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Traumland-Faktotum
dabei seit 2009 4.462 Forenbeiträge | Geschrieben: 07.09.14 12:34 |
| aus dem Benzodiazepin-Thread: judge1984 schrieb:
allgoodthings schrieb:
judge1984 schrieb:
Bei mir ist es grad so dass seid der einnahme von diazepam mein leben wieder lebenswert geworden ist.
durch meine ständige angst konnte ich mich nie wohlfühlen. ich gehe sogar wieder gerne arbeiten :))) Als hätte ich es selbst verfasst. War bei mir genau wie bei dir Das Ende vom Lied war, dass ich körperlich Abhängig wurde innerhalb weniger Wochen. Der Entzug war nich so prickelnd! hast du alternativen gefunden um damit besser umzugehn? allgoodthings schrieb:
Bin dann auf Lyrica gesetzt worden beim Benzo Entzug.
Hatte eine Super schöne Zeit damit. Aber hatt wie es scheint auch bei mir körperliche Symptome ausgelöst alles ne Sache der Wahrnehmung | |
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Abwesende Träumerin
dabei seit 2014 1 Forenbeiträge | Geschrieben: 18.09.14 12:12zuletzt geändert: 18.09.14 13:02 durch Selket (insgesamt 1 mal geändert) |
| Hey ihr Lieben, ich bin seit über einem Jahr auf Benzos. Habe damals wegen anhaltenden Anspannungszuständen 7,5mg Tavor am Tag von meiner Hausärztin verschrieben bekommen. Leider hat sie nicht mit mir besprochen, wie ich es wieder ausschleiche und hat meine Bedenken zwecks Abhängigkeit nicht ernst genommen (meinen Graskonsum dagegen hat sie äußerst geen kritisiert. Nunja. Ärzte.). Jedenfalla hab ichs dann irgendwann reduziert, gemerkt, dass es mir superscheiße geht, bin in die Psycho-Ambulanz gegangen, wo mir nur gesagt wurde: "als Borderlinerin sollten Sie keine Benzos nehmen. Hören Sie sofort damit auf. Nehmen Sie stattdessen Levium." Levium war der absolute Horror. Tagelang gings mir unfassbar beschissen, mein Blutdruck war konstant bei 80 zu 50. Hab ich dann ganz schnell wieder abgesetzt und weiter Tavor genommen und dann gings wieder. Mir wurd dann klar, dass ich abhängig bin und hab recherchiert, wie ich am besten entziehe. Hab mir dann bei ner Bekannten immer Diaztropfen besorgt, habs über Monate geschafft, auf 5-10mg runterzudosieren. Leider kamen dann auf einmal Suizidgedanken. Hab weiter recherchiert und rausgefunden, dass das ein Entzugssymptom sein kann. Bin jetzt momentan auf 20mg täglich. War nochmal in ner anderen Ambulanz, die wollen mir aber nur helfen, wenn ich stationär gehe. Ansonsten haben die mir nur n paar Seroquel gegeben (hab ich früher schon mal gehabt, lasse mich auch drauf ein, das jetzt zur Stimmungsstabilisierung nochmal zu testen. Gestern haben mich schlappe 25mg für 14 Stunden in komatösen Schlaf gebracht...). *editiert* Ich bin wirklich verzweifelt. | |
| Kommentar von Selket (Moderatorin), Zeit: 18.09.2014 13:02 Beschaffungsanfragen sind hier im Forum untersagt. | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2014 74 Forenbeiträge | Geschrieben: 18.09.14 13:40 |
| Liebe FuckedUpAlice, Es ist mutig und bemerkenswert dass du es alleine geschafft hast deiner Benzokonsum zu reduzieren. In der Praxis sehe Ich keinen Grund eine Boderline-Persönlichkeitsstörung unter Kontrolle nicht mit Benzodiazepinen (es ist nicht Mittel der 1. Wahl aber nützlich für manch gegebenen Zustände) zu behandeln, gerade wenn eine Abhänigkeit besteht und somit ein Kalter Entzug, bei völligen Absetzen der Benzodiazepine, der Schluss wäre. Beim Enzug von Benodiazepinen gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: 1. Abdosieren 2. Kalte Entzug Der Kalte Entzug trägt weder positiv zu deiner Persönlichkeitsstörung noch zu deiner Abhänigkeit bei. Mein Rat hierbei wäre sich nochmals verschiedene Meinungen von Psychiatern