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LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Der Weg (Selbstfindung & Glaube) » Gedichte, Zitate, Aphorismen


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AutorBeitrag
Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 25.06.20 19:58
Beide Zitate sind von Hildegard von Bingen ....


"Ein Zelt für den Willen ist im Herzen des Menschen das Gemüt. Die Erkenntnis, der Wille und alle Seelenkräfte entsenden, je nach ihrer Stärke, ihren Hauch in dieses Zelt. Sie alle werden in ihm erwärmt und verschmelzen miteinander."


"Gott hat bei der Bildung des Menschen seine verborgenen Geheimnisse in ihm verschlüsselt, da der Mensch im Wissen, im Denken und im Wirken zum Gleichbild Gottes gemacht wurde."


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Traumländer



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  Geschrieben: 02.07.20 09:54
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.
THE WORLD IS (Y)OURS.
Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 02.07.20 14:06
Das Ziel ist im Weg.

biggrin
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  Geschrieben: 29.07.20 11:01
"Ein Revolutionär im charakterologischen Sinne ist ein Mensch, der sich von den Bindungen an Blut und Boden, an Vater und Mutter, von der Loyalität gegenüber dem Staat, der Klasse, Rasse, Partei oder Religion gelöst hat. Der revolutionäre Charakter ist ein Humanist, sofern er in sich die ganze Menschheit erfährt und ihm nichts Menschliches fremd ist. Er liebt das Leben und achtet es. In ihm sind Skepsis und Glaube. Skeptiker ist er, weil er die Ideologien verdächtigt, unerwünschte Realitäten zu verschleiern. Glaubender ist er, weil er an das glauben kann, was erst potentiell ist, ohne schon ganz geboren zu sein. Er kann ,nein' sagen und ungehorsam sein, eben weil er ,ja' sagen kann und jenen Grundsätzen gehorcht, die in Wahrheit seine eigenen sind. Er befindet sich nicht im Halbschlaf, sondern nimmt in voller Wachheit die persönlichen und gesellschaftlichen Realitäten um sich wahr. Er ist unabhängig; was er ist, verdankt er seinen eigenen Bemühungen, er ist frei und keines Menschen Diener."

Erich Fromm
Mal konkret: Wer ist wirklich pervers auf dem Planet?
Und zu vertieft in radikale Politik und Gebet
Die Welt steht in Flammen und keiner kümmert sich darum
Doch sag einmal das Wort „Fotze“ und alle drehen sich um
Traumländer



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  Geschrieben: 03.02.21 04:42
zuletzt geändert: 03.02.21 08:48 durch Dao (insgesamt 2 mal geändert)
„Der Mensch ist nur ein selbstbewußtes Nichts.“ (Julius Bahnsen)

Da mein Weg entsteht, während ich gehe,
liegt mein Weg vor mir – ständig im Wege.
wink
»Zu einer Erkenntnis […] muß man durch Not, Leiden an seiner Fülle gekommen sein, muß geglaubt haben, ›entwurzelt‹ zu sein […], muß am Intellekt gelitten und ihn durch den Geist überwunden – muß mit dem Menschen gerungen haben.«
— Ernst Toller
Traumländer



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  Geschrieben: 03.02.21 16:20
Inside the Termite Mound


By day we're dormant
Because it's too hot outside now
Nocturnal notions
As we leave our cocoons

Antennae tuned to
Inhuman vibrations
Shaping the cities
Of the world that's to come

I listen to the sound
The endless construction
Inside the termite mound

I walked past the nursery
All the children have gone now
The rules we told them
Are what they've become

Move past the people
They make me feel so indifferent
Serving their purpose
It's their purpose to serve

A thousand lights from
This honeycombed labyrinth
These winding tunnels
Lead to my place of desire

Bars and bazaars
Of self-gratification
Live to consume
Live for momentary pleasures

I listen to the sound
The endless construction
Inside the termite mound

- Killing Joke
Alles, was dem Zeitgeist der 1940er widerspricht, ist Disney-Propaganda queer-stalinistisch-zionistischer Feminazikomitees zum Genozid arisch-männlicher Leistungsträgerschaft durch Chemtrailverschwulung + Islamisierung.
Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 03.02.21 22:21
@ Dao

Deine Zitate find ich jedesmal genial! Thx for that ....


