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LdT-Forum » Drogen » Cannabis & Hanf » Was wäre anders, hättet ihr nie angefangen?


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AutorBeitrag
» Thread-Erstellerin «
Abwesende Träumerin



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  Geschrieben: 25.05.06 20:59
Wie der Name vielleicht schon verrät, stelle ich euch die Frage, was wohl an eurem Leben und an eurer Person anders wäre, hättet ihr nie angefangen mit dem Kiffen. Dieser Thread richtet sich vor allem an die "regelmäßigen Konsumenten".
Ich persönlich rauche nicht, beziehungsweise nur sehr sehr selten.

Hättet ihr die Entscheidungsmöglichkeit, würdet ihr wieder anfangen? Wäre es manchen vielleicht sogar lieber, niemals richtig davon erfahren zu haben?
Oder überwiegen für euch die positiven Aspekte?
Kiffer müssen ja oft mit dem Vorurteil leben (zumindest hier), total verplante Leute zu sein, denen alles im Leben egal ist; die in ihrer erzeugten "Dumpfheit" vor sich, bzw. nur mir Gleichgesinnten, hinvegetieren.


Hoffe, dass es einen Thread in dieser Art noch nicht gibt.
 
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  Geschrieben: 25.05.06 21:10
Ich will gar nicht dran denken, was da anders gelaufen wäre, wenn ich nie angefangen hätte, zu Kiffen. Aber ich denk, dass ich dann jetzt um einiges mehr Kohle hätte. Ausserdem noch mehr alte Freunde die ich zum Teil deswegen verloren hab.

Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit der Deutschen Justiz
Abwesender Träumer



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MSN
  Geschrieben: 25.05.06 21:41
Wenn ich nie angefangen hätte zu kiffen (was ich aber mittlerweile auch sehr selten tue),
wäre ich jetzt bestimmt Schwerstalkoholiker !
Denn mit 16 gingen an nem Abend schon so 12-15 Bier ohne Probleme...leider.
Damit war es dann radikal vorbei, als ich eben zu kiffen anfing-mir schmeckte Alkohol überhaupt nicht mehr.
Heute trinke ich ganz selten mal was, und eher wenn Freunde da sind.
Da wird schonmal ne Flasche teurer Schampus oder ein guter Single-Malt Whiskey geöffnet, vielleicht noch ne feine Zigarre dazu...
Bereue es also sicher nicht.
Ach ja: Ich kann mit Aggressionen besser umgehen, bin geduldiger geworden und wissensdurstig wie nie zuvor.
Klar hatte ich auch (von 16-18) die "Hardcore-Kiffer-Zeit", aber die war dann auch von einem Tag auf den anderen vorbei (die Erkenntnis hatte ich dann auf Mushrooms).

Verglichen mit den vielen Alkoholkranken und Alkoholtoten bin ich froh,
daß es so gekommen ist !

Sehe Hanf auch eher als Medikament, daß einem doch sehr helfen kann, aber
es ist eine Droge (so wie Alkohol auch) und damit umzugehen ist sicher nicht so einfach,
aber sicher weniger schädlich als Alkohol-und wenn man es will kommt man davon auch ohne Probleme wieder weg.
Es sei denn man kifft um Problemen aus dem Weg zu gehen, aber das funktioniert sowieso nicht-mit keiner Droge.
Solche Leute sollten generell die Finger von Drogen (auch Alkohol) lassen.

Greetz
nishva
 
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 25.05.06 22:16

Nun, die Frage "was wäre wenn..." ist ja prinzipiell schwer zu beantworten.
Sicher bin ich mir nur, daß so einiges ganz anders gelaufen wäre.
Ich hab wegen des Schmauchens die Schule geschmissen, (mitten im Abi, war mir halt alles egal) bin Hals über Kopf mit 18 bei meinen
Pflegeeltern ausgezogen (bisher nur gaanz selten Kontakt) und hab dann eine 5 jährige Beziehung in den Sand gesetzt, was mir manchmal sogar nach so langer Zeit immernoch an die Nieren geht.

Ich denke aber, diese Phase war nötig (ich rauch jetzt "nur" noch so 10 gr im Monat), denn sonst hätte ich meine damalige Situation vielleicht gar nicht bewältigen können.
Hätte vielleicht ne psychosomatische Krankheit bekommen oder mir ne Kugel in die Birne gejagd.

