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Titel:Heroin - es nimmt kein Ende
Droge:Heroin
Autor:Merlin90
Datum:22.12.2016 15:27
Nützlichkeit:8,40 von 10 möglichen   (131 Stimmen abgegeben)

Bericht::

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Edit hinzugefügt (~ August 2015)



Edit2 hinzugefügt (~ Juli 2016)



Edit3 hinzugefügt (~ August 2016)



Edit4 hinzugefügt und Überschrift geändert ("Heroin - vom Anfang bis zum Ende" passt nicht mehr so ganz) (07.10.2016)



Edit5 hinzugefügt (20.10.2016)



Edit6 hinzugefügt (29.11.2016)



Edit7 hinzugefügt (21.12.2016)

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Grüß euch,



da ich jetzt schon eine Menge Erfahrungen mit Opiaten - speziell Morphin und Heroin - angesamelt habe, möchte ich sie auch teilen.




Angefangen hat alles, als ich im August 2013 mal wieder Gras kaufen wollte. Ich kannte Morphin, Codein und Tilidin schon und hatte gute Erfahrungen damit gemacht. Das war aber schon ein paar Jahre her, und als ich wie gesagt Gras kaufte, fiel mir spontan ein, dass Morphin mal wieder ganz schön wäre. Also habe ich gleich den nächsten Substidealer aufgespürt und ihm 2 200er für je 15€ abgekauft. Zu Hause habe ich eine Kapsel geöffnet und ein bisschen von den Kugeln zerkaut und geschluckt. Und das war der Anfang von einer Karriere mit Opiaten. Denn kaum waren die Kugeln aufgebraucht, habe ich mir neue Substis geholt. Allerdings mit einer Pause von ein paar Tagen, sicherheitshalber. Die Zeit verging, und ich hörte einfach nicht auf, mir Substi zu besorgen. Damit es besser wirkt habe ich begonnen die Substi aufzukochen, das Wachs herauszufiltern und das Wasser verdunsten zu lassen, damit ich die Rückstände zusammenkratzen und sniefen konnte. War zwar etwas zeitaufwändig, dafür hatte ich ziemlich reines Morphin in Pulverform, außerdem ging der Ablauf bald in Fleisch und Blut über. Die Zeit verging weiter, inzwischen war es schon ein Jahr her dass ich begonnen hatte Morphin zu konsumieren, und bis auf ein paar morphinfreie Tage zwischendurch hatte ich keine regelmäßigen Pausen gemacht.

Im August 2014 bekam ich es dann erstmals mit der Angst zu tun, denn meine Großeltern haben meinem Bruder und mir einen einwöchigen Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff geschenkt, und da traute ich mich nichts mitnehmen, da wir auch fliegen mussten. Ich rechnete schon mit dem schlimmsten, packte sicherheitshalber noch die sedierenden Antidepressiva "Trittico" ein, sollte ich nicht schlafen können. Sonntag nachmittag flugen wir weg, meine letzten paar Nasen hintereinander fluteten das letzte Mal an. Am selben Abend, als wir zum Schiff kamen, konnte ich ganz gut schlafen, bis Mittwoch hatte ich nicht den geringsten Entzug. Der Höhepunkt war Mittwochmorgen, da bekam ich Durchfall, aber ein paar Stunden später war ich sogar schon wieder fit für eine Stadtbesichtigung nach Rom. Das Problem war nur, dass ich mir etwas von dem Morphin aufgehoben hatte, damit ich beim Heimkommen wieder was hab. Kaum war ich zu Hause rief ich Freunde an (von denen übrigens kein Einziger was mit Opiaten zu tun hat) und fuhr zu ihnen, um mal wieder ein bisschen Gras zu vernichten. Mein Döschen mit dem letzten Rest Morphin hatte ich mitgenommen. Lange dauerte es nicht, bis ich aufs Klo ging und heimlich alles aufschnupfte. Also fing ich wieder an mir Substi zu besorgen.

