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LdT-Forum » Drogen » Chemische Halluzinogene » LSD - Dosierung und Konsum


Seite (Beiträge 1 bis 15 von 927) »

AutorBeitrag
Ex-Träumer
  Geschrieben: 08.09.06 02:19
zuletzt geändert: 22.11.20 21:32 durch Neopunk (insgesamt 4 mal geändert)
hab im Urlaub mal wieder was zum Thema gelesen
Habe mir ja vorgenommen die Leute aufzuklären das niedrige LSD Dosen keineswegs ungefährlich sind, und meiner Meinung nach sogar sehr niedrige Dosen ein erhebliches Risikopotential haben. (Lese TB 7 Tage auf LSD) Da ich mit sehr hohen Dosen früher keine späteren Probleme hatte, jedoch 2 mal mit unglaublich niedriger Dosierung (ca. 5 und 10 Mikrogramm) voll auf die Schnauze gefallen bin, obwohl ich psychisch sehr stabil war (dies kann ich jetzt sicherlich sagen, weil ich nun auch die andere Seite kenne), abgesehen davon das jeder kleinere psychische wehwehchen hat.
Die folgenden Auszüge stammen aus dem Buch LSD Psychotherapie geschrieben von Stanislav Grof, und ich war selbst überrascht wie deutlich dies dort erwähnt wird. Ich kenne dies Buch zwar schon, habe vorher immer behauptet das Topographie des Unbewußten von ihm eindeutig vorzuziehen ist, bin aber heute der Meinung, dass man auch auf dieses Buch nicht verzichten kann, wenn man sich für Thema psychedelik interessiert.
Übrigens nachdem ich dies mit der Dosierung gelesen habe, hatte ich in der Nacht darauf einen Traum, in dem auf einer Party ein weiblicher Archetyp erschien, und alle auf der Party beeinflußte, außer mich, ich amüsierte mich nur über dieses Experiment, und erklärte später, das dies eindeutig psychedelische Beeinflussung war. Obwohl der Archetyp die ganze Zeit redete, mit offenem Mund, und ohne seine Lippen zu bewegen, wobei man Speichel im Mundinneren fließen sehen konnte, brauchte ich nach Aufwachen lange, bis ich mich an etwas erinnern konnte, was er sagte, und muß es noch obendrein vermuten. Vermeide jede Gewalt.
Dabei konnte ich mich sonst an alles im Traum sehr deutlich erinnern. Mir scheint es, als ob jeder nur das wahrnehmen konnte was für ihn bestimmt war, andererseits ist es aber auch oft im Traum so, dass man mehrere Identitäten annehmen kann. Ich habe früher viel mit Träumen gearbeitet, und halte diesen für wichtig. Ich habe ihn zum Glück stichpunktartig aufgeschrieben. Habe gerade mal drin rumgelesen, zu verrückt.

psycholytische Therapie = niedrige Dosierung, psychedelische Therapie = hohe Dosierung
Habe im Buch nochmal rumgeblättert, wegen genauer Mikrogrammangaben zu beiden Methoden, habe aber nichts gefunden. Ich weiß aber das bei psycholytischem vorgehen mit ca. 50 Mikrogramm gearbeitet wird, bei psychedelischer Anwendung wird zwischen 200 (300) - 1200 (1500) Mikrogramm gearbeitet. Eine Pappe dürfte so ca. 70 Mikrogramm enthalten. (mit 100 getränkt, LSD aber instabil, also ca. 70)

<b>LSD Psychotherapie (Thema Dosierung)</b>
Stanislav Grof schrieb:
Seite 156 Zeile 31-36
Ein anderer Aspekt der psycholytischen Therapie, auf den wir eingehen müssen, ist die Verabreichung niedriger und mittlerer LSD-Dosen im Vergleich zu den sehr hohen Dosen in der psychedelischen Behandlung. Auch wenn dies gängigen und naheliegenden Meinungen widersprechen mag, sind Sitzungen mit hoher Dosierung im allgemeinen viel ungefährlicher.

Seite 157 Z 11-19
Niedrige und mittlere Dosierungen aktivieren sehr wirksam die latenten Inhalte und bringen sie nahe an die Oberfläche, lassen jedoch zu, daß ein widerstrebender Patient vermeidet, sie voll zur Kenntnis zu nehmen und wirksam zu bearbeiten. Sitzungen dieser Art können in Übermüdung enden, mit dem Gefühl, daß etwas unerledigt geblieben ist, mit mancherlei unangenehmen emotionalen und psychosomatischen Nachwirkungen, mit anhaltenden Reaktionen oder prekärem emotionalem Gleichgewicht, die spätere "Rückblenden" begünstigen können. Im nächsten Kapitel werden wir einige Prinzipien und Techniken bei der Durchführung psychedelischer Sitzungen behandeln, die zu besserer Auflösung führen und die Häufigkeit anhaltender Reaktionen und Rückblenden verringen.

Seite 188 Z 36-38
Irgendwo zwischen 400 und 500 Microgramm scheint die Droge einen Sättigungspunkt zu erreichen; weitere Erhöhungen der Dosierung erziehlen kaum mehr eine zusätzliche Wirkung.


<b>LSD Psychotherapie (Thema Probleme und Komplikationen)</b>
Stanislav Grof schrieb:
Seite 178 Z 32-36
Auch die Intensität der psychedelischen Zustände sollte angesprochen werden; der Klient sollte darauf gefaßt sein, daß die Dimensionen dieses Erlebens voraussichtlich alles überschreiten werden, was er kennt oder sich im gewöhnlichen Bewußtseinszustand auch nur vorzustellen vermag. Obwohl sich die Intensität des Erlebens unter dem Einfluß einer hohen Dosis LSD in Worten nicht hinlänglich vermitteln läßt, kann ein solcher Hinweis dem Klienten doch Schrecken und Panik während der Sitzung ersparen.

Seite 179 Z 1-27
Situationen, die in LSD-Sitzungen am häufigsten zu Schwierigkeiten führen, sollten unbedingt im voraus besprochen werden. Die erste ist das Erlebnis, zu sterben, das manchmal so dramatisch, realistisch und überzeugend ist, daß der Klient es leicht mit einer echten Lebensgefahr verwechseln kann. Dies gilt besonders für die Begegnung mit dem Tod auf der perinatalen Ebene; hier können viele starke biologische Signale auftreten, die nicht nur den Klienten selbst, sondern auch einen unerfahrenen Beisitzer beunruhigen werden. Drastische Verfärbungen, anfallsartige motorische Aktivität, stoßweises Erbrechen, schneller und schwacher Puls und Schweißausbrüche, die das Todeserlebnis begleiten, können als sehr überzeugende Hinweise auf eine physische Krise wirken und dazu beitragen, daß deren symbolischer Charakter verkannt wird. In anderer Form vollzieht sich die Begegnung mit dem Tod auf der transpersonalen Ebene. Hier fehlt gewöhnlich der starke biologische Akzent und sie hat nicht die Form eines heftigen, lebensbedrohenden Anfalls. Der Schwerpunkt liegt vielmehr auf dem Spannungsverhältnis zwischen dem Verhaftetsein in der Welt und dem Wunsch, sie zu verlassen. Sie ist ein eher subtiler Prozeß und hat meist den Charakter einer relativ freien Entschließung. Was in den Sitzungen Probleme bereitet und mit dem Klienten vorher besprochen werden muß, ist hauptsächlich die perinatale Todesbegegnung. Es ist wichtig, dem Klienten klarzumachen, daß das perinatale Todeserlebnis im Zusammenhang eines Todes und Wiedergeburtsvorgangs auftritt und daß auf das vollkommene Nachgeben immer ein Gefühl der Befreiung folgt, während jedes Sichsträuben das Leiden nur verlängert.


