your psychedelic community
   Werbung
kratom.eu






Langzeit-Berichte lesen

Übersicht:

Titel:Kratomentzug nach 2 1/2 Jahren täglicher Einnahme... Ekelhaft!
Droge:Kratom
Autor:anonym
Datum:20.06.2014 11:53
Nützlichkeit:8,53 von 10 möglichen   (74 Stimmen abgegeben)

Bericht::





Hallo Leute,



Ich habe so eben meinen Kratomentzug hinter mir und wollte euch davon berichten...



Aber vorerst möchte ich klarstellen, das es ein Märchen ist das es angeblich keinen Kratomentzug gebe, ich weiss was ich erleben durfte und möchte sowas nie wieder durchmachen müssen! Deswegen lasse ich in Zukunft auch die Finger vom Kratom.



Ich nahm 2 1/2 Jahre 24/7 Kratom zu mir, zuletzt etwa 20-30g am Tag.

Alles hat mit extremen Stress in der Arbeit angefangen hinzu kam die Sorge den Arbeitsplatz zu verlieren. Ich wollte runterkommen und mich wieder fröhlich und fit fühlen.

Und siehe da, Kratom hatte seine Wirkung nicht verfehlt. Ich fand die Jahre mit Kratom eigentlich ganz normal, weder war ich besonders euphorisch noch besonders traurig aber ich brauchte das Zeug um normal zu funktionieren. Hatte ich es mal verpennt Kratom nachzubestellen musste ich mich krank schreiben lassen und habe am Anfang nicht mal kapiert das ich keine Grippe oder sowas hatte sondern klare Entzugserscheinungen. Das Licht ging mir erst vor etwa zwei Jahren auf als ich es verpasste genügend Kratom zu Hause zu haben und schon stellten sich sehr unangenehme Entzugserscheinungen dar.

Als ich mir bewusst wurde das ich eine gewisse Abhängigkeit entwickelt habe wollte ich damit aufhören aber aus "Gemütlichkeit" blieb ich dabei, soll ja nicht so schlimm sein und irgendwann komme ich ja davon los. Das zog sich noch etwa Zwei Jahre so und ich bekam vor Zwei Wochen eine Charge meines gelibten Borneo White Vain von einem bekannten Vendor den hier wahrscheinlich jeder kennt.

Zu der Zeit war ich auf Geschäftsreise in einer anderen Stadt. Ich verbrauchte mein Kratom der vorherigen Charge und fing die neue Charge an zu mir zu nehmen. Ich mischte das Zeug mittlerweile einfach nur mit heissem Wasser, Hauptsache es landete schnell im Magen. An einem Samstag Abend nahm ich also die neue Charge zu mir und ging schlafen. Am nächsten Tag dachte ich mir: Oh, du fühlst dich aber heute nicht so fit, vielleicht hast du dir was eingefangen aber ich konsumierte das Zeug weiter und ahnte so langsam das da wohl etwas nicht stimmen würde. Aber ich brachte diesen nächsten Tag noch einigermaaßen gut über die Bühne. Das Zeug roch ganz seltsam, nicht so wie mein vorheriges White Vain und ich musste mich am Montag Morgen davon übergeben, was mir sonst von Kratom eigentlich nie passiert ist. Ich ging also in die Arbeit und es wurde wirklich ungemütlich. Konnte kaum im Sessel sitzen, hatte Schweissausbrüche und mir war kalt. Hatte krasse Augenringe und auch sonst habe ich keinen guten Eindruck gemacht. Meine Arbeitskollegen sahen mich und meinten ich solle sofort nach Hause gehen. Ich wurde mir Bewusst das diese neue Charge absolut unpotent war und die Wirkung gegen Null ging. Ich aß das Zeug trotzdem und es wirkte gar nicht, Nada Niente Zero!



Ich hatte aber schon länger vor davon weg zu kommen und habe mir gedacht: "Ok, wenn du jetzt Kratom bestellst ist es am Donnerstag da, dann fühlst du dich wieder gut oder du hörst jetzt sofort ein für alle mal damit auf!" Ich entschied mich damit aufzuhören auch wenn mir diese Entscheidung schwer fiel und ich ließ mich krank schreiben für die ganze folgende Woche.





