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LdT-Forum » Drogen » Psychoaktive Pilze » trotz horrortrip wieder trippen?


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Abwesende Träumerin



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  Geschrieben: 08.06.08 15:11
hey zusammen...
ich hab vor ca. 3 jahren das erste mal pilze probiert. das erste mal war auch richtig schön ( hatte 1,5 g getrocknete mexikaner genommen ) und war danach hin und weg von pilzen ! :) ich wollte dieses erlebnis natürlich wiederholen, was ich auch tat nach 2 monate später... hatte dann aber ziemlich übertrieben und mehr als das doppelte zu mir genommen ( muss irgendwas zwischen 3 und 4 gramm gewesen sein ). am anfang war es doch recht lustig und die wirkung fing auch sehr schnell an, die erste stunde war ich nur am lachen und habe bunte mosaike gesehen und die farben waren total intensiv und haben geleuchtet. war auf jeden fall sehr angenehm.
doch irgendwann hat mein damaliger freund angst bekomme und ich habe versucht ihn zu beruhigen... doch irgendwie ist seine angst auf mich übergegangen. danach konnte ich mich auch nicht mehr beruhigen... waren damals auch sehr unvorsichtig gewesen, keinen tripsitter dabei gehabt und kaum informationen gesammelt -.- na ja wie dem auch sei, jedenfalls war das ein ziemlich schlimmer horrortrip ( kam schon an level 4 ran ). besonders schlimm war mein körpergefühl, ich dachte ich trockne aus und veränderungen meines körpers... hab auch sehr viel geweint. als es vorbei war, war ich ziemlich neben der spur, doch war mein verlangen nach einem guten trip damals zu groß, so dass ich nur ein paar tage später wieder pilze gegessen hab. diesmal aber nur ca. 1-2 gramm. trotzdem wiederholte sich der horrortrip natürlich. nicht ganz so schlimm wie beim ersten mal aber trotzdem doch sehr unangenehm. danach hab ich ca. 4 monate gewartet bis ich die wieder angefasst hab... diesmal alleine und natürlich wieder sehr schlimm. ich bin einfach jemand der sich total in seine panik und angst reinsteigert, zu mindest war das damals so. nun sind wie gesagt knapp 3 1/2 vergangen und ich denke darüber nach, ob es gut wäre im laufe der nächsten 1-2 jahre wieder zu trippen... alleine deswegen weil ich ja bei meinem ersten trip super klar kam und es alles total angenehm war. keinerlei angst,einfach wunderschön. es hat irgendwie auch sowas spirituelles, sich wieder auf einen trip einzulassen und sich seinen ängsten zu stellen... vielleicht könnte es mir helfen...
flashbacks hab ich zum glück kaum noch welche, es ist einfach nur manchmal seltsam über die negativen ereignisse zu sprechen oder zu schrieben wie jetzt. hab vorher auch nichts davon aufgeschrieben... doch nun möchte ich mich erfahrenen leuten öffnen und hoffe ihr könnt mir was dazu sagen, was ihr denkt und ob es sich für mich lohnt bzw hat jemand ähnliches erlebt? ich habe keine lust von pilzen immer nur das negative bild im kopf zu haben, denn der erste trip hat mir sehr viel offenbart und die schönen seiten des lebens gezeigt!

liebe grüße
klee smile
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 08.06.08 15:24
zuletzt geändert: 08.06.08 15:28 durch Towely (insgesamt 1 mal geändert)
bei pilzen (oder generell bei halluzinogenen) kommt der es beim trip ganz stark auf set & setting an. hattest du vielleicht bei deinen horrortrips irgendwelche ungelösten probleme, die dir sorgen bereitet haben?
ansonsten könnte ich dir nur empfehlen, dir dein set gut auszuwählen, nichts ist da besser als bei schönem wetter abseits der menge (an einem see oder in einem wald) die schöne landschaft zu genießen und mit der natur zu verschmelzen. am besten mit einem tripsitter, der auf einen aufpasst, und einem mittripper, die man zutexten kann.
ich persönlich würde mich von ein paar horrotrips nicht davon abhalten lassen, wieder pilze zu nehmen, aber es ist deine entscheidung ob du diese risiko eingehen willst.
noch ein tipp: versuchs mal mit tavor oder diaz um wieder runterzukommen!
ein bisschen weed zusätzlich hat auch noch keinem geschadet ;)
mehr kann ich dazu nicht sagen.