Stanislav Grof schreibt aber auch, dass hohe Dosen LSD während der Wirkungsdauer bei unbeaufsichtigung sekundär sehr gefährlich sein können.
Weiter schreibt er, dass LSD Erlebnisse außertherapeutisch (in freier Natur) auch unvergessliche Erlebnisse sein können, man dann aber unter 100 Mikrogramm bleiben sollte.

Ich hatte mal geschrieben, dass man bei LSD mindestens 1/4, besser 1/2 Pappe nehmen sollte, ich erhöhe jetzt die Mindestdosis auf eine Ganze Pappe.
Weiter, keinen Alkohol, keine großen Aktivitäten (vermindern die Tripwirkung, erhöhen Komplikationen), keine großen Gespräche führen. Reden kann man Später noch genug. Bei hoher Dosierung, so meine Erfahrung, ist man automatisch ruhiger, wobei ich noch keine Pappe hatte, die hoch dosiert war.
Hab auch schon mal geschrieben, dass ich von Pappe als Trägermaterial nichts halte (wegen schnellerem Zerfall des Wirkstoffs). Wenn schon Pappe, dann sollte man sie direkt beim Herstellen in Kunststofffolie schützen, und mit Stickstoff füllen. Habe darüber historisches Material gefunden. Suche "grüne Kraft+heidelberger blitze" LSD, gelbe runde Trips (Pappe), interessante Geschichte.
(schade, link leider tot, geht aber vielleicht bald wieder, hab die geschichte gerade nochmal offline gelesen, krass. bei grüner kraft gibts aber noch ähnliches, hatte jedenfalls gerade was gefunden, aber noch nicht gelesen.

Heute scheint es nur noch Stümper zu geben, die LSD herstellen. Gerade solche Leute sollten, was Perfektion angeht, keine Kompromisse machen, und den Stoff zu schützen, und angaben zur Menge zu machen, dürfte das geringste Problem sein.
 
Kommentar von Neopunk (Moderator), Zeit: 22.11.2020 21:32

Titel geändert und nach oben verschoben

-> hier bitte diskutieren, wenn es um den Konsum von LSD geht <-

Titel angepasst
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 08.09.06 11:49
Gut zu wissen, dass die These auch wissenschaftlich untermauert ist!

Aber die Erkenntnis, dass die Wahrscheinlichkeit bei höheren Dosierungen von LSD oder Psilocybin auf einen schlechten Trip zu kommen kleiner ist, ist hier ja schon des öfteren aufgetaucht.

Allerdings gibt es bei Halluzinogenen, neben der Gefahr ein unschönes Erlebnis zu haben, den Problembereich der prädisposition einer psychichen Erkrankung. Hierbei ist es natürlich sehr fraglich ob der Konsument das diesbezügliche Risiko durch eine höhere Dosierung reduziert!
 
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  Geschrieben: 11.09.06 14:03

eldo6030 schrieb:

Stanislav Grof schreibt aber auch, dass hohe Dosen LSD während der Wirkungsdauer bei unbeaufsichtigung sekundär sehr gefährlich sein können.
Weiter schreibt er, dass LSD Erlebnisse außertherapeutisch (in freier Natur) auch unvergessliche Erlebnisse sein können, man dann aber unter 100 Mikrogramm bleiben sollte.

Ich hatte mal geschrieben, dass man bei LSD mindestens 1/4, besser 1/2 Pappe nehmen sollte, ich erhöhe jetzt die Mindestdosis auf eine Ganze Pappe.



Ich finde deine Rückschlüsse, die du aus der Lektüre ziehst etwas voreilig und kausal nicht richtig meiteinander verknüpft ... siehe die zitierte Passage oben.

Die meisten hier in diesem Forum werden LSD in ihrer Freizeitgestaltung benutzen ("recreational Drug use" - gibt leider keinen guten deutschen Begriff).
Das Umfeld, in dem die Droge genommen wird unterscheidet sich deutlichst vom Zimmer eines Psychiaters.

Im Freizeitgebrauch ist das allgemeine Ziel eines Trips möglichst viel Reizüberflutung mit möglichst wenig "Psychostress" - was bei hohen Dosen in der psychedelischen Therapie als wünschenswert ist (nämlich die Egoauflösung, da sie zur Befreiung bestimmter Belastungen führt), ist z.B. auf einer Party eher ziemlich lästig. Geschieht der LSD (bzw. Halluzinogen) Konsum aus hedonistischer Motivation heraus, dann wollen wir damit nicht die Abgründe und verborgenen Stellen unserer Psyche erkunden und Probleme lösen, sondern Spass haben oder einfach ein anderes Erleben - ein Feuerwerk der Sinne und auch eventuell Gedanken - jedoch in unbelasteter Form.

Aber generell ist es so: je höher die Dosis umso stärker werden generell Wahrnehmungen und Bewusstseinszustände registriert. Die Freizeitumgebung bietet oft so schon viel Anregung (in Form von jeglichen Sinnesreizen), bestes Beispiel einer solchen Umgebung ist eine gute Goa-Party.
Hier kann LSD deshalb in niedrigen und mittleren Dosierungen schon zu der gewünschten Reizüberflutung führen, die Persönlichkeitsstrukturen bleiben jedoch grösstenteils intakt, weshalb man sich entspannt auf den Trip einlassen kann.
In hohen Dosierungen ist wird die reine Reizüberflutung oft schon zu einer Überforderung, hinzu kommt dann die starke psychedelische Wirkung, und ehrlich gesagt hat es mir bisher nie Spass gemacht ego-aufgelöst orientierungslos in der Ecke zu hängen.
Bei niedrigen Dosierungen haben die Trips zwar oft einen unangenehmen Unterton (man hat das Gefühl halb in der Realität, halb in der Tripwelt zu hängen, sowas macht aggressiv. Umso mehr bei einer Therapiesession wo sich das Ego dann wehrt bestimmte Gedanken zuzulassen).
Aber bei hochdosierten Trips kanns halt schneller passieren dass man total überfordert ist und die Psyche auf ihre Art und Weise "Leck mich am Arsch" sagt und ein paar Sicherungen durchknallen - da freut sich dann die toxische Psychose, ein Opfer mehr zu haben.
Deshalb kann ich deine "Empfehlungen" hier auf den Freizeitgebrauch bezogen nicht unterstreichen und für gut heissen.
Im übrigen beeinflusst auch immer die eigene Vorstellung, wie ein Erlebnis sein kann, ein Erlebnis. Wer Angst vor hohen Dosen hat, aber sich bei niedrigen sicher fühlt, sollte nicht anfangen hohe Dosen zu nehmen nur weil ein spirituell angehauchter Psychiater scheinbar rausgefunden hat dass niedrige Dosen eher zu Komplikationen führen. Das würden sie nur bei Menschen, die an niedrige wie hohe Dosen LSD mit dergleichen Einstellung rangehen.
LSD & Psilocybin wurden z.b. in therapeutischer Dosierung früher auch erfolgreich als Mittel gegen Migräne angewendet - ohne psychische Nebenwirkungen.

so long,
Relaxed
"Wetter kann man wegdruffen"

(sagte einst ein guter Freund auf einem Mainfloor irgendwo auf diesem Planeten beim Schlammtanzen)
Ex-Träumer
  Geschrieben: 11.09.06 15:12
Kann zu Relaxed nur hinzufügen das neben Migräne auch bei Alkohlikern welche das AA Programm nicht einhalten konnten LSD-Therapie (in dem Falle in niedriger Dosierung) zu großen Erfolgen ohne Nebenwirknugen führt.
 
