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LdT-Forum » Konsum » Sucht, Abhängigkeit & psychische Probleme » Jemals ein Leben als 'Junkie' führen (Könnt ihr euch das vorstellen?)

Umfrage: Könntest du dir vorstellen, ein "Junkiedasein" zu leben?
   (Gestartet: 05.01.2009 23:34 - zeitlich unbegrenzt)

»  Ja - mir macht die Vorstellung nicht einmal Angst55  
10.8 %
»  Ja - ich will es aber nie so weit kommen lassen159  
31.1 %
»  Ja - ist nämlich schon so60  
11.7 %
»  Nein - ich denke, ich habe genug Selbstkontrolle149  
29.2 %
»  Nein - ich meide härtere Drogen88  
17.2 %

« Seite (Beiträge 76 bis 90 von 160) »

AutorBeitrag
Abwesender Träumer



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ICQ
  Geschrieben: 21.01.09 23:47
@ kleineElfe
dein Bericht liest sich nicht wie ein Erlebnisbericht, sowas gehört halt eher in den benzothrad oder so, deine verwandten können das so ja auch nicht beurteilen, sie kennnen ja schließlich keine anderen tripberichte^^ nicht böse gemeint

Wenn ich bissel auf der Morphiseite lese, muss ich es irgendwie immer mit dem Anarchycookbook (falls das wer kennt) vergleichen, der Verfasser hats wohl nicht aus bosheit verfasst, aber die verdrehte oder unvollständige Darstellung bei solchen themen ist halt brandgefährlich

Blindheit ist trotzdem keine Rechtfertiung für mutmaßliche Gefährdung anderer.





Man ist oft viel zu sehr damit beschäftigt heutzutage sein Leben voranzutreiben, dass man vergisst es zu geniesen.
Ex-Träumer
  Geschrieben: 22.01.09 01:34

Cyanid schrieb:
@ kleineElfe
dein Bericht liest sich nicht wie ein Erlebnisbericht, sowas gehört halt eher in den benzothrad oder so, deine verwandten können das so ja auch nicht beurteilen, sie kennnen ja schließlich keine anderen tripberichte^^ nicht böse gemeint

Wenn ich bissel auf der Morphiseite lese, muss ich es irgendwie immer mit dem Anarchycookbook (falls das wer kennt) vergleichen, der Verfasser hats wohl nicht aus bosheit verfasst, aber die verdrehte oder unvollständige Darstellung bei solchen themen ist halt brandgefährlich

Blindheit ist trotzdem keine Rechtfertiung für mutmaßliche Gefährdung anderer.




*gg*
Nein, KleineElfe ist jemand anderes. Nur der Nick ist ähnlich - ansonsten hast du recht;)

lg, Muetzi
 
Abwesender Träumer



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Skype
  Geschrieben: 22.01.09 01:40
zuletzt geändert: 22.01.09 02:32 durch V1rus (insgesamt 3 mal geändert)
Count Zero schrieb:
@V1rus
Respekt dass du das für dich und alle anderen so formulieren kannst. Und das du es öffentlich geschrieben hast.

Ich wünsch dir von ganzem Herzen, dass du wieder mit deiner Freundin zusammen kommst. Und dann natürlich auch dein Versprechen wahr machst.

Das Morphin, was du injizierst, ist doch eigentlich gar nicht für Injektion gedacht, oder? Kannst du nicht auf eine andere Applikationsform umsteigen? Ich habe ja nicht so die Ahnung davon. Aber oral oder nasal müsste doch auch gehen, oder? Vorgesehen ist doch oral. Da lebt man sicher einige Jahrzehnte länger damit.

Du kannst also auch bestätigen, dass Cannabis bei dir sozusagen die Einstiegsdroge war. Das wird ja immer verhement geleugnet. Und es nimmt ja nicht bei jedem die Wendung wie bei dir. Aber eine Einstiegsdroge ist es trotzdem. Eine die verharmlost wird. Weil sie auch relativ harmlos ist und man das generell auch auf andere Sachen überträgt.


