LdT-Forum
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Traumländer
dabei seit 2012 2.604 Forenbeiträge 5 Tripberichte 1 Galerie-Bilder | Geschrieben: 09.12.20 18:04 |
| Also ich war bis vor kurzem auf hohen Dosen Opium. Meine Toleranz hat ez. 11mg Fentanyl und mehr zugelassen. Auch entretadiertes Morphium hab ich 150-200mg entspannt und ohne nodden verdrückt. Da Opium und Substitol Recht nah sind, Versuch ich Mal zu beschreiben wie es bei mir lief: Ich bin mit dem Mohn/Opium erst runter gegangen, hab dann einen Pausetage gemacht und dann mit 10g Kratom angefangen. Die ersten Tage waren nicht sonderlich schön, aber 1000 Mal besser als kalt. Habe alle 2 Tage Lyrica gefressen, das half sehr gut. Resilienz und Stimmungsschwankungen waren belastend, aber nach ein paar Tagen war der Umstieg geschafft und ich konnte Recht schnell sogar mit dem Kratom runter gehen. Ich finde den Umstieg echt ne super Lösung. Mittlerweile nach 3 Wochen bin ich mit dem Kratom wieder etwas hoch, aber allemal besser als n kalter. Von daher würd ich sagen: Probier es. 10-20g wirst du wahrscheinlich schon brauchen und die erste Zeit wird der Umstieg nicht völlig chillig, aber doch gut aushaltbar . Sorte würde ich dir ne rote empfehlen. Maeng Da galt immer als Recht potent. viel Glück dir! Mir hat der Umstieg sehr gut getan. "Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6) | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2010 399 Forenbeiträge 5 Galerie-Bilder | Geschrieben: 09.12.20 19:22 |
| Vielen Dank für deine Antwort. Ich werde in diesem Fall so weit wie möglich mit dem Morphin runterzugehen. Es gibt ja neben 200 und 100mg Kapseln auch welche mit 60 und 30mg. Ich freu mich mittlerweile richtig darauf Clean sein zu können was bis jetzt nie der Fall war und wahrscheinlich auch der Hauptgrund wieso ich nie sehr weit gekommen bin mit meinen Entzugsversuchen. Früher habe ich aus finanziellen, Bezugs und anderen Gründen der Art Entzugsversuche unternommen und mir dabei immer gedacht "danach mache ich weiter, aber kontrolliert". Mittlerweile habe ich Begriffen, dass jeder Süchtige die eine Droge oder Substanzklasse hat die er nicht kontrollieren kann. Mittlerweile bin ich erfahrener und verstehe mein Suchtverhalten besser und weiß auch wann ich mir diesbezüglich was vormachen. Mittlerweile habe ich neben diesen "Negativ Gründen" auch positive wie das ich mit meinen Leben welches die letzten Jahre nicht nur stagnierte, sondern oftmals auch auf verschiedenen Ebenen Rückschritte erleiden müsste, weiter vorankomme und ich glaube mittlerweile dass das wichtig ist damit das mit dem Entzug klappt und kein Rückfall vorkommt. Ich rede mit auch nicht mehr ein dass ich das Zeug wegen meinen Depressionen brauche und mir das Zeug hilft. Es verdrängt nur alles und staut sich auf, aber geht nicht weg. Das sollte jedem klar sein der sich sowas einredet. Das wollte ich nochmal schreiben, weil man so oft Beiträge hierl liest wie mit dem kontrollierten Konsum und jedes Mal denke ich das kommt mir bekannt vor. Man denkt sich bei mir ist das anders aber früher oder später merkt man einfach das man sich die ganze Zeit was vorgemacht hat... Eine Frage hätte ich noch. Wie sieht das mit Kratom Extrakten aus? Achja und wieso würdest du sagen ging der Übergang von Opium zu Kratom nicht ganz reibungslos gut? Weil Kratom nicht ganz so stark ist oder kann das daran liegen das Kratom andere Unter Opioide Rezeptoren anspricht oder eben in verschiedener Intensität an diese Unterrezeptoren wirkt im Vergleich zu Morphin (ist ja der Hauptbestandteil von Opium)? Des Waldes dunkel zieht mich an, doch muss zu meinem Wort ich stehn... und Meilen gehen, bevor ich schlafen kann, und Meilen gehen, bevor ich schlafen kann. Robert Frost | |
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Traumländer
dabei seit 2012 2.604 Forenbeiträge 5 Tripberichte 1 Galerie-Bilder | Geschrieben: 09.12.20 19:47 |
| Würde sagen alle genannten Gründe die du ansprichst sind wohl für den holprigen Übergang verantwortlich... Wobei Mytraginin eig. Wesentlich potenter als Morphin ist. Aber Kratom ist insgesamt Einfach niederpotent und hat ein leicht anderes wirkspektrum. Ergo spührt man einfach den Unterschied. Aber es ist wirklich relative chillig und ich hab mich mit der geringen Kratomdosis im vgl. Zu meiner Mohndosis auch Recht gut gequält. Das kann man langsamer und angenehmer machen. Ist echt halb so wild wenn man schon n paar kalt-Entzüge hinter sich hat. Extrakte sparst du dir am besten. Die sind allgemein nicht so genial. Vor allem Geldverschwendung. Wenn du reich bist, kannst du damit natürlich ein paar g Einnahme sparen, aber ich fand die waren nicht Ansatzweise so potent wie angegeben (und da stimmen eig. Alle mir bekannten überein) "Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6) | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2010 399 Forenbeiträge 5 Galerie-Bilder | Geschrieben: 10.12.20 10:14 |
