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  Geschrieben: 27.01.09 21:46
Ich würde mal gerne fragen, was passiert, wenn man eine zuhohe Menge eines Opioid konsumiert, also nicht soviel das es toxisch wird, sondern einfach nur normal zuviel daß es nichtmehr vertretbar für einen halbwegs gesunden Kondum ist.
Ich frage mich, kommt man da einfach so durch, oder hat man da irgendwelche psychischen oder physischen Beschwerden vielleicht danach?
Wie kann sich das auswirken, das sind Gefahren die warten. Die vielleicht jemanden treffen der normale Shore erwartet aber Supershore bekommt mit zu hohem Reinheitsgrat, daß es ihm halbwegs umhaut. Oder jemand der Metha/Pola knapp an der Grenze konsumiert. Geht das gut, oder kann er danach mit irgendwelchen negativen Folgen rechnen?
Lebe.Liebe.Leben

Und das zehrt an meinen Kräften, und das zieht mich wie Blei,auf den Grund wo sie mich haben wollen,doch das geht vorbei

http://rapidshare.com/files/129396061/pd2_-_die_letzte_grenzlinie_durchschreitend_harte_filme_schieben_2008.zip
Ex-Träumer
  Geschrieben: 27.01.09 22:24
zuletzt geändert: 27.01.09 22:32 durch (insgesamt 1 mal geändert)
Durch die atemdepressive wirkung und damit verbundener unterversorgung des gehirns kann es zu bleibenden hirnschäden kommen. So weit ich weiß wäre das der worst case. Ansonsten kann starke übelkeit und erbrechen einen tagelang quälen und den körper austrocknen und schwächen. Und bei langanhaltendem konsum kommt es meistens zu verstopfung, die bis zum darmverschluss gehen kann.

kA, ob das gehirn auch auf lange sicht durch sauerstoffmangel schaden nehmen kann, so ähnlich wie bei schnarchern oder der schlafapnoe, das würde mich auch mal interessieren.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 28.01.09 01:55
also ich hatte in meinen heroinzeiten auch manchmal tagelang verstopfung... ich konnte die wurst durch die bauchdecke ertasten, aber raus kommen wollte sie nicht!

wenn man jetzt aber den opiatkonsum allersings für kurze zeit vernachlässigt, dann hat man aufeinmal mächtige probleme, dann kommt nämlich die lavine ins rollen... und das kann mitunter richtig schmerzhaft werden! man sitzt ewig auf der toilette und traut sich nicht die wurst raus zu drücken, aus angst sie könnte einen das arschloch sprengen! also macht man dann ganz langsam und hält die poperze unter spannung, damit sie nicht alzu krass gedehnt wird und reißt! (wenn sie einmal gerissen ist bedeutet das quasi, dass man mindestens eine woche lang nicht schmerzfrei kacken kann ohne das es wieder auf reißt!)
das nächste problem ist dann, dass die wurst in der toilette meistens so groß ist, dass man sie praktisch nicht weg spülen kann... durch ihre länge kommt sie nicht durch den knick unten in der toilette! das bedeutet dann, dass man die klobürste nehmen muss und die kackwurst einmal (oder auch manchmal mehrmals) teilen muss, damit sie durch den abfluss passt!

sehr sehr unangenehm!

am schlimmsten, wenn man schon langsam auf entzug kommt. dann kommt nämlich erst die riesenwurst wie ein pfropfen und gleich im anschluss literweise durchfall...

danke, dass ich es euch erzählen durfte!
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 28.01.09 06:16
Konsument schrieb:
danke, dass ich es euch erzählen durfte!


Alter ich bin grad am frühstücken messer
Sorry für off-topic.
"Guess what world? you’ve got me cornered again
I’m gonna roll another joint"
anonymer Ex-Träumer