Ein Monat später lernte ich jemanden kennen, der gutes Heroin zu einem vernünftigen Preis anbot und praktisch jederzeit so viel er wollte auftreiben konnte. Ab der ersten Nase kaufte ich nur noch bei ihm, anfangs noch ein paar Gramm die Woche, aus denen sehr schnell fünf Gramm innerhalb von zwei Tagen wurde. Das war etwa Anfang November 2014, ich nahm sogar einen Kredit über 5000€ auf um an genug Stoff zu kommen. Ich fing an meine Firma zu bestehlen, damit ich es mir leisten konnte, alle zwei, manchmal drei Tage 250€ ausgeben zu können. Der Bruder eines Freundes ist ein richtiger Junkie, also süchtig nach der Spritze, und da ich auch schon Erfahrungen mit Spritzen hatte (der Inhalt war damals aber Ritalin) wollte ich, dass er mir zeigt wies geht, damit ich Geld sparen konnte. Wie es das Glück so wollte war ich an dem Abend schon so zugedröhnt, dass ich entschied dass es keinen Sinn hätte, wenn ich mir jetzt noch einen Schuss setzen würde. Außerdem hatte ich neue Schuhe, von denen ich riesige Blasen bekam und ein paar Tage nicht weit gehen konnte, wenn ich Schuhe anhatte. Also habe ich mich bei ihm gar nicht mehr gemeldet. Irgendwann hatte ich dann doch wieder Lust auf einen Schuss, besorgte mir Spritzen und Nadeln, kochte was auf und wollte mir einen Schuss setzen. Aber ich traf einfach keine Vene, weder am Arm, noch auf der Hand oder an den Beinen und Füßen. Ich war schon überall zerstochen, hatte zwischendurch schon eine zweite Lösung gekocht weil die erste schon weg war (allerdings nichts davon in meinem Körper). Meine Arme waren grün, blau und rot, in der Arbeit musste ich über eine Woche lange Ärmel tragen, damit das ja keiner sieht. Aber da war für mich klar, auf die Spritze wird geschissen, nie wieder werde ich versuchen mir einen Schuss zu setzen.

Also sniefte ich eine Weile unbekümmert weiter, bis ich gekündigt wurde, das war etwa Ende Januar 2015. Dieser Job war extrem wichtig für meine Sucht, und nach sechs Wochen Kündigungsfrist wäre ich weg gewesen, nur so weit kam es nicht. Mitten in der Kündigungsfrist wurde ich erwischt, wie ich etwas aus der Firma mitgehen ließ, sprich: ich wurde fristlos entlassen. So, jetzt war ich nur noch zu Hause, vom AMS bekäme ich wegen der Fristlosen vier Wochen kein Geld, und es waren nur noch knapp 1300€ von der Restauszahlung übrig. Das würde gerade mal 2 Wochen reichen, wenn überhaupt. Ich war am Arsch, andere Menschen ausrauben wollte ich auf keinen Fall, und wenn ich wen anbettle mir etwas Morphin oder Heroin zu geben, würde das den Entzug nur herauszögern. Zum Arzt wollte ich nicht gehen, ich wusste nichtmal dass ich immer noch krankenversichert war. Also verbauchte ich den Rest des Geldes und bereitete mich innerlich darauf vor, einen Entzug zu machen. Ich dachte, wenn ich die Woche auf dem Kreuzfahrtschiff so entspannt verbringen konnte, wirds jetzt wohl auch nicht so schlimm werden. Schlimmer als letztens sicher, aber eben nicht ganz so tragisch, wie sie immer alle tun. Als alles vom Heroin weg war, bereitete ich mir zum Ausgewöhnen 1600mg Morphin zu, was zu meinem Entsetzen nach 2 Tagen wieder weg war, obwohl ich sparsam war. Früher brauchte ich höchstens 400mg am Tag. Aber ich dachte mir nichts dabei, ich legte mir etwas Gras und meine Antidepressiva zurecht und wartete eigentlich nur darauf, dass etwas passiert.



Der Entzug:

Samstag dem 7.3.15 um 24:00 hatte ich meine letzte Nase, und den ganzen Sonntag lang ging es mir prächtig. Ich rauchte mich ein, war zufrieden und konnte sehr gut schlafen. Ich dachte das wars schon wieder. Allerdings wurde ich Montags plötzlich unruhig, wollte weder stehen, noch liegen, noch sitzen. Ich musste meine Beine ständig bewegen, das Gras wirkte auf mich nicht mehr beruhigend sondern war nur noch eine unangenehme Bewusstseinseintrübung, und auch die Trittico habe nichts an meinem Zustand geändert. Also rief ich bei meinem Vater an, er solle mich abholen weil ich krank sei. Er kam, sah mich an, und fragte direkt: "bist du krank oder hast du ein Problem mit Drogen?". Aber nicht vorwurfsvoll, eher mitleidig. Trotzdem wollte ich nicht dass er weiß dass ich gerade einen Heroinentzug mache und log ich wäre krank. Zu Hause überraschten wir meine Mutter weil ich mal wieder zu ihenen rauskam, und sie kümmerte sich um mich, was mir sehr geholfen hat. Psychisch war ich am Ende, wurde ich gefragt wie es mir geht, brach ich in Tränen aus. Spielte es im Radio ein sentimentales Lied, brach ich in Tränen aus.

