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Titel:GBL - eine stündliche Reise auf unabsehbare Zeit
Droge:GBL
Autor:anonym
Datum:27.08.2018 01:13
Nützlichkeit:9,83 von 10 möglichen   (60 Stimmen abgegeben)

Bericht::

GBL – eine stündliche Reise auf unabsehbare Zeit - Part 1 / 2





Da ich jetzt schon so lange auf GBL unterwegs bin und diese Droge mich schon so viele Jahre meines Lebens begleitet, werde ich jetzt endlich mal einen Langzeitbericht verfassen. Vorweg kann ich jedem wirklich nur empfehlen, die Finger von diesem Zeug zu lassen. Was man nicht kennt, das kann man auch nicht vermissen. Aber fangen wir doch einfach mal ganz von vorne an.



Es war das Jahr 2012. Ich, 26 Jahre alt, normale Figur, Single und armer, kleiner Student, der noch bei Mama wohnt. Zudem psychisch krank, emotional sehr instabil. Fluoxetin - das Antidepressiva meiner Wahl bzw. das einzige, was mir geholfen hat und dessen Nebenwirkungen sich ertragen lassen.



Beste Startvoraussetzungen, um drogenabhängig zu werden, da man keinen Sinn im Leben sieht und sowieso unzufrieden mit sich selbst ist. Eine vermeintlich gute und schnelle Problemlösung.

Das erste Mal über GBL gelesen habe ich damals, als die große HD-Welle hier in Deutschland war wegen des Shops, der dann hochgenommen wurde und einige Leute auch von Land der Träume Besuch von den netten Menschen in grün bekommen haben, bzw. jetzt in blau. Ich wusste damals noch überhaupt nicht, was das überhaupt für ein Zeug ist, und habe mich dann auch nicht weiter damit beschäftigt. Ein Jahr später dann bin ich nochmal über eine Seite gestolpert, die das Zeug vertrieben hat. Ich glaub es waren so circa 50 Euro für einen halben Liter, da wurde ich neugierig, als ich mir durchgelesen habe, was man damit schönes anstellen kann. Aber ich dachte mir, lass lieber die Finger von dem Zeug, wenn es so böse abhängig macht.



Wieder ein Jahr später, ich stolpere wieder über einen Shop. Geklickt, bestellt, die Neugierde war einfach zu groß geworden. Ich war einfach unendlich gespannt. Drogenerfahrungen hatte ich bisher schon so einige. Die Klassiker Alkohol und Cannabis, welche mich aber beide nie wirklich vom Stuhl gerissen haben. Dann noch Tramadol, Tilidin, DXM, Benzos, andere Opioide sowie Opiate in Tablettenform und Pilze. Letztere wirken aber leider nicht mehr durch den SSRI Fluoxetin. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nun sollte GBL her. So viel Stoff für so wenig Geld… wenn man sich hochrechnet, dass ein „Trip“ gerade mal 5 Cent kostet. Das hält mir ja ewig und für immer, dachte ich.







Die Anfänge





Nun war er da, der Paketbote und hatte das Paket mit dem Reinigungsmittel in der Hand. Dass dieser Mensch irgendwann einmal pro Monat bei mir klingelt, wusste ich damals noch nicht. Paket aufgemacht, gefreut, daran gerochen. Oh, es riecht seifig, aber irgendwie giftig… warum sollte man so etwas trinken, was in der Industrie als Reinigungsmittel verwendet wird? Ach, wenn alle sagen, dass es so toll ist, muss ja etwas dran sein.

Immerhin ist GHB, zu welchem es in der Leber verstoffwechselt wird, ein Betäubungsmittel. Also muss es ja quasi gut sein, oder? Spritzen hatte ich noch jede Menge da, sogar eine 1ml-Spritze. Direkt mal einen Milliliter abgezapft und in ein Glas Cola gespritzt. Getrunken und gedacht „Nun, jetzt hast du es getrunken, jetzt kannst du dich ja auch freuen“. Gewartet. 5 Minuten, 10 Minuten, eine viertel Stunde. Nichts passierte. Warum? Was ist los? Kann doch nicht sein, oder? Aber – mir fiel ein, dass die erste Dosis bei den meisten Leuten nicht wirkt. Da hilft nur eins: Nachlegen. Aber aufpassen, immerhin sind es die berüchtigten KO-Tropen, einschlafen will ich am helllichten Tag ja nicht. Also noch einen Milliliter ins Glas. Knapp 10 Minuten und der Turn setzte ein. Wow – ist das geil! Ich fühlte mich leicht, etwas wie angetrunken, freudig, gesprächslustig, erregt. Doch nicht so wie betrunken, irgendwie besser. Als hätte man ein Bier auf leeren Magen gekippt. Aber dann irgendwie einfach noch wesentlich schöner und angenehmer. Ich war sehr froh und war begeistert von der Wirkung. Nach ca. 2 Stunden ließ die Wirkung dann nach. Da dachte ich, warum nicht nachlegen? Was spricht dagegen, wenn es doch so schön ist? Gedacht, getan. Wieder war alles toll und schön.



Des Abends dachte ich mir, zum Schlafen müsste das doch auch funktionieren. 2ml ins Glas, ins Bett gelegt, und auch sofort eingeschlafen. 4 Stunden vergingen, bis ich wieder aufwachte. Ich war in dieser Zeit wirklich wie tot. Keine Träume, keine Sorgen, kein zwischenzeitliches Aufwachen. Das ist ja der Hammer, dachte ich mir. Jetzt kannst du ja deinen kompletten Tagesablauf steuern. Du fühlst dich gut, wenn du willst. Du schläfst immer und überall ein, wenn du willst. Du schläfst so lange, wie du willst. Zwar mindestens 4 Stunden, aber ist ja egal. 1x nachgelegt und man kommt ja auf seine gesunden 8h Schlaf. Ist doch alles wunderbar.



Am nächsten Morgen wachte ich um 4 Uhr auf, gegen halb 12 des Abends hatte ich mir meine KO-Dosis gegeben. Ich fühlte mich fit und erholt. Meine Mutter war auch schon wach, da sie morgens früh arbeiten musste. Ich habe mich zu ihr ins Wohnzimmer gesetzt. Natürlich nicht, ohne vorher einen Milliliter zu kippen, ich wollte ja richtig gut drauf sein. Jetzt war ich erholt, und direkt wieder gut drauf und gesprächslustig. Was will ich mehr? Gegen 6 Uhr allerdings dachte ich mir, dass ich nochmal ein wenig Schlaf vertragen könnte. Gegen 10 müsste ich dann ja wieder fit sein. Und genau so war es dann auch. Wunderbar!



So in etwa ging das dann einige Tage weiter, bis mir einfiel, dass das Zeug doch auch abhängig machen soll. Vielleicht wäre es besser, mal etwas kürzer zu treten. War zu Anfang auch gar nicht so schwer. Dachte ich… körperlich abhängig war ich jedenfalls nicht. Dann ist das doch auch nicht so schlimm. Aber ich vermisste das GBL jetzt schon. Mir war langweilig. Am PC sitzen hat gestern irgendwie noch mehr Spaß gemacht, als heute. Warum nur? Verstehe ich nicht. Vielleicht sollte ich mich einfach mal ablenken. Ich war draußen, spazieren und konnte mich auch dazu durchringen, nicht zu konsumieren. Das Wochenende stand vor der Tür. Zu der Zeit hatte ich auch eine Freundin, mit der ich nun 7 Monate zusammen war, die ich aber nur am Wochenende sehen konnte, da sie eine Stunde mit dem Zug entfernt wohnte. Ein Wochenende kam sie zu mir, das Andere ich zu ihr.



