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Langzeit-Berichte lesen

Übersicht:

Titel:Ein durch Rosen verändertes Leben
Droge:Hawaiianische Baby-Holzrose
Autor:Birnbaumbluete
Datum:11.03.2021 10:13
Nützlichkeit:Mindestanzahl an Bewertungen noch nicht erreicht

Bericht::

Nun versuche ich mich einmal an einem Langzeitbericht über meinen Holzrosen-Konsum. Ich weiß nicht, wie „richtig“ meine Einschätzungen des Erlebten sind. Trotzdem finde ich, dass es vielleicht mir oder anderen helfen kann, alles einmal zu Papier zu bringen. Vielleicht kann mir ja sogar jemand helfen… Auch wenn meine aktiven Zusammenstöße mit den Rosensamen schon eine Weile her sind, fühle ich mich immer noch seltsam oder wenigstens anders. Ich bin mir nicht sicher, in wie weit es mir möglich sein wird, das Erlebte in verständliche Worte zu fassen, da Worte seit dem eine ganz neue Bedeutung für mich haben. Aber ich denke mal, dieses „Problem“ werden viele hier kennen und dementsprechend Verständnis haben.



erster Trip: 10. Dezember 2010, gesonderter Bericht ( "Meine Neuerschaffung und der Tod der Welt" )



zweiter Trip: 6. Januar 2011, Spiralen und Rhythmus.

Alles hat aus einem Rhythmus bestanden. Weiß leider, leider nicht mehr, welche Musik ich gehört habe, aber alles hat aus dem Rhythmus bestanden. Möbel, mein Atem, mein Herzschlag, meine Gedanken, das Geschrei der Nachbarn draußen. Es war der schönste Holzrosentrip, den ich je hatte. Auch weiß ich nicht mehr, wie viele Samen ich genommen habe, oder wie ich sie zubereitet habe.



dritter Trip: 20. Januar 2011, Tanzen.

Habe wahrscheinlich Jefferson Airplane (Best of- Album) gehört. Dazu habe ich mit eingeschränkter Motorik getanzt. Habe es auf Video aufgenommen, wird aber nicht veröffentlicht. Sonst hasse ich tanzen, aber da war mir einfach danach. Es hat sich befreiend angefühlt. Meine Gedanken waren nicht mehr in meinem Körper drin, sie sind durch die endlosen Weiten des Universums getigert und ließen den tanzenden Körper zurück. Ich weiß nicht, wie man diesen „gedankenlosen Zustand“ beschreiben kann. Ein winziger Teil Bewusstsein muss wohl als eine Art „Aufpasser“ für den Körper da geblieben sein. Wird sich wohl um den Teil gehandelt haben, der sich auch um Atmung und andere körpererhaltende Prozesse kümmert. „Ich“ war dort bei meinem Körper, aber gleichzeitig auch nicht. Mein „ich“ war, wie auch schon vorher, gespalten, also mehrere Teile, die unterschiedliche Dinge gemacht haben.



vierter: 26. Januar 2011, Halluzinationen, mit J. (einem Bekannten, der noch eine wichtige Rolle spielen wird (derjenige, der mir die Samen gegeben hat))schreiben.

Ich kann mich nicht dran erinnern, was ich gesehen habe, aber ich habe mir das so in meinem Handy notiert, von daher wird es schon stimmen. Der Trip war überhaupt nicht geplant. Habe einfach spontan, als ich vor dem Laptop saß, zwei Samen geistesabwesend zerkaut. Oder waren es drei? Weiß ich nicht mehr genau, jedenfalls nicht viele.



Das familiäre Abendbrot kurz vor dem „Höhepunkt“ versaute alles. „Es“ konnte sich irgendwie nicht richtig entfalten. Ich fühlte mich seltsam. Irgendwie beklemmt. Ich aß nicht sonderlich viel, und redete mit denen auch nicht. Aber sie hatten mich dazu gezwungen, daneben zu sitzen. Eigentlich war ich nur nicht in der Lage, ihnen (meiner Oma und Schwester) mitzuteilen, warum ich nicht dabei sein wollte. Was es gab, weiß ich nicht mehr, aber Essen kam mir immer noch grausam und falsch vor. Wer gibt uns denn das Recht, einfach andere Zellstrukturen zu zerstören? (Damals war ich noch Vegetarier, aber schon in einer Übergangsphase zum Veganismus, bei dem ich mittlerweile schon angekommen bin. Also mache ich mir auch sonst relativ viele Gedanken um Ernährung.)



Und ab da fing es an. Beziehungsweise es hat nicht mehr aufgehört. Ich bin auf dem Trip geblieben. Es war aber kein so schöner Trip, wie der mit dem Rhythmus. Sondern eher ein großes Unwohlsein und Nicht-Verstehen der Welt.



