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LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Politik & Justiz » Kokain,Heroin,Xtc- Gegen die Wirtschaftskrise?

Umfrage: Haltet ihr dies für eine gute Idee
   (Gestartet: 19.05.2010 20:54 - zeitlich unbegrenzt)

»  ja60  
62.5 %
»  nein15  
15.6 %
»  egal / weiß nicht2  
 
»  XTC ja, Heroin und Kokain nein19  
19.8 %

« Seite (Beiträge 46 bis 60 von 60)

AutorBeitrag
Abwesender Träumer

dabei seit 2009
47 Forenbeiträge

  Geschrieben: 21.05.10 12:41
muetzi wollt dir mal sagen, du schlägst dich super bis jetzt in dem thread!!

bin echt erschüttert darüber, wie viele verblendete meinungen es in einem forum gibt, das sich damit rühmt über drogen aufzuklären...und wie viele menschen sich hier wünschen, von einer obrigkeit regiert und damit jeglicher selbstbestimmung beraubt zu werden.

Es ist wirklich traurig...

Kurz OT : Muetzi man kann karlos mögen oder nicht...recht hat er ! nicht mit allem, aber mit vielem...

Lg Nikitaman
 
Abwesender Träumer



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ICQ MSN Skype
  Geschrieben: 21.05.10 13:10

Necromanteion schrieb:


Die Natur gehört uns allen gleichermaßen, und sie steht uns kostenlos
zur Verfügung. Deswegen bin ich für eine vollständige Entkriminalisierung
aller natürlichen Substanzen, allem voran der Hanf, der Kokastrauch, Salvia
und Schlafmohn. Es muss für jeden Menschen selbstverständlich sein, solche
Pflanzen anbauen zu dürfen, bzw. entsprechende Produkte daraus herzustellen.

Die Einmischung der staatlichen Obrigkeit darf sich allenfalls auf den
Jugendschutz (Mindestalter) sowie auf den STrassenverkehr (absolutes
Drogenverbot) auswirken. Eine weitergehende Einmischung in das
Konsumverhalten der Menschen wird nicht gewünscht. Die freie Entfaltung
der Persönlichkeit darf nicht nur eine Floskel sein, sondern muss von den
Menschen auch ausgelebt werden dürfen.

Ich gehe davon aus, das sich eine solche Freigabe aller Naturdrogen
keinesfalls nachteilig auf unsere kulturelle Entwicklung auswirken wird.
Es wird vielmehr so sein, dass bei Alkohol und Zigaretten eine rückläufige
Entwicklung eintreten wird. Ebenfalls rückläufig wird die Nachfrage nach
Synthetischen Drogen sein, denn das Katz-und-Maus-Spiel um die ständige
Entwicklung neuer Designerdrogen ist ja auch nur eine Folge des unsinnigen
Verbots. Mittelfristig wird sich unsere Kultur spirituell weiterentwickeln,
die Menschen werden insgesamt gesünder und vor allem zufriedener sein
aufgrund der gesünderen Lebensweise, es wird in vielen Bereichen eine
Sensibilisierung stattfinden, was beispielsweise den Umweltschutz betrifft,
den Tierschutz oder den Umgang mit Ressourcen, sinn- und zügelloser Konsum
(damit ist jetzt nicht der Drogenkonsum gemeint) wird sich auf ein gesundes
Normalmass reduzieren.

Fazit: die Abschaffung des Betäubungsmittelgesetzes beschert uns kaum
Nachteile, sondern auf lange Sicht viele viele Vorteile.



Dieser Post spricht meine Hoffnungen und Wünsche bezüglich der Zukunft der Drogenpolitik in treffendster Weise aus.
Leider, leider wird diese Utopie niemals wahr werden können. Es gibt einfach zuviele Menschen an der Macht in ganz Europa, deren Vorstellungskraft für solche Überlegungen nicht empfänglich ist.
Ergo unrealistisch, aber lasst mich bitte weiterträumen...


LG, der Dieter
Kein Alkohol am Steuer!
Ein Hügel auf der Straße reicht und sie verschütten alles!
Abwesender Träumer

dabei seit 2010
11 Forenbeiträge

  Geschrieben: 21.05.10 13:17
Der Text spricht mir aus der Seele, genauso sehe ich das auch. Ich bin kein Fan von synthetischen Drogen, aber es ist ein Resultat des Verbots.
 
Abwesender Träumer



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561 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 21.05.10 14:40

Muetzi schrieb:
Sry, aber schon wieder nein. Ich weiß nicht in was für "Discos" du so gegangen bist ober gehst. Auf jeden fall bekommt man in elektronischen Läden Sachen wie Lsd, Koks und Meth ohne Probleme, außer man ist blind oder fällt nicht ins ganz gewöhnliche Klientel der Leute. Was auf Goas zB schon ne Kunst für sich ist.


