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LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » Wann arbeitet das Gehirn nach dem Kiffen wieder richtig?


Seite (Beiträge 1 bis 15 von 19) »

AutorBeitrag
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer

dabei seit 2018
3 Forenbeiträge

  Geschrieben: 30.12.18 03:17
Seit ca 5 Wochen bin ich clean von Gras und irgendwie hat sich seit 3 Wochen kaum noch was geändert im Gehirn. Nach wie viel Wochen/Monaten sollte das Gehirn spätestens wieder auf Normalzustand sein?

Bin jetzt Anfang 30, kiffe seit dem ich 16 bin, mal öfter mal weniger. Vor 8 Jahren hatte ich eine einjährige Crystalphase (fast täglich) und dann habe ich mit allen illegalen Drogen für ein Jahr aufgehört. Danach nur noch gekifft, geraucht und ab und zu getrunken.

Nach der Crystalzeit habe ich auch das Gefühl das im Gehirn was irreparabel kaputt gegangen ist. Musste das Alphabet wieder lernen, die einfachsten Wörter konnte ich lange Zeit nicht mehr schreiben, rechnen ging kaum noch und das waren noch meine kleinsten Probleme, die Psyche war schlimmer ....

Nun bin ich wie gesagt auch ca 5 Wochen Kifffrei, rauche nur noch am Wochenende Zigaretten und trinke relativ viel Alkohol am WE.

 
Traumländer



dabei seit 2014
480 Forenbeiträge

  Geschrieben: 30.12.18 05:17
bei mir hats nach nur einigen intensiven kifferjahren und panikattacken ca. 4 bis 5 monate gedauert, bis ich das schlimmste überwunden hatte...aber so richtig gut gings mir trotzdem erst nach etwa 3 bis 4 jahren...fortschritte kamen in so wellen, dann is aber auch oft eine zeit lang nix weitergegangen...
sowas is individuell komplett verschieden; deshalb is es auch schwierig, da einheitlich dazu was zu sagen...es kann auf jeden fall sehr lange dauern...

wünsch dir viel glück und ausdauer...
love, peace & unity
phoenixdrache
kopf aus, herz auf...
Ex-Träumer



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3.761 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 30.12.18 08:49
Bei mir waren es meist so um die zwei Monate, dann hab ich mal dieses watteweiche Gefühl/diesen Schleier aus meinem Hirnkastl gehabt. Das ist immer so ein Wendepunkt gewesen, merklich spürbar und ab da ging´s dann aufwärts mit der geistigen Klarheit. Länger als ein paar Monate hatte ich nie Pause, also weiß ich nicht wie es ist, wenn es mal mehrere Jahre Pause sind.

Aber ich war meist nach den zwei Monaten Pause total zufrieden mit dem neu erworbenen Zustand, weil der Unterschied wirklich so krass zu merken ist. Wichtig ist halt, dass du nicht nur nix kiffst, sondern dein Hirnkastl auch anderweitig wieder anregst. Tgl. geistig anregende Arbeiten verrichten, Rätsel lösen, philosophieren, über anregende Themen lesen, mit Freunden diskutieren - einfach sein Hirnkastl fordern mit den Dingen die einem Freude machen.

Was ist noch wichtig finde, ist seinem Körper und Geist auch auf die Sprünge zu helfen mit Substanzen wie Rosenwurz, Gingko, Ginseng oder Brahmi (Bacopa Monnieri), etc .... Grad letzteres soll besonders gut sein, um Defizite des Gehirns wieder auszubügeln und anzuregen, besonders das Gedächtnis, aber wie du dir denken kannst, gibt es noch einiges davon in dieser Rubrik. Wenn ich mit Substanzen jahrelang meine Hirnfunktionen sozusagen "runterfahre", wieso nicht auch danach mit anderen Substanzen wieder etwas ankurbeln?