| Dann hat sich bei den Extrakten nicht viel getan. Ich war auf Kratom.eu, meinen früheren Shop und las was von neuen Extrakten, welche mit einem neuen Verfahren hergestellt worden und deshalb besser seien oder sowas. Ich hatte deshalb gehofft dass sich die Extrakte mittlerweile verbessert haben und man nicht mehr soviel Schlucken muss. Wenn man das Kratom eh verkapselt ist das eh nicht so schlimm. Wenn mir der Umstieg zu holprig wird, kann ich sicher ein paar Lyrica auftreiben oder eben DXM, was mir bei Entzügen beides bis jetzt am besten geholfen hat. Ich wünschte nur ich könnte schneller abdosieren. Meine Ärztin glaubt mir einfach nicht, dass alle 3 Tage 100mg substitol weniger ganz bequem zu bewerkstelligen sind bis zu einer gewissen Dosis. Ich glaube die vergleichen das mit der abdosierzeit ihrer Methadonpatienten. Methadon hat allerdings eine deutlich höhere Halbwertszeit und ist deshalb mit substitol nicht zu vergleichen, was Entzugsdauer angeht. Des Waldes dunkel zieht mich an, doch muss zu meinem Wort ich stehn... und Meilen gehen, bevor ich schlafen kann, und Meilen gehen, bevor ich schlafen kann. Robert Frost | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2019 1.222 Forenbeiträge | Geschrieben: 10.12.20 13:40 |
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lowbacca schrieb:
Meine Ärztin glaubt mir einfach nicht, dass alle 3 Tage 100mg substitol weniger ganz bequem zu bewerkstelligen sind bis zu einer gewissen Dosis.
Wenn sie da nicht mal recht hat ... 100mg alle drei Tage ist sehr, sehr ambitioniert und wird spätestens nach einer Woche sicherlich zu einer sehr steinigen Sache. Ich weiss, dass wir alle unterschiedlich sind. Die uns befallenden Affen ähneln einander aber sehr ![]() lowbacca schrieb:
Ich wünschte nur ich könnte schneller abdosieren.
Das dachte ich auch immer in der ersten Euphorie des Aufhörens. Die Realität hat mich immer ziemlich fest auf den Boden zurückgeholt. Dementsprechend waren meine Entzüge mit Anfangseuphorie nicht erfolgreich, nie. Langsam, aber stetig abdosieren, das habe ich daraus gelernt und ich habe es mehrmals angewandt und bin immer fast problemlos ausgestiegen. Man ist in den Zeiten des Entzuges relativ schwach, körperlich wie geistig. Wenn man da übertreibt, sich überlastet, dann brennen die Sicherungen durch und dann kommt "waiting for the man" ... Alles Gute ! Grüsse | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2010 399 Forenbeiträge 5 Galerie-Bilder | Geschrieben: 10.12.20 15:50 |
| Ich kann nicht für andere sprechen, aber 100mg substitol alle 3 Tage weniger waren bei mir jetzt nie ein Problem. Das merkt man nicht. Außerdem sind das ja 100mg auf 24std retardiertes Morphin. Ich konnte mit DXM sogar alle 3 Tage 200mg substitol runter. DXM soll ja nicht nur Opioide in der wirkung verstärken, sondern den Toleranzaufbau verlangsamen bzw beim Entzug und runterdosieren die Toleranz schneller senken, was ich mittlerweile nach mehreren Selbstversuchen auch glaube. Das soll wohl mit vielen Dissoziativa funktionieren die einen NMDA Antagonismus bewirken, was das auch immer genau heißen soll :D Dennoch hast du Recht. Damit sollte ich mir Zeit lassen und es bleibt mir da auch nichts anderes übrig, da es nunmal so in meiner Substitutionpraxis läuft. Aber diese Euphorie oder der Wille dazu läuft schon länger. Es fing damit an mit dem ballern aufzuhören, dann mit dem Beikonsum und jetzt eben mit dem runterdosieren. Das Umdenken läuft schon länger und so ernst wie jetzt ist es mir seit langem nicht mehr. Vorher hatte ich Probleme damit überhaupt das Spritzen sein zu lassen, geschweige denn mein Beikonsum sein zu lassen. Des Waldes dunkel zieht mich an, doch muss zu meinem Wort ich stehn... und Meilen gehen, bevor ich schlafen kann, und Meilen gehen, bevor ich schlafen kann. Robert Frost | |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2019 1.222 Forenbeiträge | Geschrieben: 10.12.20 16:39 |
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lowbacca schrieb:
Aber diese Euphorie oder der Wille dazu läuft schon länger. Es fing damit an mit dem ballern aufzuhören, dann mit dem Beikonsum und jetzt eben mit dem runterdosieren. Das Umdenken läuft schon länger und so ernst wie jetzt ist es mir seit langem nicht mehr. Vorher hatte ich Probleme damit überhaupt das Spritzen sein zu lassen, geschweige denn mein Beikonsum sein zu lassen.
