gesagt Mischkonsum betreibe ich schon öfter und habe damit noch nie Probleme gehabt deswegen wird es darauf jetzt auch nicht ankommen bei der Entzugsphase ich möchte mir den Zug so gemütlich wie möglich gestalten.

Und wie wird der Entzug denn bei mir verlaufen wenn ich so substituiere wie ich gesagt habe wie stark wird er sein der Affe und wie lange wird er voraussichtlich dauern und wie Steig kann ich hin beschränken mit diesen Medikamenten wo ich habe?

Wenn ihr bessere Ideen habt dann könnt ihr mir das gerne sagen oder was zu ergänzen habt oder wenn er irgendwelche Mittel kennt wohl noch besser wirken kann die mir das sagen weil ich bekomme eigentlich wenn ich es möchte so gut wie alles beschafft deswegen zögert dann nicht mir das zu sagen Punkt und ich wollte noch anmerken ich bekomme auch Aripiprazol als Depotspritze als Dauermedikation wollte ich nur noch anmelden falls das eine Rolle spielt.


jenjey schrieb:
Hab leider gerade keine Zeit genauer drauf einzugehen, vielleicht ist ja jemand anderes so lieb und kônnte das übernehmen bzw. besser erklären als ich, da ich mich mit Subutex nicht so auskenne, ich wollte dir nur schonmal die Warnung geben, dass folgendes ne gaaaaanz schlechte Idee ist:

-Tilidin, wo heute meistens Naloxon drin ist, Stichwort: Turboaffe

- Subutex einfach ohne Plan zu nehmen mit Methadon, oder anderen starken Opioden,
auch hier wieder Gefahr: Turboaffe

Also wenn ich ganz ehrlich sein soll, wird mir da bisschen schlecht wenn ich lese was du alles da hast... Ich kann dir wirklich nur ganz dringend raten, dich vorher nochmal ausgiebig zu informieren, und dann einen vernünftigen Plan aufzustellen. Sonst kann das Ganze, wenn du einfach alles queer beet einwirfst, ganz schnell ziemlich nach hinten losgehen...

Wünsche dir aber auf jeden Fall viel Kraft & Erfolg.

LG


gugu schrieb:
Hallo Drogenheini,

zum runterdosieren mit Heroin brauchst Du einen strickten Zeitplan und Disziplin.

Mit Opiaten zu substituieren, wenn Du eh runterdosiert bist, macht keinen Sinn, da Du deinen Entzug nur hinausschiebst.

Lyrika hat mir zur Nacht gut geholfen gegen die Entzugserscheinungen und konnte sogar etwas schlafen.
Doxepin kann die Stimmung etwas verbessern.

Viel Glück bei Deinem Vorhaben und viel Kraft und Durchhaltevermögen!


Nuke is back schrieb:
Ohne lang außenrum zu reden, der einzige Rat den man dir hier tatsächlich geben kann, ist der, dass du am besten stationär zum Entzug gehst. Irgendwelche kruden Medikamenten- und Drogenkombinationen wird dir hier wohl kaum jemand empfehlen. Lyrica allein müsste aber normal sowieso schon ausreichen um den Entzug einigermaßen abzufedern, wenn du vorher tatsächlich schon weniger konsumiert hast und keinen kalten Entzug von 100 auf 0 machst.


jenjey schrieb:
Bin der gleichen Meinung wie Nuke.... Bei den ganzen Sachen die du da hast, weiß am Ende eh keiner was du vllt. doch noch nimmst... Die Versuchung ist da einfach zu groß wenn man so viel Zeug zu Hause rumzuliegen hat... Da wird dir kaum einer was sicheres empfehlen können. Bist du dir überhaupt sicher dass du wirklich aufhören willst??? Mir kommt es ehrlich gesagt etwas komisch vor, wenn man aufhören will sich so einen Vorrat anzulegen.

Entweder du lässt dir ein oder zwei Sachen da um den Entzug etwas abzufedern wie z.b. Lyrica oder Doxepin und schmeißt alles andere weg oder gehst wirklich in ne Klinik.
Will mir jetzt eigentlich kein Urteil erlauben, aber bei allem anderen sehe ich ehrlich gesagt schwarz....

