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LdT-Forum » Konsum » Drogen & Konsum » Unsicherheiten/Ängste bez. Trippens - Sammelthread (Unentschlossenheit bezüglich Trippens - soll ich oder nicht?)


Seite (Beiträge 1 bis 15 von 54) »

AutorBeitrag
Ex-Träumer
  Geschrieben: 17.07.14 02:25
zuletzt geändert: 06.10.14 21:36 durch katha (insgesamt 3 mal geändert)
Hallo,

Ich verfolge das Ldt jetzt schon seit Jahren und habe mich hier nach eingehender Überlegung auch endlich angemeldet. Ich war vorher schon in anderen Psychedelic-Foren aktiv, nun zieht es mich aber hier hin, um auch mal ein paar deutsche Antworten auf meine Fragen zu bekommen.

Also, meine Geschichte ist eine sehr Lange, ich versuche sie aber trotzdem kurz zu fassen, damit es nicht zuviel wird. Hier soll es darum gehen, ob meine Umstände den Konsum von Pilzen zulassen oder ob es wirklich zu kritisch ist um sich da ran zu wagen.

Psychedelics sind schon seit Jahren eine riesige Faszination, ich hab schon so wahnsinnig viel darüber gelesen, um ehrlich zu sein, viel zu viel schon. Ich habe den Punkt lange schon überschritten, es irgendwann einfach mal ausprobiert zu haben, was aber auch an meiner Verfassung zu der Zeit lag.
Seitdem ich 15 war und die Kifferei so langsam anfing, bekam ich nach einiger Zeit irgendwann Depressionen, die eher in die Richtung wahnhafte Panikattacken gingen. Was alles noch eher harmlos anfing, im Vergleich zu den Jahren danach, wurde dann mit jeder Phase in die ich danach kam schlimmer. Also bekam ich so jedes 3/4 Jahr ungefähr eine dieser Phasen. Eine schwere Kindheit und eine Alkoholikerin als Mutter begünstigten das dann wohl auch. Es gab eben jeden Tag Krach Zuhause, Freund auch Alkoholiker und da gab es eben schon einiges an Terror. Ich hab mich dann in meine eigene Welt verzogen und mich geistig von Allem ganz gut isoliert, wobei die Umstände jetzt auch nich bahnbrechenend sind, aber es war schon ne sehr komplizierte Zeit für ein Kind in der Entwicklung, was dann auf sich allein gestellt ist.

Ich fand aber immer wieder meinen Weg raus. Was von Phase zu Phase aber immer schwieriger wurde. Es brachte mich trotz Allem nie auf die Idee, dass Gras Schuld an dem Ganzen haben könnte. Ich ging davon aus, dass es meine eigenen Probleme wären, meine Psyche eben.
Als ich dann mit 18-19 diesem Umfeld entfliehen konnte, weil ich nämlich zu meinen Großeltern zog. Da ich es mit der Kifferei irgendwann auch mal übertrieb und dann in eine sehr sehr starke Depression abtrieb mit Wahn und Panikattacken, die ich vorher noch nie so gefühlt hatte, hatte ich lange dran zu kauen, um mich da wieder raus zu finden. Das war definitiv auch das Schwerste was ich je in meinem Leben zu bewältigen hatte, weil ich buchstäblich gefühlt hab wie nah mir der Abgrund war und ich genau gesehen hab, wie schnell man wo landen kann, wenn man sich nicht unter Kontrolle hat. Es resultierte dann in einem Klinikaufenthalt einer Geschlossenen, weil ich meinte, dass ich da rein gehöre und dass mir da geholfen wird. Hat dann allerdings nur 2 Tage gedauert bis ich begriff, dass niemand außer mir selbst mir mit meiner Psyche helfen kann und dass man wirklich lernen muss sich zu beherrschen, sonst stürzt man sehr schnell ab.
Ich verließ die Klinik, die alles nur noch schlimmer gemacht hatte und übte mich darin einfach willensstark zu werden und meinen Geist wieder in Ordnung zu bringen. Alles ohne Medikamente oder "professionelle" Hilfe - ist in dieser Situation auf jeden Fall das Riskanteste gewesen, weil ich auch am Rand der körperlichen Erschöpfung war und Wochen nicht mehr richtig geschlafen hatte. Ich hielt es aber für das Beste und lag, was sich später zeigte, auch ganz richtig damit.

Bald danach normalisierte sich Alles und ich kam wieder komplett runter. Ich fing eigentlich an das erste Mal so richtig frei zu leben, da ich auch beschlossen hatte das Kiffen erstmal für unbestimmte Zeit aufzugeben, weil ich mir sicher war, dass dies der Auslöser war.
Allerdings muss ich sagen, dass ich niemals bekifft komisch drauf war, so wie viele paranoid werden können oder ähnliches. Bei mir nie, ich hatte immer ne gute Zeit, aber die Quittung kam dann halt irgendwann schlagartig.

In dem Jahr danach arbeitete ich vieles in meinem Leben auf und entwickelte mich zu einer stärkeren Persönlichkeit, die ich vorher definitiv nicht war. Es ging mir so gut wie nie und alles an Depressionen oder ähnlichem war verschwunden, solange ich nicht kiffte. Die Gewissheit, dass nur das Kiffen Schuld sein konnte, kam dann vor 3 Jahren in der letzten Phase die ich gehabt hab, die auch aus dem Nichts kam. Ich hatte nur einem an nem Wochenende gekifft und die Woche dadrauf gings sofort ab. Wieder eine Woche Mindterror, wo ich dann aber doch noch wieder die Kurve kriegte dadurch, dass ich schon wusste wie ich mich zusammenreiße und mich vorsehen wollte es nicht eskalieren zu lassen.
Seitdem hab ich nie wieder Depressionen, Angstzustände oder irgendwas gehabt. Ich hab das Ganze auch irgendwann mit einem Psychologen mal besprochen, der mir dann sagte, dass es keine psychotischen Zustände waren. Also es waren keine Psychosen.

