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Umfrage: Hältst du deine Entzugssymptome bei Cannabisabstinenz für rein psychosomatisch?
   (Gestartet: 04.01.2013 18:18 - zeitlich unbegrenzt)

»  Ich habe keinerlei Entzugserscheinungen.30  
25.9 %
»  Ich habe nur psychische Entzgserscheinungen.47  
40.5 %
»  Ich habe psychische u. wahrsch. psychosomatische.24  
20.7 %
»  Das kann nicht nur psychosomatisch sein.15  
12.9 %

Seite (Beiträge 1 bis 15 von 37) »

AutorBeitrag
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 04.01.13 18:18
zuletzt geändert: 05.01.13 19:46 durch gunrunner (insgesamt 1 mal geändert)
Die Umfrage richtet sich nur an User, die täglich Kiffen und eine durch Dauerkonsum erworbene Toleranz gegenüber Cannabis aufweisen.
Es heißt ja immer, dass die doch recht unangenehmen Symptome eines Cannabisentzuges rein psychosomatischer Natur wären. Das halte ich jedoch für ein Gerücht.

Da sich eine Toleranz entwickelt, steigt offenbar die Anzahl der Cannabinoidrezeptoren. Diese werden, wenn keine Cannabinoide mehr von außen zugeführt werden, durch die endogenen Cannabinoide nicht in dem Maße bedient wie es erforderlich wäre. Warum also sollen alle Entzugserscheinungen nur psychosomatisch sein?

Ich kiffe selbst seit drei Jahren täglich und sehe an sich keinen Grund damit aufzuhören, jedoch klappt meine Versorgung nicht immer so wie ich das will. Nach spätestens zwei Tagen habe ich starke Schweißausbrüche (v.a. an den Händen, ), kann nicht wirklich schlafen und habe absolut keinen Appetit, dafür andauernd Sodbrennen und Übelkeit. Falls ich mir doch was zu essen reinzwänge wird mir so richtig schlecht. Ich bin zitterig (vor allem bei minimalen Temperaturschwankungen fangen mir sofort die Zähne an zu klappern) habe ständig Gänsehaut und einen sehr unangenehmen Bodyload, der auch bei viel Bewegung nicht nennenswert weniger wird.
Mit diesen Sachen ist es aber nach einer Woche vorbei, ich habe auch nur solange echtes Craving solange diese Symptome anhalten. Ich bin bei alldem wohl kaum eine Ausnahme, es geht denke ich vielen so.

Die üblichen Sachen wie Reizbarkeit, Alpträume und Nervosität sind ja offenbar psychisch. Auch Appetitlosigkeit und nicht schlafen können lasse ich mir gerne als psychosomatisch erklären. Aber ständige Schweißausbrüche? Übelkeit bei Nahrungsaufnahme? Bodyload und stark erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Temperaturschwankungen? Ich glaube dass sich irgendwann mal jemand entschlossen hat, Cannabis als "nicht körperlich abhängig machend" zu bezeichnen und das ist dann überall als Dogma übernommen worden. Es könnte sein dass das in die Welt gesetzt wurde um Cannabis zu verharmlosen, oder um den Entzug leichter zu machen ("Du bildest dir nur ein dass es dir nicht gut geht").
In meinen Augen gibt es keinen Grund anzunehmen, dass Cannabis keine physischen Entzugssymptome verursacht, und meine persönlichen Erfahrungen sprechen dagegen. Mich würde interessieren ob andere Suchtkiffer diesen Eindruck teilen, und was die Neurobiologie-Profis im Forum darüber denken.
Edel sei der Frosch, hilfreich und gut.

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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 04.01.13 19:08
High, hab letztens erst gelesen, dass die Toleranzentwicklung mit der Inaktivierung und der Rückbildung des CB1 Rezeptors zu tun haben soll. Hab jetzt leider keine Quelle, lässt sich aber ergooglen. Hatte das gefunden auf der Suche nach Infos über eben dieses Thema - Toleranzentwicklung. Trotzdem passt deine Argumentation schon irgendwie, zumal ja das endogene Cannbinoidsystem gerade u.a. Temperaturempfinden reguliert. Auch die Sache mit dem Appetit scheint logisch. Leider gibt es ja nur wenig wissenschaftliche Erkenntnisse, wobei die meisten davon auch noch der allgemeinen Dämonisierungkampagne dienlich zu sein scheinen. Einen richtigen "Entzug" hab ich in meinem 18jährigen Konsumentendarsein jedenfalls nicht gemacht. Meistens war ich regelrecht genötigt zu pausieren (Wehrdienst, und das auch noch in NL), meine Laune war also eh eher Kacke. Lange Rede, kurzer Sinn. Entzugssymptome hatte ich allenfalls psychische, was bei mir aber auch körperliche Symptome verursacht; hängt ja alles irgendwie zusammen, Körper und Geist und so.

