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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 16.07.18 14:57
Hallo zusammen,

im Rahmen meiner Bachelorarbeit führe ich eine Studie zum Thema "Beziehungen und Drogen" durch und bitte um eure Mithilfe. Der Fragebogen dauert etwa 5 Minuten und beinhaltet einen Selbsttest zum eigenen Drogenkonsum mit sofortiger Auswertung. Alle Daten sind komplett anonym und werden nicht weitergegeben.

Kurz zu mir:
Ich bin 25 Jahre alt und studiere Psychologie und Soziologie an der Universität Koblenz-Landau. Ich habe dieses Thema für meine Abschlussarbeit gewählt, da ich neben dem Studium in einer Einrichtung für Abhängige arbeite und die Thematiken Drogenkonsum und Abhängigkeit spannend finde.

Der Link:
Studie zu Beziehungen und Drogen

Mitmachen kann jede/r, die/der schon einmal eine Beziehung hatte. Für die Studie brauche ich viele Konsumenten, weswegen ich euch bitte, daran teilzunhemen.
Auf Fragen, Anmerkungen und Kritik werde ich hier im Thread eingehen.

Vielen Dank und liebe Grüße,
Forscherseele



 
Ex-Träumer



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  Geschrieben: 16.07.18 15:20
Hab es ausgefüllt und lt. deinem Fragebogen (hatte 16 von 44 Pkt. - glaub ich) bin ich Risiko-User und sollte mich rasch in professionelle Hilfe begeben.

Ich hab das Gefühl, dass die Auswertung des Fragebogens sehr plump ist, also einfach ein paar Punkte zusammen gezählt, aber nicht miteinander integriert und differenzierter ausgewertet.

Oder deine Ansichten zum Drogenkonsum sind sehr streng und meine sehr locker .... ;) Wer weiß das schon ....?!?!? mrgreen

Vielleicht posten ja andere auch hier ihre Pkt.-Zahl und erzählen ihre Gedanken dazu?

Und deine Meinung zu meiner Wahrnehmung würde mich auch interessieren, Forscherseele!

Peace, der trin
Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
Indianische Weisheit
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 16.07.18 15:50
Hallo trinity,

vielen Dank für deine Rückmeldung.

Eine ähnliche Kritik hatte ich schon erwartet. Der Test ist wirklich sehr streng und in den Vorab-Tests habe ich öfters die Rückmeldung bekommen, dass er doch zu streng ist. In der Tat funktioniert der Test so, dass jede Antwort eine Punktzahl gibt und ab einer bestimmten Punktzahl Drogenmissbrauch (ab 6 P.) und ab einer anderen Zahl Abhängigkeit (25 P.) vorliegt oder laut dem Test vorliegen soll.
Der Test ist als Diagnose-Tool für Abhängige entwickelt worden. Der Wert von 25 Punkte für Abhängigkeit ist auch relativ gut belegt, der Wert von 6 Punkten für Drogenmissbrauch beruht auf vorläufigen Berechnungen, weswegen er auch zu tief gesetzt sein könnte. Ich habe auf diesen Test zurückgegriffen, da er mMn viele unterschiedliche Aspekte des Drogenkonsums abfragt. Der relativ niedrige Wert, ab wann Drogenmissbrauch vorliegen soll, ist hierbei das einzige Manko. Für ein wissenschaftlich korrektes Arbeiten, muss aber der Test so verwendet werden, wie er ist, auch wenn manche Werte durchaus kritikwürdig sind.

Wenn dich der Test interessiert und ab welchem Wert, welcher Text angezeigt wird, kann ich dir gerne via Nachricht weitere Informationen schicken. Wichtig wäre mir aber, dass niemand den Test mehr als einmal ausfüllt, nur um zu schauen, was bei welchen Antworten heraus kommt, da sonst die Daten verfälscht werden.

Über weitere Rückmeldungen und Testergebnisse freue ich mich sehr :)




 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 16.07.18 15:57
Der Fragebogen ist nicht zu beantworten, wenn man bisher keinen Partner hatte, kann das sein?
 