Ich hab in den letzten Jahren immer wieder Psychedelics ausprobieren wollen, aber war mir aufgrund meiner Odyssee die ich hinter mir habe eben zu unsicher, was das denn wohl mit sich bringen könnte. Und all dieser Trashtalk im Internet über Psychosen und das ganze hängen bleiben, änderte mein Gefühl über einen Trip doch immer mehr ins Negative.
Abschließend weiß ich jetzt auch nicht mehr genau was ich denn darüber denken soll. Meine Vorstellung von einem Trip, bzw. auch die Angst davor, war dann immer, dass da etwas Gewaltiges kommt, dass ich "echte Halluzinationen" statt Pseudos sehe und es eben alles sehr real ist, so dass mir meine Vorstellung davor doch immer ein wenig Angst einjagte.

Meine Erfahrungen mit Drogen bisher sind Alkohol, Gras, Coke, Ecstasy und Saliva paar mal Blätter geraucht, was aber sehr wenig brachte.
Ich hielt Ecstasy auch für ne große Sache, bis ichs gemacht hatte und mir dachte, dass ich mich jetzt mit Rauschzuständen gut genug auskenne um einigermaßen zurecht kommen zu können auf nem Trip. Grade das letzte Mal war da wohl auch etwas prägend, als ich einen "Bad-Trip" auf Ecstasy hatte, ich wills vorerst mal so nennen. Normalerweise bin ich kein Angstmensch, ich denke zwar oft mal zu viel, aber bei Rauschzuständen hatte ich bis jetzt nie wirklich Ängste wie "Ohhh was passiert jetzt mit mir?!", aber als ich dann ne ziemlich krasse Dosis genommen hatte, was so 200mg gewesen sein müssen, für mein drittes Mal und das in einer einer, im Nachhinein, eher unvorteilhaften Situation. Wo dann meine Laune von der Besten die ich jemals haben könnte, ins Gegenteil umschlug. Hatte so einige Gründe, aber war im Endeffekt nur meine Gier gewesen und eben Leichtsinnigkeit. Auf jeden Fall arbeiteten meine Gedanken sehr schnell in Richtung Panik und ob ich jetzt davon jetzt möglicherweise ne Psychose bekommen könnte. Ich weiß ja nich wer sonen negativen Turn kennt auf Ecstasy, aber es is schon hart, wenn es so flutet und nur negative Gefühle ausschüttet. Die Denkerei half mir dann alles nix und ich fand mich schnell damit ab, dass ich jetzt in der Situation feststeckte, welche Folgen das für mich auch immer haben würde. Dann lenkte ich mich ab, was schon etwas Arbeit war, schließlich entschärfte ich die Situation aber und es war okay, schöner wurd der Nachmittag dann aber auch nich mehr wirklich.

Konkrete Fragen sind: Wie würdet ihr meine Situation beurteilen? Wäre es zu riskant einen Pilztrip anzugehen? Und ist es schwer sich auf den Zustand einzustellen, wenn man dann trippt?

Meine Bedenken dabei waren halt immer, dass dann unglaubliches auf mich runter geprasselt kommt, was mich fertig macht, was allerdings auch an vielen Geschichten liegt, die ich gelesen hab.
Ich dachte oft: Klar ist es faszinierend und wahnsinnig interessant, aber bin ich bereit dafür meine geistige Gesundheit aufs Spiel zu setzen?

Mir ist schon klar, dass mir die Meisten einfach sagen werden "Machs besser nicht", dabei sehe ich mich aber in einer geistig sehr viel stabileren Verfassung als die meisten Anderen die sich Trips reinziehen und dergleichen. Ich meine außerdem geistig einiges bewältigen zu können, durch das was ich eben schon mit meiner Psyche durchgemacht habe. Ich bin jedenfalls seit 3 Jahren komplett okay und all meine Probleme bisher waren eben insofern auf das Gras zurückzuführen, denn gefühlsmäßig geht's mir einfach nur gut.
Ich hab auch noch nicht mal wirklich Angst vor nem Bad-Trip, weil die Ursachen bei Idioten die es sich rücksichtlos reinziehen eben sonnenklar sind.
Bestes Set und Setting, richtiges Wetter und in der Natur sein, wäre meine Vorstellung von nem Trip, den ich dann mit nem Freund machen würde, der schon relativ erfahren damit ist. 0.5-1.0g trocken war meine Idee um erstmal nen Gefühl dafür zu kriegen. Oder 5g Trüffel, also 1/3 sones Paketes.


Viel mehr fällt mir jetzt auch nicht mehr ein dazu. Ich bin jedenfalls allen sehr dankbar, die sich das durchlesen und darauf antworten.
 
Kommentar von katha (Traumland-Faktotum), Zeit: 06.10.2014 21:36

katha, 13.08.14: gepinnt, da diese Bedenken und Fragen immer wieder aufkommen.
katha, 06.10.14: verschoben von "Psychoaktive Pilze", da es nicht nur um Pilztrips geht, sondern um Trippen generell.
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 17.07.14 03:00
Oceanic Infinity schrieb:
Konkrete Fragen sind: Wie würdet ihr meine Situation beurteilen? Wäre es zu riskant einen Pilztrip anzugehen? Und ist es schwer sich auf den Zustand einzustellen, wenn man dann trippt?


Hallo Oceanic Infinity!

Ich weiß leider nicht, was ich Dir zu deiner Situation sagen könnte.

