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LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Politik & Justiz » schnelltests verweigern - warum?


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AutorBeitrag
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 22.07.06 03:32
hi,

da ich gerade mein erstes erlebnis mit der polizei als fahrer hatte und zum glück nur einen promillie-test machen musste, wollt ich mal wissen wie das mit den schnelltests für andere drogen aussieht.

überall wird ja geschrieben, dass man jegliche schnelltest verweigern soll. aber ist es nicht egal, ob man nach einem positiven schnelltest zur blutabnahme mitgenommen wird oder einfach sofort, weil man den schnelltest verweigert?

bleibt sich doch eigentlich gleich, oder ?
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 22.07.06 06:17
zuletzt geändert: 22.07.06 06:20 durch Psycraft (insgesamt 1 mal geändert)
Verweigern sollte man sie weil sie erstens ziemlich sicher was finden wenn du Extasy oder Pep usw. genommen hast und zweitens auch auf Sachen wie Mohn usw. reagieren also nicht sicher genug sind um so etwas zu testen (meiner Meinung nach)

Ich würds jedoch nie verweigern denn kooperation ist alles was die Polizei noch besänftigen kann. Am besten von Anfang an keine Verdachtsmomente aufkommen lassen. Alle Drogenfragen ruhig und souverän mit nein beantworten und sich keinen Mist ausdenken. Wenn man normal mit ihnen redet dann werden se dich wohl nicht so ohne weiteres testen. Vorausgesetzt man sieht es dir nicht gerade an das du voll druf bist aber dann solltest du ja eh nicht mehr fahren was natürlich das beste ist.
Nicht nur die Polizei will verballerte Leute von der Straße weg haben und das hat seinen Grund. Ich bin zwar auch meistens Fahrer aber wenn dann nur mit Pep und nach all den Jahren nehme ich Sachen die zum Zeitpunkt meiner Abreise nicht mehr wirken können.


Fairer Weise sei aber noch dazu gesagt, dass ich noch nie von der Polizei angehalten wurde...noch nie trotz 4 Jahre Füherschein- und Partykultur (liegt vielleicht am Corsa C ungetunt) Meine Tips rühren mehr vom menschlichen her und von den Erlebnissen die ich als Mitfahrer mit der Polizei hatte.
Zu spleenig um zu leben, zu selten um zu sterben.
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 22.07.06 08:21
kann ich mich anschließen. ausserdem ist es unverantwortlich auf substanzen die den körper und den kopf beeinflussen auto zu fahren.

was n kumpel von mir mal gebracht hat war das er meinte das er nicht pissen könnte wenn jemand zukuckt => ganz weit in nen wald gegangen, apfelschorle rausgeholt, im mund schön warm werden lassen => n paar tropfen innen becher. => nix passiert XD
to heroes, professionals, to those who protected the world from nuclear disaster. in honour of the 20-th anniversary of shelter object construction.
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 22.07.06 09:00
genau schnellteszter sind ausser dem die unzuversichtlichste nachweis option.
hab mal in der grow! nen bericht gelesen wo bei leuten (nichtkomsumenten) thc nachgewiesen wurde und um solche ein "missverstaendniss" zu vermeiden ,lehne am besten den test ab... tueten
Ich bin ich, aber da helfen Pillen...
Ⓐ! -★-⚑-
Freiheit heisst nicht machen zu koennen was man will.
Sondern nicht machen zu muessen was man nicht will.
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 22.07.06 12:01
erstma danke für die antworten. also das mit der ungenauigkeit leuchtet mir ein, ich hatte mir aber eher gedacht, dass es probleme mit dem gesetz geben könnte.

ich mein, man darf doch nicht jeden x-belibigen autofahrer anhalten und ihm ohne besonderen grund einen schnelltest aufbrummen? ich fand das bei dem promilletest schon etwas seltsam. der polizist meinte, er würde bei mir alkohol riechen, obwohl ich den ganzen tag keinen tropfen getrunken habe und auch mein auto ziehmlich penetrant nach burgerking gestunken hat :]
 
Abwesende Träumerin



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MSN
  Geschrieben: 22.07.06 12:28
@Smile; Vermutlich hat er glück gehabt,wenn die aus irgendwelchen Gründen das Zeug ins Labor weitergeschickt hätten,wärs garantiert rausgekommen.

