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LdT-Forum » Konsum » Drogen & Konsum » Obstipation durch Opioide (Was tun bei opioidbedinger Verstopfung?)


Seite (Beiträge 1 bis 15 von 37) »

AutorBeitrag
Ex-Träumer
  Geschrieben: 16.01.10 23:12
zuletzt geändert: 09.12.19 19:43 durch Neopunk (insgesamt 1 mal geändert)
Verstopfung durch Opiate - die Lösung des Problems; die Lösung der Kacke

Ich bin nun weiß gott kein Opiatabhängiger und ich war auch nie einer.

Doch habe ich in vor nicht einmal einem Jahr noch ganz heftige Phasen des Opiat/Opioidgebrachs (subjektive Definition; man mag dies auch als Missbrauch bezeichnen) gehabt, die mir oft auch schlimme Probleme mit Verstopfungen eingebracht haben.

Ich habe dann Tage lang nicht gekackt und als ich dann doch musste ( - meist in Folge des Abbruchs meiner Spaßphase), da konnte ich es nicht.
Jedenfalls nicht normal. Ich saß dann eine irre lange Zeit auf der Schüssel und habe gepresst, gedrückt und oft auch gezittert und geschwitzt, aus Angst, mir könnte ob des imensen Durchmessers meiner abzusondernden Kackmasse, das Popoloch reißen.

Solches ist zum Glück nie eingetreten.
Wie hätte ich mir die Verrichtung meiner Notdurft leichter machen können?
Welche Hausmittelchen setzen die hier lebenden Opiatler und Träumer ein, damit ihnen nicht der schlimmstmögliche Fall widerfährt?

Vielleicht kann dies ein ganz passabler, mit vielen hilfreichen Tipps gespickter Thread werden.

 
Kommentar von Neopunk (Moderator), Zeit: 09.12.2019 19:43

Titel angepasst
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 16.01.10 23:16
Vor einigen Monaten in den ersten Wochen auf Bupre hatte ich das Problem auch. Am besten hat dagegen alkfreies Bier geholfen, Sorte egal. Normales Bier hatte seltsamerweise nicht diesen Effekt.

lg, Muetzi
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 16.01.10 23:52
Ich hatte auch immer ganz schlimme verstopfung. Tagelang druff ohne zu kacken, dann auf Entzug kommt der Mörderschiss.

Ich hab immer ein wenig Rizinusöl genommen hat auch ganz gut geklappt und es ist allgemein gut verträglich.
Der Inhalt dieses Beitrags ist frei erfunden.Die Handlungen und alle handelnden Personen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden und/oder realen Personen sind reiner Zufall.
Abwesender Träumer



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143 Forenbeiträge

  Geschrieben: 17.01.10 01:58
Finde es eigentlich vorteilhaft, wenn man nur selten aufs Klo muss, dagegen hilft aber viel, eben gegenteilig / abführend wirkende Mittel, beispielsweise Milchzucker, da kostet im DM eine große Packung nicht sonderlich viel. Reicht also lange, einfach ein paar Gläser damit trinken sollte ausreichen.
 
Abwesende Träumerin



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  Geschrieben: 17.01.10 02:35
zuletzt geändert: 17.01.10 02:36 durch Berlinerin75 (insgesamt 2 mal geändert)
Hallo zusammen,

meine Freundin, die Schmerzpatientin ist und u.a. Oxycodon und Oramorph bekommt, hat auch sehr mit diesem Problem zu kämpfen.
Was ihr ab und an ganz gut hilft ist Lactulose , gibts sehr günstig in der Apotheke, ist ein sehr süßer Sirup,
damit gehts dann ganz gut.Es ist kein Abführmittel, dass zu einer Abhängigkeit führen kann.  http://de.wikipedia.org/wiki/Lactulose
Vom Schmerzarzt hat sie neulich was Neues bekommen, was zwar teuer ist, aber sehr gut helfen soll gegen opiatbedingte Verstopfung und was man,
wie er sagte, weil ja "ärztlich verursacht duch die Medikation" dann auch verschrieben bekommen kann - Movicol www.norgine.de/movicol.

Vielleicht hilfts Euch auch weiter.

Das Leben ist nur ein Moment, der Tod ist auch nur einer.(Schiller)
Abwesende Träumerin



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  Geschrieben: 17.01.10 09:59
Na was für ein hübsches Thema zum Sonntag!