und Substitutionsärzten anzuhören. Zur Behandlung einer BPS sind, laut Lehrmeinung, keine Bezodiazepine vorgesehen. Mittel der Ersten Wahl wären hier, je nach Verwendungszweck verschieden: 1. Stimmungsstabilisierer: Lamotrigin und Topiramat 2. Atypische Psychotika ( wie das Levium ) 3. Antidepressiva ( Je nach Typ, zb. SSRI, NASSA ) Nun zum Kernthema, mach deinen Ärzten klar dass dein momentanes Problem nicht auf deiner BPS fußt sondern an den Enzugssymtomen der Benzodiazepine liegt. Gerade bei suizidalen Gedanken, möchte Ich dir dringlichst ans Herz legen einen qualifizierten Arzt oder Therapeuten aufzusuchen, ein stationärer Aufenthalt jedoch, wäre bei deiner Symptomatik sicherlich die beste Alternative die dich am wenigsten belastet. Liebe Grüße, Speedy | |
Geschrieben: 07.10.14 13:54 | |
| vom neuen thread kopiert und diesen gelöscht: 2high4 schrieb:
Hallo Gemeinde,
war schonmal hier angemeldet, war aber eine längere Zeit in der Obhut von Vater Staat, dann Therapie etc. und jetzt seit 12-13 wochen wieder fre. Aber zum Thema, jmd den ich kenne kommt sehr einfach an alle Benzos, außer Btm ,also fast alle bis auf Rohypnol glaub ich. Sehr Billig ist die Sache auch noch und naja, Suchtkrüppel halt;) Ich habe jetz seit fast genau 10 wochen +/- 2tage fast ununterbrochen Hauptsächlich Diaz und Loras gefressen. Dosierung,mmh... manchmal reichen 50st 10er Diaz 4 tage, manchmal 9-10 wobei 4 schon die Ausnahme ist. Bier ist auch fast immer dabei vorallem abends 2-3 flaschen. Das letzte mal habe ich 30mg inj.lsg. i.v.und 10mg Oral Vorgestern Abend, also vor 36-38h, ist noch mmit was zu Rechnen, hab noch nie einfach abgesetzt, und mein letzte Bnezo Entzug ist schon ne Weile her. Aber hab noch da zur not. Also, will jmd seinen Senf dazugeben? ;) Kind regards Nachtrag: gibts sowas wie nen hwz-rechner, oder so? "Man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht nach ihrem Tode" Montesquieu (1689-1755) ______________________________________________________________ I never asked for this | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 90 Forenbeiträge | Geschrieben: 07.10.14 14:22zuletzt geändert: 07.10.14 16:15 durch razer321 (insgesamt 1 mal geändert) |
| Hi! Das sind ganz schöne mengen die du da verputzt^^ Hier der rechner: http://rechneronline.de/chemie-rechner/half-life.php Würde am besten abdosieren. lg | |
Geschrieben: 08.10.14 21:52 | |
| moin, ich bin Polytox, im Fachjargon auch F 19.1 - 9, konsumiere in erster Linie Gift und Benzos, die ganze Palette, aber am liebsten Xanax. was einen potentiellen abturn von Benzos angeht, so ist die Situation für langjährige user katastrophal. 3 wochen Klapse, 5 nulltage, und dann wieder raus, das kann ja nur nach hinten los gehn. weil dann der wirkliche Entzug plus Depris erstmal langsam losgeht. Ich frage mich, warum unsere Mediziner nicht begreifen können, dass ein Benzoentzug eine monatelange Disziplin erfordert und wenn man nach der Entgiftung keine weitergehende Einrichtung besucht, stationär, dann wird man eben wieder rückfällig, allein schon der Krampfgefahr wegen, aber hauptsächlich weil du auf Benzoentzug die Hosen mal völlig runter lassen musst, und wer steht schon gerne nackt auf der Strasse. Ich hab auf div Irrenanstalten haufenweise inkompetente Ärzte plus Pflegepersonal erlebt, teilweise musste ich mir den krampfschutz selbst verordnen. Sie benutzen einen als Testobject für ihre abgefahrenen Theorien und stellen dich ruhig, denn sonst gehst du ab , wie Schmidts Katze. aber einen Plan haben sie auch nicht wirklich, vielleicht ist es ihnen auch scheissegal. und das kann es doch nicht sein. Solchen Leuten vertraue ich mein Dasein an, never again da lobe ich mir