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LdT-Forum » Drogen » Pharmazeutika » Gabapentin, Pregabalin, Carbamazepin


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Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 18.11.09 20:24
ahoi.... wer hat denn erfahrungen mit den beiden substanzen? pregabalin ist ja das mehr oder weniger bekannte lyrica. wurde in den USA schon unter verdacht gestellt das die möglichkeit des mißbrauchs besteht.

gabapentin hat einige erfahrungsberichte bei erowird. es ist ziemlich teuer... am anfang hats nen recht angenehmen rausch gebracht, der allerdings nach kurzem gebrauch stark nachgelassen hat.
wirkt einigermaßen beruhigend, und soll opioidentzüge wesentlich leichter gestalten. mit alkohol hab ichs noch nicht so wirklich ausprobiert.

meine oma mein von carbamazepin wird sie regelrecht besoffen.... von dem zeugs hab ich noch nen arsch voll, wäre echt nett wenn jemand berichten kann. :)

lyrica ist die teuerste substanz... werd sie wohl erstmal nicht ausprobieren.

die kandidaten sind übrigens antiepileptika, bzw arzneimittel gegen neuropathischen schmerz. :)
ODT-i.v.-Fan im Ruhestand :)
Traumland-Faktotum

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  Geschrieben: 18.11.09 20:32

Acaine schrieb:
ahoi.... wer hat denn erfahrungen mit den beiden substanzen? pregabalin ist ja das mehr oder weniger bekannte lyrica. wurde in den USA schon unter verdacht gestellt das die möglichkeit des mißbrauchs besteht.

gabapentin hat einige erfahrungsberichte bei erowird. es ist ziemlich teuer... am anfang hats nen recht angenehmen rausch gebracht, der allerdings nach kurzem gebrauch stark nachgelassen hat.
wirkt einigermaßen beruhigend, und soll opioidentzüge wesentlich leichter gestalten. mit alkohol hab ichs noch nicht so wirklich ausprobiert.

meine oma mein von carbamazepin wird sie regelrecht besoffen.... von dem zeugs hab ich noch nen arsch voll, wäre echt nett wenn jemand berichten kann. :)

lyrica ist die teuerste substanz... werd sie wohl erstmal nicht ausprobieren.

die kandidaten sind übrigens antiepileptika, bzw arzneimittel gegen neuropathischen schmerz. :)



Pregablin und Gabapentin sind doch Gaba Substanzen und folglich geeignet gegen Alk, Benzo und Gbl Entzüge. Das mit den Opioiden höre ich zum ersten Mal.
 
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Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 18.11.09 20:39
jo soweit eigentlich richtig.... sie sind gaba-analoga (richtige endung?! xD ), wirken aber nicht indem sie an den GABA-rezeptor andocken. scheint nicht viel bekannt zu sein, abgesehen vom pregabalin (spannungsabhängiger calciumkanal blabla.... is ja eh egal).

hm ich denke wenn man damit benzos entziehen kann, geht das auch bei opis.
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  Geschrieben: 18.11.09 20:43
Beim Lyrica haben wohl manche was von Missbrauchspotential beschrieben. Naja, ich kenne einen der das verschrieben bekommt. Vielleicht kann ich das irgendwann demnächst auch mal probieren.
 
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 18.11.09 21:07
Erdnuss hat wohl Erfahrung mit Gabapentin zum Opi-Entzug - er war der erste der mir das im Chat mal empfohlen hat - zwar zwecks Benzo-Entzug, aber sein Gebiet sind ja eher die Opis - ich denke zumindest um die Symptome zu lindern wird es wohl auch bei Opi-Entzug helfen können.
Ich blogge zum Thema Drogenpolitik:antonioperi.wordpress.com
Antonio Peri auf Facebook:www.facebook.com/antonio.peri.3956
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  Geschrieben: 18.11.09 22:39
also ich habe nach meinen krampfanfall erstmal eine weile carbamazepin genommen. etwas, das es für den missbrauchs interessant macht, habe ich dabei nicht gemerkt.
This is the type of arrant pedantry up with which I will not put.
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  Geschrieben: 18.11.09 22:55
pregabalin ist ein sehr gute substanz zum entziehen von opioiden
1. es ist ein calcium kanal modulerier.
dadurch werden die neurotransmitter glutamat substanz p und vorallem noadrenalin vermindert.
3. es erhöt die gaba synthese das heißt es ist mehr körpereigenes gaba vorhaden.
vorallem der noadrenalin ausstos macht den opioid entzug so schwer. wogegen pregabalin sehr gut hilft.
in hohen dosen wirkt es sogar leicht euphoriesierend
pregabalin verstärt stark die wirkung von benzos und boostet auch opioide in deren wirkung.
mfg
 