Abwesender Träumer



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4 Tripberichte

  Geschrieben: 11.09.06 15:34
@relaxed...

wenn man aber LSD lieber in einem ruhigen einsamen garten am See verbringt und ne egoauflösung erklärtes ziel der sitzung ist siehts wieder anders aus denke ich..
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 15.09.06 02:05
Ich selbst halte ca. 10 Mikrogramm für die gefärlichste LSD Dosis, dies möchte ich nochmal klarmachen. Vielleicht kann als Vergleich der Begriff Kontrast zum Verstehen helfen, bei Dosierungen von ca 10 Mikrogramm fehlt der Kontrast zum runterkommen, und das Thema welches der Trip angefixt hat, bleibt verstärkt an der Oberfläche, und beeinfußt weiterhin das empfinden. Wenn man Glück hat, dann verstärkt es sich in den nächsten Tagen von alleine, und wird so intensiv, als wenn man einen hochdosierten Trip intus hätte, wobei die Sache sich dann nur auf dieses Thema (bzw. coexsystem oder gar perinatale Matrix) konzentriert, und die Flexibilität eines echten LSD Trips nicht existiert, was heißt, dass so auf andere unbewußte Systeme nicht zugegriffen werden kann.
Es geht nicht darum, dass man auf niedrige Dosen eher einen schlechten Trip hat, meine (extrem) niedrigen Dosierungsversuche waren bei Drogenwirkung sehr interessant, besonders klar im denken, absolut selbstsicher, glücklich, sogar gelegentlich strahlend schön. Bei beiden Versuchen dieser Art existierte nicht eine Minute, wo ich Angst oder agressiv oder so gewesen wäre. Der Horror fing erst Tage später an, und dies ist die Gefahr auf die ich aufmerksam machen möchte.
Mit einer Halben oder einer Pappe vermindert man dieses Risiko meiner Meinung nach deutlich.

Bei psychedelischen Dosen (200-1200 Mikrogramm) sollte man auf gar keinen Fall größere aktivitäten einplanen, ich habe schon öfter darauf hingewiesen, dass man dies auf LSD nie machen sollte, aber auf gar keinen Fall bei hohen Dosen. Die Gefahr eines völligen ausklinkens halte ich dann für höher, als wenn Trip in sicherer Umgebung eingenommen wird. Grof hat auch mal geschrieben, wenn jemand auf LSD in die Räder der Psychiatrie gerät, kann ein lebenlanges Trauma zurückbehalten. Vielleicht ist heute aber das Wissen über Wirkungsweise dieser Droge besser, und Umgang mit kritischen LSD-Abfahrern kompetenter.
Da sich die Leute aber nicht darum kümmern, und anstatt LSD in sicherer Umgebung zu nehmen, lieber auf Achse gehen, habe ich dies
Grof schrieb:
Stanislav Grof schreibt aber auch, dass hohe Dosen LSD während der Wirkungsdauer bei unbeaufsichtigung sekundär sehr gefährlich sein können.
Weiter schreibt er, dass LSD Erlebnisse außertherapeutisch (in freier Natur) auch unvergessliche Erlebnisse sein können, man dann aber unter 100 Mikrogramm bleiben sollte.

auch mit eingebracht, aus dem Zweck, dass man niemals hochdosiert in der Gegend rumstolpern sollte.


Harry_Coin schrieb:
Allerdings gibt es bei Halluzinogenen, neben der Gefahr ein unschönes Erlebnis zu haben, den Problembereich der prädisposition einer psychichen Erkrankung. Hierbei ist es natürlich sehr fraglich ob der Konsument das diesbezügliche Risiko durch eine höhere Dosierung reduziert!



Ich bin überzeugt davon, dass bei sicherer Umgebung, und Ausschluß anderer toxischer Stoffe, dieses Risiko wirklich geringer ist. Zum einen ist der "Kontrast" erhöht, außerdem sollte man sich klarmachen, dass ein wirklich verursachter Schaden durch LSD, nicht Organisch bedingt ist, sondern rein psychisch. Die Hardware ist also noch OK, nur die Software spielt verrückt, oder es wurde ein grausames Programm installiert, welches vielleicht bisher nur für einige Sekunden oder Minuten in Aktion getreten war, nun aber die Hauptrolle zu spielen scheint, zudem verstärkt.
Selbst wenn man per computertomographie im Gehirn veränderungen sehen würde, so wäre dies vermutlich noch kein Beweis für eine wirkliche Organische Erkrankung, denn ich weiß selbst aus eigener Erfahrung, dass der Blutkreislauf völlig anders sein kann, und damit auch die Durchblutung, und dies soll organisch sein, verursacht durch ca 5 Mikrogramm ?? Grof beschreibt im Buch LSD psychotherapie 3 Fälle, wo nach schlechter Auflösung scheinbar rein Körperliche Leiden auftraten, in 2 Fällen davon hinzugezogene Fachärzte wirklich körperliche Erkrankungen feststellten, welche aber nach nächster LSD Einnahme, und Auflösung dadurch verschwanden. Beim anderen Fall ging es um einen schweren Schlittschuhunfall aus der Kindheit, wo nach anfixen durch LSD die Betroffene beim Laufen ihr Bein nachzog, außerdem Schmerzen im Genick, nach der nächsten LSD Sitzung waren die Schmerzen weg.
Jetzt wird auch deutlich warum Migräne durch LSD geheilt werden kann, wie Relaxed schreibt, man sollte aber nicht vergessen, dass es dann dadurch auch ausgelöst werden kann.

Ich selbst hatte mal auf hochdosiertem Trip ein unglaubliches Erlebniss (siehe LSD Transpersonal), danach dachte ich, dass diese Abfahrt sehr gefährlich war, und konnte mir dann auch vorstellen, dass man den Verstand verlieren kann. Dies sehe ich heute ganz anders, weil ich die Wissenschaft dahinter besser verstehe. Nach diesem Erlebniss fing ich an mit Bruchteilen eines Trips zu arbeiten, weil ich mich nicht mehr an einen ganzen herantraute, und dies brachte mir dann wirklich Schwierigkeiten ein.
Ein Trip kann noch so stark rüberkommen, ob Himmel oder Hölle, für psychische Folgekrankheiten, ist dies bedeutungslos. Man kann sich aber auch gegen einen hochdosierten Trip wehren, und die Wirkung dadurch sogar bis zur Nüchternheit runterfahren, dies so oder ähnlich macht auch hochdosierte Trips gefährlich (richtung bleibende Psychose), und nicht die stärke negativer Gefühle oder Panik. Die Ursache ist dann ähnlich wie bei einem niedrig dosierten Trip.