An dem Abend habe ich auch mit dem entsprechenden Bekannten geschrieben. Ihm gegenüber konnte ich als einziges offen über meiner Situation reden, bzw. schreiben, da es nur Kontakt über SMS und ein Instant-Messaging-Programm gab. Wenn ich mir die Verläufe nun noch einmal durchlese, kommen sie mir lächerlich vor. Entweder war ich unfähig, das Erlebte in Worte zu fassen, oder ich bildete mir im Nachhinein ein, dass alles viel schlimmer war. Jedenfalls klingt meine Wortwahl sehr kindlich, die Sätze sind konfus, es ist keine Struktur zu erkennen. Sonst spiele ich gerne mit verschiedenen Satzstrukturen. Dieser Bericht hier wird aber auch eher einer der einfachen Sorte werden, da ich nicht weiß, wie ich mit diesem Thema umzugehen habe. Viel Text wird es aber auf jeden Fall, ob es chronologisch wird, kann ich nicht versprechen. Generell werde ich nur bestimmte Ereignisse aufgreifen können, da ich mich an das Meiste schlicht und ergreifend nicht mehr erinnern kann.







In der Schule habe ich mich von Freunden separiert. Ich konnte (oder wollte?) mit ihnen nicht reden. Meine Gedanken waren auf andere Themen fixiert als die ihren. Wie hätten sie meine Situation verstehen können? Also war ich die meiste Zeit alleine. Oder ich hatte meinen Hund bei mir oder schriftlichen Kontakt zu dem Bekannten. Der hat meine Situation allerdings nicht sonderlich ernst genommen, so wie es für mich herüberkam. Allerdings hat mir das auch im weiteren Verlauf geholfen, da ich mich so an einem gewissen Gedankenmuster festklammern konnte: Wenn J. das alles als nicht schlimm empfindet, dann kann es ja gar nicht gefährlich sein. (Es ist anzumerken, dass ich ihm sehr vertraue und er eine ganz besondere Rolle in meinem Leben spielt. Und das nicht nur, weil er während dieser rosigen Zeit mein einziger Anker in die reale Welt gewesen ist.) Gedanken an ihn haben mich immer beruhigt und wieder ein wenig runter geholt , aber ewig hielt das nie an. Ich konnte meine Gedanken nur manchmal steuern, und wenn es gerade mal nicht ging, musste ich halt irgendwie mit dem klarkommen, was sie mir präsentierten.







Zum Beispiel hatte ich das Gefühl, dass mir jeder Gegenstand, den ich länger angesehen habe, etwas antun möchte. So konnte ein Stück Pappe zu meinem schlimmsten Feind werden. Ich hatte auch Angst davor, dass es noch schlimmer werden könnte. Immerhin wusste ich ja noch, dass das alles nicht real ist. Aber ich hatte schreckliche Angst davor, dieses Wissen zu verlieren und komplett durchzudrehen.







Am 31. Januar 2011 hat mich dann J. dazu gebracht, die restlichen 29 Holzrosensamen zu entsorgen. (Insgesamt waren es ca. 5 Gramm, dann kann jemand, der sich mit dem Gewicht einzelner Samen auskennt, ja ungefähr ausrechnen, wie viele ich bei den verschiedenen Trips insgesamt intus hatte) Dann wurde ich noch dazu verdonnert, viel zu trinken. Ich habe auf den Rat gehört, bin beim Trinken aber immer vor- und zurückgewippt. Und nun ist es einfacher einen Ausschnitt aus dem Verlauf einzufügen, als alles zusammenzufassen:



J.



nun, vielleicht lasse ich dich einen aufsatz über gefahren und wirkungen von drogen schreiben.



Ich



irgendeine seitenanzahl-vorgabe?



J.



es war ein spaß



mach dir nur einfach ein paar gedanken zum thema, das kann helfen



Ich



schade, ich könnte eine beschäftigung gebrauchen. ich denk schon so gut es geht darüber nach, also wenn ich irgendeinen gedanken lenken kann. am freitag glaube ich war das, da naja... will ich lieber nicht drauf eingehen was da so los war



J.



erzähl



Ich



naja... ähm. nach der schule lag ich halt so auf meinem bett und (wie erklärt man das jetzt am besten?) es gab halt sozusagen zwei teile von gedanken in mir. der eine war das Unterbewußtsein, das mir viel bewußter erschien, als mein eiegntliches bewußtsein, wie wenn halt was neues auf die Bühne tritt, da geht das,was schon vorher da war halt auf die seite. und wie dem auch sei, (willst auch genau wissen, was es mir so gezeigt hat?) das war halt wie träume, nur ohne schlafen und in abwechslung dazu hat sich mein bewusstsein befremdliche dinge vorgestellt. und ich stand da in der mitte und naja. so ging das den ganzen tag...



J.



was hat es dir gezeigt?



