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Ex-Träumer
| Geschrieben: 25.07.04 19:34 |
Hallo,
mich würde sehr interessieren, wie euch der Drogenkonsum verändert hat.
Damit meine ich, ob ihr wirklich nützliche Erfahrungen machen konntet und diese sich wirklich als wegweisend in eurem Leben erwiesen haben.
Weiterhin auch, ob sich eure generelle Sichtweise im Leben grundlegend geändert. Haben sich eure charakterlichen Züge verändert? Seit ihr ernster, glücklicher, unglücklicher etc. geworden?
Welche Droge hat euch am meisten Positive/Negative Erlebnisse beschert?
Ich will nun nicht nur von positiven Eindrücken hören, negative sind auch erwünscht.
Dieses Thema interessiert mich sehr, da ich momentan selber ein Resümee über meine bisherigen Erfahrungen in diesem Bereich ziehe. Ich schreibe meine Eindrücke dazu später.
Grüsse
Johnjay |
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Traumland-Faktotum
dabei seit 2003 3.065 Forenbeiträge 23 Tripberichte 10 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 25.07.04 21:02 |
Also dann mache ich mal den Anfang. Ich denke dass Drogen schon vorhandenes Potential in mir "erweckt" haben, von dem ich vorher nichts wusste.
Ich war schon immer kontaktfreudig, aufgeschlossen, weltoffen, tolerant, neugierig ... all diese Eigenschaften haben sich durch den Konsum diverser Drogen noch verstaerkt.
Ich habe durch das Lebensgefuehl auf verschiedenen Drogen neue Perspektiven des Lebens generell kennengelernt, habe einen viel staerkeren Bezug zur Gegenwart, generell zum "jetzt" bekommen.
Auf der einen Seite haben mir Drogen aufgezeigt wie emotional und einfuehlsam ich bin und wie wichtig es ist Emotionen gezielt einzusetzen und zu zeigen. Auf der anderen Seite bin ich durch den Drogenkonsum etwas ueberheblich geworden, habe mich in meinen "Egotrip" reingesteigert und bin noch egozentrischer und individualistischer geworden als ich es ohnehin schon war.
Allen Mitteln voran habe ich mdma jedoch am meisten zu verdanken. Seit meinem ersten richtigen mdma Trip habe ich das Gefuehl erwacht zu sein, viel bewusster zu leben und Dinge in mir entdeckt zu haben die mir bis dato verborgen waren. Ich wusste schon immer wer ich bin und was ich will - mdma hat mir gezeigt dass meine Ansichten auf mein Leben bezogen genau richtig sind. mdma hat mir gezeigt wie charismatisch ich bin und wirke. mdma hat mich zu einem noch selbstbewussteren Menschen gemacht, der sich von nichts und gar nix aus der Ruhe bringen laesst (mal von kleineren Alltagsstressereien abgesehen)
mdma hat mir ein neues Lebensgefuehl vermittelt ... und dieses Lebensgefuehl habe ich in meinen Alltag uebertragen. Das ist eine einmalige Leistung - und kein Halluzinogen der Welt mit all seinen bunten Farben, morphenden Mustern und Gedankenverschickungen hat so viel Gewinn fuer mich als Person gebracht. "Wetter kann man wegdruffen"
(sagte einst ein guter Freund auf einem Mainfloor irgendwo auf diesem Planeten beim Schlammtanzen) |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 25.07.04 23:01 |
Hallo Johnjay,
das sind Fragen, die ich besonders gern beantworte ... :D
Zitat: mich würde sehr interessieren, wie euch der Drogenkonsum verändert hat.
Damit meine ich, ob ihr wirklich nützliche Erfahrungen machen konntet und diese sich wirklich als wegweisend in eurem Leben erwiesen haben.
DEFINITIV.
Die Erfahrungen, die ich auf MDMA (mit Kiffen weniger, LSD steht noch aus, fühle mich dafür noch nicht bereit) gemacht habe, beeinflussten mein Leben mit einer Intensität, dass ich behaupten kann, es war die beste Entscheidung meines Lebens mit den wichtigsten Konsequenzen.
Zitat: Weiterhin auch, ob sich eure generelle Sichtweise im Leben grundlegend geändert. Haben sich eure charakterlichen Züge verändert? Seit ihr ernster, glücklicher, unglücklicher etc. geworden?
Ob die generelle Sichtweise sich verändert hat? JEIN. Ich war schon immer ein "Geistesmensch" und hab viel nachgedacht. Mit Drogen war ich dann mehr in der Lage, zu differenzieren und die Dinge auf den Punkt zu bringen, eine Metaposition einzunehmen.