Um deine zweite Frage zu beantworten: Ich halte es für riskant, da deine Psyche es bei einem schwachen Psychedelikum wie Cannabis kaum aushält. Von daher denke ich, dass etwas potentes wie Pilze für Dich ziemlich riskant wäre.

Falls Du es dennoch versuchen möchtest, empfehle ich Dir Benzos mitzunehmen, um den Trip abbrechen zu können. Aber über die Risiken musst Du Dir bewusst sein!

Wenn Du im Internet aktiv über Psychosen liest, kann es u.A möglich sein, dass deine eventuell entwickelte Angst davor ins Unterbewusstsein verdrängt wird, Du Dich dessen nicht bewusst wirst und die verdrängte Angst bei einem Pilztrip aus ihren Ketten raus bricht.

Lieben Gruß.
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 17.07.14 03:32
zuletzt geändert: 17.07.14 07:16 durch kittster (insgesamt 1 mal geändert)
Zitat:
Konkrete Fragen sind: Wie würdet ihr meine Situation beurteilen? Wäre es zu riskant einen Pilztrip anzugehen? Und ist es schwer sich auf den Zustand einzustellen, wenn man dann trippt?


Meiner Meinung nach ist zu erkennen, dass du etwas zwiegespalten bist. Auf der einen Seite willst du es und bist auch der Überzeugung es schaffen zu können, einen tollen Trip zu haben.
Du könntest es so sehen: Du sagtest du hattest bereits psychadelische Trips die gut aus gingen. Also warum sollte es bei den Pilzen anders laufen.

Das eigentliche Problem ist, um es mit den Worten eines Jedi zu sagen, das: "Angst ist der Pfad zur dunklen Seite der Macht. " und die ist bekanntlich nicht so toll. Sprich hast du Angst, bewegst du dich auf einen Pfad der nicht gut für dich ist.
Hast du Respekt ist das was anderes, auch wenn der Unterschied ein schmaler Grad ist.
Du klingst mMn ziemlich selbstbewusst und reflektiert. Du meinst zu wissen wo deine Probleme liegen und wie du sie lösen kannst. Ich meine, du gehst auf Therapie, stellst fest dass du selbst klarkommen musst, und es klappt ?!
Wenn du trotz deiner Probleme in der Vergangenheit schon positive Erfahrungen oder Erfahrungen hast, dich mit der Materie beschäftigt hast und du darüber nachdenkst es zu tun, warum solltest du es nicht tun, bzuw. warum sollte etwas schief gehen ? Du bist dir halt nicht sicher.

Aber wenn du es eigentlich willst tu es. Aber tu es nur, wenn du weißt was du tust und denke immer daran, dass du weißt was du machst und dass du dir Terror meist nur selbst machst. Um es mit den Worten aus Fear and Loathing zu sagen: "Versuch nicht dich dagegen zu wehren, es würde dich nur zerstören."-sehr wahr mMn.

Auf alle Fälle stimme ich Kyro zu. Nehm zur Sicherheit Benzos mit. Damit entgeht man auf jedenfall deen ein oder anderem schlechten Trip.

Und auf jedenfall haben dich Pilze lieb. Die mögen dich und wollen dir sicher nichts böses ;D

"Hol' mir mal noch so nen gelben Stein, Ich hab da ne Idee."
Kommentar von kittster (Moderatorin), Zeit: 17.07.2014 07:16

Zitat repariert.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 17.07.14 13:07
wenn dir das "leicht veränderte" denken auf kiffe zusetzt, wäre ich vorsichtig mit den "offenbarungen" die auf pilzen kommen, ich denke das so schneller negative aufkommen.
bei der von dir gewählten dosis wirst du zwar kein optisches feuerwerk erleben, aber einen kleinen einblick in die gedankengänge kriegen.
auf einen zustand einstellen bzw beeinflussen geht eher weniger, die pilze werden dir mehr in einen zustand zeigen. (der sehr schön sein kann.)
ich hab eher weniger erfahrung im lowdose bereich von pilzen, wuerd dir aber trotzdem zu einem benzo fuer notfälle raten.
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  Geschrieben: 17.07.14 15:21
Kyro schrieb:
Um deine zweite Frage zu beantworten: Ich halte es für riskant, da deine Psyche es bei einem schwachen Psychedelikum wie Cannabis kaum aushält.


Cannabis ist kein "schwaches Psychedelikum", es ist eine eigenständige Droge, die auf völlig andere Rezeptoren wirkt.
Die Idee, dass die Cannabis-Wirkung in irgend einer Weise Rückschlüsse auf die Wirkung von 5HT2a-Antagonisten wie Psilocybin zulässt, ist vollkommen unsinnig und durch nichts begründbar (nein, auch nicht dadurch, dass Weed manchmal "irgendwie trippig" wirkt).
Es gibt haufenweise Leute, die (übrigens im Gegensatz zur Threadstarterin) auf Weed mit Panikattacken und Sozialphobie zu kämpfen haben, aber keine Probleme mit Pilzen, LSD usw. haben. Was auch wenig überraschend ist, da die Wirkung sowohl auf neurochemischer Ebene als auch im subjektiven Erleben grundverschieden ist.

