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LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » Der Clean werden oder bleiben-Motivations-Thread


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AutorBeitrag
Ex-Träumerin



dabei seit 2008
2.208 Forenbeiträge

  Geschrieben: 06.08.11 02:45

Larifarist schrieb:
Kratom hat mir übrigens sehr beim Alkentzug geholfen, und das nicht zum ersten Mal.



Und wie oft konsumierst du Kratom nun wo du über zwei Wochen vom Alk weg bist?
___

"Es gibt Leiden, von denen man die Menschen nicht heilen sollte, weil sie der einzige Schutz gegen weit ernstere sind." (Marcel Proust)
Abwesender Träumer



dabei seit 2009
99 Forenbeiträge

  Geschrieben: 06.08.11 13:17
bis auf 2 Tage, täglich, ist aber eher so ne Kopfsache, muss mich halt noch daran gewöhnen ohne Sedierung einzuschlafen. Hab jetzt Urlaub und hab vor es erstmal abzusetzen, etwas Sport zu treiben und zu versuchen wieder in einen natürlichen Wach/Schlaf-Rhythmus zu kommen (!). Kratom absetzen war bisher immer unproblematisch, allerdings hab ich bisher noch nie länger wie 200g am Stück konsumiert (täglich, hat dann ca. 3 Wochen gehalten).
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2011
106 Forenbeiträge

  Geschrieben: 07.08.11 00:27
Am Montag habe ich einen Termin bei der Wohnungslosenhilfe, da ich mit meinem Leben wie es gerade läuft tota überfordert bin. Es gelingt mir nicht aleine Auszubrechen. Ich hoffe dort in eine Entzugsklinik vermittet zu werden und auf weiterführende Hife zum Wiederaufbau danach. Der Gedanke kam mir heute Morgen als ich mal wieder auf Tilidin kotzen war und Blutschaum hochgewürgt habe. Also ziemlich plötzlich. Aber mir wurde klar dass ich was ändern muss.
 
Abwesende Träumerin



dabei seit 2010
96 Forenbeiträge

Homepage ICQ
  Geschrieben: 16.08.11 22:13
An Dea Asi!
Bitte, kannst Du mir sagen, was mit Roger ist? Eine Nachricht seiner Schwester lässt mich nichts Gutes ahnen und ich kann ihn einfach nicht mehr erreichen :( Ich mach mir große Sorgen. Es wäre so lieb, wenn Du mir etwas sagen könntest.
Mia
Love it- change it- or leave it
Verantwortlich ist man nicht nur, für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.
lao-tse
Sie ist ein Weib.
Weiß der Teufel, was sie tut.
Wilhelm Busch
Abwesender Träumer



dabei seit 2010
530 Forenbeiträge
1 Galerie-Bilder

Homepage
  Geschrieben: 16.08.11 23:40
@Dea
Bitte berichte mir auch wie es um Roger steht, mache mir echt Sorgen wenn Mia was negatives von seiner Schwester gehört hat.
Falls es nicht hier hin passt,du hast ja meine Addy :).Danke!!


