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LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » Kratom-Entzug


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  Geschrieben: 01.12.15 20:54
zuletzt geändert: 01.12.15 21:09 durch Graue Eminenz (insgesamt 3 mal geändert)
Woher hast Du deine Informationen Mr. House, dass 5 HTP die Opiat Toleranz "senken" könnte

Zitat >>>
Hier meine Quelle zu L-tryptophan, ist zugegebener Maßen nicht endgültig belegt, aber lieber ist man zu vorsichtig. Der Entzug ist eklig genug, da muss man das Ganze nicht noch verschlimmern.
Hier eine Quelle dazu (pubmed): http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7454382 <<<<



Mr. House ich lasse mich in Foren Diskussionen grundsätzlich nicht mehr auf Rechthabereien und Winkeladvokatisches Geplänkel ein.

Ich bin zwar nicht mehr ganz frisch in den Themen, und muss mich auch erst wieder einlesen, aber ich habe meine Informationen und andere haben eben ihre Informationen. Der und die Mitleser sind sicher in der Lage sich daraus eine eigene Meinung zu bilden.

Zum Öl. Das hilft sicher bei der Ausleitung von Giftstoffen aber das tut Bärlauch und Koriander auch und das ist nicht signifikant als dass man da von Entzugsmittel selbst im Sinne einer wahrnehmbaren Wirkung sprechen kann.


Wichtiger aber, da Du einen englischsprachigen Text als Quelle für die "Gefährlichkeit" von Triptophan zitierst, welches angeblich einen Entzug verschlimmert.

Vielleicht sind deine Fremdsprachen Kenntnisse einfach schlicht nicht ausreichend um richtig zu übersetzen, da ich bei dir eh latent einen Hang zur Eigeninterpretation feststelle.

Zum Zwecke der Richtigstellung aber sei gesagt, dass in dem Artikel


>>>>> Five patients on chronic opiate medication to treat low-back and leg pain were determined to have developed opiate tolerance on the basis of their failure to obtain significant relief (rated on a subjective pain scale and by the degree of straight leg-raising they were able to endure) after receiving 30 mg of morphine administered i.v. in divided doses over 35 min. After these patients' diets had been supplemented with 4 g/day of L-tryptophan for 2-9 weeks, they achieved significant relief from pain when the opiate tolerance test was re-administered, and were able to lead more active lives while reducing their daily opiate intake. chronic opiate administration probably reduces the serotonin turnover rate in the central nervous system; it may be that this is reversed by loading with the serotonin precursor, L-tryptophan. <<<<<<


sinngemäß folgendes steht und zwar: , dass bei 5 Patienten die wegen chronischer Opiat Abhängigkeit behandelt wurden und über Rückenschmerzen und Gliederschmerzen klagten und mit Dosen von 30 mg Morphium behandelt wurden durch intravenöse Applikation in Abständen bis die Schmerzen erträglich wurden, jene über weniger Beschwerden klagten, die über einen Zeitraum von 2-9 Wochen mit 4 Gramm !!!! täglich Nahrungsergänzung Triptophan behandelt wurden und in Folge dessen ihren Morphium Bedarf deutlich einschränken und fast bis an die Toleranz zu Anfang ihrer Suchtkarriere zurückfahren konnten und insgesamt ein aktiveres Leben führen konnten und es Ihnen gelang ihr tägliche Einnahme Dosis weiter zur reduzieren. Der letzte Satz besagt, dass tägliche Opiat Verabreichung wahrscheinlich zu einer Unterversorgung (serotonin turnover Rate) führt und man annimmt. dass dieser Prozess rückgängig gemacht wird ( it may be that this is reversed) durch die Ladung mit der Serotonin Vorstufe Triptophan.

Also genau das was wir wollen. Schmerzreduktion und leichterer Dosisreduktion bis hin zum Ausgangspunkt des Konsums, wohl hier mit extrem hohen Triptophan Mengen ( 4 Gramm täglich) die nicht zum Serotonin Schock geführt haben und uns Otto Normal Süchtigen kaum zu Verfügung
stehen, da bei uns 500 mg Tabletten Handelsüblich sind. http://tryptophan-dosierung.blogspot.de.


Also einfach ausgedrückt: 8 Tabletten Triptophan täglich über einen Zeitraum von 2- 9 Wochen reduziert Entzugssymptome und Schmerzen deutlich und erlaubt die benötigte Dosis bis fast an die vom Anfang der Suchtausprägung zu reduzieren und danach wird noch weitere Reduktion deutlich erleichtert. Wo bitte steht das was davon, dass es den Entzug verlängert oder verschlimmert?


Weitere Vertiefung spare ich mir.


Zu den Fallgeschichten Alex und Mindblow wollte ich anmerken, dass es wichtig ist, dass sich jeder bewusst macht welche Defizite er mit Kratom zu beheben hofft.

Bei Mindblow Leistungsdruck an der Uni und als kreativer Musiker.

Bei Alex Sucht nach körpereigenen Endorphinen durch extremem Leistungsport.

Speziell Alex würde ich raten da mal runter zu fahren und nicht mit 61 bis zur Olympiareife trainieren zu wollen. Der Körper hat ja entsprechend auf die Überforderung reagiert, nämlich mit Kollaps

Wenn man sich dessen bewusst werden kann, hat man für sich einen guten Ansatz sein Grundproblem was immer Anlass zur Suchtbildung ist zu beheben.