Dieses Wochenende war ich dran. Ich vergaß das GBL für das Wochenende, ich war abgelenkt. Wir haben die typischen Dinge gemacht, die man als Paar so treibt, waren in der Stadt, haben Filme gesehen, waren Essen etc. So weit, so gut, schönes Wochenende verlebt. Sonntag wieder nach Hause. Montag wieder zur Uni. Aber es ist ja nicht mehr lange, dann sind wieder Semesterferien. Es ist Januar, es ist kalt draußen.



Aber auf der Zugfahrt nach Hause freute ich mich schon. GBL stand auf meinem Schreibtisch und wollte getrunken werden. Es ist schon verwunderlich, dass man sich auf eine Droge freut wie ein kleines Kind auf Weihnachten. Eigentlich hätte mich das stutzig machen müssen. Oder machen sollen. Aber es war mir auch egal. Den Abend ging es mir jedenfalls wieder richtig gut, für den Moment. Und einschlafen war ja auch kein Problem. Da ich sowieso unter Schlafstörungen litt, kam mir das GBL gerade Recht.







Es geht weiter – der nächste Schritt





Es war Montag, die Uni stand an. Ich war zwar schon immer eine faule Sau, aber zu der Zeit ging ich zumindest noch regelmäßig hin. Das ist mittlerweile schon länger nicht mehr der Fall. Ich merkte, wie ich unruhig wurde ohne mein Zeug. Was mache ich nun? Ich fühlte mich leer, ausgelaugt, gelangweilt. Ich merkte, wie meine Psyche schwach wurde und sich langsam aber sicher anfing, an das GBL zu gewöhnen. Ich konnte es kaum erwarten, nach Hause zu kommen, um mir meinen Schuss ins Getränk zu kippen. Alles war wieder gut, die Euphorie war aber nicht mehr so wie zu Anfang. Warum nur? Habe ich mich etwa an einen Milliliter gewöhnt? Kann doch nicht sein – wie kennt man das von anderen Drogen? Die Dosis steigern, um den erwünschten Effekt zu erzielen. War damals bei Tramadol ja auch immer so. Man hat mit 50mg angefangen und war dann irgendwann auf 400mg. Nun gut, also legte ich nach. Ich merkte, wie mir auf einmal schlecht wurde und einfach irgendwie komisch. Ich legte mich ins Bett. Nach zwei Stunden wachte ich schweißgebadet auf. Wie, dachte ich, schon nach 2 Stunden? Wie kann das denn sein? Ich fühlte mich wieder wie ausgekotzt und etwas merkwürdig. Es musste ein Schuss GBL her. Das ich somit eigentlich schon voll dabei war, merkte ich gar nicht. Aber es war mir egal, die Problemlösung schien ja so einfach. Es war absolut kein Problem, einen Milliliter GBL ins Glas und der Tag war geritzt. Für eine Stunde oder zwei.



Mit der Zeit fing ich an, auch körperlich am GBL zu hängen. Wenn ich mir keinen Schuss ins Glas gesetzt habe, wurde ich zittrig, ängstlich und mir ging es schlecht, ich bekam Schnupfen und das Gefühl, dass ich eine Grippe kriege. Aber war ja nicht so schlimm, man wusste ja, was man dagegen tun kann. Mittlerweile nahm ich mein GBL immer und überall mit hin. Zur Uni, zu Freunden, beim Trinken und bei allen möglichen Veranstaltungen. Zu Anfang wusste ich nicht wirklich, wie ich konsumieren sollte. Ich hatte meine 10er Spritze immer dabei und spritzte mir auf der nächstbesten Toilette einen Milliliter in den Mund, um dann mit Wasser nachzuspülen. Damals hatte ich noch nicht den Vorteil der Kapsel-in-Kapsel-Methode herausgefunden.



Ich fing also auch an, mein Wasser mit GBL zu veredeln. Bewährt hat sich für mich eine 0,5-Liter-Flasche mit 3ml, aus der ich stündlich dann ein Drittel getrunken habe. Das kam dann ungefähr auf einen ml pro h hinaus. Der zeitlose Klassiker eines GBL-Heads ist natürlich, immer und überall mit der Gefahr leben zu müssen, einzupennen. Genau dieses Problem hatte ich auch so oft schon an der Uni. Einmal mitten in der Vorlesung habe ich es übertrieben, wurde müde und bin für eine ¾ Stunde einfach weggepennt. Als ich wieder aufwachte, guckten mich alle böse an. Ich habe von der ganzen Sache natürlich nichts mitbekommen. Meine Kommilitonen sagten, ich sei auf einmal weggewesen und hätte geschnarcht wie ein Tier, wäre auch nicht mehr aufweckbar gewesen. Woran das wohl nur gelegen haben mag – aber es ist ja nicht verwunderlich nach einer Koma-Dosis. Allerdings geht man ja nicht damit hausieren, dass man GBL-abhängig ist.



Verständlicherweise. Drogen sind ja generell stigmatisiert und wer gibt schon zu, sich jede Stunde eine Flüssigkeit einverleiben zu müssen… dann denkt man für den Moment „Jetzt wartest du erst einmal 2 Stunden, bis du dir wieder was reinkippst, damit das nicht wieder passiert“ – nach 10 Minuten klingelt es aber schon wieder im Kopf „Du wirst entzügig, gib dir lieber nochmal einen ml“ – gedacht, gemacht. Es ist wirklich unglaublich, wie krass der Rebound-Effekt bei GBL ist. In der einen viertel Stunde ist man am wegdösen und hat ein einfach nur dröhnendes Gefühl im Schädel, eine halbe Stunde später schon wieder fängt man an, auf Entzug zu kommen. Das hat natürlich alles seine Vor- und Nachteile. Einerseits muss man immer und überall sein Zeug dabeihaben, andererseits bleibt man nicht zu lange drauf, wenn man es übertrieben hat.



Als ein Kumpel vorbeikam, erzählte ich ihm von den KO-Tropfen. Er wollte sie auch mal ausprobieren. Ich habe allerdings nicht gesagt, dass ich schon voll drauf bin. Er fand es auch ganz nett, wir hatten einen schönen Abend, aber das war‘s dann auch für ihn. Er hat großen Respekt vor solchen Drogen. Und das ist auch eine weise Entscheidung.

Das nächste Wochenende stand schon wieder an. Diesmal wollte meine damalige Freundin zu mir kommen. Ich dachte mir schon „Ach, wenn die doch hier ist, kannst du ja auch heimlich konsumieren, ist doch egal, merkt ja so schnell keiner“.