@Muh; Evtl hat er seine eigene Fritte gerochen XD

LG
BIN NICHT OFT ONLINE ! :)
Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird zu leben!
Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.
e
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  Geschrieben: 27.07.06 15:02
einen schnelltest kann man aufgrund der hohen fehlerquote ablehnen.


das einzig positive in meinem leben war der drogentest
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 27.07.06 15:39

e schrieb:
einen schnelltest kann man aufgrund der hohen fehlerquote ablehnen.



habe keinerlei erfahrungen damit... angenommen, eine streife hält mich an, fragt, ob ich mit einem drogenschnelltest einverstanden wäre, und ich antworte: "nein, die sind doch sehr ungenau...", wie geht es weiter?!
Am 8. Tag, erschuf Gott die Drogen.
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 27.07.06 15:41

Doktor Columbus schrieb:

e schrieb:
einen schnelltest kann man aufgrund der hohen fehlerquote ablehnen.



habe keinerlei erfahrungen damit... angenommen, eine streife hält mich an, fragt, ob ich mit einem drogenschnelltest einverstanden wäre, und ich antworte: "nein, die sind doch sehr ungenau...", wie geht es weiter?!


dann gehts ab auf die Wache zum Bluttest!
" Schlafen ist Kommerz! "

++ Etwaige Rechtschreib- und Grammatikfehler in diesem Text sind gewollt und wurden hier mit Absicht versteckt. Wer sie findet, darf sie behalten. ++

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  Geschrieben: 27.07.06 15:42
Wenn aber ein Verdacht besteht, dass der Fahrer was eingebaut hat, dann darf er die Polizei ins KH begleiten. Das passiert auch, wenn der Drogentest positiv ist.

Am Besten ist es, wenn man erst gar nicht mit Drogen in der Gegend rumfährt, da ist man als Fussgänger eindeutig besser dran(gilt auch fürs Fahrrad, da ist der Lappen dann auch weg!). Ich versuch das jedenfalls immer zu vermeiden. Früher war ich auch dumm und bin mit meinem Zeug durch die halbe Welt gefahren, ohne mich um Bullen zu kümmern.

Man erregt bei den Bullen sehr schnell verdacht, wenn man angerissene Zigarettenschachteln oder Longpapers dabei hat. Wenn das Auto im Innenraum ungepflegt aussieht ist man evtl. auch dran. Jointstummel oder ähnliches sollte man nie im Autoaschenbecher ausdrücken, sondern gleich wegwerfen. Das soll jetzt aber nicht heissen, dass man dann während dem Fahren kiffen kann oder so, wenn man das beachtet. Das ist wirklich gefährlich und man weiss nie, was passieren kann.
Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit der Deutschen Justiz
Abwesender Träumer



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ICQ
  Geschrieben: 27.07.06 17:03
zuletzt geändert: 27.07.06 17:36 durch Mykophil (insgesamt 1 mal geändert)
Da kann ich doch gleich mal ne Geschichte erzählen die mir letztes Wochenende wiederfahren ist.

Ich bin mit nem Kumpel und 3 Mädels die er kannte übers Wochenende nach Amsterdam zum Campen gefahren. Ich war eigentlich nur der Fahrer und Veranstalter ( ich habe mit dem Kiffen vor 1 Monat aufgehört und auch nix anderes genommen ) Meine Mitfahrer haben in A-dam in den 2 Tagen bestimmt 40 Joints vernichtet, die waren also dauerbreit. Ich habe nicht einen Zug genommen und wurde auch noch ständig verascht, "wie kann man denn nach Amsterdam fahren und nicht kiffen?" egal weiter. Mein Lappen war mir wichtiger, ausserdem musste ich ja noch zurück fahren. Ich habe alle ausdrücklich und mehrmals daraufhin gewiesen nichts mit zurück nach Deutschland zu nehmen, weil sonst auch der Fahrer, also ich , mit dran ist. Es wurde mir versichert das nichts mehr da ist, das habe ich geglaubt. Schwerer fehler.