Der Charakter kann sich - glaube ich - durch Drogen nicht ändern. Entweder man hat Potential - dann wird man es unter Drogeneinfluss zu nutzen wissen - oder man hat es eben nicht - dann wird es beim bloßen "Feiern" bleiben. Es gilt der gute alte Spruch: DUMM BLEIBT DUMM, DA HELFEN KEINE PILLEN. :P
Zitat: Welche Droge hat euch am meisten Positive/Negative Erlebnisse beschert?
Definitiv MDMA.
Damit habe ich aber auch die breitesten Erfahrungen, die schönsten. Wenn ich in absehbarer Zeit LSD probiert haben werde, kann ich dadurch vermutlich mehr sagen.
Negative Erfahrungen eher durch's Kiffen. Da hatte ich einige unangenehme Zusammenbrüche und meide es jetzt eher - eigentlich kiffe ich nur noch, um einen MDMA-Trip zu glätten.
Zitat: Dieses Thema interessiert mich sehr, da ich momentan selber ein Resümee über meine bisherigen Erfahrungen in diesem Bereich ziehe. Ich schreibe meine Eindrücke dazu später.
Bin gespannt und freu mich drauf! :D
Liebe Grüße - EMPATHY |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 25.07.04 23:04 |
Hmmm ...
Was Tuso da geschrieben hat ...
Zitat: Allen Mitteln voran habe ich mdma jedoch am meisten zu verdanken. Seit meinem ersten richtigen mdma Trip habe ich das Gefuehl erwacht zu sein, viel bewusster zu leben und Dinge in mir entdeckt zu haben die mir bis dato verborgen waren. Ich wusste schon immer wer ich bin und was ich will - mdma hat mir gezeigt dass meine Ansichten auf mein Leben bezogen genau richtig sind. mdma hat mir gezeigt wie charismatisch ich bin und wirke. mdma hat mich zu einem noch selbstbewussteren Menschen gemacht, der sich von nichts und gar nix aus der Ruhe bringen laesst (mal von kleineren Alltagsstressereien abgesehen)
mdma hat mir ein neues Lebensgefuehl vermittelt ... und dieses Lebensgefuehl habe ich in meinen Alltag uebertragen. Das ist eine einmalige Leistung - und kein Halluzinogen der Welt mit all seinen bunten Farben, morphenden Mustern und Gedankenverschickungen hat so viel Gewinn fuer mich als Person gebracht.
Irgendwie kann ich mich des Verdachtes nicht erwehren, dass wir ein bißchen seelenverwandt sind. :wink:
Es ist so schön, solche Postings zu lesen und sich darin wiederzufinden ...
Geht es noch jemandem hier so? Vielleicht auch jemandem, der so fühlt, es aber eben nicht so formulieren kann?
Waiting for you ... :verliebt: |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2004 88 Forenbeiträge
| Geschrieben: 26.07.04 00:35 |
najo, ich kiffe, nehme sonst aber keine anderen drogen regelmäsig. (ausnahme natürlich ab und zu mal ein bierchen, zigaretten)
positiv: ich bin lockerer geworden, das meinen auch einige freunde. ich nutze das kiffen konstruktiv, soweit man das sagen kann.
negativ: najo, auf lange hinsicht habe ich keine negativen veränderungen feststellen können. bis auf, das ich einen tag nach dem konsum bissl fauler bin als sonst *g*.
ich kiffe einmal die woche, ab und zu auch mal öfters, ab und zu auch mal weniger.
das kiffen zeigt mir öfters auch mal neue denkweisen, denkrichtungen und möglichkeiten auf, die ich im normalen zustand wohl nie gehabt hätte.
kurz aber deutlich,
euer Odim *g* |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 26.07.04 03:42 |
Hm, naja, bei mir sind die sozialen Kontakte weniger geworden, was aber wohl eher daran liegt, dass ich nun viel wählerischer bin, was die Menschen betrifft, mit denen ich mich umgebe (bzw. in vielen fällen auch abgebe...). Bin egoistischer geworden, mehr Außenseiter denn je, habe aber auch so einiges über Menschen gelernt. So haben mir Salvia und Pilze einige Aspekte an verschiedenen Personen offengelegt, welche mir sonst nie aufgefallen wären. Es klingt vielleicht dumm, eventuell auch ein bisschen überheblich, aber auf Pilze habe ich immer das Gefühl, endlich mal OBJEKTIV entscheiden zu können, ob ein Mensch gut oder schlecht ist, ob er es wert ist, ihm meine Aufmerksamkeit zu schenken oder ob ich ihn ignorieren sollte. Das geht so weit, dass ich seit meinem letzten Pilztrip eine "Freundin", der gegenüber ich bis dahin eigentlich immer nett, hilfsbereit usw. war, jetzt absolut nicht mehr sehen will weil sie mich nur noch anwidert. Ich habe zum ersten mal erkannt, wie scheiße sie sich mir gegenüber eigentlich verhält und wie wenig sie den Aufwand wert ist. Man könnte glauben, ich hab mir dass aufgrund der Pilze nur eingebildet, aber seit diesem Erlebnis fällt es mir auch jedes mal auf, wenn ich sie (zufällig) wiedersehe.