Alles klar. Du machst das ja super ! Ich habe zwar sowohl die Nadel als auch die Opiate (so gut wie) hinter mir gelassen, aber Beikonsum (aktuell fast nur mehr kiffen) ist geblieben. Seltsam irgendwie ![]() Ich hau mir aber so im Schnitt einmal im Jahr auch Morph oder (gutes) H in die Venen. Zusammen mit einem alten Kumpel; macht Spass ![]() Ziehs durch ! Grüsse | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 10.12.20 23:16 |
| Ich wollte nochmal anmerken. Alle die ich kenne und von Ihrer Substitution runter sind, haben sich ihre volle Dosis mitgeben lassen und es für sich runter dosiert. Dann hatten sie im Notfall immer was da zum erhöhen. Gerade weil man in Substitution oft nicht ernst genommen wird. Und so hat es bei diesen Menschen sehr gut funktioniert. Ich bin jetzt auch wieder am entziehen. Aber nicht substituiert. Alles gute. | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 11.01.21 05:50zuletzt geändert: 11.01.21 07:21 durch ehemaliges Mitglied (insgesamt 1 mal geändert) |
| bin wieder bei Tag 3. 3 oder 4 Tage Entzug-dann wieder 2 oder 3 Tage Konsum-jetzt wieder Entzug...so läuft es seit...hm...einer gefühlten Ewigkeit. Wann komme ich davon los? Die Einsamkeit und Leere in mir lässt mich wieder flüchten. Immer dann wann es mir einigermaßen gut geht. Besser geht. So wie jetzt. Naja bin noch voll auf Lyrika. Damit geht der Entzug. Zu mindestens die Depressionen bleiben aus oder halten sich in Grenzen. Anstrengend! Und die ganze Nacht wach... | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 11.01.21 08:09 |
| Halt durch gugu ich kenn das gut und das ist schlimmer als jeden tag drauf auf ner halbwegs stabilen dosis...... Das zieht einem echt die Energie weg für alles. Alles gute und ich wünsch dir, dass du es schaffst. lg raz | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 11.01.21 15:58 |
| Danke razcaznaam, habe dafür bis eben geschlafen...erstmal so Kiffer Food besorgt...und muss sagen, ich scheine durch zu sein mit dem Entzug. Geht alles wieder einigermaßen. 4.Tag. und fertig. Liegt vielleicht auch daran dass ich , nur ca 2 1/2 Tage Rückfällig war und davor auch fast 4 Tage im Entzug. Nur jetzt auch Clean zu bleiben davon...das ist jetzt das Ziel. Ich weiß nicht. Bin jetzt nicht sehr motiviert. Meine Einsamkeit und diese Leere ...halte ich kaum aus. Ja, hätte auch noch andere Freunde... aber... | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 11.01.21 16:16 |
| sonst schau doch mal im Chat vorbei, wenn du reden magst =) der ist grad neu gemacht worden, sollte jeder jetzt rein kommen | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 11.01.21 16:23zuletzt geändert: 11.01.21 20:46 durch ehemaliges Mitglied (insgesamt 2 mal geändert) |
| Danke, gleich kommt ein Freund ...einer der "nur" Kifft und trinkt...und keine Opiate nimmt. Habe auch solche Freunde. Trotzdem...mein Anderer Kumpel ist halt ein sehr guter Freund. Und wir haben die letzen Jahre sehr viel Zeit verbracht. Es tut echt weh, wenn ich mich von ihm verabschieden müsste nur wegen der Scheiß Sucht. Ein Anderes mal oder später gerne :) wobei ich Chat und dieses getippe eher anstrengend finde...bin dafür zu langsam beim Tippen :D kommt dann immer Zeitversetzt...und aus dem Zusammenhang gerissen. Kannst mir gerne auch eine Kontaktanfrage schicken :) Mir geht es echt ausgesprochen Gut körperlich, erstaunlich. Tja, der Entzug war aufgestückelt und hat seine Wirkung gezeigt. Trotz des Rückfalls. Mit der Dosis ist das so ne Sache...brauche ein halbes Gramm Minimum am Tag...wenn ich Kohle habe eher ein Gramm am Tag...oder mehr...kann es mir nicht leisten...auch nicht ein Zehner am Tag...und damit wuerde ich nicht auskommen. Ist also nicht machbar. Und Metadicct oder ähnliches will ich nicht nehmen. Auch nicht substituiert werden. Ist auch so ne Sache, mit geht nicht, fühle mich damit schlecht wenn ich drauf bin...ohne geht irgenwie gerade auch nicht...und Disziplin fällt mir schwer, anscheinend. Lieben Gruß | |
