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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 16 Forenbeiträge | Geschrieben: 01.07.12 15:09zuletzt geändert: 01.07.12 23:56 durch The Specialist (insgesamt 2 mal geändert) |
| Hallo zusammen! Hier wurde ja schon lange nichts mehr geschrieben, aber ich möchte das Thema Liebe wieder aufgreifen. Das ist mein erster Eintrag und ich hoffe, ich langweile nicht mit meinen Problemen. Meine Geschichte schildert sich halbwegs kurz gesprochen so: Vor etwa 1,5 Jahren hat sich meine Freundin von mir getrennt, die ich über alles geliebt habe. Schon direkt nach der Trennung (als auch in der Beziehung natürlich) wusste ich, dass diese Frau, die Frau für mich ist (ohne beschreiben zu können, was das heißt und glaubt mir es vergeht seitdem und auch vorher kein Tag an dem ich nicht darüber nachdenke, was die Liebe ist, was dafür notwendig ist und was ich für Liebe halte). Jedenfalls spürte ich gleich nach der Trennung, dass mich diese Trennung tief verstört, vollkommen desillusioniert und ziemlich zerstört hat. Vor dieser Frau war mein ganzes Leben davon gekennzeichnet eine riesige Sehnsucht nach Liebe zu verspüren, die mir einen Ansatz gab warum ich das Leben so hinterfrage. Ich weiß nicht, ob man ihr verstehen könnt wie ich das meine, aber es ist so, das ich alle meine Sinnfragen über die Nische "Liebe" bzw. Lieblosigkeit retten konnte. Ich ging davon aus, das ich deshalb so eine Leere verspüre, weil ich mein ganzes Leben quasi keine oder wenig Zuneigung nur ob meiner selbst willen erfahren habe und deshalb eben unglücklich oder sinnentleert bin. Mag eine naive Sichtweise sein, aber es war eine Möglichkeit damit umzugehen. Der Glaube irgendwann die Liebe zu finden, die mich errettet, war zumindest trostvoll, wenngleich mir auch immer klar war, dass dies nicht ganz der Realität des Lebens entspricht. Mit den Jahren schwand die Hoffnung immer mehr und das Leben wurde immer trost- und scheinbar auch sinnloser, weil hoffnungsloser. Nun aber trat diese besagte Frau in mein Leben und all meine Gedanken bezüglich der Hoffnung durch die Liebe schienen sich zu bewahrheiten. Diese Frau brachte mir alles, was ich mir jemals gewünscht hatte. Das Gefühl geliebt zu werden nur weil man der ist, der man ist war unbeschreiblich schön und ich schwebte nur noch so dahin. Das Schöne an der Sache war, dass es ihr scheinbar ähnlich ging und wir unglaublich glücklich waren. Der Gedanke einen Menschen so glücklich machen zu können gab mir alles was ich mir jemals gewünscht hatte. Es schien so als könne uns nichts auseinanderbringen, weil es gar nicht vorstellbar war ohne einander zu sein. Sie wollte Kinder und eine gemeinsame Zukunft mit mir und ich glaubte tatsächlich an die gute Fügung des Schicksals, die das Leben eben auch bereit halten würde. Ich fühlt emich als ziemlicher Glückspilz und öffnete mich vollkommen. Ich liefert mich der Frau, die ich liebte irgendwo aus, aber ich wäre auch nicht im Traum darauf gekommen, dass mir mein vollkommenes Vertrauen noch zum erhängnis werden sollte. Von einem auf den anderen Tag und das im wahrsten Sinne des Wortes verließ sie mich. Heute war ihre Liebe noch in metaphysischen Höhen, am nächsten Tag verließ sie mich zwar unter Tränen, aber sie ging. Sie meldete sich zwar jeden Tag aufs Neue bei mir und beteuerte, dass ihr das alles sehr schwer falle und sie sich noch nie bei jemandem so gefühlt habe, aber sie möchte eine Familie und ich mache noch nicht den Eindruck dies in den nächsten Monaten in "Angriff" nehmen zu wollen, außerdem hätte ich