Auf Goas war ich nie, aber auf Techno-, Schranz-, Hardcore-, Minimal-, House- und Electroparties oder Festivals zur Genüge und Pappen waren da wirklich eher eine Seltenheit (abegesehen von der Loveparade) und Crystal gabs nie soweit ich das mitbekommen habe. Nach dem was ich von Bekannten gehört habe ist das auch eher im Osten oder Süden vertreten, aber in NRW kaum. Ok Koks ist zu bekommen, aber man wird da wird man nicht so permanent angelabert wie wegen Speed, Liquid, Keta oder Teilen.
Aber ist auch jetzt müßig weiter zu diskutieren weil es anscheinend wohl echt immer von der Szene oder dem Gebiet abhängt.


Clovenhoof schrieb:

Worauf willst du eigentlich hinaus? Immer wenn ich deine Texte lese hab ich das Gefühl dass du gegen eine Legalisierung, oder nur teilweise dafür bist.



Im Link des Anfangspost wird ja gefordert alle Drogen zu Alkohol und Tabak gleich zu stellen. Das halte ich für keinen guten Ansatz der Legalisierung, weil es ja eben schon mit Alkohol und Tabak nur sehr bedingt so funktioniert wie es eigentlich sollte (siehe Todesstatisken, Zahlen der Abhängigen oder der viel zu jungen Konsumenten, siehe Verbrechensraten usw usf).

Eine komplette Legalisierung ohne die "notwendigen Schritte" der Integration von BTM in unsere Gesellschaft kann meines Erachtens der Gesellschaft nämlich genauso schaden wie es die Prohibition tut. Probleme sind eben wie schon erwähnt die zu große Unwissenheit, die hohe Anzahl der Menschen die damit nicht umgehen können, der Konsum von Jugendlichen und Kindern und sicher noch einige andere Dinge die mir gerade nicht einfallen.

Daher wären gewisse Dinge wie etwa umfangreiche Aufklärungskampagnen in Schulen, den Medien und vielleicht noch an gewissen (extra dafür eingerichteten) Ständen z.B. imho ein notwendiger Schritt.
Ein weiterer wäre es BTM aller Art (Also auch Alkohol) nicht einfach so im Supermarkt, an der Tankstelle oder im Kiosk kaufen zu können sondern in Apotheken oder extra dafür vorgesehenen Läden. Was ich auch nicht schlecht finde, ist die Idee das man dazu noch in gewissen Locations die Möglichkeiten hätte zu konsumieren. So kann man sich auch den geregelten und gemäßigten Gebrauch bei anderen anschauen und hat falls Komplikationen auftreten sofort (am besten ärztliche) Hilfe vor Ort. In holländischen Coffeshops ist es auch meiner Erfahrung nach eher die Ausnahme das sich jemand wirklich viel zu sehr bekifft, so das er nicht mehr klar kommt.

Auch wichtig sind meines Erachtens Tageshöchstmengen die für jede Droge festgesetzt werden (wie halt in Holland mit Gras), damit der kriminelle Handel an andere (z.B. Jugendliche oder Menschen aus dem Ausland) damit wenigstens ein kleiner Riegel vorgeschoben wird. Des weiteren hat das noch den positiven Effekt das es schwieriger wird für Leute total mit dem Konsum aus den Fugen zu geraten.

Dazu bräuchte man halt noch gewisse neue oder veränderte Gesetze die es z.B. verbieten unter Einfluss von Drogen Waffen jeglicher Art dabei zu haben, BTM an Jugendliche zu verkaufen/verschenken oder Kraftfahrzeuge zu führen und falls das doch jemand tut sollte es sehr harte Sanktionen geben (z.B. Geldstrafen, Haftstrafen, Verbot des weiteren Konsums oder Erwerbs von BTM)

So wenn das alles schon mal beherzigt werden würde, wäre es deutlich besser um die Konsumenten bestellt als wenn man alle Drogen jetzt einfach wie Tabak und Alkohol behandeln würde.

Und zu guter Letzt wäre noch eine Art Lizenz oder Führerschein (durch Erlangung einer Prüfung) meines Erachtens nicht verkehrt, da man eben so vorher dazu gezwungen wird sich mit der Materie auseinander zu setzen und sich ein gewisses Grundwissen anzueignen. Dann kann sich wenigstens keiner (der legitimierten Konsumenten) mehr aus Unwissenheit zu Grunde richten. Dazu könnte man noch einen Pass mit elektronischer Chipkarte ausstellen, der eben sicherstellt das man sich nicht mehr als die erlaubte Tagesmenge kaufen kann (sonst geht man ja einfach in einen anderen Laden und holt sich da wieder die selbe Menge)


Diese Vorgehensweise ist halt meines Erachtens nach deutlich besser als alle Drogen die es so gibt einfach auf den Menschen bzw die Gesellschaft los zulassen.
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 21.05.10 15:12
zuletzt geändert: 21.05.10 15:28 durch ehemaliges Mitglied (insgesamt 7 mal geändert)
Völlige Drogenlegalisierung Pro und Kontra

