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LdT-Forum » Konsum » Tripberichte » TB: Unglaublich Glücklich


Seite 1 (Beiträge 1 bis 2 von 2)

AutorBeitrag
internes System
  Geschrieben: 21.02.21 12:07
Dies ist eine automatisch erstellte Diskussion über den Tripbericht Unglaublich Glücklich, welcher von MysticM geschrieben wurde. Der Bericht ist vom 21.02.2021.

Diese Diskussion wurde am 21.02.2021 von Pharmer gestartet.


 
Moderator



dabei seit 2012
2.590 Forenbeiträge

  Geschrieben: 21.02.21 12:29
zuletzt geändert: 21.02.21 12:52 durch Pharmer (insgesamt 4 mal geändert)
Alles in allem ein interessanter Tripbericht, wobei es schön gewesen wäre wenn du noch ein bisschen mehr auf die Wirkung und deine Gedankengänge eingegangen wärst. So ists ein bisschen kurz und, naja, etwas 'flach' geworden, wenn du verstehst was ich meine.

Bezüglich deiner Panikattacke wird halt das dosieren ohne Abwaage und dann auch noch das nachdosieren bevor überhaupt die erste Dosis gepeakt hat, zusammen mit dem zusätzlichen Kiffen, sein übriges getan haben. Ich denke wenn du eine genau bemessene Dosis eingenommen und es erstmal bei dieser belassen hättest, hättest du die Panikattacke leicht vermeiden können.

Dein Fazit allerdings finde ich schon ein bisschen arg subjektiv, was ein bisschen ungeschickt ist da es sehr allgemein formuliert wurde.

MysticM (Tripbericht) schrieb:
Dennoch ist MDMA ein tückisch Gefährliche Substanz. rnMan darf damit nicht spielen. [...]
Es können sich wirklich aus solchen Zuständen vorallem mit Mischkonsum lebensbedrohliche Situationen ergeben.
[...] aber MDMA ist neurotoxisch und ist für mich damit im Vergleich zu richtigen Psychedelika welche einen nicht töten können oder toxisch sind eher zu vermeiden.
Jeder muss den Preis zahlen und auch damit ist ein Missbrauch schnell betrieben.
Ich kenne viele Leute welche sich in ihrer Judend damit kaputt gemacht haben von dem her ist mir das gefahren Potenzial zu hoch, vorallem wenn ich intensivere schönere Trips haben kann ohne mich einer gesundheitlichen Gefahr auszusetzen. :)


Sicher, MDMA ist kein Spielzeug und das gilt auch für jede andere Droge. Deine Darstellung des Gefahrenpotentials und der Vergleich mit Psychedelika hinkt allerdings schon etwas.
MDMA hat zwar eine gewisse Neurotoxizität, die ist allerdings ganz wesentlich von Dosierung, Konsumhäufigkeit und den Bedingungen (ausreichend, aber auch nicht zuviel trinken; nicht überhitzen; ein paar Stunden zuvor etwas gegessen haben; zuvor und danach ausreichend schlafen, etc...) abhängig. Mit MDMA wurde lange geforscht, es gilt also durchaus als gesichert dass die Neurotoxizität praktisch zu vernachlässigen ist, wenn Dosierungen ~120mg nicht übersteigen und man das nicht häufiger als einmal alle 3 Monate macht (ganz grob geschätzt, konkrete Angaben findet man für letzteres nicht wirklich - der Punkt ist allerdings dass die Neurotoxizität exponentiell steigt, wenn man das ganze zB. jede Woche oder gar an mehreren Tagen hintereinander macht).

Bei deinem Vergleich mit Psychedelika ziehst du lediglich körperliche Gefahren in Betracht; aber damit umschiffst du einfach nur die Gefahren die Psychedelika aufweisen. So wie du Leute kennst die sich mit MDMA ihr Leben versaut haben (kenne ich auch, solche Leute gibt es zuhauf - wie gesagt war allerdings der entscheidende Faktor, dass sies übertrieben haben), kenne ich auch nicht wenige denen das selbe durch Psychedelika passiert ist. Hallucinogen persisting perception disorder (HPPD) ist keine Seltenheit und kann ganz ohne Frage von allen klassischen Psychedelika verursacht werden, auch wenn man den genauen Mechanismus dazu noch nicht nachvollziehen konnte. Eine HPPD kann für die Betroffenen bedeuten dass sie sich ihr ganzes Leben, oft durch einen einzigen Konsum, versaut haben. Es wäre töricht, diese Gefahr zu ignorieren.
Und abseits der HPPD gibt es noch andere psychische Schädigungen, die ebenfalls nicht selten genug sind um sie als nebensächlich abzutun. Es ist teils wirklich erschreckend, wie sich einige meiner Bekannten durch Psychedelikakonsum zum Negativen hin verändert haben. Von ständigen paranoiden Gedankengängen, die ihnen ein normales Leben unmöglich machen, über das aufgeben aller Errungenschaften für eine im Rausch erlangte Idee, usw...

Das besonders tückische hieran ist halt, dass diese Schädigungen bei Psychedelika auch eintreten können wenn man richtig dosiert und es nur ein einziges mal macht. Deswegen halte ich persönlich Psychedelika für wesentlich gefährlicher als MDMA; denn während man sich bei MDMA durch richtigen Gebrauch vor Schäden schützen kann, ist das bei Psychedelika anscheinend nicht möglich - jedenfalls nicht solange wir den auslösenden Mechanismus für HPPD und ähnliches noch nicht verstanden haben. Nicht ohne Grund war Albert Hoffmann sehr strikt gegen die Verbreitung von LSD als Partydroge.
Aber letztendlich gilt, wie oben schon gesagt, jede psychoaktive Substanz weist ihre eigenen Gefahren auf, mit keiner von ihnen kann man wirklich spielen.
Half the fun is learning!

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