Ich setzte in einem solchen Fall auf natürliche Abführmittel, als zu Pillen zu greifen. Zu nennen wären: Birnen, Sauerkrautsaft und was wirklich reinhaut, sind PFLAUMEN. Eine halbes Kilo davon und schon läuft´s.
Wenn Du aufhören kannst, willst Du nicht; wenn Du aufhören willst, kannst Du nicht mehr
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 18.01.10 14:20
zuletzt geändert: 18.01.10 14:21 durch Chaox (insgesamt 1 mal geändert)
Jep, Pflaumen sind echt gut...und wer nicht soviel futtern mag, holt sich einfach ne Flasche Pflaumenkur...schmeckt gut und wirkt! (zumindest generell gegen Verstopfung, obs auch bei Opiat / Opiod-bedingten Verstopfung viel bringt, kann ich persönlich nicht beurteilen, wüßte aber nicht wieso net).
Erst wenn wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit alles zu tun...
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 18.01.10 14:30
1. Brottrunk (ist aber geschmacklich vllt. nicht jedermanns Sache, ich mag ihn)
2. Pflaumen
3. gerne mal fettreichere Kost, dann wird der erste Schiß auch kein Poperzenfetzer sondern gleitet sanft ins Porzellan
4. Schokolade, Bananen, Cola und andere landläufig als stopfend bekannte Lebensmittel sind natürlich zu meiden.
5. wenns mal ganz "dicke" kommt helfen Dulcolax wie in der Werbung behauptet tatsächlich ziemlich gut und verträglich
6. im Falle eines mehr oder minder erfolgreichen Backsteinschisses (ohne Spass, das ist mein voller Ernst) die Rosette mit ein wenig Bepanthen oder besser Leukichtan pflegen. Ihr wärt nicht die ersten die sich da unten unschöne Blumenkohlähnliche Abszesse holen...


LG und viel Erfolg vom Dieter ;-)
Kein Alkohol am Steuer!
Ein Hügel auf der Straße reicht und sie verschütten alles!
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 18.01.10 17:14
Im Notfall würde ein Einlauf bestimmt auch Abhilfe schaffen...
Blumen sind auch bloß Menschen und keine Tiere
Ex-Träumer
  Geschrieben: 18.01.10 17:44
Ich nehme 2-3 Tabletten Cibrobeta a` 500mg, alle 2 Tage.
Das hilft gut, macht allerdings abhängig und ist verschreibungspflichtig.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 18.01.10 19:38

Pille Palle schrieb:
Ich nehme 2-3 Tabletten Cibrobeta a` 500mg, alle 2 Tage.
Das hilft gut, macht allerdings abhängig und ist verschreibungspflichtig.



Sicher, dass das Medikament "Cibrobeta" heisst? Wie heisst denn der Wirkstoff? "Ciprobeta 500" ist ein Antibiotikum (Ciprofloxacin), was zwar nicht abhängig macht, aber durch Schädigung der Darmflora Durchfall auslösen kann.
"Cause if at first you don’t succeed
Won’t hurt to smoke some weed!" Dr.Dre
Abwesender Träumer

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1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 01.02.10 22:05
Also gut, ich sags Euch wie´s läuft. Das Problem ist doch folgendes, man hat sich zugedröhnt und kaum was getrunken, und jetzt, nach zwei drei Tagen, ist die Party vorbei und man will nun endlich scheissen können. Aber Fehlanzeige, es fühlt sich an als würde man einen Felsen gebären wollen und nix bewegt sich. Was nun?

Ihr bekommt jetzt den ekeleregendsten Rat, den ich mir nur denken kann, aber es hilft!

Ihr nehmt eine Spritze mit cir. 1-10 ml Volumen. Fals ihr sowas nicht habt, kaufen.
Die Spritze füllt ihr mit Salatöl und steck sie Euch da rein, wo die Sonne niemals hinscheint.
Ja, genau, Ihr steckt sie Euch in Arsch!!! Dann müßt Ihr versuchen, dass Öl mitten in den Felsen zu injizieren. Mindestenz 2-3 ml. Das ganze läuft natürlich ohne Nadel ab!! Jetzt brauch es seine Zeit, bis die feste Knoddel das Öl aufgenommen haben. Ihr solltet es mindestenz 12 Stunden wirken lassen, und dann auf den Lockus und drücken.
Falls das nicht geholfen hat, müsst Ihr eine rectale Ausräumung vornehmen.
Das heist, viel, viel flutschige auf öl bassierende Creme verwenden und dann einen Finger in den Arsch stecken und die Knodel mit hilfe von Druck, den ihr mit pressen ausübt, und geschickter fingerfertigkeit dem Ziel zuführen d.h. aus Eurem Rectum heraus.