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ICQ
  Geschrieben: 03.06.11 18:15

asdasd schrieb:
pregabalin ist ein sehr gute substanz zum entziehen von opioiden
1. es ist ein calcium kanal modulerier.
dadurch werden die neurotransmitter glutamat substanz p und vorallem noadrenalin vermindert.
3. es erhöt die gaba synthese das heißt es ist mehr körpereigenes gaba vorhaden.
vorallem der noadrenalin ausstos macht den opioid entzug so schwer. wogegen pregabalin sehr gut hilft.
in hohen dosen wirkt es sogar leicht euphoriesierend
pregabalin verstärt stark die wirkung von benzos und boostet auch opioide in deren wirkung.
mfg



Könnte man somit die Wirkung von Kratom damit boosten?
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 24.09.11 05:49
Da die Wirkungsweise von Kratom noch nicht zu ganz 100 % geklärt ist,kann man das schwer sagen,aber es wäre durchaus vorstellbar.
Allerdings kommt mir das Ganze ein wenig unsinnig vor da meiner Meinung nach das Kratom als ""Opiat" mit Kinder-bzw.(fast-)Suchtsicherung",je nach Dosis und Applikation mal eher pushend,mal eher sedierend, schon seinen Zweck ganz gut erfüllt, mal ganz abgesehen davon das ich rekreationalen Gebrauch von Antiepileptika an sich schon für bedenklich halte...

"Drogen verursachen wahnsinniges Verhalten bei Leuten die nie welche nehmen."
-Dr. Leary
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 24.09.11 13:58
Also aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Pregabalin bzw. Lyrica ein gewisses Missbrauchspotential hat und es einen leicht angenehm sediert, je nach Dosis. Aber der Hauptvorteil bei Lyrica ist nicht die leicht angenehme Wirkung an sich, sondern dass es einen Opioidentzug wesentlich erleichtert, besser als Alkohol (ok, das ist so oder so keine gute Idee) oder THC. Das ist für mich persönlich um einiges wichtiger und nützlicher als die von mir eher als schwach und hintergründig empfundene Wirkung; wobei das natürlich, wie bei allen psychotropen Substanzen, nur meine Meinung ist und thematisch bedingt lediglich rein subjektiv sein kann. Die Erfahrung mit Lyrica von Freunden/Bekannten reicht von "komisch müde und matschig in der Birne" bis "angenehme Sedierung, totale Entspannung und tolle Euphorie". Die Wahrheit liegt also irgendwo dazwischen, wobei ich anmerken muss, dass ich bereits in einem Fachmagazin für Ärzte eine Warnung gelesen habe, die das etwaige Sucht- und Missbrauchspotential von Pregabalin/Lyrica behandelt. Mein Arzt hat mich ebenfalls darauf aufmerksam gemacht. Darin ging es um ehemalige Heroinsuchtkranke, die versucht haben, ihr Diamorphin mit Lyrica zu substituieren; dabei ging es um Tagesdosen von 3000mg-7500mg(!!!!), also keine alltäglichen Dosen (normale, auf dem Beipackzettel empfohlene maximale Tagesdosis: 600mg). Diese Suchtkranken haben durch Ärztehopping, Rezeptfälschung und Lügen versucht, mehr Lyrica von ihren Ärzten zu bekommen, was eindeutig auf eine Suchtentwicklung und ein Missbrauchspotential hinweist. Ebenso wurde von einer starken Euphorie berichtet, die ich so (trotz teilweise recht hoher, jedoch in diesem Vergleich sehr geringen Dosierungen) nicht nachempfinden konnte. Ich hoffe, ich konnte euch was Neues oder Hilfreiches über Pregabalin bzw. Lyrica mitteilen.


