LdT-Forum

Seite (Beiträge 1 bis 15 von 24) »

AutorBeitrag
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



dabei seit 2020
19 Forenbeiträge

  Geschrieben: 09.09.20 10:05
Liebe Gemeinde,

seit Februar diesen Jahre erhalte ich Cannabis auf Rezept gegen chronische Schmerzen, was hervorragend funktioniert (Red Nr. 2 und Red Nr. 4).
Leider leide ich zusätzlich an COPD; nach jedem Gebrauch von ca. 0,1g Blüten (diese Minimenge ist für mich bereits unheimlich wirksam) machen die Aveolen meiner Bronchien zu und ich bekomme keine Luft. Allergien habe ich laut Pneumologen aber keine - leider kennt der sich mit Cannabis gar nicht aus eek.

Im Netz habe ich lediglich gefunden, dass Cannabis die Bronchien erweitert und somit gut gegen COPD sein soll, von einer Verengung bzw. "Austrocknung" hab ich nix gelesen.

Habt Ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen? Gibt's irgendwas, das die Bronchien feucht hält während des Dampfens? Eine Mischung mit Fliegenpilz könnte ich noch versuchen, der für ausreichende Befeuchtung der Schleimhäute sorgt; das ist vielleicht keine so gute Alltags-Idee cry. Wären getrocknete Pfefferminzblätter vielleicht eine Lösung?

Für Ideen oder gar Verbesserungsvorschläge wäre ich Euch überaus dankbar. Ich verdampfe mit Bubbler bei 192 Grad (Mighty Vaporizer). Maximal fünf Züge sind ohne Erstickungsanfall machbar. Die Beschwerden dauernd dann - abnehmend - den ganzen nächsten Tag.

Vielen Dank fürs Lesen, Grüße, Target
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2020
11 Forenbeiträge
1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 09.09.20 15:26
Du rauchst das oder? Wenn ja versuch es mal mit nem Vaporizer könnte besser sein oder Aktivkohlefilter benutzen wobei ich die nur so mittelmäßig finde. Ansonsten würde ich auch an Fliegenpilz denken der meiner Erfahrung nach in kleinen Mengen geraucht nicht so doll breit macht wobei das natürlich mit dem stark schwankenden Wirkstoffgehalt so ne Sache ist...

ah ne du benutzt n Vaporizer hatte ich überlesen... eventuell Brownies backen? dauert nur lange bis die Wirken
Ph'nglui mglw'nafh Cthulhu R'lyeh wgah'nagl fhtagn! Iä R'lyeh! Iä Cthulhu! Iä Shub-Niggurath!
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



dabei seit 2020
19 Forenbeiträge

  Geschrieben: 09.09.20 17:55
Hi Moonman,

danke für Deine Antwort. Ich vaporisiere mit Bubbler, trotzdem machen die Bronchien zu, was ich auf das Austrocknen der Schleimhaut zurückführe (so wie die bekannte Pappfresse); keine Ahnung, ob das auch so richtig ist.

Kiffen ist für mich die einzige Möglichkeit, meine Schmerzerkrankung auszuhalten, weil nur Cannabis zuverlässig und stundenlang hilft. Das Dope mit Fliegenpilz zu mischen, wäre eine Idee, danke vielmals, da der Pilz die Schleimhäute befeuchten hilft. Muss mal testen, momentan hab ich nix "muscarin-mäßiges" da und Pilze wachsen wegen der Trockenheit noch keine.
Nur Fliegenpilz ist keine Option, mir geht's nicht um den Trip, sondern um die Schmerzfreiheit nach dem Kiffen; ich krieg das Weed ja auf Rezept.

Viele Grüße und Dank für Deine Idee, Target

 
Traumländer



dabei seit 2019
1.207 Forenbeiträge

  Geschrieben: 09.09.20 18:50
Sag mal, Target, hast du schon mal versucht, das Zeug zu futtern, also oral zu dir zu nehmen ?
Es gibt unendlich viele Rezepte zur Zubereitung zum Verzehr.
Grüsse
 
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



dabei seit 2020
19 Forenbeiträge

  Geschrieben: 09.09.20 19:05
Hallo KI,

vielen Dank für die Idee, die ist nämlich für viele User sicher eine klasse Alternative cool .

Als Schmerzpatient brauche ich leider die Wirkung sofort und nicht so verzögert wie beim Weed-Essen.
Außerdem wirkt das Dope bei mir echt brutal, bin nach dem Rauchen von ~ 1 mg total dissoziiert und ohne Plan.
Wenn ich nicht abschätzen kann, wie lange das Zeug wirkt und wann die Wirkung eintritt, ist diese Variante der Einnahme leider nicht praktikabel, weil ich dann den Alltag nimmer planen kann.

