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Traumländer



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  Geschrieben: 31.05.23 02:23
Chymus schrieb:
schrieb:
Da bin ich ganz bei dir! Ausserdem wäre auch einfach zu feige

Ich halte es nicht für mutig, sich das Leben zu nehmen. Sich dem Leben zu stellen, auch wenn du keine Karten mehr auf der Hand hast, das ist mutig. Wenn alles ausweglos erscheint, geh noch einen Schritt.

Es gibt natürlich auch die Aktionen im Affekt, wo es im Wahn passiert (wahrscheinlich meistens). Das ist mir auch fast passiert. So weit lasse ich es sicher nie wieder kommen. Daraus habe ich gelernt. Es musste für mich aber so weit kommen, damit ich über gewisse Dinge anfange, ernsthaft zu reflektieren und schlussendlich eine klare Entscheidung treffen konnte. Es war eine Chance und eine Krise gleichermaßen. Eine Prüfung, wenn man so will. Ich bin dankbar dafür.
Das Leben ist ein Geschenk.

ziemlich anmaßend, was du da schreibst. wenn ein mensch beschließt, dass er sich das leben nimmt, dann hat da kein dritter zu urteilen, ob das mutig ist oder nicht. und auch, einfach "noch einen schritt" zu gehen, "wenn alles ausweglos erscheint", ist bei vielen menschen längst keine option mehr.
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  Geschrieben: 31.05.23 06:18
Hätte hätte fahradkette, oinkoink. Was wäre gewesen wenn hitler ein freiheitsliebender pazifist gewesen wäre??? Omg hätte er dann humanere endlösungen für die judenfrage gehabt? Omg würde man ihn heute nicht so kritisch sehen? Merkste selbst, rechtsextreme in nem drogenforum als moderatoren.

Akzeptier einfach dass linke positionen generell potenziel gesellschaftsfähig sind, wer dagegen argumentiert ist das was man im allgemeinen als asozial schimpft, weil er aus verwirrten oder egoistischen motivationen heraus handelt. Das ist die eigenart von linkem gedankengut, dagegen hören sich argumente an wie "die bürger sind schuld an der klimakatastrophe weil sie auto fahren", was in diesem fall, auf den ich mich ausdrücklich beziehe, denjenigen der es geäußert als absolutes arschloch denunziert.
Wo gezogen wird, wird auch geschoben.
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  Geschrieben: 31.05.23 15:29
Jodo schrieb:
ziemlich anmaßend, was du da schreibst.

Da es ein ziemlich sensibles Thema ist, kann ich gut verstehen, wenn man keine Meinung dazu haben möchte. Das ist vielleicht auch nicht verkehrt, wenn man ohnehin nie einer solchen Situation war. Da ich es aber selbst schon war, maße ich mir an, eine gewisse Haltung dazu einzunehmen.
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  Geschrieben: 31.05.23 16:09
Beitrag gemeldet, denn:
1. nicht verstanden was ich sagen will, absichtlich
2. Beleidigungen
3. off topic.
Du hast mehr als jeder andere eine Verwarnung verdient.

Sorry, Jodo, aber ich bin sicher du verstehst was ich meine und denkst der Sexist (allein schon dafür) sollte mal eine Verwarnung bekommen um sein Verhalten zu überdenken. Das politische Alignment sollte dich NIE vor Brüchen der Regeln und darauf folgender Verwarnung schützen.
 
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Traumländer



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  Geschrieben: 31.05.23 19:09
Chymus schrieb:
Jodo schrieb:
ziemlich anmaßend, was du da schreibst.