LG


psytart schrieb:
Das wird nicht klappen.



Ich rate dir folgendes: Rauch am Morgen/Nachmittag dein letztes Blech und schau dir an, wie hart der Affe dann am Abend sein wird.
Das ist eine gute Motivationshilfe für den Abdosierprozess danach, weil du jedes Miligramm viel mehr zu schätzen weißt. Wenn man drauf ist raucht man einen Punkt einfach so weg aus Spaß und Langeweile, wenn man affig ist ist dieser Punkt der Unterschied zwischen ein paar Stunden Schlaf und gar kein Schlaf, zwischen Kotzen und Essen, zwischen Schmerz und Erträglichkeit usw.

Dann musst du ein für alle mal mit dir ausmachen, dass es im Abdosierprozess keine RAUSCHDOSIS geben darf.
Die 0,4g sind wahrscheinlich deinen Standartdosis, von der du noch etwas merkst, aber du darfst beim Abdosieren eben nichts merken, sondern musst immer knapp über der Entzugsgrenze bleiben. Der Balanceakt eines Drahtseiltänzers.
Und das ist beim rauchen unglaublich schwer, wei immer noch ein kleiner geht noch...nur ein kleiner...
Also..musst du wieder auf ziehen umstellen.

Immer eine kleine Bahn ziehen und warten, bis der Affe kommt, dann noch eine kleine Bahn, die ihn ein bisschen verscheucht (aber auf keinen Fall klingeln darf), und dabei die Abstände verlängern.
Das ist sehr schwer und erfordert eisernen Willen, du musst wissen, wozu du es machst und wie viel es dir wert ist.

Das mit dem ganzen anderen Zeugs geht schon in Ordnung, ich knall mich im Entzug auch immer voll mit Downern (aber doch kein C unhd Amphe, hallo?!?)
Was mir ziemlich hilft, ist das gute alte Wunderkraut. Aber: Du solltest eine, am besten zwei Wochen davor keine der Substanzen nehmen, die du im Entzug nimmst, damit keine Toleranz vorhanden ist und das volle Wirkungspotential ausgeschöpft werden kann.
So ein 30% THC Haze ohne Toleranz hebt die Stimmung und dern Appetit schon ziemlich, 900mg Pregabalin ohne Tolernaz knockt einen schon gut aus, dazu eine Handvoll Diaz und du liegst im Koma. Drei bis sechs Stunden Schlaf/Koma sind dann durchaus drin.
Dazu Loperamid gegen Durchfall und Buscopan gegen Magenkrämpfe, rezeptfrei in jeder Apotheke zu haben.

Ich hab schon zig Mal erfolgreich zu Hause entzogen.
Lass dir sagen:

Der Entzug ist nicht der schwerste Teil.

Das Schwerste ist es mit null Opi-Toleranz rumzulaufen, mit dem Kopf nach unten an den einschlägigen U-Bahnhöfen vorbeizurennen und den Teufel auf der Schulter zum Schweigen zu bringen, der dir zuflüstert:

Jetzt knallt es wieder richtig...so wie es sein sollte...nur noch ein Mal...der alten Zeiten wegen...

Viel Erfolg!



"The only way to write honestly about the scene is to be part of it. If there is one quick truism about psychedelic drugs, it is that anyone who tries to write about them without first-experience is a fool and a fraud." ― Hunter S. Thompson (1967)
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  Geschrieben: 22.01.20 23:03
@Svastika

Vielen Dank für deine Hilfe und Aufwand, ich las sogar die von dir rausgesuchten Texte als ich nach Antworten suchte, nur konnte ich keine konkrete Antwort daraus schließen.
Ich wollte es vorhin noch bearbeiten, durch Zeitmangel kahm ich nicht dazu.

Da ich aus teilweise anderen Internet Quellen erfahren habe, das bspw. In der Substitution die Umstellung von subutex auf methadon, schon nach 24 Stunden Erfolgen kann.
Daraus schließe ich, daß ich Nach dem Konsum von subutex schon nach frühstens 24 Stunden Tilidin oder andere Opiate nehmen "könnte" aber zu Absicherung lieber 48-72 Stunden warten würde bis deutliche Entzugserscheinungen auftreten, die darauf hinweisen das dass Subutex sich abbaut und somit die Rezeptoren freier oder frei liegen und somit ein anderes Opiat konsumiert werden kann.