Und damit fing es an, dass ich selbst dann konsumierte, wenn meine Freundin da war oder ich bei mir. Ich konsumierte nun 24/7. In jedem unbedachten Moment, wenn ich mich unbeobachtet fühlte, kippte ich mir einen Milliliter ins Glas. Zu dieser Zeit hatte ich es noch nicht so im Kopf und noch keinen genauen Rhythmus, ich war noch nicht so darauf konditioniert, wie ich es heute bin. Aber dazu später mehr. Jedenfalls, wenn wir einen Film schauten, dauerte es keine 2 Stunden und ich merkte, wie ich rappelig wurde. Als ob sich eine Grippe anbahnte. Ich konsumierte, was sollte ich auch sonst tun. Es ist so einfach, solche Symptome loszuwerden. Wenn das bei einem Norovirus doch auch mal so einfach wäre…



Ich war nun ungefähr auf 10ml pro Tag, mindestens. Ich hätte auch aufhören können, wenn ich gewollt hätte. Damals war es noch mehr die Psyche, die einem den Strich durch die Rechnung gemacht hat. Die körperlichen Entzugssymptome hielten sich in Grenzen, das hätte man verkraften können. In ein Delirium wäre ich jedenfalls nicht gefallen, ich war ja auch erst seit ein paar Wochen oder Monaten drauf. Aber, es ist nicht so einfach. Schnell war auch schon die erste Flasche leer und es musste Nachschub her. 10ml/d, 500ml bestellt gehabt – 50 Tage ungefähr Pi mal Daumen. Da ich zu Anfang aber noch nicht so viel konsumiert hatte, hielt die erste Flasche ungefähr 2 oder 3 Monate. Die zweite ging dann schon etwas schneller weg, bis ich einen Liter bestellte.

So ging das Konsummuster dann ein paar Wochen und Monate weiter. Bis zum Sommer. Dann sollte nämlich das erste, richtig große Problem auftauchen…





Das erste große Problem – 2013 – der Urlaub





Als ich das nächste oder übernächste Wochenende wieder bei meiner Freundin war, wurde beim gemeinsamen Essen mit den Eltern über den Urlaub gesprochen. Sie wollten nach Ibiza fliegen. Meine Freundin und ihre Eltern meinten, dass wir ja auch mal wegfahren oder fliegen sollten. Das erste, was mir natürlich durch den Kopf schoss, ist das Problem mit dem GBL. Ich hatte keine Ahnung, wie ich das über die Bühne kriegen solle. Aber ich dachte mir, dass es ja vielleicht mal ganz gut wäre, eine Auszeit von dem Dreckszeug zu nehmen und mir die Ablenkung mal ganz guttäte. Eigentlich war ich sogar begeistert, da Ablenkung ja die beste Medizin ist, um von Drogen loszukommen. Es wurde im Internet geschaut, wir informierten uns. Es sollte der Klassiker der Deutschen sein, der Mallorca-Urlaub. Eine Woche All Inclusive. OK, dachte ich, das wird eine Herausforderung. Aber in einer Woche könnte ich bestimmt von dem Zeug loskommen, immerhin war ich ja noch nicht so lange drauf, dachte ich, dass ich aufhören kann. Bis zum Sommer war ich ungefähr auf 15ml/d.



Nur – wie solle ich das alles managen? Es taten sich große Probleme auf. Zum Beispiel die Sache mit dem Flug. Wie soll ich eine Spritze mit ins Flugzeug nehmen? Es sind doch keine Flüssigkeiten erlaubt, was mache ich nun? Ich hatte einfach Angst, Angst vor der Sache mit dem Entzug. Ich wusste nicht genau, was da auf mich zukommt, ich war schließlich jetzt schon fast ein halbes Jahr drauf. Wie soll ich im Urlaub konsumieren, ohne das meine Freundin etwas davon mitbekommt? Muss ich mir dann mit dem spanischen Wasser aus dem Kran meine Flaschen anmischen? Ich hatte Angst. Im Land der Träume fragte ich nach, wie man am besten konsumieren könnte, vor allem im Flugzeug. Die Kapsel-in-Kapsel Methode wurde besprochen.



Sofort bestellte ich mir Kapseln der Größe 0 und 00. Die innere wird mit GBL gefüllt und geschlossen, die größeren werden nochmal darüber gesteckt, um ein Auslaufen unmöglich zu machen. Ich hatte eine kleine Tablettendose, in die 6 Kapseln der Größe 00 hineinpassen, die ich immer in meiner Arschtasche dabeihatte, ab sofort. Das war dann immer für den Notfall, falls mein anderweitiges Zeug verbraucht oder ich ohne meine Flaschen irgendwo spontan hinmusste. So lange ich meine Hose anhatte, konnte ich also für maximal 3-4 Stunden weg. Nun schien meine Sorge der Vergangenheit anzugehören, nicht zu wissen, wie ich konsumieren soll. Danke für den guten Tipp. Ein Auktionshaus war dann mein Freund und ich bestellte eine ganze Menge Leerkapseln in den besagten Größen. Nun setzte ich mich zu Hause hin und befüllte sie. Hundert Stück stellte ich her. Circa 0,6ml pro Kapsel. Ich probierte es sofort aus. Mit etwas Verzögerung setzte die Wirkung der Kapseln nach ca. 10 Minuten ein, allerdings musste man darauf achten, immer genügend Flüssigkeit nachzutrinken, da es sonst eine sehr brennende Geschichte in der Speiseröhre ist. Mindestens 0,2L Flüssigkeit sollte man nachtrinken.

Das schlimmste ist, wenn man konsumieren muss und kein Getränk in der Nähe hat, manchmal bleiben die Kapseln nämlich vor dem Magen in der Speiseröhre stecken und lösen sich dann dort auf. Das brennt wie die Hölle. Aber Hauptsache war, dass man nicht entzügig wurde. Da war es auch egal, wenn es mal brannte. Es vergingen wieder ein paar Wochen, ich war öfters mit meiner Freundin unterwegs und ihren Eltern, wir waren unter anderem Essen.



Da ich nun meine Kapseldose immer dabeihatte, konnte ich ungestört heimlich konsumieren. Ich wurde immer geschickter und konnte zuletzt auch in der Anwesenheit Anderer Kapseln konsumieren, ohne dass diese etwas davon bemerkten. Die Tage vor dem Urlaub gewöhnte ich mich schon einmal daran, nicht mehr so viel zu konsumieren. Ich war bei 10-15ml pro Tag, zuletzt auf 10ml ungefähr. Das war ja nicht so viel zum Glück. Das meiste nahm ich abends zum Schlafen und sonst tagsüber alle 2 Stunden 1ml. Ich wusste, dass ich runterdosieren musste und durch den immensen Druck, im Urlaub blöd und auf schlimmem Entzug dazustehen, war meine Motivation.