Es sollte auch kein Ziel bei der Einnahme von LSD geben, man muß sich dem hingeben, was hochgeholt wird. Ein richtiger Trip hat vermutlich ein Grundthema, dagegen dann anzukämpfen, weil man eigentlich was anderes erwartet hat, halte ich für gefährlich. Wer mit LSD anfängt hat noch nicht Zugang zu tief im Unbewußten liegenden Schichten, welche vermutlich eher Themagesteuert sind, wer also ein paar mal Pappe getestet hat, und meint Trips kontrollieren zu können, der weiß nicht wovon er spricht, dies nur so als ergänzung. Irgendwann kommt ein mächtiges Erlebnis, vermutlich wird man dann die Droge meiden, auch wenn das Erlebte himmlisch war.


Hallo Relaxed,

Wie du mit der Droge umgehst halte ich für gefährlich, anstatt darauf zu achten was aus dem Inneren kommt, versuchst du mit Reizüberflutung dein Bestes, dies zu verhindern.
Euphorie oder Spass kann man nicht erzwingen, meist verläuft ein Trip eh euphorisch, oder gar kosmisch, etwas in diese Richtung verbiegen zu wollen, was aber eigentlich unangenehm ist, haut nicht hin. Negative Erfahrungen haben auch ihre Bedeutung, und das auftreten solcher, sollte man vor dem Gebrauch psychedelischer Stoffe einplanen.

Schlafentzug in kombination mit Reizüberflutung ist bestimmt ein interessantes Experiment, dann aber ohne Drogen.


Relaxed schrieb:

Das Umfeld, in dem die Droge genommen wird unterscheidet sich deutlichst vom Zimmer eines Psychiaters.


Die LSD Therapie unterscheidet sich auch deutlich von anderen psychischen Heilmethoden, bzw Versuchen, die unterstützung ist vor allem die sichere Umgebung, die dir bei deinen bisherigen Drogenversuchen mit LSD, zumindest wie von dir beschrieben, fehlt. Bei Verinnerlichung (Kopfhörer, bzw Musik hören, + geschlossene Augen) macht die Drogenerfahrung praktisch alles alleine, du wirst weder vollgelabert, und auch soll nicht viel geredet werden, am besten gar nichts.
Bei dieser Art der Behandlung wird auch nicht auf etwas hingearbeitet wie man leben soll, alles klärt sich von alleine, denn psychische Probleme sind massive Gefühlsmuster, welche komplett aufgelöst werden können, Gedanken spielen nur eine untergeordnete Rolle, und entstehen sekundär. Viele Leute sind dadurch geheilt worden, die vorher jahrelang nicht im geringsten auf andere Heilmethoden ansprangen. Dies soll klarmachen wie mächtig LSD ist. Prinzipiell ist es kein Unterschied ob ein psychisch gestörter LSD therapeutisch verabreicht bekommt, oder jemand LSD zum experimentieren nimmt, es wirkt nur aufs Unterbewußtsein.

Außerdem muß ich mal sagen das ich es nicht so toll finde wie du über Grof schreibst. Ich hab zwar selbst LSD Erfahrung, diese wären aber zimlich bedeutungslos, wenn ich sie nicht mit Hilfe der Bücher von Grof aufgearbeitet hätte.
Ich bin überzeugt davon, dass seine Bücher noch über Jahrhunderte dazu benutzt werden, um LSD Erfahrungen zu verstehen und einzuordnen.
Ich hab mal was über Zerfall von LSD in einem anderen Buch gelesen, welches natürlich wissenschaftlich meßbar ist, aber es wurde auch der Versuch über Aufklärung unternommen, und man konnte deutlich erkennen, dass die Leute nun über was schreiben, was sie selbst nicht kennen können. Spekulationen stehen im Vordergrund!!

Zum Schluß möchte ich dir noch eine Bemerkung von Hofmann ans Herz legen, von dem ich früher dachte, dass er zwar LSD erfunden hat, aber selbst kein Experte sein kann, wie LSD genau wirkt. Mittlerweile hab ich meine Meinung geändert, hab mir auch überlegt, dass er ja für ein Pharmazieunternehmen gearbeitet hat, außerdem, wer so was erfindet, der verfolgt weitere Untersuchungen mit sicherheit ganz genau.

Psychedelika nimmt man nicht nur so aus Spaß, es ist ein sehr ernstes Experiment.

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übrigens den Bericht über die Heidelberger Blitze kann man noch über cache öffnen, jeder der sich für LSD interessiert, dürfte seine Freude daran haben.

 
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  Geschrieben: 15.09.06 05:01
zuletzt geändert: 15.09.06 05:02 durch Relaxed (insgesamt 1 mal geändert)

eldo6030 schrieb:
Ich selbst halte ca. 10 Mikrogramm für die gefärlichste LSD Dosis, dies möchte ich nochmal klarmachen. Vielleicht kann als Vergleich der Begriff Kontrast zum Verstehen helfen, bei Dosierungen von ca 10 Mikrogramm fehlt der Kontrast zum runterkommen,

Es geht nicht darum, dass man auf niedrige Dosen eher einen schlechten Trip hat, meine (extrem) niedrigen Dosierungsversuche waren bei Drogenwirkung sehr interessant, besonders klar im denken, absolut selbstsicher, glücklich, sogar gelegentlich strahlend schön. Bei beiden Versuchen dieser Art existierte nicht eine Minute, wo ich Angst oder agressiv oder so gewesen wäre. Der Horror fing erst Tage später an, und dies ist die Gefahr auf die ich aufmerksam machen möchte.
Mit einer Halben oder einer Pappe vermindert man dieses Risiko meiner Meinung nach deutlich.



Dann hast du dich vielleicht zu sehr von der Macht der Droge verunsichern lassen und versuchst diese Verunsicherung zu verdrängen, in dem du dich mit den Weisheiten und Erkenntnissen anderer identifizierst und damit erklärst warum es eben so kam wie es kam, anstatt deinen eigenen Weg zu finden. Gewiss braucht die psychedelische Forschung Gurus, deren wertvolle Erkenntnisse das allgemeine Bild und den Umgang mit Substanzen wie LSD prägen (so sehe ich z.B. Grof), aber sie braucht gewiss keine Prediger, deren Meinung als absolutes Wissen geheiligt wird. Das nimmt dem Konsumenten die Möglichkeit, seine Erfahrungen individuell zu analysieren und seine Schlüsse daraus zu ziehen.

