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AutorBeitrag
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 27.02.11 22:58

Ilovedex schrieb:

aber mich würde mal interessieren warum ich am nächsten tag troz schlafentzug pünktlich und fit um 7 aufstehen konnte kann mir das vlt jemand erklären?



Frag mich nicht warum, aber mit Koks war ich auch schon nach 2-3 Stunden Schlaf immer topfit und habe am nächsten Tag sogar Klausuren oder Tests geschrieben in welchen ich geistig mindestens genauso viel Leistung bringen konnte wie auch sonst. Koks ist schon komisch, der Turn ist recht kurz aber die Konzentrationssteigerung und pushende Wirkung konnte ich manchmal noch zig Stunden später feststellen.


HenryChinaski schrieb:
Der Körper muss vermeintlich fehlenden Schlaf nicht nachholen.
Auch wenn du 4 Tage wach bist, reichen dir 8 Stunden um danach wieder völlig normal und fit zu sein.



Natürlich muss er. Er muss es nur nicht unbedingt an einem Stück machen. Hatte auch schon nach heftigen und langen Wochenenden dann 2-4 Tage hintereinander wo ich jeweils nur ein wenig mehr geschlafen habe aber halt nie mehr als 8h am Stück (normal schlafe ich so 6-7h)
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 28.02.11 03:04
Man kann Schlaf nicht nachholen. Egal wie lange du wach warst. 8-9Std. reichen um wieder fit zu sein.

Gruß
Frank
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 28.02.11 03:58

Shnikkars schrieb:
Man kann Schlaf nicht nachholen. Egal wie lange du wach warst. 8-9Std. reichen um wieder fit zu sein.

Gruß
Frank



Ich denke das ganze lässt sich nicht so verallgemeinern. Natürlich fühlt man sich nach einer verlängerten Wachphase durch 8std Schlaf wesentlich normaler und beruhigter.
Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich durch Drogen einige Tage am Stück wach wahr, das sobald die wachhaltende Wirkung abgeklungen ist, ich nach 8Std schlaf auf keinen Fall hätte sagen können wow bin ich fit. Gestern morgen hatte ich zum beispiel (nach 3 Tagen Amphetaminkonsum und zwischendurch auch recht tiefen Schlafphasen) ca. 9std geschlafen, habe zu mittag gegessen und war immernoch so müde das ich 4std mittags schlafen musste um einigermaßen ausgeschlafen zu sein. Außerdem kann man sich die nächsten Tage drauf auch immer auf ein erhöhtes Schlafbedürfnis einstellen. Das ganze mag von Person zu Person ganz individuell sein, für mich klingt es auf jeden Fall gesünder den fehlenden Schlaf in den folgenden Nächten etappenweise nachzuholen bis man halt vollkommen ausgeschlafen hat. Dein körperliches Empfinden teilt dir das schon mit wenn du genug schlaf hattest, bis dahin wird er dir mit müdigkeit und schlaffheit zeigen das du noch was nachzuholen hast.
experience is the best teacher
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ICQ
  Geschrieben: 28.02.11 06:25
zuletzt geändert: 28.02.11 06:38 durch gunrunner (insgesamt 1 mal geändert)

Zitat:

Man kann Schlaf nicht nachholen. Egal wie lange du wach warst. 8-9Std. reichen um wieder fit zu sein.



Zitat:
Der Körper muss vermeintlich fehlenden Schlaf nicht nachholen.
Auch wenn du 4 Tage wach bist, reichen dir 8 Stunden um danach wieder völlig normal und fit zu sein.



Zitat:

Natürlich muss er. Er muss es nur nicht unbedingt an einem Stück machen.



Zitat:

Ist auch Quatsch die Aussage. Nach Schlafentzug hat man ein erhöhtes Schlafbedürfnis, wieviel das beim jeweiligen Menschen ist hängt dann auch mit dem sonstigen Schlafbedürfnis zusammen. Eine Verallgemeinerung würde an dieser Stelle daher auch gar keinen Sinn machen.