Hallo,
der Thread ist sehr interessant, obwohl ich den Titel zunächst zum Anlass nahm, mich erst mal aus der ganzen Geschichte rauszuhalten. Aber da es jetzt immer mehr um eine Diskussion über Pro und Contra der völligen Drogenfreigabe geht, will ich doch auch mal was dazu beitragen.
Generell bin ich ebenfalls für die Legalisierung und kontrollierte Abgabe von Rauschmitteln jeglicher Art. Wie das Ganze allerdings realisiert werden sollte, dessen bin ich mir absolut nicht im Klaren.
Gewährleistet sein müsste eine kontrollierte, staatliche Herstellung und Abgabe. Die Abgabe sämtlicher Rauschmittel ab 18 Jahren halte ich für zu früh. Ich finde auch eine teilweise Legalisierung von Rauschmitteln als „erster Schritt“, ist sehr fragwürdig. Klar würden sich hier viele freuen, wenn Cannabis legalisiert würde (ich natürlich mit eingeschlossen^^) und es wäre ein guter Weg in einen vernünftige(re)n Umgang mit Rauschmitteln allgemein. Allerdings würden einige der wichtigen Proargumente für eine generelle Legalisierung wegfallen. Zum Beispiel würde der Schwarzmarkt keinen großen Schaden erleiden, ich glaube, das hat Muetzi hier schon irgendwo sehr gut erläutert. Man muss auch bedenken, bei der ganzen Sache, dass eine völlige Legalisierung von Rauschmitteln nicht nur ein nationales, sondern auch ein internationales Ziel sein muss. Nur so kann eine weitreichende Verkleinerung des illegalen Drogenhandels und der daraus resultierenden und zum Teil ja gravierenden Probleme (nehmen wir z.B. Lateinamerika oder Mexico und die dort vorherrschend Gewalt) erreicht werden. Und das ist ja eins der stärksten Argumente für die Legalisierung, die man überhaupt finden kann imo.
Den weiteren Punkten für eine Freigabe von Rauschmitteln, die hier schon genannt wurden, stimme ich größtenteils zu, wobei ich die im Titel genannte Förderung von Finanzmitteln für den Staat durch den Verkauf von Drogen noch für das schwächste Argument halte.

Wichtig sind imo:
- Wegfall von unnötigen gesundheitlichen Risiken durch den Konsum (keinerlei Streckmittel, genaue Kenntnis der Wirkstoffgehalte, sichere Konsumumgebung)
- Wegfall der Stigmatisierung von Konsumenten als Kriminelle oder potenziell gesellschaftsgefährdenden Individuen
- Bessere ( und vor allem ehrlichere) Aufklärung von Jugendlichen (und natürlich auch Erwachsenen) durch staatliche Institutionen o.ä.
- Verkleinerung des nationalen Schwarzmarktes
- (IMO!) Senkung der staatlichen Kosten (und somit Kosten für die Steuerzahler ergo: Uns) im Gesundheitswesen durch weniger kranke Menschen verursacht durch
verunreinigte oder unbekannte Substanzen (siehe erster Punkt)

Da gibt es sicher noch einiges mehr. Und dann irgendwann würde ich mal das „Der Staat bekommt paar Milliarden mehr Steuereinnahmen Argument bringen.
Was ich übrigens auch irgendwo gelesen habe, ist das Argument, es würden mehr Arbeitsplätze geschaffen. Dem kann ich mich noch nicht so ganz anschließen, habe mir aber auch noch keine richtigen Gedanken gemacht.
So ich hoffe, ich habe jetzt nix wichtiges vergessen. Falls ich irgendwelchen wichtigen Dinge ausgelassen habe, könnt ihr mich ja drauf hinweisen. Ich selber werde auch sicher noch einiges nachtragen.
Wie ihr seht, interessiert mich das Thema sehr, da ich selber schon lange teils fruchtlose Diskussionen mit Bekannten und Freunden führe. Fast alle mit denen ich diese Diskussion hatte, sind übrigens gegen eine Legalisierung sämtlicher RM. (Obwohl größtenteils selber Konsumenten) Die Hauptgründe liegen meist in der Annahme, die Legalisierung führe unweigerlich zu einem sprunghaften Anstieg des Konsums vor allem stark suchterzeugender Substanzen wie Kokain und Heroin und daraus resultierenden großen gesellschaftlichen Problemen. Ich halte dies für fragwürdig. (siehe unten) Eure Meinung zu diesem Punkt würde mich explizit interessieren.
Ich habe mich mal im Internet umgesehen und einige Kontra Diskussionspunkte gefunden. (Es geht hier zwar zum Teil explizit um Cannabis, kann aber auf alle Rauschmittel übertragen werden) Mit diesen stimme ich zum Teil überein, das meiste halte ich für schlichtweg, um es mal salopp zu sagen, bescheuert ;)
Vielleicht können wir ja anhand dieser Punkte die Diskussion etwas weiterführen. Imo interessantes habe ich mal fett markiert und meine persönliche Meinung zu den Thesen unter die jeweiligen geschrieben.