nicht den absichernden Beruf, der ein sorgenfreies Familenglück garantieren könne. Ich kämpfte für diese Frau, wie ein Verrückter und war der Meinung, wenn wir uns doch so sehr lieben könne uns doch nichts passieren und wir hätten doch alle Möglichkeiten (zur Erklärung: sie war dreißig und ich 31). Es half alles nichts. Über diese Oberflächlichkeit und mit all den Schmerzen des Liebeskummers war ich so enttäuscht, dass ich nicht mehr klar denken konnte, es gab Tage da stand ich stundenlang vor den Bahngleisen und wollte nur, das der Schmerz aufhört. Sie hätte jemand anderes kennengelernt, der ihr das Famileinglück und die soziale Absicherung versprach, was sie gegen die Liebe votieren ließ. Doch das entpuppte sich als Trugschluss und großer Lügenreinfall. Daraufhin stürzte sie sich von einem Bett ins Nächste, was sie mir auch grundsätzlich erzählte, bis ich den Kontakt abbrechen musste, weil mir diese Geschichten so unglaublich weh taten. Ich versuchte auf allen normalen Wegen den Schmerz erträglich zu machen, sprach mit Freunden, einem Psychotherapeuten, doch es half alles gar nichts, die Schmerzen übermannten mich immer wieder und wieder und es wurde nicht besser. Die Besserung konnte sich überhaupt nicht einstellen, weil ich das alles überhaupt nicht verstand. Wir waren unendlich glücklich und sie entschied sich gegen mich. Ohne nähere Erklärungen abgeben zu wollen und ohne dies völlig garantieren zu können, aber doch mit einer großen Sicherheit, sage ich, dass die Gefühlsebene bei uns absolut toll war und wir von unserem gegenseitigen Gefühlen ewig hätten zusammen leben können, aber irgendwas passierte in ihr. bis heute habe ich keine Erklärung für ihr Verhalten. Monate später trafen wir uns und sie erklärte mich zum Schuldigen, weil ich den Kontakt abgebrochen hätte, eröffnete sie mir aber gleichzeitig wieder die Möglichkeit eines Neuanfangs, nur um Tage später zuerfahren das sie schon wieder jemand neues hätte usw. usw. Die Schuldgefühle redete sie mir auch sofort nach der Trennung ein, wenn ich in der und der Situation anders reagiert hätte usw., dabei drehte es sich grundsätzlich um Lapalien. Insgesamt muss an sagen, dass sie nicht nur ihre Liebe mitnahm, sondern meine ganze Liebesfähigkeit, mein Glaube an und in die Liebe. Seitdem sie weg ist bin ich innerlich so leer und gleichgültig, dass mir quasi jede Form von Liebe vollkommen egal ist. Nun war ich nach etwa 10-12 Monaten an dem Punkt, an dem ich eine Verbesserung meines Zustandes erzwingen wollte und da mich Opiate in meinem Leben schon immer gereizt haben, dachte ich damit sollte sich die Liebe substituieren lassen. Der Plan war gefasst und ich besorgte mir Tramadol. Dies schien mir das Mittel der Wahl zu sein und ich wählte richtig. Man kann sagen, dass es mir mit er ersten Einnahme besser ging und ich entschied mich auch sofort täglich auf mein selbst verordnetes Mittel zurückzugreifen. Nun ist es so, dass es wirklich unglaublich hilft und seitdem ich Tramal nehme, ist mein Leben theoretisch gesehen wieder sehr angenehm. Schön finde ich diese vollkommene Gleichgültigkeit der Liebe zu ihr, als auch bezüglich der Sehnsüchte andere Dinge betreffend. Es ist schlicht und einfach so, dass mich kaum noch irgendwas außerhalb meiner Gedankenwelt in irgendeiner Art und Weise tangiert. Meine Stimmung ist seitdem sogar besser als vor der Beziehung. Mein Herz ist tot und den Sinn verleiht mir das Opiat sozusagen. Nun ist mir aber natürlich klar, dass ich mich im Moment in einer ziemlichen Traumwelt befinde, die sich auch schnell als großer Bluff herausstellen