doch Professor Heather Ashton, Newcastle University. http://www.benzo.org.uk/german/images/bzcha2.j es gibt meines wissens in der BRD für Kassenpatienten nicht eine spezialisierte Anstalt, die die Kompetenz aufweist, die Leute runterzuholen mit der Aussicht auf Erfolg. ich habe hunderte abkacken gesehen, ja, von wegen Teilentzug, nach 3wochen kamen sie raus, standen völlig neben sich, weil die Abstinenzzeit einfach viel zu kurz berechnet wird. der Entzug läuft in Wellen ab, mal geht es , dann aber kommen wieder tage, wo du dir noch nicht mal die Klamotten anziehen kannst, so neben der Spur ist Mann, und Frau auch. du denkst so negativ über dich selbst und ziehst dich damit runter, dass du dich nicht mehr unters Volk wagst. Selbstvertrauen im minusbereich. Es ist eine einzige Gedulds-und Disziplinfrage, wer einen hardcore Benzoentzug durchgezogen hat, dem kann die Fremdenlegion keine Qualen mehr zufügen. es dauert Monate bis sich wieder ein Schlafrhythmus einstellt, bei meinem letzten Entzug 2006 hat es 4 Monate gedauert, bis ich wieder einigermassen schlafen konnte, und ich habe das auch nur geschafft, weil ich stationär Therapie gemacht habe. als Langzeit Barbiturat/Benzodiaazepinabhängiger hast du deine Wohlfühldosis immer abgespeichert drin im Resthirn, und die Toleranz baut sich nach einem Rückfall sofort wieder auf, bis sich irgendwann die Synapsen langsam wieder anderweitig orientieren, dauert es teilweise Jahre. wer hat die Geduld , diesen Film auszuhalten. ich nicht, jedenfalls. dazu kommt , dass es immer weniger alte Hasen unter den Medizinern gibt, die noch wissen was Spedas, Medinox, Rohypnol etc für einen Dachschaden anrichten. Trotzdem haben sie noch Rezepte rausgetan, weil sie wussten , wenn der das Rezept nicht bekommt, läuft der Mann Amok und zerstört das Mobiliar. Heute danken die o.g. Docs ab aus Altersgründen und die , die nachkommen haben doch keinen blassen Schimmer, was Benzos anrichten, vor allen Dingen psychisch. Theorethiker vor dem Herrn, und Benzos werden einfach nicht mehr verschrieben, dafür AD`s ohne ende, bis die leggins platzen. ich war nicht mehr in der Lage Sätze zu formulieren, mein Gedächtnis ist im arsch, wenn ich meine Wohnung verlasse, muss ich teilweise 4mal wieder zurück , weil ich was vergessen habe. ich komme davon nicht los , nicht in dieser Stadt, da muss etwas einschneidenes passieren, ein Erlebnis zB, damit ich bereit bin für die Schocktherapie. Diese Pillen/Ampullen haben mich im Würgegriff. Und je länger ich konsumiere , desto geringer ist die Chance auf null zu gehen. Das Ganze hat ja auch mit der individuellen gesellschaftlichen Situation zu tun , in der man sich befindet. upperclass oder streetlife live. als Einzelkämpfer kommst du aus einem 20meter tiefen Loch alleine nicht raus, das ist wie in dem streifen wo Buffolo Bill sagt " es reibt sich jetzt mit der Lotion ein", ( für Insider ) ja , so gehts einem, aussichtslos. okay Leute , ich hab keinen konstruktiven Plan, vielleicht sponsort mir einer einen schönen Privatklinikaufenthalt mit anschliessender Kur in England, auch für andere, aussergewöhnliche Ideen bin ich zu haben, um von dem Dreck wegzukommen. Es wird Zeit. cu P.S. wenn sich wer über das viele kleinschreiben wundern sollte, manchmal ist es sehr praktisch und ich bin eine faule Sau, im Moment jedenfalls. Hauptsache es kommt an. sXe | |
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Traumland-Faktotum
dabei seit 2009 4.462 Forenbeiträge | Geschrieben: 09.10.14 13:36 |