Da es ein ziemlich sensibles Thema ist, kann ich gut verstehen, wenn man keine Meinung dazu haben möchte. Das ist vielleicht auch nicht verkehrt, wenn man ohnehin nie einer solchen Situation war. Da ich es aber selbst schon war, maße ich mir an, eine gewisse Haltung dazu einzunehmen.

habe ich auch schon erlebt und du kannst von dir nicht auf andere schließen. nur weil es deiner meinung nach in deiner lage vlt was gebracht hat, dich "dem leben zu stellen", heißt es nicht, dass es für alle anderen auch so ist. man kann sich auch dem leben stellen, merken, dass es komplett scheiße ist, und sich ganz rational dazu entscheiden, es zu beenden. hier alle, die so entscheiden, abzuwerten, ist völliger schwachsinn.
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  Geschrieben: 31.05.23 20:12
zuletzt geändert: 01.06.23 18:29 durch Chymus (insgesamt 2 mal geändert)
Das ist nun mal die irrationalste Entscheidung, die man überhaupt treffen kann. Sie wird gewöhnlich aus Angst und Verzweiflung getroffen und nicht nach sauberer Abwägung von Konsequenzen. Das ist die Definition von Feigheit. Vor dem eigenen Leben, das "komplett scheiße ist", davonzulaufen, ist feige und verantwortungslos noch dazu, denn wahrscheinlich ist das Leben nur so "scheiße" in direkter Konsequenz der eigenen Entscheidungen. Das hat nichts mit Abwertung zu tun, sondern entspricht ganz einfach dieser Kategorie.
Da kannst du so emotional werden wie du willst, das wird den "Schwachsinn" dieser Wortbedeutungen nicht ändern.

Definition von Feigheit:
Spoiler:
"Feigheit" bezieht sich im Allgemeinen auf die Eigenschaft oder das Verhalten einer Person, vor Schwierigkeiten, Gefahren oder Herausforderungen zurückzuweichen oder zu fliehen. Es wird oft als das Gegenteil von Tapferkeit oder Mut betrachtet. Der Begriff wird verwendet, um jemanden zu beschreiben, der Angst hat, Risiken einzugehen, sich nicht konfrontativen Situationen aussetzen möchte oder sich vor Verantwortung drückt.



EDIT:

Damit wir uns hier jetzt nicht aufhängen, möchte ich noch etwas hinzufügen:

Ich habe nach kurzer Recherche auch etwas zum "Acid Capitalism" gefunden. Diese Idee ist zwar kein so weit verbreiteter Begriff wie "Acid Communism", aber steht genauso für Kritik am Kapitalismus. Es geht hier darum, auf die Idee hinzuweisen, dass der Kapitalismus selbst als eine Art psychedelische Erfahrung betrachtet werden kann, da die Kommerzialisierung zur Reizüberflutung unserer Sinne beigetragen hat, was ähnliche Effekte auf das individuelle und gesellschaftliche Bewusstsein haben kann wie psychedelische Substanzen. So weit die Theorie. Sie betont, dass der Kapitalismus das Bewusstsein verändert und uns in einen Zustand ständiger Rastlosigkeit versetzt, was letzten Endes wiederum eine Veränderung im Wirtschaftssystem einleiten könnte.
Das würde bedeuten, dass der Kapitalismus versucht, sich selbst zu überwinden. Dies wäre damit nur eine Frage der Zeit.

Wie ich das sehe, kann man genau das an vielen Stellen heutzutage beobachten. Menschen wollen zurück zum einfachen Leben, sich auf die essenziellen Dinge konzentrieren, ohne ständige Ablenkungen durch sonst was.
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Traumländer



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  Geschrieben: 01.06.23 23:12
Chymus schrieb:
Das ist nun mal die irrationalste Entscheidung, die man überhaupt treffen kann. Sie wird gewöhnlich aus Angst und Verzweiflung getroffen und nicht nach sauberer Abwägung von Konsequenzen. Das ist die Definition von Feigheit. Vor dem eigenen Leben, das "komplett scheiße ist", davonzulaufen, ist feige und verantwortungslos noch dazu, denn wahrscheinlich ist das Leben nur so "scheiße" in direkter Konsequenz der eigenen Entscheidungen. Das hat nichts mit Abwertung zu tun, sondern entspricht ganz einfach dieser Kategorie.
Da kannst du so emotional werden wie du willst, das wird den "Schwachsinn" dieser Wortbedeutungen nicht ändern.