End

Zur Not und falls man mir gar nicht glaubt. Google Translate übersetzt den von Mr House als Nachweis für die "Gefährlichkeit" und "Entzugsverschlimmerung" zitierten Beitrag aus dem englischen wie folgt :

Fünf Patienten unter chronischer Opiat-Medikamente, um Low-Rücken- und Beinschmerzen zu behandeln, waren entschlossen, Opiattoleranz auf der Grundlage der ihr Versagen, eine spürbare Entlastung (bewertet auf einer subjektiven Schmerzskala und durch den Grad der gerade zu erhalten entwickelt haben Bein Anhebung sie in der Lage waren zu ertragen) nach Erhalt von 30 mg Morphin verabreicht iv in geteilten Dosen über 35 min. Nachdem dieser Patienten Diäten mit 4 g / Tag von L-Tryptophan für 2-9 Wochen ergänzt, deutliche Entlastung erreicht sie von Schmerzen, wenn der Opiat-Toleranz-Test wurde erneut verabreicht, und konnten mehr ein aktives Leben führen, während die Verringerung ihrer Tages Opiat Aufnahme. chronischer Opiat-Verwaltung reduziert wahrscheinlich die Serotonin-Fluktuationsrate in das zentrale Nervensystem; es kann sein, dass dies durch das Laden mit dem Serotonin-Vorläufer, L-Tryptophan rückgängig
Polytoxikomanie ist wie Schlittschuhlaufen in einer Bob Bahn in Badehose und fluchen warum die Saiten vom Tennisschläger nicht richtig gespannt sind.
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 01.12.15 21:04
Ich muss einräumen das sich die Quelle auf die Schmerztolleranz bezieht, in dem Punkt habe ich mich geirrt.
Zitat:
wohl hier mit extrem hohen Triptophan Mengen ( 4 Gramm täglich) die nicht zum Serotonin Schock geführt haben und uns Otto Normal Süchtigen kaum zu Verfügung stehen, da bei uns 500 mg Tabletten Handelsüblich sind


100gr Ltryptophan gibt es als Bulk powder für knapp 15€. Wenn du nach dem Serotonin Syndrom statt nach einem "Serotonin Shock" suchst, findest du auch genügend andere Berichte über Vorfälle in denen ein Serotonin
durch ltrypto oder 5htp ausgelöst wurde.

Zitat:
Zum Öl. Das hilft sicher bei der Ausleitung von Giftstoffen aber das tut Bärlauch und Koriander auch und das ist nicht signifikant


Wenn du dir die Pdf durchliest, merkst du weshalb deine Aussage falsch ist. Es geht eben nicht "um die Ausleitung von Giftstoffen" durch nigella sativa.

Dr. House: "Good Thing I Brought My Axe-Cane "



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  Geschrieben: 01.12.15 21:28
Mr. House fremdsprachige Quellen zitieren kannst Du gut.

Übersetzen leider weniger. Wenn da steht "new and novel Study" und zudem noch in Indien auf der Grundlage von nur 50 Teilnehmern so ist das Grundlagenforschung die noch ganz am Anfang steht und noch in keinster Weise abgesichert ist, etwa durch randomisierte oder Doppelblindstudien mit tausenden von Teilnehmern wie man es bei den Methadon oder Heroin Studien macht.

Sprich wenn ich 50 Junkies befrage ob Diebels Alt oder Königs Pils ihre Entzugsbeschwerden besser lindert, da kommt auch ein Ergebnis raus. Da werden 44 Prozent ankreuzen Alt wirkt besser und 56 Prozent Pils. Das besagt für uns hier gar nichts.

Wenn jemand von Triptophan und 5 HTTP also harmlose Aminosäuren bzw. Serotonin Vorstufen abrät und auch das körpereigene Hormon Melatonin nicht für geeignet findet, statt dessen aber Chemiekeule Benzoes empfiehlt und das nur minimalst wirksame Schwarzkümmel Öl, dann kann ich mir von dem nicht jedes mehrseitige fremdsprachige PDF durchlesen.

Es gibt auch Studien über Ibogain welches in der Lage sein soll Heroin, und Kokain und Nikotin und Alkoholsucht dauerhaft lebenslang mit einer einzigen Anwendung zu elliminieren, aber das geht nur in Kliniken und davon haben User wie wir hier nichts.


http://tryptophan-dopamin.blogspot.de/2010/11/serotonin-syndrom-mogliche.html


So young Boy, first buy yourself an English Dictionary and than take Theories out in the World to thoose wo will need them.


Und ja es gibt auch zahlreiche Berichte wonach eine tödliche Alkohol Vergiftung durch Eierlikör ausgelöst wurde. Vor allem wenn noch 1 Liter Wodka im Spiel war.
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Ex-Träumer



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2 Tripberichte

  Geschrieben: 01.12.15 21:52
zuletzt geändert: 02.12.15 09:23 durch trinity (insgesamt 1 mal geändert)
Hallo axelios,

erstmal vielen Dank für deine Geschichte! Ist halt ein wenig besonders, weil du doch ein paar Jahre älter bist als die meisten hier. Und keine Bange, deine Story ist hier gut aufgehoben und fein, dass du auch mal was dazu beigetragen hast! ;)

Übrigens hab ich auch immer gefunden, das kiffen das kleinste aller Übel FÜR MICH ist. Entspannt mich und ich kann trotzdem am nächsten Tag ziemlich normal und sogar ein wenig empathischer drauf sein.

25 gr. ist schon mal eine Ansage, ganz hab ich nicht rauslesen können, wie lange du die schon nimmst, auf jeden Fall über ein Jahr? Auf jeden Fall wünsch ich dir weiterhin viel Erfolg, hast ja schon drei Wochen hinter dir. Mach weiter so und du weißt ja, warum du dir das antust. Im Endeffekt lebt es sich immer leichter und schöner ohne eine Sucht und Gefühle sind was wunderbares!!!

Alles Gute für dich, trinity


Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
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Traumländer



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  Geschrieben: 01.12.15 21:57
Mr House schrieb:
100gr Ltryptophan gibt es als Bulk powder für knapp 15€. Wenn du nach dem Serotonin Syndrom statt nach einem "Serotonin Shock" suchst, findest du auch genügend andere Berichte über Vorfälle in denen ein Serotonin
durch ltrypto oder 5htp ausgelöst wurde.