Bis Mittwoch wurde ich immer unruhiger, in der Nacht konnte ich kaum schlafen, am Tag wusste ich nicht was ich machen sollte, keiner war zu Hause, alles tat weh, mir war schlecht, der Magen brummte, doch ich bekam außer Zwieback und Tee nichts herunter. Ständig musste ich oft hintereinander niesen, wobei mir noch mehr alles wehtat. Ich wusste einfach nicht was ich tun könnte um mich abzulenken, selbst fernsehen war zu anstrengend. Um Rauchen zu können musste ich rausgehen, dazu musste ich mich aber erst aus dem Bett, und dann noch ins Gewand und vor die Tür quälen, deshalb ging ich nur alle paar Stunden raus, um dort kurz eine rauchen zu können. Da setzte dann auch Panik ein, weil ich nicht wusste wie lang es noch dauern sollte, denn nach meinen viel zu leichten Entzug ein halbes Jahr zuvor hatte ich nicht mit sowas gerechnet. Es war schon der vierte Tag, und von Besserung der Symptome keine Spur. Donnerstag kam dann noch der Durchfall dazu, ausgerechnet, an dem Tag an dem ich zum AMS ging. Doch ich kam ohne Zwischenfälle wieder zurück, und konnte mich nach über einer Stunde auf Entzug unterwegs sogar wieder entspannt ins Bett setzen, ohne mich darin wälzen zu müssen. Trotzdem wurde es bald wieder sehr ungemütlich in meiner Wohnung, also ging ich mit meinem letzten Geld raus und wollte mir Linderung zurch Benzos verschaffen. Leider verkaufte niemand Benzos, weshalb ich nur 2 Gramm von einem schwarzen Afghanen kaufte und wieder zurück zur Wohnung fuhr, wo ich nur darauf wartete, bis mich mein Vater wieder holen würde.

Die Zeit stand fast still, es ging mir so miserabel wie zuletzt bei meiner Salmonellenvergiftung vor fast zwanzig Jahren. Meine Stimmung war am Boden, es war schon der fünfte Tag, und nichts wurde besser, im Gegenteil. Alleine die Unruhe in den Beinen war fast weg, alle anderen Symptome verschlimmerten sich, vor allem die Trägheit. Am Freitag fragte ich meine Mutter ob sie nicht zu Hause bleiben könne, da sie sowieso nur einen halben Tag zu arbeiten hatte. Sie hatte nichts dagegen und blieb. Schließlich überredete sie mich, den Arzt kommen zu lassen, damit es endlich besser würde (auch meine Mutter wusste nichts vom Entzug). Ich bin mir nicht sicher ob er es wusste, aber er gab mir nur Medikamente, die die Symptome lindern sollen wie Aspirin, schleimlösende Mittel und etwas gegen die Übelkeit. Nach Schlaftabletten hätte ich gerne gefragt, ließ es dann aber doch bleiben. So lange könnte es jetzt nicht mehr dauern. Also wartete ich wieder nur darauf, dass die Symptome besser wurden.

Abends war der größte Teil überstanden, ich konnte zwar immer noch schlecht einschlafen, aber die Schmerzen und die innere Unruhe waren weg, mir war nicht mehr so schwindlig und der Afghane wirkte wieder so wie er soll. Psychisch ging es mir auch schon wieder besser. Bis Sonntag war ich noch ein bisschen k.o. von der letzten Woche, aber 99% des körperlichen Entzugs waren jetzt überstanden.

Wenn ich jetzt im Nachhinein darüber nachdenke, wie viel Geld ich dem Wichser in der Rachen gestopft habe werde ich eh wütend, zudem mich der immer selbst angeschnorrt hat. Außerdem hatte ich nie Euphorie, ich war nur entspannt als ich auf Heroin war, aber das war es definitiv nicht wert. Nicht nur einmal habe ich 5 fette Nasen gezogen und mich danach gefragt, wozu das gut war, weil ich eh nicht mehr viel spürte. Alles in Allem war das eine Lebenserfahrung, die ich gerne missen würde, aber ich kann es nicht rückgängig machen. Jetzt sitze ich auf einem Haufen Schulden, bin arbeitslos und werde wegen der fristlosen Entlassung wohl micht mehr so schnell was passendes finden.

Trotzdem bin ICH es der jetzt clean ist und bleiben wird. Mein Dealer kann sich wen anderen suchen den er anschnorren kann, nur um das Unvermeidliche weiter hinauszuzugöern und im Endeffekt noch schlimmer zu machen: den Entzug, den er früher oder später doch machen muss wenn er nicht vorher zugrunde geht. Und dann wird er sich fragen, warum er nicht schon viel früher aufgehört hat, weil er insgeheim ganz genau wusste, dass einmal der Tag kommt, an dem er nicht mehr weitermachen kann, aus welchem Grund auch immer. Und ich denke so geht es jedem (Heroin-)Süchtigen.

