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AutorBeitrag
Abwesender Träumer



dabei seit 2008
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2 Tripberichte

  Geschrieben: 10.03.08 14:23
Dies ist eine automatisch erstellte Diskussion über den Langzeit-Erfahrungsbericht Vom Öffnen einer Tür, welcher von phenetylamin geschrieben wurde. Der Bericht ist vom 10.03.2008.

Diese Diskussion wurde am 10.03.2008 von RauschFit gestartet.


Wir sollten realistisch bleiben... jeder in seiner Realität!
Ex-Träumer
  Geschrieben: 10.03.08 17:38
Ein sehr guter Tripbericht. Von mir gibt es volle Punktzahl - nicht zuletzt, weil ich viele der Worte, die du schreibst, teile - und viele Gedanken, von denen du berichtest, selbst besitze. Ich hoffe, du wirst hier fündig. :-)
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2008
204 Forenbeiträge
4 Tripberichte

  Geschrieben: 10.03.08 17:54
Mir gefaellt vor allem die ausgeloesste innere Wandlung! Es hat
sich was getan und das wird lange nachwirken im positiven
Sinn....(9aus10)
Psychonaut und Astronaut sind
die Kundschafter der Zukunft...
Ex-Träumer
  Geschrieben: 11.03.08 09:28
Kokain is aber kein Opiat, ge. nur zur info ;)
 
Abwesende Träumerin



dabei seit 2005
157 Forenbeiträge
1 Tripberichte

  Geschrieben: 11.03.08 09:46
Das erste Mal dass ich 10 Punkte vergebe. Hab mich total von Deiner Euphorie anstecken lassen und wieder zurück erinnert wie es bei mir in der Anfangszeit war. Ganz genauso. verliebt

Mittlerweile bin ich allerdings etwas ernüchtert, da ich schon viele Menschen gesehen habe, die an den Drogen kaputt gehen, süchtig werden und die schönen und spirituellen Erfahrungen nicht mehr sehen, sondern immer nur noch mehr und mehr nehmen aber doch niemals da hin kommen wo sie eigentlich hin wollen. schade cry

Ich wünsche Dir, dass Du Deine Euphorie behälst und Menschen findest, die diese Einstellung mit Dir teilen aber ich wünsche Dir auch einen kritischen Blick auf Dich selbst. Reflektiere was Du machst und sei ehrlich zu Dir selbst.

In diesem Sinne love&light
lovechild
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2006
1 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.03.08 09:52
Das nenn ich mal einen Langzeittripbericht.ist mir echt eingefahren,als ich ihn gelesen hab,ziemlich gleich( oder besser ähnlich) gings mir nach dem ersten mal pilze.
Wer will dass die welt bleibt wie sie ist,will nicht dass sie bleibt!
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer

dabei seit 2008
12 Forenbeiträge
1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 11.03.08 18:24
@Ghostface: Ups, sorry & thx, hast natürlich recht, habe das sofort korrigiert.
"In einem freien Land muss erlaubt sein, was Erwachsene in ihren eigenen vier Wänden einverständlich und ohne Außenwirkung tun." Jetzt Mayham unterstützen: http://land-der-traeume.de/forum.php?t=19138
Abwesender Träumer



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2 Tripberichte
1 Langzeit-TB

ICQ
  Geschrieben: 14.03.08 17:42
Haha - Für so ne Research Group könnte man mich auch begeistern.

sonst 10/10.

Klingt allerdings schon sehr polytoxoman. Keine Ahnung wie lange du davor schon gekifft hast, aber das Spektrum dessen was du in dich reinschauffelst scheint sich doch explosiv auszuweiten. Mit 14 hab ich mir auch gedacht kiffen und sonst nichts. Ich will dir nicht den Teufel an die Wand malen und dir keine Schublade vorscheiben in die du steigen sollst, aber wenns um Drogen geht, ist der Mensch an sich gerne Bereit Kompromisse mit sich selbst zu schließen und Gründe jenseits der Vorstellungskraft vorzuschützen um sich selbst in dem Glauben zu lassen, die Zügel noch in der Hand zu halten.

Keep Obbacht! und so
Mogratie muss in irgendeiner Sprache sowas wie Menschenrechte heissen!
Abwesender Träumer



dabei seit 2008
270 Forenbeiträge
1 Tripberichte

  Geschrieben: 02.05.09 22:11
ließt sich dann doch teils sehr gutmenschenhaft...
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 16.05.10 00:50
Wow, hab deinen TB gerade mal drauf gelesen und direkt 10 Punkte gegeben. Absolut wunderbare Beschreibungen der Gefühle und Gedanken, die auch ich in mir herumtrage. Danke für diesen tollen Bericht!
 
Abwesende Träumerin



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ICQ
  Geschrieben: 06.07.10 21:05
was für ein schöner bericht! dankesehr! du hast das in worte gefasst was ich nicht beschreiben konnte=)
10/10

<3
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2008
157 Forenbeiträge
1 Tripberichte

  Geschrieben: 06.07.10 23:26
Der Bericht ist mehr als 2 Jahre alt, der Schreiber vermutlich gar nicht mehr aktiv. Und trotzdem brennt es mir auf der Seele, darauf einzugehen.