Der Entzug



Samstag: Tag 1

noch keine Entzugserscheinungen



Sonntag: Tag 2

schlechter Schlaf, leichtes Schwitzen, leichter Schüttelfrost,



Montag: Tag 3

Beine schwer wie Blei, Schwitzen, Schüttelfrost, leichtes Fieber, Appetitlosigkeit. Vernichte die 500g wertloses Kratom in der Toilette. Zeit damit aufzuhören! Oder soll ich doch wieder bestellen? NEIN! Ich zieh das jetzt durch!



Dienstag: Tag 4

Verzweiflung, Psychisch ein Wrack, Starkes Schwitzen, Starker Schüttelfrost, gefühlte Fieberattacken, Essen ist nicht möglich, ganz heiss auf der Haut aber trotzdem kalt, Nachts dann die ersten RLS Symptome. 1h schlaf.



Mittwoch: Tag 5

Liege nur noch im Bett! Auf Klo gehen wird zur reinen Kraftanstrengung, Durchfall, Extremes Schwitzen (Mein Bett war richtig nass!) Schüttelfrost ohne Ende, ich zwinge mich Brühe mit Nudeln zu essen, absolut ekelhaft wurde dann das RLS am Abend, es war wirklich zum verzweifeln, Schlafen wird unmöglich!



Donnerstag: Tag 6

Das RLS wird noch schlimmer, ich habe Angst vor dem Abend weil ich weiss das ich wieder nicht schlafen kann. Beine schwer wie Blei, stoße überall an weil ich kaum laufen kann. Kaltschweiss und Schüttelfrost werden zur Nebensache, diese RLS Geschichte raubt mir den letzten Nerv. Essen geht aber seltsamerweise wieder einigermaßen unter Zwang. 1h Schlaf.



Freitag: Tag 7

Das RLS ist immernoch sehr ausgeprägt. Ich fühle mich sonst so wie am Donnerstag nur einen Hauch besser. Ich hoffe einfach nur das es endlich bald aufhört! Ich bin völlig erschöpft. Essen geht zwar aber ich muss mich zwingen. 1 1/2 Stunden Schlaf.



Samstag: Tag 8

Alle Symptome werden spürbar besser sind aber dennoch klar zu fühlen und es kotzt mich tierisch an das es immer noch nicht ganz aufgehört hat. Am Abend wider dieses RLS. Ich kriege kaum ein Auge zu. 2h Schlaf.



Sonntag: Tag 9

Ich merke das es Berg auf geht, das motiviert! :-)

Alle genannten Symptome werden spürbar schwächer. Aber immernoch dieses ekelerregende RL-Syndrom, ich hasse es! 3 1/2h Schlaf.



Montag: Tag 10

Zwinge mich zur Arbeit zu gehen weil ich ein schlechtes Gewissen habe und keine Krankmeldung mehr für diesen Tag.

Sehe total fertig aus, habe aber meine Ruhe weil es nur wenig zu tun gibt. Mir geht es immernoch schlecht. aber ich merke das mir die Bewegung gut tut. Trinke viel Tee. Muss immernoch viel schwitzen. Schüttelfrost ist immernoch klar zu spüren. Nachts wieder dieses RLS, zwar leichter als am Vortag aber dennoch unangenehm... Ekelhaft! Habe ich schon erwähnt das ich dieses RLS hasse!?



Dienstag: Tag 11

Wow, ab dem Mittag geht es mir merklich besser. Schüttelfrost nur noch ab und zu. Schwitze kaum noch. habe wider einigermaßen Hunger. Laufen ist auch nicht mehr so anstrengend. RLS ist nur noch "leicht" zu spüren. 4h Schlaf.



Mittwoch: Tag 12

Endlich!!! Endlich geht es mir deutlich besser. Ich habe richtig Hunger, her mit den Fleischkäseweckle!!! Ich trinke abends ein zwei Bier und freue mich einfach :-)

Schwitze nur ganz leicht, Schüttelfrost ist auch nur noch ganz leicht.

Morgen wird es wider gut sein oder spätestens übermorgen. RLS ist auch nur noch sehr leicht zu spüren und ich bin guter Dinge das ich endlich durchschlafen kann.