Was das Thema angeht : woher soll irgend jemand wissen, wie Du reagieren wirst? Entweder Du traust dir zu, mit der Möglichkeit eines schlechten Trips klarzukommen oder Du lässt es.
Natürlich kannst (und solltest) Du das Risiko minimieren, aber die Möglichkeit ist halt da. Wer nicht mal ein paar Stunden Elend aushält, muss die Finger von solchen Sachen lassen. Furcht und Qual gehören zur menschlichen Psyche, man kann die Landschaften in seinem Verstand nicht bereisen, ohne für eine Begegnung mit sowas gewappnet zu sein.
Sieh es wie eine Reise. Wer auf Moskitos, Durchfall verursachendes Essen, Schlangen und brutales Klima nicht klarkommt, sollte auch keine Abenteuerreise zum Amazonas buchen, sondern im All-Inclusive-Ressort mit Deutsch sprechendem Personal und Air Condition einchecken. So ist das auch mit diesen Drogen. Es ist ein Abenteuer in deinem Gehirn und Abenteuer sind halt fordernd.

Für mich klingt es allerdings so, als ob Du wirklich Lust auf den Trip hast. Ein paar Zweifel sind vorher jedenfalls normal. Du kannst ja nicht wissen, wie sich so ein Trip anfühlt, egal wie viel Du darüber gelesen hast. Es ist immer ein Sprung ins Unbekannte beim ersten mal.
Und dein Plan ist auch ok so weit, wobei ich lowdose nicht für prinzipiell komfortabler oder leichter zu bewältigen halte als eine normale Dosis. Schlechte Trips sind auch bei solchen Mengen drin und dann nicht weniger unangenehm als im normalen Dosisbereich. Dafür verpasst man halt den ganzen Spaß. Wie man sieht, bin ich kein Freund davon.
Das soll jetzt nicht heißen, dass Du direkt den McKenna machen und dir 10g Mexis reinhauen kannst, aber gegen eine normale Dosis für den Anfang ist nichts einzuwenden.
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  Geschrieben: 17.07.14 16:48
Hm an die Leute die sich hier auskennen: Wäre es in so einem Fall nicht möglich erst mal mit einer seeehr geringen Pilzdosis anzufangen?

Wenn nachlagen nicht so ne gute Sache ist könnte man ja das erste mal einfach antesten und ein ander mal dann mit höherer Dosis anfangen.

Ich hab nie Pilze genommen, aber kenne jemanden der welche gefunden hatte und lowdose eine sehr schöne Erfahrung hatte. Also wirklich extrem niedrige Dosis, waren keine großen Offenbarungen dabei sondern einfach Stimmungsaufhellung und leicht veränderte Optik.

Wenn man bei einer Dosis die noch keinen wirklichen Trip auslöst z.b schon Angstgefühle entwickelt könnte man ja dann ein Benzo nehmen und weiteres Trippen in der Richtung sein lassen?


 
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  Geschrieben: 17.07.14 18:59
Ist so ne Sache. Ich habe mehrfach von Leuten mitbekommen und auch hier gelesen das gerade dieses Zwischending von ausreichender Initialdosis für einen "guten" Trip und etwas weniger, einen zwischen den Welten hin und her reißt, was häufig dann noch stressiger bzw. unbefriedigender ist als sich den Trip mit einer moderaten Enstiegsdosis hinzugeben.

Ich würde es nicht tun. Es gibt viele Drogen wo man sich wirklich schön rantasten kann, finde ich bei Pilzen eher nicht. Klar muss man sich nicht unbedingt beim ersten Pilztrip mit - meinetwegen Mexikaner - 3g getrocknet reinschrauben, unter 2g würde ich aber auch nicht wirklich gehen. Das ist in der Regel gut handlebar, gewisse Sachen vorrausgesetzt. Wenn du allgemein zu viel Angst vor einem Bad-Trip hast würde ich eher generell davon abraten bis du dich dafür bereit fühlst.

Sicherlich gibt es eine Art Notbremse mit Benzos, aber will man das wirklich? Psychedelika sind wirklich keine Spaß-Drogen in dem Sinne. Je mehr Erfahrungen man damit hat und sich damit sicher fühlt mag das je nach Typ Mensch anders sein, aber so. Naja.

Und wenn du bei einer Dosis wo kein wirklicher Trip ausgelöst wird Angstgefühle bekommst, bist du einfach noch nicht bereit dafür. Die Zeit rennt dir ja nicht davon, ich kann mir gut vorstellen das dich das reizt. Probiere es doch einfach mal mit anderen Psychedelika, die nicht so einen starken Mindtrip auslösen und mehr Optisch als Kopfmäßig sind, um dir zumindest in etwa ein Bild davon zu machen was dich erwarten könnte.
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  Geschrieben: 17.07.14 20:20
Delete schrieb:
Probiere es doch einfach mal mit anderen Psychedelika, die nicht so einen starken Mindtrip auslösen und mehr Optisch als Kopfmäßig sind


Das ist so ne Sache. Ohne Mindtrip gehts nicht wirklich. Die ganzen Sachen, denen man das nachsagt, sind ja nicht wirklich frei von mentalen Veränderungen, der Anteil der Optiken ist nur höher.
Das ist praktisch, wenn man einen bunteren Trip möchte, aber ich würde jemandem, der sich nicht an Pilze rantraut, auch nicht zu Methocin oder 2C-B raten.
Jedes Psychedelikum hat seine Tücken und seine eigene Art, den Reisenden zu fordern. Die 4-substituierten Tryptamine erfordern halt mehr Bereitschaft, sich fallen zu lassen, die Ergoloide mehr Ausdauer und die Phenethylamine kloppen mit größerem body load auf einen ein.
Ich finde, es gibt keinen Anfängertrip. Mit irgendwas muss man starten und das ist immer auf irgend eine Art ein Sprung ins kalte Wasser.
Man kann sich nur für eine Substanz entscheiden, der man möglichst viel Vertrauen entgegenbringt. Wenn das Pilze sind, sind sie ein so guter Anfang wie alles andere. Finde ich jetzt besser, als sowieso unsicheren Usern zu irgendwelchen RCs zu raten, bei denen womöglich körperliche Nebenwirkungen auftreten, die sie nicht einordnen können und die ihnen dann zusätzlich Angst machen.
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  Geschrieben: 17.07.14 20:46
Weltraumechse schrieb:
Delete schrieb:
Probiere es doch einfach mal mit anderen Psychedelika, die nicht so einen starken Mindtrip auslösen und mehr Optisch als Kopfmäßig sind