Ich kann deine Gefühle den Erfahrungen gegenüber sehr gut verstehen. Der Horizont wird massiv erweitert - damit steigt das Selbstbild, die Hoffnung auf ein besseres Leben, der Sinn des Seins nimmt plötzlich Formen an und die Erwartung ans Leben wächst unaufhörlich. Erst durch diverse Drogenerfahrung wurde mir bewusst, wie tief, rein und ästhetisch unser Dasein ist. Doch wird der Zwiespalt zwischen Erfahrung und Alltag immer größer. Man beginnt zu glauben, die westliche Gesellschaft sei manipulativ und man könnte sehr viel mehr erreichen, wenn man all dem entsagt. Doch gehe mal so einfach hinaus - aus all dem, was dir so wichtig scheint, woran du täglich gewohnt bist. Aber jede psychedelische Erfahrung zwang mich dazu, weiter zu denken - über Alltäglichkeiten hinaus. Wichtigkeiten, von Außenstehenden vermittelt, wurden für mich absurd und belanglos. Denn wie wichtig scheint es, über einen Amoklauf nachzudenken, der gegenüber dem menschlichen Versagen unserer Gesellschaft vollkommen nebensächlich scheint. Ich dachte in anderen Dimensionen - überlegte mir Wege, aus meinen Erfahrungen zu lernen, doch stieß immer wieder neu an Wände und Hindernisse.

Nach einem intensiven Trip kannst du nicht übers Wetter reden. Dich interessieren auch nicht die Lästereien bestimmter Personen oder gewöhnliche Ereignisse. Du kennst die Welt, die allem obliegt, die sich drei Etagen tiefer abspielt und alles lenkt. Du bist dort - wo der Steuermechanismus liegt, wo jeder andere nur gelenkt wird, greifst du ein, in dein System. Was interessieren in diesem Moment die gewöhnlichen Dinge der Welt, der Job, die Kravatte oder die Preise der Lebensmittel.
Doch wohin führt dieser Weg? Wohin bringen uns Drogen? Sie führen uns mehr zu uns selbst. Aber in einer Welt, die darum bemüht ist, sich von sich selbst zu entfernen, ist das sinnvoll, doch schädlich.

Und wenn du einmal begonnen hast, steckst du drin - willst es wissen, erfahren, erleben, sehen, verstehen.

Wie schrieb Huxley einmal so schön:

"Aber wer durch die Tür in der Mauer zurückkommt, wird nie wieder ganz derselbe Mensch sein, der durch sie hinausging. Er wird weiser sein, aber weniger selbstsicher, glücklicher, aber weniger selbstzufrieden, demütiger im Eingeständnis seiner Unwissenheit und doch besser ausgerüstet, die Beziehung zwischen Worten und Dingen, zwischen systematischem vernunftgemäßem Denken und dem unergründlichen Geheimnis zu verstehen, das er mit eben jener Vernunft ewig vergeblich zu begreifen versucht."

Im Übrigen solltest du LSD nicht unterschätzen. Es ist wohl die interessanteste Substanz von allen, die du getestet hast - nur sollte man entsprechend dosieren. Es gibt Trips mit 40 Mikrogramm und es gibt jene mit 150 Mikrogramm. Und dazwischen liegen weit mehr, als Dimensionen.

Die Idee mit der Gruppe, die sich zweimal im Jahr trifft und zusammen auf einen (philosophischen) Trip geht, hatte ich auch. Aber diese Leute müssen einfach zusammen passen.
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2010
616 Forenbeiträge
1 Tripberichte

ICQ
  Geschrieben: 26.02.11 16:45
Interessanter Bericht.
Aber wie muss man denn in deinen Augen mit den Gefühlen einer Frau in Bezug auf Drogen umgehen?
Grüße TA
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2013
9 Forenbeiträge

  Geschrieben: 22.05.13 07:23
Ich finde die Aussage "Wahre Liebe ist immer einseutig" völlig seltsam. Der Begriff "Wahre Liebe" ist mir shcon suspekt. Und warum sollte die einseitig sein? Wenn ich eine Person liebe und die mich leider auch ist das also unwahr? Wie kann man lieber überhaupt nach der metaphysischen "Einheit" Wahrheit messen wollen? Und was hat das bitte für eine Relevanz in der alltäglichen Lebenswirklichkeit?
Mein Fragekatalog setzt sich fort.
Inwiefern sollen bitte weiblich sozialisierte Menschen einen anderen Zugang oder ein anderes Verständnis von Drogenkonsum haben ? Ich halte das für ziemlichem Humbug das übers Geschlecht zu definieren. Ich habe genug weiblich sozialisierte Personem in meinem Umfeld die ebenfalls Drogen konsumieren und die Intensionen sind meiner Erfahrung nach absolut nichts geschlechtsspezifisch. Außerdem stört mich dieser glorifzierende Ansatz von "ohne Drogen versteht mensch die Welt ja nur oberflächlich", der auch in einigen Kommentaren zum TB anklingt.
@Siddhartha
Zitat:
Nach einem intensiven Trip kannst du nicht übers Wetter reden. Dich interessieren auch nicht die Lästereien bestimmter Personen oder gewöhnliche Ereignisse. Du kennst die Welt, die allem obliegt, die sich drei Etagen tiefer abspielt und alles lenkt. Du bist dort - wo der Steuermechanismus liegt, wo jeder andere nur gelenkt wird, greifst du ein, in dein System. Was interessieren in diesem Moment die gewöhnlichen Dinge der Welt, der Job, die Kravatte oder die Preise der Lebensmittel.
Doch wohin führt dieser Weg? Wohin bringen uns Drogen? Sie führen uns mehr zu uns selbst. Aber in einer Welt, die darum bemüht ist, sich von sich selbst zu entfernen, ist das sinnvoll, doch schädlich.