Ich wünsch dir viel Erfolg weiterhin und hab Geduld, wirst sehen, das dauert noch ein wenig. Aber du musst auch was tun dafür, damit es besser wird, aufhören alleine ist meist nur unbefriedigend.

PS: Ach ja, Sport bringt´s in der Hinsicht auch voll, sollte klar sein. ;)
Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
Indianische Weisheit
Ex-Träumer
  Geschrieben: 30.12.18 10:08
Das kann man so nicht sagen, weil jedes Gehirn anders ist. Genau so wie die Fingerlänge und die Haarfarbe von der Genetik bestimmt werden, so auch die Struktur des Gehirns.

Dazu kommt noch, dass Cannabis im Ruf steht, Persönlichkeitsenwicklungen zu beeinträchtigen. Wenn du also mit 16 Angefangen hast, kann es durchaus sein, dass entscheidende Prozesse in Deiner Persönlichkeit und auch, rein physisch in Deinem Gehirn nicht stattgefunden haben. Was kein Grund zur Verzweiflung ist, kannst Du noch nachholen.
Ich würde bei der Konsumdauer aber eher mit Monaten rechnen, als mit Wochen.
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 30.12.18 14:36
Es gibt keinen Normalzustand. Man sagt das Gehirn braucht etwa 30 Tage um alte Gewohnheiten abzulegen bzw. neue zu erlenen. So als Richtwert.

Wenn du so starke Beeinträchtigungen hast, ist es vllt sinnvoll, auch andere potenzielle Schadensquellen zu identifizieren und zu elimnieren:
Ernährung (Nährstoffmängel?), Nahrungsmittelunverträglichkeiten & Darmgesundheit (inkl. bakteriellem Darmmillieu)
Schlafrythmus & Schlafqualität inklusive Schlafapnoe (Atmest du durch die Nase, wie es sich gehört?)
Geistige & körperliche Betätigung
Soziale Interaktion
 
Traumländer



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  Geschrieben: 31.12.18 14:09
Hey ho,
als ich vor einigen Jahren mit dem Kiffen aufgehört habe, dauerte es noch ca. 3 Monate, bis das von Trin treffend als Schleier bezeichnete Gefühl weg war. Habe vorher 3 Jahre täglich 0,5 Gramm geraucht.

Haunse
- 1. Vorsitzender im Verein für Spontane-Maximalgenehmigung e.V. -

- Erwähnenswert Unterwegs -
Ex-Träumer



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  Geschrieben: 31.12.18 14:28
Wird wohl wie so oft bei jedem etwas anders sein ....

Ich mach halt grad in diesen Phasen viel mehr Sport als sonst - die viele Energie muss ja irgendwohin und ich mich auspowern. ;) Das wird sicher auch helfen beim "entgiften" ....

Wieviel ich so kiffe, weiß ich gar nicht, ein halber Gramm wohl locker, wenn die Zeit dafür da ist. Manchmal auch viel mehr .... Ich wunder mich meist, wieso der letzte große Graseinkauf schon wieder so schnell fast empty ist. rasta
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Indianische Weisheit
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer

dabei seit 2018
3 Forenbeiträge

  Geschrieben: 19.02.19 00:10
zuletzt geändert: 19.02.19 00:20 durch Lysade (insgesamt 1 mal geändert)
Da bin ich auch mal wieder, wollte mich schon vor Wochen als ich noch clean war melden. Habe aber zu nichts weiter Elan, schon sich hier anmelden und was schreiben war zu viel verlangt. Wenn ich nüchtern bin mache ich zwar immer Sport aber sonst passiert bei mir nicht viel außer TV, Computer und am WE feiern.