kann, nur weiß ich nicht, wie es überhaupt weitergehen soll in meinem Leben. ich kann zwar so sicher noch gut eine gewissen zeit rumkriegen, aber wohin soll das führen? Wohin führt so ein Lebensstil, bei dem es mir zwar temporär gut geht, aber der vollkommen außerhalb der Realität liegt, wenn man es genau betrachtet. Ich weiß auch nicht, wo genau mein Fehler liegt, den ich begangen habe, denn erstmal muss man ja sagen, dass mir das Medikament wieder auf die Beine geholfen hat, nur das Tramal den Nachteil hat, dass es sich dann um Tramalbeine handelt und nicht um die Eigenen. Irgendwo habe ich manchmal sogar den Eindruck, dass es sich bis zu einem bestimmten Punkt tatsächlich um eine gesunde "Gleichgültigkeit" meiner Einstellung hin zum Leben handelt, das würde man dann vielleicht positiver konnotiert als Gelassenheit bezeichnen. Auch vor der Beziehung habe ich das Dasein immer als sehr kompliziert und anstrengend empfunden, das ist im Moment auch nicht so. Dazu muss ich sagen, dass ich ein ganz geregeltes Leben habe, nur eben mit dem Medikament, von dem schlecht loszukommen ist. Weiß nicht so recht einzuschätzen, wie "weit draußen" ich eigentlich schon bin. So das war es erstmal mit meiner höchst langweiligen Geschichte, aber vielleicht möchte doch jemand was dazu sagen oder hat ähnliche Gedanken. Noch ein Nachtrag: Ich habe auch Antidepressiva genommen, die gar nichts veränderten. | |
| Kommentar von The Specialist (Traumland-Faktotum), Zeit: 01.07.2012 23:56 doppelpost zusammengefügt. bitte nächstes mal den bearbeiten-knopf benutzen. | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 11 Forenbeiträge | Geschrieben: 11.07.12 08:55 |
| Aber wenn man sich wg Liebeskummer wegballert um zu vergessen, zu träumen, ist dann die Landung nicht zu hart? Ich meine hier wird oft davon geredet das Set und Setting ausschlaggebend ist für die Reise...? Hört sich für mich so an als wenn es ein Teufelskreis wäre. Bei mir hat immer Ablenkung geholfen. Der Schmerz war nie sofort weg aber mit jeden Tag wurde er weniger. Und es ist auch eine Erfahrung fürs Leben die einen bereichert...nicht nur positive Dinge bereichen unser Leben. | |
Geschrieben: 11.07.12 18:12 | |
| Qfunce schrieb: Aber wenn man sich wg Liebeskummer wegballert um zu vergessen, zu träumen, ist dann die Landung nicht zu hart? Ich meine hier wird oft davon geredet das Set und Setting ausschlaggebend ist für die Reise...? Hört sich für mich so an als wenn es ein Teufelskreis wäre. Bei mir hat immer Ablenkung geholfen. Der Schmerz war nie sofort weg aber mit jeden Tag wurde er weniger. Und es ist auch eine Erfahrung fürs Leben die einen bereichert...nicht nur positive Dinge bereichen unser Leben. Sicherlich ist die Landung härter, wenn man Liebeskummer hat. Viele Leute - mich eingeschlossen - verabschieden sich dann auch mal von ihren guten Vorsätzen, was Konsumfrequenzen usw angeht. Set & Setting: In diesem Thread geht's ja hauptsächlich um Benzos, Opis und Alk, den ganzen Downerkram. Natürlich haben S&S hier auch 'nen Einfluss, aber eigentlich werden diese Faktoren vor allem bei Psychedelika (LSD, Pilze usw) beachtet. Eben weil diese Stoffe einen mental richtig ficken können - während der Wirkung - wenn S&S nicht stimmen. Alkohol stumpft immer ab, egal wies dir vorher geht. Psychedelika sind da viel unberechenbarer. Tatsächlich waren das bei mir die einizigen Drogen, die mir liebeskummertechnisch im Leben was gebracht haben. Allerdings erst, wenn die akute Trauerphase durch war. "Der letzte Feind, der besiegt werden wird, ist der Tod." | |