| hallo zusammen, Pman hat in diesem Thead folgendes gefragt, damit es leichter zu lesen ist lasse ich das Zitat-Layout weg: ___________________________________________________________________________ Pman schrieb am 09.10.14 um 13:02: Ich hab vor ca. 3 Monaten angefangen mit Benzos weil es mir wirklich scheiße ging und ich unbedingt "klar kommen" wollte/musste fürs Studium. Bin seit mehr als 3 Jahren Depressiv und musste letztes Jahr schon mein Studium deswegen für ein ganzes Jahr pausieren, da ich einen ziemlich langen Klinik Aufenthalt hatte... Der wille im Studium wieder durch zu starten war wohl größer als der Vernunft. Gestern Abend waren wir was trinken und ich musste heute Morgen ziemlich verkatert zum Bus und hab an der Bushalte schon gemerkt das irgendwas nicht stimmte. Im Bus dann als ich schon total verstört und ängstlich war ist mir dann aufgefallen das ich heute morgen gar kein xanax genommen habe und einfach nicht dran gedacht habe. ( Flüssig / Retardiert nehme ich jeden morgen nach dem Aufstehen 0,2ml was 0,4mg Xanax/Alprazolam entspricht. Sonst nehme ich bis auf ausnahmen nichts mehr über den ganzen Tag, auch wenn ich spät Abends merke das es mir schlechter geht ). Im Hörsaal dann angekommen saß ich in der 3 Reihe ganz vorne und hinter mir 400 Studenten. Es wurde mit jeder scheiß Sekunde schlimmer ich war kurz vorm explodieren und konnte einfach nicht raus weil sonst 400 Leute gesehen hätten wie ich schweißnass und zitternd mit versteinerter Miene nach draußen gegangen wäre. Nach dem die 90min Horror dann vorbei waren bin ich über 60min nachhause gelaufen weil ich auf keinen Fall Bus fahren wollte. Was soll ich machen, ich bin total geschockt gerade das man so schnell so heftige Entzugserscheinungen bekommen kann. Ich muss auf jeden Fall das Semester schaffen, was auch locker geht wenn meine Psyche mit macht. Sind 3 Monate schon so extrem lange und ist es normal das es schon am ersten Tag so schlimm ist ? Wird es am zweiten noch schlimmer ? Und das wichtigste ist, wie kann ich das zeug am besten ausschleichen. Jede Woche 0,1mg runter ? Hab vor ca. einem Monat von 0,6mg auf 0,4mg runterdosiert und habe davon quasi gar nichts gemerkt. Um so geschockter bin ich gerade das es nach einem Tag schon so heftig ist. Ich war noch nie Drogenabhängig und war immer nur Wochenendkonsument. Hatte schon Badtrips auf Pilzen aber das war ein scheiß dagegen. Da versucht man klar zu kommen und zerstört sich nur noch mehr.. Danke für eure Hilfe ___________________________________________________________________________________ alles ne Sache der Wahrnehmung | |
Geschrieben: 09.10.14 18:45 | |
| moin Pman, ja das Xanax hat es in sich, wie du es live erlebt hast - wenn ich mir diese Hörsaalepisode so auf der Zunge zergehen lasse, also, mir wäre es wahrscheinlich nicht anders ergangen. Man hat Panik unter Leuten zu sein , man kann das nicht ertragen und teilweise denkt man dann die Leute sehen Dir an was Sache ist. Bist Du denn jetzt in der Lage, eine Abdosierungsentscheidung zu treffen ? Ich meine willst du weg davon oder musst Du jetzt sofort ? Was ist mit deiner Depressionsvorgeschichte ? Wurde darüber auf der Liege schon mal getalkt ? Du sagst , 3Monate nimmst Du Xanax. Du hast Blut geleckt, aber trotzdem ist bei Dir Hopfen und Malz noch nicht verloren, weil es ein relativ kurzer Zeitraum ist und mit starkem Willen, Disziplin und ganz wichtig, einer Tätigkeit nachzugehen , die einen befriedigt, in der Du Anerkennung bekommst und Verantwortung übernimmst hast du gute Chancen dem Dreck abzuschwören, wie ich finde. Dann packst du das Mann. Ich bin schon zu lange dabei und diese Benzodiazepine sind so fest drin in meinem Suchtgedächtnis, meine Synapsen sind quasi besetzt davon. Ich persönlich glaube nicht, dass es nach 3 Monaten schon so einen Dachschaden anrichtet. Du studierst, ich hoffe, das Richtige