Opium für`s Volk !
Abwesender Träumer



dabei seit 2008
67 Forenbeiträge

  Geschrieben: 17.08.11 18:11
Hi Leute,

ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll... Meine Frau hat mich verlassen, wegen fast nem halben Jahr täglichem trippen auf diversen Substanzen und dem nachfolgendem schweren GBL-Entzug, gefolgt von einer Alkoholmißbrauchsphase. Bis Sonntag hatte sie noch Hoffnung, dass wir irgendwann wieder zueinandr finden, wenn sie genügend Zeit bekommt wieder Kraft zu sammeln. Leider habe ich vor etwas über einer Woche wieder einen halben Liter GBL bestellt, von dem ich ca150 ml konsumiert habe und dann den Rest weggeschüttet. Allerdings war es zu spät. Als sie am Sonntag davon erfuhr, hat sie auch den letzten funken Vertrauen und Hoffnung verloren... Auch ich habe keine Hoffnung mehr und kämpfe täglich mit mir selbst um mich nicht umzubringen. Am Montag hatte ich den Kampf verloren und hab mir die Pulsadern aufgeschnitten. Naja, trotz 1nem Gramm ASS wollte es nicht ausreichend bluten und ich bin dann spät nachts zur Notaufnahme und hab die Wunden versorgen lassen. Wahrscheinlich hatte ich es auch nicht ernsthaft vor, auch wenn ich das glaubte, sonst hätte ich ne überdosis GBL+Whisky+Schlaftabletten+Schlafen gehen mit Plastiktüte übern Kopf gewählt, was mit sicherheit funktioniert hätte. Zu den Problem meiner gescheiterten Ehe kommt die Krebsdiagnose meiner Mutter und die schwere Chemo, die sie im Moment macht. Ich hab jeden Tag Angst den Anruf zu erhalten, dass sie es nicht überstanden hat... Zudem bin ich arbeitslos und verschuldet. Ich weiß nicht, wie lange ich noch die Kraft finde das durchzustehen. Spätestens, wenn meine Mutter stirbt, bin ich mir sicher das es das gewesen ist. Naja, noch versuche ich alles um durchzuhalten. Wie gesagt habe ich das GBL noch rechtzeitig weggeschüttet und hab mir für morgen nen Termin bei meiner Hausärztin geholt um mich in psychiatrische Behandlung zu begeben. Aber meine Frau fehlt mir so. Heute war sie wieder kurz da, um noch ein paar Sachen zu packen und sie war total kalt zu mir. Ich weiß nichtmal, warum ich hier schreibe, helfen könnt ihr mir auch nicht, dass kann niemand. Den GBL-ENtzug hatte ich übrigens ohne ärztliche Hilfe im Alleingang geschafft, da der Suchtspezialist unserer Stadt das zeug nicht kennt und keine Experimente eingehen wollte in Bezug auf medikamentöse unterstützung. So habe ich dann warm entzogen mit der Hilfe meines besten Freundes und seiner Freundin (mit der ich vor langer Zeit mal meine Frau betrogen hatte... was aber alle beteiligten wissen und mir verziehen haben), die mir alle zwei Tage immer nur soviel GBL gaben, dass ich gezwungen war runter zu dosieren. Ich wollte es erst gar nicht wieder so schlimm werden lassen, deshalb habe ich auch die restlichen 350 ml am Montag weggeschüttet. Es geht mir zwar nicht sonderlich, da ich schon wieder leicht körperlich abhängig bin, aber im Vergleich zu den 5 Litern, die ich davor (nach 5 Jahren mit regelmäßigen und schwerer werdenden Entzügen) am Stück konsumiert habe, ist es halb so schlimm. Bin ja bei meinem letzten Entzug vor ca 3,5 Monaten ins Delirium gefallen und hatte einen epileptischen Anfall deswegen, der mich fast umgebracht hätte. Rückblickend, wäre es wohl das beste gewesen, wenn er es getan hätte...
 
Traumland-Faktotum



dabei seit 2008
1.157 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 17.08.11 18:49
Deine Geschichte ist grausam und ich bedauere ,was dir widerfahren ist !

Trotzdem-oder auch gerade deshalb finde ich es toll dass du sie hier nieder geschrieben hast!
Es braucht schon eine Menge Mut um einem Forum voller "eigentlich fremder" Menschen eine so persöhnliche Erfahrung zu offenbaren! Und ich glaube- und hoffe, es hat auch dir ein wenig Linderung verschafft, alles mal loswerden zu können ? !

Mit dem wegkippen des GBL `s hast du auf jeden Fall das einzig korrekte für dich getan !

Und villeicht besinnnt sich deine Frau ja noch einmal, wenn sie sieht , das du mit der Substanz längerfristig gebrochen hast.

Ich wünsche dir auch insbesondere für deine kranke Mutter alles erdenkliche an Kraft und Durchhaltevermögen, berichte doch- wenn es dir möglich ist, weiter hier wie es dir ergeht .