So long
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 04.01.13 19:08
Das hört sich nach zu starken entzungserscheinungen für Cannabis an. Wenn es überhaupt solche gibt. Bist du dir sicher dass das nicht woanders herkommt?
Ich hab zwar nur 2 Jahre täglich durchgekifft, aber nach einem oder zwei tagen ohne sind sogar schon meine weed depris weg.
Und du sagst es ja, Psychosomatik. Das kann alles daher kommen. Reicht nur n bisschen übelkeit, kickt dann die psychosomatik ein gibts das große kotzen. Ganz ohne körp. Abhängigkeit.

€ das was vapo sagt leuchtet mir mehr ein als das sich die Zahl der Rezeptoren vergrößert.

gg
"You'll cowards dont even smoke crack"
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 04.01.13 19:22
zuletzt geändert: 04.01.13 19:47 durch Vapo (insgesamt 1 mal geändert)
So, Quelle wieder gefunden: hit me!

edit: Das mit der Regulierung würde auch folgendes erklären (zumindest was mich betrifft):
Nach längerer Abstinenz ist die Wirkung unter Umständen fast schon unangenehm bzw anstrengend m.E sogar heftiger als meine erste Purpfeife damals...

Ich will mehr Rezeptoren und eine höhere Affinität dieser, Jemand ne Idee wie man das beeinflusst? confused
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 04.01.13 19:22
Ich hatte auch Entzugserscheinungen a la 'Le Frosch' und zwar nach ca 3,5 Jahren Dauerkonsum mit mindestens 2 g täglich. Es fiel mir schwer zu glauben, dass das nur psychosomatisch war. Man kann ja auch den Umkehrschluss machen: Synthetische Cannabinoide manipulieren ja auch nur die c1 und c2 Rezeptoren und diese entwickeln sehr wohl Entzugserscheinungen beim Absetzen (nach entsprechend starkem Konsum). Überhaupt ist diese Unterscheidung in 'psychisch' und 'körperlich' sehr unglücklich gewählt, erzähl mal z.B einem Kokser der gerade aufhört, dass er nur psychische Entzugserscheinungen hat und frag mal wie es ihm geht...die Grenzen sind fließend.
"Wenn ein Pechvogel sich im Bett zu Tode vögelt, soll das heißen, dass alle anderen schuldbewußt das Pimpern einzustellen haben?"

Charles Bukowski
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 04.01.13 19:42
Jep, ich bin mir sicher dass das nicht woanders herkommt. Es gibt subjektiv starke Unterschiede wie unangenehm der Entzug empfunden wird. Und täglich kiffen ist nicht gleich täglich kiffen. Wer sich abends nen winzigen Gute-Nacht-Kopf raucht kifft ebenso täglich wie jemand der 24/7 abgedichtet ist(zu dieser Gruppe gehöre ich eher :D ), ich schätze schon dass das einen erheblichen Unterschied macht.

Man kann alles was man nicht auf nem Röntgenbild sieht (Tumor oder so) für psychosomatisch erklären. Das halte ich jedoch für einen fatalen Fehler. Mir geht es hier darum das Dogma zu hinterfragen, dass Cannabis quasi nur psychisch Abhängig macht, es soll hier nicht um mich gehen. Sternengezücht, du hast das Dogma bloß wiederholt.

Ich weiß nicht wie die Toleranzbildung bei C. funktioniert, aber auch wenn sie nicht durch eine erhöhte Anzahl an Rezeptoren zustande kommt sondern durch geringere Aktivierbarkeit der Rezeptoren hätten man Symptome, wenn man keine Cannabinoide von außen zuführt. Auch dann ist nämlich die vom Körper freigesetzte Cannabinoidmenge nicht ausreichend, egal ob zu viele Rezeptoren da sind oder die vorhandenen unempfindlicher werden.

Die Tatsache dass es eine Toleranzentwicklung gibt und dass das Endocannabinoidsystem nicht nur zum druffen, sondern auch für manche Körperfunktionen da ist, macht es wahrscheinlich dass es auch körperliche Entzugssymptome gibt.
Es kann ja gut sein dass sich diese Abhängigkeit nur langsam entwickelt und nicht allzu stark ausgeprägt ist. Aber ich hätte gerne ne Begründung, warum das alles nur psychosomatisch sein soll.
Nochmal: Es geht hier nicht um mich/meine Symptome sondern um die Frage an sich.
Mir brauchen hier jetzt nicht andauernd irgendwelche Kiffer schreiben dass sie so was nicht haben. Viel mehr sollten sich die hier melden, die ebenfalls spürbare Entzugssymptome bei Cannabisabstinenz haben.