Ex-Träumer



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  Geschrieben: 16.07.18 16:00
Danke für die rasche Reaktion und Antwort, Forscher!

Ja, dachte mir schon, dass es da auf ein, zwei "Kleinigkeiten" ankommt, die den Test gleich sehr stark beeinflussen. Da reicht es wohl anzuhaken, man konsumiert jeden Tag eine Droge und hat wahrscheinlich schon "verloren" .... :)

Ich kiff z.B. jeden Tag schon seit ca. 20 J. so gut wie tgl. und das ist für mich MEINE Medizin. Für deinen Test bin ich so weit, mir professionelle Hilfe zu holen .... Hmpf, ich finde sowas undifferenziertes immer ein wenig grenzwertig ....

Ich hab ja keine Ahnung, wie so wissenschaftliche Auswertungen wirklich funktionieren und vor allem nicht, was wirklich erwartet wird von einem bei so einem Test und der Auswertung. Aber ich weiß, was alles möglich ist (vieles was möglich ist, weiß ich natürlich nicht ^^) und da könnte man schon ein wenig komplexer an die Sache rangehen.

Ich bin schon "so alt", dass ich damals gelernt habe mit Basic und Q-Basic einfach Sachen zu programmieren. Da hätte ich als 15 j. es wohl geschafft, eine differenzierte Auswertung hinzukriegen.

Aber wie gesagt, keine Ahnung, was wirklich vorgegeben wird und du einhalten musst ....?!?!?

Wieso veröffentlichst du nicht gleich hier im Thread, was angezeigt wird, wenn man so und so viele Pkt. hat? Ich fänd´s interessant und vielleicht motiviert das ja noch mehr, den Test mal auszufüllen. Ich glaub , ich hab 6 min gebraucht dafür, aber das war zu verkraften und manchmal bin ich ein wenig langsam, besonders wenn ich viel gekifft habe .... :)

Tschöööö, der trin


Edit: Naja, abnorm, ich versteh eh nicht, was es mit dieser "Beziehung" in dem Fragebogen zu tun hat? Man beantwortet zwar ein paar Fragen dazu, aber in der Bewertung scheint es nicht mitzuspielen, oder, Forscher?
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Indianische Weisheit
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 16.07.18 16:00
zuletzt geändert: 16.07.18 16:17 durch Forscherseele (insgesamt 1 mal geändert)
Hallo abnormal,

genau, Bedingung für die Teilnahme an der Studie ist, dass man mindestens eine Beziehung hat oder hatte.


@trinity: Ich hatte auch den Eindruck, dass der Test Cannabiskonsumenten unverhältnismäßig hohe Werte gibt.

Dieser Test ist relativ simpel (und daher auch undifferenziert): Ausfüllen lassen, Punkte addieren und mit den Cutt-off-Werten vergleichen.
Eine Diagnose im klinischen Rahmen ist normalerweise deutlich umfassender und genauer und findet im Gespräch mit einem Psychologen statt. Für die Bachelorarbeit ist es aber nötig, viele viele Antworten zu haben. Zudem soll der Test nicht all zu lange dauern, da Menschen eher bereit sind einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Der Test stellt also einen Kompromiss aus Genauigkeit und Kürze dar.


Bitte erst lesen, wenn der Fragebogen ausgefüllt ist:
Spoiler:
Die Studie will den Drogenkonsum der einzelnen Bindungstypen miteinander vergleichen. Der Umweg über die Beziehung dient dazu den Bindungstyp herauszufinden. Um eine Beeinflussung der Teilnehmer zu verhindern, wird dies erst auf der letzten Seite aufgeklärt.



 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 16.07.18 16:03
Ich kann der Umfrage nicht so ganz folgen.