für Dich, du hast einen Tagesrhythmus. Wenn Du eine vertraute Person hast , die Dich begleitet bei Deinem Vorhaben und Dir soz. den Rücken stärkt, kannst du Dich mit flüssigem Xanax easy abdosieren, vorausgesetzt Du hast eine sichere Quelle. Doch kommt Zeit kommt Rat. Versuch doch erstmal , Xanax nicht mehr zu vergessen mitzunehmen, jaja, das sind die ersten Anzeichen, von wegen Vergesslichkeit und stabilisiere Dich auf einer Dosis , so das Du angstfrei deinen Tag rumkriegst. Und mach Dir keinen Kopf von wegen Entzug. Das wird sowieso alles anders ablaufen , als Du denkst. Du lebst heute. Mach Dir einen Plan, flüssig abzuturnen. Und Zeit spielt bei der ganzen Aktion keine Rolle, wenn Du es richtig machen willst. Und setz Dich nicht unter Druck, Du bist gerade drauf auf dem Zeug und ohne kommst du nicht klar. Tatsache. Der physische Teil des Entzuges wird sich wohl in Grenzen halten, auf deine Psyche kommt es an. Deine Depris usw Okay , lass ma sacken , wir können ja nochmal texten. cu sXe | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 09.10.14 20:52 |
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FForward schrieb:
moin Pman,
ja das Xanax hat es in sich, wie du es live erlebt hast - wenn ich mir diese Hörsaalepisode so auf der Zunge zergehen lasse, also, mir wäre es wahrscheinlich nicht anders ergangen. Man hat Panik unter Leuten zu sein , man kann das nicht ertragen und teilweise denkt man dann die Leute sehen Dir an was Sache ist. Bist Du denn jetzt in der Lage, eine Abdosierungsentscheidung zu treffen ? Ich meine willst du weg davon oder musst Du jetzt sofort ? Was ist mit deiner Depressionsvorgeschichte ? Wurde darüber auf der Liege schon mal getalkt ? Du sagst , 3Monate nimmst Du Xanax. Du hast Blut geleckt, aber trotzdem ist bei Dir Hopfen und Malz noch nicht verloren, weil es ein relativ kurzer Zeitraum ist und mit starkem Willen, Disziplin und ganz wichtig, einer Tätigkeit nachzugehen , die einen befriedigt, in der Du Anerkennung bekommst und Verantwortung übernimmst hast du gute Chancen dem Dreck abzuschwören, wie ich finde. Dann packst du das Mann. Ich bin schon zu lange dabei und diese Benzodiazepine sind so fest drin in meinem Suchtgedächtnis, meine Synapsen sind quasi besetzt davon. Ich persönlich glaube nicht, dass es nach 3 Monaten schon so einen Dachschaden anrichtet. Du studierst, ich hoffe, das Richtige für Dich, du hast einen Tagesrhythmus. Wenn Du eine vertraute Person hast , die Dich begleitet bei Deinem Vorhaben und Dir soz. den Rücken stärkt, kannst du Dich mit flüssigem Xanax easy abdosieren, vorausgesetzt Du hast eine sichere Quelle. Doch kommt Zeit kommt Rat. Versuch doch erstmal , Xanax nicht mehr zu vergessen mitzunehmen, jaja, das sind die ersten Anzeichen, von wegen Vergesslichkeit und stabilisiere Dich auf einer Dosis , so das Du angstfrei deinen Tag rumkriegst. Und mach Dir keinen Kopf von wegen Entzug. Das wird sowieso alles anders ablaufen , als Du denkst. Du lebst heute. Mach Dir einen Plan, flüssig abzuturnen. Und Zeit spielt bei der ganzen Aktion keine Rolle, wenn Du es richtig machen willst. Und setz Dich nicht unter Druck, Du bist gerade drauf auf dem Zeug und ohne kommst du nicht klar. Tatsache. Der physische Teil des Entzuges wird sich wohl in Grenzen halten, auf deine Psyche kommt es an. Deine Depris usw Okay , lass ma sacken , wir können ja nochmal texten. cu Danke für die aufmunternden Worte. Und ja ich will unbedingt abdosieren und so schnell wie möglich runter von dem Zeug. Habt ihr irgend einen Vorschlan in welchen Intervallen man das beste am besten angeht? Mit 0,4mg bin ich für den ganzen Tag bedient und ich dachte eigentlich das das noch gar nicht so eine