Der Urlaub stand jetzt unmittelbar bevor. Ich freute mich, endlich nochmal etwas Anderes zu sehen als die eigenen vier Wände oder die Wohnung meiner Freundin. Allerdings war ich auch sehr aufgeregt, weil ich nicht wusste, wie das mit dem Konsum sein wird. Wie sollte ich bloß immer Kapseln dabeihaben? Ich hatte zwar meine Dose, aber da passten ja nur 6 Stück hinein. Im Schnitt hatte ich damit für 3 Stunden Ruhe. Nun ja, wird schon werden, dachte ich. Die größte Sorge war die Sache mit dem Flughafen und dem Flug, was ist denn, wenn die mich filzen und meine Kapseln finden? Ich überlegte mir, dann einfach zu behaupten, dass dies ein Mittel gegen Flugangst sei. Was sollte ich auch sonst behaupten? Ich hoffte einfach, dass die Tablettendose nicht bemerkt wird. Metallisch ist sie auf jeden Fall ja nicht. Abflug sollte in Köln sein, Samstagmorgen. Ich fuhr am Freitag zu meiner Freundin. Hatte natürlich schon etwas vorbereitet, eine ganze Dose mit Kapseln, 120 an der Zahl. Das entsprach ungefähr 72ml. Das sollte für die Woche reichen, sagte ich mir!



Ich hatte zwar noch eine Spritze mit GBL mit, aber ich wollte im Urlaub ja keine angenehme Konsumwoche haben, sondern eigentlich die Ablenkung ausnutzen und von dem Zeug komplett runterkommen! Der Flug ging morgens um 5 Uhr. Um 3 Uhr mussten wir aufstehen, um zeitig am Flughafen zu sein. Im Koffer hatte ich meine Dose mit den 120 Kapseln und natürlich auch etwas Gepäck. Ihr Vater fuhr uns zum Flughafen. Aus dem Auto ausgestiegen, nahm ich nochmal einen Schluck aus meiner „gestreckten“ Wasserflasche und wir machten uns auf den Weg zum Check-In. Das Gepäck war nun weg, ich hatte eine Sommerhose an, die viele Taschen hatte, in einer der Seitentasche hatte ich meine Tablettendose mit den 6 Kapseln.



Es machte mich schon etwas nervös, weil es nur 3ml waren, die ich für die 2 Stunden Flug hatte, ehe ich wieder an mein Gepäck kam. Flüssigkeiten konnte ich ja keine mitnehmen und mit einer GBL-Spritze wollte ich mich natürlich auch nicht erwischen lassen. Somit musste ich damit nun einfach leben. Ich hoffte einfach, dass es keine großen Umstände geben wird und der Flug reibungslos verläuft. Er sollte ungefähr 2 Stunden dauern. Nun mussten wir erst durch die Sicherheitskontrolle. Ich legte alle metallischen Gegenstände ab und hoffte, dass der Kelch der Leibesvisitation an mir vorbeiging. Leider war dem nicht so und es ertönte der Piepton. Ich hoffte, dass meine Tablettendose nicht gefunden wird. Ich wurde abgetastet und mit dem Metalldetektor abgefühlt… er hatte die Dose kurz in der Hand (durch die Tasche), merkte aber anscheinend, dass die Plastik ist und beachtete sie nicht weiter. Aufatmen war angesagt, ich durfte weiter. Ab ins Flugzeug. Als wir dann nach einer Zeit abgehoben waren und keinen Boden mehr „unter den Füßen“ hatten, merkte ich, wie es in meinem Kopf klingelte, die erste Dosis stand an. Unbemerkt nahm ich 2 der 6 Kapseln ein und schluckte sie herunter.



Ich hoffte, dass es bald etwas zu trinken geben wird, was auch passierte, somit konnte ich die Kapseln nachspülen. Erstmal war wieder alles bestens. Während des Fluges nahm ich noch einmal 2 Kapseln, was mir dann Sorgen bereitete, da dann nur noch 2 übrig waren. In Palma de Mallorca letztendlich angekommen hoffte ich, schnellstmöglich an mein Gepäck zu kommen. Allerdings wurde unser Gepäck relativ spät ausgegeben und der Busfahrer wartete schon auf uns, um uns zum Hotel zu bringen. Die Busfahrt sollte nochmal weitere 2 Stunden dauern. Vor dem Flughafen angekommen, merkte ich den Temperaturumschwung und wie warm und stickig es doch hier in Spanien ist. Mir schlug das ein bisschen auf die Gesamtverfassung. Allerdings wurde mir auch bewusst, dass ich jetzt gestern und heute nicht viel konsumiert hatte und auch das auf meine Verfassung schlug.



Ich nahm die letzten beiden Kapseln, als wir im Bus saßen. Ich merkte sofort, wie es mir wesentlich besserging, allerdings hatte ich nun für die Busfahrt absolut keine Kapseln mehr Griffbereit. Was sollte ich nun machen? Immerhin dauerte die Fahrt nochmal Minimum 2 Stunden und bis dann das Gepäck ausgeladen war, vergeht ja auch nochmal eine Menge Zeit. Ich sah, dass noch nicht alle Reisenden angekommen waren und der Bus noch die Gepäckluke offen hatte, zwei Busfahrer standen draußen und waren sich am unterhalten. Ich stieg aus und versuchte auf Englisch kenntlich zu machen, dass ich unbedingt nochmal an mein Gepäck müsse. Ich glaube zwar nicht, dass sie mich wirklich verstanden haben, aber ich durchsuchte den Bus wie wild nach meinem Koffer. Ich habe ihn gefunden und habe meine 120er Dose herausgekramt. 6 Kapseln wieder in meine Tablettenbox und eine schnell eingenommen, damit es mir noch eine Zeit lang gut gehen würde. Ich stellte den Koffer wieder weg und setzte mich in den Bus. Jetzt war ich beruhigt und wusste, dass für die nächsten mindestens 3 Stunden auf jeden Fall wieder alles gut sein wird. Dem war auch so, nach ca. 2,5 Stunden kamen wir dann im Hotel an. Ich hatte auch gar nicht so viel konsumiert, es waren während der Fahrt vielleicht nochmal 2 meiner Kapseln. Wir waren noch zu früh dran und konnten noch nicht auf unser Zimmer, weswegen die Koffer in einem Nebenraum eingeschlossen wurden.



Wir saßen also noch eine Zeit lang draußen an der Poolbar, bis unser Zimmer fertig war. Ich merkte, wie es mir immer schlechter ging, ich schob das aber immer noch auf die ungewohnte Temperatur. Im Zimmer angekommen sagte ich meiner Freundin, dass ich mich mal einen Moment hinlegen müsse, da es mir gerade überhaupt nicht gut ging. Mir war, als würde ich Fieber bekommen und eine Grippe ausbrüten. Ich wusste nicht wirklich, woran es lag zuerst… aber dann wurde mir wieder bewusst, dass ich eine ganze Zeit lang abgelenkt war und nicht wirklich viel konsumiert hatte. Dieses Entzugsgefühl kommt manchmal aber auch einfach spontan und man weiß nicht so wirklich, woran es liegt. Ich nahm nochmal 2 Kapseln. Dann ging es nach einer viertel Stunde merklich besser und ich fühlte mich wieder gut. Das waren so die ersten richtigen Anzeichen einer leichten körperlichen Abhängigkeit. Das ist mir im Urlaub zum ersten Mal richtig aufgefallen.