PS: Drugcom nennt ähnliche Symptome: http://www.drugcom.de/haeufig-gestellte-fragen/fragen-zu-cannabis/gibt-es-entzugserscheinungen-bei-cannabiskonsum/

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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 04.01.13 19:58
zuletzt geändert: 04.01.13 20:04 durch nudelholz (insgesamt 1 mal geändert)
Ich denke auch das die eigentliche Funktion des endogenen C.Systems der Schlüssel zu allen Entzugssymptomen ist.

Aber was meinst du mit dem Dogma? Eigentlich wird einem doch im allgemeinen immer erzählt wie schlimm Cannabiskonsum ist. Hab übrigens schon vor meinem ersten Konsum in der 5. Klasse im Biobuch von milden körperlichen Entzugssymptomen gelesen. (Hmm, definiere mild)

Ungefährlich ist er jedenfalls nicht, das kann ich nur bestätigen. Weniger ist mehr!!!

Le Frosch schrieb:
Mir brauchen hier jetzt nicht andauernd irgendwelche Kiffer schreiben dass sie so was nicht haben. Viel mehr sollten sich die hier melden, die ebenfalls spürbare Entzugssymptome bei Cannabisabstinenz haben.


Sorry, so hab ich das nicht gemeint, wollte lediglich etwas zur Diskussion beitragen.
 
Kommentar von nudelholz (Ex-Träumer), Zeit: 04.01.2013 20:04

Doppelpost gelöscht. Bitte beim nächsten mal die Bearbeiten-Funktion des eigenen Beitrags verwenden.
 
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 04.01.13 20:05
Also ich fand deinen Beitrag durchaus hilfreich Vapo, ich wollte das nur mal erwähnt haben, damit man nicht zehn "Was willst du ich hatte sowas noch nie vom kiffen"-Beiträge vorspulen muss bevor wieder was interessantes kommt.
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  Geschrieben: 04.01.13 20:25
Also wenn du auf der Schiene kommst ists natürlich ganz klar, das Cannabis auch zu einer körperlichen abh. führen kann. Allein durch den beikonsum von nikotin, und die dadurch entstehende konditionierung. Wenn du weißt was ich mein, bin grad einwenig leer im Kopf :ugly:
Dazu ist natürlich nicht nur das relativ gut erforschte THC im Cannabis enthalten, und THC ist ja eines der wenigen cannabinoide dessen Sucht-poti schon an ratten getestet wurde.
Aber alle härteren entzugsprobleme würd ich echt der Psychosomatik unterstellen. Die ist nämlich echt nicht zu unterschätzen, und wenn man dann noch pech/glück (psychosomatik ist auch ein sehr gutes Motivationsmittel. siehe selbstmordattentäter...) sehr anfällig für sowas zu sein oder einen gewissen grad von epilepsie hat was einen auch anfälliger für psychosom. macht (ja man kann unbemerkt leicht epileptisch sein. das heißt ja nicht bei stroboskopbeleuchtung zur emily rose zu werden. Wie konnten sonst hunderte Kinder in Japan bei einer gewissen pokemon episode ohne nachgewiesene epilepsie zusammenbrechen?).

alle klammern sind nur für die Besserwisser, die ich beim thema weed schon riechen kann.

rauchst du noch leFrosch? ausser joints ?
Dann könnt ich mir das echt als konditionierungsbedingte symptome vorstellen.

greetz
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  Geschrieben: 04.01.13 21:10
Ich rauche nie Joints. Ich bin zwar Tabakraucher, aber Gras rauche ich nur pur und ich trenne Cannabis- und Tabakkonsum strikt voneinander. Die Problematik von Leuten, die Mische rauchen und denken sie wären sooooo süchtig obwohl sie eigentlich nur nach Tabak schmachten ist ja altbekannt, aber hier sicher nicht der Fall.

Zitat:
(psychosomatik ist auch ein sehr gutes Motivationsmittel. siehe selbstmordattentäter...)

Hä? Selbstmord ist eine psychische Sache, keine psychosomatische. Bringen die sich um weil sie Entzugserscheinungen von irgendwas haben? Verstehe das in dem Kontext nicht.
Auch Epilepsie hat irgendwie nichts damit zu tun oder?

Das Rattenmodell ist eh fragwürdig, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Rat_Park .
Außerdem kann man eine Ratte schlecht drei Jahre lang zum Dauerkonsumenten machen, weil sie in der Regel nicht viel älter als drei Jahre werden. Es ist also fraglich, ob man die Ergebnisse so eins zu eins auf den Menschen übertragen kann.



Edel sei der Frosch, hilfreich und gut.