Am Anfang kommen ein paar biografische Angaben, soweit noch normal. Dann kommen ein paar Fragen zum Zustand der Beziehung. Und hier habe ich angefangen zu stutzen. Die Fragen wiederholen sich. Inwiefern unterscheidet sich z. B. "Ich möchte meinem Partner gefühlsmäßig so nahe wie möglich sein." von "Ich finde es schön, mich an meinen Partner zu binden."? Wirst du eine Faktorenanalyse durchführen?
Dann geht es um "Drogen" Konsum. Alkohol, Tabak und Kaffee sind ausgenommen. Medikamente vom Arzt verschrieben auch. Ein Medikament, dass nicht von einem Arzt verordnet wurde ist aber eine Droge, z. B. Aspirin gegen Kopfschmerzen. Legale RCs sind keine Drogen.
Hier wiederholen sich die Fragen, es geht ausschließlich um Pathologie und was bedeuten die letzten beiden Fragen dieser Seite?

Und was soll diese "Auswertung" am Ende der Umfrage? Wenn es so einfach wäre psychische Problematiken zu beurteilen gäbe es dein Studiengang nicht. Es reichen ja 10 Fragen und ein Rechenschieber. Mir wird, wie Trinity nicht ersichtlich wie das Ergebnis zustande kommt.

Ich glaube dein Verständnis davon, was "Drogen" sind ist diametral zur Philosophie des Land der Träume.

p.s.:
Umfrage schrieb:
Abstinenz ist der beste Weg, um Probleme mit Drogen zu vermeiden.


The fuck?!
He complained: "Tony left me with a pile of Hendrix LPs and some dope."

Touching from a Distance
Ex-Träumer



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  Geschrieben: 16.07.18 16:16
Lustig schrieb:
p.s.:
Umfrage schrieb:
Abstinenz ist der beste Weg, um Probleme mit Drogen zu vermeiden.


The fuck?!



Naja, wo er recht hat, hat er recht, Lustig .... mrgreen


Edit: Danke für die Antwort, Forscher! Aber so ganz check ich es nicht ....

Also wenn ich eine langjährige Partnerschaft habe und auch tgl. Drogen konsumiere, bestätigt meine "Abhängigkeit" zu meinem Partner, meine Abhängigkeit zu meiner Droge, oder wie???

Bitte um Aufklärung und magst denn nicht hier veröffentlich, was angezeigt wird bei welchem Ergebnis? Ich glaub nicht, dass es Einfluss hätte auf den Teilnehmer, oder?


Edit 2: @ Lustig

Ja eh, Lustig, hast ja recht! Immer diese gscheiten Leute, die alles besser wissen müssen .... wink Nur ein Scherzerl, Lustig .... rasta
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Indianische Weisheit
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 16.07.18 16:20
Man kann ja auch Probleme haben, weil jemand anderes Drogen konsumiert.
He complained: "Tony left me with a pile of Hendrix LPs and some dope."

Touching from a Distance
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 16.07.18 16:42
zuletzt geändert: 16.07.18 16:58 durch Forscherseele (insgesamt 2 mal geändert)
Hallo Lustig,

auch dir ein großes Dankeschön für die Teilnahme und die Rückmeldung.
Die Fragen zur Beziehung stammen aus den "Skalen zur Erfassung von Bindungsrepräsentationen in Paarbeziehungen" von Ina Grau. Damit werden die Ausprägungen Angst und Vermeidung (von Nähe) erfragt und anhand dessen erfolgt eine Einteilung in einen der vier Bindungstypen. Da eben nur nach zwei Faktoren gefragt wird, sind die Fragen auch recht ähnlich. Möglicherweise ist es unnötig zwei mal fast das gleiche zu erfragen, trotzdem muss der Test vollständig verwendet werden.

In der Tat wäre es sinnvoll, auch legale Drogen mit in die Studie aufzunehmen. Den Rahmen einer Bachelorarbeit würde dies aber sprengen, so dass ich mich auf die illegalen Drogen beschränkt habe.