Das ist eigentlich umwahrscheinlich, da l- tryptophan nicht unkontrolliert in serotonin umgebaut wird. Bei 5htp ist das anders, wernn ich mich richtig entsinne.
 
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  Geschrieben: 01.12.15 22:26
zuletzt geändert: 01.12.15 23:24 durch Graue Eminenz (insgesamt 2 mal geändert)
würde auch nicht irgendein Bulk Powder aus China unbekannter Herkunft kaufen, sondern eher eins was nach europäischer Lebensmittelverordnung zertifiziert ist.

Und ganz interessant was man im Laufe von solchen "Diskussionen" dann erfährt. Das Tryptophan soll ja eigentlich super sein. Glaube hatte mal einen Kumpel der über Depressionen klagte und dafür sogar in Behandlung war, den haben sie auch immer mit "Antideppressiva" abgefüllt.

Und diese SSR I oder wie die heissen, die selektiven Serotonin Wiederaufnahme Hemmer sind ja schon die neuste Generation der Antidepressiva. ich hab die mal nachgefragt im Rahmen einer Interferon Therapie wo herbste Depressionen als Nebenwirkung induziert werden und nach 3 Tagen wieder abgesetzt. Vertrag ich gar nicht. Wird einem nur schlecht und die Libido geht vollkommen flöten schon nach 2 Tagen. Ich musste nur lachen über den und hab gesagt er solle sich Tripto und 5 HTP besorgen. Ich hab auch nichts gemerkt, dass ich besonders gepushed war, nur eben lagen Depressionen außerhalb des Horizontes.


Und genau das macht mir im Moment etwas Schwierigkeiten. Ich meine etwas Schwitzen, etwas Übelkeit, was ist das schon. Kann man alles überwinden beim runter dosieren.

Aber die Depris wenn man morgens gar nicht aus dem Bett kommt, die ganzen Pflichten einen zu erdrücken scheinen, obwohl es meistens Kleinigkeiten. Zutrauen in sich gleich Null und einfach keinen Elan oder Antrieb irgendwas anzugehen. Das ist doch das beschissene am Entzug.

Und dagegen scheint es doch in bestimmten Phasen gut zu helfen. Aber man muss es frühmorgens nehmen 2 Stunden vor dem Mahlzeiten und in Intervallen auch wieder absetzen und so weiter.

Ich werde das mal probieren, denn ich will runter weil ich Angst habe wenn ich mal ins Krankenhaus muss oder so und hab kein Kratom dabei. Ich bin nämlich zu sparsam bisher die teuren Kapseln zu bestellen. https://een64.wordpress.com


Hui hier wird alles noch mal bestätigt was ich gesagt habe. Das kann teuer werden. ;-) http://www.magischepflanzen.de/opioid-entzug/
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Abwesender Träumer

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278 Forenbeiträge

  Geschrieben: 02.12.15 02:27
An deiner stelle,house , würd ich ja den hass kriegen .
Liegt das an mir oder hat hier jemand ne ganz ätzende Art andere Leute zu belehren der.immer diese teils gehässig klingenden Argumentation.
Ich will doch auch was lernen und diskutieren.aber geht das nicht sanfter ldt_rulez
 
Abwesender Träumer

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367 Forenbeiträge

  Geschrieben: 02.12.15 03:11
Bin ich der gleichen Meinung die Art kommt mir etwas unsympathisch rüber anstatt immer diese du botschafen könnte man auch einfach versuchen sein Wissen nett und freundlich rüber bringen genauso nett auf eventuelle Fehler hinzuweisen und die Leute nicht als doof darzustellen vielleicht fällt dir diese Art gar nicht auf aber drüber nachdenken würde ich trotzdem empfehlen ;)
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 02.12.15 05:49
Danke trinity,
für deine Resonanz.

Ja 3 1/2 Jahre habe ich täglich 25 gr. gelöffelt von ein paar Tagen Unterbrechung abgesehen.
Der Entzug ist nicht einfach aber auch nicht bedrohlich sondern äußerst!!! unangenehm.
Den Entzug wie hier ständig, langatmig diskutiert wird, mit irgendwelchen Mittelchen abzufedern halte ich für falschen Ansatz.
Ist für mich ein Zeichen, dass der Tiefpunkt noch nicht erreicht ist.
Die Qual des Entzugs muss sich einbrennen, ständig in der Erinnerung gegenwärtig sein.
Was sonst soll einen sonst von einem Rückfall abhalten?
Die Kratom-Abhängigkeit ist wie eine Talfahrt und man muss erst ganz unten im Grund ankommen
und dann den Schwung mitnehmen um das Ziel auf Höhe zu erreichen.
Und das geht nur mit dem Schrecken im Nacken.

Aber das ist nur meine Meinung
 
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43 Forenbeiträge

  Geschrieben: 02.12.15 08:07
zuletzt geändert: 02.12.15 08:18 durch Graue Eminenz (insgesamt 2 mal geändert)
@ Pizzabäcker und Kush

kann ja sein, dass ich mich gestern etwas häufiger beteiligt habe und mein milder Zynismus auf den ein oder anderen Experten dann belehrend rüber kommt, aber ich kann nur sagen, da ich hier niemanden vor habe zu belehren, da ich selber rat bräuchte und, dass es aber auch aus dem Wald hinaus schallt wie man hineinruft.

Und hier lesen eben möglicherweise viele Leute mit, die nicht so firm sind mit den Themen aber ihre Gesundheit verbessern und ihre Abhängigkeit überwinden wollen.

Und da wehre ich mich einfach gegen, wenn jemand steif und fest grobe Unwahrheiten verbreitet, so wie ich das jetzt Forums gerecht höflich ausgedrückt habe. Obwohl gestern beinahe aus mir rausgeplatzt wäre der Typ erzählt ausgemachten Blödsinn und Bullshit.

schrieb:
Du rätst ihn 5htp und Johanniskraut zu kombinieren, was ein Serotoninsyndroms auslösen würde. 5htp darf nicht mit anderen serogener Substanzen zusammen genommen werden! ich würde während des Entzugs weder ltrypto noch 5htp nehmen, da beide Substanzen die opi tolleranz senken und den Entzug verstärken können.