Die leute haben vor der abfahrt richtung Heimat nocxh eordentlich was durchgezogen und wir sind dann los. An der Deutschen Grenze mache ich nen Stopp zum Pinkeln und Beine vertreten. Während ich auch den Rastplatz fahre hängt sich ein streifenwagen der Autobahnpolizei hinter uns. Panik im Auto.

Ich wurde dann ganznormal überprüft ( Papiere und co ) dann sagten sie es riecht im Auto nach Cannabis und wir sollen das Zeug rausrücken sonst kommen die Hunde. Ich wurde gefragt ob ich mit einem Schnelltest einverstanden wäre, ich lehnte jedoch ab, dann wurden die Beamten etwas ungemütlich faselten was von Wiederstand gegen die Staatsgewalt und so. Sie würden sonst andere Seiten aufziehen und sich ne Blutprobe mit Gewalt holen. Ich habe dann zu gestimmt, weil ich ja weiter fahren wollte. Habe gepinkelt und der Test war wie erhofft NEGATIV nicht sehr eindeutig aber man konnte den TEST und KONTROLLSTREIFEN erkennen. Ich war vorerst aus dem schneider.

Dann wurde meinen Mitreisenden eine geringe Menge Cannabis abgenommen ( 2 Joints und etwa ein halbes Gramm ) Die Polizisten meinten ich kriege dafür auch ärger weil ich ja der Fahrer bin ( ich habe denen mehrmals gesagt das ich davon nichts wusste und alle darauf hingewiesen habe nichts mitzunehmen ) Mein Kumpels hat um die Mädels zu schützen gesagt es wäre alles seins. Wir würden wpohl ne Anzeige bekommen die dann aber eingestellt wird. Dann meinten sie noch was von aussergerichtlicherEinigung, das habe ich aber ned so ganz verstanden.

Ich habe auch noch mehrmals gefragt ob ich noch mehr zu befürchten hätte, ( meldung bei der Führerscheinstelle oder MPU oder Nachschulung ) sie meinten da wird nichts kommen. Ich hab jetzt nen bissle angst ob das wirklich stimmt, bin ja noch in der Probezeit.

Abschliessend kann ich sagen das ich eigentlich nichts illegales getan habe und wahrscheinlich trotzdem bestraft werde.

Wenn ich noch was vergessen habe hänge ich es später noch an.


Edit: Mir ist noch was eingefallen. Der Grund warum wir kontrolliert wurden war folgender, Silberner ( ungetunter ) Polo mit Sporttuning Aufkleber am Heck ( ja, meine Schwester fährt das Auto sonst immer und die findet es "cool" auf ein 53 PS Auto sowas aufzukleben, total albern ) Verspiegelte Heckscheiben ( meine Schwester wieder,lol ) 5 Jugendliche im Wagen und Bremer Kennzeichen. Die Beamten meinten, das wir die perfekte Zielgruppe sind, super.

Die beschlagnahmte menge Cannabis wurde nicht nachgewogen oder in irgenteiner ( von mir sichbaren ) Form notiert.

Nach der Ganzen Aktion musste niemand irgentwas unterschreiben.

Die Beamten haben noch versucht uns gegeneinander mit fragespielchen auszuspielen ( mal sehen vielleicht verplappert sich ja einer ) Nacher meinte der eine noch zu mir " Sie kenne3n sich anscheinend aus, denn sie weichen bei den entscheidenden fragen immer aus oder sagen garnichts." Tja wie gut das ich mich vorher im I-net schlaugemacht habe. Meine mitfahrerrinnen haben nur versucht ausreden zu finden die auch nur belächelt wurden.

Es kam mir auch so vor als ob sie traurig waren grade bei mir nichts zu finden, trotzabtasten und mehrmaliger aufforderund es doch preiszugeben, wer nix hat der hat nix.