Ich wäre dafür das ganze mal mit Quellen zu belegen um die Frage aus dem Raum zu schaffen, reine Behauptungen nützen da nichts. Ich stimme Justanotherone zu. alleridngs gibt es in google genug Quellen die sich wiedersprechen allerdings sind sich alle einig, dass selbst nachdem man sich, nach einer normalen Schlafphase, wieder "Fit" fühlt, die reaktionszeit z.b. noch stark verringert ist.

lg



"Ein Morphium, das keine Sucht erzeugt, scheint der moderne Stein der Weisen zu sein."
-William Seward Burroughs-
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 28.02.11 08:16
Ganz meine Meinung, gunrunner. Ich hatte vor einiger Zeit mal einen Artikel gelesen, der sich mit Schlaf und teilweise Schlafmangel beschäftigt. (Link)

Zitat: "Tagsüber quälte der US-Psychiaters David Dinges seine Probanden mit Leistungstests, nachts gönnte er ihnen unterschiedlich lange Ruhe. Manche durften in seinem Schlaflabor in Philadelphia acht Stunden schlafen, andere nur sechs oder vier. Im Laufe der zweiwöchigen Experimentierphase zeigte sich: Nur die Ausgeschlafenen blieben auf der Höhe ihrer Leistung. Die anderen zeigten von Tag zu Tag größere Schwächen; je weniger Schlaf sie bekamen, umso schlechter wurden ihre Testergebnisse. Erstaunlich war allerdings, dass die Wenigschläfer nach etwa vier Tagen nicht mehr müder wurden, sondern sich regelrecht ans Übernächtigtsein gewöhnten. Offenbar macht uns anhaltender Schlafmangel also dümmer, ohne dass wir es merken."

Es empfiehlt sich, den ganzen Artikel zu lesen.
"Das Dasein ist ein Seiendes, das nicht nur unter anderem Seienden vorkommt. Es ist vielmehr dadurch ontisch ausgezeichnet, daß es diesem Seienden in seinem Sein um
dieses Sein selbst geht."

https://www.instagram.com/phaenotaphor/
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 28.02.11 08:22

Shnikkars schrieb:
Man kann Schlaf nicht nachholen. Egal wie lange du wach warst. 8-9Std. reichen um wieder fit zu sein.

Gruß
Frank



Vergleichsargument:

Wenn man mehrere Tage wenig gegessen hat, hat man auch oft danach vermehrt Hunger und nimmt dann (zumindest wenn man auf seinen Körper hört) über mehrere Mahlzeiten etwas mehr zu sich bis eben der vermehrte Hunger bzw das Energiedefizit gestillt ist. Warum sollte dies nicht auch bei Schlaf möglich sein?

Logikargument:

Gerade im Schlaf regeneriert man sich körperlich und psychisch mit Abstand am besten und wenn man mehrere Tage nicht geschlafen hat, wird der Körper sich auch schlechter erholt/regeneriert haben und muss dieses irgendwie nachholen. Daher wäre mehr Schlaf, eine sinnvolle und absolut logische Konsequenz darauf.


Argument aus der Praxis

Habe selber schon oft genug erlebt das ich oder andere Menschen nach zig Tagen wach erst mal einen richtig komatösen Schlaf von 12 Stunden und mehr haben und nicht mal durch Wecker oder Sonnenlicht aufgewacht sind (was sonst der Fall ist) oder eben auch den/die Nachhfolgenden Tage öfter noch zusätzlich ein paar Nickerschen gemacht haben.


Ich weiß sich selber und "Bekannte" in seiner Argumentation als Referenz zu nennen ist nicht gerade das gelbe vom Ei, da eben die objektive Überprüfbarkeit entfällt aber es haben hier ja schon mehrere von sich das selbe Berichtet und ich denke nicht das mehrere hier unabhängig voneinander, bei so einem lapidarem Thema lügen nur um die eigene These zu stützen
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 28.02.11 09:54

Zitat:
Wenn jemand normalerweise sieben Stunden schläft und dann zwei Nächte gar nicht, dann wird er in der dritten Nacht keine 21 Stunden schlafen. Wie viel Schlaf man „aufholen“ kann, hängt mit unserem Wach-Schlaf-Rhythmus zusammen, den der individuelle Schlafbedarf und unsere innere Uhr prägen.



 http:// www.focus.de/gesundheit/gesundleben/schlafen/nachtruhe/tid-9235/schlafen_aid_265136.html


Zitat:
chlaf nachzuholen ist sehr viel einfacher. Dabei ist zu beachten, daß ein Schlafdefizit schon durch relativ wenig Zusatzschlaf kompensiert werden kann. Nach einer durchwachten Nacht beträgt die Schlafdauer des Erholungsschlafes ja keineswegs sechzehn Stunden, sondern allenfalls zehn oder elf Stunden. Der Schlaf ist in diesem Falle "intensiver". Dies ist ein weiterer Hinweis für die außerordentliche Flexibilität des Phänomens "Schlaf" und für die weiten Grenzen, innerhalb derer Schlafdauer und Verteilung von Schlafen und Wachen im Normalbereich schwanken können.