Hab auch schon im Schweizer forum mich durchgelesen und stoße immer wieder auf die Meinungs verschieden heiten über das naloxon per oraler gabe. Viele sagen das es bei kleinsten Mengen (bspw. 50/4mg tilidin) schon wirken kann bzw. Der Turbo Affe zuschlägt, ich persönlich würde es auch als logisch sehen, ist ja das "Gegengift". Nur wiederum die meisten sagen das erst dosen von 400/32mg (Tilidin/Naloxon) gefährlich im Sinne des turbo Affen werden können.

Ich schließe daraus, da es die Mehrheit so sagt und schon mehrere erprobten, das Tilidin/Naloxon trotz Opiat abhängigkeit erst über 400/32mg gefährlich werden könnte.

Ich gebe natürlich kein Gewähr dafür, es ist rein logisches Denken ohne eigene Erfahrung.

 
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  Geschrieben: 23.01.20 08:36
Also ich bin beim Tilidin teilweise auch schon leicht über 400 mg gewesen und hab nie irgendwas von Turboaffe bemerkt. Aber das soll keine Entwarnung sein! Hab auch schon von Leuten gelesen, bei denen sich schon unter 400mg das Naloxon bemerkbar gemacht hat...

Kommt halt auch immer auf den Körper/ Stoffwechsel an...
Deshalb kann man das auch beim Subu nicht allgemeingültig sagen...
Ich persönlich würde da lieber auf Nummer sicher gehen und versuchen es bisschen länger als 24 h auszuhalten. Betonung liegt auf versuchen! Son Turboaffe kann halt durchaus auch echt gefährlich werden...
Habe derzeit starke Augenprobleme, ärztl.abklärung läuft. Bitte verzeiht meine Rechtschreibung, ich geb mein Bestes!
DANKE !!!

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  Geschrieben: 23.01.20 12:35
Also der Turboaffe bei Bupre ist afaik nur ein Problem, wenn das Bupre bei Abhängigkeit zu potent en Vollagonisten genommen wird, ohne eine entsprechende Zeit zu warten. Andersherum wirkt dann das andere Opioid im Zweifelsfall einfach nicht, es kommt aber zu keinem Turboentzug, da dieser ja durch das Buprenorphin ausgelöst wird. Wenn man aber ohnehin daran gewöhnt ist, kann es ja auch keinen Turboentzug geben.

Bei Tilidin erzeugt das Naloxon auch keinen. Zumindest bei mir nicht, und ich habe da schon bis zu 3-4 g Tilidin täglich genommen.. Es kommt lediglich dazu, dass das Naloxon teilweise durchkommt und die Wirkung des Tilidins abschwächt und unangenehme Erscheinungen wie Schwindel u.ä. hervorruft. Affig wurde ich dadurch jedoch nie.
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 23.01.20 19:53
Neopunk schrieb:
Hallo Namensvetter,

freut mich zu hören, dass es Dir soweit ganz gut geht. Ich wünsche Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen, die Du insbesondere in der Zeit in der Du auf 0 bist, brauchen wirst.
Auch drücke ich Dir beide Daumen, dass das mit der Ausbildung klappt und Du in ihr findest, was Du davon erwartest. Ich kann Deine Lage sehr gut nachvollziehen, und möchte Dir folgendes auf den Weg geben: Auch wenn sich der Beginn der Ausbildung wie ein neuer Abschnitt anfühlt, d das Risiko rückfällig zu werden ist dann nach wie vor da. Man ist zwar einerseits ausgelastet und damit einerseits weniger gefährdet, doch gerade Frust und/oder Stress auf der Arbeit sind nicht zu unterschätzende Trigger, wieder zu konsumieren.
Allerdings hast Du eine Freundin, die Dich unterstützt, das ist unheimlich viel wert. Das kann wirklich ein riesiger Motivator sein, dabei zu bleiben, aber umgekehrt kann das auch ein Risikofaktor für einen Rückfall sein, wenn es kriselt oder gar zu Ende geht. Spreche da leider aus zahlreicher Erfahrung... Will den Teufel nicht an die Wand malen, nutze die Unterstützung und positive Energie, die Du von ihr bekommen kannst, aber verlasse Dich nicht zu sehr auf sie als Stütze, das wollte ich damit ausdrücken.
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Danke, ich weis deinen Rat zu schätzen.
Das war auchschon sehr oft mein Gedankengang, und mein Therapeut sagte mir ebenfalls in etwa das gleiche wie du.
Ich denke eine Beziehung, besonders in meiner Situation, birgt immer ein enormes Risiko.
Ich hoffe ich werde es nicht bereuen.