Was ich speziell zur psychedelischen Therapie loswerden möchte, ist dass ich sie für einen Grossteil der Menschen, die fest in unsere westliche Gesellschaft eingegliedert sind, für ineffizient und sogar gefährlich halte.
Dass jeder Mensch in der Lage ist, mit Hifle von Psychedelika seine Probleme zu lösen, halte ich für eine Vision die weeeeeeit an der Realität vorbeigeht. Diese Realität ist ein Utopia, ähnlich wie der Weltfrieden. Es würde für viele Menschen einen ganz anderen Umgang mit sich selbst und ihrem Umfeld erfordern, was vielleicht noch möglich ist. Aber das Umfeld müsste auch anfangen anders mit ihnen umzugehen und vor allem müsste die Gesellschaft mit ihren Werten und Normen ganz anders strukturiert sein. Deshalb ist die psychedelische Therapie nur für wenige Menschen geeignet. Eine ganze Reihe von äusseren, schwer zu änderndenFaktoren erschweren es, dass eine psychedelische Therapie richtig greift und Erfolg hat.
Ich habe mit LSD meine Depression erfolgreich selbst therapiert bzw. damit wegtherapiert, habe also Erfahrung damit. An diese Erfahrung habe ich mich jedoch nur rangetraut, weil ich die Grundüberzeugung hatte, zu den Menschen zu gehören, denen dieser Approach etwas bringt und dementsprechend unabhängig von erschwerenden Umweltfaktoren ist.

Generell zu Ego-Auflösungen:
Eine Ego-Auflösung bringt mir vor allem ein besseres Verständnis über die Welt, über das was sie zusammenhält, warum sie zusammenhält, und über mich als "bewusstes Wesen", nicht über mich als Person, die eben in dieser "Realität" lebt - denn genau letzteres fällt ja bei einer Egoauflösung weg. Ich hatte diesbezüglich eine sehr intensive Erfahrung, dich ich durchaus als spirituelle Erleuchtung bezeichnen würde. Diese Erfahrung musste ich nur ein einziges Mal für mein Leben machen und die daraus gewonnenen Eingebungen und Erkenntnisse werden mich mein ganzes Leben lang begleiten. Dieser Trip war so allumfassend, was mein Bewusstsein betrifft komplett klärend, dass ich in diese komplett gesättigt und balanciert bin. Bei dieser Erfahrung habe ich auch gelernt zwischen Bewusstsein, Geist und Ego zu diskretisieren.
MIr haben Psychedelika nie direkt dabei geholfen zu wissen, wie ich leben sollte. Sie haben mir nur geholfen, zu ergründen welche Bestimmung ich habe. Mich besser zu verstehen. Die Welt in der ich lebe besser zu verstehen, ihre Gesetze, ihr Wirken, was es bedeutet Teil des Ganzen zu sein. Daraus wird mir bewusst was das Sein ausmacht. Der "bewusste" Teil meines Seins spielt sich meistens in einer auf vier Dimensionen beschränkten Realität ab. Ein Grossteil der existenten Probleme von Menschen bleiben auch eindeutig auf sehr konkrete Dinge beschränkt. Zur Lösung dieser Probleme, bestimmte Dinge in meinem Leben praktisch zu ändern, hat mir MDMA als Unterstützung immer viel mehr geholfen als LSD und Psilocybin, da bei MDMA der Selbstbezug intakt bleibt und dieser Selbstbezug ja in unserem Alltagsleben auch oft sehr notwendig ist.


Zitat:

Euphorie oder Spass kann man nicht erzwingen, meist verläuft ein Trip eh euphorisch, oder gar kosmisch, etwas in diese Richtung verbiegen zu wollen, was aber eigentlich unangenehm ist, haut nicht hin. Negative Erfahrungen haben auch ihre Bedeutung, und das auftreten solcher, sollte man vor dem Gebrauch psychedelischer Stoffe einplanen.

Da sich die Leute aber nicht darum kümmern, und anstatt LSD in sicherer Umgebung zu nehmen, lieber auf Achse gehen, habe ich dies




Ich habe nie gesagt dass negative Erfahrungen bedeutungslos sind. Jede Erfahrung hat ihre Bedeutung, ganz unabhängig von ihrer Interpretation.
Es ging hier auch nicht um meinen Umgang mit der Droge, sondern um den Umgang von LSD, wie er in manchen Subkulturen die Regel ist (und derer ich gewiss Teil bin): Dort wird LSD definitiv ausschliesslich zum Spass konsumiert und Spass ist definitiv eine Lebensweise zu sich selbst zu finden, herauszufinden was einem wichtig ist und was nicht.
Egal, für wie unsinnig du es hältst dass es Leute gibt die hochdosiert auf Partygehen. Realität ist: es gibt diese Leute, und wenn diese Leute in einem ungeeigneten Umfeld mit Dingen konfrontiert werden, die im Moment unpassend sind, dann halte ich es nicht für richtig dass man sich "auf alles einlassen muss was gerade hochkommt". Das sollte lieber zu einem günstigeren Zeitpunkt geschehen, wenn man wirklich dazu in der Lage ist.

ch habe noch nie bei niedrigen Dosen tage später einen Horror bekommen oder hatte das Gefühl das in mir vorhandene Probleme dann intensiviert wurden und die Lösung in noch weitere Ferne rückte. Ich kenne auch genug Menschen, die LSD konsumieren obgleich sie "Probleme" haben und bei niedrigen Dosen nicht ein paar Tage später abkacken - im Gegenteil. Weil oft reichen schon minimale Kontraste aus, um etwas zu erkennen, während starke Kontraste manch einen überfordern. Ich halte es für gefährlich unabhängig vom Wissen über die individuelle Belastbarkeit zu sagen "bei niedrigen Dosen fehlt der Kontrast". Menschen sind verschieden, und deshalb streube ich mich davor dass Wissen von Forschern uneingeschränkt auf jeden Menschen zu beziehen und halte das für höchst bedenklich.


Zitat:

Psychedelika nimmt man nicht nur so aus Spaß, es ist ein sehr ernstes Experiment.



Würde dein Leben ohne Spass Sinn machen?

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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 18.09.06 18:17
Warum meinen eigentlich viele der "ernstahfteren" psychedeliker ( zu denen ich mich ja auch irgendwie zähle) das man aus spaßtrips nichts lernen kann? Bzw. das Spaßtrips nicht bedeutsam sein können, Augen öffnen usw.

Ich denke ein LSD Trip macht Spaß und ist bedeutsam...

Vielleicht würd ich es eher Freude nennen als Spaß...
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 18.09.06 21:49
smile Hallo, ihr schreibt ja lange Beiträge. Laßt Euch von einem weiteren alten Hasen etwas dazu sagen:
Für Anfänger oder Suchende (für die das Thema zeimlich wichtig sein kann, aber auch sonst) vielleicht etwas langwierig sich dadurch zu arbeiten. Doch es ist ein wichtiges Thema und ich finds gut, daß ihr das macht. Bin neu im Forum und wollte vor wenigen Tagen schon mal was schreiben. Ich kann auch gerne lange Texte mit viel Sinn gut schreiben. Im Moment mag ich aber nicht auf alles so genau eingehen. Müßte mir alle Beiträge ausdrucken und durcharbeiten. Dennoch wird dieser Text nicht so kurz.