"Jedes Werden in der Natur, im Menschen, in der Liebe muss abwarten, geduldig sein, bis seine Zeit zum Blühen kommt."
Dietrich Bonnhöfer

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  Geschrieben: 04.02.21 21:56
Danke, Selbstausdruck, das freut mich! smile
Das mit dem Weg hab ich gestern geschrieben, als ich das von Dir und von axbycz gelesen hatte.
Dein Zitat gefällt mir auch.
»Zu einer Erkenntnis […] muß man durch Not, Leiden an seiner Fülle gekommen sein, muß geglaubt haben, ›entwurzelt‹ zu sein […], muß am Intellekt gelitten und ihn durch den Geist überwunden – muß mit dem Menschen gerungen haben.«
— Ernst Toller
Traumländer



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  Geschrieben: 13.02.21 08:45
Der Anfang von Fjodor Dostojewskis Erzählung Der Traum eines lächerlichen Menschen:

„Ich bin ein lächerlicher Mensch. Sie nennen mich jetzt einen Verrückten. Dies wäre eine Rangerhöhung, wenn ich für sie nicht immer noch genauso lächerlich bliebe wie zuvor. Doch heute ärgere ich mich nicht mehr darüber, heut sind sie mir alle lieb, selbst wenn sie über mich lachen – ja, dann sind sie mir sogar irgendwie besonders lieb. Ich würde selber mit ihnen lachen – aber nicht etwa über mich, sondern weil ich sie liebe, wenn mir nur nicht so traurig zumute wäre, sobald ich sie anschaue. Traurig deshalb, weil sie nicht die Wahrheit kennen, ich aber kenne die Wahrheit. Ach, wie schwer istʼs, als einziger die Wahrheit zu kennen! Doch verstehen sie das nicht. Nein, sie verstehen es nicht.“

»Zu einer Erkenntnis […] muß man durch Not, Leiden an seiner Fülle gekommen sein, muß geglaubt haben, ›entwurzelt‹ zu sein […], muß am Intellekt gelitten und ihn durch den Geist überwunden – muß mit dem Menschen gerungen haben.«
— Ernst Toller
Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 13.02.21 10:13
Danke für die Zeilen von Fjodor Dostojewski, Dao, gefällt mir wieder sehr gut. Ach ja, und mit deinen Zeilen zum Weg hast ja die beiden von acbycz und mir gut zusammen gefasst .... :)


"Bei allen Kämpfen dieses Lebens / den Anspruch bändigen der eignen Brust, / nicht mild, nicht gütig, selbst großmütig nicht, / gerecht sein gegen sich und gegen andere, / das ist das Schwerste auf der weiten Erde."
Franz Grillparzer


"Gehe aufrecht wie die Bäume,
liebe dein Leben so stark wie die Berge,
sei sanft wie der Frühlingswind,
bewahre die Wärme der Sonne im Herzen,
und der große Geist wird immer mit dir sein."

Indianische Weisheit über das Leben

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  Geschrieben: 13.02.21 15:40
Da hat der Grillparzer Franz schon was Wahres geschrieben.

Hier mal etwas aus dem Sufismus von Hazrat Inayat Khan:

„Der innere und essentielle Teil eines jeden Wesens ist aus feinen Schwingungen zusammengesetzt, während der äußere aus gröberen gebildet wurde. Die feineren Teile nennen wir Geist und die gröberen Materie, die ersteren sind weniger der Veränderung und dem Verfall unterworfen, die letzteren mehr. Alles was lebt, ist Geist, und alles, was stirbt, ist Materie; und alles, was im Geist stirbt, ist Materie, und alles, was in der Materie lebt, ist Geist. Alles, was sichtbar und wahrnehmbar ist, scheint lebend zu sein, obwohl es Tod und Verfall unterworfen ist, und es wird in jedem Augenblick in seine feineren Elemente aufgelöst; aber die Sicht des Menschen wird so sehr getäuscht durch seine Wahrnehmung der scheinbaren Welt, daß der Geist, der wirklich lebt, von dem Gewand der Materie verdeckt und sein wahres Sein verborgen ist. Es ist die allmählich zunehmende Aktivität, die die Schwingungen veranlaßt, sich zu materialisieren, und es ist die allmähliche Verminderung der Aktivität, die sie wieder in Geist zurückverwandelt.“

„Wenn die Lippen geschlossen sind, beginnt das Herz zu sprechen; wenn das Herz schweigt, entzündet sich die Seele, wird zur Flamme und erleuchtet das ganze Leben. Dieser Gedanke zeigt die große Bedeutung der Stille, und diese Stille wird in der Ruhe erlangt. Die meisten Menschen wissen nicht, was Ruhe bedeutet, weil sie nur ein Verlangen danach haben, wenn sie müde sind, während sie sonst nicht die Notwendigkeit der Ruhe erkennen.“

„Musik ist die Harmonie des Universums im Kleinen, denn diese Harmonie ist das Leben selbst, und im Menschen, der selbst eine Miniatur des Universums ist, zeigen sich harmonische und disharmonische Akkorde im Puls, in seinem Herzschlag, seiner Schwingung, seinem Rhythmus und Ton. Seine Gesundheit oder Krankheit, seine Freude oder sein Mißvergnügen zeigen an, ob sein Leben Musik hat oder nicht.
Das Wunderbare an der Musik ist, daß man durch sie unabhängig vom Denken zu Konzentration und Meditation gelangen kann. In diesem Sinne überbrückt sie die Kluft zwischen Bewußtem und Unbewußtem, zwischen Form und Formlosigkeit. Wenn irgend etwas existiert, was mit dem Verstand faßbar und wirklich vorhanden ist, aber gleichzeitig keine Form hat, so ist das die Musik.“


»Zu einer Erkenntnis […] muß man durch Not, Leiden an seiner Fülle gekommen sein, muß geglaubt haben, ›entwurzelt‹ zu sein […], muß am Intellekt gelitten und ihn durch den Geist überwunden – muß mit dem Menschen gerungen haben.«
— Ernst Toller
Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 13.02.21 19:26
Danke für diesen schönen Text, Dao!