@graue Eminenz
Ich finde es ja gut dass du den Leuten helfen möchtest, aber ein Teil der Tipps ist entweder gefährlich oder würden die Lage verschlimmern





Und das auch noch fett gedruckt.



Also Tryptophan als ausgewiesener Serotonin Booster und wirksames natürliches Antideppressivum ( zudem noch frei käuflich und preiswert) würde angeblich Entzüge verlängern und verschlimmern und sich dann an der vorhandenen aber höchst seltenen Komplikation Serotonin Syndrom festbeisst und mir am Ende noch Nebenwirkungsreiche Benzoediazepine anrät, die ihrerseits Abhängigkeit auslösen, und mir noch vorwirft ich würde "gefährliche" Tipps abgeben, da geht mir einfach die Hutschnur hoch .

Ich kann übrigens auch bei den meisten Research Chemicals einenn allergischen Schock bekommen. Macht einer der Allergietest vorm Konsum? Nö


Und die Krönungsnummer dann auf Nachfrage wird eine englischsprachige Kurzstudie zitiert, in der aber übersetzt zu entnehmen ist, dass genau das Gegenteil zutrifft, nämlich das die Gabe von L - Triptophan bei stark abhängigen Morphinisten zu deutlicher Dosisreduktion und Verbesserung der Lebensqualität geführt hat, so sehe ich es einfach als meine Aufgabe, dass der Öffentlichkeit hier die richtigen Informationen weiter gegeben werden.


Zu Axelios.

Ja grundsätzlich hast Du Recht. Es ist die Härte der erlebten Entzugserfahrungen die mich heute davon abhält noch mal Heroin zu nehmen und es gehört zu dem Erfahrungsprozess einfach dazu, weshalb ich auch kein Freund davon bin, sich da mit Gewalt künstlich auszublenden mit Benzoes, Gras, Alk, Speed oder was auch immer. Hab genug Leute auf 15 Flunitrazepam wegtorkeln sehen mit Schaum vorm Mund.

Hab aber auch nicht immer Lust den Helden zu spielen und denke aber so ein paar Vitamine, Mineralien oder natürliche Antidepressiva sollten schon erlaubt sein und werden beim klinischen Entzug ja auch verabreicht.

Du bist natürlich von 25 Gramm / Tag auf Null runter gegangen. Also die harte Tour. Leicht demoralisiert hoffe ich ja doch noch, dass abdosieren es am Ende etwas milder machen wird, obwohl mir das wegen der Schmerzen im Moment kaum gelingt. Eher pack ich drauf um überhaupt noch normal schlafen zu können.


Und Pizzabäcker mit deinen zwei offiziellen Verwarnungen würde ich mich jetzt nicht allzuweit nach LTD Regeln rufend aus dem Fenster lehnen.
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  Geschrieben: 02.12.15 09:33
Hi nochmal, axelios!

Ja, bin da voll bei dir, ich find auch, dass man den Entzug spüren muss, damit sich da was einbrennt. Ich glaub aber auch, dass jeder anders ist, was dem einen gut tut, kann für den anderen schlecht sein. Manchmal ein wenig nachhelfen, wenn es ganz stark wird, halt ich schon für legitim, egal ob es mal Schwarzkümmelöl oder auch mal ein Benzo ist, das muss jeder für sich selber wissen, WUndermittel gibt es eh keine! Aber du hast schon recht, der Leidensdruck muss richtig groß sein, damit man es auch wirklich will, entweder schon vor dem Entzug oder währenddessen.

Auch mal einen Rückfall sollte man als das sehen, was es ist, einfach ein kleiner Break bei seinem Vorhaben, warum auch immer. Wenn man weiß, dass das zum Leben gehört, versuch ich lieber damit zu leben, als mich damit fertig zu machen und gleich den Hut drauf zu werfen. Aber wie schon gesagt, jeder ist anders und somit braucht auch jeder was anderes, damit er sein Vorhaben durchzieht.

Auf jeden Fall sollte die Erkenntnis irgendwann kommen, dass Kratom nix für jeden Tag ist, noch dazu für mehrmals tgl.! Wir alle hier in dem Thread, haben es uns versaut, den Rausch ab und an mal genießen zu können, das schaffen wohl nur noch die wenigstens hier. Aber wie es bei vielen Dingen halt so ist, die man besonders gerne macht, man wiederholt sie so lange, bis man es nicht mehr sehen/riechen/schmecken/fühlen kann und das Leben zeigt einem dann eh, wann ein Schlussstrich zu ziehen ist.

Alles Gute weiterhin und ich hab das Gefühl, dass du das durchziehst, egal ob 25 gr. tgl. und das über 3,5 Jahre. Du weißt was du willst und auch warum - also toitoitoi!

LG, trinity
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  Geschrieben: 02.12.15 13:19
zuletzt geändert: 02.12.15 13:30 durch Graue Eminenz (insgesamt 1 mal geändert)
Ich darf vielleicht noch anmerken, dass ich meinen beiden Vorrednern voll und ganz zustimme. Bin selber auch meistens zu schlapp um überhaupt aufzustehen, mir irgendwelche Tees zu brühen, zur Apo zu schleichen oder gar auf der Szene irgendwas vom Schwarzmarkt zu besorgen. Was das allerletzte ist. Sprich meine ziemliche Faulheit in solchen Situation und meine Aversionen gegen offene Drogenszenen mit ihren zugeballerten und besoffene Zombies haben mich in den letzten Jahrzehnten vor dem richtigen Absturz bewahrt.