Definition von Feigheit:
Spoiler:
"Feigheit" bezieht sich im Allgemeinen auf die Eigenschaft oder das Verhalten einer Person, vor Schwierigkeiten, Gefahren oder Herausforderungen zurückzuweichen oder zu fliehen. Es wird oft als das Gegenteil von Tapferkeit oder Mut betrachtet. Der Begriff wird verwendet, um jemanden zu beschreiben, der Angst hat, Risiken einzugehen, sich nicht konfrontativen Situationen aussetzen möchte oder sich vor Verantwortung drückt.



EDIT:

Damit wir uns hier jetzt nicht aufhängen, möchte ich noch etwas hinzufügen:

Ich habe nach kurzer Recherche auch etwas zum "Acid Capitalism" gefunden. Diese Idee ist zwar kein so weit verbreiteter Begriff wie "Acid Communism", aber steht genauso für Kritik am Kapitalismus. Es geht hier darum, auf die Idee hinzuweisen, dass der Kapitalismus selbst als eine Art psychedelische Erfahrung betrachtet werden kann, da die Kommerzialisierung zur Reizüberflutung unserer Sinne beigetragen hat, was ähnliche Effekte auf das individuelle und gesellschaftliche Bewusstsein haben kann wie psychedelische Substanzen. So weit die Theorie. Sie betont, dass der Kapitalismus das Bewusstsein verändert und uns in einen Zustand ständiger Rastlosigkeit versetzt, was letzten Endes wiederum eine Veränderung im Wirtschaftssystem einleiten könnte.
Das würde bedeuten, dass der Kapitalismus versucht, sich selbst zu überwinden. Dies wäre damit nur eine Frage der Zeit.

Wie ich das sehe, kann man genau das an vielen Stellen heutzutage beobachten. Menschen wollen zurück zum einfachen Leben, sich auf die essenziellen Dinge konzentrieren, ohne ständige Ablenkungen durch sonst was.

fisher selber sagte ja auch, dass der kapitalismus nicht nur wirtschaftssystem ist, sondern sich auch auf unsere denkweisen auswirkt, und das ist imo auch definitiv der fall. selbstverständlich hat es einen einfluss auf unser denken, fühlen, handeln und wahrnehmen, ob wir im kapitalismus leben oder im feudalismus. allerdings halte ich das nicht für psychedelisch. nicht jede bewusstseinsveränderung ist automatisch psychedelisch, sonst wären ja alle drogen psychedelika.

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  Geschrieben: 03.06.23 11:04
Ist nicht genau das Problem und Lösung zugleich?
Unsere Geisteshaltung? Es bringt Recht wenig das übergeordnete System zu ändern, wenn die Menschen immer noch von Gier und Angst getrieben werden.

Vielleicht ist das auch eine Henne Ei Problematik.
"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
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  Geschrieben: 03.06.23 13:53
Jodo schrieb:
zu der sache mit dem hedonismus: ist natürlich absolut deine sache und geht mich nichts an, trotzdem ist ne andere sichtweise für dich ja vlt auch interessant: viele psychologen, z.b. viktor frankl sagen, das wichtigste für ein gutes, erfülltes leben sei nicht glück und spaß, sondern sinn. eine aufgabe zu haben, die einem am herzen liegt und durch die sich das eigene leben sinnvoll anfühlt. in meinem fall ist das politische arbeit, um einen winzigen teil dazu beizutragen und wenigstens zu versuchen, den klimawandel vor den kipppunkten abzuschwächen und vlt irgendwann mal eine egalitäre gesellschaft zu erreichen. selbst wenn es am ende nicht klappt, gibt es meinem leben einen sinn und ich muss mir nicht vorwerfen, nichts getan zu haben.