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Abwesender Träumer



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ICQ
  Geschrieben: 04.01.13 22:05
http://www.youtube.com/watch?v=DSE2s6Ozs5Y
ab 18min gucken da wird ein bssl darüber erzählt :) aber ein bssl offtopic
Wir Menschen leben im Paradies, sind aber nur zu Blind um es zu sehen - Albert Hofmann
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  Geschrieben: 05.01.13 00:19
Ich glaube kaum, dass man bei Cannabis von körperlicher Abhängigkeit sprechen kann; lasse mich aber gerne belehren. Ich meine von Koffein kann man nach viel Kaffee Konsum auch Enzugserscheinungen bekommen, da spricht man aber auch nciht von körperlicher Abhängigkeit.

Desweiteren dürfte der Thread einen ziemlichen Hohn für die Leute darstellen, die einen _richtigen Entzug_ hinter sich haben...

Edit: Und dass sich der körper auf die zugeführten substanzen einstellt, ist klar, aber er tut das bei cannabis nicht in dem maße, dass man von einer körperlichen Abhängigkeit reden kann.
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 05.01.13 00:31
ich kenne jemanden, der hat einen 64`er (Zwangstherapie - Therapie anstelle von Strafe) auf Hasch bekommen was ich schon damals nicht glauben konnteaber das ist ein anderes Thema .
Ich denke, das man sich einfach durch Hasch schnell daran gewöhnt seine Probleme "Weg zu rauchen" und man so natürlich "schnell" in ein Abhängigkeitsverhältnis kommen kann es stellt sich jedoch die Frage ob jemand der ein generelles Suchtproblem hat nicht sowieso etwas findet womit er dieses stillt.
Würde es kein Hasch geben, würde diese Person vielleicht irgend welche Pillen konsumieren oder andere Drogen.
Ich meine übrigens nicht den Gelegenheitskiffer sondern den täglich kiffer
 
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 05.01.13 01:12
SerotoninSyndrom schrieb:
Desweiteren dürfte der Thread einen ziemlichen Hohn für die Leute darstellen, die einen _richtigen Entzug_ hinter sich haben...

Edit: Und dass sich der körper auf die zugeführten substanzen einstellt, ist klar, aber er tut das bei cannabis nicht in dem maße, dass man von einer körperlichen Abhängigkeit reden kann.


Wenn du zu oben genannten Leuten gehörst und dich verhöhnt fühlst tut es mir leid, aber dann hast du diesen Thread missverstanden. Es geht mir darum dass ich vermute, dass sich der Körper sehr wohl "so weit umstellt" dass es körperliche Symptome gibt. Schließlich schildern Cannabiskonsumenten (sehr wohl nicht alle) körperliche Symptome. Jedoch scheint es seit Urzeiten Konsens zu sein dass diese rein psychosomatisch sind, obwohl diejenigen die körperl. Entzugssymptome spüren unabhängig voneinander ähnliche und spezifische Symptome zeigen. Ich kenne keinen validen Beleg für die Annahme dass das rein psychosomatisch ist.

Ich hätte vll. nicht im ersten Post schildern sollen wie es mir geht wenn ich nicht kiffen kann,
das sollte kein Hab nix zu kiffen - Rumjammerthread werden. Auf Drugcom werden ähnliche Symptome beschrieben, jedoch wird offengelassen ob diese rein psychosomatisch sind.
http://www.drugcom.de/haeufig-gestellte-fragen/fragen-zu-cannabis/gibt-es-entzugserscheinungen-bei-cannabiskonsum/
Kein Zweifel, mal nicht zu kiffen ist ein Witz gegen kein Heroin bekommen. Aber auch nicht zwingend angenehm, wie dir viele Dauerkiffer bestätigen können. Und einige von ihnen haben körperliche Symptome wenn sie nicht konsumieren, siehe Umfrage und Drugcom. Ich will hier diskutieren ob diese nicht eventuell doch nicht nur psychosomatisch sind.

Also war das hier
crewscanner schrieb:
ich kenne jemanden, der hat einen 64`er (Zwangstherapie - Therapie anstelle von Strafe) auf Hasch bekommen was ich schon damals nicht glauben konnteaber das ist ein anderes Thema (...)
Ich meine übrigens nicht den Gelegenheitskiffer sondern den täglich kiffer

zwar ne nette Anekdote, aber irgendwie voll am Thema vorbei, oder?
Edel sei der Frosch, hilfreich und gut.

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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 05.01.13 11:06
Nach knapp 7 Jahren dauer Konsum, täglich anfangs 10-20 köpfe am Tag, umgestiegen auf gerollte Sticks 3-5 am Tag, habe ich jetzt aufgehört. 1 Woche ohne jetzt. Es ist ein komisches Gefühl.
Ich denke oft daran, manchmal gibt es Phasen da bin ich nervös oder bisschen gereizt. Ich wache oft Nachts auf, Abends direkt zu schlafen ist schwierig und ziemlich wirre Träume.
Ist alles psychisch bedingt. Ich möchte einfach nicht mehr, ich joffe der spuck enden bald :)
 

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