hohe Dosierung ist? Ja ich war lange Zeit in behandlung, hier in meiner Stadt wo ich studiere hab ich allerdings keinen Seelenklempner. Sollte ich vlt. einfach einen Allgemeinmediziner um Rat fragen oder einfach erstmal so weit runter dosieren wie es geht ? Vlt. jede Woche 0,05mg weniger ? Das Problem ist für mich nicht der Entzug, sondern ich hab angst das dieser mein Studium beeinträchtigt. Läuft momentan einfach alles super und ich muss jeden Tag stunden lang lernen. Aber mit solchen Entzugserscheinungen bin ich froh wenn ich mich bis in die WG Küche traue :D | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 175 Forenbeiträge | Geschrieben: 10.10.14 01:14 |
| Nach 3 Monaten und der ziemlich geringen Dosis, solltest Du vielleicht versuchen, schneller abzudosieren als 0,05mg/Woche. Denn wenn Du so langsam abdosierst, bedeutet das umgekehrt, dass Du nochmal 2 Monate low-dose Konsum dranhängst. Und dadurch wird es sicherlich auch nicht einfacher, dann ganz abzusetzen. Meine Empfehlung wäre, nur noch so wenig wie irgendwie möglich zu nehmen und dafür immer was bei dir zu haben, das du nehmen kannst, falls es mal gar nicht mehr anders geht. Das Wissen, dass man was dabei hat, falls es noch schlimmer wird, hat mir immer ganz gut geholfen, den aktuellen Zustand als erträglich durchzustehen. Die Angst ist zwar wirklich scheiße, aber je schneller du den Kram wieder loswirst, desto besser! Ganz schlecht wäre jetzt, dein Studium vorzuschieben, um nicht aufzuhören. Nach dem Semester ist es dann lernen für die Prüfungen, dann die Prüfungen, dann wieder das Semester. Dann die Abschlussarbeit. Und dann musst Du ja bald bei Deinem neuen Job antreten, da kannst Du auch nicht auf Entzug sein. Man kann sich schnell einreden, dass gerade jetzt ein besonders schlechter Zeitpunkt ist, um aufzuhören. Fang gar nicht erst damit an! edit: Achja, noch was: Trink bloß keinen Kaffee! Koffein hat sich bei mir immer ganz schlecht ausgewirkt, wenn ich schon ängstlich war. Der Geist ist chillig, aber das Fleisch ist wach. | |
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Traumland-Faktotum
dabei seit 2009 4.462 Forenbeiträge | Geschrieben: 10.10.14 12:53 |
| Huhu, ich war auch mal in einer Situation ähnlich wie dieser. Wurstkanones Methode mag für manche oder auch viele funktionieren, für mich tat sie das nicht. Ich brauche unbedingt ein festes Schema, damit ich erfolgreich abdosieren kann. Ich habe also das Ashton-Manual angeschaut (für Pmanwäre das glaube ich dieses hier: http://benzo.org.uk/german/bzsched.htm#s7) und die Zeitintervalle zum Absetzen für mich passend gekürzt, ich bin jede Woche um eine bestimmte Dosis runtergegangen. Wenn ich dann doch merkte 'ach, du kannst das vielleicht auch etwas schneller probieren', habe ich das auch probiert und entsprechend eingetragen. Es ist auch mal passiert, dass ich zu optimistisch war und wieder ein bisschen hochgehen musste, sowas ist aber gar nicht schlimm. Ich denke, jede/r muss seinen eigenen Rhythmus finden um die Abdosierung erfolgreich abzuschließen, das Ashton-Manual kann dabei ja als Orientierungshilfe dienen. Wichtig ist: sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzen, aber auch nicht Ausreden zum Konsumieren suchen. Und GANZ wichtig: Konsumtagebuch führen!!! Am besten schonmal vorher seinen eigenen Abdosierungsplan schön aufschreiben mit Datum, Dosis etc. (bei Pman ist das vielleicht in 4-6 Wochen schon erledigt) und ALLES eintragen, auch wenn man mal einen Rückschlag erlitt. Alles Gute erstmal und viele Grüße, katha alles ne Sache der Wahrnehmung | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 10.10.14 13:38 |