Da muss ich dir absolut Recht geben. Warscheinlich sucht jeder Mensch erstmal nach Sinn in seinem Leben. Ich hatte mit 18 als Schüler noch keine Idee was ich einmal beruflich machen sollte. Die meisten meiner Freunde gingen in die Industrie, des Geldes wegen. Das erschien mir irgendwie falsch. Nach zwei bis drei Pilztrips war mir klar, dass nur ein sozialer Job mir Lebenssinn geben würde. Also wurde ich Altenpfleger. Schon damals mit einigen Nachteilen Verunden, aber ich doch sehr sinnerfüllt. Leider werden die Arbeitsbedingungen von Jahr zu Jahr schwerer, sehr schade eigentlich.

Dann hab ich noch das Glück einen großen Garten zu haben. Viel Arbeit, viel Sinn, Wobei der Sinn auf jeden Fall überwiegt. Einfach toll zu sehen wie sich die Vögel wieder im Garten tummeln und auch die Insekten wieder im großen Stil zurückkommen.

Und diese herrliche Blütenpracht, gibt nichts schöneres.

oinkoink schrieb:
weshalb ich auch Stoner's BS jetzt ignoriere

Ich geh mal davon aus dass BS Bullshit heißt. WTF Dude? Kommst du mit anderen Meinungen einfach nicht klar oder wie darf ich das verstehen?



Drop acid, not bombs!
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Traumländer



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  Geschrieben: 03.06.23 18:49
20fox schrieb:
Ist nicht genau das Problem und Lösung zugleich?
Unsere Geisteshaltung? Es bringt Recht wenig das übergeordnete System zu ändern, wenn die Menschen immer noch von Gier und Angst getrieben werden.

Vielleicht ist das auch eine Henne Ei Problematik.

selbstverständlich. genau darum geht's hier doch.

@stoner: 100% nachvollziehbar. ich find es auch erstaunlich, wie viele menschen es hinbekommen, einem aus meiner sicht ziemlich sinnfreien beruf nachzugehen, und dabei nicht nur das allernötigste tun um nicht gefeuert zu werden, sondern sich richtig mühe geben. für mich geht's nach ner ausbildung zum chemielaboranten in der industrie jetzt auch in den sozialen bereich. klar wären knapp 3000 netto als einstiegsgehalt angenehm gewesen, aber was bringt mir das geld, wenn ich mich jeden tag zu nem völlig unsinnigen job quälen muss? ich bekomm micht dafür nicht mal genügend motiviert, um die ausbildung durchzuziehen.
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  Geschrieben: 03.06.23 20:50
jodo schrieb:
allerdings halte ich das nicht für psychedelisch. nicht jede bewusstseinsveränderung ist automatisch psychedelisch, sonst wären ja alle drogen psychedelika.

Im Grunde kann man die Bedeutung dieses Wortes als "die Psyche offenbarend" betrachten und damit wäre in gewisser Weise jede Droge irgendwo psychedelisch. Damit wäre im Endeffekt aber auch jede einzelne Erfahrung, die man macht, irgendwo psychedelisch. Ich würde aber den Kapitalismus oder das Trinken eines Milchshakes generell auch nicht zwischen DMT und LSD ansiedeln. lol

20fox schrieb:
Unsere Geisteshaltung? Es bringt Recht wenig das übergeordnete System zu ändern, wenn die Menschen immer noch von Gier und Angst getrieben werden.

Das würde ich auch so sehen. Das System, in dem wir leben, ist schließlich nur möglich, da der Großteil der Menschen es einfach akzeptiert und gar nichts Neues erwartet oder einfordert. Sobald sich die allgemeine Geisteshaltung ein wenig geändert hat, sollte sich das System auch wieder verändern. Ich kann genau diese Bewegung auch deutlich erkennen, aber die kritische Masse, um gegen die etablierten Strukturen Einfluss nehmen zu können, ist noch lange nicht erreicht.

jodo schrieb:
ich find es auch erstaunlich, wie viele menschen es hinbekommen, einem aus meiner sicht ziemlich sinnfreien beruf nachzugehen, und dabei nicht nur das allernötigste tun um nicht gefeuert zu werden, sondern sich richtig mühe geben.