Erstmal danke! Hat mich auch einige Überwindung gekostet, dies hier nieder zu schreiben.
Das Morphin, welches ich bekomme ist eigentlich zum oral Konsum gemacht, jedoch reicht mir oral die Dosis nicht, heisst ich werde nach gut 12-14 Stunden nach Einnahme affig, alle 12 Stunden iv appliziert komm ich jedoch über die Runden. Nasal kann ich Kapanol nicht nehmen.
Eigentlich will ich schon lange auf ein anderes Medikament umsteigen, jedoch stehen mir nur Subutex oder Methadon zur Verfügung, gegen beide substanzen reagiere ich allergisch. Bei Methadon sofort, schon einen Tag nach Einnahme zeigen sich vor allem in den Beinen Ödeme, welche sich bei weiterer Einnahme auf den ganzen Körper ausbreiten. (Als ich auf 60mg eingestellt war, musste ich nach 3 Tagen in die Klinik) Bei Subutex reagiere ich mit Hautausschlägen später auch Ödeme etc. jedoch erst nach längerer Einnahme im Vergleich zum Metha.
Es gäbe eine Alternative, Codidol, ein Mono-DHC Präparat. Das bekam ich schon mal, schaffte damit sogar den Absprung, fing aber leider (ich tret mir selbst in Arsch) wegen einem kleinen Streit in der Familie wieder an, Morphin und H zu drücken... Heute bekomme ich das Medi nicht mehr, da es in Österreich nun nicht mehr als Substitut verwendet werden darf, nur noch als Schmerzmittel, als was es eigentlich auch deklariert ist.

Einstiegsdroge Cannabis - jein. Ich bin das erste mal nicht aus Neugier, sondern aufgrund des Angebotes auf Opiate gekommen. Hätte ich einfach 2 Wochen aufs kiffen verzichtet, würd ich heute nicht so tief in der Kacke stecken.

lg

Ich hab nicht alles komplett durchgelesen hier, aber alles überflogen und muss sagen, dass hier jeder sein Päckchen zu tragen hat und, im Prinzip, genau wie ich, selbst Schuld an seiner Miesere ist. Auch wenn das vielleicht viele (noch) nicht einsehen (wollen).

Zitat:
@ Genosse: lol2
Nee, bist wohl eher nicht du gemeint, sondern der Österreicher, der damals als Maler versagt hat und dann von Deutschland aus in einem Land nach dem anderen ne Menge Feuer gelegt hat.
Falls der Tipp noch nicht reicht: Es handelt sich NICHT um Arnold Schwarzenegger mrgreen

lg, Muetzi


Ich dacht schon ich bin gemeint... Das wäre ja gelogen gewesen, denn ich habe nie versucht jemanden auf meinen Weg zu bringen, ganz im Gegenteil! ;)

Ich wollt noch sagen, danke für die vielen guten Zusprüche. (Ja klar hab ich deinen Post gelesen Silee und du warst mir schon immer irgendwie ein bisschen Vorbild ich kann dich gut verstehen und natürlich gönn ich dir dein Tütchen am Abend von Herzen!! biggrin ) Ist jetzt schon einige Zeit her, als ich den ersten post hier gemacht hab und bin mittlerweile dabei, zumindest nur 1 mal pro Tag iv zu konsumieren, den Rest oral. Stellt sich als schwierig heraus, ist aber schaffbar. Ich hab nun endlich, was mir Jahre fehlte, die Motivation und den ernsten Willen dazu. Und, was ich persönlich sehr sehr wichtig finde und auch eine grosse Rolle mit spielt, war eine Aussprache mit dem engsten Familienkreis, die mich nun in meinem Vorhaben unterstützen wollen.

Edit: Zur Morphinistenseite, schon alleine, bevor man sie betritt, den "Schrei" mit den Worten "nicht unter 14 bitte" anklicken zu müssen finde ich verantwortungslos!
Stoned is the way of the walk!
Abwesende Träumerin



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  Geschrieben: 22.01.09 11:39
@zarteElfe: das bin ich und das weißt du auch.
Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, die ich über Karlox getroffen habe; ICH würde mit ihm nicht zu tun haben wollen. Und weil ich dich nett fand oder finde, habe ich mich aus Höflichkeit zurückgezogen.