Das ein einfacher Test keine klinische Diagnose ersetzt und mein Test durchaus nicht perfekt ist, gebe ich gerne zu ;)


@trinity: Die Studie will wissen, welcher Bindungstyp der Teilnehmer hat. Es gibt vier Bindungsytpen, einen sicheren und drei unsichere. Der Bindungstyp wird in den ersten beiden Lebensjahren geprägt, beeinflusst aber das ganze kommende Leben, vor allem Partnerschaften. Am Verhalten in Partnerschaften kann man also ablesen, welchen Bindungstyp der Teilnehmer hat.
Der nächste Teil erfragt, wie schädlich der Drogenkonsum des Teilnehmers ist und welche Motive dahinter stehen.
Sinn der Studie ist es dann, beides zu vergleichen. Es ist z.B. möglich, dass Menschen die eine sichere Bindung haben einen weniger schädlichen Konsum an den Tag legen und dass Menschen, die einen stark unsicheren Bindungstyp haben häufiger abhängig sind.


Hier die Texte, je nach Punktewert (unter jedem Text, außer dem ersten, ist eine Telefonhotline und eine Onlineberatung verlinkt, zur besseren Lesbarkeit hab ich diese hier entfernt):
0 Punkte:
Der Test hat ergeben, dass du keine illegalen Drogen konsumierst. Abstinenz ist der beste Weg, um Probleme mit Drogen zu vermeiden.

0 - 6 Punkte:
Du hast beim Test X von 44 Punkten. Dies deutet darauf hin, dass du zwar Drogen konsumierst, dein Konsum sich aber in einem sozial - und gesundheitsverträglichem Rahmen bewegt.
Solltest du dennoch das Gefühl haben, dass dein Drogenkonsum außer Kontrolle gerät, du deinen Alltag ohne Drogen nicht mehr meistern kannst oder sich negative Effekte des Drogenkonsums bei dir zeigen, findest du hier Hilfe:

6 - 15 Punkte:
Du hast beim Test X von 44 Punkten. Damit erfüllst du Kriterien des riskanten oder schädlichen Drogenkonsums. Diese Kriterien sind allerdings sehr streng. Nicht bei allen Drogenkonsumenten mit diesem Ergebnis liegt auch ein Muster des Substanzmissbrauchs vor.

Versuche deinen Drogenkonsum kritisch zu reflektieren. Hinterfrage, in welchen Situationen du welche Drogen konsumierst. Schaffst du es in diesen Situationen auch ohne Drogenkonsum entspannen zu können, Leistung zu bringen oder Spaß zu haben? Manche Drogenkonsumenten berichten, dass die Kalender-Methode ihnen geholfen hat, sich über ihren Konsum bewusst zu werden. Dafür schreibst du in einen Kalender, an welchen Tagen, du wie oft welche Drogen konsumiert hast. Am Ende des Monats hast du einen genauen Überblick über die Ausmaße deines Konsums.
Warnsignale für einen schädlichen Konsum sind nicht nur die Menge und die Häufigkeit des Konsums, sondern auch, ob wichtige Aufgaben und Verpflichtungen unter dem Konsum leiden und ob Drogen in Situationen konsumiert werden, in denen es zu einer körperlichen Gefährdung kommen kann (z.B. beim Autofahren unter Drogeneinfluss). Ebenso deuten häufigere Probleme mit dem Gesetz und soziale oder zwischenmenschliche Probleme wegen Drogen auf einen gefährlichen Konsum hin.
Trifft dies bei dir zu, suche dir Hilfe:

16-24 Punkte:
Du hast beim Test X von 44 Punkten. Das Ergebnis deutet darauf hin, dass du einen riskanten und schädlichen Konsum hast oder sich bereits erste Zeichen einer Abhängigkeit bei dir zeigen.
Substanzmissbrauch, die Vorstufe zur Abhängigkeit, zeigt sich vor allem im Einfluss des Drogenkonsums auf das Leben des Konsumenten: Wichtige Aufgaben im Alltag (bei der Arbeit, Schule, Ausbildung, im Studium, zu Hause oder bei der Familie) werden vernachlässigt und Drogen werden auch dann konsumiert, wenn es zu gefährlichen Situationen kommen kann (z.B. beim Autofahren). Der Drogenkonsum führt zu Konflikten mit dem Gesetz und es kommt häufig zu Problemen im zwischenmenschlichen Bereich.
Wenn du einige oder alle der genannten Punkte bei dir beobachtest, befindest du dich wahrscheinlich schon in der Abwärtsspirale des Drogenmissbrauchs und der Abhängigkeit. Vermutlich hast du auch andere Probleme in deinem Leben und der Drogenkonsum hat dir geholfen dennoch in unserer Gesellschaft zu funktionieren und diese Probleme vergessen zu können. Je weiter der Konsum aber fortschreitet, desto mehr wird er selbst zu einem Problem. Umso wichtiger ist es, dass du dir schnell professionelle Hilfe suchst. Weiter unten findest du eine Telefonnummer und einen Link für anonyme Beratungsangebote. Diese helfen dir, auch wenn du unsicher bist, wie kritisch dein Konsum wirklich ist und können dir gegebenenfalls weitere Hilfsangebote, auch in deiner Nähe, vermitteln.

ab 25 Punkte:
Du hast beim Test X von 44 Punkten. Dein Testergebnis zeigst deutliche Zeichen einer Abhängigkeit.
Große Teile deines Lebens drehen sich vermutlich um die Beschaffung und den Konsum von Drogen. Hobbies und Tätigkeiten, die dich früher interessiert haben, spielen mittlerweile keine oder nur noch eine geringe Rolle. Das Verlangen, Drogen zu konsumieren ist oftmals sehr stark ausgeprägt und es fällt dir schwer den Konsum zu stoppen, sobald du damit angefangen hast. Soziale Bereiche deine Lebens, wie Freundschaften oder Beziehungen, leiden stark unter deinem Drogenkonsum. Obwohl du deutlich die schädlichen Auswirkungen des Konsums bemerkst, kannst du nicht aufhören, Drogen zu konsumieren.
Drogenkonsum wird häufig dafür genutzt, um Probleme vergessen zu können und trotz diesen Problemen in der Gesellschaft zu funktionieren. Das geht so lange gut, bis die Droge selbst zu einem Problem wird. Auch wenn du dir ein Leben ohne Drogen kaum noch vorstellen kannst, ist es möglich, wieder zu einem selbstbestimmten und freien Leben zu finden. Mit professioneller Hilfe kannst du lernen, wie du ein drogenfreies Lebn führst und wie du mit den Problemen umgehen kannst, die dich in die Abhängigkeit getrieben haben. Wichtig ist hierbei, dass du dir schnell diese Hilfe suchst. Weiter unten findest du eine Telefonnummer und einen Link für anonyme Beratungsangebote. Diese helfen dir und vermitteln dir weitere Hilfe in deiner Nähe.




 
Ex-Träumer



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  Geschrieben: 16.07.18 17:14
zuletzt geändert: 16.07.18 17:42 durch trinity (insgesamt 1 mal geändert)
@ Lustig

Du hast ja gelogen bei dem Test (zumindest ein mal) .... ;)


@ Forscher

Danke, dass du uns die Texte zu den Punkten gepostet hast! Find ich interessant, vor allem, wie "doof" sowas sein kann ....

Ist jetzt kein persönlicher Angriff oder so, aber ich kann irgendwie nicht verstehen, was dabei rauskommen soll? Aber ich hab auch früher nie verstanden, wie es möglich ist aus 1000 Leuten den Schnitt raus zu kriegen, wie irgendeine Wahl ausgeht? Mir fällt grad der Ausdruck dafür nicht ein, aber ihr wisst schon was ich meine .... ;) Edit: Ich meine die "Wahrscheinlichkeits-Rechnung", oder, so heißt das doch?