Das ist so ne Sache. Ohne Mindtrip gehts nicht wirklich. Die ganzen Sachen, denen man das nachsagt, sind ja nicht wirklich frei von mentalen Veränderungen, der Anteil der Optiken ist nur höher.
Das ist praktisch, wenn man einen bunteren Trip möchte, aber ich würde jemandem, der sich nicht an Pilze rantraut, auch nicht zu Methocin oder 2C-B raten.
Jedes Psychedelikum hat seine Tücken und seine eigene Art, den Reisenden zu fordern. Die 4-substituierten Tryptamine erfordern halt mehr Bereitschaft, sich fallen zu lassen, die Ergoloide mehr Ausdauer und die Phenethylamine kloppen mit größerem body load auf einen ein.
Ich finde, es gibt keinen Anfängertrip. Mit irgendwas muss man starten und das ist immer auf irgend eine Art ein Sprung ins kalte Wasser.
Man kann sich nur für eine Substanz entscheiden, der man möglichst viel Vertrauen entgegenbringt. Wenn das Pilze sind, sind sie ein so guter Anfang wie alles andere. Finde ich jetzt besser, als sowieso unsicheren Usern zu irgendwelchen RCs zu raten, bei denen womöglich körperliche Nebenwirkungen auftreten, die sie nicht einordnen können und die ihnen dann zusätzlich Angst machen.


Da gebe ich dir vollkommen Recht und möchte bzw. werde dir nicht widersprechen. Wenn man sich nicht wirklich bereit dafür fühlt, sollte man es lassen. Irgendwann kommt der Tag, wo man merkt / weiß, okay ich fühle mich bereit dafür. Und dann bin ich auch ganz klar der Meinung das man sich da Pilze genehmigen sollte, wobei manche auch LSD leichter Steuerbar finden. ABer wie gesagt, das hängt halt von jedem Individuum ab. Da kann man nichts pauschalisieren. Der "Rat" zu RC's wo weniger Mind-Trip ist und mehr Optik ist natürlich noch was ganz anderes als ein "richtiger" Trip (ich persönlich bin eh kein Fan von RC's). Auch mit den von dir genannten Nebenwirkungen die dann auch stark die Psyche beeinflussen können. Es ist halt nur eine Alternative.
Der Sprung ins kalte Wasser ist es beim ersten Mal immer, wenn man aber schon so starke Bedenken hat, würde ich es grundsätzlich lassen.
BTW werden auch bei einem Pilztrip Bodyload u.ä. stark auftreten, die dann der oder diejenige Userin vorher auch nicht kannte und nicht einordnen kann. Ich mein, man kann viel darüber diskutieren, ausloten was könnten besser sein, oder was nicht. Grundsätzlich würde ich sagen das eine moderate Dosis Pilze wirklich ne gute Sache sind um in dem Metier einzusteigen. Aber wenn man sich vorab schon zu viele Gedanken macht, sind das keine guten Voraussetzungen. Zudem kenne ich (vllt. du?) die Ausgangslage von Miauz nicht. Soweit ich das mitbekommen habe, ich kann mich täuschen, ich führe keine Bücher oder Memos über irgendwelche User, meine ich mich zu erinnern das Miauz vllt. momentan nicht wirklich so fest und selbstbewusst im Leben steht. Da ist das dann generell kein guter Zeitpunkt.
Ich denke abwarten und allgemein ein bisschen Erfahrung sammeln und vor allem etwas über sich selbst lernen, ohne Psychedelika, bringt einen Vorerst näher ans Ziel und das nötige Selbstbewusstsein, diesen Schritt zu wagen.
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  Geschrieben: 17.07.14 22:57
Delete schrieb:
wobei manche auch LSD leichter Steuerbar finden.


Zu den Leuten würde ich mich auch zählen. Ganz eindeutig. Für mich ist LSD einfach die überlegene Droge.
Aber wenn jemand sich für Pilze interessiert, soll er mit Pilzen anfangen. So wie ich Leuten, die LSD wollen, auch nicht sage, dass sie mit was anderem anfangen sollen.
Ist eben Geschmackssache und den eigenen Geschmack lernt man nur im Selbstversuch kennen.

Delete schrieb:
BTW werden auch bei einem Pilztrip Bodyload u.ä. stark auftreten, die dann der oder diejenige Userin vorher auch nicht kannte und nicht einordnen kann.


Na ja, das ist auch bei jedem Körper anders. Manchen Leuten wird von Pilzen richtig schlecht, mir gar nicht. Manche haben bei Mipracetin gar keinen Bodyload, ich krieg davon 2 Tage Durchfall. Manche finden sogar, dass LSD einen Bodyload hat. Das ist wieder individuelle Präferenz, aber generell kann man schon sagen, dass sowas bei Meskalin und den 2Cs am ehesten fies wird. Wobei das trotzdem schöne Substanzen sind. Aber sie können einem nun mal sehr gut das Gefühl geben, dass alle Eingeweide gerade zu rotieren anfangen.

Delete schrieb:
Zudem kenne ich (vllt. du?) die Ausgangslage von Miauz nicht.