 
Abwesende Träumerin

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  Geschrieben: 22.01.09 16:43
zuletzt geändert: 22.01.09 18:15 durch zarteElfe (insgesamt 2 mal geändert)
Danke Penthesilea. Ich will dich (und auch keinen anderen Leute) doch auch gar nicht dazu bringen, Karlos zu mögen oder gut zu finden. Das steht mir überhaupt nicht zu. Das kann nur jeder für sich selbst entscheiden und ich akzeptiere in vollem Umfang deine Meinung. Aber siehst nicht wenigstens du, daß ich wirklich nur in bester Absicht handle? Ich möchte anderen Leuten mein Leid ersparen und sie vor allem darauf hinweisen, daß Ärzte keine Halbgötter in weiß sind. Obschon sie ihren hippokratischen Eid geleistet haben, handeln sie zu oft nicht danach. Mir wird manchmal ganz schlecht, wenn ich lese, daß jemand einem empfielt zum Arzt zu gehen, anstatt selbst seinen Verstand zu benutzen. Ärzte handeln oft nicht richtig.

Nehmen wir mal an, du hättest sehr starke Schmerzen, so daß du ohne Schmerzmittel nicht mal zum Arzt gehen könntest. Was würdest du denn von einem Arzt halten, der dir Ibuprofen gegen deine Schmerzen verschreiben will, obwohl du dieses Mittel nicht verträgst, es keine halbe Stunde im Magen behalten kannst, und es auch überhaupt nicht den Schimmer einer Schmerzlinderung bringt? Was würdest du tun, wenn er zu dir sagt, entweder nimmst du das Ibuprofen oder es gibt gar nichts? Motto: Friß oder stirb.Du erklärst ihm ausführlich die Sachlage, welche Medikamente wirken und welche nicht, erläuterst ihm, was andere Ärzte bereits vergebens versuchten und welche Diagnosen sie stellten. Danach sagt der Arzt wieder das gleiche: Nimm das Ibuprofen oder lass es, aber es gibt nichts anderes und schon gar kein Opioid, denn das macht süchtig. Er läßt dich wirklich ohne jede Hilfe wieder aus der Praxis hinausgehen. Was für ein Bild hättest du von den Ärzten? Diesen Fall, den ich hier schilderte ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel!!!!! Das ist an Unmenschlichkeit einfach nicht mehr zu überbieten.

Schuld daran ist die massive Negativpropaganda die über Drogen im allgemeinen, aber auch im speziellen über Opiate und Opioide betrieben wird. Es werden so krasse Lügen verbreitet, daß einem die Haare zu Berge stehen.

Es stimmt wirklich, Opiate / Opioide sind nicht so gefährlich wie allgemein behauptet wird. Ich bin sicher, würde ich mich auf den Marktplatz stellen und das verkünden, ich würde auf der Stelle erschlagen werden. Im Mittelalter, der Neujahr bis vor ca. 100 Jahren nahmen alle Menschen, manche mehr, andere weniger, Opiate ein. Es gab kaum einen, der nie welche zu sich genommen hat. Ich habe hier einen Haufen Bücher, die genau das bestätigen. Ich könnte zitieren ohne Ende. Die Leute damals müßten, nach der heutigen Ansicht über Opiate, doch allesamt süchtig gewesen sein. Glaubst du wirklich, daß damals alle opiatsüchtig waren? Ich denke nicht, daß sie es waren.

Unterschätze eine Sache nicht: Wenn den Leuten überall erzählt wird, Opiate wären hochgefährlich und machen sofort, gleich nach dem ersten Versuch psychisch abhängig und süchtig, dann ist es nicht verwunderlich, daß die Leute, vor allem die, die es nicht besser wissen, weil sie die Substanz nicht kennen, einen großen Bogen darum machen. Die Leute, die es, aus welchen Gründen auch immer, ausprobieren, haben nicht selten die Angst im Nacken, da sie ja alle die Negativpropaganda kennen und es zumindest für möglich, vermutlich aber sogar für sehr wahrscheinlich halten, daß die Informationen richtig sein könnten. Durch diese Angst, Skepsis usw. passiert oft genau das, was sie befürchten, was sie letztlich erwarten. Der Mensch sieht das, was er sehen will. Das ist bekannt. Im gleichen Sinne passieren auch sehr oft die Dinge, die man sich (bewußt oder unbewußt) erwartet. Ich denke, daß viele sogenannte Süchte hausgemacht sind und nur in den Köpfen der Leute stattfinden. Dadurch, daß behauptet wird, daß es süchtig macht, füchtet und erwartet man das auch und deutet mögliche Symptome (Craving) falsch oder überbewertet sie.

