Langzeit-Berichte lesen
Übersicht:
| Titel: | Die Bong und Ich! |
| Droge: | Cannabis |
| Autor: | anonym |
| Datum: | 17.07.2012 00:26 |
| Nützlichkeit: | 6,83 von 10 möglichen (23 Stimmen abgegeben) |
Bericht::
Hallo liebe Drogenkollegen
Ich habe mich dazu entschieden einen Langzeitbericht über den Konsum von Cannabis zu verfassen um euch meine Eindrücke von der Droge zu schildern.
Dabei sind dies nur meine Eindrücke, sie müssen bei euch also nicht unbedingt eintreten.
Dieser Langzeitbericht umfasst die Zeit vom Sommer 2010 bis jetzt (17.07.2012).
Zu meiner Person ist zu sagen, dass ich 18 Jahre alt bin, gerade mein Abitur bestanden habe, trotz täglichem kiffen.
Mein Graskonsum während des gesamten Langzeitberichtes hat sehr variiert, aber dazu im Verlauf mehr.
Alles begann im Sommer 2010. Ich war mit 2 Kollegen(Q. ; M.) in England unterwegs, damals hab ich gemütlich meine Bier getrunken und mal eine Kippe geraucht , aber hatte nichts mit Cannabis am Hut. Doch als wir dort waren fragte Q. mich ob ich nicht Lust hätte mit ihm und noch einem Kumpel (P.) Gras zu rauchen. Am Anfang war ich davon noch nicht so begeistert, aber gesagt getan. P. Kaufte damals Gras in einem Subway in England. War eine sehr lustige Angelegenheit muss man sagen. Danach gingen wir in einen Park und versuchten Joints zu drehen. Wir bekamen noch ein paar Papers vom Subwaykunden. Dies war jedoch nicht so leicht, da keiner von uns wirklich drehen konnte, außerdem hatten wir keinen Tabak. Nach gewisser Zeit hatten wir es nun geschafft 2 Pure Joints zu bauen. Wir waren sehr stolz auf unsere Kunstwerke :D und waren alle sehr gespannt was nun passieren wird, vorallem ich, da ich der einzige war der noch nicht gekifft hatte bis dahin. Wir rauchten nun unsere Joints. Ich fand den Geschmack von Marihuana sehr angenehm und war im ersten Moment positiv überrascht, da ich es mir nicht so köstlich vorgestellt habe. Danach saßen wir nun im Park, ich war aufgeregt und habe mich gefragt was nun passieren wird. Es war bis heute, meine beste Erfahrung mit Cannabis. Alles ging nun sehr schnell, nach etwa 2min setzte bei uns spürbar der Rausch ein. Dieses zeigte sich darin, dass 3Leute 15min im Kreis saßen und ihren schlimmsten Lachflash ihres bisherigen Lebens hatten. Der Lachflash wurde grundlos ausgelöst und wollte auch einfach nicht aufhören. Nach 30Minuten begaben wir uns auf dem Weg zu einem Volksfest. Der Cannabisrausch war zu diesem Zeitpunkt einfach so unglaublich schön. Wir liefen über dieses Gelände, kauften uns Süßigkeiten,hatten das größte Grinsen im Gesicht und waren alle so euphorisch und fröhlich. Gesteigert wurde alles durch ein Feuerwerk welches den Abend beendete. Dieser Abend war unvergesslich für mich. Ich merkte das mir Gras sehr gefallen hat und ich es nochmal rauchen will, wenn ich zurück in Deutschland bin.
Gesagt getan wir waren wieder in Deutschland. Dort ging es am Anfang etwas holprig los,da es für uns erstmal nicht so einfach war Gras zu kaufen, da wir nicht unbedingt die Leute kannten. Doch dies änderte sich schnell.Im Herbst fanden wir den Headshop unseres Vertrauens, wo wir gemütlich im Hinterzimmer unser Gras kaufen konnten. Von nun an war es für uns nicht mehr schwer an Gras zu kommen. Am Anfang kauften wir uns zusammen einen 10er und rauchten diesen am Wochenende.
Mein Konsum war damals nur am Wochenende und hielt sich noch in Grenzen.
Ich lernte neue Leute kennen, die dazu führten, dass sich mein Konsum schnell steigerte. Sie besaßen Bongs, eine Smile Glasbong, sowie eine Acryl Doppelkopfbong. Bongs wurden von da an zu meiner Leidenschaft. Wir kifften fast täglich, am Wochenende gab es regelrechte Kifferexzesse.
Doch mir gefiel dies, Ich hatte Spaß mit den Leuten. So kam es auch, dass ich mir meine erste Bong von meinem Weihnachtsgeld kaufte.
Es handelte sich dabei um eine ROOR Pfeife mit 1l Rauchvolumen. Es klingt vielleicht etwas übertrieben Anfang doch ich habe diesen Kauf bis heute nicht bereut. Damals habe ich diese Bong nicht so oft geraucht, da sie etwas besonderes bleiben sollte.