 http:// www.schlafzentrum.med.tum.de/index.php/page/normaler-schlaf


Zitat:
Wissenschaftler unter Leitung von David Dinges /University of Pennsylvania in Philadelphia starteten eine Studie zum Thema „chronischer Schlafmangel“. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sich dessen Folgen schnell, zumindest aber teilweise durch eine geruhsame, lange Nachtruhe wieder ausgleichen lassen. Allerdings ist für komplett aufgeladene „Akkus“ eine Nacht mit ausgedehntem Schlaf nicht ausreichend, sondern es sind mehrere vonnöten. Schlaf zwischen sieben und neun Stunden benötigt die Mehrheit der erwachsenen Menschen pro Nacht. Er ist für die körperliche und geistige Regeneration nötig.



 http:// www.probanden-online.de/medikamententester-testpersonen-news/details/20100810-laesst-sich-fehlender-schlaf-nachholen-chronischer-schlafmangel.htm





 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 02.03.11 21:34

Zitat:
Ich wäre dafür das ganze mal mit Quellen zu belegen um die Frage aus dem Raum zu schaffen, reine Behauptungen nützen da nichts. Ich stimme Justanotherone zu. alleridngs gibt es in google genug Quellen die sich wiedersprechen allerdings sind sich alle einig, dass selbst nachdem man sich, nach einer normalen Schlafphase, wieder "Fit" fühlt, die reaktionszeit z.b. noch stark verringert ist.

lg



An dieser Stelle nur ganz kurz als Quelle aus "Praxis der Schlafmedizin" von Stuck et alii (Schlafstörungen bei Erwachsenen und Kindern Diagnostik, Differentialdiagnostik und Therapie 2009):


Zitat:
Dass der Schlaf eine Erholungsfunktion
hat, erscheint jedermann aus eigener Erfahrung
einleuchtend. Dafür sprechen die Zunahme des
Wachstumshormonspiegels direkt nach dem Ein-
schlafen, das Auffüllen der zerebralen Glykogen-
speicher sowie die verstärkte Delta-Power und
verlängerte Schlafphase nach Schlafentzug
. Dem
entgegen stehen die reduzierte Proteinsynthese im
Schlaf, die unveränderte Schlafmenge trotz kör-
perlicher Anstrengung und die unveränderte Mi-
toserate im Schlaf.



(Kapitel 1.7 - Funktionen des Schlafes)

Das ist zwar nur eine Randnotiz in der Funktionsbeschreibung des Schlafes, aber das Buch ist insgesamt sehr gut recherchiert. Weitere Quellensuche möchte ich mir - zumindest für heute Abend ersparen - da ich außer dieser Stelle grad keine zweite im Kopf habe.

Übrigens ein Interessantes Buch; kann ich jedem empfehlen der die Möglichkeit hat ranzukommen und INteresse für das Thema Schlaf aufbringt.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 05.03.11 23:21
Weiss ja nich obs noch von Belang ist, aber ich kann grundsätzlich alle Erfahrungen in Bezug auf Schlafentzug teilen (Persöhnlicher Rekord war 72 Stunden (mithilfe von Amphetamin), danach runtergekifft, woraufhin ich überall Leute sah und ein Grasshalm z.B. gigantisch gross wurde etc. xD).
Hab mal ne Frage an alle kann starker Alkoholkonsum zu Symptomen die dem Schlafentzug ähnlich sind führen?
Bin kein starker Trinker, aber wenn ich saufe, runterkommen, wieder trinke etc. bin ich gegen Abend ungefähr so (teilweise) drauf wie nach ner Nacht auf Speed...ôO
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 03.09.12 12:20
Ich habe auch schon einige Erfarungen mit Schlafentzug. War bereits 2 mal über 4 tage wach. Beim ersten mal habe ich nur Ampethamin in den ersten beiden Nächten konsumiert, mehr nicht und hatte am letzten Tag war schon ein recht starkes Morphen der Umgebung warzunehmen.

Beim 2. mal war das auf ner mehrtägigen Hausparty auf der ich auch sehr viel konsumierte. 1. Nacht Ampethamin und Alkohol in rauen Mengen, die Nächsten beiden verliefen ähnlich. am letzten Tag, wurde ich dann auf eine Tüte eingeladen. Die Tüte schmeckte sehr komisch, ungefähr wie Tee, worauf ich erfuhr das ich gerade Maya geraucht habe. Langsam wurde der Flash immer stärker, und alles hatte diesen "Nachzieeffekt" weiß nicht wie ich es beschreiben soll, Jedenfalls bin ich dann erstmal nach haus schlafen.