Donnerstag: Tag 13

Heute ist quasi Tag 13 und ich fühle mich sehr gut. Bisschen Schüttelfrost habe ich noch und gestern Abend kam etwa für eine Stunde dann ein spürbares RLS. Aber ich schlief das erste mal etwa 7-8 stunden durch. Ich bin glücklich und es ist seltsam zu erklären aber vom Kopf her fühle ich mich auch viel klarer, so als hätte ich diese Klarheit beim Kratom etwas unterdrückt...

Ich sehe in den Spiegel und was mir sofort auffällt ist die gesündere Gesichtsfarbe und die normal großen Pupillen, auf Kratom hatte ich jahrelang kleine Pupillen und eine "weissere" Gesichtsfarbe vor allem im Backenbereich. Depris habe ich keine, auch kein Verlangen nach Kratom! Ich habe es endlich geschafft! Ich fühle mich einfach gut, so wie auf Kratom nur jetzt eben auch ohne Kratom! Wenn ich an das Zeug denke, erinnere ich mich an den perversen Geschmack!

Nie wieder!



Freitag: Tag 14

- keine Entzugserscheinungen mehr! :-)

Hole meinen Schlaf nach und fühle mich wohl. Bin müde und etwas ausgelaugt, kein Wunder nach so vielen Tagen Schlaflosigkeit. Keine Spur vom RLS und den anderen Symptomen!





Weitere Symptomatik

Auf der Höchstphase des Entzugs war ich sehr emotional und mir kamen schon öfters die Tränen, naja es gab noch einige Entzugssymptome die aber wirklich nebensächlich sind wie Niesen, Durchfall oder eine riesengroße Libido. :-) Man ist beim Entzug sehr sensibel, vor allem aber auf der Haut. Man hat ab und zu Gliederschmerzen die sehr unangenehm werden können.

Depressionen bekommt man selbstverständlich auch, alleine schon wegen dem unbequem körperlichen Gefühl. Man hat das Gefühl das alles sinnlos ist und man für immer in diesem Zustand bleiben wird. Aber dem ist nicht so! Ich kann es bezeugen, nach dem Entzug geht es mir wieder richtig gut!

Ich habe beim Entziehen versucht viel zu trinken und nahm Früchte zu mir, das soll aber angeblich RLS begünstigen. Traubenzucker, Kaffee oder Alkohol sind bei RLS angeblich sehr kontraproduktiv.

Am schlimmsten beim Entzug fand ich die schweren Beine, das Zittern, Schwitzen und vor allem das ekelerregende unfassbar seltsame und starke RLS. Ich hatte es immer im Arm und Brustbereich, weniger in den Beinen. Ich nahm öfters ein heisses Bad und das half richtig gut. Aber irgendwann muss man ja raus aus dem Bad und nach ca 30Min kamen die RLS mit voller Wucht zurück. Ich habe vieles gegen dieses dumme Restless-Legs Syndrom versucht und ständig im Web danach gegoogelt aber es ist nun mal so, das nur Opioide gegen RLS zu helfen scheinen, und bei einem Kratomentzug ist es ja witzlos mit Opis auszuhelfen, da treibt man den Teufel quasi mit Belzebub aus. Angeblich soll auch viel Bewegung und Sport helfen.

Ganz am Anfang des Entzugs nahm ich täglich zwei Ibuprophen und eine Pille gegen Heuschnupfen weil die ja müde machen sollen, zudem etwa 3-4 Lasea am Tag, ansonsten keine Pillen, auch keine Medis gegen Schlafstörungen!





Das Märchen vom entzugslosen Kratom

Ich finde es seltsam das es noch Leute gibt die meinen Kratom erzeuge keine Entzugserscheinungen. Ich möchte euch ans Herz legen nicht so vorschnell zu urteilen denn ich weiss es besser wie ihr und bitte haltet euch mit solchen unangebrachten Aussagen zurück. Kratom erzeugt klar und deutlich Entzugserscheinungen bei jahrelanger 24/7 Einnahme. Ich selber habe am Anfang meiner Kratomkarriere nach zwei oder drei Wochen eine Pause gemacht und auch kaum etwas an Entzugserscheinungen gemerkt, aber nach jahrelangem Missbrauch sah die Sache schon ganz anders aus! Zudem möchte ich diesen Entzug nicht mit einem Opiatentzug wie bei Heroin oder Morphium, Codein, Tillidin etc. vergleichen weil ich damit keine bis kaum Erfahrungen habe, lediglich mit Codein hatte ich drei mal Kontakt, jedoch zu kurz um davon einen Entzug zu bekommen.