"Übrig bleibt die Stille."
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  Geschrieben: 14.02.21 06:13
zuletzt geändert: 14.02.21 08:44 durch gugu (insgesamt 3 mal geändert)
Selbstausdruck schrieb:

"Übrig bleibt die Stille."


Die Stille zu erleben, war mit meine grösste und schönste Erfahrung in meinem Leben, für die ich sehr dankbar war....und bin, vorallem auch heilsam ...nur muss sie wieder erneuert werden. In der Zen Meditation sucht man die Stille in allem und überall zu jeder Zeit an jedem Ort bewusst herbeizuführen. Das ist mit Schmerzen verbunden. Weshalb ich diese Art der Meditation sehr interessant finde.
Wenn man sie einmal erfahren hat die Stille, will man sie immer um sich haben. Und sucht sie immer wieder.
Zumindest bei mir ist es so, als Großstadtkind. Ich habe die Stille erst mit 25 erfahren so ganz bewusst.
Und im Grunde war es nur die Stille von Zivilisationsmüll, denn in der Natur hörst Du den Wind in den Bäumen...oder das Wasser im Bach. Und das ist Stille für mich.

Die Stille führt zur Ruhe in mir. Im Einklang sich fühlen. verliebt

Würde gerne mal die Wüste kennen lernen und dort die Stille erfahren. Am liebsten bei den Beduinen.

Fjodor Dostojewskis Erzählung Der Traum eines lächerlichen Menschen...ja, dieser Mensch hat mir schon immer aus der Seele geschrieben. :)

My Body.
My Choice!
..........
"Geh mir ein wenig aus der Sonne!"


Dauer-Träumer



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264 Forenbeiträge

  Geschrieben: 14.02.21 09:30
gugu schrieb:
Die Stille zu erleben, war mit meine grösste und schönste Erfahrung in meinem Leben, für die ich sehr dankbar war....und bin, vorallem auch heilsam ...nur muss sie wieder erneuert werden. In der Zen Meditation sucht man die Stille in allem und überall zu jeder Zeit an jedem Ort bewusst herbeizuführen. Das ist mit Schmerzen verbunden. Weshalb ich diese Art der Meditation sehr interessant finde.


Im Sanskrit gibt es dieses „Satchidananda“, übersetzt bedeutet es: Sein-Wissen-Glückseligkeit Es ist dieser Zustand, der die Stille beschreibt, wenn alles wegfällt - jeder Glaube an etwas, jede Bewertung und jede Vorstellung wie etwas sein sollte. Einfach alles fällt weg, was zuvor noch an einem haften konnte. Und übrig bleibt die Stille ....

Deshalb kann man sie jetzt auch nicht wirklich herbeiführen, denn wie soll ich etwas herbeiführen, was schon immer da ist? Es ist eher ein wegfallen von allen Konditionierungen, die einem diese Stille offenbart, die schon immer da war. Es ist ein Seinszustand, vereint mit dem Wissen dazu - in Glückseligkeit.

Mit Schmerzen verbunden ist es genau so lange, bis man alle Vorstellungen zu diesem Zustand und wie man in erlangt loslässt. Sobald ich diesen Zustand erlangen "will", ist dieses wollen auch mit Schmerzen verbunden. Erst durch Loslassen von allem Alten, von allen Schmerzen und Enttäuschungen, aber auch von übermäßiger Freude und Euphorie, fällt alles von einem ab, was einen daran hinderte in diese Stille zu versinken. Und übrig bleibt ein Sein in Glückseligkeit ....

Wir Menschen denken zu viel und fühlen zu wenig. Wenn der Verstand zur Ruhe kommt, kann der Zivilisationslärm einen nicht dran hindern in diese Stille einzutauchen. Aber in der Natur (oder eben in der Wüste ^^) fällt es wohl leichter ....

GlG


"Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns."
Rumi
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Dauer-Träumerin



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  Geschrieben: 14.02.21 09:53
In der Stille überkommt mich unbändige Freude und Euphorie...sie fällt nicht weg, sondern stellt sich ein.
Auch meine Konditionierungen fallen nicht weg. Aber sie treten in den Hintergrund, scheinen nicht mehr dringlich oder wesentlich.
Doch wesentlich schon, aber nur für mich. Und ich kann sie mir von außen betrachten, mit Distanz.

Für mich ist es die Verbindung zum Gefühl der Liebe. Man kann es zwar auch allumfassende Liebe nennen, und es fühlt sich auch so an, aber das Universum liebt nicht sondern ist einfach da. Aber wir Menschen Lieben ...und hassen.
My Body.
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