Ich



eine hütte in den bergen. so wie bei Heidi. das war sowas wie sein zuhause. dann war da ein piratenschiff. im prinzip konnte ich mir alles möglcihe vorstellen und dann war ich da. also, ich meine, ich war dann wirklich da. nicht wie man sich das normal vorstellt. sonst sehe ich mich in gedanken immer so von schräg oben. aber das war halt sowas wie realität. ich weiß nicht, was wirklichwar und was nicht. standen wir beide mal in einem wald oder saßen an einem see?



J.



hm, naja. der park bei dem schloß im süden ist so’n bißchen wald und hat einen see



J.



((Name des Schlosses))



Ich



ja, aber es war "echter wald" und der see war größer. und da war auch noch viel mehr, aber es ist wie bei träumen, während man träumt ist alles kristallklar und kurz nach demaufwachen auch, aber dann verschwimmt es. ich habe auf die uhr gesehen. man kann nicht innerhalb von drei Minuten einschlafen, träumen und wieder aufwachen, oder?



J.



doch, geht



träume sind in real sehr schnell



was dir dort wie stunden vorkommt, sind in wirklichkeit nur sekunden



Ich



so war es. ist es im moment auch noch, nur nicht ganz so extrem.



Ich



irgendwie ergiebt das alles einen sinn. ich fange jedenfalls an, zu verstehen.



J.



laß mich teilhaben



Ich



ich kann es versuchen, aber meine gedanken fließen neuerdings parallel, ich werde es jedenfallsversuchen, sie irgendwie in zusammenhängende worte zu packen.



wo fängt man da jetzt an...hm. ich weiß nicht genau, was die holzrose bewirkt hat, also was sie im kopf verändert. aber ich habe was gelesen von so einem reizfilter, der halt aussucht was man bewusst wahrnimmt und was nicht, dass die mit demhalt was macht. das heißt also, dass das, was ich gesehen habe, (auf dem trip) wirklich da ist, das gehirn es einem sonst bloß nicht zeigen will. und deswegen existiert zeit auch nicht. das war jetzt ein großer sprung, aber alles passiert eben in nureinem moment und im kopf wird es dann halt auseinander gezogen, so dass es einem vorkommt wie länger. normalerweise ist das bei jedem ungefähr gleich, aber zB in träumen halt anders.



so und dann hat sich mein unterbewusstsein halt dran gewöhnt, aus seinem brunnen zu kriechen und ist oben geblieben und hat mit bildern um sich geworfen. kann ihm jaauch keiner verübeln. ist ja schön, mal im mittelpunkt zu stehen. bloß das böse bewußtsein versucht, es wieder in dietiefe zu stoßen. es ist eine art kampf. und eigentlich sind da drei teile in meinem kopf. einmal das, was ich unterbewußtsein genannt habe, dann das bewußtsein und dann weiß nicht, was der dritte teil ist. ein kleiner beobachter. das was ich ’ich’ nenne. und jetzt...zwingen die mich, ihnen beimmittagessen gesellschaft zu leisten. bis gleich



okay. wieder da. aber wie geht es jetzt weiter?



das unterbewusstsein mag keine bewegungen. wenn ich draußen war, mit dem hund, dann konnte ich überhaupt nicht mehr denken. das unterbewusstsein stand ja im mittelpunkt. auch wenn ich hier nur einen finger gekrümmt habe, waren die bilder verschwunden bzw verschwommen. vielleicht kam es mir nur so vor, aber herzschlag und atmung waren sehr langsam, stellenweise nicht spürbar. verschwörungstheorien. die waren hier alle gegen mich. freitag oder samstag abend war ich erst noch in meinem zimmer und dann war ich im flur, wollte zu denen ins wohnzimmer gehen. dann höre ich die über mich reden. bleibe stehen. ich weiß nicht mehr genau, was sie gesagt haben, aber sie mögen mein verhalten nicht. stelldir vor, ich würde mich auch lieber anders verhalten. jedenfalls bin ich dann wieder ins bett gegangen. und irgendwie komme ich von der eigentlichen frage ab. ich müßte vorher planen, was ich schreibe.



J.



trink viel, ruh dich aus. erst mal ist es wichtig, die holzrose aus dir herauszubekommen



dann wird der rest klar und einfacher



Ich



in dieser verschneiten hütte waren kugeln. schwebende lichtkugeln. die waren sowas wie erinnerungen. ich konnte näher zu ihnen gehen und in sie eintauchen. dann wurde das für mein bewusstsein zur realität. wie auch immer. am samstag morgen habe ich einen kuchen gebacken. es ging mir bloß darum, etwas zu erschaffen. etwas reales. meine oma kam, als er im backofen war. sie wollte ihn aufessen. meine schöpfung. vielleicht kannst du dir die panik vorstellen. ich habe gesagt, er schmeckt nicht. und dann ahbe ich ihn einfach hier behalten. am nachmittag habe ich ihn dann in einer art zeremonie getötet. essen ist so grausam. dann war es erstmal besser, ich dachte, ich hätte es geschafft, aber...hey, später ging’s wieder los. //wie du meinst...



trinken ist ablenkung. das ist gut. aber ausruhen? das geht einfach nicht. sobald ich ’nichts tue’ schweben die kugeln wieder heran und...ich denke oft in bildern. einfach nur bilder, keine worte



J.



ja, aber so mekrst du wenigstens, wann es vorbei ist



andere ablenkung: Hausaufgaben?