Bin schon angefleht worden, weil ich immer ein Auto hatte, oder bestochen mit großen Anteilen doch nach Rotterdam zu fahren um Stoff zu besorgen. Oder man hat mir Zeug unter die Nase gehalten für den "letzten Deal" oder eine Beschaffungsfahrt nach Holland und ich habe trotzdem abgelehnt wenn ich einmal den Entschluss gefasst hatte und aufhören wollte.

Nur wehre ich mich etwas gegen den Ausdruck "Leidensdruck"

Das war so ein Spruch von den Therapeuten, die ich in Therapie hatte. Der Leidensdruck muss erst mal groß genug werden, oder "du musst erst mal richtig auf die Fresse fallen um wieder hoch zu kommen" so als müsste man sich selbst bestrafen mit einem möglichst harten Entzug.

So sehe ich das nicht.

Ich denke eine Sucht ist der "gescheiterte" Versuch einer Selbstheilung. Sich das zu geben was man sucht, aber nicht gefunden hat.

Und gerade in der manchmal brennend schmerzlichen Nüchternheit des Entzuges, werden einem diese Selbsterkenntnisse oftmals zum ersten mal seit langen wieder bewusst.

Die ersten sozialen Kontakte, die ersten positiven Empfindungen nach den Entzugstagen können auch sehr intensiv erlebt werden, was einen dann stolz macht ob der eigenen Leistung und einen stark macht auf dem Weg der Entwicklung zu einer autarken, unabhängigen Persönlichkeit.
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 02.12.15 14:53
zuletzt geändert: 02.12.15 15:22 durch Mindblow (insgesamt 3 mal geändert)
Graue Eminenz schrieb:
Mindblow schrieb:
Ich konsumiere seit jetz fast 4 Jahren Kratom, zumeist täglich mit kleineren Pausen .... Seit 1 1/2 Jahren bin ich bei täglich ca. 20 - 30g, was bedeutet, dass mein Tag sich nach dem Kratom richtet. Das macht erstmal nicht soviel aus, doch leidet meine Kreativität enorm darunter und es macht mich einfach traurig, dass ich nicht so leidenschaftlich musizieren kann wie früher :( Nebenbei habe ich Neurodermitis und bekomme rote Flecken am Körper, zwar vereinzelt, aber man merkt schon, dass es anscheinend gar nicht mal so gesund ist, wie damals behauptet wurde ^^

Ich überlege mir nach einem Test im Studium nächste Woche langsam abzudosieren. Bisher hatte ich ca. 4 - 6mal täglich 10-15 Kapseln (00) und habe mir überlegt, jeden Tag 2 weniger zu nehmen bei 4 Einheiten am Tag und sobald ich bei 4 angekommen bin, eine Einheit wegzulassen ... und danach eben nur morgens und abends eine Minimaldosis, bis ichs dann ganz absetze. Auf nen kalten Entzug habe ich einfach keine Lust, finds einfach schlimm, wenn man z.B. LSD genommen hat und einen tollen Afterglow verbringen will, einen das Kratom aber zwingt, jetzt Kratom zu nehmen, weils sonst unangenehm wird (nach ca. 10 Std).

Muss ich dann damit rechnen, dass der ganze Winter scheisse wird sozusagen oder meint ihr, ich kann diese nach dem physischen Entzug aufkommende Leere und das Unglück, was hier beschrieben wird, mit einem Trip oder/und 5-HTP, oder eben dem Zuwenden zur Musik abwenden? Möchte einfach nur wieder frei sein ... auch wenn Kratom mir durch schwere Zeiten geholfen hat, ist es mittlerweile einfach ein Überbleibsel, weil mein Leben eigentlich ideal verläuft und ich die Chance auf Auftritte, Veranstaltungen usw. habe, aber das Kratom macht mich einfach zu lethargisch für alles :(




Hallo Mindblow

Du nimmst ziemlich hohe Mengen, was zeigt, dass auch bei Kratom sich eine opiat- bzw. opiodtypische Toleranz entwickelt.

Jetzt schreibst Du Du nimmst 20 oder bis zu 30 Gramm zu dir, täglich. Da liegen 10 Gramm zwischen. Legst Du dann spontan noch mal nach, "nach Bedarf" oder weil Du meinst, dass es dir schon schlecht geht?

Merkst Du überhaupt noch einen Turn. Ist doch klar, dass bei diesen hohen Dosen die Kreativität auf der Strecke bleibt, da überall nachzulesen ist, dass Kratom in höheren Dosen sedierend wirkt. Wenn ich 10 Gramm nehme, falle ich nach einer halben Stunden um und schlafe 16 Stunden am Stück durch. Schwer vorstellbar, dass jemand dann in der Uni an Tests teilnimmt und als Musiker kreativ sein kann.

Doch das sind keine Vorhaltungen, sondern ich will dir lediglich sagen wo Du stehst.

Normal bist Du ein Fall für eine Drogenberatungsstelle wo ich mir einen erfahrenen Substitutionsarzt suchen würde, zur Not privat, der dich mit einer Woche Subutex runter holt. Aber dabei sind einige Hürden zu überwinden. Auch bei einem selber.


Ich habe das Gefühl, du bist noch jung ( Uni) und neigst dazu Stress oder überhöhte Anforderungen an dich selber / Leistungsdruck durch Pillen ( was anderes sind die Kapseln nicht) zu kompensieren.

Mit langsamer Dosisreduktion wie du es dir ausrechnest wirst Du Monate brauchen und wie ich dich einschätze bei der nächsten Klausur wieder mehr einwerfen um vermeidlich leistungsfähiger zu sein.

Punkt a) warum gehst Du nicht auf Pulver und Tee ( schon mal was von Toss and Wash Methode gehört)

da musst Du zumindest erst mal was aufbrühen, einmischen erkalten lassen usw. was aber erlaubt es bewusster zu machen und zu genießen.

ich habe schon oft die abendliche Dosis weg gelassen, weil ich einfach zu faul war noch mal in die Küche zu gehen.