~Das gefährlichste aller Rauschgifte ist der Erfolg. ~

William Franklin

Mens agitat molem !
Abwesender Träumer



dabei seit 2008
67 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.08.11 03:48
zuletzt geändert: 18.08.11 15:24 durch Dr Polytox (insgesamt 3 mal geändert)
jetzt, gerade wünschte ich, mal wieder, dass ich nicht alles weggekippt hätte... da ich nach dem Whisky-Rausch von gestern Abend erwacht bin und nicht mehr schlafen kann, respektive mich ziemlich scheiße fühle. Naja, ich kipp nochmal nen Whisky nach und versuch die nacht, möglichst schlafend zu überstehen...

PS: hab gerade herausgefunden, warum ich meine online-Aktivität gestern Abebd so plötzlich einstellte. Zum einen, wegen der nötigen Bettschwere, die mir der Whisky bescherrte und offensichtlich, weil mir papers und filter ausgingen^^, ein Umstand, der sich durch kurze Recherche in meinem Rucksack hätte beheben lassen^^

Hallo nochmal, ich hab meinen Arzt Termin verpennt, werd aber zu 16 Uhr trotzdem hin. Meine Frau rief vorhin an und war etwas aufgebracht, weil ihre Eltern (die damals die Kaution für die Wohnung hinterlegt haben) angerufen wurden, von der Wohnungsverwalterin, die heut Vormittag Zwischenabnahme machen wollte (die gemeinsame Wohnung ist gekündigt, aber ich wohne noch darin) und niemand angetroffen hat. Kunststück, wenn sie unangemeldet vorbei schneit und ich noch penne. Vor allem wußten weder ich noch meine Frau was von dem Termin, geschweige denn ihre Eltern. Naja, lange rede kurzer Sinn, sie ist während des Gesprächs etwas lauter geworden, was mir allerdings nichtmal so sehr auffiel und sie hat mir etwas später ne sms geschrieben und sich dafür entschuldigt... Ich kann es immer noch nicht fassen, denn ich hätte es verdient, wenn sie mir ne Axt zwischen die Augen treibt, für das was ich ihr angetan habe.

PPS: die Axt würde ich sogar noch stellen.
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2008
67 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.08.11 15:42
@Fjoozel

danke für die aufbauenden Worte. In der Tat hat es etwas geholfen es mal niederzuschreiben. Das letzte was ich handschriftlich schrieb, war mein Abschiedsbrief und der war alles andere als ne Glanzleistung. Vielleicht hab ich es auch deshalb nicht zuende gebracht. Meine Frau hat übrigens gerade noch ne sms geschrieben und angeboten, morgen, wenn sie noch ein paar Kartons packt, mit mir zusammen die Wohnung aufzuräumen. Mal ehrlich, wieso bekommt ein Riesenarschloch wie ich eine solche Traumfrau überhaupt? Das ist einfach nur unfair. Sicher ich konnte meine Frauengeschichten nur noch mittels Terminplaner organisieren, als wir uns kennenlernten (und auch das hat teilweise nicht geklappt zitat: "hey, dass ist Anja... Ähm, ich heiße Tina... Ja, natürlich, war nur ein Test..."^^) Aber gerade deshalb hätte ich es verdient gehabt, auf dauer single zu bleiben. Damit wären alle zufrieden gewesen, aber nein ich verlieb mich und das schlimmste, sie sich auch in mich... Das einzige, was man ihr vielleicht ein bischen vorwerfen könnte ist, dass ich schon polytox und GBL-abhängig war, als wir uns kennenlernten. Doch von meinem besten Kumpel weiß ich, dass ich damals noch überzeugend als selektiver Polytoxikomane auftrat und erst vor ca einem Jahr zu nem richtigen Junkie wurde.
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2010
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1 Tripberichte