Was mich am meißten ärgert ist, daß ich jobmäßig viel zu spät dran bin, da ich halt mal 5 Jahre lang überhaupt gar nix gemacht habe.
Jetzt muß ich mir von Leuten, die viel jünger sind als ich, erzählen lassen, daß sie ja gerade mit dem Jurastudium usw fertig sind.
Das ist mal ein scheiß Gefühl, kann ich euch sagen...
Ich bin finanziell am rumkrebsen und werd auf der Suche nach einer dauerhaften beruflichen Linie immer gestreßter.

Aber ich werd schon noch zu meinem Häuschen im Grünen kommen ! ;-)
 
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 25.05.06 23:12
du bist das perfekte beispiel für den typischen klischeekiffer. nix gegen dich persönlich.
to heroes, professionals, to those who protected the world from nuclear disaster. in honour of the 20-th anniversary of shelter object construction.
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  Geschrieben: 25.05.06 23:22
@drizz:
Tröste Dich damit, dass Du nicht alleine bist. Bei mir gings so ähnlich ab. Inzwischen muss ich mir auch sehr viel anhören. Aber das Leben geht irgendwie weiter. Gib net auf.
Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit der Deutschen Justiz
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 25.05.06 23:27

^ Danke, von aufgeben kann auch gar keine Rede sein.
Immerhin hat mich der Pillendreher heut abend nochmal zum Lachen gebracht...
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 25.05.06 23:39
ich weiss nicht was mir passiert wäre ohne das kiffen, aber ich weiss was sich bei mir durchs kiffen verändert hatt.
naja, momentan sieht zwar mein leben eher unrosig aus, aber das kiffen begann bei mir auch erst in der zeit, wo meine schule vorbei war und ich so ziemlich keine zukumpftsaussicht hatte (sehr schlechte zeit für drogeneinstieg). ich binn auch etwas faul, aber das war auch schon vorher so, also liegt das nicht am kiffen, sondern eher an meiner persöhnlichkeit.

ich weiss dass ich durch das kiffen sensibler geworden binn und durch das kiffen eher angefangen hatte, nachzudenken, üder die welt und über die probleme der welt u.s.w.. naja, ich war schon immer so ein mensch, der nachdenklich war, aber diesen aspeckt hatte das kiffen bei mir wohl verstärkt. ich weiss auch dass ich vor der kiff-zeit, angefangen hatte, gefährlich oft mir mal alleine wenn ich zuhause war, paar bierschen oder mal nen wein zu gönnen.

es muss nicht sein dass ich ein alki geworden wäre, aber das kiffen hatte mich in der zeit zumindestens weg vom alk gebracht.
generell wäre ich ohne kiffen wohl eher so gewesen, dass ich zwar trinken würde, aber dennoch in dem glauben leben würde, frei von drogen zu sein, generell hätte ich zu drogen ein anderes verhältniss. das kiffen hatte mir auch sehr schlechte zeiten beschert, als ich mal sehr extrem konsumiert hatte. dennoch glaube ich, dass das ein teil meines erwachsenwerdens war, besser ich habe diese fehler mit kiffen gemacht, als mit anderen mitteln, oder mit alk.

zugegeben, ich kiffe derzeit auch noch eher häufig, es ist schon so, dass ich mehr abende bekifft als unbekifft binn, aber zumidnestens hält sich das auf den abendlichen gebrauch. ich weiss nicht wie ich sonst wäre, aber ich binn über meine jetzige persöhnlichkeit sehr froh (lebensumstände nicht, aber wie gesagt, das liegt an meiner persöhnlichkeit, und war früher auch nicht besser). die fehler die ich gemacht hatte, haben mich vorran gebracht, missen möchte ich die erlebte zeit nichtmehr.