| Danke euch beiden für die Tipps. Den Link von dir Katha hab ich auch schon gefunden und hab auch in der gleichen Tabelle geguckt. Das Problem ist nur, dass ich damit relativ wenig anfangen kann, da ich: 1. nur 1x morgens eine Dosis nehme und nicht über den Tag verteilt wie in der Tabelle (sollte ich die Dosis lieber wie in der Tabelle übder den Tag verteilen?) 2. Ich habe kein Diazepam und bekomme/will auch keins. Ich hätte wohl noch Etziolam aber mit der HWZ... 3. Ich habe das Xanax in flüssiger Form und zwar mit 2mg/ml ... Mit einer 1ml Spritze kann ich also nur bis 0,2mg genau dosieren... Das mit dem Tagebuch ich eine super Idee das habe ich schon angefangen! Danke euch viel Mals =) | |
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Traumland-Faktotum
dabei seit 2009 4.462 Forenbeiträge | Geschrieben: 10.10.14 13:45 |
| huhu, so ging es mir auch, deshalb habe ich mir meinen eigenen Plan gemacht und habe auch nur einmal am Tag etwas eingenommen. Das Problem ist halt immer, das die meisten Medizinern nach vordefinierten Schemata arbeiten, ganz unabhängig vom individuellen Zustand des Menschen. Zur Problematik mit der Abdosierung mangels geeignetem Dosiergerät: Kannst du deine Tropfen eventuell verdünnen, damit die Konzentration geringer ist? Ich weiß leider nicht, was als Verdünnungsmittel geeignet wäre, aber vielleicht weiß ja jemand anders etwas. alles ne Sache der Wahrnehmung | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 10.10.14 18:52zuletzt geändert: 10.10.14 19:04 durch ehemaliges Mitglied (insgesamt 1 mal geändert) |
| Ich war extra mal in der Apotheke und hab da jetzt spritzen gefunden die auch noch kleine Striche zwischen den 0.1ml makierungen haben, kann jetzt also immer auf 0,1mg abdosieren. Könnte es auch sein das ich keine Probleme beim Ausschleichen habe ? Hab Anfang des Jahres für 3 Monate 3mg Tavor täglich bekommen ( Klinik Aufenthalt ) und hab dort gar nichts gemerkt beim Ausschleichen. Deswegen hab ich das auch nie so "ernst" genommen.... und war um so geschockter was mir da passiert ist, als ich es vergessen hab zu nehmen. Sind 0,4-0,6mg Xanax so viel härter als 3mg Tavor ? Und wo zu ich irgendwie auch keine Info finde, nach welchem Zeitraum hat man die Körperliche Abhängigkeit überwunden? PS: Würde man sterben wenn man eine Ampulle 100mg Xanax + Vodka trinken würde ? Bzw. was ist gefährlicher in Kombination mit Benzos, GBL überdosis oder Alkohol ? ( keine sorge, interessiert mich nur so ) lg | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 175 Forenbeiträge | Geschrieben: 11.10.14 00:19zuletzt geändert: 11.10.14 00:30 durch Wurstkanone (insgesamt 1 mal geändert) |
| Alprazolam hat auch nen recht starken Reboundeffekt (rebound anxiety). Es kann also sein, dass das was Du gemerkt hast, kein Entzugs- sondern ein Reboundsymptom war. Außerdem wirkt Alprazolam noch stärker selektiv angstlösend als Lorazepam. Daher sind auch die Entzugssymptome stärker Richtung Angst verschoben bei Alprazolam. Zitat:
Würde man sterben wenn man eine Ampulle 100mg Xanax + Vodka trinken würde ? Bzw. was ist gefährlicher in Kombination mit Benzos, GBL überdosis oder Alkohol ?
Primär vom Alprazolam würdest Du wohl nicht sterben. Allerdings evtl. dadurch, dass Du auf high dose Alprazolam wirklich ALLES für ne absolut brilliante Idee hältst und selbst den dümmsten Plan in die Tat umsetzt. Ansonsten kann ich nur sagen, dass jede Kombination von Benzos, Alk und GBL eine wirklich beschissene Idee ist, die evtl. tödlich, zumindest aber mit großer Chance auf Absturz, Kontrollverlust und/oder komplettem Filmriss verbunden ist. Der Geist ist chillig, aber das Fleisch ist wach. | |
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Geschrieben: 07.09.14 12:34