Im Oktober hab ich einen Termin in der Uniklinik, die sind dort recht aufgeschlossen, was Medizinal-Cannabis angeht. Ich frage dort mal, vielleicht haben die Ärzte einen Plan, was ich machen kann.

Vielen Dank für den Tipp, viele Grüße, Target
 
Traumländer



dabei seit 2020
581 Forenbeiträge

  Geschrieben: 09.09.20 19:30
Du könntest ja mal ein erstmal niedrig dosiertes Öl herstellen aus deinem Gras und am WE, wennst frei hast und es dir erlauben kannst, testest es einfach mal. Es kann ja nicht viel passieren, wennst erstmal mit ein, zwei Tropfen anfängst und dich dann laaaangsam hochsteigerst. Irgendwann hast deine Wohlfühldosis (die auch gegen die Schmerzen hilft) gefunden und kannst es dann im Alltag nutzen. Außerdem würdest auf die Art wahrscheinlich auch noch länger auskommen mit dem Gras ....

Oder treten deine Schmerzen oft sehr akut auf?

Als COPD-Erkrankter sollte man mMn nicht unbedingt beharrlich an der inhalativen Konsumform festhalten .... ;)
Space is only noise if you can see, my friend!
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



dabei seit 2020
19 Forenbeiträge

  Geschrieben: 09.09.20 19:43
Hallo Selbstausdruck,

auch Dir vielen Dank für die Idee mit dem Öl. Leider kommen die Schmerzattacken absolut unerwartet und sehr heftig und wenn's irgend geht, rauche ich drei, vielleicht vier Züge. Ich hasse diesen Zustand, weil ich so neben mir stehe und nix mehr raffe, wenn ich drauf bin; trotzdem ist es für mich sehr wichtig, einen möglichst schnellen Wirkeintritt zu haben, weil jede Minute des Wartens fast unerträglich ist.

Wenn's gar nicht anders geht, nehme ich halt Opioide; dann bin ich relativ "normal", auch wenn die Schmerzen nicht so schnell und dauerhaft (mit Weed gute sechs Stunden) weg sind. Ich hab mich ganz bewusst für Cannabis entschieden, um den Opiat-Verbrauch zu senken.

Es würde zu weit führen, warum ich krank bin und Opiate für mich keine tolle Lösung darstellen. Irgendwie ist seit langer Zeit alles recht kompliziert geworden.

Die Sache mit dem Öl werde ich in jedem Fall mal ausprobieren, vielen Dank für den Tipp!

Mach's gut und bleib gesund, Target
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2019
5 Forenbeiträge

  Geschrieben: 09.09.20 21:37
Hallo Target, hallo zusammen,

meine persönliche Erfahrung ist, dass auch das Essen zum Trockenlegen der Schleimhäute führt. Habe ich, da ich aktuell eine Erkältung ausbade, am Wochenende gerade wieder feststellen müssen. Zwar bekomme ich kein Pappmaul beim Kekseessen aber meine Schleimhäute sind merklich trocken, vorallem die Nase aber auch Mund und Rachen. Das "klassiche" Pappmaul bekomme ich eigentlich nur beim Rauchen. Generell habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass mir das Atmen nach THC Konsum schwerer fällt. Habe dazu mehrere Selbstversuche mit unterschiedlichen Kombinationen aus Sport und THC getestet.

Hilft CBD auch bei der Schmerzlinderung, vllt eine höhere Dosis dort probieren? Bin da nicht so bewandert, das Öl lässt sich ja einfach besorgen und testen. Kann z.T. ja sogar in e-Zigaretten verwendet werden. Ich habe schon von mehreren Leuten gehört, dass Sie vor allem beim Vaporizer und beim Bluntrauchen Atemprobleme bekommen. Kann dir also leider kleine echte Lösung anbieten. Sollte sich das Essen als unproblematischer herausstellen wäre das aber sicherlich eine gute Alternative, da meiner Erfahrung nach die Wirkung durchaus länger anhält. Ich verbacke meist 4g Hash auf 1kg Keksteig, dann kann man schauen ob 10g bis 20g der Kekse oder des Kuchens ausreichen. Ich vermute zum Backen gibt es aber sicherlich einen Sammelthread.

Besten Gruß und viel Erfolg bei der Behandlung!
 