Punkt b)

nimmst Du immer die gleiche Sorte?

Warum probierst Du nicht mal grüne oder weiße Sorten die mehr Antrieb bringen und irgendwo auch leistungsfähiger machen. Außerdem werden nicht immer die gleichen Rezeptoren angesprochen und die für die Sucht verantwortlichen können sich auch mal regenerieren.

Punkt c)

nimmst Du 4 x 10 Kapseln oder 6 mal 15 also 40 oder 90 pro Tag oder irgendwas dazwischen?

Für ein Ausschleichung des Suchtmittels sollte man bei konstanten Größen ansetzen können. Wie willst Du denn reduzieren wenn Du regelmäßig von bis also mit so großen Schwankungen konsumierst.

Punkt d)

5 HTTP oder Trytophan also alles Vorläufer von Serotonin, sind zwar richtig und auch "gesund" werden dir aber den Entzug nicht erleichtern. Außerdem dauert es etwas bis das überhaupt zum tragen kommt. Ich würde damit eher jetzt schon anfangen. Bei Schlafstörungen hilft Melatonin

Psychodelika wie LSD würde ich ganz weg lassen. Meiner Meinung nach haben die im Entzug nichts zu suchen, da Stärke und psychische Wirkung auch kaum steuerbar sind.


Nehmen wir an Du hast einen Durchschnitt von 5 x 12 Tabletten / Kaspeln macht 60 Stück.

Dann würde ich 2 Tag lang nur 30 Stück nehmen, auf die Gefahr hin, dass die Augen tränen und die Stimmung etwas kippt. Wenn Du das nicht aushältst wirst Du auch keinen Entzug schaffen. Dazu würde ich Stem and Vein nehmen, das pusht die Wirkung etwas.

Dann würde ich am 3ten Tag 45 Kapseln nehmen, was schon eine Reduzierung um 25 Prozent darstellt und ich bin mir sicher Du hast Wirkung mehr als vorher mit den 60.

Das stabil so weiter und dann noch mal versuchen wenn es passt.

Wenn Du bei einer stabilen 3 mal täglich Dosis bist, kannst Du auch noch mal Feintuning sanft ausschleichen nach deiner Methode, am besten die Abenddosis reduzieren, sprich den Entzug verschlafen.

Dazu hoch konzentriertes Johanniskraut aus der Apotheke, wenn man es mag auch Baldrian und oder Hopfen. Wird zwar oft als Kräuterquacksalberei verspottet, aber gerade Johanniskraut macht seelisch ausgeglichen ab der 3 ten Woche.

Der Neurodermitis würde ich homöophatisch begegnen ( Schüßler Salze) und immer B Vitamine ( B 12 ) Bierhefe z. B. und Vitamin D nehmen. Verbunden mit Aufenthalt im Tageslicht. Lecithin, Ginseng, Floradix Eisenpräparat was blutbildend ist und mit mit der indischen Ajurveda beschäftigen, da man Neurodermitis gut mit einer Ernährungsumstellung heilen kann.

Ansonsten schieb es nicht auf die lange Bank, sonst bist Du in 2 Jahren bei 60 Gramm und hast nur noch Rote Flecken auf der Haut.

Wenn man will, kann man alles schaffen. Hol dir Beistand, sprich mit Vertrauten.


Also ich verwende eigentlich Green Malay, das ja wirklich anstriebssteigernd wirkt ^^ Das White macht mich manisch, das ist mir zu heftig ... Das ganze mit der Kratomsucht hatte auch mehr private Gründe und iwie ist das Kratom halt eben noch eine Art AD von früher, wovon ich dann letztendlich abhängig wurde. Der Umzug in die Großstadt hat mich eben unsicher gemacht, weil die Menschen mir iwie alle viel oberflächlicher und kälter vorkommen und ich nicht mehr meinen Rückzugsort in der Natur habe, dazu dann der Unistress und schon habe ich mir meine Sucht kreiert :(

Die Variationen der Dosis hängen damit zusammen, was ich jetzt gerade mache (Viel Stress = Viel Kratom, Wenig Stress = Wenig), aber vor der Uni-/Stadtzeit war das iwie alles im Rahmen (da Ruhe und Frieden in der Natur) und jetzt MUSS ich halt dabei sein und wüsste nicht wo ich da nen schnellen Entzug einbauen soll (Die Variatioenn lass ich momentan schon sein keine Sorge ....). Als ich in der Heimat mal entzogen habe nach 1 1/2 Jahren, ging das innerhalb von 2 Wochen. Alle 4 Tage en g weniger und basta, doch da konnte ich mich auch einfach mal gehen lassen und hatte gute Weedconnections, die ich jetzt nicht mehr habe (Statt 5er nen 10er zu zahlen würde mich arm machen ...)

Zu nem Arzt und mit Subutex ne Woche entziehen? Was heißt das für mich? Wie fühlt sich das an, was is danach zu erwarten etc. Ich lebe bei ner liebevollen Freundin und in ner tollen Wohnung, bin selbstständig und studiere eben ... Zum Thema LSD: Der LSD-Trip am Wochenende hat mich aber gerade auf den Gedanken gebracht, nicht mehr abhängig von iwas sein zu wollen. Ich war vor einigen Jahren stark polytox und hab das alles dann durch Kratom ersetzt ... Erstmal gut, mittlerweile genauso lästig, vll nicht ganz so ungesund, aber wie gesagt .. Kreativität und Entfaltung gerade bei Menschen, die bisschen neben der Gesellschaft leben, ist enorm wichtig zum überleben ... Habe seit langer Zeit keine Psychedelika mehr genommen und empfinde die immer als sehr befreiend, da ich diese ausschließlich rituell nutze ... Aber das is ja subjektiv und hat, wie du sagtest, nicht direkt was mit dem Kratom zu tun, doch hats meine Psyche ein bisschen in die richtige Richtung gelenkt, glaube ich ^^