Kontra:


1.) Die Anzahl der drogenabhängigen Menschen würde steigen

Es steht wohl außer Zweifel, dass die Anzahl der Drogenkonsumenten zunehmen würde, wenn zusätzlich Drogen legalisiert würden. Das soll nicht bedeuten, dass plötzlich Millionen Deutsche heroinabhängig würden; hier sehen manche Menschen unnötig schwarz. Doch ist weder eine Stagnation der Konsumenten zu erwarten, noch etwa ein Rückgang. Manche Legalisierungs-Befürworter meinen, dass viele Konsumenten wegfallen würden, weil Cannabis ja nicht mehr illegal wäre und der Reiz des Verbotenen wegfiele. Doch für wieviele Konsumenten gilt dies? Die große Mehrheit wird Cannabis weiterhin aus Genuß oder Gewohnheit konsumieren.

(Ein Vergleich mit dem Ende der amerikanischen Alkohol-Prohibition ist meiner Meinung nach nicht zulässig. Dort hatte die Zahl der Alkoholopfer nach der Legalisierung des Alkohols abgenommen. Allerdings konnten die Menschen während der Prohibition zu keinen anderen Drogen flüchten, daher handelt es sich hier um einen besonderen Härtefall.)

Und da viele Menschen eine (vielleicht bisher noch unentdeckte) Schwäche für Drogen haben, werden wir ganz unzweifelhaft mehr drogenabhängige Menschen zu verzeichnen haben, falls irgendeine Droge zusätzlich legalisiert würde.
Fazit: Im Falle einer Legalisierung würden mehr Menschen werden unter Drogen leiden.



Das ist ein sehr interessanter Punkt. Für mich eigentlich der interessanteste. Ich gehe auch von einem leichten (anfänglichen) Anstieg der Konsumenten aus. Definitiv hält es momentan viele Menschen davon ab, Drogen zu nehmen, da diese illegal sind. So ist das nun mal. Angst vor den ach so bösen, tödlichen Rauschgiften, den fiesen hinterhältigen Drogenjunkies und dem sofortigen Verfall der Gesundheit sind nur Teile, der (leider) in der Gesellschaft fest verwurzelten (falschen) Ansicht von illegalen Rauschmitteln, deren Konsumenten und Folgen. Das bekommen wir schon als Kinder eingetrichtert. Wir wissen es besser. Aber wir konsumieren auch. Wie viele Menschen mag dieser Glaube wohl davon abhalten, illegale Drogen auszuprobieren?
Dennoch kann man dies dikutieren. Ich glaube ich nicht an einen signifikanten Anstieg von Konsumenten auf lange Sicht. Denn: Wer kein Heroin nehmen mag, der wird sicher nach einer Freigabe sofort in den Laden spazieren und lauthals verkünden: „Soo einmal 25mg intravenös bitte!“ (Vorsicht: Übertreibung) Und Kinder bzw. Jugendliche, die verantwortlich und kompetent über Drogen aufgeklärt werden, überlegen es sich imo besser, als jene, die mit gefährlichem Halbwissen ausgestattet und unter Gruppenzwang stehend mit 14-15 Jahren zum ersten Mal das geheimnisvolle und vor allem verbotene „seltsam riechende“ Zeug angeboten bekommen. Daher würden imo kommende Generationen (aufgewachsen während Drogen bereits legal sind) eher seltener zu Drogen greifen, als heutige. Was meint ihr dazu??




2.) Die kriminelle Szene würde nicht ausgelöscht
Nun argumentieren Drogenlegalisierungs-Befürworter, dass die organisierte Kriminalität erhebliche finanzielle Einbußen erleiden würde, wenn Drogen nicht mehr über illegale Kanäle verkauft würden. Das ist sicher richtig – genauso wie die Tatsache, dass der Staat an den neu gewonnenen Steuermöglichkeiten erheblich verdienen könnte.
Doch was würde passieren? Können wir davon ausgehen, dass die Drogendealer und alle ihre Zulieferer einfach so aufgeben würden und sich beim Arbeitsamt melden, um einen normalen Job suchen? Eher nicht… doch was würde stattdessen passieren?
Man kann annehmen, dass diese nun arbeitslosen Hobbychemiker und Drogendealer sich einem anderen Beschäftigungsfeld zuwenden werden. Vielleicht würden die Vorfälle von Kidnapping dramatisch steigen? Oder der Wohnungsdiebstahl wird endgültig zum alltäglichen Erlebnis?
Viele Dinge sind denkbar – vieles können wir heute nicht mal ahnen.
Der Vollständigkeit halber sollte an dieser Stelle hinzugefügt werden, dass besonders die Kleindealer (Freunde, Kollegen, …) nicht als “Kriminelle” angesehen werden sollten. Die kleinen Gewinne des Drogenhandels werden verschmerzt werden; niemand aus diesem Personenkreis wird auf Einbrüche oder ähnliches umsteigen.
Demnach stimmt es zwar, dass die Verfolgungsbehörden einerseits weniger Arbeit hätten – andererseits müssten sie sich evtl. von einer völlig anderen Kriminalitätswelle überfordern lassen.
Fazit: Wir können uns nur überraschen lassen, welche neue kriminelle Felder möglicherweise erschlossen werden.