An alle, die mit Opiaten liebäugeln oder gerade angefangen haben: es zahlt sich nicht aus. Irgendwann spürt man einfach nichts mehr, man nimmt es nur noch, um zu funktionieren. Spätestens dann sollte sich jeder fragen, ob es ihm das wert ist, etwas aufrechtzuerhalten, was man normalerweise nicht braucht, nur um zu funktionieren. Mir ist es das auf jeden Fall nicht mehr wert, ich werde den Dreck nie wieder anfassen. Sollte ich mal wieder an Heroin denken, brauche ich mir nur noch das hier durchlesen, und ich weiß warum ich es nicht mehr anfassen werde. Entzüge werden angeblich von Mal zu Mal schlimmer, und mir hat die eine Woche schon gereicht, ich will gar nicht wissen wie noch heftigere Entzüge wie z.B. bei Benzos aussehen.

Ich werde wohl nie mit Drogen aufhören, aber von derartigen Drogen werde ich von jetzt an Abstand halten, und ich hoffe ich konnte den einen oder anderen auch davon überzeugen oder Mut zum Entzug geben. Wer JETZT aufhört, ist in EINER WOCHE CLEAN. Merkt euch einfach den Zeitpunkt, zu dem ihr das gelesen habt, und denkt eine Woche später darüber nach, dass ihr jetzt ernsthaft den Entzug hinter euch hättet. Es wird immer jetzt bleiben, Morgen um 2 ist auch jetzt, zumindest morgen dann, undjetzt will keiner aufhören. Deshalb musst du jetzt aufhören es bleibt einem gar nichts anderes übrig als jetzt aufzuhören wenn man es so sieht. Also warum dann nicht ein Jetzt nehmen, das näher in der Vergangenheit liegt als die späteren jetzts? Selbst wenn du erst in 10 Jahren aufhören willst, die Zeit wird vergehen, und in 10 Jahren steht man wieder vor dem Problem jetzt aufhören zu müssen.

Verlangen habe ich übrigens gar keines mehr danach, ich greif mir nur ständig an den Kopf und fantasiere, was ich mit dem Geld alles anstellen hätte können. Hätten die mich nicht hinusgeworfen, würde ich heute noch am Heroin hängen, denn wenn man Geld hat und die Entzugserscheinungen (erste Anzeichen sind schwitzen, laufende Nase und Augen) einsetzen, muss man enorme Willenskraft aufbringen, den kompletten Entzug durchzustehen. Ich hätte es wohl nie aus eigenem Antrieb geschafft, vom Heroin loszukommen.

EDIT:

So, der Entzug ist jetzt 5 Monate her. In den 5 Monaten hatte ich wieder ein paar Mal was besorgt, meistens Fentanyl, aber auch Tramadol, Codein und Morphin. So wie es aussieht, habe ich den Gefallen an opioid wirkenden Substanzen verloren. Wenn ich was nehme bin ich gereizt und nicht zufrieden mit der Wirkung. Viel lieber ist mir Gras, dessen Wirkung ist viel schöner als die von Opioiden.

EDIT2:

Sucht ist ein Hund, aber kein kuscheliger, eher ein Kampfhund. Mitte Dezember 2015 habe ich wieder mit Morphin/Heroin angefangen, und habe es bis Mitte März 2016 durchgezogen. Natürlich hatte ich wieder einen Entzug, wenn auch nicht ganz so stark wie der Letzte. Allerdings kam ich diesmal auf die glorreiche Idee, mir vom Arzt Benzos verschreiben zu lassen, um den Entzug ein bisschen angenehmer zu gestalten. Das tat er auch, und gab mir Anxiolit (3 Streifen á 10 Stück). Die ersten 3 Tabletten habe ich noch in guter Absicht genommen, dass ich auf keinen Fall mehr nehmen werde. Das ist bei Benzos und mir in Kombination aber offenbar nicht möglich, weil bisher JEDER Missbrauch von Benzodiazepinen außer Kontrolle geriet (soll heißen, dass - sofern genug verfügbar war - ich immer so viel nahm, bis ich ein komplettes Blackout hatte). So auch dieses Mal, allerdings hatte ich ganze 3 Streifen, und kein Scherz, am nächsten Tag waren sie alle weg. Ich wusste nichts mehr, nichtmal wann ich begann, mehr davon einzuschmeißen. Laut Berichten habe ich dann auch noch ordentlich Vodka getrunken und Cannabis konsumiert.

Am nächsten Tag wollte ich ein paar meiner persönlichen Habseligkeiten verkaufen, um mir wieder Heroin leisten zu können, also lud ich ein paar Sachen, von denen ich ausging sie eh nicht mehr zu brauchen, ins Auto und fuhr los. Ich kam allerdings nicht weit. Etwa 1,5 km von meinem zu Hause entfernt steuerte ich direkt ins Bachbett, ungebremst mit 70 - 80 kmh. Mit meinem riesenglück ist mir nichts passiert, lediglich am Bein hatte ich einen Kratzer, und mein ganzer Körper hatte einen extremen Muskelkater (lasst ihr euch mal von 80 auf null in 2 Sekunden runterbremsen- angenommen der Aufprall dauerte so lange). Angeschnallt war ich zum Glück. Ich wurde dann von der Feuerwehr aus dem Auto geholt, weil es auf der Seite lag und ich die Tür nicht hochheben und gleichzeitig aussteigen konnte. Der Krankenwagen war auch gleich da und fuhr mich ins Krankenhaus. Ich will da jetzt nicht langweilen, ich hatte ja nichts. Aber es kamen auch die Polizei samt Amtsärztin, und was die von mir wollten war klar. Alkotest negativ, Drogentest positiv auf Benzos, Opiate und Cannabis.