  Geschrieben: 25.08.11 10:28
So mal zwischendurch:
Sind jetz fast wieder 14 Tage ohne Alkohol vergangen. Habs letztes Wochende richtig einfach mit Kratom überstanden. Werde aber trotzdem weiterhin Partys meiden und hoffe das es so einfach wie bis jetzt bleiben wird. Habe echt nur Verlangen danach, wenn ich weiß alle trinken jetzt und es wird dann gefeiert :S
Und wenns dann mal wie letztes Wochende etwas ruhiger bleibt, ist es total easy es zu lassen.
In mir schlummert einfach n Partytier welches durch den ALkohol erweckt wird :D
Deswegen mag ich es so zu trinken und feiern zu gehen.. Weiß aber echt nicht wie ich es regeln soll, wenn bald wieder jemand Geburtstag hat. Alle trinken, haben Spaß und tanzen und ich denk mir wieder ich verpass was ohne -.-
Schon traurig das ich das alles nur mit Alkohol kann. Bin dann ein anderer Mensch irgendwie : /
°_°
» Thread-Ersteller «
Traumland-Faktotum



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4 Tripberichte
2 Langzeit-TB
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  Geschrieben: 25.08.11 15:10
Hallo liebe Freunde und Ldtler,

habe mich ja eine geraume Weile schon nicht mehr hier zu Wort gemeldet, aber wo ich eben von Alkohol lese: Eine Freundin hat ein manifestes Alkoholproblem und ich habe sie vor kurzem in eine Uniklinik eingewiesen wo sie recht progressiv vorgehen (anders als in vielen sonstigen Entzugskliniken oder Psychiatrien).

Sie nimmt nun Naloxon (Präparat Adepent) das ist (nicht off-label) sogar dazu Zugelassen das Craving bei trockenen Alkoholikern zu minimieren. Da ich darüber zunächst eher sehr verwundert bis skeptisch war (immerhin ist Naloxon ja der Opioid-Antagonist und hat mit dem GABAergen System (wo Alkohol ja hauptsächlich wirksam ist) nichts zu tun), habe ich ein Gespräch mit der behandelnden Oberärztin geführt. Nach langem ausweichen und erst nachdem sie merkte, daß ich da wohl auch kein normaler Laie bin, hat sie dann zugegeben, daß nicht geklärt ist, warum es wirkt - aber die Studienlage spricht für sich: 37% über Placebo - was doch schon recht beeindruckend ist. Auch soll es bei einem möglichen Rückfall diesen nicht so heftig werden lassen.

Wäre evtl. auch was für Dich Kratomisch - wenn ich Deinem Nick allerdings entnehme, daß Du wohl auch auf opioide Wirkungen stehst - damit wäre es dann leider natürlich auch vorbei.

Ich persönlich würde es zwar niemals nehmen - aber besagte Freundin macht damit gute Erfahrungen und scheint zufrieden. Nebenwirkungen sind verstärktes Schmerzempfinden und evtl. Schlaflosigkeit. Das Umgekehrte von Opis eben - daher mir auch eher unsympathsich. Aber wenn es hilft und man ein starkes Alkohol-Problem hat ist es vielleicht zu vertreten - entscheiden sollte das jeder für sich - wollte es hier nur einmal erwähnen, da die Erfolgquote doch recht beeindruckend ist.

Liebe Grüße an Euch

Toni
Ich blogge zum Thema Drogenpolitik:antonioperi.wordpress.com
Antonio Peri auf Facebook:www.facebook.com/antonio.peri.3956
Antonio Peri auf Twitter:twitter.com/PeriAntonio
Mein Youtube-Kanal: http://www.youtube.com/channel/UC87uh0MjSFR0gEsONgzObRg
Abwesender Träumer



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64 Forenbeiträge
1 Tripberichte

  Geschrieben: 28.08.11 17:12
Verstärktes Schmerzempfinden sowie Schlaflosigkeit find ich nicht so toll^^ Trotzdem sehr interessant!
Bin mit Kratom echt gut gegen den Alk angekommen und die Wirkung gefällt mir auch sehr, habe aber nichtsdestotrotz gestern wieder nach erneut 14 Tagen getrunken -.-
Habe irgendwie auch keine Hemmschwelle mehr in Sachen Drogen irgendwie, was mal überhaupt nicht gut ist.
Habe gestern Mittag 150mg Tramadol genommen und Abends/Nachts 150mg 4-FC mit viel Alkohol dazu konsumiert.
Informiere mich auch weiterhin über RCs und würde momentan auch wieder welche probieren, obwohl ich weiß wie ungesund das alles ist, besonders während meiner Iso-Therapie.
Ich hab echt keine Ahnung ob ich Schizo bin, da ich mir meist übelste Vorwürfe mache nach dem Konsum, aber z. B. gestern und heute einfach wieder die "Scheissegal-Stimmung" habe.
Das ist ein laufender Wechsel zwischen bereuen und drauf scheissen. Weiß echt nicht was los ist und wie ich handeln soll.