Lasst euch bitte eines gesagt sein: Wenn ihr über lange Zeit 24/7 Kratom nehmt werdet ihr klare, ekelhafte und sehr unangenehme Entzugserscheinungen bekommen, da bin ich mir ziemlich sicher.

Ich hätte auch nie gedacht das mich Kratom so einvernehmen kann aber gerade deswegen weil viele Menschen meinen es sei eine harmlose oder sog. weiche Droge kann man den Respekt gegenüber dieser Droge schnell verlieren.





Zwölf Tips zum Kratomentzug

1. Ausschleichen soll angeblich sehr gut helfen, dennoch wirst du um einen Entzug nicht herumkommen wenn du schon lange Kratom konsumierst.

2. Nimm am Höhepunkt des Entzuges besser kein Zucker, Alkohol oder Koffein zu dir. Dein Körper wird beim Entzug ein Übermaß an Noradrenalin ausschütten und auch sonst deinen Stoffwechselhaushalt durcheinander bringen. All diese genannten Stoffe sind da sehr Kontraproduktiv.

3. Medikamenten wie Loperamid etc. verlängern wahrscheinlich nur den Entzug. Bekämpfe Drogen nicht mit anderen Drogen... sitze es einfach aus und lerne daraus.

4. Trinke viel! Zwinge dich dazu und nimm am besten Brühe zu dir, evtl. mit Nudeln. Die Stoffe in der Brühe sind wichtig für deinen Körper, vor allem bei Durchfall.

5. Räum vor dem Entzug deine Wohnung auf. Macht vieles einfacher und angenehmer.

6. Entziehe am besten zu einer warmen Jahreszeit und setz dich bei gutem Wetter auf den Balkon, mir hat das geholfen. Hast du keinen Balkon dann setz dich ans Fenster und lass dir die Sonne auf deine Haut scheinen, bei Schüttelfrost ist das eine große Erleichterung!

7. Lade vielleicht einen guten Freund oder ein Familienmitglied ein welches Drogenfrei ist um dir bei Seite zu stehen und dich zu ermutigen. Versuche dich abzulenken.

8. Sei dir immer bewusst das es bald aufhören wird und du dich danach sehr gut fühlen wirst! Vergiss das nie!

9. Mach es dir so gemütlich wie es nur geht! Kuschelige Kissen sowie deine Lieblingsdecke sollte in greifbarer Nähe sein. Lüfte viel und lenke dich ab mit Film, Fernsehen etc.

10. Nimm täglich ein heisses Bad, das wirkt Wunderbar, vor allem gegen RLS, aber Vorsicht, nach dem Bad kommen alle Entzugserscheinungen schnell wieder zurück, deswegen aber bitte nicht verzweifeln, erinnere dich daran das es bald überstanden ist!

11. Gehe am Ende des Entzuges spazieren oder bewege dich anderweitig, solange du Kraft dafür hast.

12. Erinnere dich am Ende des Entzuges an den entsetzlichen Geschmack des Kratoms und an deine Konsum-Muster. Vergleiche dein Körpergefühl und deine Psyche mit der Zeit auf Kratom, du wirst sehen das der Unterschied nicht groß ist und es sich lohnt KEIN Kratom mehr zu konsumieren!





Persönliche Meinung zu Kratom

Ich finde Kratom ist eine potente Droge, deswegen ist sie leider auch eine Möglichkeit der Realität zu entfliehen und sich besser zu fühlen als man sich in Wirklichkeit fühlt, der Realität kann man nicht entfliehen, spätestens beim Entzug holt einen die Realität wieder ein! Einen Entzug bekommt man ja allem Anschein nach erst nach längerem Missbrauch. Zudem scheinen die Entzugserscheinungen bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt, dennoch behaupte ich einfach mal das es nicht Wert ist sich auf Kratom zu verlassen, denn diese Abhängigkeit lässt einen sehr schnell im Stich sobald man sie nicht mehr füttert.

