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LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Der Weg (Selbstfindung & Glaube) » Hat das Leben einen Sinn?


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AutorBeitrag
Ex-Träumer
  Geschrieben: 11.09.07 16:19
Ich glaube wir Menschen sind durch unser BEWUSSTsein, zu ziel höherem Bestimmt also manch einer Denkt
Kein anderes Lebewesen hat sich so rasant enwickelt.
Nun das problem ist aber die Gier, die Gier nach macht Besitz Agression...Es gibt zu viele gierige Menschen.
Würden Wahlen etwas verändern, wären sie schon längst abgeshaft.
Würde man den Zins abschaffen sollte sich das Gleichgewicht von Arm Und reich in Materieler hinsicht innerhalb von ein par Jahrzenten wenicht schneller angleichen.

Nunja,schreib wann anderst mehr intresantes thema bin nur grade viel zu Durch.



 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 11.09.07 17:22

raindrop schrieb:
Eigentlich geht es vielmehr darum wieso wir hier sind. Wozu gibt es Leben? Wozu sollen wir unsere Art erhalten? Wozu Evolution? Wozu sind wir uns so bewusst? Sind wir uns bewusst?



oh naja letzendlichist das wohl eine frage der physik, evolution und co sind ja letzendlich auch nur eine art des bestrebens immer komplexerer organisation, was ja irgendwo auf kleinster ebene beginnt...
die antwort kann ich dir also sagen nachdem ich mir den physik nobelpreis dafür geholt hab ;)
This is the type of arrant pedantry up with which I will not put.
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 11.09.07 17:42
Nein!!
Imho macht zb das Leben einer Maus schon nen Sinn -die Maus frisst irgendwelches Ungeziefer Maden usw. und ein Fuchs ne Katze oder Mäusebussard oder sonst irgend ein Vieh frisst dann wieder die Maus und wird am ende auch wieder von was anderem gefressen und es ergigbt sich ein natürlicher Kreislauf.
Ausserdem sind tiere nicht so Kapitalistisch wie Menschen und leben mehr oder weniger in den Tag hinen.
Das menschliche Leben macht hingegen keinen Sinn, denn der Mensch frisst (fast)alles was ihm unterkommt bis zur Ausrottung(siehe Amerika da haben sie in 100 Jahren fast alle Büffel ausgerottet) und sollte sich mal der ach so seltene Zufall ergeben dass irgend ein Mensch von zb nem Hai angeknabert wird dann flippen gleich alle aus und der Mensch zieht wieder los um die "Schädlinge" zu dezimieren.
Ausserdem passt er die Umwelt rücksichtslos an seine Bedürfnisse an und is somit der allergrößte Schädling der Erde, sein Leben hat also nicht nur keinen Sinn sondern es ist kontraproduktiv.

Das Leben für jeden einzelnen Menschen is auch nicht viel sinnvoller als das der Menschheit denn alles was man sich aneignet Geld Haus Auto usw ist am ende ja auch wieder futsch wenn man stirbt.
Das Leben ist daher total sinnlos -macht aber nix denn sinnloses macht ja am meisten spass:-)

@Abraxas -Ich glaube nicht dass es an der Kluft zwischen arm und reich was ändern würde wenn man Zinsen abschaffen würde, ich kann mir nicht vorstellen wie.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 11.09.07 20:25

RenShredder schrieb:

raindrop schrieb:
Eigentlich geht es vielmehr darum wieso wir hier sind. Wozu gibt es Leben? Wozu sollen wir unsere Art erhalten? Wozu Evolution? Wozu sind wir uns so bewusst? Sind wir uns bewusst?



oh naja letzendlichist das wohl eine frage der physik, evolution und co sind ja letzendlich auch nur eine art des bestrebens immer komplexerer organisation, was ja irgendwo auf kleinster ebene beginnt...
die antwort kann ich dir also sagen nachdem ich mir den physik nobelpreis dafür geholt hab ;)



Mit Physik kann man nicht beantworten warum überhaupt irgendetwas ist, und nicht schlichtweg garnichts.