°_°
Traumland-Faktotum



dabei seit 2008
1.157 Forenbeiträge
1 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 28.08.11 17:42
Na ja im "schlimmsten" Fall am besten in helfende Hände (Entzug)begeben !
~Das gefährlichste aller Rauschgifte ist der Erfolg. ~

William Franklin

Mens agitat molem !
Abwesender Träumer



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99 Forenbeiträge
3 Tripberichte
1 Langzeit-TB
6 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 29.08.11 02:36
Hallo, ich geb mal mein kleines Bierchen mit in die Suppe!
Manche kennen mich und meine seltsamen Geschichten vielleicht schon, aber ich stehe momentan in einer größeren Krise mit mir selber.
Ich hatte durch Psychedelika irgendwie komplett alle Gefühle von Langeweile verloren, aber das hielt nicht lange, weil mich meine Familie in den letzten zwei Monaten öfter genötigt hat, in die Psychatrie zu gehen. Ich hatte in der Zeit auch sehr viel konsumiert nach einem Muster, dass sich bei mir inzwischen schon seit Februar hält. Es bedeutet für mich aufs Jahr umgerechnet jedes zweites Wochenende eine neue Substanz kennenzulernen. Ich war in den ersten zwei Wochen auf der offenen Psychatrie sehr guter Laune und sehr enthusiastisch und clean. Allerdings kam dann für mich die alte Langeweile und das Bedürfnis, Prallheit zu erleben, zurück. Das hat sich dann darin geäußert, dass ich mir Ether zulegte, für welchen ich ein stärkeres Craving entwickelt hatte. Ich hatte bisher nur Craving nach Tabak, Gras, Kratom, Keta, 4FA oder 4MMC. Aber das war für mich eine unangenehme Zeit, weil ich mich von leichter Verfügbarkeit täuschen hab lassen und der Ether gewisse psychische Belastungen mit sich brachte. Wenig später lernte ich auch das erste Mal Opium kennen, dessen Rausch ich sogar schon auf meinem Zimmer in der Psychatrie mit ganzer Lust auslebte. In der Psychatrie wuchs auch mein Verlangen nach Tabak aufgrund der Langeweile dort, da ich mich nach kurzer Zeit nicht mehr in der Lage wähnte, mich auf die anstehenden Klausuren vorbereiten zu können.

Inzwischen hab ich sechs Tage hingebracht, in denen ich nur geraucht und gekifft hatte. Gestern hatte ich eine Schulung für meine erhoffte, zukünftige gewerbliche Tätigkeit. Da hatte ich schon wieder gezogen, obwohl ich erst das Wochenende zuvor nach ein oder zwei veramphten Nächten Suizid-Phantasien hegte. Ich hab heute ebenfalls gezogen und wundere mich, weshalb ich, obwohl mir die Nüchternheit selbst nach dem leichten Trauma, entgegen aller Rationalität und Autorität zu einem Psychatriebesuch gezwungen zu werden. Der Zwang bestand allein aus meiner Einwilligung. Man hat mich dazu gebracht, mich dem geringsten Widerstand zu fügen.

Ich hätte jetzt eine Frage an alle: Kann man es so einstufen, dass ich momentan einfach nur sehr rauschgeil bin? Ich hab schließlich erst letzten Monat angefangen, regelmäßig zu rauchen, auch mal mehrere Male am Tag. Irgendwie stellt sich bei mir schon so eine eklige Demut ein, dass ich mich gegenüber der simpelsten Substanz nicht beherschen kann. Sollte ich an diesem Denken festhalten oder positiver denken?

