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Titel:Am Ende einer Reise
Droge:GBL
Autor:nevereverdiscotracks
Datum:13.09.2018 10:46
Nützlichkeit:8,94 von 10 möglichen   (17 Stimmen abgegeben)

Bericht::

Hi liebe Träumer da draussen,



in diesem Bericht möchte ich mich meinen Erfahrungen mit der Substanz Gbl – Liquid Ecstasy widmen. Ich gehe vor allem auf die Wirkung des Gbls ein, da sich die Nebenwirkungen bei mir differenziert dargestellt haben.



Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen.



Wie alles begann:

Ich bin zur Zeit 26 Jahre alt, männlich und wohne in Hessen. Vor 10 Jahren begann es in meinem Leben sehr schwierig zu werden und ist es bis heute so geblieben, daran konnte ich bisher nicht viel ändern. Meine Drogenkonsum begann mit 19 Jahren, diesem ging meine psychische Erkrankung vorraus (Psychose, paranoide Schizophrenie und psychosomatische Beschwerden) die mich viel Kraft kostete und noch kostet. Dass eine Suchterkrankung alles nur noch verschlimmern wird, war mir damals nicht bewusst, aber aus einer Art Neugier und Hoffnung auf eine bessere Zeit, legte ich los. Lange hatte ich mich gegen Drogen gewehrt, dann kam der eine Moment, ein Freund bot mir Amphetamin an und ich wurde süchtig. In den folgenden 7 Jahren sammelte ich Erfahrungen mit allen Arten von Uppern, Heroin, Tilidin und Rcs. Doch ich hatte meine Befriedigung noch nicht gefunden, die Substanz die angeblich wie für mich gemacht sein sollte, Gbl.



So stiess ich im Internet auf ein Renigungsmittel, was mir all das versprach, was ich zu suchen schien und blauäugig wie die meisten anderen Konsumenten zu Begin auch, wurde es bestellt.



Aufbruch in eine neue Zeit:



Es ist ein warmer Sommerabend im Mai 2015 und alles läuft perfekt zur Zeit. Neugierig geworden durch die Doku "ZDF Rauschgift – Liquid Ecstasy" wollte ich meiner Drogenkarriere eine weitere Droge hinzufügen, die für mich alles richten sollte. Vergessen wollte ich das Leid was mir der bisherige Komsum hat zukommen lassen, meine Erwartungshaltung war dementsprechend hoch, denn ich brauchte wieder etwas das mich erfüllt und das für lange Dauer gewährleistet. Gbl sollte meine letze Haltestelle im Bereich Drogen werden, hatte ich mir gesagt. Mir war also bewusst dass Gbl mich von nun an begleiten würde, ausgestatet nur mit den Infos aus der Doku und einigen kurzen Recherchen über die Dosierung und Wirkung landeten Freitag Abends 1,8 ml in meinem Getränk. Ich probierte Gbl mit meinem Mitbewohner und guten Freund aus, der leider Alkoholiker ist. Die Wirkung trat ziemlich sofort ein und mir wurde direkt warm, ich bekam sehr viel Lust zu reden und das anschliessende Gespräch hatte wirklich Tiefe, zum ersten mal konnte ich über einen Discoabend im Jahr 2013 berichten, an dem ich fast zusammengeschlagen worden wäre und dabei richtig meine Gefühle rauslassen. Ich meine sogar, ein paar Tränen vergossen zu haben.



Gepaart mit dem warmen Gefühl im Bauch, hatte ich also die Substanz Gbl kennen gelernt. Denn wie ich heute weiss, macht Gbl sehr emphatisch, gesprächig, euphorisch und humorvoll. Das sind zumindest die guten Eigenschaften, der Rest tritt erst später zutage, wenn man nicht damit rechnet, Gbl ist sehr gerissen.



Die Waffe ist das Glass, die Munition das Getränk und die Spritze mein Gewehr, bereit zum Dauerfeuer sagte ich mir ab dieser Zeit so oft. Was für eine düstere Prognose denke ich mir heute.