Ich[/i]



es sind ferien. und ich krieg sowieso kaum was auf.



im moment ist es wie im theater, zwischen zwei szenen. der vorhang ist zu, dahinter passiert irgendetwas. hinter dem vorhang sind die gedanken, im publikum sitze ich. irgendwann geht der vorhang einfach wieder auf und ich weiß nicht, was mich dann erwartet. ich kenne das Stück, was die spielen, nicht. vielleicht ist es vorbei und sie verbeugen sich und warten auf applaus aber vielleicht kommt auch noch ’das große Finale’? was mache ich dann?



J.



hm. das große finale wird vermutlich extrem langweilig sein



daher wirst du es für banal halten und unbefriedigt von der bühne treten



und dir am ende denken: scheiße gelaufen, aber ich bin gesund



Ich



ok. bis jetzt hattest du ja immer/meistens recht. muss einfach die ’und was wäre, wenn’-Gedanken im keim ersticken und mich auf das positive konzentrieren. dasproblem ist nur wenn ich an solche worte wie ’ersticken’ denke,....dann kommen unschöne bilder in mir hoch







So, Tippfehler sind absichtlich drin gelassen worden, um meine geistige Verwirrtheit nicht zu beschönigen.







Das mit diesen merkwürdigen Träumen hatte ich auch später noch. Und mit meinem Hund ich bin meistens die gleichen Wege langgegangen. Wenn ich da heute langgehe, bekomme ich wieder dieses komische Gefühl. Wahrscheinlich ist es nur Einbildung, aber unheimlich ist es trotzdem.







Ich habe auch oft überall in meinem Zimmer Weinbergschnecken gesehen und viel gezittert, obwohl es theoretisch nicht kalt gewesen sein dürfte, auch wenn es Anfang Februar war. Ein großes Problem war auch, das der Bekannte meistens bei der Arbeit war, als es mit mir geschrieben hat, und dann die Antworten lange auf sich haben warten müssen oder er sich ausloggen musste, ohne mir Bescheid sagen zu können. Das hat mich jedes Mal absolut verrückt gemacht. Meistens bin ich dann weinend auf dem Bett zusammengesunken und habe mich an meinen Stofftier-Eisbären geklammert. Ich habe es persönlich genommen, wenn er einfach abgehauen ist.



An anderen Tagen kam es zu relativ normalen Chatverläufen, da meine Holzrosengedanken Gute Laune hatten. Woher die kam, weiß ich nicht. Könnte am Wetter liegen, war da nämlich frühlingshafter geworden. Jedenfalls haben die die ganze Zeit in meinem Kopf die Lieder nachgesungen, die mir J. empfohlen hatte. Von VNV Nation Illusion, Beloved, von Crüxshadows Deception und Marilyn my bitterness und von Covenant Call the ships to port. Auch heute gefallen mir diese Musikrichtungen noch.







Am 20. Februar 2011 kam es dann zu so einer Art Finale, was ich da in dem Chat-Auszug schon angesprochen hatte. Am Abend habe ich vor dem Einschlafen Musik mit meinem MP3-Player gehört. Auf zufällige Wiedergabe gestellt. Bin dann irgendwann eingeschlafen, aber auch immer mal wieder aufgewacht und habe dann einfach weiter Musik gehört. Am Morgen dann habe ich wieder aktiv Musik gehört. Dann hat der Song Boy with a Coin von Iron & Wine angefangen. Ich weiß nicht so recht, wie man die Art dieses Songs beschreiben soll. Wen es interessiert, kann ihn sich ja einfach mal anhören. (Ich fühle mich immer noch ein wenig so, als ob ich fliege, wenn ich ihn höre.) Jedenfalls lag mein Körper dann auf meinem Bett, aber ich war ganz wo anders. Ich habe die Bilder noch so klar im Kopf, als ob ich es immer wieder erleben könnte. So wie wenn man einen Film auf Videoband aufnimmt, bloß ohne, dass die Videoqualität schlechter wird.