Alles in allem haben mir Drogen einige Türen geöffnet, die meisten davon führen zu mir selbst. Auch haben sie mir manchmal gezeigt, was das Leben wert ist (Wer kennt nicht das Gefühl, das man hat, wenn ein Horrortrip vorbei ist und man alles wieder normal wahrnimmt, welche Bedeutung die Phrase "Ich lebe" dann plötzlich, jedoch leider nur kurzzeitig, bekommt?). Allerdings haben sie mich auch launischer und egoistischer gemacht, ich hab mich von vielem abgekapselt und auch einige meiner Interessen verloren, bin auch bei weiterm nicht mehr so kontaktfreudig (vor allem auf platonischer Ebene gegenüber dem anderen Geschlecht, dem widme ich mich eigentlich nur noch, weil mich meine Triebe dazu zwingen). Sie haben mir die euphorischten, aber auch depressivsten Momente im Leben beschert und mich auch schon dazu gebracht, am Sinn meiner Existenz zu zweifeln. Ein wirkliches Suchtproblem hatte ich nie (bzw. habe es noch nicht), obwohl ich nach wie vor Probleme damit habe, meinen Ephe-Konsum in den Griff zu bekommen bzw. die Hände vom Tabak zu lassen (Asthma!). Oft schaff ich`s für 2-3 Wochen, überhaupt nichts psychoaktives (außer Schokolade, die pilzfreie Version :wink: ) zu konsumieren, dann übertreibe ich es wieder für ein paar Tage exzessiv. Auch trinke ich oft monatelang keinen Tropfen Alkohol und dann hole ich mir wieder fast eine Alkoholvergiftung... Irgendwie gibt es bei mir kein gesundes Mittelmaß, es gibt nur Ja und Nein in der extremsten Ausführung. Sollte schnellstens lernen, dass irgendwie in den Griff zu bekommen, sonst lande ich bald mal im Krankenhaus. Hab heute übrigens Blut gehustet :( .
Seltsam, dachte ursprünglich, ich schreib nur 2-3 Sätze, ist dann wohl doch mehr geworden... Würde so oder so gern mal mit einer Vertrauensperson darüber sprechen und über so einiges mehr, aber irgendwie weiß ich halt nie wie ich`s sagen soll oder finde ständig Ausreden, warum es sich gerade um einen unpassenden Moment handelt. Kennt ihr ja vielleicht. Oder auch nicht. |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 26.07.04 12:20 |
So, nun schreibe ich auch meinen "Lebenslauf":
Jedenfalls ist mir aufgefallen, dass es euch ähnlich wie mir geht.
Am Anfang war es bei mir der Alkholo mit 11 Jahren zum allerersten Mal. Das ist sehr früh und meiner Meinung viel zu früh gewesen. Es war auf der Hochzeit meiner Schwester, wo ich dann zum ersten Mal etwas trank.
Diese Drogenerfahrung hat mir hauptsächlich Respekt gelehrt, da ich ein paar Monate später, von meiner Mutter aus einem Graben gezogen hatte, wo ich in meiner Kotze lag. Ich habe bis zum 15.ten Lebensjahr keinen Tropfen Alkohol mehr zu mir genommen. Mit 15 begann dann der Freundeskreis zu ab und an am Wochenende zu trinken. Ich war dann auch wieder dabei und hatte teilweise eine ganz exessive Zeit. Gelernt habe ich durch diese Erfahrungen eigentlich nicht viel, ausser, dass mir meine körperlichen Grenzen bewusst wurden.
Mit 17 habe ich an Sylvester/Neujahr das erste Mal einen Hasch-Kakao gehabt und von da an, ging es immer weiter vom Alkohol weg. Die Zeit wurde von da an durchs kiffen bestimmt. Mir gefiel der Rausch. Diese Entspanntheit, dieses träge dahingleiten, die teilweise revolutionären Gedankengänge. Diese Erfahrung hat aus mir einen recht sozialkritischen, nachdenklichen, ruhigeren Menschen gemacht. Leider war es nicht nur von positivem Erfolg gekrönt. Es kamen die üblichen Nebenwirkungen auf: Ich wurde faul, träge, kapselte mich ab. In der Zeit habe ich nahezu jeden Tag gekifft. Am Wochenende dann auch etwas mehr. Meine Interessen bezogen sich plötzlich mehr auf psychologische, philosophische Gedanken. Im Deutsch-Unterricht konnte ich damit schon punkten und vorallem für meine eigene gedankliche Genugtuung war es positiv. Allerdings nicht gerade für die sozialen Kontakte.