Hatte es geschafft 10 Wochen nicht zu kiffen, dann habe ich vorletzten Samstag auf Party 3 Züge vom Joint genommen und schon musste ich mir Sonntag mittag 2g für mich allein holen. Zum Glück habe ich die Woche über dann wieder nichts geraucht, nur letzten Freitag nachts paar Züge. Nach ca 3 Tagen nicht kiffen geht es mir irgendwie nicht anders als nach 10 Wochen, hatte mir von der langen Pause echt viel mehr erwartet. Hauptsächlich mehr Elan und ein klarer Kopf

Leider ist seit meiner längeren cleanen Phase der Alkoholkonsum (wenn Alkohol, dann meist auch Zigaretten) gestiegen. Auch unter der Woche mal 1 Abschuss und vorallem ist Schnaps hinzugekommen. Habe einmal richtig Angst bekommen als ich den Tag vorher ca 10 Bier und eine halbe Flasche Wodka getrunken habe und ich dann nicht mal einen Kater hatte.
Die Woche über habe ich auch immer wieder fast schon Depris, feuchte Hände und Füße. Zumindest die psychischen Sachen bestehen schon seit meiner Kindheit.
 
Ex-Träumer



dabei seit 2012
3.761 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 19.02.19 01:49
zuletzt geändert: 19.02.19 02:46 durch trinity (insgesamt 4 mal geändert)
Schade, Lysade, dass du nach 10 Wochen Pause noch immer keinen Unterschied bemerkt hast. Ich glaub fast, du hättest noch ein bisserl länger gebraucht ....

Aber naja, thats life, 10 Wochen sind ja auch schon was und ein kleines Erfolgserlebnis. Leider bringt das wohl auch nicht soooo viel, wenn man stattdessen mehr Alkohol trinkt. Kenn ich auch von meinen Pausen, dass ich dann mehr Bier getrunken habe. Ist kein guter Tausch, find ich, aber zumindest mal für die Übergangszeit total ok, wenn man nicht drauf kleben bleibt.

Das wichtigste ist wohl, egal mit welcher zuvor lieb gewonnen Gewohnheit man brechen möchte, dass man seine Zeit anderweitig und vor allem aber für sich sinnvoll ausfüllt. Also etwas macht, was man als wertvoll erachtet und einem neuen Sinn im Leben gibt. Einfach nur plump irgendwas machen, nur damit man abgelenkt ist, erfüllt den Zweck leider nicht. Sport alleine eben auch nicht unbedingt, zumindest für mich nicht. Als ich 2017 mal ein halbes Jahr gar nix konsumiert habe, also auch kein Bier und keine Zigaretten - boah, voll krass, echt gar keine Drogen mrgreen - hab ich auch sehr viel Sport und Yoga gemacht, einfach weils gut tat und man sich viel besser fühlt in solchen Phasen. Ich war dann zwar extrem dehnbar und fit wie selten mal, aber das alleine hat mich auch nicht wirklich glücklich gemacht langfristig gesehen. Wenn man die alten Gewohnheiten allesamt bestehen lässt (welche ja meist die Gründe dafür sind, warum manche von uns zu rglm zu viele Drogen konsumieren - die Unzufriedenheit mit seinem Leben und deren persönlichen -bedingungen) und die Drogen einfach nur austauscht mit etwas wie Sport oder whatever, was zwar gesund ist und gut tut, aber einem selbst deshalb alleine trotzdem nicht viel Lebenssinn gibt, endet das wohl sehr oft darin, dass man irgendwann an den Punkt kommt, wo man sich fragt, warum man das jetzt alles gemacht hat, wenn ich mich danach auch nicht wirklich wohler fühle.