Geschrieben: 11.07.12 19:50 | |
| Habt ihr denn keine Freunde, die euch helfen, solche Trennungen zu verdauen? Ich will gar nicht wissen wie oft ich schon jemanden beigestanden habe, mit ihm/ihr Frustsaufen war , Ablenkung geschafft habe, gut zugeredet etc. und für mich sind auch immer Leute da. Auf diese Weise ging es den Betreffenden sehr schnell besser, ganz ohne gleich sich im Drogensumpf zu versinken. Logbucheintrag 6.1.2: An meinem Fenster fliegen Menschen vorbei ... | |
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Traumländer
dabei seit 2012 228 Forenbeiträge 5 Tripberichte 3 Galerie-Bilder | Geschrieben: 11.07.12 23:20 |
| pilzfreak schrieb: Habt ihr denn keine Freunde, die euch helfen, solche Trennungen zu verdauen? Ich will gar nicht wissen wie oft ich schon jemanden beigestanden habe, mit ihm/ihr Frustsaufen war , Ablenkung geschafft habe, gut zugeredet etc. und für mich sind auch immer Leute da. Auf diese Weise ging es den Betreffenden sehr schnell besser, ganz ohne gleich sich im Drogensumpf zu versinken. Word! Liebeskummer ist wirklich ein Problem, mit dem sich jeder Mensch mindestens einmal befassen muss. Ich weiß, der eigene Kummer ist immer der schlimmste und grauenhafteste, weil es ja der Einzige ist, den man wirklich spürt. Aber wenn man die Hürden, die jeder von uns im Leben nehmen muss, nicht mehr aus eigener Kraft bewältigen kann und dafür Drogen als Hilfsmittel braucht, wird es bedenklich. Denn dann ist man nicht fähig, autonom in unserer Gesellschaft zu überleben. Nur meine Meinung. "Reality is only a Rorschach ink-blot, you know." - Alan Watts | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 16 Forenbeiträge | Geschrieben: 13.07.12 01:32zuletzt geändert: 13.07.12 01:48 durch thegrudge (insgesamt 1 mal geändert) |
| Wie gesagt habe ich etwa acht Monate ohne alles gegen sen Verlust und dessen Verarbeitung gekämpft mit allen herkömmliche Mitteln, wie Freunde, Ablenken usw. leider stellte sich heraus,dass der Schmerz zwar gewohnt wird jedoch nicht wirklich weniger. Ich war mit ihr glücklich und unsere Beziehung war meine Chance auf Glück, mit ihr ging aber auch all das. Dieser Gedanke ist heute genauso existent, wie im Moment der Realisation der Trennung. Mit Tramal ist es aber nicht mehr ganz so ein brennender Schmerz, er ist erträglich. Mein Gehirn hat wieder Morphine zum Verarbeiten, wenngleich sie nicht mehr endogen produziert werden. Man kann sagen ich substituiere die fehlende Liebe mit Tramadol. Sie war die Liebe meines Lebens und eine Landung führte in die totale Sinnlosigkeit. Der Zustand vor der Arznei. Das der Weg gefährlich und fragwürdig ist scheint sonnenklar, aber es war für mich der einzig gangbare. Mit anderen Beziehungsenden konnte ich auch anders umgehen, aber in diesem Fall nicht, weil es sich für mich anfühlt als wäre der Teil der Liebe in meinem Leben jetzt gestorben. | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 13.07.12 03:40 |
| interessant ist, dass viele auch hier schrieben, dass nach einer trennung diese personen in einen drogensumpf verfallen um zu vergessen oder sich aufzumuntern. wenn wir nach der theorie von sigmund freud gehen, können wir aber annehmen, dass wir uns selbst zerstören wollen (da wir auch wissen wie schädlich drogen sind zb. benzos, opis, alk usw.) als meine freundin mich damals verlassen hat, gab ich mir irrtümlicher weise die schuld, sprich dass ich nicht gut genug war oder ähnliches. (heute seh ich das alles ganz anders :D) "liebeskummer" wird immer existieren, in den trieben auf ewig veranlagt | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 16 Forenbeiträge | Geschrieben: 13.07.12 17:15 |