Politische Themen interessierten mich mehr.
Noch während der Zeit des Kiffens, begann meine Faszination zu "echten" Halluzinogenen. Meine Motive waren eigentlich, dass ich eine gewisse "Bewusstseinserweiterung" an mir proben wollte. Auf gedanklicher Ebene sollte es sich abspielen. Natürlich ist das nicht das einzige Motiv, der "Drang", einfach etwas neues auszuprobieren, entfachte sich. Salvia war dann das Kraut, welchem ich die erwünschten Wirkungen zusprach. Nach einigen Trips ist es mir jedoch nicht gelungen, eine wirklich sinnvolle Erfahrung heraus zuholen. Es waren fast immer paranoide Trips, die man generell schnell vergisst. Natürlich fand ich es faszinierend, wie eine Subtanz einen derart verändern konnte. Die Trips brachten mir nicht viel und deshalb habe ich erst letztens mein Salvia an einen anderen, der Interesse hatte verschenkt. Ich bin eigentlich eher drauf reingefallen und habe mir selber eingeredet spirituelle, komplexe Erfahrungen gemacht zu haben. Das war es auch, nur leider nicht das was ich erwartet habe. Mir gefiel die Leere des Hirns bei Salvia nicht. So ein Trip war für mich wie das Einlegen eines Popcorn-Filmchens - Zurücklehen - Hirn abschalten - Film anschauen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Salvia ein grosses Potenzial hat und mir bei entsprechend hohen Dosen das geben könnte, was ich eigentlich möchte: Einblicke in mein Unterbewusstsein, meine Seele, mein Ich. Leider hat es mich vor mehr konfusen Tatsachen gestellt. Desweiteren ist mir Salvia in der Handhabung zu kritisch. Bei der Planung eines hochdosierten Trips, wollte ich 2 Köpfe mit Extrakt rauchen. Ich habe nur einen geschafft, weil sich die Realität nach einem schon wieder von mir verabschiedete. Das war für mich nicht gerade erstrebenswert.
Das Kiffen blieb immer noch Droge Nummer 1, weil ich ein grösseres Potenzial dort drin sah. Ich fing an nahezu jedes Mal beim Kiffen in mich zu gehen oder generell nach zudenken. Die Erkenntnisse durch diese Kiff-Gewohnheiten waren aber auch mehr Kleinigkeiten, die ich aber wenigstens auch im normalen Leben umsetzen konnte. Ich wurde hauptsächlich toleranter gegenüber Mitmenschen. Viele kleine Details im Leben sind mir aufgefallen. Details, die im Leben eigentlich ganz normal sind, jedoch entgegen jeglicher Logik sind. Ich fand meine eigene Einstellung gegenüber dem Leben, der Handlungsweise der Menschen, meiner eigenen Vorgehensweise im Leben. Ich analysierte (und tue es immer noch) ständig, die Handlungen von Menschen und versuche ihre Beweggründe für diese zu erkennen. Auch bei mir selber wende ich diese Prozedur an. Mein angestrebter Studiengang wäre auch Philosophie oder Psychologie, nur wird das aufgrund meiner Leistungen in der Schule nicht gerade leicht werden. Meine Schwäche ist das reine Lernen. Erstmal die Tatsache, sich einfach hinzusetzen und zu lernen und dieses auch noch effizient umzusetzen. Andererseits liebe ich es mich in Theorien einzuarbeiten, wenn mich das Thema interessiert. Mit 11Jahren begann ich mich für Lautsprecherbau zu interessieren und ich mache es heute immer noch. Fachbücher zu lesen hat mir Spaß gemacht. Von meinem Wesen änderte sich auch die Einstellung zur Musik. Ich begann teilweise stundenlang (auch ohne Drogenkonsum) der Musik zu lauschen und auf die Details zu achten und dabei in mir zu versinken. Meine Musik konnte ab da nicht mehr komplex genug aufgebaut sein. Wie man sieht, hat sich das achten auf Details, das Versinken in Gedanken auf mein gesamtes Leben übertragen.
Dann kamen die Pilze an die Reihe. Diese waren für mich immer etwas besonderes. Ich wollte sie irgendwie schon immer ausprobieren, da ich irgendwie ähnlich wie bei Salvia dachte, dass es mir etwas bringen könnte. Der allererste Trip gab mir hauptsächlich eine Bestätigung der Faszination des Lebens. Der dritte war dann schon mit faszinierenden Gedankengängen gespiekt(Kopfkino). Jedoch konnte ich damit noch nicht viel anfangen.