Hahaha, da musste ich ziemlich lachen. Völliger Humbug ;) Stell mir da Pablo Escobar vor, der dann abends über die Feuerleiter in Frau Maiers Mietwohnung einsteigt und ihren Schmuck klaut. LOL. Naja, also dieses Argument ist eher aus der Luft gegriffen. Da ist dem Autor wohl nix besseres eingefallen. Der einzige Punkt, mit dem ich konform bin, ist folgender: Viele Dinge sind denkbar – vieles können wir heute nicht mal ahnen. Aber das gilt ja für alle revolutionären Änderungen. (Und das wäre eine Legalisierung aller RM definitiv)




3.) Die Gesundheitskosten werden explodieren
Wenn mehr Menschen Cannabis konsumieren, dann werden auch mehr Menschen Drogenprobleme haben (das ist ganz trockene Logik). Warum steigen die Gesundheitskosten?
• Zwar wird immer wieder beschworen, dass Cannabis ja gesundheitlich so unbedenklich sei… aber das ist Augenwischerei. Die überwiegende Konsumform von Cannabis ist der Joint. Und der besteht bekannterweise zu 95% aus ganz normalem Tabak. Wieviele Cannabis-Konsumenten sind vom Tabak abhängig, weil der Joint sie dazu brachte?
• Vermutlich würden sich viele Menschen aktiver um einen Therapieplatz bewerben, weil ja nun keine strafbare Handlung mehr vorliegt. Steigende Zahlen an Therapien sind zwar human, doch kann das Gesundheitssystem auch daran Zugrunde gehen
Fazit: Das Gesundheitssystem könnte an weiteren Legalisierungen Zugrunde gehen.



Also ehrlich, solch einen Schwachsinn lese ich selten. Zu 95% aus Tabak? Mann, der Joint muss ja reinhauen, hehe. Ich glaub, da würd ich eher nicht dran ziehen, aus Angst am Tabakflash zu verrecken. Wieso würden sich mehr Menschen um Therapieplätze bemühen, weil keine strafbare Handlung mehr vorliegt? Hääähhh?? Das entbehrt doch jeglicher Logik. Seit wann ist den Tabakrauchen strafbar? Völliger Nonsens.
Eher das Gegenteil würde imo eintreten. Die Kosten würden sinken, da Menschen kein Bleiverseuchtes Gras, kein mit irgendwelchen Antiwurmmitteln gestrecktes Koka und kein mit wer weiß was für Dreck gepanschtes Heroin mehr konsumieren müssten.


4.) Es wird keine effektivere Aufklärung stattfinden

Manche Legalisierungsbefürworter argumentieren, dass eine Aufklärungsarbeit für legale Drogen viel effektiver möglich ist. Zugegebenermaßen würde diese Arbeit leichter… aber auch effektiver?
Nun, wenden wir uns dem Tabak und dem Alkohol zu. Über diese Drogen darf seit je her offen und ungestraft gesprochen werden. Die Aufklärungsarbeit müsste ja omnipräsent sein. Man dürfte erwarten, dass die Menschen sehr gut aufgeklärt sind und folglich während Schwangerschaften auf Tabak und Alkohol verzichtet wird.
In der Realität ist dies nicht festzustellen. Trotz der guten Voraussetzungen für eine effektive Alkohol-Aufklärung haben beispielsweise 2,5 Millionen Deutsche ein großes Alkoholproblem… von der großen Anzahl der Raucher mal ganz zu schweigen.
Alkohol und Tabak werden trotz totaler Aufklärung konsumiert. Jeder Raucher weiß, was er tut. Und dennoch genießt er jeden einzelnen Glimmstängel. Welche Rolle spielt also die Aufklärung, wenn jemand Drogen konsumieren will?
Fazit: Eine Legalisierung von bisher illegalen Drogen wird bei der Aufklärung keinen wirklichen Durchbruch bewirken.



Ja und Haschisch spritzt man und LSD raucht man. Das hab ich als Kind mal gehört und das stimmt auch. Ganz ehrlich: Wie viele Menschen auf der Welt haben so ein dermaßen mangelhaftes Drogenwissen, dass genau solche Sprüche kommen? Und das würde durch eine Legalisierung nicht gebessert werden?
Ich fände eine Aufklärung in der Schule, sagen wir so ab 14- 15 Jahren sehr sinnvoll. Eine (mehrere) richtige Unterrichtsstunde(n), in denen die Substanzen erklärt und über Gefahren aufgeklärt werden. Eine sinnvollere Maßnahme zur Unfallprophylaxe kann ich mir nicht vorstellen.

So das waren imo die wesentlichen Gegenargumente der Seite. Ein paar (allzu Schwachsinnige) habe ich weggelassen, kann aber jeder auf der verlinkten Site einsehen. (Ist nen Lacher wert, hehe)

Ich wird sicher noch einiges anfügen bzw. ergänzen und auf weitere Meinungen eingehen, nur muss ich jetzt doch noch etwas arbeiten. ;)
Aber bald ist ja Wochenende.