Ich habe keinen expliziten Körper. Ich bin einfach nur. Ich nehme wahr. ((Ich habe schon vorher nicht mehr zwischen den verschiedenen Sinnen unterscheiden können. Hören, Riechen, Sehen; Alles das Gleiche für mich.)) Ich bin über den Wolken. Dort ist so eine Art großer Kegel. Er hat eine Rutschbahn außen um sich herum. Er besteht aus allen Farben gleichzeitig, ist aber nicht weiß. Dann werden wie von Geisterhand verschieden große Kugeln auf die Rutschbahn befördert. Sie haben einen gewissen Abstand. Die erste Kugel ist orange. Sie rollen herunter. Teilweise ist die Bahn überdacht. Irgendwann ist die orangefarbene Kugel am Ende der Bahn angekommen. Auf einmal bin ich nicht mehr in den Wolken sondern stehe am Waldesrand. Vor mir eine große Wiese, in der Ferne sind Berge zu erkennen. Der Himmel ist blau und wolkenlos. Die Kugeln fallen aus dem Himmel. Die erste hält an, kurz bevor sie den Boden erreicht. Sie dehnt sich plötzlich aus. Sie strebt in alle Richtungen. Mein Blickfeld wird aber nicht orange, ich scheine zu schweben und alles aus ein paar Metern Höhe zu betrachten. Die anderen Kugeln fallen nach und nach in diesen riesigen orangefarbenen Kreis. Sie verhalten sich aber anders. Sie fliegen zu einer ganz bestimmten Stelle, jede zu einer anderen, und dann fangen sie an zu pulsieren und dehnen sich von dort ein wenig aus, jedoch nicht so stark wie die orangefarbene. Sie scheinen sich auch zu drehen. Dann ist das Lied vorbei.







Ich habe dann die Musikwiedergabe pausiert, da ich erstmal über das Gesehene nachdenken musste. Was war das? Zuerst habe ich es, aufgrund der Anordnung und Anzahl der Kugeln, als Entstehung des Universums gedeutet. Später bin ich allerdings dazu übergegangen, es als Entstehung von Seelen anzusehen. (Ich habe irgendwann mal das Buch Sophies Welt gelesen, und bin deswegen mit ein paar Philosophen vertraut.)Dann wären die Wolken sozusagen die Ideenwelt und das Herunterfallen ist dann die Geburt in unsere Welt hier. Ein anderer Philosoph hat doch auch gemeint, die Seelenatome seien besonders rund und glatt und könnten sich immer wieder zusammenfügen.







Dies wollte ich als Ende der Holzrosenzeit ansehen. Mein Gedankengang war folgender: Weil ich am 26. Januar daran gehindert wurde, die Wahrheit zu erfahren, hat die Rose einfach gewartet, bis ich dazu bereit bin, um mir dann ihr Geheimnis anzuvertrauen. Ich habe es mir so hingedreht, dass die hawaiianische Baby-Holzrose als nettes kleines Wesen dasteht. Wahrscheinlich, um keine Angst mehr haben zu müssen.







Als ich J. allerdings davon erzählt habe, hat sein Avatar (ein Tux (Linus-Pinguin)) angefangen zu tanzen. Das tut der normalerweise nicht. Ich habe nachgefragt, ob er einen neuen hat, das wurde verneint und lustig gefunden.







Der Horror an sich hat sich dann auch gelegt. Aufgehört hat die Nachwirkung allerdings immer noch nicht. Es äußerte sich vor allem in CEVs. Die Farben waren allerdings nicht die Farben, die das Auge sehen kann, sondern andere, die man nur spüren kann. Ich weiß nicht, wie man das beschreiben soll. Ab und an waren auch echte Farben dabei.



Auch meine anderen Sinne waren verändert. Ich kann nicht wirklich beurteilen, was neu ist und was nicht, da sozusagen meine Erinnerungen an das vorherige ausgelöscht sind. Ich weiß nicht, was an meiner Wahrnehmung abnormal ist und was nicht. Tut mir Leid, falls ich also ganz normale Dinge als etwas Außergewöhnliches darstelle.



Ich bin mit einer ganz neuen Lebensfreude durch die Welt gehüpft . Bäume, Sträucher und Wiesen kamen mir als etwas unendlich Schönes vor. Ich fühlte mich unbesiegbar, da ich durch die Luft hindurch schreiten konnte.



Aber mein Zeitgefühl hatte komplett aufgehört zu existieren. Die einzelnen Momente hatten unter einander keine Verbindung. Es gab einfach eine Sache, Schnitt, die nächste, Schnitt, etwas Drittes. Auch wenn es vom Sinn her zusammen gehört, so zum Beispiel Jacke anziehen und Jacke zumachen. Da war einfach nichts Verbindendes zwischen.







In dieser Zeit habe ich ungewollt im Moment gelebt.