Der vierte war der bislang hochdosierteste und auch intensivste. Ich empfand eine Euphorie wie noch nie, sah das Leben als Einzigartig an. Der richtige Trip selber hat mir dann schon etwas gebracht. Ich habe mich in einen Drachen verwandelt, welcher einen optisch/gedanklichen Ritt in einem Tunnel vollführte. Dabei wurden mir fast schon ein paar Abgründe meiner Seele bewusst, da ich mich bei extrem brutaler Musik zu einer Art teuflisch lächelnden Bestie verwandeln konnte.
Der nächste Trip verlief anders. Während die anderen Trips (ausser dem 2.ten) alleine unternommen wurden, war ich diesesmal mit einem Kumpel dabei Pilze zu nehmen. Er hatte noch nie welche genommen und irgendwie fühlte ich mich teilweise unwohl dabei, weil ich dachte, dass es zuviel für seine Psyche wäre. Ich gab ihm 1/4 der Pilzschoki und ich aß 2/4. Das hochkommen war geprägt war einer leichten Angst und Nervosität. Nach dem wir etwas Dope geraucht hatten, kam ein sehr trippiges Gefühl hinzu. Lachflashs, gute Laune inclusive. Wir entschieden uns dann aufgrund der sehr guten Verfassung noch die restliche Schokolade zu teilen.Nach dieser Schokolade bekam der Trip eine sehr philosophisch/gedankliche Aura. Wir diskutierten über das Leben an sich, die Seele, den Tod...einfach alles. Meine Gedankengänge waren weit verzweigt und zeigten mir neue Richtungen auf. Nachdem wir runterkamen, rauchte ich noch wieder einen Joint und genoß die restlichen Optiken und Gedanken mit geschlossenen Augen auf dem Sofa liegend. Noch mehr als zuvor merkte ich wieder diese dunkle Seite. Ich hörte über Discman (damit der andere nicht gestört wurde) wieder Musik der härteren, brutalen Sorte. Dabei kam es zu einem Kampf im Inneren. Die Musik hämmerte mit Doublebass auf mir ein (was ich wirklich spürte). Ich sagte mir selber: "Glaub nicht, dass ich aufgebe." Ich wurde gedanklich wieder zu einer Art Drache, Dämon und kämpfte gegen die Musik an.
Ein unglaublich interessanter Trip. Pilze sind bei meinen Zielsetzungen schon sehr effizient.
Jedenfalls habe ich nach diesem Trip eine unglaublich positive Laune gehabt (auch Tage danach und jetzt immer noch) und als kleine Randerscheinung habe ich ein paar meiner Ängste erfolgreich bekämpft. eigentlich hatte ich immer etwas Angst nachts durch die Strassen zu fahren. Ständig verselbstständigte sich mein Hirn und spielte mir diverse Paranoia vor. Das ging teilweise bis zu echter Panik. Seit meinem letzten Trip bin ich diese Angst los und fühle mich an sich selbstbewusster. Vor allem sehe ich das Leben mittlerweile mit einer Schönheit und Einzigartigkeit, welche vorher mehr oberflächlich in mir brodelte.
Ist wahrscheinlich ein langer Text geworden, aber soviel erstmal zu mir. Ich habe wahrscheinlich viele positive Aspekte aufgezählt. Negative Aspekte sind eine fast beängstigende Faszination zu Halluzinogenen und gewisse Anzeichen von Abhängigkeit.
EDIT : Eine Droge habe ich nicht erwähnt: Woodrose. Hat mir auch nicht viel gebracht (weil ich den Trip verpennt habe und nur die Nachwirkungen zu spüren bekam).
Und natürlich noch die Sucht nach dem Nikotin. Jedoch entspannt mich eine Zigarette auch. Nur ist das Problem, dass ich diese Entspannung zu oft suche.
Grüsse
Johnjay |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 26.07.04 14:16 |
Eine Sache die ich auch noch hinzufügen möchte:
Ich bin auch der Meinung, dass es falsch ist, jedem Trend oder Glauben hinterher zulaufen. Ein grosses Problem in der Welt ist die zunehmende Unselbstständigkeit der Menschen. Viele haben meistens keine eigene Meinung zu einem Thema und laufen blind allem hinterher. Ich bin nahezu immer meinen eigenen Weg gegangen. Trends haben mich nie interessiert und sie tun es heute auch nicht. Generell versuche ich mir meine eigene Meinung zu bilden, allerdings bin auch ich beeinflussbar. Mir ist an meinem Freundeskreis auch aufgefallen, wie leicht diese Menschen zu beeinflussen sind. Wenn man mit diesen Menschen redet, fällt die monotone Einstellung schnell auf.