Ich bin jetzt 50 Jahre jung geblieben und damals mit ca. 17 Jahren angefangen mit psychelelischen Erfahrungen. Schon da hielt ich es immer für sehr wichtig sich um set und setting zu kümmern. Also die inneren und äußeren Umstände sollten passen zu der Dosierung und dem Vorhaben. Sei es, daß man zum Spaß wachsen will(oder anders formulert: man macht es zum Spaß und wächst automatisch daran. Vorausgesetzt natürlich die Weltanschauung fördert dies, sonst wächst man halt weniger daran) , oder daß man irgendeinen Wert oder Ziel ins Auge faßt.
Auch bei Zielsetzung muß man nicht daran festhalten, aber man hat ein Gerüst was einen leitet für Orientierung.
Ein Vorhaben kann vieles fördern - meine ich.
Denn man ist ja (wie auch die weisen Schriften sagen) relativ beeinflußbar. Also kann man sich selber beeinflussen in welche Richtung die Erfahrungen und Erkenntnisse gehen sollen. Dazu kann man sich - wie bekannt ist - z.B. tiefsinngie Texte bereitlegen oder bei der Musikauswahl sorgfältig sein, Störungen durch Besucher vermeiden usw.

In den ersten Jahren früher zog ich es vor, volle Dosierungen zu nehmen. Bei starken Mikros vielleicht auch mal nen halben. Die Abstände zwischen den Erfahrungen waren dann meistens relativ lang. Einige Wochen oder Monate. Denn man wollte lieber alles verarbeiten und nach und nach etwas davon in den Alltag integrieren. Schon im Alter von 19 Jahren begann ich autodidaktisch mit Zen-Meditation im vollen Lotussitz, was ich dann 13 Jahre täglich relativ intensiv praktizierte und spirituelle Weisheit verschiedener Richtungen zusätzlich studierte und manchmal sogar auch noch praktizierte. (verschieden Yoga, Schamanismus usw.)
Im Laufe der Jahre gab es Phasen wo mein Körper sich an LSD gewöhnt hatte, wo es paßte auch öfter mal kleine Dosierungen zu probieren.
(im Sinne von Bhagwan, der da meinte man müsse den Körper darauf einstellen und dran gewöhnen wenn man öfter hintereinander regelmäßig LSD nehmen will),
bzw. in der Zeit war überhaupt Interesse bei mir persönlich dafür entstanden. Das fand ich sehr angenehm und interessant. Es geht hier um Mengen von halbe, viertel oder achtel. Auch bei Pappen gab es immer mal welche die stark dosiert sind (und im Kühlschrank einigermaßen haltbar), so daß ein viertel noch brauchbar ist.
Ab einem halben habe ich mich meistens lieber zurückgezogen. Im Zimmer oder in der Natur. Achtel und viertel waren bei mir für Unternehmungen jedwelcherArt brauchbar. Das Bewußtsein und die Wahrnehmung ist erweitert. Man ist mehr eins mit sich selber. Man ist wach, energetisirt und inspierirt.
Ich hatte nie irgendeinen negativen Trip, egal bei welcher Dosierung. Aber ich wußte intuitiv und durch Erfahrung, für welche Situation ist welche Dosierung passend.
Die Droge selber ist immer nur zu mir gekommen in Situationen wo ich ein gutes Gefühl zum Lieferant hatte.
Niemals würde ich unter zweifelhaften Umständen etwas annehmen.
Bei Dosierungen von 3 ganzen Mikros (gesamtca. 1200 Einh.) auf einer kl. open-air Veranstaltung in Berlin vor vielen Jahren war ich egolos, schwebend vielerorts zugleich. Ein mystisches Erlebnis. Allerdings waren 3 Tage lang meine Autoschlüssel verschwunden, bis mir dann endlich jemand im Cafe sitzend damit gewunken hat.
Normalerweise war es früher eher so, daß ich bei einem starken Mikro ( die Sorte mit ca. 800 Einh.) oder manchmal schon bei einem halben, ca. eine Stunde nach der Einnahme im vollen Lotussitz meditiert habe, um die Energie besser lenken zu können. Danach war ich zu allem fähig, was ich für richtig hielt. Ohne meine persönliche Meditationsmethode anzuwenden jedoch, wäre es mir dann manchmal lieber gewesen z.B. zu Hause zu bleiben, was ich bei solchen Dosierungen sowieso meistens zu tun pflegte.
Zum Thema: In der freien Natur
Meiner Meinung nach hängt bei dieser- für manche riskanten - Droge vieles von der Persönlichkeit des Benutzers ab. Man muß es sich zutrauen. Dort in der Natur eine größere Dosis zu nehmen. Man sollte auch etwas wissen was man will, an diesem Tag - und überhaupt.
Unvorhergesehen Geschehnissen kann man aus dem Weg gehen. Oder man kann die Kraft haben weise und dioplomatisch mit dem höheren Selbst zu reagieren, wenn schon das Ego nicht so viel in Funktion ist.
Eine meiner stärksten Erfahrungen (Einnahme einer DoppelMikroPyramide) in Marocko in einem abgelegenen Flußtal im Alter von 19 Jahren (als frischgebackener Zen-Meditations-Freak) allein. Sehr weitgehende Transzendenz erfahen - bis zum sehen des Fließens der Säfte in den Bäumen.
Auf den Partys
So ist es auch auf Partys. Sei es in Clubs oder auf open airs.
Jeder muß selber wissen was er sich in welcher Situation zutraut oder warum er irgendeine bestimmte Dosierung wählt. Ein Erfahrender kann ihm Ratschläge geben. Aber selber muß man entscheiden. Denn man trägt auch selber das Risiko. Man kennt seine inneren Abgründe selber am besten. Wer sich mit Selbsterkenntnis nicht so viel befaßt, der wird wenigstens ein Gefühl dafür haben. Und wenn er eigene Erfahrungen macht, dann wird es sich weiter entwickeln. Vorausgesetzt er hört wenigstens ein wenig darauf, was sein Körper/Geist und Seele im sagen wollen.
Ich finde man kann LLSD auch auf Partys nehmen - und sogar in verschiedenen Dosierungen. Jedoch lieber, wenn jemand schon genügend positive Erfahrungen damit hat.Aber: Viele können das nicht. Einfach so einfahren und nicht viel darüber wissen ist bei dieser Droge sowieso nicht angesagt.
Theoretische Studien und am besten noch einen persönlichen Führer zu Anfang wurden schon immer empfohlen und dringend angeraten.
Selber habe ich vor paar Jahren sehr gute Erfahrungen auf Goa-Partys gemacht. Dieses Umfeld hat nicht einfach nur Reizüberflutung wie kommerzielle Medien oder Werbung usw. sondern gezielte Atmospheren welche mit dem LSD harmonisieren. Genügend chillige (ruhige, entspannte) Rückzugsbereiche und viele positive Persönlichkeiten.
Dort ist der Wechsel zwischen Innen und Außen leicht erlernbar.
Schlußbetrachtung
Es kann also sein, daß es Menschen gibt, die aufgrund ihres Umfeldes und Freundeskreises, ihrer Interessen, ihrer Kindheit usw. Erfahrungen besser zu Hause, in der Natur oder auf einer passenden Party sammeln, oder mal hier und mal dort. Man sollte damit übereinstimmen, mit der Situation schwingen, zur richtigen Zeit am richtigenOrt sein.
Es kommt sehr viel individuell auf die Person an.
Man kann da nichts über einen Kamm scheren.
So ist es auch mit den Dosierungen.
Man kann allgemeine Ratschläge geben, welche Möglichkeiten es gibt, oder was empfohlen wird.
Und was für Erfahrungen man berichten kann.
Dann muß jeder selber sehen, ob und welchen Schritt er tun will.