Zu deinen Tipps: Ich mag Baldrian/Hopfen/Johanniskraut ebenso wie vieles andere. Wurde auch so erzogen, meine Eltern lebten immer so halb-autark aufm Land und haben mich immer mit Kräutern überhäuft :) Werd mir also von dort Baldrian/Hopfentee holen ... 5-HTP hab ich als recht heftig für die Stimmung empfunden, also bei mir "kickt" das richtig und man merkt iwie dass was im Kopf passiert. Eben wenns einem mal richtig scheisse gehen sollte, wobei Johanniskraut da wahrscheinlich der gesündere Weg ist ... :P

Ja habe ich bereits ... Also mit tollen Leuten gesprochen, die mich unterstützen .... Danke für deine tollen Tipps ich werd mir mal all die kleinen Helferlis aufschreiben und darauf zurückgreifen :) Danke wirklich .... Hätte jetz nicht SOviel Hilfe erwartet ^^ Also ich nehme momentan nur 10 Kapseln 4mal am Tag .... Und ab Montag will ich 3mal am Tag 8 probieren .... usw ... Aber wenn du mir jetzt sagst dass ich zum Arzt kann und das ganze auch nicht hinterher in den Akten steht (Hab keine Ahnung von sowas, hat mir mein Vater mal früher verklickert daher war ich noch nie in Behandlung, da ich immer den Grund in mir selbst sah und sehe und das hat bis auf alle Substanzen außer Kratom auch funktioniert. Doch wenn dieses Subutex IRGENDWIE hilft, mich in kürzester Zeit zu befreien .. Dann zieh ich das durch .... Was meinstu dazu?

Insgesamt: Ist schon krass das Ganze ... Obwohl Kratom so gut helfen kann, und das hat es wirklich getan, es hat damals SSRIs und ADs ersetzt und mich durch schwere Zeiten begleitet, hat es doch seinen Preis, wenn man dann iwann die Kontrolle verliert .... Wie bei jeder Substanz, das ist mir schon klar ^^ Ach nochwas kurz: Ich nehme das nich mehr löffelartig/per Tee, weil ich Probleme mit den Zähnen bekommen habe :(
Zitat:
Wie du richtig erkannt hast gibt es auch bei kratom eine Tolleranz Entwicklung, deshalb müssen hohe Dosen nicht zwangsläufig sedierend wirken. Das du von 10gr mehr sedierend wirst als Mind blow ist klar, da deine Tolleranz viel niedriger ist.


Stimmt nicht, die ist bei jedem anders. Ich hatte die ersten 2 Jahre sogut wie keine Toleranzentwicklung und habe konsequent immer nen Löffel mit 3-5g konsumiert, der mich mächtig sediert hat. Heute nehm ich ja auch nichtmal 10g zu mir auf einmal, die schon stark wirken ...
Beim Lesen der anderen Posts bin ich jetzt unsicher, was ich machen soll .... Das Problem ist einfach, dass mein Mensch fürs Hasch nicht mehr da ist und ich halt normalerweise mit Hasch wunderbar entziehen konnte ... Das habe ich hier und da halt auch gemacht und das Kratom oft mal auf ne Konsumeinheit abends gesetzt ... Subutex ist halt auch ziemlich krass, komm mir bestimmt voll entwürdigt vor, dann vor einem zu sitzen, der mich fürn Stück Dreck hält, obwohl Sucht wohl das Normalste der Welt ist ^^ Ka im Grunde würde ich lieber mit Gras/Hasch entziehen, aber das ist ja nunmal illegal und meist zu teuer :(

Zitat:
Ich denke eine Sucht ist der "gescheiterte" Versuch einer Selbstheilung. Sich das zu geben was man sucht, aber nicht gefunden hat.


Sowas von ... Oft funktioniert die Heilung ja sogar, bis dann heftige Schicksalsschläge dein Leben erschüttern ... Und du trotzdem am Ball bleiben willst/musst .... Würd jetzt auch lieber fertig studiert haben, ne Weile gearbeitet und mich dann wieder an den Wald verkrümelt haben ^^
“The joy of life consists in the exercise of one’s energies, continual growth, constant change, the enjoyment of every new experience. To stop means simply to die. The eternal mistake of mankind is to set up an attainable ideal.” - Aleister Crowley
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  Geschrieben: 02.12.15 15:30
Seit 1 1/2 Jahren bin ich bei täglich ca. 20 - 30g, was bedeutet, dass mein Tag sich nach dem Kratom richtet.

war für mich der entscheidende Satz deines ersten Statements.

Im anderen Kratom Thread habe ich Sachen gelesen, wie . .. " ach ich bekomme jede Woche 3 mal 50 Stück Blister 10er Diazepam und jede Menge Lyrica gegen meine Angststörungen und die habe ich im Schuhkarton und wenn alle Stricke reissen baller ich mir die weg."

Sorry mit der Einstellung wird keiner den Absprung schaffen.

Und Du sagst selber "früher" polytoxikomanisches Verhalten gehabt zu haben, obwohl ich denke Du bist noch relativ jung, wenn Du noch studierst.

Du musst wissen was Du willst.

Ich habe auch eine tolle Frau, eine harmonische Ehe und lebe in einer schönen Villa mit großem Garten. Trotzdem ist irgendwas nicht im Reinen und ich möchte wieder unabhängig sein im wahrsten Sinne des Wortes. Normal Sport machen, Reisen und eine geregelten Tagesablauf ohne Schwitzen, Schlafstörungen und Alpträume.

Einen kalten Entzug willst Du nicht, was bei deiner hohen Dosis auch kein Zuckerschlecken ist. 1-2 Wochen bist du "krank" mit Schüttelfrost, starker Übelkeit, Nachtschweiß, Depressionen vom allerfeinsten und manche kriegen auch Durchfall. Von Niesen und tränenden Augen, laufender Nase und Appetitlosigkeit rede ich erst gar nicht. Meld dich von allem ab, du wirst kaum aufstehen können, egal was Du für eine stabiler Kerl bist.