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  Geschrieben: 28.01.09 10:30
kann wg tramal schon seit 7 tagen nicht kacken. ab wann kann es gefährlich werden? was kann ich tun um es zu beschleunigen? soll ich mir abführmittel kaufen?
Danke und grüße
Love Me Or Leave Me...Hey Where’s Everybody Going?!?
Ex-Träumer
  Geschrieben: 28.01.09 14:27
zuletzt geändert: 28.01.09 14:37 durch (insgesamt 2 mal geändert)
Ich glaube nicht, dass das so schnell gefährlich werden kann. Vielleicht hast du ja auch nur sehr wenig gegessen in den letzten tage (?) oder viel schokolade und andere stopfende sachen, dann wärs normal, eine woche garnicht kacken zu müssen. Richtig quälend wirds ja auch erst, wenn die "geburt" ansteht und die wehen einsetzen, da wünsch ich dir schonmal alles gute biggrin
Ein abführmittel würds jetzt auch nicht mehr bringen, wegen der vom konsumenten schon genannten "stöpselproblematik". Die verschwindet dadurch auch nicht mehr. Da wirst du wohl oder übel durch müssen messer totenkopf
Abführmittel wären wenn überhaupt nur sinnvoll, wenn sie täglich genommen werden, aber zur sicherheit würde ich mal deinen arzt fragen, der wird dir evtl. auch ernährungstipps geben. Toll gegen opiatbedingte verstopfung wäre ein peripher wirksamer opiatantagonist, sozusagen das gegenteil vom allseits bekannten loperamid. Sowas gibts tatsächlich, aber ich glaube das mittel ist in deutschland (noch) nicht zugelassen http://en.wikipedia.org/wiki/Alvimopan
http://de.wikipedia.org/wiki/Methylnaltrexon <- das gibts in .de, sehe ich gerade.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 28.01.09 14:35
Ich hab schon ziemlich unangenehme Verstopfugen wenn ich nur mal 2 tage hintereinander Tramadol nehme!!
Kann dann einen Tag garnicht kacken, was bei mir schon sehr ungewöhnlich ist und am 2. ist es dann ungefähr so wies Konsument beschrieben hat, das man angst hat was da für eine riesige harte wurst rauskommt, fast als würde man ein baby gebehrn ^^
Und das ist bei mir schon so wenn ich nur mal 600mg Trama über 2 tage nehm, kann mir garnicht vorstelln wie übel des dann bei dauerkonsumenten sein muss.
Naja, vielleicht isses auch nur bei mir so extrem, aber is auch ganz gut, denn das allein schreckt mich schon sehr davon ab opiate dauerhaft zu konsumieren.

btw @konsument: das problem das die Wurst zu groß ist zum runterspüln hab ich aber öfters mal auch ganz ohne das irgendwelche Opiate im spieln waren, meine Verdauung ist vielleicht auch ein bisschen eigen ;)
YT: http://bit.ly/flexylife
Ex-Träumer
  Geschrieben: 28.01.09 18:01
Zum Thema Verstopfung und Opiate, Ärzte verordnen falls Opiate verschrieben sind grundsätzlich zusätlich ein leichtes Abführmittel, falls die Medikation im Bereich liegt, in dem Verstopfungen erfahrungsgemäß auftreten.
 
anonymer Ex-Träumer



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  Geschrieben: 28.01.09 18:24
zuletzt geändert: 28.01.09 18:26 durch SpecialGuest (insgesamt 1 mal geändert)
danke mohno! i was shitting biggrin geschafft habe ich das indem ich eine flasche sauerkraut saft auf ex getrunken hab (was sowas von pervers schmeckt..), dazu habe ich eine tüte trockenpflaumen gegessen und 2 esslöffel olivenöl geschluckt. konnte so zwar jetzt ma wieder aufs klo, aber ich merke dass da noch mehr geht... :P
Love Me Or Leave Me...Hey Where’s Everybody Going?!?
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  Geschrieben: 28.01.09 20:40
sry 4 OT aber das ist der lustigste thread den ich im ldt seit langemgelesen haben. Vor allem wenn man die Arschgeburten selber kennt ist der thread einfach göööttlliicchhh :-) ;-) :-) ;-)
bibo

[Nasalonator] 16:33: unter dem schwaz is ja das popoloch du sau!


"Aus dem Weg Kapitalisten die letzte Schlacht gewinnen wir!"

"Steht auf ihr Völker dieser Erde,
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale,
Erkämpft das Menschenrecht!"
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 28.01.09 21:38
w00t schrieb:
Konsument schrieb:
danke, dass ich es euch erzählen durfte!


Alter ich bin grad am frühstücken Bild: https://www.land-der-traeume.de/bilder/symbole/messer.gif Sorry für off-topic.


nie wieder nutella
Nicht die Droge ist das Problem, sondern die Gier nach mehr ...
Auf der Suche nach dem Schönsten im Leben stößt man oft auf den Tod
Wer gegen den Strom schwimmt, lebt auch vom Fluß
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 28.01.09 21:57
ich bin schockiert.... shithappens
Life's too short to be sad
Wishing things you'll never have
You're better off not dreaming of the things to come
Dreams are always ending far too soon
~Caravan - Winter Wine~
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 28.01.09 22:48

Konsument schrieb:
also ich hatte in meinen heroinzeiten auch manchmal tagelang verstopfung... ich konnte die wurst durch die bauchdecke ertasten, aber raus kommen wollte sie nicht!