Den Schein bin ich los, offiziell für 3 Monate, allerdings kann und will ich die Auflagen nicht erfüllen (ich müsste alle 3 Monate Harn abgeben, und aufs Gras verzichte ich ganz sicher nicht). Momentan bin ich eigentlich wieder sauber, ich hab vor 3 Wochen eine Woche lang wieder konsumiert, dies allerdings mit dem fixen Vorsatz es dann dabei zu belassen, was soweit auch funktioniert hat. Bereut habe ich es trotzdem, es ist wahnsinn wie schnell man sich wieder daran gewöhnt. Anfangs habe ich 2 Züge geraucht und war schon am wegpennen, am Ende der Woche habe ich das nicht mehr geschafft. Verbraucht habe ich 2g H und 400mg Substi. Es könnte so schön sein, wenn man wirklich die Kraft hat sich einen gramm zu kaufen und es dann wieder eine Weile zu lassen, aber das ist alles andere als leicht. Schließlich wollte ich auch nur einen Gramm vernichten und es dann gut sein lassen.

Edit3:

So, aus dem Gramm das ich eigentlich vernichten wollte, sind ein Monat zu regelmäßiger Konsum geworden. Am Samstag den 4.9.16 Hatte ich mein restliches H weggeraucht. Sonntag war noch gut erträglich, aber dass ich am Montag Urlaub hatte war ein Segen, da begann die Verdauung ihren Teil des Entzugs zu erfüllen. Ich hatte Durchfall, Bauchweh, Rückenschmerzen und die unruhigen Beine, aber der körperliche Part war noch gut erträglich. Cannabis hat ein wenig geholfen, schlafen konnte ich jede Nacht für ein paar Stunden, wenn auch sehr unruhig. Nur psychisch war ich wieder erledigt. Dienstag musste ich arbeiten, was nicht gerade angenehm war, aber gerade noch zu verkraften. Der Entzug war noch deutlich spürbar. Mittwoch war der körperliche Teil praktisch vorbei, psychisch geht es mir heute Freitag auch wieder ganz gut. Und trotzdem spiele ich mit dem Gedanken mir ein Substi zu holen.

Ehrlich gesagt wäre ich gern drauf, wenn ich wüsste dass ich bis zu meinem Lebensende versorgt wäre. Das schlimme an der Abhängigkeit ist für mich die Ungewissheit, ob man in Zukunft nicht noch einen unfreiwilligen Entzug machen muss. Das nagt auch immer während meiner Konsumperioden an mir. Trotzdem denke ich nicht, dass das mein letzter Entzug war. Der Rausch ohne Toleranz ist einfach zu schön, als dass ich in Zukunft die Finger davon lassen könnte... Also merke: was man nicht kennt kann man nicht vermissen.

Das ist die Büchse der Pandora im Reich der Psyche: hat man einmal eine psychoaktive Substanz konsumiert, kann man das Erlebte nicht rückgängig machen. Man wird sich in Zukunft immer an diese schönen Erlebnisse zurückerinnern können/müssen/dürfen, und man weiß ganz genau dass man diesen Zustand ganz einfach nochmal erleben kann.

Edit4:

Ich habe gerade eine On- Off- Beziehung zu Opiaten, wöchentlich bin ich ein wenig entzügig, aber noch nicht so richtig. Ich würds gern lassen können, wenigstens für eine Zeit lang um mal wieder Geld und Toleranz zu sparen, aber ich will/kann nicht. Also wenn ich wirklich wollen würde, könnte ich das natürlich auch bleiben lassen. Aber für mich gehört zu einer Sucht ja auch, dass man die Substanz konsumieren will. Jeder hat zwischendurch Momente, in denen er gerne frei wäre, aber ich glaube insgeheim will keiner wirklich aufhören. Ich bin schon am überlegen mich substituieren zu lassen, aber dann müsste ich jeden Tag in die Apotheke (meinen Job habe ich gekündigt), und das ist es mir glaube ich nicht wert, da ich am Land und ohne Auto lebe. Was mich am meisten fertig macht bei so leichten Entzügen sind die Depressionen und ein Kloß im Hals. Dieser Kloß im Hals geht nicht weg, egal was ich mache, da bekomme ich leicht Panik. Bei jedem Mal schlucken ist was im Weg, da keine Panikattacke zu bekommen fällt mir echt schwer. Ich sprüh mir schon Nasenspray in den Rachen, viel bringts zwar nicht, aber immerhin etwas. Noch bin ich in der Arbeit, und habe nicht vor nachher noch in die Stadt zu fahren um mir was zu holen, aber wenn ich aus habe sieht die Sache wahrscheinlich wieder ganz anders aus.