Also 1. hatte i9ch shcon lange bevor ich Dyrogen konsumiert habe die ich als "bewusstseinserweiternd" bezeichnen würde kein Bock mehr gehabt mich auf der geistigen Ebene zu bewegen die du mit "übers Wetter reden" wohl metaphorisieren willst, und 2. klingt "dort sein wo der Steuermechanismus liegt" für micgh schon sehr strak nach Eso-Verschwörungstheorie. Es gibt keien Steuerungsebene, Menschen formen ihr Leben ihre Umgebung, natürlich unter gewissen Sachzwängen. Aber ein etiefsinnige Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Misständen kann menshc auch betreiben ohen Drogen zu nehmen. Diesen irrglauben finde ich iM LDT leider immer wieder. Nimm einmal LSD, zack biste gesellschafts- und am besten noch kapitalismuskritisch. Finde ich ziemlich lächerlich. Dumme Menschen, konsumieren auch dumm Drogen. Um es mal sehr pauschalisierend und plump auszudrücken.Oder besser:Wenn man nicht mit einem entsprechenden Anspruch und einer geistigen reife Drogen konsumiert, dann landet man genau da wo man eben nciht hinsollte. Nämlich jedes Wochenende teile schmeißen und sich über ausbleibende Wirkung wundern, oder Abhängigkeit etc.. Ich klinge etwas verbittert aber aquch weil zuviele Leute völlig dumm und verantwortungslos Drogen konsumieren und/oder meinen durch Drogen zur ultimativen Erleuchtung gefunden zu haben, ist das Bild in der Mitte der geSellschaft und im mainstream der medien so wie es ist. (Medien udn gesellschaft tragen natürlich die hauptschuld ;)) Was ich mit meinen weitschweifigen Ausführungen sagen wollte: Auch ich konsumiere MDMA um mich mehr "eins" zu fühlen mit meiner Umwelt, um das Gefühl zu haben die Menschen die ich liebe uneingeschränkt verstehen zu können, um barrieren zwischen uns abzubauen, aber das sind alles Prozesse die 1. wissenschaftlich erklärbar sind und 2. nichts dran ändern,dass ich selbst in meinem Kopf in meiner Gedankenwelt immer alleien bleiben werde.
Willst du mit mir Drogen nehmen? Dann wird es rote Rosen regnen!
Um dem Kinofilm die Show zu stehlen!
Komm wir gehen zusammen den Bach runter.
Denn ein Wrack ist ein Ort an dem ein Schatz schlummert.
Abwesende Träumerin

dabei seit 2012
15 Forenbeiträge
1 Tripberichte

  Geschrieben: 22.05.13 12:15
ich fand den Bericht sehr gut, und auch wenn ich das nicht konsumiere, so haben mir "meine" Drogen auch schon einiges gezeigt. Aber auch ich bin schon über das Teenie- und Twen-Alter hinaus, habe einen Beruf, bin erst vor zwei Jahren zu Cannabis gekommen, dann noch etwas Kratom, Salvia und Trüffel.

Dass wahre Liebe einseitig ist - hm, vielleicht meinte der Autor damit, dass es wahrer Liebe egal ist, ob sie erwidert wird - es sind keine Bedingungen daran geknüpft. Ich denke, es ist ein Zustand innerer Liebe, denn nur wenn man sich selbst liebt, kann man diese Liebe auf andere menschen, Lebewesen oder sogar Objekte (Tür ;) ) ausweiten.

In Bezug auf Männchen und Weibchen:
ja, der Autor scheint es verstanden zu haben, und gerne würde ich mit ihm mal persönlich darüber reden. Frauen haben leicht Angst, wenn der Kerl sich nur wegknallt. (Angst vor der Zukunft, wer soll uns ernähren, blabla) Und viele Frauen denken bei Drogen halt ans wegknallen, bzw Party machen, saufen bis zum umfallen usw. Wenn ihnen vermittelt wird, dass es nicht darum geht, sondern dass es eine innige, zum Teil tief spirituelle Erfahrung ist, dann sieht das schon anders aus.
Klar, manche Frauen wissen das von Haus aus, bzw sind selbst auf der Suche danach.
 

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