Liebe Grüße an alle

Roger

€: Rechtschreibfehler und Satzzeichen korrigiert ,)
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 21.05.10 15:41
Also ich kann Dippaz zustimmen
Grundsätzlich bin ich für eine entkriminalisirung und mit der richtigen Aufklärung auf jeden fall dafür.
Mit einen ähnlichen Prinzip wie er es erklärt hat vlt noch ein paar zusetze vlt sogar das bestimmte Drogen nur in den für sie vorgesehenen Läden konsumiert werden dürfen und starke Strafen gegen Abgabe von BTM Stoffen an minderjährige
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 21.05.10 16:49
Drogen gegen Wirtschaftskrise ist definitiv der falsche Aufhänger. Möglicherweise kurbelt die Legalisierung aller Drogen als Nebenwirkung die Wirtschaft an, aber daran darf man es nicht aufhängen. Ziel muss doch sein, dass Menschen geholfen wird und dass auf der anderen Seite Menschen vor den Folgen des Konsums verstreckter, vergifteter oder hoch gesundheitlichschädlicher Drogen bewahrt werden. Ein weiteres Ziel muss doch die Entdiskriminierung von Drogenkonsumenten sein. Wir können nur über die Auswirkungen einer Legalisierung spekulieren, aber nicht wissen, wie es wirklich ausgeht. Möglicherweise ist die Legalisierung sogar - je nach Droge - mit verschiedenen Auswirkungen belegt. Ich glaube z.B., dass der Alk - Konsum zurückgehen könnte, da viele z.B. auf das für sie viel bekömmlichere Gras ausweichen würden. Das ist eine Idee - aber wissen tu ich das net.
Ich halte es nicht für gut, alle Drogen auf einmal zu legalisieren und für alle verfügbar zu machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es gut ist, demnächst auch am Kiosk neben dem Päckchen Tabak auch gleich ne Ladung Crack zu bekommen. Denn alle Drogen...
Daher bleibe ich bei meiner Meinung, dass man
1. Damit aufhören sollte, alles, was irgendwie eine Wirkung haben könnte, gleich zu verbieten (Stichwort: Salvia und die Kratom - Diskussionen), ohne darauf zu gucken, ob denn tatsächlich ein Gefährdungspotential da ist, vor den man schützen muss,
2. Drogen nach und nach legalisieren sollte.
Wie gesagt: Wir machen hier Spekulationen, wie es denn sein könnte. Ich finde es z.B. gut, dass Städte die Abgabe von Heroin an Süchtige erproben. Diese Projekte könnte man ausbauen und auch die Einstiegshürde tieferlegen, damit nicht nur Leute daran teilnehmen können, die schon x - mal in Therapie waren, sondern auch solche, die vielleicht eine kürzere Zeit abhängig sind, denn auch diese sollten vor den Gefahren verdreckten Stoffs bewahrt werden
3. Drogen nicht in jedem Laden kriegen sollte,
sondern, dass man Drogen aller Art (dazu gehören übrigens auch Kippen, Tabak und Alkohol) in speziellen Geschäften kaufen können sollte. Hier könnte dann auch ein großer Teil der Aufklärung und Information erfolgen. Ein Gramm Koks hat meiner Meinung nach genauso wenig, wie eine Flasche Schnapps an der Kasse vom Aldi zu suchen (klingt extrem, ich kaufe mein Alk ja auch bei Aldi, aber wenn man schon mal dabei ist, das System zu überarbeiten).
4. Drogenkonsumenten entkriminalisieren sollte. Wäre doch ein erster Schritt, wenn man als Konsument nicht Angst vor der Polizei haben müsste. Klar schickt es sich nicht, in der Öffentlichkeit - am besten nach am Spielplatz - einen Joint zu rauchen oder ne Pulle Wodka zu trinken. Als erzieherische Maßnahmen wären dann doch auch Bussgelder oder so OK.
 
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  Geschrieben: 21.05.10 20:03
zuletzt geändert: 21.05.10 20:05 durch Third Bardo (insgesamt 2 mal geändert)
Ich habe für eine komplette Freigabe aller Substanzen gestimmt, weil es einfach das Ideal ist. Ob das Ganze umsetzbar ist steht natürlich in den Sternen. Falls es jemals dazu kommen sollte, dann sicher nicht "von Jetzt auf Gleich"- da gebe ich Crazy Frog völlig Recht. Denkbar wäre ein "Stufenplan".

1. Entkriminalisierung von Cannabisbesitz in bestimmten Mengen und Duldung des Handels nach holländischem Vorbild.

2. Wissenschaftliche Untersuchung der Fahrtüchtichtigkeit von Cannabiskonsumenten und Finden einer einheitlichen Regelung ("Ab WANN darf ich wieder fahren?" "Welche Menge welcher Metaboliten darf ich im Blut haben und trotzdem als nüchtern gelten?")

3. Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige.