Traumländer



dabei seit 2012
1.106 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.09.20 03:24
zuletzt geändert: 11.09.20 16:35 durch ckomi (insgesamt 1 mal geändert)
I'm sowwy uwuu lol not
stole ya secret sauce and i'm still on the scene;
turn your whole company into a fuckin meme
Traumländer



dabei seit 2020
581 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.09.20 09:39
Kennst du den Threadersteller oder warum hast sonst so harte Worte raus gelassen, ckomi?

COPD ist echt eine ungute Krankheit. Hab im KH mal mit COPD-Patienten zu tun gehabt und es muss scheußlich sein, keine Luft mehr zu bekommen.
Space is only noise if you can see, my friend!
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



dabei seit 2020
19 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.09.20 07:32
Hi Selbstausdruck und alle anderen, die mir helfen wollen,

vielen Dank für Eure Ideen, Zeit und Hilfestellungen; dummerweise brauche ich halt sofort Hilfe, wenn die Schmerzattacken kommen und somit ist das Essen von Weed keine so gute Idee, weil ich nicht abschätzen kann, wann dann die Wirkung eintritt. Es gibt einfach zu viele Faktoren, die die THC-Aufnahme beeinflussen können.

Sollte es heuer nochmal regnen, schau ich mich nach Fliegenpilzen um, die die Schleimhäute stark befeuchten sollten. In einer Mischung mit Weed sollte das vielleicht ein gangbarer Weg sein.

Noch was: 48 Jahre Roth-Händle ohne (hab mit 12 damit angefangen) sollten eigentlich eine passable Toleranz darstellen, was meine Lunge leider nicht bzw. zu sehr mitbekommen/mitgenommen hat. Hartnäckige Asthmaanfälle nach dem Kiffen sind grausam und dauern bis zu drei Tage extreme Luftnot.
Für Spott oder Häme hab somit wenig bis kein Verständnis, kann aber durchaus damit leben.

Ich schreib wieder, wenn der Test mit Muscarin gelaufen ist. Vielleicht gibt's ja noch Menschen hier, die dasselbe Problem mit dem Verdampfen haben und verzweifelt nach Lösungen suchen.

Viele Grüße und bleibt gesund, Target




 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 11.09.20 08:04
zuletzt geändert: 11.09.20 08:48 durch ehemaliges Mitglied (insgesamt 2 mal geändert)
Target,
Fliegenpilz hilft auch gegen Schmerzen!
Gut trocknen.

Übrigens habe ich Stechapfelsamen geraucht die Nacht.
Auch diese sind gut bei Asthma und gegen Schmerzen.
Auch diese kann man in eine Rauchmischung geben.

Aber man kann auch alles essen.
Zumindest der Fliegenpilz ist sehr erdig finde ich.
Und hält recht lange an.
Ein paar Stückchen alle paar Stunden essen.
Und man ist gut drauf und etwas euphorisch.
Ja, und die Schleimhäute werden angefeuchtet.

Vielleicht hilft es Dir.

Viel Glück.

Könnte gut sein, dass Du schon welche findest.
Bei Birken wachsen sie sehr gerne.
Aber auch in der Stadt.

Roth-Händle hab ich auch mal geraucht. Hartes Zeug ;)
Aber keine 48 Jahre.


 
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



dabei seit 2020
19 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.09.20 09:31
Hi Gugu,

vielen Dank für die Anregungen. Bin gerade dabei, mir ein Beet für den nächstjährigen Schamamengarten anzulegen. Da werden sicher Stechapfel, Bilsenkraut, was vom Mohn und andere Pflanzen wachsen.

Hier ist es leider derart trocken, dass außer vereinzelten Bovisten noch gar keine Pilze wachsen. Irgendwann hab ich mir einen Dörrapparat geleistet, der mir mit der Fliegenpilz-Geschichte sicher weiterhilft.

Vielen Dank für alles, Target biggrin


 
Traumländer



dabei seit 2012
1.106 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.09.20 10:55
zuletzt geändert: 11.09.20 16:35 durch ckomi (insgesamt 1 mal geändert)
I'm sowwy uwuu lol not
stole ya secret sauce and i'm still on the scene;
turn your whole company into a fuckin meme
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



dabei seit 2020
19 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.09.20 11:11
@ ckomi: leider (bzw. gottseidank) hast Du offensichtlich wenig Schimmer, was es bedeutet, keine Luft mehr zu bekommen.

Da brauchst Du gar nicht dran zu denken, das kommt aus heiterem Himmel. Und nein, am Sauerstoff hänge ich nicht... .

Grüße, Target
 

Seite (Beiträge 1 bis 15 von 24) »