Im Frühjahr merkte ich, dass ich mit meinem Konsum nicht weitermachen konnte, da ich einfach zu viel kiffte in meinen Augen. Ich drosselte es etwas und begab mich wieder zu meinen alten Freunden zurück. Dort rauchten wir vor allem Joints. Dies tat meinem Gewissen gut. Ab und an gab es mal einen Kopf, da ich dieses Gefühl liebe und es für mich dazu gehörte.
Im Sommer kam es jedoch wieder zu einem Umschwung. Ich begann mehr zu kiffen. Wir saßen täglich draußen mit der kleinen Acryler und rauchten uns gemütlich unsere Hüte.
Die Sommerferien begannen und wir fuhren an die Ostsee. Eine Gruppe von 20Leuten ausgestattet mit viel Gras und Bier. Es war ziemlich heftig, aber ich denke ihr kennt solche Ausflüge.
Ebenso besuchte ich einen Freund, wo ich meine extremste Graswoche durchlebte. Die Jungs dort verstanden es wie man kifft. Wir vernichteten die Woche gute 30 Gramm. Es war sehr lustig da wir auch täglich noch Sachen unternahmen(z.B. Vergnügungspark). Insgesamt war ich damit sehr zufrieden mit meinen Sommerferien, da mir das Gras die ganze Sache einfach so angenehm gestaltete.
Nun kam jedoch die 12te Klasse. Ich war kein Bombenschüler, war jedoch auch einfach zu faul zum lernen. Das Schuljahr begann und ich kiffte mich gemütlich durch die 12te Klasse.
Ich rauchte zu diesem Zeitpunkt fast täglich Gras,jedoch nur mit Freunden.
Ab Winter bekam ich das Verlangen mir gelegentlich auch mal einen Joint am Abend alleine zu rauchen. Dies war für mich ganz normal und ich empfand auch nichts störendes dabei alleine zu kiffen. Dies erweiterte sich. Ich kiffte nun auch immer mehr zu Hause. Rauchte am Abend täglich meine Joints und erfreute mich daran.
Im Frühjahr begann meine Vorabizeit, zu diesem Zeitpunkt räumte ich mein Zimmer um, was es mir ermöglichte meine alt geliebte ROOR Pfeife aufzubauen. Den Rest könnt ihr euch denken. Ich rauchte mir nun täglich meine Köpfe, da diese Bong sich einfach unglaublich soft rauchen lässt.
Mit der Zeit wurde es jedoch schwer für mich meinen Konsum zu decken, da ich wirklich sehr viel Gras brauchte. Ich schaffte dies auch bis zum Abitur, welches ich erfolgreich bestanden hab, obwohl ich denke das meine Vorbereitung nicht die beste war, da ich mir jeden Abend die Birne zu rauchte. Nach dem Abitur hörte ich mich nach nach neuem Gras um, da mich meine Dealer in letzter Zeit ankotzten.
Es ließ sich ziemlich schnell was arrangieren, somit war es nun wieder kein Problem für mich mein Graskonsum zu decken.
Da ich mein Abitur in der Tasche hatte und nun frei habe, da ich erst im Oktober ein Auslandsjahr beginnen werde habe ich nun viel Zeit. Diese Zeit verbringe ich vorrangig mit dem Kiffen. Ich rauche mir nach dem Aufstehen direkt immer meinen Kopf, da ich mittlerweile das Gefühl habe, dass ich es brauche. So kann es vorkommen, dass ich mir vor 12 schon 4-5 Köpfe geraucht habe,obwohl der Tag noch nicht wirklich begonnen hat. Am Nachmittag treffe ich mit Kollegen und hustle ein wenig ;),nebenbei wird wie immer gekifft. Am Abend geht es für mich wieder nach Hause und ich gehe wieder zu meiner alten Liebe zurück, meine ROOR Bong. Auf dieser werden sich dann noch unzählige Köpfe gegeben. So ist es bis heute. Mein Alltag besteht vorrangig im kiffen wie ihr also sehen könnt.
Aus diesem Grund habe ich diesen Langzeitbericht verfasst. Das kiffen war am Anfang für mich etwas schönes, doch wurde schnell zu einem ewigen Begeleiter, was jedoch nicht in aller Hinsicht positiv ist.
Mittlerweile rauche ich meine 2-3Gramm am Tag, vorwiegend durch die Bong. Wirkung zeigt sich da nicht immer, es ist eher ein etwas das ich brauche, was zu mir gehört.
Deshalb soll dies auch als Warnung raus gehen. Ich kann mir kaum vorstellen mein Konsum zu stoppen und weiß auch nicht wirklich wie ich dies machen soll, da ich es einfach nicht lassen will mir meine Köpfe zu rauchen. Es ist für mich einfach etwas tolles. So wurden Cannabis und die Bong zu meinem Begleiter bis heute.
Ich würde mich über ein Feedback sowie eure Meinung freuen.
Vielen dank fürs lesen !