4. Lockerung der Gesetzeslage in Bezug auf Forschung. (Es gibt viele Interessierte aus den Bereichen der Neurowissenschaften, Psychiatrie und Psychologie)

5. Abschaffung des Tatbestandes "Drogenbesitz".

6. Alkohol und Tabak werden wie gehabt verkauft, Cannabis in Coffee Shops und andere Substanzen in Apotheken.

Das Finden einer Regelung zur Fahrtüchtigkeit müsste für jede Substanz neu erfolgen.

Natürlich will ich hier keinen vollständigen Plan präsentieren, ich denke nur, dass eine Legalisierung schrittweise und vermutlich über Dekaden vonstattengehen würde.


Hic sunt dracones
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 21.05.10 22:01
zuletzt geändert: 21.05.10 23:10 durch caso (insgesamt 4 mal geändert)
Ich finde die Idee super, sag ich schon seit Jahren.


Necromanteion schrieb:
Ich bin strikt dagegen, Drogen jeglicher Art zur weiteren Finanzierung
unserer Kapitaldiktatur zu missbrauchen.

Die Natur gehört uns allen gleichermaßen, und sie steht uns kostenlos
zur Verfügung. Deswegen bin ich für eine vollständige Entkriminalisierung
aller natürlichen Substanzen, allem voran der Hanf, der Kokastrauch, Salvia
und Schlafmohn. Es muss für jeden Menschen selbstverständlich sein, solche
Pflanzen anbauen zu dürfen, bzw. entsprechende Produkte daraus herzustellen.


Du musst es so sehen: Auch chemische Drogen wurden vom Menschen (der ja im Grunde ein Teil der Natur ist) aus Elementen hergestellt die auch von Natur aus verfügbar sind. Ich bin ja auch ein Naturmensch, allerdings ist diese romantisierte "zurück zur Natur" Vorstellung eher schädlich als nützlich imo. Sinnvoller wäre es, den Menschen und sein Werk mal als Teil des großen ganzen anzuerkennen.

Zitat:

Die Einmischung der staatlichen Obrigkeit darf sich allenfalls auf den
Jugendschutz (Mindestalter) sowie auf den STrassenverkehr (absolutes
Drogenverbot) auswirken. Eine weitergehende Einmischung in das
Konsumverhalten der Menschen wird nicht gewünscht. Die freie Entfaltung
der Persönlichkeit darf nicht nur eine Floskel sein, sondern muss von den
Menschen auch ausgelebt werden dürfen.

Sehr richtig.

Zitat:

Ich gehe davon aus, das sich eine solche Freigabe aller Naturdrogen
keinesfalls nachteilig auf unsere kulturelle Entwicklung auswirken wird.

Ich glaub nicht wirklich, dass sich das überhaupt auf die kulturelle Entwicklung auswirken würde. Wenn, dann wäre die Legalisierung eher eine Folge der kulturellen Entwicklung. Ursache <---> Wirkung.

Zitat:

Es wird vielmehr so sein, dass bei Alkohol und Zigaretten eine rückläufige
Entwicklung eintreten wird. Ebenfalls rückläufig wird die Nachfrage nach
Synthetischen Drogen sein, denn das Katz-und-Maus-Spiel um die ständige
Entwicklung neuer Designerdrogen ist ja auch nur eine Folge des unsinnigen
Verbots.

Da wär ich mir nicht so sicher.

Zitat:
Mittelfristig wird sich unsere Kultur spirituell weiterentwickeln,
die Menschen werden insgesamt gesünder und vor allem zufriedener sein
aufgrund der gesünderen Lebensweise, es wird in vielen Bereichen eine
Sensibilisierung stattfinden, was beispielsweise den Umweltschutz betrifft,
den Tierschutz oder den Umgang mit Ressourcen, sinn- und zügelloser Konsum
(damit ist jetzt nicht der Drogenkonsum gemeint) wird sich auf ein gesundes
Normalmass reduzieren.

Ob das Mittelfristig oder Kurzfristig erfolgen wird kann ich nicht sagen. Die bisherige Weltgeschichte zeigt allerdings, dass sich die Menschheit immer weiterentwickelt. Ich denke auch, dass sie sich mit der Zeit spirituell weiterentwickeln und spirituell "gesünder leben" wird. Nur schließe ich auch nicht aus, dass unsere (Hoch)kultur dafür erstmal untergehen muss und es erst die nächste besser macht. Muss aber auch nicht zwingend passieren. Only time will tell.


Junior schrieb:
ja, legalisierung von allen stoffen oder als alternative:

verbot von allen drogen, darunter auch alk + tabak und sonstigen sachen.


Wäre konsequent, dieser Vorschlag in diesem Forum zeugt allerdings schon von einer gewissen Verbitterung.

Nikitaman schrieb:

bin echt erschüttert darüber, wie viele verblendete meinungen es in einem forum gibt, das sich damit rühmt über drogen aufzuklären...und wie viele menschen sich hier wünschen, von einer obrigkeit regiert und damit jeglicher selbstbestimmung beraubt zu werden.

Es ist wirklich traurig...