Ich kann das sogar irgendwie richtig bewundern. Irgendeine Art von Sinn müssen diese Menschen ja in ihrem Tun verspüren. Intuitiv tun sie nur das, was von ihnen erwartet wird. Das haben sie schon immer so getan und werden vielleicht auch niemals daraus ausbrechen können.

Und dann kommt mit 50 die Midlifecrisis..
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  Geschrieben: 03.06.23 21:07
Da ist nichts magisches oder bewundernswertes dran, das hat marx direkt so beschrieben, im kapitalismus ergibt das sinn, was geld generiert, das ist die wurzel des problems.

Und das system muss natürlich dazu beitragen dass sich die menschen ändern, andersrum würde es der logik von lindners (nicht wissings) aussage folgen:
"Es ist nicht Volker Wissing, der die Klimaziele im Verkehr nicht erreicht. Es sind die Bürgerinnen und Bürger, die die Klimaziele nicht erreichen, weil die Menschen eben mobil sein wollen..."

Das ist nicht logisch, das ergibt keinen sinn, es ist purer zynismus und eine schande dass ein regierender politiker so eine sussage ohne konsequenzen tätigen kann.
Wo gezogen wird, wird auch geschoben.
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  Geschrieben: 03.06.23 21:24
ich schrieb:
Ich kann das sogar irgendwie richtig bewundern. ... Und dann kommt mit 50 die Midlifecrisis..

Der Sarkasmus ist wohl nicht angekommen.
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Traumländer



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  Geschrieben: 05.06.23 16:22
Chymus schrieb:
Im Grunde kann man die Bedeutung dieses Wortes als "die Psyche offenbarend" betrachten und damit wäre in gewisser Weise jede Droge irgendwo psychedelisch. Damit wäre im Endeffekt aber auch jede einzelne Erfahrung, die man macht, irgendwo psychedelisch. Ich würde aber den Kapitalismus oder das Trinken eines Milchshakes generell auch nicht zwischen DMT und LSD ansiedeln. lol

Ja, iwie schon^^ allerdingswäre dann ja jede erfahrung psychedelischm wodurch es keine sinnvolle kategorie mehr wäre, weil ohnehin alles in diese kategorie fiele.
Chymus schrieb:
Ich kann genau diese Bewegung auch deutlich erkennen, aber die kritische Masse, um gegen die etablierten Strukturen Einfluss nehmen zu können, ist noch lange nicht erreicht.

möchtest du verraten, an was du das festmachst bzw was dich zu der erkenntnis bringt? ich glaube zwar manchmal auch, so eine tendenz zu sehen, kann mir aber auch sehr gut vorstellen, dass das bloß mein eigenes wunschdenken ist.

Methamphetematiker schrieb:
das hat marx direkt so beschrieben

was hat marx wie beschrieben? dass menschen ihre bedürfnisse verdrängen und mit richtigem eifer bei der arbeit sind? denn darum ging es ja an der stelle, die du zitiert hast.
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  Geschrieben: 05.06.23 22:04
Jodo schrieb:
Methamphetematiker schrieb:
das hat marx direkt so beschrieben

was hat marx wie beschrieben? dass menschen ihre bedürfnisse verdrängen und mit richtigem eifer bei der arbeit sind? denn darum ging es ja an der stelle, die du zitiert hast.


Dass eines der grundprobleme des kapitalismus jenes ist, dass allein wenn etwas geld generiert, es dadurch einen sinn und berechtigung bekommt, was einfach jede rationalität untergräbt, wie man heutzutage noch um weit deutlich beobachten kann als damals, obwohl es genau andersrum sein sollte, denn die heutigen produktionsmittel sind weit besser dafür geeignet alle menschen gleichermaßen auf einem völlig außreichenden niveau leben lassen zu können.

Stattdessen übersteigt der wert des verfügbaren geldes, den der materiellen güter um das vierfache, das geld ist völlig losgelöst von jedem berechtigten zweck.
Wo gezogen wird, wird auch geschoben.

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