greetz
Towely
’n bisschen kiffen?
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 08.06.08 15:27
zuletzt geändert: 08.06.08 15:29 durch Tripping Fool (insgesamt 1 mal geändert)
Also ich binn ja jemand, bei dem wirklich jeder Trip eine negative Komponente hatte, selbst mein erster Acid Trip hatte am Ende eine sehr negative Phase. (das war damals aber auch nicht safer Use, erste drogenerfahrung überhaupt, zwei Pappen, kein Tripsitter oder begleiter, allein zu hause, aber sehr gut vorbereitet, kopf voller infos und sehr aufgeschlossen und positiv an dei sache herangegangen)

Aber ich kenne das nur zu gut mit dem sich in Panik hineinsteigern, wie gesagt jeder meiner Trips hatte negative Komponenten oder war an sich sehr negativ.

Ich habe bei mir aber gemerkt das diese negativen Gefühle nicht einfach so auftauchen, bei mir hatte das immer was mit Dingen zu tun die bei mir einfach ganz und gar falsch liefen, fehler, unbegründete ängste, die ich auch im alltag mit mir herumschleppte und die mein handeln bestimmten, die auf den trips halt nur ganz akut präsent wurden. Es scheint mir übrigends nicht nru aus eigenen Erfahrung, sondern auch wenn man TRs andeer Leute liest, das wenn man einen Trip mit einer negativen gefühlslage verlässt, diese oft wieder auftaucht, nicht zwingend im nächsten Trip, aber doch irgendwann wieder, die einzige Lösung die ich da sehe ist die Gefühle voll zuzulassen und sie zu durchleben, verlässt man den Trip dann erleichtert und mit gutem Gefühl, wird auch der nächste unproblematisch sein.

Ich kann dir natürlich nicht sagen was jetzt ist wenn du wieder Tripst, denn viele teilen meine ansicht auch nicht, und sagen Horrortrips haben kaum was mit einem selbst zu tun, sind nur blöd gelaufen/pech, schlechte umgebung/verfassung in dem Moment.

Die Frage ist ja, ob du das ganze willst und welche Ziele du verfolgst, bei mir ist es so, das ich mir während Trips immer sage "nie wieder", und am nächsten morgen ist mir schon klar das es ganz sicher wiederholt wird, es ist ein radikaler versuch sich mit sich selbst zu beschäftigen, sicher nicht der ungefährlichste Weg, aber doch einer der sich für mich richtig anfühlt, und wenn ich bedenke wie positiv ich mich doch eigentlich verändert habe und wieviel glückliher ich binn, ist er das Risiko definitiv wert, das aber muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich persönlich würde also wieder Trippen, aber ich würde mich wirklich gut vorbereiten, viel meditieren, sich ein paar Tage von Job/Uni/sonstwas frei machen vorher, vielleicht noch ein bischen fasten, interessantes lesen, und dann frisch und mit einer "was immer kommt wird gut für mich sein" haltung an den Trip gehen.

gruß


Towely schrieb:

noch ein tipp: versuchs mal mit tavor oder diaz um wieder runterzukommen!