Die Toleranz einiger Menschen die ich kenne ist ebenfalls relativ schwach. Sie laufen oft hinter irgendwelchen falschen Theorien hinterher und verbleiben in ihrer festgefahrenen Meinung. Dort kommen sie meist schwer heraus.
Bei mir war es ähnlich: Vor noch 2 Jahren hätte ich nie gedacht, einmal Drogen zu nehmen bzw. ein Teil dieser Szene zu sein. Das waren für mich früher durchgängig Idioten, die ihr Leben kaputtmachen. Heute sehe ich es anders. Allerdings sehe ich auch die wirklichen Drogenabhängigen mit anderen Augen.
Was ich verachte, ist der teilweise verantwortungslose Umgang mit Drogen einiger Leute. Ich kenne selber jemanden, der eigentlich auch letzten Samstag mit uns Pilze nehmen wollte, jedoch hab ich komplett abgeblockt, da er sich nie wirklich informiert hat und ganz krass gesagt, einfach zu dumm ist. Er kifft täglich (mehrere Köpfe pro Tag...meine "harte Zeit" in diesem Punkt bestand aus 3-4 Joints am Tag) und sieht auch keinen direkten Sinn im Drogenkonsum, ausser breit zu werden und vor sich zu gammeln. Er denkt nicht darüber nach und sieht den Pilzkonsum auch nur als weiteres "Mittelchen auf seiner Liste". Er selber sagte, dass er alle Drogen ausprobieren will, ausser Heroin, mit der Begründung, dass man davon ja abhängig wird.
Dieser Mensch macht sich kaputt und denkt sich nichts dabei. Er kifft in der Schule, während der Arbeit...man sieht ihn eigentlich garnicht mehr nüchtern.
Menschen wie dieser, sind es denen wir unseren schlechten Ruf als Drogenkonsumenten zu verdanken haben.
Das wollte ich nur noch einmal loswerden. |
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Abwesende Träumerin
dabei seit 2003 465 Forenbeiträge 7 Tripberichte 1 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 26.07.04 22:00 |
also, vor einigen Tagen hatte ich mal den Gedankenblitz "was haben die Drogen aus Dir gemacht?"... da mir viel negatives aufgefallen ist.
Ich sehe ein Suchtpotential bei mir, deshalb bin ich froh, dass ich "braves Mädchen" selbst nicht an die meisten Drogen komme.
Tramadol liegt zu Hause, aber da ich auf das letzte mal wie ein Reiher gekotzt habe, juckt es mich nicht großartig. der letzte Ephedrin-Trip war auch grausam, glaub da wars bissili gefährlich zu viel...
Jetzt muss ich clean sein da ich am Donnerstag Blut spende, bin gut 2 Wochen, glaube sogar 3 Wochen ohne Drogen und ich vermisse sie nicht.
Mir haben die Drogen nichts positives gebracht, aber auch nicht wirklich was Negatives. Nur dass "Freunde" recht fies waren und nun jedes Mal wenn ich gut drauf bin und viel rede, fragen, was ich denn nun schon wieder eingeworfen habe... ts..
Drogen haben in meinem Umfeld viel Schaden angerichtet. Einige Menschen, die ich kannte und die ich zum Teil sehr gern hatte, sind tot. Andere haben sich derart verändert, dass man sie nicht mehr wiedererkennt.
Ich selbst will noch ein wenig was probieren, wobei ich nicht weiß, warum. Bringt ja im Endeffekt nichts. Aber ansonsten hat auch alles keinen Sinn, also warum nicht...
Ich würde vor allem gerne mal eine "natürliche Droge" ausprobieren, die mir bis jetzt in 22 Jahren immer noch verwehrt blieb... "glücklich verliebt sein".
ich denke, das muss ne gute Droge sein...
Ich nenne es Droge, da man wirklich süchtig danach werden kann und der Entzug sehr grausam ist.
Hm ich glaube, heut ist kein guter Tag, über all das nachzudenken, bin (wieder mal) nich so gut drauf.