Naturwissenschaften müssen immer schon von irgendwas ausgehen was vorhanden ist, und sie untersuchen eine Realität bei der nicht sicher ist ob sie so ist wie sie sich darstellt, selbst für die Anname das es soetwas wie Materie gibt haben wir keine 100 % sicheren Beweise. Fakt ist das wir Materie wahrnehmen, wenn wir sie untersuchen, setzen wir ihre Existenz voraus, aber ebend nichtmal das wissen wir sicher.

Aber es ist für den Sinn des LEbens auch vollkommen unwichtig, denn selbst wenn es nur Geist geben sollte, wäre wenn man die SInnfrage stellt immernoch die frage warum denn überhaupt das?
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 11.09.07 23:14
Eben. Sehr schön gesagt. :)
Eins! Zwei! Drei! Drogenfrei!
Frei: durch Drogen. :)

Eins, zwei, drei Ballerei! +_+#

Eins, zwei, high x_X
Ex-Träumer
  Geschrieben: 11.09.07 23:52

SlimSim schrieb:

@Abraxas -Ich glaube nicht dass es an der Kluft zwischen arm und reich was ändern würde wenn man Zinsen abschaffen würde, ich kann mir nicht vorstellen wie.



Erst Denken. Dann schreiben.


 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 12.09.07 15:28

Tripping Fool schrieb:

RenShredder schrieb:

raindrop schrieb:
Eigentlich geht es vielmehr darum wieso wir hier sind. Wozu gibt es Leben? Wozu sollen wir unsere Art erhalten? Wozu Evolution? Wozu sind wir uns so bewusst? Sind wir uns bewusst?



oh naja letzendlichist das wohl eine frage der physik, evolution und co sind ja letzendlich auch nur eine art des bestrebens immer komplexerer organisation, was ja irgendwo auf kleinster ebene beginnt...
die antwort kann ich dir also sagen nachdem ich mir den physik nobelpreis dafür geholt hab ;)



Mit Physik kann man nicht beantworten warum überhaupt irgendetwas ist, und nicht schlichtweg garnichts.

Naturwissenschaften müssen immer schon von irgendwas ausgehen was vorhanden ist, und sie untersuchen eine Realität bei der nicht sicher ist ob sie so ist wie sie sich darstellt, selbst für die Anname das es soetwas wie Materie gibt haben wir keine 100 % sicheren Beweise. Fakt ist das wir Materie wahrnehmen, wenn wir sie untersuchen, setzen wir ihre Existenz voraus, aber ebend nichtmal das wissen wir sicher.

Aber es ist für den Sinn des LEbens auch vollkommen unwichtig, denn selbst wenn es nur Geist geben sollte, wäre wenn man die SInnfrage stellt immernoch die frage warum denn überhaupt das?



naja das man mit physik nicht die warum-gibt-es-etwas-und-nicht-nichts frage nicht beantworten kann is eh klar. aber das hab ich auch nich versucht, die frage hat raindrop ja auch gar nich gestellt, sondern wozu gibt es leben und evolution und so, und ich denke das könnte man schon physikalisch begründen. kann man zwar noch nicht, aber wie gesagt, das wird dann mein nobelpreis^^
was meinst du mit "geist"? was is das für dich? bist du dir dessen existenz sicherer als der von materie?
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 12.09.07 17:09
Ich sag mal Ja, vielleicht ist das mit der formulierung "Geist" etwas unglücklich.

Ich sage mal so, ich kann nicht sicher sein ob der Tisch an dem ich sitze so als materielles Ding ausserhalb meiner Wahrnehmung wirklich existiert. Man könnte natürlich sagen: "Irgendwas wird deine Sinne ja schon anregen, du weiß nich ob er Tisch so ist wie du ihn wahrnimmst, aber er wird schon auf die ein oder andere Art da sein". Aber so oder so, ob er nun wirklich die Eigenschaft Materie zu sein auch ausserhalb meines Bewusstseins hat, das weiß ich nicht.

Genaugenommen kann niemand zu 100 % sagen ob die Aussenwelt 1.) So ist wie er sie sieht, 2.) Überhaupt Existenz ist.