Wir wollten ihre Schwester im nächsten Ort zu Fuß besuchen. Die war schon eine Woche dort und stand 2 Tage vor der Abreise. Ich füllte meine Tablettenbox auf und wir machten uns auf den Weg. Nach einer Stunde, als wir dort waren, merkte ich wieder, wie es mir anfing dreckig zu gehen. Ich nahm wieder meine „Fettkapseln“, wie ich meiner Freundin immer sagte. Ich habe es nicht geschafft, immer heimlich zu konsumieren, deshalb habe ich gesagt, dass es Fatburner sind.



Zu der Zeit war ich auch auf Diät, hatte schon einiges abgenommen und das war dann einigermaßen plausibel. Der Urlaub an sich verlief ohne größere Vorkommnisse, ich weiß, dass ich relativ wenig konsumiert hatte. Ich hatte immer meine Box dabei, aber ich habe es auch schon einmal geschafft, ca. 5 oder 6 Stunden nicht zu konsumieren. Insgesamt war ich nach dem Urlaub so gut wie „clean“. Es war eine ganze Woche, ich hatte 72ml in Kapselform bei mir, die zum Ende hin nicht ganz leer war. Entspricht einer Tageskonsummenge von ca. 6-8ml. Schlafen konnte ich auch ohne GBL, allerdings nur ziemlich kurz und wachte dann nachts schnell auf und brauchte zumindest meinen Milliliter, den ich dann auch in Kapselform zu mir nahm, dann konnte ich aber auch schon weiterschlafen, ohne KO-Dosis. Damals war ich noch nicht so weit wie heute. Ich wusste, dass ich jetzt den Absprung schaffen kann. Ich hätte ihn auch geschafft. Aber – den nächsten Samstag zu Hause angekommen – hatte ich ja wieder meine Flaschen und meine GBL-Spritzen bei meiner Freundin im Rucksack liegen. Ich wollte noch einen Tag – bis Sonntag – bei ihr bleiben und dann wieder nach Hause, da dann Montag war und der Alltag wieder anfing. Ich fiel sofort wieder in das alte Konsummuster zurück und war schnell auch wieder auf 15ml/d. Wie gewonnen, so zerronnen. Ich wusste somit, dass ich den Absprung nur schaffen kann, wenn ich nicht genug GBL um mich habe und weiß, dass ich sparsam damit umgehen muss.



Hat man eine Literflasche neben sich stehen, gestaltet sich das ganze sehr, sehr schwierig. Das Ganze ging dann noch ein paar Wochen so weiter, bis ich herausfand, dass mir meine Freundin fremdging. Ich stellte sie per Telefon zur Rede und machte Schluss. Sie war, nachdem sie bei mir das Wochenende zu Besuch war, sofort mit dem Zug zu dem nächsten Typen gefahren. Unglaublich, aber wahr. Somit war die einjährige Beziehung auf einen Schlag vorbei. Ich hatte das herausgefunden, da ich ihr Handy-Backup ausgelesen habe, da ich misstrauisch wurde und sie sich auffällig verhalten hat. Nun war ich wieder Single. Ich steigerte meine Dosis mittlerweile auf 20-25ml pro Tag.





Die ersten GBL-Probleme





Ich konsumierte immer weiter. Niemand wusste davon. Ich musste immer und überall meinen Stoff dabeihaben, um nicht auf Entzug zu kommen. Egal, wo ich hinging und was ich vorhatte, ich musste immer planen. Nicht einmal mein bester Freund wusste davon. Ich wollte es einfach niemandem erzählen, weil ich Angst vor der Reaktion hatte. Ich wusste zum Beispiel, dass mein bester Freund hätte versuchen wollen, mir den Konsum auszureden. Dabei war mir klar, dass es im Endeffekt meine Entscheidung ist, ob und wann ich aufhöre, und ich niemanden gebrauchen kann, der mir deswegen andauernd in den Ohren liegt. Es blieb mir also nichts Anderes übrig, als das Laster geheim zu halten.



Nach circa einem Jahr des Konsums machte der Shop meines Vertrauens dicht. Ich wollte nachbestellen und die Seite war einfach spurlos verschwunden, als wäre sie niemals dagewesen. Toll, dachte ich, ich hatte noch ungefähr 100ml auf Vorrat, hatte keine Notreserve. Was mache ich nun? Ich hatte Angst. Angst davor, was passieren wird, wenn ich nicht zu meiner Dosis komme. Ich dachte mir wieder, dass dies doch ein guter Zeitpunkt zum runterdosieren wäre. Es blieb mir ja auch nichts Anderes übrig. Ich dokumentierte mein Konsummuster und vergrößerte die Zeitabstände zwischen den Einnahmen. Zwischenzeitlich suchte ich natürlich nach Shops, die noch GBL anbieten. Ich kannte noch nicht die „Safe or Scam“- Seite und wusste nicht genau, was jetzt die richtige Entscheidung war. Was sollte ich machen? Ich musste ja irgendwo her an meinen Stoff kommen. Aus den USA wollte ich nicht bestellen, wegen der Einfuhr.



Ich fand einen weiteren Shop in den Niederlanden. Ich bestellte einen Liter. Ich schrieb ihm eine Mail, dass ich meine Lieferung sehr dringend benötige. Ich hatte fast nichts mehr da und ich fing auch schon an, rappelig zu werden. Das abdosieren klappte zwar zwangsläufig ganz gut, aber der Stoff kam natürlich genau pünktlich. Ich hatte absolut nichts mehr da und wäre entzügig geworden, ich hätte nicht gewusst, was auf mich zugekommen wäre, aber es war ja nun Nachschub da. Erstmal genehmigte ich mir 1 oder 2 ml. Das GBL war OK. Preislich war es auch voll im Rahmen, aber der Preis ist eigentlich zweitrangig, wenn man abhängig ist. Viel nachdenken tut man da nicht, die Hauptsache ist, dass man seinen Stoff bekommt. Ich bestellte nach ein paar Wochen erneut bei diesem Vendor. Mir fiel aber auf, dass plötzlich irgendetwas nicht stimmte. Die Wirkung war irgendwie anders.



Ich roch an der neu angebrochenen Flasche und stellte fest, dass der Geruch etwas intensiver und chemischer war, als in der Flasche davor. Ich konsumierte normal weiter, konnte vorerst jedoch keine großen Unterschiede in der Wirkung feststellen. Es ist bestimmt gestreckt, dachte ich mir. Ich hatte noch einen Rest des alten GBL in der Flasche, den ich mir für einen Notfall verwahren wollte. Ich wusste ja nicht, ob ich jemals wieder an vernünftigen Stoff kommen würde. Bei der nächsten Bestellung kam das, wovor ich immer Angst hatte: Ich öffnete die Flasche, und es kam mir ein sehr stechender, penetranter Geruch entgegen. Das konnte kein GBL sein, das musste etwas Anderes sein. Ich informierte mich im LdT und im Internet, ob und womit da gepanscht wurde. Es könnte sich um BDO gehandelt haben, allerdings weiß ich das bis heute nicht genau. Was sollte ich nun machen? Ich konsumierte trotzdem. Die Wirkung war zuerst unspektakulär, aber nach circa 2 oder 3 Dosen merkte ich ein sehr unangenehmes Körpergefühl. Ich hatte ein stechendes Gefühl im Kopf, ich fing an zu schwitzen, unruhig zu werden und mir wurde schlecht. Ich wusste nicht „Ist das jetzt Entzug, da das GBL gestreckt ist, oder ist es eine andere Substanz?“