Dieser Tip ist für die hofnungslosen Fälle. Wenn das Abführmittel nicht mehr wirkt, Magenkrämpfe Euch zerreisen und Ihr nur noch am beten seit, damit Ihr scheissen könnt.
Ein Darmverschluss kann tödliche Folgen haben und einen Blumekohl Arsch, findet niemend Sexy. In den meisten Fällen reicht es, dass Salatöl zu injizieren und abzuwarten bis es aufgenommen wurde. Dann ist wieder alles weich und ihr könnt endlich scheissen.

Viel Erfolg

Ach ja, bevor ich´s vergesse, die Leute, die einen Tag vor dem Konsum nur Zitrusfrücht, Dateln und Pflaumen und Äpfel und ähnliches essen, werden so gut wie nie überhaupt mit dem Thema "Ich kann nicht meh Kacken" konfrontiert werden.
Für die Langzeitkonsumenten heist das, sehr gesunde Ernährung und Literweise Salatöl im Schrank.

Viel Glück bei der Suche... und bevor Fragen kommen, nein, dass ist kein Scherz, was ich hier schrieb meine ich tatsächlich todernst und es beruht auf Erfahrungen die ich als Krankenpfleger bzw. Altenpfleger gemacht habe und meinem eigenen Lösungsansätzen des Problems "Verstopfung".

Peace Elex

 
Abwesender Träumer



dabei seit 2010
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  Geschrieben: 07.11.16 09:14
Stehe nun auch seit gestern vor diesem Problem :(

Fühlt sich so garnicht gesund an, hab soetwas nochnie gehabt, als wenn meine Verdauung einen plötzlichen Streik hingelegt hätte.

Lass mir jetzt erstmal Lactulose aus der Apotheke holen und hoffe das hilft...ab wievielen Tagen sollte ich zum Arzt/KH ?

Habe gelesen ein paar Tage kann der Darm das schon mitmachen, das kann ich mir irgendwie schon bei Tag 2 nichtmehr vorstellen :D

Hab es die letzten Wochen/Monate wohl etwas mit H übertrieben, und ausgerechnet jetzt wo ich das mal wieder bleiben lasse und seit Samstag das letzte H platt gemacht habe, geht dieser Verdauungsdreck zum ersten mal los.

Da wünsch ich mir noch lieber einen kleinen Affen, da sollte es ja dann gehen :D

Kann es sein das sich bei mir ein Entzug anders äussert, was die Verdauung angeht ?

Könnte sein das ich ein wenig Affig bin, kann aber auch sein das der leichte Schnupfen und der Schüttelfrost daher herrührt, das ich am Wochenende ziemlich breit Nachts in Boxershort draussen eine Rauchen war.


Achja, Guten Morgen :)


Man tut was man kann, aber kann man was man tut ?
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 07.11.16 09:30
Es geht doch nix über den guten, alten Einlauf. Hilft garantiert und kostet nix. Ist nur etwas gewöhnungsbedürftig.
Aus Protest die AfD wählen ist, als würde man in der Kneipe aus dem Klo saufen, weil das Bier nicht schmeckt.
Abwesender Träumer



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347 Forenbeiträge

  Geschrieben: 07.11.16 09:49
Ich seh´s ähnlich wie Mofi. Eine Klistierpumpe gibt es bereits ab ca. 7-8 Euro in der Apotheke. Ein Einlauf mit lauwarmem Wasser führt oft zum Erfolg. Wirkt auch besser wie ein Babyclist/Microclist (Fertigprodukt).

Vor einer digitalen Ausräumung würde ich jedoch warnen. Das muss man auch korrekt machen, sonst kann das zu stark blutenden Verletzungen führen.

Ansonsten ballaststoffreich essen, viel Wasser trinken, eventuell ein paar getrocknete Feigen und Dörrpflaumen in Wasser über Nacht einweichen und am nächsten Morgen essen und den Einweichsaft trinken. Dauerhaft Abführmittel zu nehmen kann den Darm auf Dauer noch träger machen.

Letzthin: wenn das Stuhlverhalten zu lange andauert, ist auf jeden Fall ein Arztbesuch angesagt, um dauerhafte Schäden zu vermeiden.


Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie.
F. Nietzsche

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