War zwar ne nette Erfahrung, aber werde ich nicht wiederholen, da es sich neiner Meinung nach einfach nicht lohnt.
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 08.09.12 10:46
Ich habe momentan ein etwas anderes Problem mit dem Schlafenzug. Und zwar bin ich auf irgendeine Art und Weise danach süchtig geworden.

Ich war schon immer ein Nachtmensch, aber in letzter Zeit habe ich so richtig an den Auswirkungen des Schlafenzugs gefallen gefunden. Diese Wahnvorstellungen, leichte Optics im peripheren Blickwinkel, diese Wahrnehmungsveränderungen des Körpergefühls und der räumlichen Wahrnehmung... einfach ein wunderbares Gefühl und in Kombination mit verschiedenen Substanzen, wirken alle Effekte umso beruhigender und intensiver.
Wenn ich dann aber nur 14-18 Stunden in der Woche geschlafen habe und dann einmal ausschlafe, vermisse ich all diese Erscheinungen und finde keinen Gefallen mehr daran diese Substanzen zu konsumieren, da ich das Gefühl habe nur eine halbe Wirkung zu haben.

Wenn man jeden Tag nur zwei Stunden schläft, ist man anfangs verdammt müde, aber schon nach dem zweiten Tag gewöhnt man sich daran und fällt in eine Art Wachtraum. Man merkt die Müdigkeit einfach nicht mehr und die Realität scheint zu verschwimmen. Man hört und sieht Dinge, die nicht da sind. freak

Ich habe daran geistig Gefallen gefunden und deshalb ist es theoretisch möglich, dass ich eine Art Sucht dahingehend ausgebildet habe.

Das stört mich aber alles noch nicht so sehr, da es mir wie schon gesagt gefällt und ich dabei immer darauf achte, was mein Körper dazu sagt. Wenn es ihm zu viel wird, gehe natürlich auch ich früh genug schlafen.



mfg Particle
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 08.09.12 16:25
zuletzt geändert: 08.09.12 16:37 durch The Specialist (insgesamt 1 mal geändert)
Particle schrieb:
Ich habe momentan ein etwas anderes Problem mit dem Schlafenzug. Und zwar bin ich auf irgendeine Art und Weise danach süchtig geworden.

Ich war schon immer ein Nachtmensch, aber in letzter Zeit habe ich so richtig an den Auswirkungen des Schlafenzugs gefallen gefunden. Diese Wahnvorstellungen, leichte Optics im peripheren Blickwinkel, diese Wahrnehmungsveränderungen des Körpergefühls und der räumlichen Wahrnehmung... einfach ein wunderbares Gefühl und in Kombination mit verschiedenen Substanzen, wirken alle Effekte umso beruhigender und intensiver.
Wenn ich dann aber nur 14-18 Stunden in der Woche geschlafen habe und dann einmal ausschlafe, vermisse ich all diese Erscheinungen und finde keinen Gefallen mehr daran diese Substanzen zu konsumieren, da ich das Gefühl habe nur eine halbe Wirkung zu haben.

Wenn man jeden Tag nur zwei Stunden schläft, ist man anfangs verdammt müde, aber schon nach dem zweiten Tag gewöhnt man sich daran und fällt in eine Art Wachtraum. Man merkt die Müdigkeit einfach nicht mehr und die Realität scheint zu verschwimmen. Man hört und sieht Dinge, die nicht da sind. Bild: https://www.land-der-traeume.de/bilder/symbole/freak.gif
Ich habe daran geistig Gefallen gefunden und deshalb ist es theoretisch möglich, dass ich eine Art Sucht dahingehend ausgebildet habe.

Das stört mich aber alles noch nicht so sehr, da es mir wie schon gesagt gefällt und ich dabei immer darauf achte, was mein Körper dazu sagt. Wenn es ihm zu viel wird, gehe natürlich auch ich früh genug schlafen.



mfg Particle

Sollte diese "Sucht" für dich ein Problem darstellen, gibts da aber einen relativ einfachen Ausweg: geregeltes Arbeitsleben
 
Kommentar von The Specialist (Traumland-Faktotum), Zeit: 08.09.2012 16:37

musst du den ganzen beitrag zitieren obwohl er direkt über deinem steht? im anderen thread dasselbe.
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 08.09.12 16:49
zuletzt geändert: 10.09.12 20:30 durch (insgesamt 2 mal geändert)
xxMDMAxx schrieb:
Sollte diese "Sucht" für dich ein Problem darstellen, gibts da aber einen relativ einfachen Ausweg: geregeltes Arbeitsleben