Ich war verzweifelt, was sollte ich jetzt machen. Ich konsumierte noch eine Dosis. 10 Minuten später war ich auf der Toilette, noch stärkeres Schwindelgefühl, Erbrechen, Grippegefühl. Nach dem Erbrechen setzte ich mich wieder vor den PC. Es war immer noch dieses stechende Gefühl in meinem Kopf und ich wusste nicht, was zu tun war. Ich legte mich aufs Bett. Circa eine Stunde war ich in einem undefinierbaren Zustand, der mir jedoch erst im Nachhinein bewusstgeworden ist. Ich habe auf dem Bett gekniet, meine Hände über den Kopf geschlungen, apathisch mit meinem Körper gewippt und Stimmen gemacht, als wäre ich am verrecken. Ich habe immer laut „Ei - Ei - Ei geschrien“. Vielleicht war das auch so eine Art Psychose. Anscheinend hat mich das Zeug dermaßen matschig im Kopf gemacht. Ich weiß bis heute nicht, ob das irgendwelche bleibenden Schäden verursacht hat. Ich weiß ebenfalls nicht, ob das wirklich BDO war, bei diesen Symptomen.



Ich war mir nun sicher, dass mit der Flüssigkeit etwas nicht stimmte. Aber was sollte ich machen? Ich überlegte, nicht jede Stunde zu konsumieren, sondern nur alle 2 Stunden, um dem Entzug zu entgehen aber diese komischen Symptome auch zu vermeiden. Ich war zu verzweifelt, ich musste trotzdem konsumieren. Ich „verdünnte“ einen Teil des schlechten Stoffs mit dem Rest des Guten. Das brachte aber auch nichts, ich ärgerte mich nun, dass ich einen Teil der guten Flüssigkeit verschwendet hatte. Ein kleiner Teil des Guten blieb mir noch übrig, den ich einnehmen konnte, ehe Abhilfe eines neuen Vendors kam. Ich ging an meinen Notvorrat und suchte nach einem Shop, der vernünftiges GBL anbot. Ich wurde fündig und bestellte per Express einen Liter. Ich wusste nun aber, dass es so nicht weitergehen kann. Das ist kein Zustand mehr, ich brauchte Hilfe. Ich beschloss, mich einer Person anzuvertrauen und am nächsten Tag sofort zu meinem Hausarzt zu gehen, um von meiner Problematik zu berichten. Zum Glück war zu dem Zeitpunkt, in dem ich so „ausgerastet“ bin, niemand von meinen Eltern zu Hause. Nicht auszudenken, was gewesen wäre, wenn mich jemand in diesem desolaten Zustand gefunden hätte. Später sah ich auch auf Bewertungen des Shops, dass der Stoff schlecht war und auch andere Leute Probleme hatten mit dessen Qualität.





Der erste Hilferuf und die Heimtücken der Sucht





Am nächsten Morgen saß ich bei meinem Hausarzt, meine Psyche war immer noch irgendwie angeschlagen durch den schlechten Stoff und ich hatte wirklich Angst, dass ich bleibende Schäden davongetragen hatte. Der Zustand war einfach zu besorgniserregend. Eine gute Stunde saß ich im Wartezimmer, ehe ich drankam. Der Arzt kennt mich seit Kindestagen, wobei ich seit Jahren eigentlich bei einem anderen Arzt war. Ich hatte aber Angst, dass dieser mir dann keine Medikamente mehr aufschreibt, die ich für meinen kommenden Entzug gebrauchen könnte. Wobei ich zu diesem Zeitpunkt eigentlich nur Antidepressiva und Betablocker einnahm. Ich saß im Behandlungszimmer und war irgendwie aufgeregt.



Der Arzt kam rein und fragte, was er für mich tun könne. Ich erzählte ihm, dass ich GBL-abhängig bin und nicht weiß, was ich machen soll. Er wusste nichts damit anzufangen, bis ich ihn aufgeklärt habe, dass das Zeug an den GABA-Rezeptoren wirkt und habe alles erklärt, was so ziemlich wichtig war. Er meinte, dass ich es auf jeden Fall weiter einnehmen muss und sich nochmal mit mir in Verbindung setzt, wenn er mehr weiß. Ohne Rezept ging ich also nach Hause. An diesem Nachmittag hatte ich auch das Treffen mit einem vertrauten Familienmitglied, das ich in meine Problematik einweihen wollte. Wieder erzählte ich davon. Jetzt war zumindest jemand da, der Bescheid weiß und im Notfall handeln kann, falls der Fall der Fälle eintritt und ich irgendwo in einem deliranten Zustand aufgefunden werde. Am nächsten Morgen lag ich wie meistens lange im Bett und hörte, wie andauernd das Telefon klingelte.



Es war den morgen niemand da, meine Mutter war einkaufen, kam aber später wieder. Es ist bestimmt 5x das Telefon gegangen. Als ich gegen Mittag dann aufgestanden bin, sagte mir meine Mutter, dass der Doktor angerufen hat und ich mich unbedingt melden solle. Ich rief dann auch wieder dorthin an und man sagte mir, dass ich unbedingt heute oder allerspätestens morgen wieder dorthin kommen solle. Ich ging am nächsten Tag wieder hin und er berichtete mir, dass er sich über GBL informiert habe und nun Bescheid wüsste. Auf meine Frage, woher er denn die Informationen habe, kam dann „Aus dem Internet“ – da war mir schon klar, dass ich hier falsch bin. Er hat mich auf der hiesigen Entzugsstation schon beim Chefarzt angemeldet, ich solle den Abend dorthin kommen zur Entgiftung. Der Chefarzt wisse zwar auch nicht, was GBL wirklich ist, er fände es aber sehr interessant und würde mir gerne helfen.



Da wusste ich schon, dass mich keine zehn Pferde dorthin treiben würden. Ich soll also ein Versuchskaninchen sein und mich in die Hände von Leuten begeben, die absolut keinen blassen Dunst von der Materie haben? Nein, Danke. Ich sagte, dass ich es mir überlegen würde. Der Arzt wies darauf hin, dass ich mit meinem Leben spielen würde und ich unbedingt etwas an mir ändern müsste. Ich sollte vor allen Dingen aus der „Szene“ raus. Da sieht man wieder, wie man als Drogenabhängiger in eine Schublade gesteckt wird. Ich war überhaupt in gar keiner Szene, ich konsumierte nur für mich alleine zu Hause und heimlich. Als ich ihm das sagte, wurde er stutzig. So ist das nun mal mit den Vorurteilen! Er sagte auch, dass ich unbedingt meinen Eltern Bescheid geben müsste. Ich solle mir keine Sorgen darum machen, dass sie „ausrasten“ würden oder ähnliches, aber da kennt er meinen Vater nicht. Wenn der das wüsste, der würde jahrelang nicht mehr mit mir reden. Aber das ist noch eine ganz andere Problematik. Wie gesagt, ich wollte kein Versuchskaninchen sein und ging unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Bei dem Arzt habe ich mich dann auch nie mehr sehen lassen. Wie gut, dass es die ärztliche Schweigepflicht gibt und er meine Eltern niemals informieren dürfte oder sonst jemanden.