Viele Menschen wünschen sich das ja. Sie wollen nicht so viel an Zukunft und oder Vergangenheit denken müssen. Ich kann euch sagen: So toll ist das auf Dauer auch nicht. Wenn man nicht einschätzen kann, wie lange man schon mit dem Hund draußen ist, wie lange man die Haare schon ausgespült hat oder ob überhaupt schon Shampoo in ihnen war oder beim Kochen, was alles schon im Topf ist und was noch fehlt.







Komischerweise habe ich keinerlei Erinnerungen daran, wie es in dieser Zeit in der Schule gelaufen ist. Hingegangen bin ich wohl, da auf meinem Zeugnis keine Fehltage stehen.







Es ist darauf hinaus gelaufen, dass es mehrere ichs in meinem Kopf gibt. Die haben immer munter mit einander diskutiert. Ich kann nicht mehr sagen, worum es da ging. Wahrscheinlich über alle Themen der Welt, da meine Gedanken an sich parallel und viel zu schnell liefen. Jedenfalls bin ich dann im März 2011 auf die Idee gekommen, etwas gegen diese innere Geteiltheit zu unternehmen.







Ich hatte schon vor der ganzen Holzrosen-Geschichte Erfahrungen mit Kratom gesammelt. Dann habe ich mich an diese Sanftheit, diese Unaufdringlichkeit, dieses wie-in-Watte-Gefühl und dieses Eins-sein-mit-dem-Universum-und-allem-um-mich-herum erinnert. Mir war bewusst, dass es keine vernünftige Lösung ist, die Nachwirkungen einer Droge mit einer anderen zu behandeln . Dennoch habe ich mir 100 Gramm bestellt. Der erste Trip war so unglaublich wunderschön. Mein Ich war nicht mehr geteilt. Meine Aufmerksamkeit galt nicht mehr mir, sondern der gesamten Welt. Eine Weile, nachdem die Wirkung wieder nachgelassen hat, kam auch die Holzrose wieder. Ich habe dann ab und an ein wenig Kratom genommen (meist in zerdrückte Bananen eingerührt) und diese Zeit sehr genossen.







In den Osterferien habe ich es dann allerdings übertrieben. Ich war quasi die ganzen zwei Wochen auf Kratom, wenn man das bei dem Zeug so nennen kann. Ich war mit einer Freundin Tretboot fahren, sie hat nichts gemerkt. Ich habe Zeit mit meiner Mutter verbracht, sie hat nichts gemerkt. Innerhalb dieser 14 Tage sind ungefähr 50 Gramm pulverisiertes Kratom in meinem Körper gelandet. Es hatte sich irgendwie selbstständig gemacht.







Nur mein Hund hat gemerkt, dass irgendwas mit mir anders war als sonst. Draußen hat sie, wenn es mir nicht gut ging, alle Leute angebellt, die mich angeguckt haben. Dann habe ich mich irgendwie sicherer gefühlt. Generell war die Bewegung gut für mich. Ich konnte die meiste Zeit mich entweder nur bewegen oder denken. Beides gleichzeitig ging nur sehr schwer. Auch frische Luft ist sicherlich nicht hinderlich.







Dann am 14. Mai 2011 habe ich noch irgendwelche Pilze (weiß nicht mehr, welche Sorte) gegessen. Die Wirkung war auch sehr unterschwellig. Hat mir aber gezeigt, wie schön die Welt doch ist und dass man keine Drogen braucht, um glücklich zu sein. Ich habe sie früh am Morgen genommen und bin dann mit meinem Hund in den Park gegangen und habe mich auf einem Hügel auf die Wiese gelegt. War echt schön dort.







Dann am nächsten Freitag bin ich sozusagen offiziell mit meinem Freund zusammen gekommen. Wir sind immer noch zusammen. Ich habe ihm von meiner Drogenvergangenheit erzählt. Er findet es nicht sonderlich gut und hat mir das Versprechen abgenommen, so etwas nie wieder zu tun.







Abgesehen von gelegentlich zu viel Muskatnuss an meinem Essen halte ich mich daran, obwohl ich mit dem Gedanken spiele, mir wieder etwas Kratom zu besorgen….







Durch die wunderschöne Ablenkung sind dann diese komischen Holzrosen-Gedanken in den Hintergrund gerutscht. Abgesehen von vielen, vielen CEVs und einmal im Theater, wegen der Schule hingegangen, war es ganz lustig. Da war ein relativ simples Bühnenbild und nur so 6 Schauspieler auf der Bühne. Das Stück an sich war blöd, aber ich sah ganz viele After Images von den Schauspielern, also wo die früher standen. dann waren da ungefähr 20 Menschen auf der Bühne.







Ich fühle mich zwar immer noch wie auf Entzug , aber …







All you need is love!