Von nun an jedenfalls gehörte Gbl zum Wochenendprogramm dazu, aber unsere erste Charge bestand aus China Gbl und war stark gepanscht. So kam es, dass ich nach jedem Wochende extrem fertig war, körperlich sehr schwach und psychisch extrem gereizt bis paraniod. Anfang August 2015 schüttete ich das Gbl nach 3 monatigem Konsum weg und war im Nachhinein doch eher enttäuscht über diese Substanz. Aber meine Gbl Zeit sollte noch kommen und alles auf den Kopf stellen. Ich begann nun meine Ausbildung und konsumierte leider erneut viele chemische Drogen, starb fast an einer Überdosis Heroin, verlor die Ausbildung und begab mich in eine Langzeittherapie. Diese zog ich bis zum Ende durch, doch ich liess mir die Option mit Gbl weiter zu machen, offen. Schliesslich ist es ja legal und nicht gefährlich, dachte ich zu diesem Zeitpunkt noch. Meine Erfahrungen waren ja auch eher neutral und ich wollte es nochmal probieren. Sachen wie Delirium, Schlaflosigkeit und allgmeine Warnungen wichen der ekelhafen Gier nach Spass und einem erfülltem Leben.



Im September 2017 war die Langzeittherapie zuende und das Gbl begann erneut in mein Leben zu treten. Wir hatten zwischenzeitlich den Händler gewechselt., das Gbl war nun deutlich stärker und der Rausch wurde von da an mit jedem Mal besser! Es schien perfekt zu sein, alles passte und was nicht passt wird passend gemacht. Zu dieser Zeit hatte ich bereits keine Ausbildung mehr und trank Gbl von nun an täglich. Ich verbrachte viel Zeit mit Playstation spielen, dabei meistens Spiele mit emotionaler Tiefe, Musik hören (vor allem sehr laut) oder ging in die Stadt spazieren, total drauf. Die wirklich starke Euphorie trieb mich immer weiter vorran, hin und wieder hatte sie die Intensität einer Atombombe erreicht, meistens wenn ich mich nach einer Dosis ins Bett legte und mich nicht sonderlich bewegte. Ein tolles Gefühl war es, so etwas hatte ich zuvor noch nie erlebt.



Durch den starken Rededrang fiel es mir neuerdings sehr leicht auf Menschen zuzugehen, ich schwallte viele Taxifahrer und diverse Mitarbeiter der Tankstelle zu. Kontakt zu fremden Menschen aufzunehmen war wirklich kein Problem mehr! Ich merkte aber auch dass ich ohne Gbl nach kürzester Zeit psychisch absolut nicht mehr zurechtkam, wenn ich mal einen Tag Pause machte stürzte ich in ungeahnte Tiefen. Aber sah ich auch so fertig aus, mit meinen tiefschwarzen Augenringen und dem schlechten Hautbild, tröstete das Gbl mich auch darüber hinweg, den trösten kann es sehr gut, für den Moment zumindest. Nun kamen auch die Schlafprobleme und die gute alte Euphorie wurde auch weniger. Das Gefühl was ich so liebte, ebbte ab und wich einem Zustand in dem ich begann Gbl zu konsumieren, um mich normal zu fühlen und um überhaupt aufzustehen zu können. Einem Kumpel sagte ich am Handy " man ich fühle mich so hundeelend, wie soll das nur weiter gehen". Mit Gbl freute ich mich allerdings abends bereits, morgens wieder aufzustehen, es war mein guter Freund, zuverlässig und loayl. Zumindest in der Anfangszeit.