Versteh mich bitte nicht falsch. Ich behaupte nicht, daß Opiate vollkommen ungefährlich sind, aber sie sind bei weitem nicht so gefährlich, wie überall gesagt wird. Opiate sind Schmerzmittel. Sie lindern körperliche und auch seelische Schmerzen. Die Leute, die von dieser Substanz süchtig werden, weil sie sie gegen seelische Schmerzen nehmen, sind ohnehin krank und behandlungsbedürftig. Ein mit seinem Leben glücklicher Mensch braucht keinen starken Kummerzerstörer, wie die Opiate auch genannt werden. Er würde sich schnell mit der Substanz langweilen bzw. würde überhaupt keinen Unterschied merken, da er ja bereits glücklich ist und deshalb kein künstlich herbeigeführtes Glücklichsein benötigt. Wirklich süchtig, im Sinne von krankhaft süchtig, werden, meiner Ansicht nach, nur die Menschen, die es nicht gelernt haben, Konflikte zu lösen, mit Trauer und Kummer etc. umzugehen. Solche Menschen brauchen, wie schon gesagt, sowieso Hilfe. Wenn sie dann zum Psychiater gehen und z.B. Antidepressiva bekommen, was meiner Erfahrung nach und auch der Erfahrung von vielen anderen Leuten, von denen ich gelesen und gehört habe, das schlechter wirkende Medikament ist und abhängig sind sie dann genauso.

Es wird gesagt, Opiate haben so viele negative Nebenwirkungen. Schau dir doch mal den Beipackzettel von Antidepressiva an. Ist der so viel besser als der von Opiaten? Wenn ich mir da so die Leute anschaue, die Antidepressiva seit Jahrzehnten einnehmen, dann muß ich ganz klar "nein" sagen. Als man Antidepressiva erfand, versuchte man die stimmungsverbessernden Eigenschaften von illegalen Drogen zu kopieren und es wurde eine verdammt schlechte Kopie. Ich habe viele verschiedene Antidepressiva kennengelernt, doch keines hat auch nur annähernd die Stimmung so positiv beeinflussen können, wie es Opiate oder andere illegale Substanzen tun.

Einer der größten Fehler der Menschheit ist, aus einer Pflanze eine einzelne Substanz herauszutrennen. Morphin verhält sich zu Opium so wie sich Schnaps zu Wein oder Bier verhält. Genauso das herauskristallisierte Cocain zu Cocablättern. Immer dann, wenn der Mensch versuchte, die Natur zu verbessern, kam Mist dabei heraus. Und die Natur rächt sich und das zu Recht. Hat sich niemand gefragt, weswegen die Opiumraucher oder -esser ihre Dosis nicht oder kaum zu erhöhen brauchen, wie es ein Morphinkonsument tut? Das gleiche in grün gilt auch für die Leute die Cocablätter kauen im Gegensatz zu denen, die das Cocain benutzen.

Noch was zum Karlos: Sicher ist er nicht der liebenswerteste Mensch, doch er hat auch einen extrem schweren Stand, weil er oft mit seiner Meinung in der Minderheit ist und oft sehr drastisch bekämpft wird. Das zermürbt und verbittert natürlich. Halte dir vor Augen, daß sich die User hier gegenseitig helfen, der eine mehr der andere weniger, aber es findet in der Regel ein Nehmen und Geben statt. Karlos jedoch möchte überhaupt nichts nehmen. Er kam zu den Foren, um anderen zu helfen, um ihren Ratschläge zu geben. Schließlich verfügt er über reiche Erfahrung. Sicher, nichts ist so schwer, als anderen Leuten guten Rat zu geben, denn die wenigsten wollen ungefragt Ratschläge überhaupt nur anhören. Natürlich hat er sich dabei sehr oft im Ton vergriffen, doch das haben andere Leute genauso. Letztendlich sind die Diskussionen ins Emotionale abgerutscht. Da ging es dann gar nicht mehr um das eigentliche Thema, sondern nur noch wann wer wen warum beleidigte, verärgerte etc. Das finde ich persönlich so schade. Ich versuche von Leute mit jeglicher Erfahrung zu lernen. Wenn sie nicht nett sind, versuche ich das zu ignorieren und nur das positive zu sehen. Natürlich ist es bei Karlos besonders schlimm, wenn er sich gegen eine Horde von junger Leuten verteidigen muß. Ich käme mir auch sehr komisch vor, wenn Kindergartenkinder versuchten, mich zu belehren und zu bekämpfen oder kritisieren. Letztlich ist Karlos ein verbitterter alter Mann und hat einfach nicht die Größe über ein dummes, vorlautes Kind zu schmunzeln. Ihm wurde im Leben sehr sehr übel mitgespielt. Das hat einiges in ihm kaputt gemacht. Ich versuche, wenn ich mit ihm zu tun habe (wir haben sehr sehr wenig Kontakt), ihn so zu nehmen wie er ist und auf seine positiven Eigenschaften zu schauen und das andere zu ignorieren. Mich und mein Umfeld hat er genauso wüst beleidigt wie er es auch bei anderen Leuten getan hat, aber so ist er eben. Ich trage ihm nichts nach.