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(Bei Fragen und so, einfach anschreiben! Thx 4 readin, btw)



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Nachtrag:







Doch noch einiges vergessen:



Zum Beispiel wird mit total schnell schwindelig. Es reicht manchmal, wenn ich nur einen Kreis angucke, dass mir dann schwindelig wird. Bei Spiralen und sich drehenden Dingen sowieso. Auch kann ich meinen Kopf nicht mehr schnell bewegen... Auch hier Zuhause im Treppenhaus habe ich manchmal Probleme. Die Treppe geht halt so ca. 10 Stufen nach oben, und geht dann daneben wieder nach oben. Diese Drehung verkrafte ich auch nicht sonderlich gut. Von engen Wendeltreppen will ich erst gar nicht erzählen. Da wird mir ganz schnell schwarz vor Augen. Früher habe ich mich oft des Spaßes wegen im Kreis gedreht, also hängt die neue Empfindlichkeit wohl damit zusammen.







Die CEVs hängen stark von meinen Gefühlen ab. Bei gewissen Handlungen mit meinem Freund sind sie besonders ausgeprägt. Das kann dann die Gefühle aber auch noch verstärken. Je nach dem, wie ich sonst so drauf bin. Manchmal stört es mich aber arg, und ich kann die Nähe nicht genießen.



Die normalen Closed Eye Visions betreffen bei mir nur den Sehsinn. Habe ich aber großen Hunger, bin sehr müde, oder mir ist sehr kalt, dann betreffen sie alle Sinne. Es nicht so, dass ich dann explizit einen Geruch wahrnehme oder Töne höre (obwohl das manchmal auch so ist), es werden eher alle Sinnesorgane in einen Topf geworfen und nehmen alles gemeinsam wahr. Es gibt für mich dann keinen Unterschied zwischen Ton, Geruch und Aussehen mehr.



Solche Zustände sind einfach nur grauenhaft für mich, da mein gesamtes Bewußtsein in der Hand der Holzrosennachwirkung ist und ich kaum Möglichkeiten habe, zu entkommen.







Mein Denken verläuft generell seitdem sehr analytisch ab. Alles wird auseinander genommen, einzelne Worte werden in ihre Bestandteile zerlegt und bekommen so neue Bedeutungen, oder ich werde mir ihrer ursprünglichen Bedeutung klar.







Während einer Physik-Klausur musste ich den Großteil der Zeit damit verbringen, mit der Rose in meinem Kopf darüber zu diskutieren, meine Gedanken für die physikalischen Aufgaben her zu geben und mich nicht ständig abzulenken. Habe einer sehr gute Note auf die Klausur bekommen.







Ich fühle mich in großen Menschenmengen noch unwohler als vorher. So ein Stimmenwirrwarr kann ich überhaupt nicht vertragen. Ich höre jede Stimme einzeln, klar und deutlich. Ich fühle mich dann einfach überfordert. So auch bei wechselnden Lichtverhältnissen und wenn sich jemand "gleichmäßig" bewegt, also zum Beispiel immer mit dem Fuß hin und her wackelt. Dabei werde ich absolut verrückt im Kopf. Meine Gedanken kreisen dann nur noch darum, denjenigen irgendwie daran zu hindern, damit weiter zu machen, was bei Fremden ja nicht geht. Reizüberflutung?



Smalltalk kann ich überhaupt nicht mehr leiden. Generell muss ich in allem, was ich mache, einen Sinn sehen. Wenn der nicht erkennbar ist, dann weigert sich die Rose in mir, da mit zu machen.







Schärfere Sinne: Ich weiß nicht, wie es vorher war, aber jetzt höre und rieche ich viel mehr als andere Menschen in meinem Umfeld. Zum Beispiel, wenn jemand die Haustür (es ist ein Mietshaus mit 4 verschiedenen Wohnungen auf 4 Etagen) unten aufschließt, dann höre ich das in meinem Zimmer in der hintersten Ecke des ersten Stockwerkes. Andere hören das nicht mal, wenn sie genau vor der Wohnungstür stehen. Ich rieche auch extremer, wenn Leute Zigaretten geraucht haben. Meine Mutter oder Schwester riechen das zum Beispiel bei der einen Person nicht, ich habe aber einen stechenden Geruch in der Nase. Vielleicht achte ich mittlerweile auch einfach nur mehr auf meine Umgebung...







Manchmal sehe ich eine Art Aura um Gegenstände drumherum. Vielleicht verschwimmen auch nur die Konturen. Diese Auren haben aber andere Farbgebungen als die Gegenstände. Leider bin ich noch nicht dahinter gekommen, was einzelne Farben zu bedeuten haben.







Der Junkie ist ein Teil von mir. Ohne ihn wäre ich nicht die, die ich bin. Ich würde ihn gerne mal wieder füttern, aber was ist, wenn er dann zu stark wird und die Oberhand gewinnt? Ich finde, er hätte es mal wieder verdient, etwas zu bekommen, was er mag....