 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 21.09.06 04:12
Hallo Tripping Fool,

Natürlich kann ein Trip auch so sehr bedeutsam sein, mein erster Trip (TB Hofmanns Zauberwelt) bezeichne ich selbst als für mich am schönsten erlebten Trip überhaupt. Ich habe praktisch im Glück gebadet, und alles war so einfach, locker und unkompliziert. Kein anderer kam in die Nähe der Quallität dieses Trips heran, und die meiste Zeit war ich draußen. Die Erfahrung war so intensiv, dass ich in den ca. 6 std. nur eine einzige Zigarette rauchte, und diese war die beste in meinem Leben. Vor staunen, so kann man sagen, vergas ich alles, bzw. alles andere war unwichtig.
Ich hatte dabei aber auch bemerkt, dass eine ungünstige Personenbegegnung (und der Typ war eigentlich noch ganz ok, nur mit komischer Art) ausreichen kann, um voll aus der Fassung zu kommen. Glücklicherweise konnte ich mich dieser Situation nach wenigen Sekunden entziehen.

Wenn ich auf meine Tripexperimente (ein Trip nehmen ist irgendwie immer ein Experiment) zurückblicke, dann tut es mir leid, dass ich lediglich nur bei einem Paper fast die meiste Zeit die Augen verschlossen hatte. Früher hätte ich übrigens jeden für verrückt gehalten, der so was vorgeschlagen hätte, denn natürlich möchte man Hallus erleben. Ergänzend muß ich aber dazu sagen, dass ich bei jeder genommenen LSD Pappe gar keine Hallus hatte! Ein Anfänger kann aber vermutlich durchaus auch auf niedrig dosierter Pappe Hallus haben, dies liegt daran, dass Psychedelik eine Art Entwicklungsprozess ist, der sich dauernd weiterentwickelt, und am Anfang oft Hallus in Form von Wellen, Verbiegungen, verzerrungen usw. produziert. Später, so jedenfalls meine Erfahrungen, sind Hallus viel weniger beteiligt, als man glaubt. Ich hatte LSD Erfahrungen, die mittel bis hochdosiert waren (Pappe zähle ich hier nicht mal mit), und wo fast keine Hallus vorhanden waren!
Deshalb vermute ich, dass bei geschlossenen Augen, dass gerade erfahrene auch viel leichter in optische Reize umgesetzt werden kann, und so die Gefühle durch Bebilderung besser erklärend sind, bzw. das man so viel einfacher erfährt wobei es eigentlich bei dem LSD erleben geht.
Ich selbst habe beim holotropem Atmen (Grof) Bilder gesehen, wo man mit geschlossenen Augen regelrecht erkennen konnte, dass diese direkt aus dem Unterbewußtsein kommen. Sie bauten sich in ca. 3 Sekunden von 0 auf volle Helligkeit auf, hielten sich dann ca. 3 Sekunden, und verschwanden wie sie entstanden. Ich war überrascht, dass es so was eigentlich gibt. Diese Bilder, die große Helligkeit haben können, und voll farbig sind (es gibt auch schwarz weiße, die manchmal aber nur ca. sekundenbruchteile dazwischenschießen), haben sich als spirituell sehr bedeutsam herausgestellt, und da bei so einer Veranstaltung auch andere Leute sind, und Bilder malen, kann man dies auch wirklich erkennen.
Augen zu hat aber auch noch vereinzelt wichtigere Bedeutung, nämlich wenns übel abgeht, und man zur Ablenkung Gegenstände bis ins kleinste studiert, nur damit die Zeit schneller vergeht. Dann ist es sehr wichtig das man die Augen verschließt, und nicht mehr ablenken kann. Grof berichtet von Leuten, die anfangen Grundrisse vom Gebäude zu erstellen usw.


Hallo Blütenduft,

Ich habe mich über deinen Beitrag sehr gefreut. Als ich hier zum ersten mal Tripberichte über LSD studierte, fragte ich mich, warum niemand von Erfahrungen über Pyramide oder Sternchen schreibt, denn viele haben doch sicherlich unglaubliches erlebt. Erstaunt bin ich, weil du ein bisschen Hintergrundinfo zum Thema Dosierung hast. Ich bin sehr interessiert wie schwarze Pyramiden und rote Sternchen dosiert waren. Als vergleich wäre auch die Dosierung der Jubiläumshofmänner interessant, habe zwar keinen genommen, interessiert mich aber. Ich fragte einen Freund, der alle drei Sorten kennt, er sagte, dass er von den Hofmännern mehr erwartet hatte, aber es könnte auch daran liegen, weil er schon lange vorher keine Trips mehr nahm, und es mit seinem Alter zu tun hat. Nach seiner Einschätzung waren die Pyramiden am stärksten, danach rote Sternchen, gefolgt von den anderen Mikros, die ich aber selbst nicht kenne.
Meine Vermutung ist, dass die Sternchen in der Dosierung schwankten, sie waren auch unterschiedlich stark gefärbt.
Wäre super wenn du was darüber schreiben könntest.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 28.09.06 17:50
Hallo Eldo 6030
Schneller konnte ich nicht antworten, denn ich komme mit dem Forum noch nicht so gut klar.
Die Beiträge über LSD waren immer wieder mal verschwunden in der aktuellen Übersicht. Bis ich dann merkte, dass ich über Log in und meine Beiträge gut da rein komme. Dann gibt es manchmal noch dieses technische Problem. Beim absenden meines neuen Beitrages kommt die Info: ich wäre nicht autorisiert. Dann bin ich vielleicht wieder ausgelogt nach dem langen Schreiben. Jedenfalls geht der Text verloren. Muss ihn jetzt noch mal auf Word schreiben und über kopieren und einfügen versuchen zu senden. Habe ihn einigermaßen noch mal hinbekommen – obwohl der erste even. ein klein wenig besser war.

Die Pyramiden fand ich auch mit am stärksten. So weit ich mich erinnere (es war ca. 1975) waren sie eher violett. Ich nehme an sie hatten eine volle Dosierung /das müssen so etwa 1200 Einheiten gewesen sein – und das kommt bestimmt selten vor). Ob jemand eine volle Wirkung hat, hängt aber wieder von einigen Faktoren ab. Ich glaube dass man z.B. mit etwas schwerem im Magen weniger spürt. Hingegen kann es nützlich und fördernd sein, wenn man even. nach Eintritt der Wirkung etwas leichtes ist. Z.B. Vitamine und Mineralien können helfen und verstärkend wirken. Man hat ja auch ein besonderes Gespür dann, was man braucht. Vorausgesetzt man hört auf seinen Körper und überwindet sich zum essen einer sinnvollen Kleinigkeit.