Sorry. ~~~
zu lieben, zu verlangen, das ist`s wohl, was man Leben nennt... ich versuch, es zu ertragen... - - - a squirrel`s just a RAT with a CUTER outfit *lol* |
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Traumland-Faktotum
dabei seit 2003 3.065 Forenbeiträge 23 Tripberichte 10 Galerie-Bilder
| Geschrieben: 27.07.04 02:53 |
mir is heute Nacht was negatives aufgefallen, was Drogen in den letzten Wochen mit mir angestellt haben:
Ich bin Montag Abends in meinem Lieblingsclub immer total uebermuedet und Am Arsch ... das kotzt echt an :( "Wetter kann man wegdruffen"
(sagte einst ein guter Freund auf einem Mainfloor irgendwo auf diesem Planeten beim Schlammtanzen) |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2003 204 Forenbeiträge 3 Tripberichte
| Geschrieben: 27.07.04 03:35 |
also ich kiffe eigendlich nur... hab damals diverse dosen von woodrose ausprobiert und auch hier und da mal salvia geraucht.
ich muss zuerst sagen, dass ich mit woodrose nicht klar komme.
der erste trip ist der beste gewesen. alle danach und ein mieser waren nicht so toll. sich selbst im spiegel nicht wiederzuerkennen ist in meinen augen eigendlich sehr beängstigend gewesen.
salvia habe ich schon ca. 4-5 monate nicht mehr geraucht. ich bin zwar davon fasziniert, aber ich halte salvia für einfach zu stark. hab es auch damals nicht oft geraucht nur 1 mal im momat und das auch nicht wirklich regelmäßig.
ich rauche seit fast 2 jahren gras.
in der woche je nach dem mal mehr oder mal weniger. in letzter zeit aber nur noch am wochenende.
ich habe mich verändert. das kann ich definitiv nicht sagen.
ob positiv oder negativ, weiß ich allerdings nicht...
ok... ich halte eine gemüdliche kifferrunde für kommunikativer als der typische saufabend.
positiv finde ich, dass ich in letzter zeit einfach besser auf mein leben klarkomme, bin selbstbewusster geworden, aber das hat denke ich nur geringfügig mit dem kiffen zu tun. ich merke auf jeden fall, dass ich mit der antriebslosigkeit zu kämpfen habe, aber egal wie dicht ich bin, ich raffe mich immer wieder auf um noch irgendwas zu machen, ob party oder irgendwas anderes.
ich bin/war ein sehr lebensfroher, optimistischer mensch, der immer lacht und immer gut gelaunt ist.
mir ist aufgefallen, dass ich immer noch diese eigenschaften habe.
aber ich mache mir teilweise über viele kleinigkeiten einfach zu viele gedanken und das verunsichert mich. mir fällt gerade kein beispiel ein.
in den letzten 2 jahren habe ich auch die menschen hassen und lieben
gelernt. ich schaue einfach mehr auf das, was ein mensch sagt und tut.
daraus mache ich mir ein bild über den charakter und kann teilweise reaktionen sehr genau einschätzen. der größtteil der menschen, die ich so sehen und mir anschaue, wirken wie abschaum auf mich.
also ich habe um es anderes zu erklären misanthropische züge angenommen.
aber man lernt auch mit sowas umzugehen und es positiv zu nutzen.
so ein paar dinge die an mir aufgefallen sind. ich bin mir aber nicht sicher, ob ich diese veränderungen den drogen zuzuschreiben habe.
in vielen fällen verändern drogen die konsumenten.
viele leute streiten das oft ab, da es ihnen unangenehm ist oder da sie es einfach nicht verstehen, dass sie sich durch diverse drogenerfahrungen verändern.
mir ist allerdings noch nichts aufgefallen, was mich belastet oder gar stört.
ich halte mich auch für einen willenstarken und geistig stabilen menschen. ...ich inszeniere mich und verwirkliche mich - für mich selbst... |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2004 144 Forenbeiträge 2 Tripberichte
| Geschrieben: 29.07.04 11:43 |
Drogen verändern
ja
hab erst mit 14 angefangen Alkohol zu trinken und dann bin ich eigendlich bis 16-17 immer recht nüchtern geblieben. Sah keinen Sinn dahinter.
Dann mit 17 begann mein Absturz
ich weis nicht mal genau warum aber auf jeden Fall lebte ich nur noch von Wochende zu Wochende von einem Koma Saufen ins nächste
konnte meine Filmrisse gar nicht mehr zählen
Dann Anfang als ich 18 geworden bin: XTC
es hat Spaß gemacht wir gingen jedes Wochende weg nahmen 1-2 Teile rotzen 1g Speed und gut wars
das funktionierte ein halbes Jahr ganz gut
danach wurde es etwas langweilig
ich probierte Crystal und Koks
vom Koka hab ich nie was gespürt egal wieoft und wie gutes ich nahm meine Freunde schwärmten mir davon vor ich merkte nix
XTC bzw MDMA war das höchste meiner Gefühle
dann unser Stammclub schloß seine Pforten.