Und wenn ich ehrlich bin, hat sich diese Beziehung bisher nicht wirklich als Stütze erwiesen.
Aber muss sie das denn auch ? Zumindest in dieser hinsicht ? Kann man das von jemandem erwarten, der bisher keinerlei Drogen oder Suchterfahrung mitbringt ?
Sie hat ihre eigenen Probleme die meinen sehr ähnlich sind, nur dass das resultat meiner Probleme ist, das ich dadurch mittlerweile einen 10 Jahre langen Suchtverlauf durch habe.

Ich bin hin und hergerissen. Und gerade sowieso ziemlich fertig rein psychisch, ich weis nicht ob ich jetzt gerade meine pessimistischen Gedankengänge auf die Goldwaage legen sollte.

Schlaft gut
Man tut was man kann, aber kann man was man tut ?
Traumländer

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  Geschrieben: 04.04.20 08:41
knasterking schrieb:


Hab auch schon im Schweizer forum mich durchgelesen und stoße immer wieder auf die Meinungs verschieden heiten über das naloxon per oraler gabe. Viele sagen das es bei kleinsten Mengen (bspw. 50/4mg tilidin) schon wirken kann bzw. Der Turbo Affe zuschlägt, ich persönlich würde es auch als logisch sehen, ist ja das "Gegengift". Nur wiederum die meisten sagen das erst dosen von 400/32mg (Tilidin/Naloxon) gefährlich im Sinne des turbo Affen werden können.

Ich schließe daraus, da es die Mehrheit so sagt und schon mehrere erprobten, das Tilidin/Naloxon trotz Opiat abhängigkeit erst über 400/32mg gefährlich werden könnte.

Ich gebe natürlich kein Gewähr dafür, es ist rein logisches Denken ohne eigene Erfahrung.


Wenn du nur Tilidin konsumierst dann kann man durchaus ziemlich hohe Dosen Naloxon konsumieren ohne das der Turboaffe zuschlägt... ich hatte auch mit 64mg Naloxon... also 800mg Tilidin entretadiert pro Dosis keine Schwierigkeiten…

aber...

wenn du Heroin über einen längeren Zeitraum konsumierst dann sieht das anders aus...

erst vor kurzem hat ein H Konsument die Idee gehabt zusätzlich etwas Targin (Oxycodon + Naloxon) zu konsumieren und nur 20mg Targin das 10mg Naloxon enthält haben ausgereicht das derjenige einen Turboaffen bekam...

und er ist nicht der einzige dem das bei niedrigen Dosen Naloxon passiert ist.


 
Traumländer

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  Geschrieben: 06.04.20 17:41
zuletzt geändert: 06.04.20 18:42 durch Iqos (insgesamt 1 mal geändert)
Hey ich nehme jetzt seit etwa 10 Tagen Heroin nasal und geraucht etwa 0,3-0,5g täglich habe heute morgen gegen 8 kleines Blech geraucht dann pennen gegangen und nach dem aufstehen meinen rest 0,05 etwa nasal genommen was natürlich garnichts mehr gebracht hat außer das ich mir das Subutex nehmen wahrsheinlich verbockt habe ?

Reicht es aus wenn ich so bis 20 oder 21 Uhr warte ? Angenommen ich habe nicht lange genug gewartet und habe einen Turbo was ist dann zu tun ?

Edit: Ich habe nach 3h wartezeit 4mg nasal genommen war noch nicht einmal affig und es geht mir trotzdem gut nichts turbo warum ?
 
Traumländer



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  Geschrieben: 07.04.20 19:07
Wow mutig.


Warum legst du es denn darauf an, einen "Turbo" zu bekommen? confused
 

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