Miauz ist nicht die Threadstarterin. Sicher hat sie auch ihre Probleme, aber sie muss letztlich selbst wissen, was sie sich zumuten kann. Jedes Drogenforum ist voll von Menschen mit psychischen Krankheiten, sei es wegen Selbstmedikation oder weil bestimmte Persönlichkeitsbilder generell risikoaffin sind, sich zu veränderten Bewusstseinszuständen hingezogen fühlen usw. usf.
Ich hab selbst zB einige Trips in ner depressiven Phase hinter mir und obwohl die zT nicht angenehm waren, war es nicht verkehrt, sich bestimmten Dingen zu stellen (interessanterweise waren das meistens nicht die Dinge, mit denen ich gerechnet hätte).
Die harten Trips können auch sehr lehrreich sein, aber das ist dann natürlich wirklich kein Spaß mehr. Aber zu bewältigen ist es auch für wenig erfahrene User, wenn das Setting stimmt. Sie müssen dann halt was aushalten. Prinzipiell können das die meisten Leute, es wollen aber natürlich nur die wenigsten.
Das gilt für fast alles in Richtung bad trip : es sind nur Gedanken. Am nächsten Tag ist wieder alles ok. Die Frage ist nicht "halte ich das aus?", natürlich hält man einen Abend Panik und Selbstzweifel aus, sondern : "will ich mir das antun?"

Die einzigen Erkrankungen, bei denen Psychedelika klar kontraindiziert sind, sind Schizophrenie und Bipolare Störung. Das kann beides verschlimmert werden. Muss nicht, es gibt auch da Gegenbeispiele, aber das wären Fälle, wo ich klar abraten würde.

Wenn man nicht als Schizo diagnostiziert ist, kann man sich natürlich trotzdem in ne solide Panikattacke reinsteigern, einfach aus Angst, den Verstand zu verlieren. Hatte ich selbst auch schon mehrmals, war richtig übel, geht aber auch wieder vorbei.
Jemandem die Angst vor sowas zu nehmen ist schwer. Mir hat es eigentlich nur geholfen, diese Angst durchzumachen und mir in Zukunft sagen zu können "ok, den Zustand hattest du schon mal, ist morgen eh wieder ok". Irgendwann lernt man das, aber wie alle diese Dinge kann man es halt nur durch direktes Erleben lernen.
Threads wie dieser hier sind immer nur eine Hilfestellung.
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 17.07.14 23:53
Weltraumechse schrieb:
Wenn man nicht als Schizo diagnostiziert ist, kann man sich natürlich trotzdem in ne solide Panikattacke reinsteigern, einfach aus Angst, den Verstand zu verlieren. Hatte ich selbst auch schon mehrmals, war richtig übel, geht aber auch wieder vorbei


Echse man kann wenn man Angst hat nicht verrückt werden. Den wenn der Symphatikus auf hoch touren läuft (tut er bei Angst) werden die Areale in deinem Hirn blockiert welche bei Menschen mit Psychosen stark gereizt werden und somit verhindert Angst das Verrückt werden.

Man kann auch sehr leicht erkennen das man nicht verrückt ist, wenn man denkt das man verrückt ist oder das Gefühl hat verrückt zu werden, denn bei einer Psychose merkt man nicht das man verrückt ist :D

Ich hab zurzeit keine quelle zur Hand versuche sie aber nachzureichen.

ps. Echse ich find dich mega cool deine Beiträge sind immer sehr informiert und ich teile die gleiche Einstellung zu Psychedelica wie du. Danke das du dieses Forum immer wieder mit deinen Beiträgen bereicherst.
HAIL FRED
Ex-Träumer
  Geschrieben: 22.07.14 15:54
Es mag auch Alles was härter rüber gekommen sein, als es vielleicht eigentlich ist. Meine Vergangenheit mit dem Kiffen und all das sind da auch weniger das Problem. Ich mach mir bloß zu viele Gedanken manchmal, weil ich mich eben schon viel zu überlesen hab mit negativem Kram und irgendwo den Spaß und das Aufregende an der Sache vergessen habe. Es hat sich eben immer mehr zu einer unglaublich ernsten Sache entwickelt, die einen auch noch verrückt machen kann und ich, als jemand der schonmal Probleme hatte, ist da noch mehr gefährdet - so in der Art haben sich meine Gedanken irgendwann entwickelt °_°

In einer Hinsicht sind die Eigenschaften von sonem Trip ziemlich witzig zu interpretieren, wie z.b. das Morphen oder CEVs, nur kann man das auch als ziemlich einschneidend interpretieren und eigentlich hätte ich mit sowas kein Problem, es hört sich nur relativ krass an, wenn man sich das im nüchternen Kopf vorstellt, dass solche Mindgames anfangen, dann würde mich das eben schon etwas erschrecken können.
Wieder vergesse ich dabei aber, dass man im Trip sowas ja für gewöhnlich sehr euphorisch aufnimmt oder?

Ist nur die Frage, wie ich das wieder umkehren kann, dass ich nich mehr das Gefühl haben muss, dass mich das überrollt? Und dass mir das Unbehagen mal ein wenig genommen wird
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2013
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Skype
  Geschrieben: 22.07.14 16:36
Oceanic ininity schrieb:
Ist nur die Frage, wie ich das wieder umkehren kann, dass ich nich mehr das Gefühl haben muss, dass mich das überrollt? Und dass mir das Unbehagen mal ein wenig genommen wird


In dem du deine nuggets schillst. Es gibt kein Masterplan oder sonstiges du musst einfach nur mal entspannen scheis auf alles und lass dich fallen mehr musst du aus psys net tun. Und wenn es unangenehm wird haste nen tripsitter dabei dem sagste das der hilft dir dann scenen wechsel musik wechsel dir was zu trinken geben dir vllt sagen aufs klos zu gehen oder dir ne klassische umarmung geben. Dann wird das alles wieder und du lässt dich wieder fallen. Trippen ist keine Kunst.
HAIL FRED
Traumland-Faktotum



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4.462 Forenbeiträge

  Geschrieben: 22.07.14 16:43
So ist es.