| Die These mit den Schuldgefühlen und der Selbstzerstörung finde ich absolut plausibel. | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2012 379 Forenbeiträge | Geschrieben: 13.07.12 18:37 |
| Hallo Ich stehe grade vor den Scherben meiner fast 4 jährigen Beziehung, die wirklich auch eine ernste war...Es hat sich zwar schon leicht abgezeichnet, dass es irgendwann so kommen würde, doch die endgültige Trennung lies noch ein wenig auf sich warten und kam sehr überraschend. Zurzeit flüchte ich mich ins Training und trainiere sehr hart. Ich mache auch viel mit meinen Freunden, hab mit ihnen drüber gesprochen und zieh am Wochenende um die Häuser zur Ablenkung. Doch wenn ich alleine Zuhause bin, bleibt doch ein Schmerz in der Brustgegend, da ich sie die meiste Zeit dieser 4 Jahre wirklich intensiv geliebt habe und ich die Zeit nicht einfach vergessen kann/möchte. Ich lasse den Schmerz auf mich wirken um ihn zu verarbeiten, setze mich damit auseinander und bin mittlerweile dadurch selbst zu der Erkenntnis gekommen, dass es einfach nicht hätte sein sollen und wir eigentlich auch nicht wirklich zusammenpassen. In gewisser Weise bin ich auch dankbar für den Herzschmerz, denn würde ich ihn nicht kennen, wüsste ich auch nicht was Liebe und Glück ist. Mein Konsum ist derselbe wie in der Beziehung und ich denke sich in Drogen zu flüchten ist kein guter Ansatz. Es ist unangenehm den Kummer auf sich wirken zu lassen, aber es hat mir persönlich definitiv geholfen! Ich denke ich werd noch ein wenig brauchen, es ist immer schwer etwas Gewohntes zu verlieren. Schlimmer als den Liebeskummer finde ich aber die Enttäuschung sich in einem Partner so geirrt zu haben... An alle anderen hier möchte ich sagen: Kopf hoch und nach vorne schauen! Es geht weiter und stehenbleiben ist keine Option. Nutzt die Zeit und kümmert euch um euch selbst. "In dieser Welt sind die einzigen Menschen, die noch die Rechte anderer beachten, die Berufsboxer." | |
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Traumländer
dabei seit 2012 228 Forenbeiträge 5 Tripberichte 3 Galerie-Bilder | Geschrieben: 23.07.12 20:27 |
| Magst Du Mich Auch schrieb: Auch ich trauere nach 2 Jahren noch immer einem sehr geliebten Menschen hinterher. Es war wohl nicht die 'Liebe des Lebens', doch die Beziehung war sehr innig, tiefgehend, wundervoll. Schade, denn er war wirklich sowas wie mein Gegenstück. Ob nun Schicksal oder nicht (ich zumindestens glaube daran), dieser Mensch ist nun weg und anderweitig glücklich, und das wünsche ich ihm von Herzen!! Es ist wirklich ein schönes Gefühl, sich für den Anderen doch auch noch irgendwie freuen zu können, wenn er glücklich ist. Dies lässt ebenfalls ein bisschen die Schmerzen über den Verlust kleiner aussehen. Ich wünsche euch allen 'Leidgeplagten' jedenfalls von Herzen viel Glück, ihr seid toll so wie ihr seid und werdet euer Glück wiederfinden! Wie Thompsen ebenfalls sagte, kümmert euch um euch selbst! Es ist immer traurig einen Menschen zu verlieren, den man liebt, allerdings sollte man immer das Positive sehen. Wow. Ich finde, in der Theorie klingt das immer so leicht und logisch aber in der Praxis ist es dann doch schwer, das Ego soweit zu überwinden, dass man dem Anderen sein Glück gönnt. Ich habe echt tiefen Respekt vor Menschen, die das tatsächlich schaffen. Mir ist es glaube ich noch nie wirklich gelungen. "Reality is only a Rorschach ink-blot, you know." - Alan Watts | |
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Geschrieben: 01.07.12 15:09