Ich möchte euch deswegen vor einem langem Gebrauch dieser Droge warnen denn man kann stark abhängig werden und das ganze Leben dreht sich nur noch darum wann und wo man konsumieren kann. Während meiner Abhängigkeit habe ich das letzte Jahr immer etwas bei der Arbeit dabei gehabt und es auf der Toilette pur auf die Zunge gelegt und heruntergeschluckt... :-( geht alles wenn man abhängig ist!





Fazit

Bein meinem Entzug habe ich sicherlich viele Fehler gamacht! Beispielsweise sollte man die Finger von Zucker oder Früchten lassen. Ich nahm keine Medikamente wie Loperamid oder Doxepin zu mir, im Nachhinein bin ich auch froh drum, denn anscheinend verlängert man damit nur den Entzug! Es tat mir gut den Entzug mit klarem Kopf durchzuziehen, denn ich habe daraus gelernt!

Ich denke ich mache Morgen mal eine kleine Radtour und in Zukunft möchte ich ganz die Finger von berauschenden Substanzen lassen. Warum das so ist weiss ich selber am besten und ich habe mich halt so entschieden. Ich bin heilfroh das ich mich während dem Entzug nicht meiner Begierde hingegeben habe und mir neues Kratom bestellt habe.

Es sei noch gesagt, dass ich hier versucht habe bei meiner Darstellung nicht zu über oder untertreiben. Alles in allem hat der Entzug etwa 12-14 Tage gedauert bis eine deutliche Besserung meines Zustandes spürbar war. Heute (Tag 14) kann ich sagen das ich es geschafft habe weil ich keine Entzugserscheinungen mehr wahrnehme. Ein Verlangen nach Kratom habe ich nicht, ich denke das liegt daran das ich mich ja nicht wirklich damit berauschen konnte sondern lediglich die Entzugssymptome versucht habe zu verhindern.

Eines noch zum Schluss: Ich finde es am schönsten clean zu sein. Wenn man Beispielsweise Mountainbiken war, seine 50-70km gemacht hat und sich völlig verausgabt hat, fühlt man sich Abends und an den Folgetagen viel besser wie auf Kratom. Ich möchte damit sagen, dass es sich lohnt sich zu bewegen und clean zu bleiben, auch von angeblich weichen Drogen wie Kratom.



Ich wünsche euch eine gute Zeit und hoffe das ich zur Aufklärung bez. Kratommissbrauch im Langzeitkonsum und dem darauffolgendem Entzug beitragen konnte. Bleibt in Bewegung! :-)



Viele Grüße.



Adam







Forumeintrag zu diesem Bericht:

http://www.land-der-traeume.de/forum.php?seite=1&t=33940





P.S. Ich werde in zwei Wochen noch einen kleinen nachtrag in diesem Bericht schreiben, weil ich denke das es für den ein oder anderen interessant sein kann wie sich ein Leben ohne Kratom nach langem Missbrauch anfühlt...





------------------------------------------------



-Gesagt, getan:



Nachtrag; zwei bis drei Wochen nach dem Entzug.

Hallo Leute,

Mir geht es sehr gut! Ich hatte nach dem Entzug etwa noch 1 1/2 Wochen Durchfall und Anfangs noch selten sehr, sehr leichte RLS Erscheinungen.

Wenn mir richtig langweilig ist denke ich schon ab und zu, "naja so ein kleines Tütchen kannst du dir doch bestellen", aber dann währe ich extrem enttäuscht von mir deswegen, no way!

Das Verlangen nach Kratom ist wirklich nur da wenn ich alleine bin und nichts zu tun habe, aber auch da ist es sehr leicht und man kann es gut ausblenden.

Achja, ausserdem hatte ich nach dem Entzug etwa eine Woche Probleme mit meinen Beinen, ich hatte einfach keine Kraft darin und kam mir wie ein alter Mensch vor, zum Supermarkt laufen war schon schwieriger als sonst, aber nun bin ich wieder richtig fit!

Depressionen oder eine negative Verstimmung habe ich nicht! Es ist schön wieder clean zu sein.



Also, ich hoffe ich konnte euch vermitteln wie so ein gezwungenermaßen plötzlicher und kalter Entzug vom Dauerkonsum aussieht und ich wünsche das euch das nie passiert, ich jedenfalls bin fertig mit Kratom und auch anderen Drogen und sage hiermit tschüss. :-)






Impressum   Kontakt   Nutzungsbedingungen