ich hatte mir zwar öfters den gedanken gemacht, dass es das beste gewesen wäre, niemals mit drogen in jeglicher art anzufangen, aber wenn dies der fall gewesen wäre, würde ich jetzt nur das glauben, was ich aus tv und so kenne, und das würde mich ehrlich gesagt nichtmal vor dem h-konsum abschrecken. ich fand damals die filme über h sehr stark übertrieben udn realitätsfremd, und sah h als eine eher harmlose droge an, die eben nur übetrieben wird, wie es auch immer heist dass pc-games einen böse machen.
ausserdem, würde ich dann halt später mit den drogen anfangen, und dann wäre es eventuell kein kiff gewesen (mir hatte schonmal wehr h angeboten, in der anfangszeit (ein alter bekannter, der nichtmal wusste das ich kiffe), früher hätte ich es wohl angenommen, zum probieren, aber damals hatte mir das kiffen gereicht. naja, wer weiss, zumidnestens binn ich froh darüber so zu sein, wie ich es momentan binn, und das wäre ich ohne meinen konsum nicht geworden.
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 26.05.06 00:09
Ich glaub es ja kaum,
@drizz,Da bist du wirklich nicht allein,Wenn du aus Bayern kommst,wie ich,noch schlimmer,da heißt es ja gern mal hascher an die wand.
man darf sich daß echt nicht reinziehen, Leute die nicht oder nicht mehr kiffen kommen sich da moralisch vor,auch wenn ihre hobbies neben job nur puff und suff sind.Ich konnte am kiffen nicht vorbei,das hat es nicht leichter gemacht aber das leben geht weiter.
Und bald ziehe ich für eine ausbildung um ,und halte wohl mal ein paar jahre konsumpause,das kiffen hat mich nicht umgebracht und auch zu keinem schlechterem menschen gemacht,es kann sehr gut weitergehen,und daß ich nicht so einen "graden weg" wie viele gehen würde war mir immer klar.
@nishva.hehe auch das kommt mir bekannt vor meine marke waren 16(mit 16),an fast jedem abend über monate täglich über jahre an mehreren abenden in der woche,mir hat auch das kiffen den appetit auf alkohol genommen und ich bin sehr froh darüber,sehe heute das trinken auch sehr kritisch,bin aber auch anfällig dafür,so daß ich fast keinen tropfen anrühre.

 
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dabei seit 2006
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  Geschrieben: 26.05.06 09:44
Mir ist aufgefallen, dass ich mir bei Kitschfilmen manchmal das Heulen fast nicht mehr unterdrücken kann, wenn ich stoned bin. Ohne Gras bin ich da eher grobschlächtiger. Hanf hat mich auch verweichlicht(obs nun gut oder schlecht ist sei dahingestellt).
Bush sollte meiner Meinung auch so ne "Kiff-Therapie" machen, dann würde er bestimmt vieles gefühlvoller sehen sehen rasta
Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit der Deutschen Justiz
Ex-Träumer



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  Geschrieben: 26.05.06 11:04
ich bin nicht der meinung, dass mein leben besser währe, wenn ich nicht zum kiffen angafangen hätte, weil ich wie ich denke sonst noch viel mehr trinken würde
ich hatte dadurch nie wirklich schulische probleme, bin deutlich einfühlsamer geworden und auch fröhlicher, denn in meiner kindheit war ich eher ein depressiver mensch. ich habe meinen konsum jetzt stark eingeschränkt, habe damit aber überhaupt kein problem
aber natürlich gäbe es auch positive aspekte, die in meiner situation aber eher mit der intoleranz auf die man teilweise in der gesellschaft stößt zusammenhängen (zB die lehrer an meiner schule bei denen ich mich durch das erwischt werden beim maturaball sehr unbeliebt gemacht habe)
And you’ve just had some kind of mushroom
And your mind is moving low
Go ask Alice
I think she’ll know

sucht ohne drogen:

http://spielwelt13.monstersgame.net/?ac=vid&vid=26060440
Abwesende Träumerin

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  Geschrieben: 26.05.06 15:27
Also, erstens wäre meine Lunge noch "sauberer", die hat nach den 1-2 Jahren Dauerkiffen bestimmt leichten Schaden genommen.

Zweitens könnte es sein, dass ich nie mit anderen Drogen angefangen hätte. Die Hemmschwelle ist ja doch etwas geringer, wenn man schon mal eine "weiche" Droge ausprobiert hat.