Mein nächster Arbeitsplatz darf nicht bei oder in Wien sein, die Verlockung, nach der Arbeit schnell noch was zu holen ist einfach zu groß. Ach, drauf geschissen, ich fahr heut fix was holen. Dann geht der nächste Entzug eben wieder am Montag los. Und Dienstags werd ich wohl wieder was holen....

Edit ein paar Stunden später: Und ich hab mir was geholt...

Edit5:

Letzte Woche wollte ich zum Arzt, es war aber nur eine Vertretung da, und außer mir ein Fläschchen Hustensaft zu verschreiben (was er sich aufgrund meiner Toleranz eigentlich hätte sparen können, froh war ich aber trotzdem) konnte er nicht viel tun. Am Montag war ich wieder da, und ich sprach mit ihm (diesmal mein Hausarzt) über Substitution und Entzug. Substituieren kann ich mich vorerst mal nicht lassen, dazu müsste ich negativ sein was den Hanf anbelangt, aber da ich jetzt in der Warteschlange für einen stationären Entzug bin, werde ich nochmal hingehen und fragen, ob es nicht wenigstens bis zum "Einrücktermin" möglich wäre, immerhin ruiniere ich mich gerade finanziell. Arbeiten muss ich immer noch, was mir sehr zugute kommt. Ich bin arbeitslos gemeldet, und soll nächstes Monat noch zusätzlich Vollzeit für ein schwarzes Gehalt arbeiten. Würde ich jetzt noch mein Morph verschrieben bekommen, könnte ich trotz Sucht und Arbeitslosigkeit mehr verdienen denn je :D

Auf den Entzug freue ich mich schon riesig. Das wird wie Urlaub, Urlaub von Drogen. Wenn ich zurückkomme werde ich einen Misch aus ACID, Cannalope Haze und Opium machen, in meinen Vaporizer hauen und mich zu den Sternen schießen :)

Wie man sieht bin ich zur Zeit recht positiv gestimmt, was mich selber überrascht, angesichts eher depressiver Tage. Sehr gute Freunde ziehen sehr weit weg, das ist auch ein bisschen schwierig, vor allem weil das die besten Menschen der Welt sind. Und da kommen schon wieder die Tränen, aber das liegt ausnahmsweise mal nicht an mir selbst oder sowas, sondern an Umständen, die nunmal traurig sind. Das ist auch eher ungewohnt für mich, dass ich "berechtigt" traurig sein kann.

Edit6:

So, Entzugstermin stationär sollte mit Anfang Dezember beginnen, evtl. später. Und ich kanns kaum erwarten dort zu sein, ich bin seit meinem letzten Rückfall vor ca. 3 Monaten ständig im Entzugsstress, es vergeht kaum eine Woche ohne wenigstens einem leichten Entzug. Ich gehe jetzt öfter zum Arzt und lass mir Benzos verschreiben, Quetiapin 25mg wurde mir auch verschrieben, damit versuche ich auch den Entzug angenehmer zu gestalten. Gestern hatte ich 2 Bier, 100mg Quetiapin und Gras; ich konnte trotzdem kaum schlafen, war aber ein Minientzug. Was ich extrem geil fand war der unruhige Schlaf, so konnte ich länger das Liegen genießen, und ich hatte extrem lebhafte und filmreife Träume. Teilweise zwar Albträume, aber im Nachhinein haben sich die Träume sehr gelohnt.

Als Beispiel; ich hatte sowas wie einen Ozean aus Sand, faltete ihn, und die Falte blieb stehen. Anschließend begab ich mich in die Krümmung dieser Falte, plötzlich brach dieser ganze Ozean (Stellt euch das wie eine riesige Surferwelle vor, nur eben aus Sand und hunderte Meter hoch) aus Sand über mir zusammen und ich wurde von Massen aus Sand umgeben, unfähig mich zu bewegen. Plötzlich eine riesige Explosion (atomar nehme ich mal an) und ich befand mich wieder im Kellergewölbe einer Oper. Da waren auch noch andere Menschen, und aus irgendeinem Ozean wollten wir Fische sammeln, die waren aber alle ungenießbar, wir befanden uns in einer postapokalyptischen Welt und hatten Hunger. Nach ein paar Versuchen gaben wir auf.