@Cyanid

Du hast geschrieben: "Blindheit ist trotzdem keine Rechtfertigung für mutmaßliche Gefährdung anderer."

Da stimme ich dir auch zu. Blindheit könnte, muß jedoch natürlich nicht, fehlerfreie Rechtschreibung und Ausdrucksweise erschweren.

Bist du zufällig Rechtsanwalt? Oder habe ich da was falsch in Erinnerung behalten?

Du hast geschrieben: "dein Bericht liest sich nicht wie ein Erlebnisbericht, sowas gehört halt eher in den benzothrad oder so, deine verwandten können das so ja auch nicht beurteilen, sie kennnen ja schließlich keine anderen tripberichte^^ nicht böse gemeint"

Nein, Cyanid, meine Verwandten meinte ich nicht bis kaum. Ich meinte meinen Bekannten- und Freundeskreis, sowie deren Bekannten- und Freundeskreis. Doch, sie kennen diese Seite (sind aber nicht Mitglieder) und damit auch andere Tripberichte :) Gut, danke, ich werde den Text in den Benzothread tun, wenn ich wieder Zugriff darauf bekomme. Seit gestern funktioniert weder der Link noch kann ich unter "Langzeitberichte" meinen Text öffnen. Sehr seltsam...
 
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 22.01.09 19:53
zuletzt geändert: 22.01.09 20:00 durch Antonio Peri (insgesamt 1 mal geändert)

Antonio Peri schrieb:

Count Zero schrieb:
Manche erinnern sich doch noch an Karlox, den Morphinisten. Der war vor über 2 Jahren hier mal angemeldet und wurde dann irgendwann gesperrt. Er sagte voraus, dass ungefähr ein Drittel des Forums auf Opioiden kleben bleibt und abhängig wird. Könnte er damit Recht gehabt haben?



Ja - könnte er - ich sehe Deinen Post hier erst jetzt @ Count - er passt aber sehr zu dem was ich in meinem letzten Beitrag im Opi Thread (auch bezüglich der Entwicklung im DF von vor ca. einem Jahr) schrieb.

Damit stehe ich übrigens (zum Glück) nicht allein und genau das meine ich mit dem Stichwort: "Back to the roots" - also zur psychedelischen Gemeinschaft. Ich sehe diese Entwicklung übrigens auch als Gefahr für das ganze Projekt LdT, daß sich ohnehin ja gerade in einem Umwandlungsprozeß, die Administration betreffend, befindet. Ich warne da und rufe zur Vorsicht auf, diese Entwicklung nicht weiter einreißen zu lassen, denn ich will, daß es hier wieder "sauberer" wird und da wir nun das führende Forum bzgl. Drogen in Deutschland sind, liegt auch der öffentliche Fokus auf uns. Sowohl von Seiten der Presse, wie auch von Seiten der Polizei. Einen weiteren Gedenk- und Trauerthread will zumindest ich hier nicht erleben (schon der eine Fall war zu viel) und sobald es auf RTL etc. einen Beitrag zum LdT gibt, wird das Ende hier absehbar sein. Bzgl. "Speed zum Lernen" gab es immerhin schon Zitate in der Zeitschrift "Focus" und die Anfrage der "Polylux"-Produktionsfirma, die ja dann (zum Glück?) durch den ebenfalls gecasteten User von Eve&Rave, und den damit zusammenhängenden Skandal/Medien-Stunt - der zur Einstellung von Polylux führte und damit auch das Augenmerk der Öffentlichkeit vom eigentlichen Thema völlig ablenkte.

Das nicht alle Mensche (z.B Du, der Du ja Neuroleptika konsumieren mußt) Psychedelika konsumieren können und zur Vollständigkeit eines solchen Forums eben auch Benzos und Opis gehören (schon bzgl. Safe-Use), ist auch mir klar - nur sollte das halt eben aus diversen Gründen nicht überhand nehmen, wie in der letzten Zeit.