So kam es im Februar zur sogenannten Erleuchtung. Diesen Teil füge ich nachträglich ein, ich hatte Ihn vergessen. Ich trank meine Dosis und ging raus. Der kalte Wind streifte mein Gesicht und auf meinem Handy lief melancholischer Techno. Die Autos fuhren vorbei und die Stadt war am pulsieren. Ich fühlte mich mit allem verbunden, war eins mit Allem.Ich dachte nach über Gbl und zog Vergleiche zu anderen Uppern. Gbl ist für mich zwar auch eine In your Face Substanz aber es überrollt einen nicht so wie Mdma oder Crystal. Es fragt freundlich ob es eintreten darf, klopft vorsichtig an. Ich gehe in die Stadt und hob 10 EUR ab, die ich einem Obdachlosen schenke, er hat sich nicht mal bedankt. Aber ich fühlte mich allem Leid der Welt verbunden und wollte es gar nicht wegzudrücken. Auf dem Weg zu einem Kumpel unterschrieb ich noch einen Vertrag mit einer Hilfsorganisation, auch das erschien mir legitim. Ich dachte während des laufens an meine Mitschüler in meiner Schule und wie diese mich aufgrund meiner Erkrankung gemobbt hatten und empfand zum ersten mal in meinem Leben Vergebung. Auch für meine Familie und Freunde, meinen Messi Vater. Ich dachte über meine Beziehung zu Gbl nach und es schien mir wie eine unglückliche Liebesbeziehung zu einer Frau, welche schwer krank ist. Sie ist nicht hübsch, nicht reich oder gebildet aber Sie nimmt mich, wie ich bin. Ich weiss dass ich nicht mit und ohne Sie kann, aber auch das nehme ich hin, wenn Sie nicht mehr ist, kann auch ich nicht mehr sein. Wir werden gemeinsam Leben, aber für kurze Zeit, intensiv eben. Dafür nehme ich die Verkürzung meines Lebens in Kauf. Diese Erleuchtung hat mir doch viel gegeben, klar lag es an dem kleinen Zusatz in meinem Blut, nie habe ich psychedelische Drogen genommen, zum Glück. Seit diesem Moment konnte ich meine Erkrankung annehmen und akzeptieren.



Doch nach einiger Zeit änderete sich etwas. Von nun an lag ich meist die ganze Nach wach und konnte nicht schlafen und war zudem körperlich extrem erschöpft, schwitzte bei jeder Bewegung und schaffte kaum noch den Halshalt und all die Dinge die so anfielen. Die Träume wurden sehr real und teilweise bedrohlich, alles wirkte wie echt. Mein Kumpel wurde mittlerweile genauso süchtig wie ich, doch er ging noch regelmässig arbeiten. Eine unschöne Sache waren auch die ganzen Blackouts, wenn ich ohne Kleidung im Bett zu mir kam, es mitten in der Nacht war, die Wohnung vermüllt, da ich auf Gbl alle möglichen Lebensmittel durcheinander gegessen haben muss. Alles wurde anders wie zur Anfangszeit., wo uns noch schöne Abende und gute Gespräche verbanden, meist aber eher von belangloser Natur. Nichtsdestotrotz war die Anfangszeit mit Gbl einer der schönsten in meinem ganzen Leben, so wie es vielen Gbl Usern geht, einfach zu gut



Der Fall bergab:

Jetzt kam es zu einer seltsamen Situation. Ihr fragt euch jetzt bestimmt warum ich nicht den Fehler machte. Gbl zum schlafen zu nehmen, da man so in der Anfangszeit den Schlaf steuern könnte. Obwohl ich seit Wochen durchgehend Gbl konsumierte, ca. 40 ml pro Tag, bekam ich den heftigen Entzug nicht zu spüren. Hin und wieder schüttete ich allerdings einen großen Teil Liquid weg, meistens im Streit mit meinem Mitbewohner, der sich menschlich schon sehr verändert hatte. Das könnte die Ursache für den fehlenden Entzug sein. Doch ich hatte ein ganz anderes, mindestens genauso gravierendes Problem, denn bei zuviel Gbl schlief ich nicht mehr ein, sonderte wurde laut, rannte laut durch die Wohnung, riss alle Fenster auf und schrie sämtliche Begriffe für das weibliche Geschlecht hinaus, dazukommend noch Sachen über Geschlechtsverkehr und allgemeine Begrüßungen wie "Hallo Hallo" oder auch "Guten Tag". Ich denke mein Gehirn hat sich zu sehr an die Droge gewöhnt und der komatiöse Effekt trat nicht mehr ein, wie zu Anfang noch. Da unsere Nachbarn dies mit bekamen und die Familie unter uns ein Baby hat, fühlte ich mich im Nachhinein sehr schlecht und schuldig.