Lg Lizz
I’d love to change the world but I don’t know what to do (Alvin Lee)
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MSN
  Geschrieben: 24.09.11 18:11
Also ich hab auch noch mengen von carba, habe es wegen alk-entzug bzw. bipolarer Störung bekommen, aber 2 Jahre nicht mehr genommen.
Ich habe die Threads gelesen hilft es beim OPI-entzug bzw. kann man es mißbrauchen bin leider net recht schlau geworden.
gruß Joe
 
» Thread-Ersteller «
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 03.10.11 12:10
übrigens, noch eine anmerkung: zumindest phenibut und gabapentin (lyrica denke ich auch, bei carbamazepin bin ich mir nicht sicher) wirken serotonerg!
hab das rausgefunden als ich unter SSRI (phenibut) und auch ohne SSRI (gabapentin) höllische probleme mitm gastrointestinaltrakt bekommen hab.

man fühlt sich dann als wäre man mit heißem teer ausgegossen und kriegt sodbrennen das einen locker nächtelang wachhalten kann.
dieser effekt tritt ab einer gewissen dosis und/oder ab einer gewissen behandlungsdauer auf.

hat jemand schonmal ähnliches beobachtet?
ODT-i.v.-Fan im Ruhestand :)
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 07.11.13 18:56
Hi Leute,

war lange weg. Natürlich, nach 7 Entgiftungen als Schmerzpatient (mit Opioidabhängigkeit als Folgeerkrankung; lustig, bei soo viel H) hat man irgendwann die Schnauze voll...auch wenn meine Eltern denken, die Substitution wäre vom Teufel persönlich erfunden worden. Bin dank ca.6000mg Lyrica am Tag endlich über den letzten Entzug hinweg. Bei Lyrica habe ich nie welche Probleme beim verdauen; im Gegenteil, ich ernähre mich nur noch von Lyrica, Kaffee und Zigaretten.

Liebe Grüße,

Lizzardking
I’d love to change the world but I don’t know what to do (Alvin Lee)
Ex-Träumer
  Geschrieben: 07.11.13 19:45
6000 ??!! eek

Und ich dachte ich übertreibe manchmal ^^
"Viel Spass" beim Abdosieren weil das musst du bei der Menge bestimmt irgendwann.

Hab schon öffter Benzos entzogen und finde das noch assiger als nen Opi Affe, gibt dafür wesentlich bessere Mittel zum ausschleichen und dauert nicht so lange !
Weiss grad nicht genau ob man den Lyrica Entzug mit dem von "normalen" Benzos vergleichen kann aber wenn ja...oha ^^


Genies die Zeit wo es dir gut geht, für die erste Zeit ist auch meiner Meinung nach fast jedes Mittel recht !
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 08.11.13 11:03
Kann man schlecht vergleichen. Unruhe und so weiter sind natürlich auch gegeben. Es ist aber etwas völlig anderes, wenn man gleichzeitig von 30mg Lorazepam entziehen muss + 1g Morphinsulfat. Die letzten Wochen waren derart beschissen, dass ich mir alles einbaue, was man nicht normal nachweisen kann. Als Epileptiker kriegt man eh genug Lyrica (braucht nur genug Ärzte und Geld); soll ja auch analgetisch wirken, was ich leider durch meine Konsumgeschichte nicht so genau beurteilen kann. Ich muss wirklich aufhören, soviel zu nehmen, aber im Vergleich dazu, was mir in letzter Zeit genommen wurde, fühle ich mich mit den 6000mg geradezu klar im Kopf ^^.

Lg Lizzardking


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