Und ich verstehe deine Ängste und Bedenken wirklich sehr gut Oceanic, mir ging es am Anfang nämlich auch so - viel zu viel gelesen und viel zu viel Gedanken gemacht, dazu habe ich sowieso schon eine diagnostizierte generalisierte Angst & Panikstörung. Heisst nichts, ich weiß, ich sags auch nur um zu betonen, dass sowas nichts heisst^^

Was mir persönlich wirklich geholfen hat beim ersten mal war ein schönes Setting (Urlaub & Ferienhaus, also Störungen ausgeschlossen) und das Wissen, dass wir Benzos für den Notfall da haben. Allein das Wissen, dass man was da hat was man nehmen kann, falls irgendwas "schief geht" - was das sein soll kann man sich vor dem ersten mal nicht vorstellen - aber glaube mir, man malt es sich schlimmer aus, als es ist. Und wenn man dann drauf ist, dann kann man nur über seine Bedenken lachen; so erging es mir zumindest.
alles ne Sache der Wahrnehmung
Traumland-Faktotum



dabei seit 2009
4.462 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.08.14 09:19
Aus dem Thread "Trippen oder nicht Trippen" zitiert und diesen geschlossen:

Nosscire schrieb:
Hallo

ich weiß nicht genau wie ich anfangen soll... naja Fang ich mal mit der Vorgeschichte an...


Ich war eine Grundauf Deppresive Person alles fing in meiner Kindheit hat mein Vater schlug mich regelmäßig und war jeden abend Besoffen.
Als ich 13wurde fing dann alles bei mir an ich ging nurnoch dann in die Schule wann ich wollte war garnicht mehr zu hause und auch nurnoch am saufen und fing mit dem Rauchen an. Ich wollte einfach nur alles hinter mich lassen und vergessen. Und su trank ich immer mehr und mehr...
Als ich 16 wurde fing ich dan mit dem Kiffen und mit dem rotzen an und flog kurz dannach von der Schule ich hasste mein Leben jeden Menschen alles war nur der Horror und doch dann kamm der lichtblick meine Eltern trennten sich doch auch das hat mich nur kurze zeit glücklich gemacht und ich fing wieder mit den Drogen an...
und landete im Gleichen jahr noch in einer Psychatrie und die Anti Depresiver die ich nehmen sollte hab ich nie genommen weil ich diesem Zeugs nicht getraut habe.
Ich wollte nicht einfach nur ruhig gestellt werden ich wollte glücklich sein.
Dannach machte ich eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme und bekamm auch eine Ausbildung.
Doch ich war dem Druck nicht gewachsen und ich schmiss die ausbildung und ließ mich ein Halbes JAhr Krankschreiben. Dannach kamm ich in einen psychatrische tagesklinik doch außer Medikamente wollten sie mir auch nicht helfen und so war ich wieder so dran wie die ganze zeit....
Inzwischenzeit ging ich in eine Berufschule um meinen Abschluß nachzuhollen doch weil der Unterricht dort so einfach war. gab es keinen Tag wo ich nicht Stoned im Unterricht war.
Und dann fing es an ich wollte mehr ich wollte mehr Drogenefahrungen sammeln und lass mich im Internet durch. Und die Halluzugene hatten es mir sofort angetan und ich dachte mir wenn was schief geht scheiß egal an diesem leben ist eh nichts wichtiges...
So lass ich mir alles durch doch ich traute mich noch nicht Pilze aus dem Internet zu bestellen weil ich schiss hatte erwicht zu werden so stieß ich dann auf DHM und ging zur Apotheke und kaufte mir eine Packung mit 50 stk. Das erste mal trippte ich noch zusätzlich mit Codein und es war Amüsant aber nichts Weltbewegends aber
ich hatte ja noch so viele Tabletten so teilte ich mir die für die Nächsten 2 Tage ein auf die trips geh ich jetzt nicht genau ein....aufjendenfall das zweite mal is garnichts passiert und das 3te mal war der Blanke Horror.
Schnauze voll von diesen Tabletten dachte ich mir und rechaschierte Weiter und traf auf den Fliegenpilz schnell welche im Wald gesammelt und erste mal geraucht das zweite mal gegessen und das dritte mal eingelegt in Schnapps.
Und es war aber beides nicht das was ich mir vorgestellt hatte und dachte mir All-in ich bestell mir vernümpftige Pilze.
Und es war Atemberaubend wunderschön beim ersten Trip dachte ich bleib drauf kleben und fand es zum totlachen aber es war wieder ein echtes lachen was es schon so lange bei mir nicht mehr gab.
Begeistert von dem was passiert ist bestellte ich mir einen tag später wieder welche und trippte eine Woche direkt dannach wieder und merkte auch das das nichts brachte der Trip fühlte sich einfach nur leer an.
Aber ich wusste da geht noch mehr und bestellte wieder welche aber wartete diesmal einen Monat und es war wieder Wunderschön und extrem intensiv wen auch fast keine Optics da waren waren erst fühlte sich der Trip nur grauenhaft an es war zum heulen doch dann auf einmal als fliegt mir ein Stein vom Herz bekomm ich so ein glücksgefühl das ich fast anfange zu Weinen vor freude ich habs bis heute noch nicht raus gefunden warum. Ich hatte immer einen Aufpasser (hat nicht getrippt und mich auch in ruhe gelassen) bei mir damit mir nichts passiert doch beim vierten mal hatte ich die Schnauze voll von zuschauern ich wollte allein mein Bewusstsein betrachten.
Und so kamm mein 5ter Trip und ich rannte das erste mal durch den Wald auf pilzen und es war wieder Wundervoll und Spirituell. So kaufte ich mir eine kleine Growbox nach vier flushes keine 10g Trocken ein wenig enttäuscht aber wenigstens selbstgezüchtet und wunderschön die Dinger :)
Doch auch begann sich meine Persönlichkeit einfach perfekt zu ändern Seid meinem dritten Trip hab ich keine Depprisionen mehr zwischendurch mal schlechte laune klar aber das hat ja jeder ich kann mich an kleinen Dingen sehr drüber freuen.
Worüber ich am Stolzesten bin ich bin voll der Naturfreak geworden ich spaziere jeden Abend durch denn Wald wegen der Luft und der Atmossphäre dort. Hab einer Blindschleiche das leben gerettet hab eine biene die die Flügel Verklebbt hatte auf den arm genommen solange bis sie wieder von selbst wegfliegen konnte was ich mich früher nie getraut hätte und solche kleinigkeiten machen mich so extrem Glücklich und Stolz.
Ich ging auch wieder regelmäßig zur Schule ohne jedentag Stoned zu sein hab ein Praktikum im Einzelhandel gemacht und hab nun meinen Abschluss bekommen und dort wo ich Praktikum gemacht habe mach ich nun meine Ausbildung seid 2wochen.
Ich kiff nurnoch an freien Tagen rauchen tu ich leider auch noch-.- aber alles andere hab ich hintermich gelassen und auch kein Interesse mehr dran.