Da ich diese Entwicklung ja selber mitvollzogen habe, ist das auch kein erhobener Zeigefinger, noch wüßte ich nicht, wovon ich da rede - im Gegenteil. Gerade weil ich da auch meine eigenen Erfahrungen gemacht habe, plädiere ich vehement für eine Rückbesinnung. Daß das ausgerechnet nun, zum Jahreswechsel, kommt, hat übrigens nichts mit "guten Vorsätzen" zu tun, sondern ist reiner Zufall - von diesen Vorsätzen halte ich nämlich eigentlich wenig bis gar nichts und sehe das eher wie schon Charles Bukowski schrieb: "Immerhin ist das Leben kein Abrißkalender!"

In diesem Sinnne wünscht Euch nachdenkliche Tage

Euer Toni


Ich blogge zum Thema Drogenpolitik:antonioperi.wordpress.com
Antonio Peri auf Facebook:www.facebook.com/antonio.peri.3956
Antonio Peri auf Twitter:twitter.com/PeriAntonio
Mein Youtube-Kanal: http://www.youtube.com/channel/UC87uh0MjSFR0gEsONgzObRg
Kommentar von Antonio Peri (Traumland-Faktotum), Zeit: 22.01.2009 20:00

Ich habe diesen Beitrag nocheinmal auf diese Weise hier gepostet um klar zu stellen, das es mein Beitrag ist. Der wurde (und wird noch) ein paar Seiten zuvor nämlich plötzlich als Beitrag von Count Zero (mitsamt seinem Avatar etc.) angezeigt, obwohl es mein Beitrag ist. Einen solchen Bug habe ich hier ja noch nie erlebt und hoffe nicht, das sowas nun öfter vorkommt - auch ist mir völlig schleierhaft, wie das überhaupt passieren kann. Der Original-Beitrag war jedoch (auch durch nachträgliche Bearbeitung) nicht mehr zu korrigieren. Daher hier die einzige Möglichkeit der (vorläufigen) Klarstellung. Das Problem wird technisch überprüft und ich hoffe nicht, daß so etwas nun öfter auftritt - da wäre die Verwirrung komplett - außerdem will ich eine Erklärung wie das überhaupt gehen konnte.
 
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Homepage ICQ MSN Skype
  Geschrieben: 22.01.09 20:03
Hey Toni,

bei mir zeigt es das als Beitrag von dir an. Also aus meiner Sicht ist das soweit in Ordnung. Ich kann jetzt keinen Fehler erkennen.
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 22.01.09 20:58
Ich hatte per "Beitrag melden" drauf aufmerksam gemacht. Habe eben nochmal nachgeschaut, nun ist wieder Antonios Avatar dort zu sehen. Also wurde es entweder repariert, oder die Avatare springen quasi "nach Lust und Laune" hin und her. Hoffe auch, dass sich klärt wie das zustande kam, sowas wäre wenn es häufiger passiert wirklich mehr als verwirrend.

lg, Muetzi
 
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 22.01.09 22:48
zuletzt geändert: 22.01.09 22:56 durch Dado (insgesamt 1 mal geändert)
seltsam - meines Wissens wurde es nicht repariert. Habe gerade noch Dado gesagt er soll sich das ansehen - naja - Vorführeffekt würde ich sagen... Weiß jemand, wie lange das so war?

Naja - egal - nun wieder on topic.
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Kommentar von Dado (Administrator), Zeit: 22.01.2009 22:56

Werde mir das anschauen, wie Toni schonn sagte bitte wieder back to topic
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 11.12.09 21:07
Ich mach mir da keine Illusionen, wenn ich mehr Geld und bessere Connections hätte würde ich warscheinlich schon täglich irgendwas konsumieren. Nicht mal so wichtig was, ob nun Gras, Opioide, Speed oder Koks, die haben alle ihren Reiz.
Es würde mich auch nicht stören täglich auf irgendwas zu sein, auch wenns momentan nicht der Fall ist. Ich bin so ein Mensch, der nie auch nur einen Gedanken ans Aufhören verschwendet oder irgendwas negatives in seinem Konsum gesehen hat. Drogen sind für mich ein fester Bestandteil meines Lebens, auch wenn ich momentan z.B. eher selten was nehme, gar nichts mehr zu nehmen kann und will ich mir nicht vorstellen und ich bin eigentlich nur auf den Thread gestoßen weil ich wissen wollte, ob das eigentlich nur mir so geht.