Man sollte wohl wirklich in die Tiefe des wahren Problems gehen, damit man erkennt, warum man eigentlich wirklich tgl. kifft oder säuft oder was auch immer konsumiert. Man läuft quasi permanent vor etwas davon oder möchte sich mit gewissen Dingen nicht auseinander setzen, die eigentlich wirklich wichtig und grad dran wären um weiter zu wachsen und zu reifen. Und das kann so unbewusst ablaufen, dass man nicht mal mehr erkennt, welche Gründe es dafür gibt. Man macht es einfach immer weiter, weil man es schon so lange gemacht hat und eh ganz gut klappte. Naja, bis die Seele wieder mal seine Unzufriedenheit raus schreit und man einen neuen Versuch wagt, sein Leben besser und intensiver zu leben. Das so hinzukriegen und an sich zu arbeiten, dass man wirklich zufrieden ist, ist sicher einfacher, wenn man das Problem an der Wurzel packt und seinen wahren Ängsten und Unzufriedenheiten endlich in die Augen schaut und sie vor dann vor allem auch überwindet - auch wenn es weh tut. Jedes Gefühl, welches man wahrhaftig fühlt, hilft einem zu wachsen, besonders die vermeintlich unangenehmen .... Jedes unterdrückte Gefühl nagt permanent an einem, man merkt es vielleicht gar nicht, aber Körper, Geist und Seele kriegen das durchaus zu spüren.

Wenn man einen wirklichen Sinn in seinem Leben findet und auch lebt, konsumiert man mMn nicht so, dass es einem schadet. Nicht falsch verstehen, ich gehör ja selber auch dazu. Sind nur meine Erkenntnisse dazu ....

Edit: Und mit Lebenssinn meine ich eigentlich, dass man sein Leben in allen essentiellen Bereichen so gestaltet, dass man zufrieden ist und immer mehr aufblüht. Osho hat mal sinngemäß gesagt: "Denkt immer dran: Das was eurer Seele gut tut, lässt euch aufblühen." Im Umkehrschluss bedeutet das ganz einfach: Das was mir nicht gut tut und mich welken lässt, sollte ich versuchen entweder gleich ganz zu meiden oder es einfach mal anzunehmen und anzupassen, wenn die Zeit dafür reif ist. Wenn jeder nur das machen würde, was einem wahrhaftig gut tut und Freude bereitet und man eben keine (oder zumindest immer weniger) Kompromisse eingeht im Leben, nur weil es rationell ist, dann würde die Welt ganz anders ausschauen. Da bin ich mir sicher .... Weil es dann einfach viel mehr herzliche Menschen und nimmer soooo viele unzufriedene gäbe ....

Solche Probleme haben übrigens auch die Menschen, die keine Drogen nehmen. Nur haben sie eine andere Ausrede, warum sie unzufrieden sind und sich nicht wohl fühlen in ihrer Haut. Vielleicht der lästige Nachbarn oder die dauernd quängelnde Ehefrau oder die treulosen Kinder oder der Scheiß Job oder gar dieser gemeine Gott itself ....

Ich wünsch dir alles Gute weiterhin, Lysade! Vielleicht kannst ja sogar ein bissi was anfangen mit dem was ich in meiner Dichtheit so geschrieben habe? :)

LG, trin
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Indianische Weisheit
Traumländer



dabei seit 2009
895 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 19.02.19 03:08
@Lysade: Eine halbe Flasche Vodka und 10 Flaschen Bier an einem Tag sind schon sehr viel wie ich finde. Solltest Du es nochmal versuchen eine längere Zeit ohne kiffen, würde ich Dir dazu raten den Alkohol komplett sein zu lassen. Oder zumindest deutlich weniger trinken, wenn Du mal was trinkst. Zu meiner Alkoholzeit damals stand ich auch nüchtern ständig neben mir, wusste im nächsten Moment nicht mehr was ich gemacht habe und war nicht mehr zurechnungsfähig. Allerdings war ich auch abhängig, dennoch würde ich es nicht ausschließlich, dass bei Dir auch bzgl. des Alkohols die Gefahr besteht abhängig zu werden, gerade bei solchen Mengen, die Du auf einmal zu Dir nimmst. Evlt. besteht auch schon eine psychische Abhängigkeit?! Aber das kannst Du selber sicherlich am besten beurteilen. Ich finde auch, dass das alles andere als ein guter Tausch ist, wie es schon trinity angemerkt hat. Ich finde es sogar einen sehr schlechten Tausch. Evtl. hättest Du einen größeren Unterschied gemerkt, wenn Du in der Zeit auch auf Alkohol verzichtet hättest - aber das ist nur eine Vermutung von mir. Da Du zehn Wochen ohne geschafft hast, schaffst Du es beim nächsten Mal bestimmt auch länger. ;-) Auch von mir alles alles Gute und ich drück Dir die Daumen, dass es Dir bald besser geht! ;)
Egal wie viel Schlechtes Du erlebt hast:
Behalte immer einen Funken Hoffnung in Dir.
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer

dabei seit 2018
3 Forenbeiträge

  Geschrieben: 02.03.19 15:23
Es gibt einige Gründe warum ich mich immer mit Alkohol und/oder Drogen abschießen muss. Zum einen wird es die Sucht sein, vor allem kontrolliert zu trinken/kiffen und auch viele private und gesundheitliche Probleme die nicht zu lösen sind.
Nur 1/2 Bier oder 1/2 Joints am Tag sind für mich nicht umsetzbar, entweder gar nicht oder exzessiv.
Denke schon das ich auch ein Alkoholproblem habe. Bin so schon auf die Woche gesehen zu 90% allein, falls ich nun auch noch auf Alkohl verzichte, dann wäre ich immer allein. Wenn ich trinke dann gehe ich wenigstens am Wochenende feiern und komme unter Leute. Ohne Alkohl wäre ich komplett von der Gesellschaft isoliert.
Das Beispiel mit 10 Bier und eine halbe Flasche Vodka trifft schon eher selten zu. Gestern z. B. war ich mal wieder arbeiten und danach habe ich "nur" 4 Bier und 6/7 Kurze getrunken.

Bin heut nun schon wieder knapp 3 Wochen kifffrei aber seit Vormittag hat sich alles darum gedreht ob ich mir Gras hole oder trinke und die Entscheidung war ziemlich schwer. Am Ende habe ich mich wieder für den Alkohol entschieden.

Seit ca einer Woche habe ich nun auch das Problem bekommen nicht mehr durschlafen zu können, hatte damit sonst nie ein Problem. Es gibt keine Nacht mehr wo ich nicht 2-4 mal wie erschrocken aufwecke, manchmal auch nach einem schlimmen Traum (gute Träume gibt es nie). Selbst wenn ich den Abend davor ordentlich getrunken habe passiert das. Wenn gekifft wird, passiert das glaube ich eher nicht, habe das bisher noch nicht ausprobiert. Würde aber lieber gern auch nüchtern wieder durschlafen können. Ab und zu habe ich Minijobs und selbst körperlich hart arbeiten hilft mir nicht bei meinen Schlafproblemen.

Das Alkohl im Tausch mit Gras keine gut Idee ist weiß ich, wenn ich nicht so sehr auf das Geld achten müsste, dann würde ich mich bestimmt auch öfter mal für kiffen anstatt saufen entscheiden. Bei Alk ist man ja schon mit 5€ am Tag dabei und bei Gras sind es 20/30€, der Preisunterschied ist enorm.