Ist ne ziemlich lange Vorgeschichte hoffe es hat sich trotzdem wer die Zeit genommen das alles zu lesen ;)
Dank den Pilzen bin ich ein anderer Mensch was besseres hätte mir nicht passieren können nun zur eigentlichen Frage ich hab das gefühl als Stände ich erst am anfang von all dem was noch möglich ist von den Pilzen hatte insgesamt erst 6 Trips.
Ich hab so extreme lust nochmal zu trippen nicht heute oder morgen aber so ne Ausbildung dauert ja drei Jahre und das is find ich ne lange zeit meine Sorge ist aber was ist wenn ich so nen extremen Trip bekomme das ich ne Woche oder so Depri bin bis ich den Verarbeite und dabei dann meine Arbeit saußen lasse aber will nicht unbedingt 3jahre warten was würdert ihr mir empfehlen? Fals es irgendswen Interessiert bin zurzeit 20 Jahre alt ;)

Gruß

Nosscire



DonCaChillo schrieb:
Wie wäre es mit langsam rantasten? Also am Wochenende mal Lowdose versuchen und wenn das klappt und du Lust auf mehr hast, dann mal für einen Urlaub oder längere Feiertage einen höher dosierten Trip planen.
Btw: arbeite mal etwas an deiner Rechtschreibung.



Nosscire schrieb:
Das hört sich doch schon mal nach einer guten Idee an. Danke!
Meine Rechtschreibung doch so schlecht tut mir leid achte beim nächsten mal mehr drauf;)



researcher schrieb:
Zitat:
Hab einer Blindschleiche das leben gerettet hab eine biene die die Flügel Verklebbt hatte auf den arm genommen solange bis sie wieder von selbst wegfliegen konnte was ich mich früher nie getraut hätte und solche kleinigkeiten machen mich so extrem Glücklich und Stolz.


Wunderbar, da geht mir glatt das Herz beim Lesen auf :)

Also dass Psilocybin Antidepressivum sein kann ist bekannt, allerdings sollte man auch nie die unberechenbare Komponente von Psychedelika außer acht lassen. Mir selbst haben Psychedelika bisher auch viel gebracht. Unter anderem meine Einstellung in die Richtung verändert, dass ich am liebsten im Einklang mit Menschen leben möchte anstatt Ihnen mit voller Absicht zu schaden (emotional, physische Gewalt habe ich noch nie an den Tag gelegt).
Damit habe ich frühere und aktuelle schlechte Erfahrungen mit Mitmenschen kompensiert, das war mir zwar auch vorher bewusst aber das was ich an Empathie gegenüber der gesamten Welt erfahren durfte toppt sogar noch jede MDMA Erfahrung.
Das ist nur eine positive Begleiterscheinung.

Ich hatte allerdings auch sehr fordernde Trips, die echt wie ein Schlag in die Fresse waren. Man glaubt, sich allem bewusst zu sein und dann wird doch ein bisher verdrängtes Gefühl respektive Erinnerung hochgeholt, auf das/die man so gar nicht gefasst war. Bisher bei mir aber immer mit gutem Endresultat.

Was ich damit sagen will: Falls du dich weiter in die psychedelische Welt wagst, musst du das in Kauf nehmen. Und dich mit allem was in dir schlummern könnte auseinandersetzen wollen und können.
Nach deinem Text (der natürlich nur einen klitzekleinen Einblick in dein Leben und deine Gefühle gewährt) zu urteilen stehen die Chancen dafür denk ich nicht schlecht.
Dein ganzes bisheriges Leben war ein einziger Kampf (korrigier mich wenn ich das falsch sehe), aufgegeben hast du nie. Und genau das ist ein super Vorraussetzung, gleichzeitig aber auch die Gefahr.

Für den Fall der Fälle würde ich mir einen wirklich vertrauenswürdigen Tripsitter suchen, der dir beisteht falls irgendwas fieses über dich hereinbricht. Bzw zum Vorschein kommt.
Genau das ist dann nämlich die Situation, in der sich entscheidet, ob du dieses verarbeiten kannst oder daran zu Grunde gehst.

alles ne Sache der Wahrnehmung

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