Er (also mein Junkie-Inneres) hat es zum Beispiel unheimlich gerne, wenn J. in irgendeiner Form bei mir ist. Es ist egal, ob ich nur an ihn denke, der Kontakt über SMS oder Chat besteht, oder ob er wirklich bei mir ist, was natürlich am allerschönsten ist, aber viel zu selten der Fall ist. Zumindest, wenn man auf die kleine Rose hört. Wenn J. aber nun mal keine Zeit hat, was mein Alltags-Ich auch nachvollziehen und verstehen kann, ist mein Rosen-Ich total niedergeschlagen, möchte am liebsten nur noch weinen und hält die ganze Welt für hinterhältig und denkt sich Verschwörungstheorien aus, die immer darauf hinaus laufen, dass mein Alltags-Ich Mist baut, die das Rosen-Ich daran hindern, mit J. Zeit verbringen zu können.



Es ist so, als ob J. sie quasi erschaffen hätte. (Es war meine eigene Entscheidung, mich an die Holzrose heranzuwagen und ich habe den Konsum schließlich auch übertrieben, aber J. hat mir die Samen immerhin gegeben, also spielt er irgendwie eine wichtige Rolle dabei.) Wenn er bei mir ist, (egal, in welcher Form) dann fühlt sich das unbeschreiblich gut an. Es liegt nicht unbedingt daran, was er mit mir macht, sondern ....







Es ist unglaublich schwer zu beschreiben. Man könnte es möglicherweise mit Liebe betiteln, aber das passt nicht hundertprozentig. Es ist komplett anders, verglichen mit der Liebe, die mein Alltags-Ich meinem Freund gegenüber empfindet. Bei J. sind ganz andere Regionen von mir beteiligt, es ist auch irgendwie kindlicher. So wie wenn ein kleines Kind den Weihnachtsmann trifft. Das Bild gefällt mir. Man trifft den Weihnachtsmann nicht oft, aber denkt oder schreibt an ihn, Antworten sind eher rar, aber man verzeiht ihm alles und man denkt, dass er immer für einen da ist, obwohl er eigentlich nie so wirklich für einen da ist.







Diese Gedanken an meinen persönlichen Weihnachtsmann haben mich damals am Leben erhalten. Da waren oft Szenarien in meinem Kopf, die unschön für meinen Körper geendet haben. Ich weiß allerdings nicht, ob ich wirklich den Mut dazu hätte aufbringen können... aber da ich mich geistig so sehr an J. gefesselt hatte, gab es da eine Art Schutzmauer. Etwas, für das es sich lohnt, weiter zu leben (auch wenn mein Leben sehr seltsam war). Auch wenn es sich nur um Treffen einmal im Jahr handelt, bei dem es ein unglaublich schönes Geschenk gibt, für ein kleines Rosenmädchen, das seinen Schöpfer treffen darf.







Wenn ich mit J. zusammen bin, verhält sich der Rosen-Teil in mir komplett anders. Er zeigt mir keine bunten Bilder, wenn ich meine Augen schließe. Gegenstände bleiben an ihren Plätzen. Es geht mir einfach nur gut.







Weitere Ergänzungen:



Mit dem hier erwähnten Freund bin ich nicht mehr zusammen. Schon eine Weile nicht mehr, aber naja. mein Verhältnis zu J. hat sich auch ziemlich geändert. Das liegt bestimmt einfach daran, dass ich mit der Zeit reifer geworden bin und andere Dinge wichtig finde. Trotzdem mag ich ihn immer noch sehr und bin ihm unendlich dankbar für das, was er alles für mich getan hat, auch wenn er von dem meisten ja gar nichts mitbekommen hat.







Noch oft ist meine Wahrnehmung verändert. Auf lange Sicht komme ich klar damit, aber die einzelnen Momente sind oft nur schwer zu ertragen. Aber es hilft mir sehr, dass ich hier viele nette, hilfsbereite Menschen kennen gelernt habe, ohne die das alles viel schwerer wäre.



Ich bin echt froh, mich hier angemeldet zu haben. [Anmerkung: Der Bericht war hier schon mal mit meinem alten Account online.]







und wenn ich mir das mal so überlege, eigentlich fand ich diese psychedelische Wirkung schon immer total faszinierend und dementsprechend ist es doch eigentlich "nett" von meiner Psyche, mir das dauerhaft zu geben xD





Ergänzung Anfang 2021:

Ohne den ganzen Bericht nochmal gelesen zu haben, kann ich sagen, dass die optischen Nachwirkungen noch einige Zeit anhielten. Irgendwann schlich es sich aber aus. Wann genau, weiß ich leider nicht. Aktuell (und schon lange) fühle ich mich nicht mehr davon beeinflusst. Wobei ich manchmal noch darüber nachdenke, und mich frage, ob es nicht vielleicht doch noch da ist und ich mich einfach nur an meine neue Normalität gewöhnt habe. Das werden wir wohl nie erfahren.






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