Zum Abdosieren musst du eine konstante Tagesdosis haben. Well wenn Du mal 10 oder mal 15 Tabletten nimmst wäre eine Reduktion von einer Tablette eben keine Reduktion.

Am Anfang des Threads habe ich gerade gelesen, dass man alle 3 Tage eine Reduktion machen soll, um dem Körper Zeit zur Anpassung zu geben. Ich hab das jetzt auch zu schnell gemacht mit dem Ergebnis, dass mir schlecht wurde und ich wieder erhöht habe.

Oder Du überlistest dich, gehts mal 2 Tage bis in die Unterversogung, reduzierst um die Hälfte und fährst dann wieder etwas hoch.

Das muss man probieren.

Am besten ist aber so gleichmäßig wie möglich in so großen / kleinen Schritten wie möglich.

ein 6 -8 Stundenintervall über 24 Stunden ist immer am besten um konstante Wirkspiegel zu gewährleisten.

Wenn Du 6 Dosen am Tag nimmst, führst Du dem Körper ja schon wieder Stoff zu obwohl die Wirkung noch anhält und dadurch kommt es zur Aufaddierung und Dosissteigerung.

Der gang in eine Beratungsstelle und zum Arzt ist eine Alternative. Zumindest in größeren Städten sind die Berater da weit schlimmeres gewohnt und man wird nicht verurteilt werden. Obwohl die alle mit der Substanz Kratom keine Erfahrung haben dürften. Es gibt auch niedergelassene Ärzte die Suchtkrankheiten behandeln. Bei Subutex was unter das BTM Gesetzt fällt müssen wahrscheinlich ein paar Formulare ausgefüllt werden, Einverständnis Erklärung usw.

Denkbar ist, das Du KURZZEITIG Subutex bekommst, dadurch vielleicht etwas gedämpft bist wie bei Hustensaft aber soweit klar, nur eben die Entzugserscheinungen fast vollständig unterdrückt werden. Oder Du lässt Dir zumindest Tranquilizer verschreiben und was gegen die Übelkeit > Loperamid > siehe Sonderthread auf Seite 1. Ärzte haben Schweigepflicht.


In jeden Fall würde ich versuchen von den Kapseln weg kommen, weil es aufgelöst im warmem Tee, a besser anflutet und b garantiert schonender für den Magen ist.

Und ich könnte mir denken, dass deine Hautausschläge von dem Kapselmaterial kommt was auch oft allergen ist, auch wenn gesagt wird es ist frei von Gelatine und unschädlich. ( Sorbitol und Glycerol) Zucker Maisstärke usw usw. meistens aus China gemahlenes Knochenmehl Kollagen, Tierprotein meistens aus Schweineschwarten mit Ammoniak behandelt und mit Kalkmilch. Kann man auch Leim draus machen. Bah Aa Aa
Bää

https://de.wikipedia.org/wiki/Kapsel_(Medikament)

https://de.wikipedia.org/wiki/Gelatine

Polytoxikomanie ist wie Schlittschuhlaufen in einer Bob Bahn in Badehose und fluchen warum die Saiten vom Tennisschläger nicht richtig gespannt sind.
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 02.12.15 15:46
Ich bin 24, also geht .... Ich würde 20g (Ist ja nur hochgerechnet alles .... Waren immer so 4-5 Löffel am Tag, jetzt halt 4 x 10 Kapseln) jetzt nicht mit der Diazepamstory vergleichen, so ne krasse Einstellung hab ich doch gar nicht :( aber jedenfalls: Ich wusste, was ich will. Nämlich nicht auf der Straße oder wieder nur in schlechten Kreisen landen wegen meinem polytoxikomanen Verhalten, dass ich halt längst abgelegt habe. Nur macht michs Kratom jetzt eben so träge, dass ichs einfach absetzen will. Ich verteufels nicht, ich kann nur einfach momentan nicht damit umgehen ....

Einen kalten Entzug würde ich auch nicht machen wollen. Die üblichen Symptome die ich nach meinem letzten Entzug hatte (damals war ich bei über nem Kilo Verbrauch alle 2 Monate) ich da echt nich so große Probleme, nur mach ich mir eben jetzt welche, weil ich kein Weed/Hasch/sonstwas zur Verfügung hab und schon lang nicht entspannen kann :(

"Well wenn Du mal 10 oder mal 15 Tabletten nimmst wäre eine Reduktion von einer Tablette eben keine Reduktion." Weiss ich doch jetzt man :P

" Bei Subutex was unter das BTM Gesetzt fällt müssen wahrscheinlich ein paar Formulare ausgefüllt werden, Einverständnis Erklärung usw.

Denkbar ist, das Du KURZZEITIG Subutex bekommst, dadurch vielleicht etwas gedämpft bist wie bei Hustensaft aber soweit klar, nur eben die Entzugserscheinungen fast vollständig unterdrückt werden. Oder Du lässt Dir zumindest Tranquilizer verschreiben und was gegen die Übelkeit > Loperamid > siehe Sonderthread auf Seite 1. Ärzte haben Schweigepflicht. "

Ja aber wird sowas irgendwo sichtbar ... Sprich wenn ich mich iwo bewerbe oder bei der Versicherung? Denn die läuft über meinen Vater und dem will ich das nicht zumuten, dass ich opisüchtig bin .... Falls das auch anonym laufen kann, wäre das ja ne Idee .. Wenn ich damit dann wirklich so schnell es geht von 100 auf 0 komme um neu zu starten ....

Ja das mit den Kapseln glaub ich, bin auch kein Freund davon, benutze die nur wegen den Zahnproblemen .... Und seither habe ich auch mehr Ausschlag, ist Gelatine wirklich so schädlich? ....

"Frau und Villa" Da hats aber einer geschafft :)
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