Das Problem bei der herangehensweise ist, das man genau das was aus meiner bescheidenen Sicht absolut notwendig ist, nicht macht, nämlich das negative gefühl voll zuzulassen, und ihm damit seine "kraft" zu rauben, wenn man in dem Moment abbricht, wird man sich irgendwann mit dem Erfahrungsinhalt beschäftigen müssen, so oder so.

gruß
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 08.06.08 15:28
hm, also ich würde shcon sagen , dass du noch trippen kannst, du musst nur die negative Prägung die du jetzt hast aus deinem Kopf herrausbekommen.
Ich würde sagen, bereite dich psychisch gut darauf vor, versuche die selber einzuürägen, dass du keine Angst zu haben brauchst,
sorge für ein gutes Set und Setting, sorge für einen guten Tripsitter und lass es dri den Tag davor noch so richtig gut gehen!
Als Geheimtipp von mir noch: Besorg dir für s hochkommen entweder lollis oder so nen Sport-Trinkflasche zum saugen! ( Orale Prägung und so...)
Abwärts führt die Spirale der Süchte, enger und enger werden die Kurven, kürzer und kürzer die Schnitte, im Staccato der Cuts wechseln sich die Abstürze ab, gnadenlos folgerichtig, vom kleinen Desaster bis zur absoluten Katastrophe. Jeder ist am Schluss a
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Abwesende Träumerin



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  Geschrieben: 08.06.08 15:50
hey lieb von euch, dass ihr so schell geantwortet habt! :)

@trippingfool

es war wohl auch so, dass ich kurz vor meinem zweiten trip ( also meinem ersten horrortrip ) ein paar probleme mit meinem damaligen freund hatte, nicht direkt streit aber es lag irgendwas in der luft. es kann wirklich sein, dass es dadurch ausgelöst worden ist. meine neugier bzw mein verlangen nach dem trippen war aber so stark, dass ich es natürlich trotz der etwas ( nicht sehr starken, aber bewussten ) negativen gefühlslage durchgezogen habe. was mich nur wundert ist, dass es ja anfangs ziemlich gut lief und ich erst durch die angst meines ex freundes so schlecht gefühlt habe und die sicherheit verloren hab. hinzu kam ja noch, dass ich relativ viel konsumiert hatte ( im gegensatz zum ersten trip ).
zur zeit geht es mir aber eigentlich sehr gut und ich möchte wie gesagt wieder eine schöne erfahrung machen, alleine deshalb, damit ich wie schon oben erwähnt nicht nur diese überwiegend negativen erinnerungen behalte. dafür ist das leben zu kostbar.

ich habe halt schon öfters gehört, dass man sich trotz schlechter erfahrung wieder an einen trip ranlassen soll ( natürlich zunächst erstmal recht niedrig dosiert, um auf nummer sicher zu gehen ).
jedenfalls hatte ich einfach angst vor meinem körper, so innerlich betrachter, wie der mensch aufgebaut ist und so... dabei ist ja total normal, und im grunde genommen sollte man sich in sowas nicht reinsteigern. hab mich damit auch shcon wieder auseinander gesetzt die letzten jahre. ich will einfach keine angst mehr haben.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 09.06.08 14:20
Ich persönlich finde, dass mit Pilzen viel schneller auf schlechte Gedanken kommt, als zB mit acid. Klar dauert das ganze dann nicht unwesentlich länger, aber doch ist es viel einfacher einen klaren Kopf zu behalten...
Weniger ist mehr
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  Geschrieben: 09.06.08 14:37
ich würde dir auch empfehlen sehr wenig zu nehmen (um die 0.5g) einfach um zu sehen ob schon wieder negative gefühle hochkommen.. und wenn sie komen verarbeite sie. Nützlich wären dann beim eigendlichen trip benzos auf jedenfall^^

[Nasalonator] 16:33: unter dem schwaz is ja das popoloch du sau!


"Aus dem Weg Kapitalisten die letzte Schlacht gewinnen wir!"