Aber sonst hätte sich mein Leben wahrscheinlich nicht viel anders entwickelt, z.B. was meine Freunde und Freizeitaktivitäten betrifft: ich habe damals sehr darauf geachtet, dass ich nicht nur mit Kiffern rumhänge, und habe mich noch genauso oft mit meinen anderen Freunden getroffen, wie früher. Ich bin auch noch genauso oft weggegangen.
Und mein Studium habe ich auch nicht schlüren lassen.
Eigentlich hat das Kiffen mein Leben nicht sooo sehr beeinflusst.
ich hätte natürlich massig Geld gespart, wenn ich nicht gekifft hätte, aber das hätte ich dann wahrscheinlich stattdessen für andere Sachen ausgegeben.
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2006
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Homepage MSN
  Geschrieben: 23.06.06 13:45
hm... sagen wirs so seit ich angefangen habe zu kiffen habe ich nur 2 mal die schule geschwäntzt (so ziemlich weniger als früher) und ich fühl mich geistig beweglicer..
nja ich weiss nicht was jetzt währe wenn ich nicht angefangen hätte.. vllt wär ich bereits aus der Lehre geflogen weil ich keine Motivation mitbring oder so... wer weiss.. jedenfalls kann ich nicht sagen, dass es mich stark negativ verändert hat. abgesehen davon würd ich wohl immer noch single dauernd daheim hocken und nix anderes machen als zocken... so geh ich nach der arbeit normalerweise noch gemütlich auf die schanze (der gemütlichste ort hier in bern) und rauch noch 1-2 tüten rede mit kollegen und so... ich denke, damit hätte ich gar nicht erst angefangen wenn ich nicht zu kiffen angefangen hätte.
Ich hab ein Herz aus Stein, ein Megaherz aus Stein,
für mich ist es zu gross, und für dich ist es zu klein
Ich hab ein Herz aus Stein, ein Megaherz aus Stein,
es kommt nichts heraus, und es passt auch nichts hinein.
Abwesender Träumer



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ICQ
  Geschrieben: 23.06.06 14:02
ich wer nich vom internat geflogen und wer auch besser in der schule hätte au viel mehr geld da ich sehr viel kiffe.
ich würde es aber trozdem anfangen da es mein leben sehr verschönert und auch erweitert hat.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 23.06.06 14:18
zuletzt geändert: 23.06.06 14:19 durch estevan (insgesamt 1 mal geändert)
Ich hätte niemals ein solch liberales Bild von Drogen erhalten und mich unabhängig darüber informiert. Ich würde das Nehmen von Drogen als persönliche Schwäche der betreffenden Person betrachten und diese vermutlich auf Grund ihres Konsums meiden. Ich hätte zudem ein gesellschaftstaugliches Bild von Drogen, d.h. ich würde im Sinne unserer unaufgeklärten und absichtlich so gehaltenen Bevölkerung denken und vermutlich handeln (was bedeutet, dass ich aktiv gegen Drogen vorgehen würde, da ich ein Mensch der Taten und nicht der Worte bin).

Ich denke, dass meine Erfahrungen mich auch in anderer Hinsicht liberaler und offener, sowie toleranter gemacht haben. Das bedeutet, dass ich offen für vieles bin und auch mit den seltsamsten Menschen problemlos umgehen kann (ok, es ist fraglich, ob dies nur auf den Konsum zurückzuführen ist ;)).

Politisch betrachtet bin ich auf Grund meines Konsums klar für eine Drogenpolitik, die dem Bürger mehr Eigenverantwortung gibt, ergo für eine teilweise Legalisierung von weniger gefährlichen Stoffen, wie z.B. Cannabis. Dies müsste natürlich streng kontrolliert und mit einer Altersbeschränkung statt finden. Diskussionen darüber führen leider meistens ins Nichts, da man zu oft mit unaufgeklärten, unwissenden Personen spricht, die unter "Konsument" (sorry an den User mit dem selbigen Namen) einen schwerstabhängigen Heroinsüchtling verstehen.

Das ist alles, was mir auf die Schnelle einfiel. Eventuell ergänze ich noch Dinge.

-> Es ist schon korrekt, dass Drogen auf mich bisher keinen negativen, zumindest keinen merkbar negativen, Einfluss hinterlassen haben.

Aber am besten ist immer noch...

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