 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 02.03.19 16:18
Also meiner Erfahrung nach kann das schon mal eine Weile dauern.
Je nach dem, welche Substanzen über welchen Zeitraum in welchen Mengen konsumiert wurden und was so getan wurde, um geistig fit zu bleiben (bzw. nach dem Kosum wieder fit zu werden).
Ich habe mit Amphetaminen Ähnliches durch; Wortfindungsschwierigkeiten, Konzentrationsprobleme, Stottern, Gefühlsleere, wahnhaftes Denken, Paranoia Panikattacken, total psychotische Träume etc. Sind halt alles Warnzeichen, die man nicht ewig ignorieren kann.
5 Wochen sind aber in Bezug zu deiner Konsumzeit arg kurz, da kann man keine Wunder erwarten. Auch den Alkohol halte ich nicht für förderlich, sondern ganz im Gegenteil.
Das Gehirn will trainiert werden, damit es nicht an Leistungsfähigkeit verliert.. Man sagt ja nicht umsonst, es sei wie ein Muskel. Ich halte es für sinnvoll, genau dort anzusetzen, wo Schwierigkeiten entstanden sind. Ich kann auch allgemein Sport empfehlen, Kardiotraining ist nachgewiesenermaßen sehr effektiv, wenn es darum geht, die Neurogenese anzuregen (und es macht einfach ausgeglichen).
Dazu kann man etwas motorisch anspruchsvolles lernen, wie zb. das Klavierspielen oder das Schreiben mit der schwachen Hand (Schach spielen tuts auch, Gehirnjogging prinzipiell). Simples Bücher Lesen ohne abzuschweifen oder ernsthafte Gespräche zu führen ist für manche vielleicht ein geeigneterer Anfang.
Ich habe den Thread gerade mal kurz überflogen und finde, es wurde schon viel hilfreiches genannt
Vielleicht etwas Meditation, Yoga oder andere Achtsamkeitsübungen ausprobieren, weil entspannt einfach ALLES besser funktioniert. Naturbelassene Nahrung in den richtigen Mengen brauche ich eigentlich nicht zu erwähnen, ein Motor braucht halt den passenden Treibstoff.
Du kannst dich ja mal über Neurogenese im Allgemeinen informieren, interessant dazu finde ich noch das Thema Kurkuma + Neurogenese.
Und ein generell zufriedenstellendes Leben macht das alles noch wesentlich angenehmer. Ich arbeite selbst noch an meinem. :D
Aus ähnlichen Gründen hatte ich vor etwa 1 1/2 Jahren mal den Anlass gefunden, meinen gesamten Lebensstil zu überdenken und in Frage zu stellen. Ich habe im Endeffekt alles zurückgelassen und bin auf Therapie gegangen. War zwar eine super radikale Aktion, aber absolut notwendig für mein Überleben. Überwindung muss halt sein, ein bisschen rauskommen aus der abgründigen Komfortzone tut der Entwicklung gut.

Na ja, wie war das noch gleich?
Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun.

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Anregungen dalassen.

Alles gute, du hast es in der Hand!
 
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 19.02.22 16:03
Ich hoffe, das ist nun nicht so sehr OT: Hattet ihr, die sich vom Gras verabschiedet haben, auch wochenlang einen extrem erhöhten Puls?
Falls ja, wann hat er sich bei euch normalisiert?
~Das gefährlichste aller Rauschgifte ist der Erfolg. ~

William Franklin

Mens agitat molem !
Traumländer



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1.114 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 20.02.22 10:40
Fjoozel schrieb:
Ich hoffe, das ist nun nicht so sehr OT Hattet ihr, die sich vom Gras verabschiedet haben, auch wochenlang einen extrem erhöhten Puls?
Falls ja, wann hat er sich bei euch normalisiert?


Hi! Das kann ich nicht bestätigen. Es kam allerdings manchmal vor, dass ich nachts aus dem Traum aufgewacht bin und dann Herzrasen hatte. Das kam aber wahrscheinlich durch die Intensität der Träume.

MfG Butters


Be free!

Traumland-Faktotum



dabei seit 2008
1.208 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 21.02.22 12:42
Butters schrieb:
Hi! Das kann ich nicht bestätigen. Es kam allerdings manchmal vor, dass ich nachts aus dem Traum aufgewacht bin und dann Herzrasen hatte. Das kam aber wahrscheinlich durch die Intensität der Träume.



Hallo, lieber Butters, herzlich danke ich für deine Rückmeldung!

Ich freue mich, dass du diese Erfahrung nicht machen musstest.
Oh jaa, die Träume sind mehr als wild und sind - noch immer - Aufarbeitung pur :D

Allmählich glaube ich dem Hausarzt nicht mehr, dass das nur vom Entzug kommt, den ich mit dem heutigen Tage, seit drei Wochen durchziehe.
~Das gefährlichste aller Rauschgifte ist der Erfolg. ~

William Franklin

Mens agitat molem !

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