Über Rückmeldungen freu ich mich sehr weil ich sehr durch bin!!!
LG
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2010
419 Forenbeiträge
16 Tripberichte

  Geschrieben: 29.08.11 13:25

Knuxler schrieb:
Hallo, ich geb mal mein kleines Bierchen mit in die Suppe!
Manche kennen mich und meine seltsamen Geschichten vielleicht schon, aber ich stehe momentan in einer größeren Krise mit mir selber.
Ich hatte durch Psychedelika irgendwie komplett alle Gefühle von Langeweile verloren, aber das hielt nicht lange, weil mich meine Familie in den letzten zwei Monaten öfter genötigt hat, in die Psychatrie zu gehen. Ich hatte in der Zeit auch sehr viel konsumiert nach einem Muster, dass sich bei mir inzwischen schon seit Februar hält. Es bedeutet für mich aufs Jahr umgerechnet jedes zweites Wochenende eine neue Substanz kennenzulernen. Ich war in den ersten zwei Wochen auf der offenen Psychatrie sehr guter Laune und sehr enthusiastisch und clean. Allerdings kam dann für mich die alte Langeweile und das Bedürfnis, Prallheit zu erleben, zurück. Das hat sich dann darin geäußert, dass ich mir Ether zulegte, für welchen ich ein stärkeres Craving entwickelt hatte. Ich hatte bisher nur Craving nach Tabak, Gras, Kratom, Keta, 4FA oder 4MMC. Aber das war für mich eine unangenehme Zeit, weil ich mich von leichter Verfügbarkeit täuschen hab lassen und der Ether gewisse psychische Belastungen mit sich brachte. Wenig später lernte ich auch das erste Mal Opium kennen, dessen Rausch ich sogar schon auf meinem Zimmer in der Psychatrie mit ganzer Lust auslebte. In der Psychatrie wuchs auch mein Verlangen nach Tabak aufgrund der Langeweile dort, da ich mich nach kurzer Zeit nicht mehr in der Lage wähnte, mich auf die anstehenden Klausuren vorbereiten zu können.

Inzwischen hab ich sechs Tage hingebracht, in denen ich nur geraucht und gekifft hatte. Gestern hatte ich eine Schulung für meine erhoffte, zukünftige gewerbliche Tätigkeit. Da hatte ich schon wieder gezogen, obwohl ich erst das Wochenende zuvor nach ein oder zwei veramphten Nächten Suizid-Phantasien hegte. Ich hab heute ebenfalls gezogen und wundere mich, weshalb ich, obwohl mir die Nüchternheit selbst nach dem leichten Trauma, entgegen aller Rationalität und Autorität zu einem Psychatriebesuch gezwungen zu werden. Der Zwang bestand allein aus meiner Einwilligung. Man hat mich dazu gebracht, mich dem geringsten Widerstand zu fügen.

Ich hätte jetzt eine Frage an alle: Kann man es so einstufen, dass ich momentan einfach nur sehr rauschgeil bin? Ich hab schließlich erst letzten Monat angefangen, regelmäßig zu rauchen, auch mal mehrere Male am Tag. Irgendwie stellt sich bei mir schon so eine eklige Demut ein, dass ich mich gegenüber der simpelsten Substanz nicht beherschen kann. Sollte ich an diesem Denken festhalten oder positiver denken?

Über Rückmeldungen freu ich mich sehr weil ich sehr durch bin!!!
LG



Keine Ahnung, ich habe mich durch meine depressiven Verstimmungen immer verleiten zu lassen schon bei dem Anflug von schlechter Laune zu kiffen und zu trinken, das über mehrere Jahre.

Am Ende ist alles nur noch schlimmer geworden, ich denke auch das du Rauschgeil bist aber das kann ganz schön schnell zur Gewohnheit werden und dann kann man nicht mehr ohne.

Ich saufe immer noch viel zu viel, kiffen hab ich nur wegen meiner Angststörrung aufgehört, sei da vorsichtig, die Geister die man ruft wird man nicht mehr los, man kann sie nur ignorieren was ganz schön anstrengend ist.
 

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