Geschrieben: 15.01.21 18:47 | |
| Hallo. Ja wenn man aufhören will muss man sich auch dafür entschieden. Beides geht halt nicht ich hab auch immer aufhören wollen und habe es nicht. Irgendwann geht es einfach darum ob man leben möchte zumindest bei mir. Ich kann gar nicht mehr mitzählen wie oft ich im Krankenhaus war und fast verreckt bin. Hab irgendwie Glück gehabt kann mir das auch nicht erklären. Jedenfalls wenn man aufhören will dann muss man bestimmte Leute von sich fernhalten. Gerade wenn es "Freunde" sind muss man echt überlegen wer einem Gut tut und wer nicht. Mir ist das sehr schwer gefallen aber ich hab mich halt entschieden. Wie sagt man so schön ganz oder gar nicht. Achso fast vergessen was hast du gegen Substitutionsmittel die sind doch gut zum runterdosierten? Kalt kommt irgendwann auch gar nicht mehr in Frage oder? Mit Methadon/Substitol auf null nach 36std. Kann man ja mit bisschen Buprenorphin das ganze abfedern, meiner Meinung nach die beste bzw. Ertraglichste Methode. Alles gute aufjedenfall. Smore ohne shore ;) Danke Ldt für die Menschen die ich hier kennenkernen durfte. Fuck the Police für immer und ewig.(!?) Antifaschist. | |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 21.01.21 02:12 |
| Danke Smore, mit Lyrika ca 300 mg alle 5 Stunden ca über 4 Tage feder ich den Entzug gut ab. Kann sogar schlafen davon. Kaum Entzugserscheinungen, nur schlapp und wackelig auf den Beinen. Liege rum, schaue Serien, esse viel Obst, trinke Säfte, ansonsten Fastfood und Kifferfood. Rauche zwischendurch meine Kippen. Mehr geht gerade nicht. Jedes Opiat, dass ich nehme, wuerde den Entzug nur verlängern. Und Metadicct hält auch lange an. Ich wuerde wahrscheinlich den Entzug dann abbrechen und mir wieder Heroin besorgen. Deshalb will ich keine anderen Opiate nehmen. Muss nichts runterdosieren, kann ich auch nicht. Und mit dem Lyrika klappt bei mir super. Muss den Entzug auch immer planen.Mir ne Auszeit nehmen. Diesmal muss ich es schaffen. Länger clean zu bleiben. Habe echt kein Bock mehr auf dieses hin und her. Es geht bei mir nicht um Leben oder Sterben. Das war mal so, früher. Aber heutzutage, ich bin immer noch recht stabil. Und hänge am Leben. Das macht es nicht leichter davon loszukommen, im Gegenteil. Ich bin nicht am Tiefpunkt. Frage mich auch ob ich meinen Tiefpunkt noch nicht erreicht habe, und wann das so ist. Und ob das so sein muss. Ich habe nichts im Griff. Zumindest nicht das Heroin. Meinen Heroin Konsum. Also heißt es Clean werden davon. Und der Lockdown nervt langsam. Wenn es mir gut geht, zieht es mich wieder weg... weg von mir. Diese Einsamkeit macht mich fertig. Ohne wird ne echte Umstellung. ![]() Hab echt keinen Plan. Für mein Leben. Ich glaube das ist das grösste Problem. Clean sein vom Heroin. Es ist ein Muss. Nein, es ist auch ein "Ich will frei sein davon". Nur was mache ich mit meiner Freiheit? Das ist ein Problem.Mein Problem. Mein scheiß Leben. Echt undankbar. Dabei geht es mir gut. Sollte es. Naja gut, bin wieder bei Tag2. Bald geht es mir besser. Und dann habe ich wieder Energie. Und dann? Cracks in the Walls-a Pale Horse named Death | |
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Geschrieben: 09.12.20 18:04