Bei den Sternchen kenne ich fast nur die schwarzen. In einem Zeitraum vor ca. 5 – 10 Jahren und länger her. Die müssten irgendwas um die 200 Einheiten haben. (Plus/Minus und Schwankungen halte ich meistens für möglich).
Außer selten mal irgendwelchen anderen Mikros kenne ich sonst überwiegend die grauweißen Scheiben. Die gab es, und gibt es vielleicht noch, über einen sehr langen Zeitraum in Berlin.
Zur Zeit – also seit mindestens 5-6 Jahren führe ich ein besinnliches Landleben mit kaum psychedelischen Erfahrungen. Eher dass ich mal ethnobotanische Drinks probiere. Z.B. von Sensatonics oder selbstgemachte Elixiere. Bei Gelegenheit oder ganz selten greife ich natürlich gerne auch wieder zu LSD Erfahrungen, aber ich kann kaum ganz aktuelle Erfahrungen mitteilen, Zuletzt (vor wenigen Jahren) gab es manchmal ein gutes Liquid. Das war wohl ziemlich unverdünnt und hatte im Gegensatz zu weit zurückliegenden Erfahrungen immerhin auch even. so ungefähr 150 - 200 Einheiten, was einem darüber auch mitgeteilt wurde.
Die Dosierungen der grau-weißen Mikros waren wie ich schon schrieb verschieden: 200, 400 und ganz selten 800 Einheiten. Das wusste man deshalb so genau, weil teilweise sehr interessierte Endverbraucherkreise da waren. Es wurde die Anfrage über die vielen Stufen der Händler bis an die Hersteller weitergereicht. Daher habe ich mein gutes Beurteilungsvermögen auf Grund solcher Vergleichswerte. Dennoch ist es immer individuell und von verschiedenen Faktoren abhängig. Man muss sich viel erinnern, einordnen, vergleichen usw. Ein bisschen geht das immer. Aber man will ja mehr sich konzentrieren auf die Erlebnisse, Erfahrungen und die Erweiterung oder Erforschung des Bewusstseins.
Ich kann also manches so ungefähr sagen, nicht 100 %. Doch das dürfte Vielen auch ein wertvolles und nützliches Hilfsmittel sein.
Warum es die ganz Starken so selten gab? Ich habe da verschieden Erklärungen.
Es kann sein, dass manche Händler die billigeren, schwachen kaufen, weil sie die Mehrkosten nicht so leicht auf die Verbraucher abwälzen können. Oder sie denken sie hätten Verbraucher, die mit so starken Teilen nicht umgehen können. Es kann auch sein, dass die Hersteller viel Einfluss darauf haben oder die Nachfrage eine wichtige Rolle spielt . Hinzu kommt, dass die Strafen des Gesetzes für illegale Drogen härter sind, wenn diese stark und rein sind.



Bei den Papers fand ich die Jubiläumshoffmänner auch sehr fein. Die müssen meiner Meinung nach ca. 200 Einheiten gehabt haben. Ich glaube es gab auch stärkere.
Die meisten anderen der beliebten Papersorten die ich kenne waren ähnlich dosiert. Ich glaube meistens so ca. 150 bis 250 Einheiten. Ich meine z.B. folgende Sorten:
Miraculix, Bad Simsons, Drachen (hier gab es auch stärkere mit ca. 400, worüber auch Informationen weitergereicht wurden), Om, Buddhas, Sonne.
Mit schwachen Papers habe ich wenig Erfahrungen. Es gab mal welche ohne Bild und etwas kleiner als meistens andere. Die waren nicht schlecht, hatten aber nur ca. 100 Einheiten vielleicht sogar weniger.
Es gab auch selten schwache Papers mit irgend einem Bild, an die ich mich im Moment nicht so genau erinnere.




 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 28.09.06 18:30
Hallo Eldo 6030
Da fällt mir noch was ein zu den Jubiläums-Hofmännern.
Weil dein Freund sagte, er hätte sich mehr davon erwartet. Das habe ich nämlich manchmal auch gehört. Ich glaube das liegt an folgendem:
Die Dosierung war zwar meistens nicht sehr hoch, aber sie waren sehr rein. Also ich meine ganz speziell. Es scheint da irgendwie noch Unterschiede in der Formel zu geben.
Je nach dem wie gut das Labor so was hinbekommt. Diese Art von Reinheit hat in der Wirkung eine etwas ungewohnte Auswirkung. Erst bei höheren Dosierungen lässt es sich genauer einordnen. Oder man muss sich dem öffnen auf die Art, dass man diese (relativ) niedrigeren Dosierungen durch Wiederholung und Meditation zu erfassen sucht.
Ähnlich scheint es eine etwas abweichende Formel bei gutem Liquid zu geben.

Zitate aus: 50 Jahre LSD Erfahrung. Eine Jubiläumsschrift von Christian Rätsch.
Denn ich kann mir vorstellen, dass diese Aussagen Bereiche ansprechen wo die empfundene Dosierung anders sein kann, als die wirkliche Dosierung.

„ Ich rede von LSD und ähnlichen Drogen, die ... die einem vortäuschen, dass sie das Bewusstsein erweitern. Bei bestimmten rituellen Anlässen kann das, wie ich meine, sehr fruchtbar sein; aber ich rede von dem gewohnheitsmäßigen Genuss, so dass daraus eine Gewohnheit wie jede andere wird, und man sich selber betrügt, wenn man glaubt, dass irgendeine neue Erfahrung die frühere Erfahrung aufhellen wird. Es gibt nur eins, was die frühere Erfahrung erhellen kann, nämlich still dazusitzen und zuzusehen, wie die Gedanken vorbeiziehen. Das ist das einzige Mittel, um Klarheit zu gewinnen.“
( Leonard Cohen)

„ In der Möglichkeit, die auf mystisches Erleben einer zugleich höheren und tieferen Wirklichkeit ausgerichtete Meditation von der stofflichen Seite her zu unterstützen, sehe ich die eigentliche Bedeutung von LSD. Eine solche Anwendung entspricht ganz dem Wesen und Wirkungscharakter von LSD als sakraler Droge.“
(Albert Hofmann)

 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 09.11.06 14:33
denkt ihr, dass ein neuroleptikum, z.b. risperdal, sofort gegen die LSD wirkung wirkt ? kann man ein neuroleptikum zum tripabbruch benutzen ? würde mich sehr interessieren. noch eine frage: ripserdal und DXM - lässt es den trip abbrechen ?
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 13.11.06 12:56
zuletzt geändert: 23.03.07 17:18 durch Blütenduft (insgesamt 1 mal geändert)
Da kann ich leider nichts zu sagen. Ich weiß nur, dass 1-2 Walium helfen sollen um einen Trip abzubrechen. Das habe ich aber selber noch nicht versucht.
 
Abwesende Träumerin

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ICQ
  Geschrieben: 30.11.06 14:38

crack187 schrieb:
denkt ihr, dass ein neuroleptikum, z.b. risperdal, sofort gegen die LSD wirkung wirkt ? kann man ein neuroleptikum zum tripabbruch benutzen ? würde mich sehr interessieren. noch eine frage: ripserdal und DXM - lässt es den trip abbrechen ?


hast du vor psychedilka zu konsumieren!? nach dem was ich im psychothread über dich gelesen hab, solltest du lieber die finger von solchen drogen lassen ...
 

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