"Steht auf ihr Völker dieser Erde,
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale,
Erkämpft das Menschenrecht!"
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  Geschrieben: 09.06.08 14:43

Towely schrieb:
ein bisschen weed zusätzlich hat auch noch keinem geschadet ;)


kann ich nicht wirklich zustimmen! hatte bei meinen ersten 2 trips keinen großen unterschied durchs kiffen gemerkt, hat die wirkung wenn dann nur verstärkt. Bei meinem dritten trip auf philosophers haben wir einen sehr (!) großen joint geraucht und waren danach total down, hatten die gedanken und hallus vom pilztrip, welche aber dadurch dass die aktivität und euphorie durch das kiffen nachgelassen haben nicht so schön waren wie die male davor!
kann dem trip also durchaus schaden ;)
 
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Abwesende Träumerin



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  Geschrieben: 09.06.08 15:25
@qwert

was genau meinst du mit "oraler prägung"?

zum kiffen:
hab auch mal auf pilzen , hab so 2-3 mal gezogen und dann total die komischen sachen gelabert... hat den trip meiner meinung verstärkt. hab aber auch schon gehört, dass es den trip glätten soll, aber ich denke, das ist von mensch zu mensch zu unterschiedlich, wie er mit kiffen auf nem pilztrip reagiert und klar kommt.

@bibosmoker

0,5g hab ich mir auch überlegt zu nehmen, merkt dann eigentlich viel? oder ist die gefühlslage dann einfach verändert?
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 09.06.08 16:14
zuletzt geändert: 09.06.08 19:16 durch qwert (insgesamt 1 mal geändert)
Da ich ja ein überzeugter Verfechter von leary's Neurologischer Schaltkreistheorie bin, bin ich auch von sowas überzeugt:
Mit "oraler Prägung " meine ich den 1. Schaltkreis, auch bezeichnet als der orale Bio-Überlebensschaltkreis
Der ist im endeffekt so aufgebaut:

mir geht es gut ich fühle mich wohl

oder

ich habe Angst, mir geht es schlecht


Bei jedem Säugetier ( was der Mensch ja ist) ist die erste und wichtigste Prägung : die Brust
Dieses Sauggefühl assoziierst du in deinem Unterbewusstsein immer mit Wohlfühlen, Nährend, schützend... ( unter anderem aus diesem Ggrund gibt es so viele Raucher)

hoffe ich hab das jetzt verständlich erklärt


also 0,5 nehmen is imo kiene gute idee, da das einfach zu wenig ist um wirklch was zu bewegen aber doch irgendwas macht, alles in allem is man einfach in so nem dummen zwischenzustand gefangen ( der meist nichts positives bringt)
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  Geschrieben: 09.06.08 16:28
qwert: Mich hat das jetzt nur noch mehr verwirrt :D


zum thema: Lös dich von dem Panikgedanken. Angst kann durchaus vorkommen, aber dann stell dich der und forsche woher sie kommt, was sie von dir will. Hab gestern erst einen TB geschrieben, wo es u.a. auch um Angst geht, vll. hilft der dir auch. Ich hab' die Erfahrung gemacht, dass es sehr hilfreich sein kann sich der Angst zu stellen. Ansonsten wie gesagt: Set & Setting. Mach es mit einem Menschen, den du lieb hast. Dieser sollte aber nüchtern bleiben. Nimm erstmal weniger (vll. 0,8 -1g), aber genug, um auch einen Trip zu haben. Das Problem ist, dass du jetzt immer unsicher und (zumindest leicht) verängstigt an die Sache rangehen wirst. Das sind sicherlich nicht die besten Vorraussetzungen.

Hast du sonst schonmal darüber nachgedacht es mit anderen Pilzen zu probieren? Philosophers habe ich als weniger heftig empfunden. Optisch ist der auch recht schwach, dafür schöne CEVs und viele Gedanken. 5g frische sind bei mir eine gute Menge für einen lustigen, aber nicht zu intensiven Trip.