Ich ging mich anschließend auch entschuldigen, natürlich nur nach einer vorherigen Dosis, aber sie dachten sich garantiert Ihren Teil. So ging das eine Weile, bis ich auf Gbl weitere Aktionen zustande brachte, wie teure unnötige Sachen zu kaufen, trotz mangelndem Geld oder in der Stadt mit wahllos fremden Menschen Gespräche anzufangen, in denen ich sagte mir hätte jemand KO Tropfen ins Glass gemischt und ob Sie mir helfen können. Dies machte ich um die Reaktion auf Gbl zu testen, ich wollte wissen was mein Gegenüber von mir hielt und kann froh sein, dass niemand die Polizei rief, dies war immerhin die Vortäuschung einer Straftat. Heute schäme ich mich unendlich dafür. Auch gab es körperlich Auseinandersetzungen mit meinem Mitbewohner, der auch mein bester Freund ist, was es umso schrecklicher machte, nachdem ich Ihn eines Abend ins unsere Sitzgruppe stieß. Auf Gbl habe ich allgemein das Gefühl für Nähe und Distanz verloren, jeder schien mein Freund zu sein, selbst nüchtern ist mein Umgang mit Menschen sehr unsicher geworden. Die Substanz verändert das Gefühl für sich und die Umwelt sehr stark.



Im Mai war es dann soweit. Nach einer Überdosis Gbl flippte ich völlig aus und war so laut dass die Nachbarn den Krankenwagen riefen. Ich rannte nackt durch die Wohnung, rief laut die bekannten Begriffe, welche sich in mein Gehirn gebrannt hatten. Die Tür ging auf und ein Notarztteam stand vor mir, noch völlig zugedröhnt von der starken Dosis erkannte ich das etwas furchtbar schief gelaufen sein musste. Die Sanitäter waren allerdings sehr verständnisvoll und sprachen mir im Krankenwagen und im Krankenhaus Mut für eine erneute Drogentherapie zu. Ich landete also auf der Entgiftungsstation. Doch jetzt zeigte sich was das Gbl wirklich mit mir angerichtet hatte, ich hatte immernoch (auch nüchtern) heftige Laberflahs, war sehr extrovertiert und konnte von Freund und Feind nicht mehr unterscheiden. Ich erkannte dass mein Psychose duch das Gbl verstärt wurde und bekam auf eigenen Wunsch Psychophamaka, die gut halfen und mich von nun an begleiten.



Dass mich das Gbl doch so sehr verändert hat sehe ich mit gemischten Gefühlen, es ist nichts verwerfliches daran introvertiert, schüchtern oder ruhig zu sein, dies finde ich im Eigentlichen sogar viel sympahtischer als wie dieses Rampensaugehabe auf Gbl. Diese Wesenveränderung ist bei mir erfolgt und ich weiss nicht wie ich diese einordnen soll. Nach aussenhin ist man gut drauf, innerlich jedoch zerbricht alles. Dazu kamen weitere Wahrnehmungsveränderungen. Da ich auf Gbl vor meinem Krankenhausaufenthalt aussah wie der Tod, wurde ich oftmals angestarrt. Früher dachte ich noch die Menschen mögen mich und zeigen Interesse, aber in Wahrheit waren Sie schockiert über mein Erscheinen. Im berauschten Zustand konnte ich das noch ertragen doch wo ich plötzlich nüchtern war, dachte ich jeder will mich umbringen, foltern, leiden lassen und malte mir die schrecklichsten Dinge aus. Nie konnte ich einem dieser Blicke standhalten. Auch ein krankhafter Humor war mir geblieben, ich zog von nun an alles ins lächerliche, die anderen lachten allerdings sehr darüber, zu meinem Leidwesen. Nun ging ich von der Entgiftungsstation weiter auf Langzeittherapie, welche ich anschliessend aufgrund der Drogenpsychose verlassen musste.



Das war ein schwere Schlag für mich. Ich kam wieder nach Hause und hatte nichts mehr. Mein Mitbewohner erzählte den Nachbarn zwischenzeitlich ich sei psychisch krank, man hatte Angst vor mir. Ich bemühte mich aber um eine Alternative und werde nun in ein betreutes Wohnen gehen und versuchen mein Leben in den Griff zu bekommen. Es gibt viel zu tun für mich. Leider wurde ich in der Zwischenzeit mit Bdo rückfällig und habe mir im Bdo Rausch sogar überlegt einen Safe zu kaufen, der zeitversetzt die Tür öffnet, damit ich nicht zu früh nachlegen kann, im Falle eines Falles. Ich bin also immer noch sehr Gbl süchtig, aber das betreute Wohnen geht bald los, dort werde ich einen geschützten Rahmen finden. Die Idee mit dem Safe verdeutlichtete mir nochmals mein starkes Suchtproblem, wie ich versuchte noch ein Hintertürchen zu finden um wieder konsumieren zu können.