Mykophil
E for Electro
Abwesende Träumerin



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  Geschrieben: 27.07.06 17:15
@Mykophil
Ich glaube nicht, dass Du was zu befürchten hast. MPU musst Du nur machen, wenn sie Drogen bei Dir bzw. im Blut/Urin gefunden hätten. Falls Du wirklich ne Anzeige bekommst, würd ich mir nen Anwalt nehmen. So was muss man sich schließlich nicht gefallen lassen. Du kannst doch nix für, dass die Leutz in Deinem Auto was dabei haben!

@muh
Den Drogenschnelltest sollte man immer ablehnen, da die einzelnen Substanzen im Urin länger nachweisbar sind als im Blut.
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2006
17 Forenbeiträge

  Geschrieben: 27.07.06 17:56
zuletzt geändert: 27.07.06 17:57 durch Zammraucher (insgesamt 1 mal geändert)
Den Drogenschnelltest sollte man immer ablehnen, da die einzelnen Substanzen im Urin länger nachweisbar sind als im Blut.

>>Falsch, in Blut und Urin sind die Substanzen gleichlang nachweisbar (Physiologie: Urin ist ein verdünntes Filtrat des Blutes!), anders ist es mit den vielerorts üblichen Schweisswisch-/Speicheltests.

Den Schnelltest abzulehnen ist jedermanns gutes Recht (ebenso, wie man auch den Promilletest, Pupillenanleuchten, Finger-Nase-Versuch etc. ablehnen kann!), von dem man auch Gebrauch machen sollte. Zum Bluttest wird man dann zwar mit einer gewissen (hohen) Wahrscheinlichkeit trotzdem mitgenommen, bei positivem Schnelltest jedoch absolut sicher!
Ansonsten gilt das schon Gesagte: Nicht akut unter Drogeneinfluß am Straßenverkehr teilnehmen, und vorallem keine Verdachtsmomente bieten ("kiffermäßige" äußere Erscheinung, dreckiges unaufgeräumtes Auto etc.).
In meinem Bekanntenkreis haben sich schon einige Fälle ereignet, bei denen der Fahrer durch Äußerlichkeiten den Verdacht auf sich gelenkt hat und nach positivem Bluttest den Führerschein abgeben musste (+MPU und allem Pipapo), obwohl er das letzte Mal einige Tage vorher gekifft hat (naja, solche Fälle wird ja nahezu jeder von Euch kennen...).
Wenn man wirklich (beruflich und finanziell) auf den Lappen angewiesen ist, ist es - traurig aber wahr - besser, das Kiffen völlig sein zu lassen...

 
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dabei seit 2006
483 Forenbeiträge
1 Tripberichte

  Geschrieben: 27.07.06 18:35
@Mykophil:
Dir wird höchstwarscheinlich nichts passieren, wegen Deinem Führerschein. Das was Dir passiert ist, ist auch mal einem anderen Passiert(also in etwa). Anfangs wurde die Person auch zur MPU herangezogen, aber sie hat dagegen geklagt und hat recht bekommen!
Das war so 2002. Ich habe nach dem Artikel im Internet gesucht, aber hab ihn leider nicht gefunden. Falls ich ihn finde, werde ich ihn hier posten.
Allerdings kann es sein, dass du Deinen Kumpel anzeigen musst, um Deinen Führerschein zu retten.
Aber beharre darauf, dass Du damit nichts zu tun hattest.
Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit der Deutschen Justiz
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dabei seit 2006
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  Geschrieben: 27.07.06 18:46



Lehnt man den Schnelltest ab, brauchen sie nur zu behaupten sie hätten begründeten Verdacht und sie können dich ins nächste Krankenhaus zu einer Blutprobe schleifen.

Ich glaube auch nicht, dass da noch was nach kommt. Für mich hört sich das alles so an, als hätten die Bullen das zeug hinterher selbst gepafft.

Was mich erschüttert, sind die faschistoiden, menschenverachtenden Methoden dieser Leute. Einen quasi zum Pissen zu zwingen und so....
 

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