Lg Nikitaman


Absolut. Das ist in den meisten Leuten wahrscheinlich so tief verankert, dass man es höchstens langfristig wieder rauskriegen würde. Nur - das will ja keiner der was zu sagen hat.

CrazyFrog schrieb:
Drogen gegen Wirtschaftskrise ist definitiv der falsche Aufhänger. Möglicherweise kurbelt die Legalisierung aller Drogen als Nebenwirkung die Wirtschaft an, aber daran darf man es nicht aufhängen. Ziel muss doch sein, dass Menschen geholfen wird und dass auf der anderen Seite Menschen vor den Folgen des Konsums verstreckter, vergifteter oder hoch gesundheitlichschädlicher Drogen bewahrt werden.

Klar. Aber wenn ich das mal pragmatisch betrachte: Ich möchte konsumieren und dieses Argument ist in unserer Gesellschaft wohl am wirkungsvollsten, also, warum nicht?
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 21.05.10 22:28
zuletzt geändert: 21.05.10 22:29 durch Trivian (insgesamt 1 mal geändert)
Dippaz schrieb:
Denn LSD, Hero oder Koka gehören ganz bestimmt nicht in die Hände von 12-18 jährigen. Klar passiert sowas heute auch ab und zu mal, aber trotzdem ist die momentane Anzahl der Jugendlichen in diesem Alter schwindend gering die zu derartigem Zugang haben.


Das würde ich von meiner Gegend nicht behaupten, wenn ich mir die Realschule hier anschaue, kriegt man dort relativ einfach was zu rauschen, etwas pep oder gar teile/Pappen sind auch immer wieder dabei. Als ich dort vor einigen Jahren noch zur Schule ging, konnte man auch problemlos Gras kaufen, die andren Sachen hat man nach der Schule erledigt.

Ach ja und das in der BBayrischen Kuhdorf-Provinz. Wenn ich mir die kleinen Brüder meiner Freunde anschu gehts dort schon ziemlich ab überall^^

Ich weiß zwar nicht wie das woanders ausschaut, aber hier gehts shcon ab sozusagen freak
Blumen sind auch bloß Menschen und keine Tiere
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer

dabei seit 2010
139 Forenbeiträge

  Geschrieben: 31.05.10 16:13
Habe hier mal einen schönen Absatz gefunden, der mich gleich auf diese Thematik brachte:


Zitat:
Wir leben in einer Welt voll Drogen, und die werden hier auch bleiben, was wir dagegen unternehmen. Wir werden stets neue dazukriegen, und ein paar davon werden sogar sehr gefährlich sein. Wir müssen Einsichten gewinnen, um ein Leben mit Drogen zu ermöglichen, ohne das wir uns damit beschädigen. Ohne Einsichten haben wir keine Chance. Wir müssen den zukünftigen Generationen beibringen, mit Drogen umzugehen. Damit muss man bereits in der Schule anfangen. Leider ist die Information in den Schulen einseitig auf vorverurteilende Eltern zugeschnitten, die nicht aus eigener Erfahrung sprechen. Diese Eltern haben Angst vor Drogen, und Angst ist ein schlechter Ratgeber.



Quelle: Das Buch Alles über Psilos, welches ich zur Zeit lese.
 
Abwesender Träumer



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1 Tripberichte

  Geschrieben: 31.05.10 16:42

WieniBoy schrieb:
Habe hier mal einen schönen Absatz gefunden, der mich gleich auf diese Thematik brachte:


Zitat:
Wir leben in einer Welt voll Drogen, und die werden hier auch bleiben, was wir dagegen unternehmen. Wir werden stets neue dazukriegen, und ein paar davon werden sogar sehr gefährlich sein. Wir müssen Einsichten gewinnen, um ein Leben mit Drogen zu ermöglichen, ohne das wir uns damit beschädigen. Ohne Einsichten haben wir keine Chance. Wir müssen den zukünftigen Generationen beibringen, mit Drogen umzugehen. Damit muss man bereits in der Schule anfangen. Leider ist die Information in den Schulen einseitig auf vorverurteilende Eltern zugeschnitten, die nicht aus eigener Erfahrung sprechen. Diese Eltern haben Angst vor Drogen, und Angst ist ein schlechter Ratgeber.



Quelle: Das Buch Alles über Psilos, welches ich zur Zeit lese.



Alles schön, gut und richtig, aber leider werden genau diese Eltern, Lehrer und Politiker niemals solche Bücher lesen ^^
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 31.05.10 16:51
sry, aaaber als ich den Threadtitel las:
"Hmm, Kokse und XTC kann ich mir noch vorstellen, geht vorwärts - aber wer will denn auf Hero noch arbeiten gehen?"
"Ihr seid das Salz der Erde." Matthäusevangelium 5,13

"... unsere Suppe ist versalzen"
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 31.05.10 16:58
Ich werds ja auch nur mal loswerden razz
 
Ex-Träumer



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  Geschrieben: 10.06.10 13:13
gestern wurde gewählt

 http:// www.zeit.de/politik/ausland/2010-06/niederlande-wahl-ergebnis
finally, i killed that church

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