Wieder in der Oper irrte ich umher, war plötzlich Schauspieler und im obersten Stockwerk wartete eine Frau auf mich zum vögeln, aber da war noch ihr richtiger Freund vor dem ich mich verstecken musste. jetzt wirds verschwommen, aber ich weiß noch dass ich richtig Operette gesungen habe vor Publikum. Aber nur um irgendeinen Verbrecher zu schnappen der sein Unwesen in der Oper trieb. Würd ich gern verfilmen was ich da erlebt hab...

Edit7:

Gestern, Dienstag, kam ich von der Entzugsklinik heim, 12. Tag auf Null. Die Woche vor meiner Aufnahme habe ich noch gekracht, bis Freitag. Da kam dann auch der Anruf von der Klinik. Und - wie wahrscheinlich die meisten - da habe ich mir noch die Kante gegeben. Übers Wochenende war ich wieder schön benebelt, am Dienstag dem 6.12. wurde ich aufgenommen. Der erste Tag war schnell vorbei, ich hatte viel zu tun wegen der Anmeldung. Am zweiten Tag bekam ich 200mg retardiertes Morphin, zum ersten Mal in meinem Leben übrigens, noch nie habe ich retardiertes Morphin genommen, ich habe das immer so gut als möglich entretardiert. Sei`s drum, jedenfalls war das schon etwas zu viel, nach jeder Zigarette wurde mir schlecht. Am Donnerstag bekam ich nur noch 150mg, welche ich gut vertrug. Freitags jedoch lehnte ich jegliches Morphin ab, alle rieten mir dazu wenigstens 90mg zu nehmen, allerdings hatte ich die Befürchtung durch jegliches Morphin nur mehr Toleranz aufzubauen, als wenn ich es gleich lasse. Die Pfleger prophezeiten mir ein paar schlimme Tage, behielten jedoch nicht Recht. Ich hatte keine körperlichen Entzugssymptomatiken. Allerdings hat mich die Nüchternheit gefickt. Schließlich hatte ich die letzten zehn Jahre praktisch immer irgendwas, um mein Bewusstsein zu trüben, und plötzlich war ich mir selbst ausgesetzt. Ich hätte THC haben können, das wollte ich aber nicht, da ich ja auch vom Gras runterkommen wollte um "draußen" wieder was zu spüren, so war ich bis auf ein Antidepressivum und Seroquel (bis zu 75mg) - beides immer abends - stocknüchtern. So kam es, dass ich am Samstag immer depressiver und bis 2 am Nachmittag auch immer panischer wurde. Ich ging zur Medikamentenausgabe und fragte nach etwas Antipsychotischem. Die Pfleger sahen auch gleich in welchem Zustand ich war und riefen den diensthabenden Arzt an, der mir daraufhin Atarax, Zyprexa sowie Seroquel auf Bedarf und Lyrica fix (Pregabalin; 3x/Tag zu je 75mg) verschrieb. Die Panik als auch die depressive Stimmung waren daraufhin bald wieder weg.

Langsam wurde ich wieder ruhiger und gewöhnte mich ans Nüchternsein. Leicht wurde es einem da drinnen allerdings nicht gemacht. Es ist einfach scheiße, wenn es einem da drinnen nüchtern ganz gut geht, während andere da drinnen immer depressiver werden, obwohl sie erst bei 180mg Morphin sind. Man steht hilflos daneben und kann nichts dagegen tun. Ich wusste auch nicht was ich sagen soll, aus Angst was Falsches zu sagen und ihn nur noch mehr zu entmutigen. Zudem gab es dann noch einen Vorfall der mich echt sehr geschockt hat. Einer dachte wohl er könne sich den Entzug mit GBL leichter machen und hat es dann noch an andere verteilt. Die Sache flog auf, als einer der zu viel erwischt hat fast abgenippelt ist. Und "fast" auch nur deshalb, weil er sich von selbst nicht mehr bewegen konnte und sich so nicht einfach ins Bett bringen ließ (der, der es mit rein gebracht hatte, wollte natürlich dass die Sache nicht aufflog). Ein anderer erkannte zum Glück sofort in welcher Lage sich derjenige befand und rief eine Schwester. Die Schwestern waren allerdings hilflos, da er nicht mehr ansprechbar war, die Augen verdrehte und verkrampfte. Die Hölle war los, der Arzt war nicht zu erreichen, so wurde der Notruf gewählt. Ich holte mir alles, was ich auf Bedarf bekommen kann (50mg Atarax, 5mg Zyprexa und 75mg Seroquel) und beamte mich so in den Schlaf, anders hätte ich kein Auge zugemacht (ich verstand mich mit ihm nämlich sehr gut). Am nächsten Tag in der Früh hieß es bereits er sei gestorben. Das war nicht ganz unrichtig, er erzählte am selben Tag noch (!!!) dass er zweimal einen Herzstillstand hatte und reanimiert werden musste. Jedenfalls war er am nächsten Tag gegen 2 nachmittags wieder fit und befand sich wieder auf der Entzugsstation. Leider brach er am Montag zusammen mit einem mir Bekannten, der zufällig gleichzeitig mit mir den Entzug machte, ab und ich weiß ganz genau was die beiden jetzt machen.