Ich habe ein geregeltes Arbeitsleben, Kollege... Nur was hindert mich denn daran nicht schlafen zu gehen?!? Ich arbeite am Tag knapp 12 Stunden und dennoch ist das kein Problem. Du würdest nicht mal einen meiner Arbeitstage überstehen. effe


mfg Particle
 
Kommentar von nudelholz (Ex-Träumer), Zeit: 08.09.2012 17:14

Das gleiche gilt hier: Bitte persönliche Anfeindungen unterlassen. Sowas trägt nicht zur Diskussion bei. Wenn du ihm nichts sachliches zu sagen hast, dann lass es.
 
Abwesende Träumerin

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Skype
  Geschrieben: 12.05.13 15:18
zuletzt geändert: 12.05.13 15:42 durch Junaundlina (insgesamt 1 mal geändert)
Also ich war am Stück 4 1/2 Tage wach. Hab aber auch schonmal 5 Tage geschafft, wobei ich zwischendurch "Ruhephasen" von 5-15 min hatte. Ich habe nicht konsumiert mich aber viel bewegt (Festival halt ^^), tolle Menschen um mich gehabt, viel getrunken (antialkoholische Getränke) und auf die Tage verteilt insgesamt eine 3/4 Packung Chinanudeln gegessen. Ich war selbst erstaunt wie fit ich am Morgen des dritten Tags noch war, allerdings ging es mir am Abend drastisch schlecht. Ich war unzufrieden und teilweise wie betäubt. Ich habe wie im Delirium rumgesessen und war erst einmal für anderthalb Stunden komplett aus meiner Umgebung gerissen. Danach ging es mir aber wieder schlagartig besser, zwar etwas benebelt aber sobald ich wieder getanzt habe war alles bestens und keinerlei Anzeichen der Müdigkeit zeigten sich. Ich sah das "Anti-" Müdigkeitsmittel in der Bewegung und Flüssigkeitsaufnahme. Solange ich mich bewegte und immer mal wieder Wasser trank war alles in Ordnung. Ich hatte sozusagen meine Grenze überschritten und spürte die Müdigkeit nicht mehr. Als Vergleich : Es war so wie wenn man trotz schmerzender Muskeln weiter trainiert und irgendwann nichts mehr von dem Schmerz spürt. Sozusagen immun ist. Ich habe dann zwei volle Sets (ca 3 h) durchgetanzt. Es fühlte sich an als würde ich schweben und die Musik hatte sich intensiviert. Alle meine Sinne waren geschärft und ich war wie auf der Flucht. Am 4. Tag nahm ich plötzlich alles wie schattiert wahr, jeder Gegenstand sowie dessen Schatten hatte einen weiteren Schatten. Ausserdem schmerzten meine Augen und Kopfschmerzen traten immer häufiger auf. Ich ging wieder tanzen und unterhielt mich mit Freunden doch mein verbales Vermögen und die Feinmotorik waren nicht mehr intakt. Am nächsten Morgen (ich war vom Festival abgereist und wieder in meiner Wohnung angekommen) hörte ich ein permanentes Geräusch wie das eines nicht gut verschlossenen Wasserhahnes ...wie sich rausstellte spielte mir mein Organismus auch hier wieder einen Streich genau wie mit den Schatten. Ich schlief nach diesem langen Wochenende sehr schlecht und unruhig, lag immer wieder wach. Kam aber auf insgesamt 20h Schlaf.

Im generellen bin ich ein Mensch der sehr wenig Schlaf benötigt (5-6 h) Anschließend kann ich sagen : Schlafentzug ist ein anfangs warmes, irgendwie wohliges Gefühl, sobald es aber zu Halluzinationen kommt auch beunruhigend. Ich würde aber jeder Zeit wieder wach bleiben sofern ich danach Zeit hätte den versäumten Schlaf nachzuholen.

das war nun fast ein Bericht ...ich hoffe das stört nicht



 
Abwesender Träumer



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Homepage MSN
  Geschrieben: 12.05.13 16:00
Gerade mal 2 Tage Wachmachen war mein Rekord, aber ich muss dazugeben , dass ich dann um die 15h penne , also bei mir ist das nicht wirklich so ,mit dem Schlaf kann nicht nachgeholt werden ;)
Halbe Dinger Rollen nicht ;D

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