Ansonsten bleibt nur zu sagen: Viel Glück :)
"Ecstasy kann aus einer breiten Palette verschiedener Substanzen bestehen: MDMA, MDA und/oder MDE, Beimischungen von LSD, Kokain, Heroin, Amphetamin und Methamphetamin, aber auch Rattengift, Koffein, Hundeentwurmungsmittel usw"
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  Geschrieben: 09.06.08 19:18
gut, dann ganz einfach gesagt:
wenn man irgendwo dran nuckelt bzw. was lutscht, dann erinnert das dein Unterbewusstsein an das Stillen und man fühlt sich somit wohl und geborgen:)

Abwärts führt die Spirale der Süchte, enger und enger werden die Kurven, kürzer und kürzer die Schnitte, im Staccato der Cuts wechseln sich die Abstürze ab, gnadenlos folgerichtig, vom kleinen Desaster bis zur absoluten Katastrophe. Jeder ist am Schluss a
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  Geschrieben: 10.06.08 01:43

Bibosmoker schrieb:
ich würde dir auch empfehlen sehr wenig zu nehmen (um die 0.5g) einfach um zu sehen ob schon wieder negative gefühle hochkommen.. und wenn sie komen verarbeite sie. Nützlich wären dann beim eigendlichen trip benzos auf jedenfall^^



Also zunächst, ich selbst halte in einem solchen Falle höhere Dosen für nützlicher, ob sie gefährlicher sind, kann niemand hier beurteilen, weil wir alle nur individuelle Erfahrungen einbringen können, ob sie objektiv gefährlicher sind weiß kein Mensch. Ich halte, gerade dann wenn dinge angekratzt aber nicht durchlebt (für mich eine der Voraussetzungen die das Verarbeiten überhaupt erst möglich machen, daher halte ich Benzos während des trips für eine absolute Schnapsidee, und sogar für eine gefährlich und kontraproduktiv ) es für durchaus nicht ganz unangebracht, etwas höher zu dosieren, um diese dann endlich voll zulassen zu können.

Jedem sei aber gesagt, das das natürlich ein höllenritt werden kann, und das sowas nur mit einem gewissen Grad an erfahrung, mit einer guten vorbereitung, und mit der bereitschaft jenes zu durchleben verbunden werden muss, gerade denen die mit der Sache hadern, und lieber Benzos dabeihaben wollen, sei das natürlich nicht emfphlen, denn hier fehlt scheinbar der wunsch und das vertrauen sich voll und ganz auf die Sache ienzulassen, wenn das nicht da ist, sollte man aber statt sich sein chemisches Sprungtuch auszubreiten, vielleicht lieber ganz verzichten.

Nochmal zu dieser Benzo geschichte im besonderen, auch wenn dazu alles gesagt ist im Tripabbruch Thread. Es gibt hier mit Sicherheit keine Objektive Wahrheit, und jeder der mit Benzos in der Hinterhand Tript, hat natürlich das recht dazu, aber bitte, versucht doch nicht immer das ganze so darzustellen wie "ach wenn man benzos hat kann man ja eh jedes negative gefühl sofort killen", das mag für viele funktionieren, wenn man aber andere intentionen hat, ist es kontraproduktiv ohne Ende, und jemandem, der sagt er hatte schon schlechte gefühle auf trips, er würde diese gerne überwinden auch um wieder frei trippen zu können, die empfehlung zu geben "ja gut wenn es wieder schlimm wird steigst du halt aus", so funktioniert die sache einfach nicht, wenn man aussteigt ist das problem ja iweder nicht gelöst, und wieder weiß man, weil man vorher abgebrochen hat, nicht worum es bei dem negativen gefühl geht, wie soll man es nüchtern verarbeiten wenn man beim kleinsten anzeichen von schwierigkeiten alles abbricht, man kommt ja dann garnicht erst an das Problem ran.