Ich bin froh dass Morphin noch nicht so sehr zu meinem Leben gehört wie bei den Anderen, mir fällt es wirklich noch leicht eine Zeit lang darauf zu verzichten. Warum sage ich "eine Zeit lang"? Weil ich da drinnen gelernt habe "niemals nie" zu sagen. Ich bin gerade sehr zuversichtlich was meine Zukunft ohne Opiaten angeht, allerdings habe ich drinnen noch wieder mit dem Kiffen angefangen. Als ich mitbekam dass einer Hasch mit hatte (er selbst hat es mir gegenüber nämlich unterschwellig erwähnt) begann mein Herz zu schneller zu schlagen und hatte plötzlich riesigen Suchtdruck und konnte fast nicht anders als ihn anzuschnorren. So war ich doch nicht so standhaft wie ich mir das wünschen würde. Aber es fahrt wieder mehr, kaum war ich daheim habe ich Haschöl geraucht und war wieder bum zu. Worauf ich hinaus wollte: ich war der Einzige der noch nie intravenös konsumiert hat, was wohl riesige Auswirkungen auf die Stärke des Entzugs hat. Dieses Ziehen in den Beinen zum Beispiel hatte ich noch nie, alle anderen schon. Manche beschrieben es als so stark dass sie am liebsten den Kopf gegen die Wand schlagen würden. Allerdings ist das offenbar nur bei kalten Entzügen wirklich so stark. In der Klinik wird meistens in 30er Schritten reduziert, besonders wenn die Dosis schon unter 200mg Morphin/Tag ist, die meisten vertragen das ganz gut und haben nur den ersten Tag nach der Reduktion schwache Entzugssymptome.

Ich sah auch wie schwer es ist das durchzuhalten, fast die Hälfte brach ab. Ich weiß auch nicht woran das liegt. Viele ertragen es wohl nicht eingesperrt zu sein und zu lange mit sich selbst beschäftigt zu sein. Zudem entzogen viele gleichzeitig Benzos, was die Sache auch nicht gerade einfacher macht. Meine zwei Wochen Aufenthalt haben mir am Schluss gereicht, andere sind bis zu 8 Wochen dort, der Rekord lag angeblich bei 3 Monaten. Den Entzug habe ich sozusagen im Schnelldurchgang gemacht. Die, die durchgehalten haben verdienen größten Respekt, denn wie gesagt, die hingen auch an der Nadel und an Benzos, gingen aber nüchtern und erfolgreich auf Null hinaus. Und sie waren sehr glücklich, was beweist dass es jeder schaffen kann, wenn er nur will. In der Diskussion dieses LZ-Berichts las ich dazu etwas ziemlich Intelligentes:


Z3ro schrieb:


aufsuche schrieb:

Ich habe mich dazu entschlossen den Teufelskreis aus Konsum, Entzug und Selbstverarsche, dadurch zu durchbrechen, indem ich einfach weiter konsumiere, in einer niedrigen Dosis so das kein Affe entsteht. Ich mache keinen Entzugsversuch mehr, weil ich noch nicht wirklich bereit bin ohne Opioide zu leben. Ich nehme nur ab und zu mehr für einen Turn. Allerdings sind das Pharma-Opiode, ob das bei H auch klappen würde, weiss ich nicht.



.. genau das. man sollte sich überlegen ob man wirklich mit dem konsum aufhören möchte oder es nur gerne wollen würde. zweitens sollte man seine co-morbiditäten behandeln. also nen guten psychiater finden, eventuelle depressionen, angststörungen, etc behandeln.. im selben atemzug mit aller kraft sein umfeld ändern.. sich eingestehen dass man ein problem hat.. professionelle hilfe zulassen.. das volle programm eben. leider ist es halt so, dass gerade leute die drogen nehmen tendenziell immer den einfachen weg suchen, möglichst ohne anstrengung und einbußen.. und den gibt es nunmal bei solch komplexen problemen wie abhängigkeiten nicht.

grüße



Genau genommen musste ich die Realität kennenlernen, um erstmal die richtigen Medikamente bekommen und mich behandeln zu können, da ich laut Diagnose eher eine schwere statt wie bisher angenommen eine leichte Depression habe. Ich bin sehr zuversichtlich dass ich auch bald das Gras weglassen kann, im besten Fall im Rahmen einer Langzeittherapie.

Im Moment bekomme ich Pregabalin ("Lyrica") 3x75mg/Tag und am Abend 30mg Mirtazapin. Damit komme ich auch nüchtern ganz gut klar. Zum Rauchen will ich noch unbedingt aufhören.






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