wenn man jetzt aber den opiatkonsum allersings für kurze zeit vernachlässigt, dann hat man aufeinmal mächtige probleme, dann kommt nämlich die lavine ins rollen... und das kann mitunter richtig schmerzhaft werden! man sitzt ewig auf der toilette und traut sich nicht die wurst raus zu drücken, aus angst sie könnte einen das arschloch sprengen! also macht man dann ganz langsam und hält die poperze unter spannung, damit sie nicht alzu krass gedehnt wird und reißt! (wenn sie einmal gerissen ist bedeutet das quasi, dass man mindestens eine woche lang nicht schmerzfrei kacken kann ohne das es wieder auf reißt!)
das nächste problem ist dann, dass die wurst in der toilette meistens so groß ist, dass man sie praktisch nicht weg spülen kann... durch ihre länge kommt sie nicht durch den knick unten in der toilette! das bedeutet dann, dass man die klobürste nehmen muss und die kackwurst einmal (oder auch manchmal mehrmals) teilen muss, damit sie durch den abfluss passt!

sehr sehr unangenehm!

am schlimmsten, wenn man schon langsam auf entzug kommt. dann kommt nämlich erst die riesenwurst wie ein pfropfen und gleich im anschluss literweise durchfall...

danke, dass ich es euch erzählen durfte!


Haste schön erzählt, Bildlich sehr gut vorstellbar :D
So krasse Verstopfung kenn ich nur von Opitee (täglich) und sehr hoch dosiert Tramadol.

I’m havin’ illusions, all of this confusion’s drivin’ me mad inside
www.myspace.com/pedrooptifuchs
http://www.youtube.com/watch?v=dVnSWVDLVU0
† 1.6.2008; RIP DiZZy

Traumländer



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  Geschrieben: 28.01.09 23:58
zuletzt geändert: 29.01.09 00:00 durch Sivert (insgesamt 1 mal geändert)
Therapie der Opioid-bedingten Verstopfung - Hintergrund / Einleitung

(...)

Die heute verwendeten Morphin-Retardformulierungen erlauben eine kontinuierliche Schmerzlinderung mit geringem Risiko für zentrale Nebenwirkungen, periphere Nebenwirkungen treten allerdings fast immer auf. Opioide bringen insbesondere die glatte Muskulatur des Magen-Darm-Traktes zur Kontraktion. Dies führt zu segmentalen Einschnürungen der Darmmuskulatur, einer Hemmung der propulsiven Motorik, einer Abschwächung des Defäkationsreflexes und damit auch einer Unterdrückung des Stuhldranges. Die Konsequenz ist eine ausgeprägte spastische Obstipation mit dem Risiko, dass durch die deutlich verlängerte Verweildauer des Stuhles im Dickdarm, eine Koprostase (Kotstau) entsteht. Die Obstipation ist in der Praxis die wichtigste und hartnäckigste Nebenwirkung der Schmerztherapie mit Opioiden. Eine konsequente ergänzende Therapie mit geeigneten Laxanzien ist daher von Anfang erforderlich.

Hier bietet sich als innovatives Laxans die Macrogol 3350/Elektrolyte-Kombination (z. B. Movicol®) an. Als isoosmolare Flüssigkeit eingenommen, wird bei allen Formen der Obstipationen ein regelmäßiger und beschwerdefreier Stuhlgang erreicht. Die physiko-chemischen Eigenschaften des Macrogol 3350 (hohe Wasserbindungskapazität, keine Resorption, keine Metabolisierung) erklären die gute Wirksamkeit und ausgezeichnete Verträglichkeit. Die im Fertigarzneimittel enthaltenen Elektrolyte stellen sicher, daß keine klinisch relevanten Wasser- und Elektrolytverschiebungen auftreten und auch bei wiederholter Anwendung kein Gewöhnungseffekt beobachtet wird. Macrogol 3350/Elektrolyt-Kombinationen sind im Rahmen der Schmerztherapie zu Lasten der GKV verordnungsfähig*.

*Gemeinsamer Bundesausschuss gem. § 91 Abs 5 SGB V, Arzneimittelrichtlinien (F. 16.4)

Quelle

Hab das Zeug nie getestet und weiss daher nicht, ob es gut wirkt. Ist nur ein Tipp.
 
Mitglied verstorben



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ICQ
  Geschrieben: 29.01.09 01:23
Ich hab das sogar wenn ich nur 1 tag H genommen hab das ich den tag danach nicht kacken kann. Aber das ist ja nicht gefährlich oder so. Was auf jedenfall auftreten kann bei zu großer menge ist das man umkippt oder wegpennt und es kann passieren das man eine atemdepression bekommt und möglicherweise deshalb draufgeht oder das gehirn schaden nimmt aufgrund des Sauerstoffmangels aber das dürfte ja bekannt sein.
"Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt, erschiene den Menschen alles, wie es ist: unendlich."
William Blake

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