Danke auch, dass du nochmal genauer darauf eingegangen bist, was es mit den Beziehungen in dem Test auf sich hat. Ich merke dabei wieder mal, dass ich nicht "der Norm" entspreche, denn mein Partner und ich leben eine subjektiv empfundene wunderbar schöne und "richtige" Partnerschaft, aber ich glaub, meine Antworten auf deinen Test würden was anderes dazu sagen?!?!? Wir lieben es und sind einfach auch beide gerne alleine und würden niemals den anderen irgendwo einschränken wollen. Wir genießen uns alleine sehr und umso mehr haben wir uns zu geben, wenn wir mal zsamm kommen .... Aber ich glaub, dass diese Art von (mMn sehr gesunder) Partnerschaft (und eben die Antworten auf die Fragen von dem Test) eher schlecht abschneidet bei deinem Test ....

Tja, deshalb geb ich meist einen "Fick" (sorry für die Ausdrucksart, aber passt grade ganz gut .... ^^) auf so "Verallgemeinerungen" und das "erkannt" aufgrund von ca. 50 oder 60 Fragen. WTF soll sowas eigentlich ....???

Das ist einer der Mitgründe für mich, warum ich Wissenschaft so "schräg" finde manchmal ....

Peace, der trin

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Indianische Weisheit
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 16.07.18 17:32
@trinity: gerne :)
Es gibt immer Menschen, für die ein Test absolut nicht zutrifft und deren Ergebnis sich nicht in ihrer Lebenswirklichkeit widerspiegelt. Gute Tests sind aber so angelegt, dass sie bei der Mehrheit der Menschen eben doch ein richtiges Ergebnis bringen und am Ende ein statistisch richtiges Ergebnis raus kommt.
Dazu kommt eben noch, dass für die Studie ein kurzer Test verwendet und benötigt wird. Ein ausführlicherer und längerer Test würde auch deine Beziehung richtiger erfassen.

Da ihr den Test gemacht habt und euer Ergebnis kennt, wollte ich noch fragen: Ab welchem Wert würdet ihr von schädlichem Drogengebrauch/ Drogenmissbrauch sprechen?

 
Ex-Träumer



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  Geschrieben: 16.07.18 17:39
Forscher schrieb:
Da ihr den Test gemacht habt und euer Ergebnis kennt, wollte ich noch fragen: Ab welchem Wert würdet ihr von schädlichem Drogengebrauch/ Drogenmissbrauch sprechen?


Genau DAS ist ja das fragwürdige für mich bei solchen Tests, Forscher! Wie kann man bei einem Menschen nur aufgrund dieser eher allgemein gehalten Fragen da einen Punktewert angeben? Keine Ahnung wie sowas funktionieren soll?

ICH bin wohl schon einer der eher "Schlimmen" lt. deinem Test mit meinen 16 Pkt.! Hmmmm, selber empfinde ich das (meistens ^^) ganz anders, aber WER ODER WAS ist der Maßstab?

Schwierig, ich glaub, man sollte MICH solche Fragen nicht fragen, deshalb kann ich dir darauf leider auch keine Antwort geben ....
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Indianische Weisheit
Ex-Träumer
  Geschrieben: 16.07.18 18:03
Ich hatte 30 von 44 Punkten, habe den Test aber, glaube ich, nicht beendet. Jedenfalls würde ich vorschlagen, alles über 30 ist problematisch.

@trinityIch denke es geht bei der Umfrage darum, den Konsum zu erfassen und irgendwie einen Bezug zur wichtigsten Partnerschaft zu schaffen. Warum oder wie sinnvoll das ist, vermag ich nicht zu beantworten. Finde den Ansatz etwas beschränkt, wenn man bedenkt, wie alle anderen zwischenmenschlichen Beziehungen einen Menschen beeinflussen.
 
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 16.07.18 18:07
Der Drug Use Disorder Identification Test, den ich hier verwende, ist so aufgebaut, dass er nach den drei Faktoren Abhängigkeit, drogeninduzierte Probleme und Konsumintensität fragt. Je höher die Ausprägung, desto höhere Werte gibt es. Der Fragebogen wurde an 160 Patienten einer Suchtklinik getestet, von denen die meisten eine Abhängigkeitsdiagnose hatten. Anhand dem Ergebnis wurde errechnet, dass jemand der 25 Punkte erreicht hat mit ausreichend hoher Wahrscheinlichkeit abhängig ist.
 

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