Was sollte ich denn jetzt nun machen? Er hat mir nicht einmal etwas aufgeschrieben. Er wusste, dass die Sache ernst ist, und ich da wohl alleine nicht mehr mit klarkam. Ich wollte aber zu Hause entziehen. Benzodiazepine gibt es bei diesem Arzt nicht, aus gutem Grund wohl auch. Dass ich aber wirklich welche gebrauchen konnte, davon hatte er keine Ahnung. Nun ja, musste ich es wohl bei einem anderen versuchen. Ich ließ mir einen Termin bei einem Arzt im nächsten Ort geben. Der wusste von der ganzen Thematik aber auch absolut gar nichts, er meinte nur „GABA ist mir ein Begriff“ und mit einer N1 Oxazepam 10mg wurde ich nach Hause geschickt. Davon konnte ich mir auch nichts kaufen. Die wurden dann zum Spaß an der Freude vernascht. Zum Glück gab es aber auch noch den hiesigen Psychiater im Ort, der für seine lockere Handhabung in Sachen Rezeptblock bekannt war. Dieser hatte mich damals, als ich gemustert wurde, untersucht, weil ich mich geritzt hatte. Es fiel mir wieder ein. Da gab es noch die Wehrpflicht, die ja heute bekanntlich abgeschafft ist.



Ich ließ mir einen Termin bei diesem geben. Es dauerte nicht lange, bis ich auch einen bekommen habe. Diesen Arzt werde ich bestimmt so schnell nicht vergessen, da er eigentlich überhaupt keine Qualifikationen besaß, außer schnell ein Rezept aufzuschreiben. Im Arztzimmer angekommen, erklärte ich, dass ich Probleme mit dem Einschlafen habe. Er kannte mich noch von früher und wusste über meine psychische Vergangenheit und Gegenwart Bescheid, jedoch nicht über die Abhängigkeit. Das musste ich ihm aber auch nicht unbedingt sagen. „Dann wollen wir mal sehen, dass wir Sie wieder ans Schlafen kriegen“ – sagte er. Dominal, Mirtazapin, Zopiclon und Tavor 2,5mg. Das waren ja gute Aussichten. Da es Zopiclon ja nur in der N2 gibt, schrieb er mir direkt 2 Packungen auf. Aber, was soll ich sagen, ich konnte auf jeden Fall wieder schlafen, was ja zuletzt mit dem GBL nicht mehr möglich war, aber ich gewöhnte mich recht schnell an die Wirkung und war nun auf die Medikamente abgestimmt. GBL brauchte ich zwar nachts immer noch, aber nicht mehr so viel wie sonst.



Genützt hat es mir im Endeffekt aber gar nichts, da ich die Tavor nur zum Spaß vernaschte und eigentlich auch gar keine Lust mehr auf einen Entzug hatte. Es war und ist einfach immer ein Hin und Her – an einem Tag weiß man, was man für ein großes Problem hat, und dann ist es einem auf einmal wieder wochenlang egal. Es ist einfach furchtbar. Man merkt es alleine schon daran, wie unregelmäßig ich an diesem Text hier schreibe, man ist wie paranoid. Man weiß über seine Problematik Bescheid, möchte auch eigentlich was ändern, aber am nächsten Tag ist es einem wieder egal für ein paar Wochen. Zumindest konnte ich nun ein paar Medikamente sammeln, dachte ich. Bis der Tag kam, an dem der Doktor plötzlich verhindert war. Er wurde auf einmal aus dem Verkehr gezogen, warum kann sich jeder normal denkende Mensch ja jetzt wohl zusammenreimen. Ein letztes Rezept konnte ich bei der Sprechstundenhilfe noch raushauen, dann war aber Schluss. Das wurde dann von einem anderen Arzt unterschrieben, wobei er die Tavor nicht unterschrieben hat. Wohl aus gutem Grund, denn es sind schließlich 2,5mg und somit eins der stärksten Geschütze auf dem Medikamentenmarkt.



Was sollte ich jetzt machen? Ich musste mir etwas anderes überlegen. Ich verbrauchte die Medikamente, die ich noch hatte, und ging zu meinem Hausarzt (der, der noch nicht in die Thematik eingeweiht war) und erzählte ihm, dass der Psychiater aufgehört hat und ich nun übergangsweise diese Medikamente brauche, auf die ich eingestellt bin. Diese bekomme ich auch bis heute verschrieben. Was hat sich also bisher geändert? Eigentlich nichts. Mittlerweile haben wir das Jahr 2018 und ich bin immer noch drauf. Auf 20ml pro Tag. Was mich jedenfalls wundert, ist die Tatsache, dass ich nicht wirklich auf mehr als 30 oder gar 40ml am Tag bin oder jemals war.





Der neue Job und die neue Freundin – 2014/15





Aber reden wir jetzt erst einmal über das Jahr 2014 und 2015. Es ist schon eine Weile her, aber ich kann es noch so einigermaßen rekonstruieren. Mittlerweile hatte ich wieder eine neue Freundin, die ungefähr eine halbe Autostunde von mir entfernt wohnte. Man muss auch sagen, dass mir generell einfach die Libido fehlt, ausgelöst durch das Medikament Fluoxetin, GBL muss ich sagen hat bei mir generell nie libidosteigernd gewirkt, auch, wenn man das immer wieder überall liest. Bei mir war es jedenfalls nicht so, aber wie man in der Medizin ja weiß, ist jeder Mensch anders und hat auch andere Wirkungsparameter.



Die neue Freundin hatte ich wieder auf einer Singlebörsen-App kennengelernt und das „Versteckspiel“ der Sucht ging in die nächste Runde. Immer und überall hatte ich meinen Rucksack dabei mit den 0,5-Liter-Wasserflaschen, die mit jeweils 3ml GBL versetzt waren. Das schlimme an der Sache war immer, dass sich viele wunderten, warum ich selbst mein eigenes Wasser mitbrachte. Es sah dann immer so aus, als würde man entweder denken, dass das Wasser des Gastgebers nicht trinkbar wäre oder der Gastgeber ja ein schlechter wäre und einem noch nicht mal ein Wasser anbieten würde… aber das dort Drogen drin vermischt waren, das dachte und wusste natürlich keiner. Man konnte allerdings auch niemandem einen Schluck Wasser anbieten, wenn man zum Beispiel unterwegs war und etwas trinken musste, weil man ja sein Gegenüber nicht vergiften wollte. Das machte dann auch immer so den Eindruck, als wäre man selbst unfreundlich oder wolle nichts abgeben. Aber was sollte ich denn machen? Bei Leuten, die medizinisch nicht versiert waren, hatte ich dann die Ausrede, dass meine Blutdruckmittel darin vermischt wären (Betablocker) und ich diese über den Tag dann trinken müsse, um den Spiegel zu erhalten. Dass das natürlich völliger Unsinn war, wusste jeder, der ein wenig Ahnung von Medizin und Medikamenten hatte, Unwissende konnte man mit dieser Erfindung aber immer „ruhigstellen“.