Was kann ich nun abschliessend zu Gbl sagen?



Gbl ist auf der einen Seite ein unglaublicher Gewinn, und Verlust gleichermaßen! Alles was es mir und euch gibt, nimmt es auch wieder zurück, aber die negativen Erfahrungen überwiegen.

Es hat mir von Anfang an sehr gut gefallen doch ich habe mit Hilfe des Gbls alles verloren was ich hatte, ich hatte keine Perspektive, keine Ausbildung und vieles weitere ist zu Bruch gegangen. Mich aus dieser Situation heraus zu kämpfen, wird Inhalt der nächsten Jahre meines Lebens sein. Auch bin ich froh nie eine Tasse verwechselt zu haben, um große Menge Gbl versehentlich zu trinken. Weiterhin hätte ich mit den Vorerkrankungen nie Drogen nehmen dürfen, eine Doppeldiagnose zu haben ist einfach doppelt hart.

Durch meine Erleuchtung weiss ich dass mir das Gbl dir Tür zu etwas neuem geöffnet hat, wie Meditation oder Anthroposphie. Dafür bin ich dankbar.



Passt bei Gbl auf, bevor ihr rausgeht, ich hatte in der Stadt viele Blackouts, es ist sehr gefährlich am Strassenverkehr teilzunehmen. Oftmals läuft man bei rot über die Ampel oder versehentlich auf die Strasse. Schreibt euch auch die Uhrzeit der Einnahmedosis auf und wartet lange genug bis iher nachlegt, denn dass war mein grösstes Problem, das Nachlegen. Die Wirkung hält meistens nur eine Stunde wirklich an, dann fühlt man sich bereit für eine neue Dosis, ist aber körperlich noch viel zu drauf.



Ich möchte nochmal die Wirkung von Gbl zusammenfassen, wie ich sie erlebt habe:



-euphorisierend

-aktivierend

-stark enthemmend

-starker Laberflash

-Fehleinschätzungen von Gefahren zB. Im zwischenmenschlichen Bereich, da jeder wie ein Freund erscheint.



Nebenwirungen:

-starkes schwitzen

-zittern

-Schlaflosigkeit

-Veränderung des Erscheinungsbildes, schlechtes Hautbild und unterlaufene Augen

-Nervosität

-bei mir starke Blackouts, die sich in mehreren Anfällen äusserten

-starke Dissoziative Störungen (welche ich vorrübergehend als angenehm empfand)



Ich danke euch sehr für das Lesen und wünsche jedem Gbl Konsument viel Kraft und Mut für ein glückliches und zufriedenes Leben. Mit oder ohne Gbl, aber objektiv ist mit kaum zu schaffen. Gerade wegen seiner Verfügbarkeit und Alltagstauglichkeit ist Gbl schwer zu handeln, es gibt einfach nur ganz oder gar nicht. Ich muss es für mich schaffen ein nüchternes Leben anzustreben, sonst werde ich nie mein Leben im Griff haben.



Ich hatte lange Zeit Angst, einen Bericht zu posten, aus Angst vor Ablehnung und weil ich mir als unglaublich unbedeutsam vorkam, gegenüber allen erfahrenen Konsumenten. Heute hat die Sucht gesiegt und ich habe wieder eine Flasche Bdo bestellt, warum? Weil ich es anders nicht mehr aushalte (Bdo ist ähnlich wie Gbl, nur noch mehr alkoholähnlich) Der Alkoholkonsum ist seit Gbl auch angestiegen, ob ich je ein Leben ohne Gbl schaffe, ich weiss es einfach nicht. Ich würde mich einfach nur über eine faire Bewertung für diesen Bericht freuen, das ist alles - und wenn ich nur einer Person ein paar Informationen zu meinem Erleben mit Gbl geben konnte, ist mein Ziel erreicht !



Viele Grüsse



nevereverdiscotracks






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