"You know I'm born to lose, and gambling's for fools
But that's the way I like it baby, I don't wanna live forever"
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 11.12.09 21:15
Ja, aber ich hab mich dagegen entschieden.
Spritzen ist meine einzige Hemmschwelle und das wird auch so bleiben.,-
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 11.12.09 21:51
Konsumiere täglich, aber im Maßen nicht in Massen(es sei denn es gibt etwas zu feiern rasta ).
Schrecke ebenso wie mein Vorposter vor dem intravenösen Konsum von Schwarzmarktdrogen zurück.
Ich denke nicht, dass ich ein Drogenproblem habe, sondern eher eine gewissse Affinität zu diversen Psychotropen Substanzen besteht.

BigBace
Realität ist etwas für Leute die mit Drogen nicht umgehen können.

Die härteste Droge der Welt: Die Bahn - Ein Zug und du bist weg
Ex-Träumer
  Geschrieben: 11.12.09 21:57
kanns mir vorstellen, aber wenns geld knapp werden würde würd ich mir (mal davon ausgegangen das es der klassiker h ist) den goldenen schuss setzen
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 11.12.09 23:42
hi! darüber habe ich auch schon öfter nachgedacht... ich habe mit ja, aber die vorstellung macht mir angst gestimmt. einerseits macht sie mir große angst, wenn ich an die hardcorejunks von der offenen szene denke, andererseits kann man glaube ich auch als junkie noch ein recht angenehmes, geregeltes leben führen. es ist aber auch eine frage der definition. man kann zb. auch vollkommen auf h arbeiten solange die arbeit nicht weiß gott wie kompliziert ist oder besondere schnelligkeit erfordert. kenne auch eine person die jahrelang auf h war und die meiste zeit davon auch gearbeitet hat (nach ihrer aussage mit h kein problem, nur ohne natürlich). so ein leben kann ich mir schon vorstellen und fände es nichtmal besonders schlimm. klar ist eine sucht immer extrem scheiße und bringt enorme nachteile (sehe das ja alleine bei der nikotinsucht wie schwierig es ist und nikotin beeinträchtigt einen geistig nichtmal, aber die sucht an sich ist eben kacke), aber wenn man nicht absolut abfucked und auf der straße landet ist es warscheinlich noch im rahmen des erträglichen. allerdings läuft man natürlich immer gefahr das einem als junkie sowas passiert. wenn man von den bullen erwischt wird und dadurch seine arbeit verliert, oder immer mehr junkt und dann doch nicht mehr arbeiten kann oder einfach des geld von hinten bis vorne nicht mehr reicht (warum auch immer, können ja auch andere blöde umstände dazukommen), dann könnte man doch sehr schnell total abkacken. deshalb werde ich auf jeden fall versuchen es nie so weit kommen zulassen, zudem ich weiß, dass ich eine enorme suchtdisposition habe und sehr gefährdet bin. mir geile drogen gehen mir schon nach wenigen malen sehr lange nicht mehr aus dem kopf. deshalb ist bei mir jetzt auch schluss mit "harten" drogen, werde ab jetzt auch nichts neues mehr probieren (ausnahme mdma, aber das ist meiner meinung auch nicht "hart"), die kifferei einschränken und auch aufpassen dass der alkkonsum nicht zunimmt. es gibt da vielleicht noch was... sollte ich irgendwann im vorhinein wissen dass ich bald sterben werde, möchte ich natürlich h iv (was mich jetzt an maggi's geniale signatur erinnert), aber eigentlich nur um zu wissen wie die in der gesellschaft als härteste dargestellte droge (oder ist es jetzt schon crystal oder koksbase (paco die neue horrordroge "dreck der bei der koksherstellung übrigbleibt" *lol*)) wirklich wirkt.
lg tg
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 12.12.09 00:10
"Der Begriff bezeichnet weniger sozial unauffällige Süchtige als vielmehr stark von ihrem Drogenkonsum gezeichnete Süchtige. "

das ist eine definition von wiki wie ich sie auch sehe

naja klar angst davor hab ich auch wenn ich zB akut trainspotting o.ä. gesehn hab^^
 

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