Jedenfalls hatte ich diese neue Freundin und ich war auch öfters bei ihr, allerdings lief im Bett meistens gar nichts, da ich schlicht und einfach keine Lust hatte. Es ist auch immer wieder vorgekommen, dass ich bei ihr eingeschlafen bin, da die Dosis zu hoch angesetzt war. Sie arbeitete in der hiesigen Klinik und meinte eines Tages, dass eine Stelle für Studenten ausgeschrieben sei auf einer bestimmten Station für den Nachtdienst, und da ich ja nachts sowieso etwas aktiver war und auch der Nachtmensch, meinte sie, dass das ja vielleicht was für mich sei. Ich war bis dato auch viel zu faul, etwas zu arbeiten, aber konnte mich dann doch durchringen, mal aus dem Quark zu kommen und etwas Geld nebenher verdienen zu wollen. Ich musste ja auch auf lange Sicht meine Sucht finanzieren und wollte meinen Eltern nicht nur auf der Tasche liegen, also bewarb ich mich. Der Job war sehr gefragt und von hunderten Bewerbern wurden nur 7 genommen, und da ich schon eine medizinische Ausbildung genossen habe sowie einen guten Eindruck gemacht habe beim Vorstellungsgespräch, wurde ich genommen. Im Januar 2015 ging es dann los. Ich wusste, dass ein Job in einer Klinik natürlich auch dazu verhelfen kann, an Medikamente zu kommen.



Der Job an sich hat viel Spaß gemacht. Es gab eine Schicht von 21 bis 0 Uhr, die „Kurze“ genannt, und eine lange, die bis den nächsten Morgen um 6 Uhr ging. Mittlerweile hatte ich nicht nur Spaß an GBL, sondern auch noch an Tilidin gefunden. Dies sollte sich in der nächsten Zeit zu einer „nebensächlichen“ Sucht entwickeln, wie ich jetzt weiß. Jedenfalls kam ich mit den Krankenschwestern der Station sehr gut klar und ich war des Öfteren, wenn nachts nichts zu tun war, auf einen Kaffee im Stationszimmer. Da wurde dann über Gott und die Welt geredet und da meine Freundin ja auch auf dieser Station arbeitete, sah man sich bei der Übergabe öfters mal. (Sie selbst machte keinen Nachtdienst, da sie davon befreit war, wegen der Psyche, sie machte selbst fast nur die Spätschicht). Sie verhalf mir zu einigen Medikamenten. Ich informierte mich also im Internet und auch im LdT, welche Medikamente für einen eventuell bald bevorstehenden Entzug geeignet waren. Benzos, wusste ich, waren auf jeden Fall ein Mittel der Wahl. Von meinem Hausarzt selbst bekam ich nur Lorazepam 2,5mg als Bedarfsmedikament. Ich setzte meine Freundin darauf an, mir noch mehr und andere Dinge zu besorgen. Das waren dann unter anderem Lyrica, Bromazepam, Midazolam-Saft und Diazepam. Es war noch weitaus mehr, was ich aber hier nicht vertiefen möchte. Tilidin hatte ich des Öfteren auch mal am Start. Was mich im Nachhinein ärgert, ist die Tatsache, dass ich vieles von dem Zeug „vernascht“ habe, da ich dachte „Ach, du hast doch so viel, da kannst du auch mal ein wenig so konsumieren“ – der klassische Fehler. Dinge, die auf eine Sucht schließen ließen, wie Baclofen und Gabapentin besorgte ich mir selbst.



Aber zurück zum GBL-Geschehen: Natürlich musste ich auch nachts immer meine Flaschen dabeihaben, und musste sehr bedacht dosieren, da man nachts ja generell eigentlich schlafen musste und natürlich auch müde war. Wenn man da zu viel GBL intus hatte, konnte das sehr quälend werden, wenn man die ganze Zeit dagegen ankämpfen musste, nicht einzuschlafen. Daher immer den Entzug kommen lassen, und dann wieder einen Milliliter konsumieren. Bei vielen Schichten ging es mir aber den nächsten Morgen wirklich sehr dreckig, mir war schlecht und ich war kurz vorm Erbrechen, ausgelöst durch den generellen Schlafmangel auf GBL und wenn man dann noch eine ganze Nacht zusätzlich durchgemacht hatte, tat dies sein letzteres dazu. Ich merkte, dass ich sehr krank bin. Nun ja, immerhin hatte ich nun einen Job und konnte mir etwas Geld nebenher verdienen.

Viel Aufregendes passierte auch in diesem Jahr nicht wirklich, bis ich im darauffolgenden Jahr gekündigt wurde. Weswegen, möchte ich hier nicht erläutern, aber man kann es sich vielleicht denken. Ich wurde vom Chefarzt der Klinik rausgezogen und war meinen Job dann ganz schnell los.



Nun stand ich da – hatte wieder keinen Job. Die Beziehung mit meiner Freundin war mittlerweile auch schon wieder gegessen, es hatte einfach nicht mehr gepasst. Das hat mich aber auch nicht so wirklich interessiert, gefühlsmäßig bin ich sowieso sehr abgestumpft. Zum einen durch das Fluoxetin, zum anderen durch den 24/7-Konsum von GBL. Man wird einfach komplett teilnahmslos und es ist einem so gut wie alles egal. Man durchlebt eine intensive Phase der Gleichgültigkeit.

Genauso verhielt es sich auch mit meinem Studium. Ich belegte immer weniger Kurse, meldete mich für immer weniger Prüfungen an. Ich war einfach komplett überfordert. Ich schlief jeden Tag mindestens meine 10 Stunden, musste mich abends auch nochmal zwischendurch für eine Stunde zum Dösen hinlegen. Selbst nach 11-12 Stunden Schlaf wachte ich morgens mit einem dicken Schädel auf und hatte Augenringe ohne Ende. Ich fühlte mich, als hätte ich die ganze Nacht durchgemacht. Es ist sehr anstrengend in einem Leben ohne natürlichen Schlaf, zumal man wirklich alle paar Stunden aufwacht, und nachtrinken muss, und die Schlafmedikamente tun ihr letztes noch dabei. Dass das kein gesundes Leben ist, muss ich hier wohl nicht erwähnen. Zu Anfang war der GBL-Schlaf noch sehr erholsam, da man wirklich tief in das Koma gefallen ist. Aber mittlerweile ist das nur noch ein „dahinsiechen“ in einer merkwürdigen Welt mit verrückten Träumen, akustischen Halluzinationen und vielen Zuckungen. Aber dazu noch später mehr.





Das Jahr 2016 – neue Job(s), neues Glück?

Den Rest des Jahres 2015 hat sich nicht mehr viel getan. Nach dem Jobverlust und dem Aus der Beziehung zu meiner Freundin ging der Konsum ganz normal weiter. Da ich ein sparsamer Mensch bin, konnte ich für den Rest des Jahres ohne Probleme von meinem Ersparten leben und mir die Sucht weiterhin finanzieren. Allerdings kam mittlerweile auch noch immer wieder eine Packung Tilidin hinzu, um nachmittags etwas „gute Laune“ zu haben. Dass ich nun überhaupt keine sexuelle Lust mehr hatte und die Libido komplett gegessen war, muss ich bestimmt nicht erwähnen. Das kennen die meisten ja sicher schon. [...]



- to be continued -



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