Ich versuch immer klarzumachen, dass das alles hier nur meine Meinung ist und das viele Leute die Geschichte ganz anders sehen, aber auch gerade deswegen nervt es mitlerweile ungemein, wenn diese idee in jedem forum alle paar wochen auftaucht, und meist dann in der form von "ist auf jeden fall nützlich, zu begrüßen und überhaupt", nein, es kann eine möglichkit für manche leute sein, für andere ist es arg kontraproduktiv, udn man sollte doch dann wenigstens mal auf die negativen seiten dieser geschichte hinweisen, denn ein nicht voll durchlebter, negativer inhal, kann wenn er unterdrückt wird, eine viel stärkere psychische belastung sein, als ein bis zum bitteren ende durchgezogener bad trip, der aber eine wirkliche ausienandersetzung mit dem inhalt bedeutete.

Und das muss nichtmal nur dann der Fall sein, wenn wirklich unbewusste inhalte grund des bad trips waren, auch wenn es ein ganz profaner bad trip war, ausgelöst durch irgendeinen äusseren zwischenfall, es kann viel belastender sein wenn man das ganze abbricht, und einem dieser horror ungelöst in den erinnerungen herumspuckt, als wenn man vielleicht morgends, nach stunden voller panik und verwirrung dann doch die sonne aufgehen sieht, und sich die anspannung und alles löst und entlädt und man am ende doch noch mit einem positiven gefühl aus dem Trip geht.

Gruß
 
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Abwesende Träumerin



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  Geschrieben: 10.06.08 15:41
@tripping fool

was würdest du denn für ne menge vorschlagen? also ich hatte nicht vor mehr als 1,5 gramm zu nehmen ( also wenn ich mexis nehmen sollte )... eventuell versuch ich auch mal die columbianer.

ich werd mir trotzdem noch ein wenig zeit lassen bis ich mir wirklich 100% sicher bin, zur zeit schwankt das noch so zwischen 80 und 90% sicherheit... wie gesagt will ich auch ein gutes setting haben und mit nem guten gefühl trippen. auch wenn ich natürlich den gedanken an einen negativen verlauf des trips nicht aus meinem kopf streichen kann. aber wie gesagt das muss dann in kauf nehmen, und ich denke auch, dass das hilfreich sein kann...eben um sich mit der angst auseinander zu setzen.
wollte auf jeden fall , dass mein freund dabei ist und ggf. noch mein bester freund ( würde ihn fragen ob er mit tript.. mal schauen ).

@qwert
das mit der oralen prägung scheint mir doch sehr plausibel, ist auf jeden fall ne gute idee. werd ich sicherlich umsetzen..!
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 10.06.08 16:08
zuletzt geändert: 10.06.08 16:09 durch qwert (insgesamt 1 mal geändert)
Trippin Fool,
ich muss dir insofern rechtgeben, dass ein Tripabbruch sicher eher kontraproduktiv ist,
allerdigns seh ich nichts falsches daran Benzos in der Hinterhand zu haben, denn schon allein zu wissen, dass diese Möglichkeit bestünde, gibt vielen ein sichereres Gefühl.
Ich persönlich habe auch immer Benzos in der Hinterhand, habe sie allerdigs noch nie eingesetzt! ( auch auf diversen Horrors nicht! )

Ich finde wiegesagt auch, dass ne geringe Dosis eher kontraproduktiv ist.

Dosisempfehlung, hm also ich persönlich würde da ja die "auf die harte Tour" Methode wählen , so ca. 3g oder mehr nehmen und die Sache durchstehn/durchleben und verarbeiten, kann halt dann auch gehörigst in die Hose gehen!
Ich denke auch, die Methode wäre nicht so ganz deine ...
also denk ich sollten 1,5g gut sein, alles drunter ist imo zu wenig

Hoffe ich konnte dir helfen und natürlich sollte man das was ich geschrieben hab jetzt nciht als alleinige Wahrheit ansehn, is nur meine Meinung dazu...
qwert

Jeah, 500ter Forenbeitrag:D
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