Wenn man mal überlegt was das einzige ist was man wissen kann, ob es eine Sache gibt der man sich ohne jeden Zweifel sicher sein kann, so ist es das eigenen Bewusstsein, die eigenen gedanken, und das 360° 3D Kino in unserem Kopf inklusive den Bildern darin sind (die ja so wie wir sie sehen in jedem Fall ein Produkt unseres Gehirns sind.

Also ja, ich kann sicher sein das es Gedanken, Gefühle, Bilder gibt, und die sind für mich nichts materielles. Sie mögen etwas sein das im eigentlichen Sinne erst ausgelöst wird durch Vorgänge im gehirn, ich esse schokolade, botenstoffe, neurotransmitter und all der kram beginnt das Programm das immer beim schokoladeessen gefahren wird, und ich empfinde den Geschmack Schokolade. Aber auch dann ist ebend die empfindung des geschmacks nicht identisch mit den vorgängen im gehirn, es befindet sich dazu vielleicht in einer dualistischen abhängigkeit, ist aber nicht dasselbe.

Liebe mag im Gehirn seinen Ursprung haben, ist aber nicht gleichzusetzen mit den Botenstoffen die dieses Gefühl auslösen.

So gesehen, an der materiellen Existenz des Gehirns kann ich immernoch zweifeln, an der Existenz meines Bewusstseins nicht.

Das heißt aber nicht das ich einen monistischen Idealismus vertrete. Ich binn da eher ein Spinoza Jünger, Materie und Geist sind für mich in einer höheren EInheit eines. Wenn man mich aber fragen würde wessen ich mir sicherer binn, dann dem Geist, denn zu dem habe ich als einziges unmittelbaren zugang.

Ob man aus den eigenen geistigen Prozessen schließen sollte das es in der gesamten Natur eine "weltseele" gibt sei dahingestellt, ich denke so hattest du mich zunächst verstanden, ich meinte zunächst nur meinen eigenen, allerdings fand ich immer die Vorstellung das Geist in allem ist und sich im Menschen zur Bewusstheit kommt ganz hübsch
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2007
17 Forenbeiträge

  Geschrieben: 12.09.07 22:16
hmmm sinn oder nicht sinn das ist hier die Frage.
Ich meine wenn es einen Sinn gibt, dann vielleicht einen den ein Mensch nicht versteht.
Wenn es keinen Sinn gibt naja.. sterben wir halt...
Manchmal denke ich mir das ich den Sinn im Leben gefunden habe, weil es sein könnte das die Suche nach dem Sinn, der eigentliche Sinn ist...
Das wäre dann ziemlich interessant weil wenn die Suche der Sinn ist.. sollte mach nicht Suchen.. weil man ihn indirekt gefunden hat..
naja es gehen halt ziemlich viele strange Sachen in dem Hirn eines Teenagers ab.. *g

Ich würde mich eher als Agnostiker hinstellen ... -> ich kann das alles einfach nicht wissen... (was micht nicht davon abhält mir Gedanken darüber zu machen)

Die Theorie das die materiellen Sachen garnicht so existieren wie wir sie wahrnehmen ist eine Sache die ich mir ebenfalls schon oft Gedacht habe.

Dann gibts noch die Sache mit der Traumwelt vielleicht sind wir nur ein eingebildetes Bewusstein eines Wesens das gerade träumt..

aber den Schluss den ich aus all diesen Gedanken ziehe ist einfach das der Mensch nicht fähig ist solche Dinge zu erkennen... Der Mensch ist weder fähig endlichkeit bzw. unendlichkeit zu begreifen..

Abschließen möchte ich das ganze mit einem Zitat was oft Jim Morrison zugesprochen wurde was aber ursprünglich von William Blake stammt abschließen:
"Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt, so erschiene dem Menschen alles, wie es ist: unendlich. Denn der Mensch hat sich selbst eingesperrt, so dass er alle Dinge nur durch die engen Ritzen seiner Höhle sieht.“
Goehte: "Du danke wenn Gott dich presst,
und danke Gott wenn er dich entlässt."
Grass:"Wer hier stirbt unverdorben,
ist ohne Grund verstorben"
Kahlau:
"Ich will garnicht immerfort woanders hin, aber es können dürfen"

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