am Ende noch eine großrazzia wo wir zum Glück nich da waren und alle unsere Connections wurden eingebuchtet
danach folgte fast ein Jahr vollkommene Drogenfreiheit
wir gingen wieder auf Volksfeste und Beachpartys tranken ein bischen aber nie übermässig viel wie normale Jugendliche
die Zeit war schön
Dann Anfang dieses Jahres ich komme zu LDT ;) und entdecke GBL
das Zeugs hat viel in mir verändert vielleicht weil ich es auch wollte ich ging viel in Sport konnte auf weit entfernte Partys fahren selber weil gbl 1. nicht nachweisbar ist und 2. man nach 3 Stunden runterkommt und wieder Fahrtüchtig ist
mit dem vielen Sport das erste mal in meinem Leben richtig schlank stieg mein selbstbewustsein ungemein
wo ich vorher mich nicht getraut hatte stellte ich mich hin und redete einfach drauf los es funktionierte
ich habe viel gelernt durch Drogen:
das einzige was mir etwas verloren gegangen ist: Taktgefühl
ich sage was ich denke und das kann teilweise recht derb ausfallen Wer später Bremst fährt länger schnell, wer früher stirbt ist länger tot |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2004 2.845 Forenbeiträge 2 Tripberichte
| Geschrieben: 29.07.04 12:35 |
Bei mir hat sich alles im Kreis bewegt. Ich hab (fast) alles ausprobiert, was es an Drogen gibt, habe oft (sehr oft) übertrieben und auch ziemlich oft total unüberlegt und uninformiert neue Drogen ausprobiert (z.B: Engelstropete!) ich hab meine hobbys und meine nichtkonsumierenden freunde aufgegeben und mein leben nur noch auf party konzentriert.
aber genauso wie mein konsum immer heftiger wurde, nahm er irgendwann von ganz alleine auch wieder ab. Ich knüpfte wieder bekanntschaften mit nichtkonsumierenden leuten und nahm meine alte hobbys wieder auf. jetzt beschränke ich meinen konsum nur noch auf die sachen, die mir am besten gefallen haben und die auch nicht soooo kaputt machen (aber was kaputt das ist ja relativ :wink: ) ich komme mit meinen konsum klar. wird ja auch zeit nach 2 jahren politoxikomanie. meine woche halte ich drogenfrei, rauche nicht mal und beschränke mich auf die wochenenden, für neue sachen bin ich aber immernoch gern zu haben :D
wie hat der drogenkonsum mich verändert? garnich würd ich sagen. vom jetztigen standpunkt aus ist alles wieder beim alten. bis auf das ich halt ab und zu nochmal und dann aber richtig! Meine sicht auf viele dinge dieser welt hat sich geändert. drogen haben mich toleranter und offener für neues gemacht und mir diese weltanschauung gegeben auf die ich stolz bin |
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Ex-Träumer
| Geschrieben: 03.08.04 01:06 |
Empathy schrieb: Hmmm ...
Was Tuso da geschrieben hat ...
Zitat: Allen Mitteln voran habe ich mdma jedoch am meisten zu verdanken. Seit meinem ersten richtigen mdma Trip habe ich das Gefuehl erwacht zu sein, viel bewusster zu leben und Dinge in mir entdeckt zu haben die mir bis dato verborgen waren. Ich wusste schon immer wer ich bin und was ich will - mdma hat mir gezeigt dass meine Ansichten auf mein Leben bezogen genau richtig sind. mdma hat mir gezeigt wie charismatisch ich bin und wirke. mdma hat mich zu einem noch selbstbewussteren Menschen gemacht, der sich von nichts und gar nix aus der Ruhe bringen laesst (mal von kleineren Alltagsstressereien abgesehen)
mdma hat mir ein neues Lebensgefuehl vermittelt ... und dieses Lebensgefuehl habe ich in meinen Alltag uebertragen. Das ist eine einmalige Leistung - und kein Halluzinogen der Welt mit all seinen bunten Farben, morphenden Mustern und Gedankenverschickungen hat so viel Gewinn fuer mich als Person gebracht.
Irgendwie kann ich mich des Verdachtes nicht erwehren, dass wir ein bißchen seelenverwandt sind. :wink:
Es ist so schön, solche Postings zu lesen und sich darin wiederzufinden ...
Geht es noch jemandem hier so? Vielleicht auch jemandem, der so fühlt, es aber eben nicht so formulieren kann?
Waiting for you ... :verliebt:
ich bin auch grad echt glücklich sowas zu lesen, da ich genau das, was RH schildert, letztes wochenende bzw. vor 2 tagen erlebt habe..
ich hab mich mit meinen freunden zum ersten mal 100%-ig ehrlich geredet.. damit mein ich genau das was ich in diesem moment gedacht habe, was ich bisher bei keinem bekanntem oda freund gemacht habe |
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Abwesender Träumer
dabei seit 2004 235 Forenbeiträge
| Geschrieben: 03.08.04 01:27 |
DROGÄÄÄHN - was ist das? :roll: für ein leben im rausch |
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