your psychedelic community
   Werbung
kratom.eu







Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:LSD & 25C-NBOMe - Von Farben und Freuden
Drogen:Mischkonsum von LSD und 2C-B (Reihenfolge vom Autor festgelegt)
Autor:MetalheadOnAcid
Datum:29.03.2013 13:29
Set:Positive Grundstimmung, Vorfreude
Setting:Wohnung meiner Freundin, Stadt (bei Nacht)
Nützlichkeit:8,54 von 10 möglichen   (28 Stimmen abgegeben)

Bericht:

LSD & 25C-NBOMe - Von Farben und Freuden

Der folgende Tripbericht behandelt den Mischkonsum von LSD und 25C-NBOMe.
Es geht nicht wie oben angegeben um 2C-B, diese Substanz wurde nur ausgewählt, da sie die dem 25C-NBOMe am nächsten verwandte auswählbare Substanz ist.

Basisinformationen:

-Substanzen: LSD, 25C-NBOMe
-Initialdosis: 1 ½ Blotter LSD (durchschnittliche Stärke), ca. 810µg 25C-NBOMe (Blotter, selbst erstellt)
-Nachgelegt: Über den Trip verteilt 4 Sprühstöße 25C-NBOMe à ca. 135µg
-Applikationsformen: Sublingual, intranasal

Vorgeschichte / Hintergrund:

Dieses Erlebnis sollte der vierte gemeinsame Trip von mir und meiner Freundin, Wuu404, werden. Ich selbst habe schon deutlich mehr Reisen durchlebt, sie jedoch ist bisher nur mit mir gemeinsam gereist. Wir hatten uns bereits etwa 3 Wochen nicht mehr gesehen, was der Vorfreude nur noch einen Bonus verlieh. Die Wohnung hatten wir für uns allein und zwei der drei vorangegangenen Reisen fanden in ebendieser Wohnung statt. Für gute Musik und genügend Unterhaltung (zuvor hatte ich eine Plasmakugel und Spektralbrillen gekauft sowie eine Liste mit Dingen, die mich auf diversen Trips sehr gut beschäftigt haben, erstellt) war gesorgt und so waren wir bester Laune.

Der Trip:

Um etwa 21:30 Uhr kehren Wuu und ich vom Einkaufen heim, wir haben uns für die bevorstehende Nacht mit Brause, Fruchtgummis, rot- und blau leuchtenden LED-Schnürsenkeln und etwas N2O (welches wir allerdings nicht konsumieren werden) eingedeckt. Der Trip ist schon seit einiger Zeit geplant und so legen wir uns um etwa 22 Uhr beide unsere Initialdosis für das kommende Erlebnis unter die Zunge – jeweils eineinhalb durchschnittliche Blotter LSD + jeweils ca. 810µg 25C-NBOMe, ebenfalls in Blotterform.
Im Wohnzimmer befindet sich eine große Luftmatratze, auf der wir beide bequem Platz finden und der Musik lauschen können. Zuvor haben wir bereits meine Plasmakugel aufgebaut und uns Spektralbrillen bereitgelegt. Wir beschließen, den Abend mit Pink Floyd einklingen zu lassen – als Erstes schallt „The Dark Side of the Moon“ aus den Lautsprechern. Bereits etwa 30-45 Minuten nach Einnahme machen sich die ersten Anzeichen des Acids bemerkbar – das typische elektrisierende Gefühl verbreitet sich im Körper und zaubert mir prompt ein Lächeln auf's Gesicht – die Heimkehr steht an, bald kann ich wieder „Hallo!“ sagen in der psychedelischen Welt.
So liegen wir auf der Matratze, hören der Musik zu und werden nach und nach immer mehr in diese andere Welt getragen, nach und nach wird alles bunter, Kaleidoskope bestimmen die optische Wahrnehmung und auch die Musik wird immer schöner und eindringlicher, bis wir mit ihr verschmelzen. Die Spektralbrillen! Wir sollten definitiv die Spektralbrillen aufsetzen. Gesagt, getan – unfassbar, es ist tatsächlich noch bunter als zuvor! Sämtliche Gegenstände im Raum scheinen umgeben von einer Aura des Farbspektrums, unglaubliche Zufriedenheit macht sich in uns breit. Wir verbringen viel Zeit damit, völlig fasziniert auf unsere Hände und Handys, welche in mehrfacher, bunter Ausführung zu bestehen scheinen, zu starren. Wie konnte ich nur jemals ohne diese Brillen leben? Doch wenn uns bereits der Bildschirm eines Handys so fasziniert... wieso haben wir dann noch immer nicht die Plasmakugel eingeschaltet? So schnell, wie dieser Gedanke aufkommt, ist er auch schon in die Tat umgesetzt – und es hat sich definitiv gelohnt! Wir kommen sofort zu dem Schluss, dass Plasmakugeln bereits im nüchternen Zustand unglaublich faszinierend, in Kombination mit Psychedelika und Spektralbrillen jedoch einfach nur fantastisch sind. Die Blitze erscheinen wie pure Magie und von größter Schönheit, das Kribbeln, welches man fühlt, wenn man die Plasmakugel großflächig berührt, fühlt sich unglaublich an.
Stille – die Musik ist aus. Schnell, wir brauchen wieder Musik, sie ist einfach viel zu schön, um nicht zu sein! Weiterhin begleiten uns Pink Floyd, nun jedoch mit dem Album „Animals“. Wir legen uns wieder auf die Matratze, verschmelzen mit der Musik und die Musik mit den Farben. Einer von uns wirft in den Raum, dass man doch nachlegen könne, was wir daraufhin auch beschließen, jedoch nicht tun. Ständig vergessen wir Dinge, die wir uns vorgenommen haben, wir liegen einfach da, lachen, lächeln, sind glücklich. Immer wieder kommt der Gedanke „Ich liebe mein Leben!“ auf, welcher sonst so gar nicht zu mir passt. Mir wird klar, wie unheimlich privilegiert ich bin, die Welt der Psychedelika zu kennen. Nur die Wenigsten können von sich behaupten, solch unglaubliche Erlebnisse gemacht zu haben, und diese Erlebnisse kann mir keiner nehmen, niemand. Ich liebe mein Leben.
Schon wieder Stille? Diesmal machen wir etwas andere Musik an, das Album „Andacht“ der deutschen Black Metal Band Lunar Aurora verbreitet eine unheimliche, fesselnde Atmosphäre. Jedes Lied zaubert einen ganzen Blockbuster vor's innere Auge!
„Wollten wir nicht irgendwann mal rausgehen?“
Sie hat recht, das wollten wir. Und wollten wir nicht irgendwann mal nachlegen?
Wollten wir?
Ca. 2 Stunden nach Tripbeginn, also um etwa 0 Uhr, schaffen wir es schließlich, nachzulegen.
Jeder einen Sprühstoß mit dem selbst erstellten Nasenspray, also je ca. 135ug 25C-NBOMe intranasal.
Eine Sekunde - es brennt. 5 Sekunden es brennt. 10 Sekunden - es b r e n n t. 15 Sekunden - es b r e n n t! 20 Sekunden - es ist vorbei.
Vielleicht hätte ich das Spray doch mit etwas weniger als 40 Volumenprozent Alkohol erstellen sollen? Der Konsum grenzt ja fast einen Akt des Masochismus!
Ich nehme einen der leuchtenden Schnürsenkel in die Hand, er ist rot, und er blinkt.
Ich beschließe, ihn mit nach draußen zu nehmen – er wird mich dort sicherlich gut unterhalten.
Nach draußen? Richtig, wir wollten nach draußen! Wuu packt eine Tasche mit unserem Nasenspray, zwei Flaschen Wasser und unseren Süßigkeiten. Spektralbrillen auf, Tür auf, Tür zu, Treppe runter. Sie öffnet die Tür nach draußen – was für eine Farbenwand! Augenblicklich wird mir klar, dass eine Spektralbrille in einer Stadt bei Nacht in keinster Weise mit einer Spektralbrille in einem kleinen Raum mit Lampe zu vergleichen ist – überall sind Lichtquellen, man sieht die Hand vor Augen nicht mehr! Wir kommen zu dem Schluss, dass die einzig treffende Beschreibung für dieses Szenario „regenbogenfarben“ ist. Wuu benötigt etwa 5 Minuten, um ihr Fahrrad aufzuschließen. Fahrradfahren grenzt an Suizid, aber ist verdammt bunt! Natürlich fahren wir keine belebte oder gar von Autos befahrene Straße entlang, denn das wäre wirklich unheimlich riskant. Ohnehin fährt jeder nur etwa 200 Meter, danach schieben wir das Fahrrad den Rest der Nacht, fahren ist einfach viel zu anstrengend. Unser Ziel ist ein Spielplatz. Dort angekommen stellen wir das Fahrrad ab und schaffen es, ein weiteres Mal nachzulegen. Wir begeben uns zur und nach einigen Anläufen auch auf die Reifenschaukel, stellen uns hin und fangen an zu schaukeln. Wir schaukeln immer höher, drehen uns immer schneller und alles um uns herum verschwimmt zu einem einzigen Farbtunnel, einem Strudel, der einen regelrecht in sich aufsaugt. Wir lachen, und wir lachen viel. Das müssen wir wiederholen, definitiv! Als wir uns so schnell drehen, dass Wuu Mühe hat, sich noch festzuhalten, lassen wir den Reifen ausdrehen. Wir bleiben noch eine Weile auf dem Spielplatz, bis wir irgendwie auf die Idee kommen, uns eine Kirche anschauen zu wollen. Das einzige Problem: Wir haben momentan den Koordinationssinn eines Sechsjährigen in Narnia. Egal, los geht es!
Nach einigem Gelaufe enden wir im Stadtzentrum vor einer Kneipe. Da die Klimaerwärmung Deutschland mit voller Kraft erwischt hat und Mitte März noch Schnee liegt, beschließen wir, uns drinnen ein wenig aufzuwärmen – vorher legen wir noch einmal nach. Drinnen setzen wir uns an die Theke und bestellen zwei alkoholfreie Bier. Bier ist jetzt bestimmt spitze. Bier wird jetzt bestimmt äußerst interessant und lustig schmecken. Das Bier wird auf die Theke gestellt, ich bezahle und setze an. Ja, das Bier schmeckt tatsächlich interessant. Wie Spühlwasser. Furchtbar.
Wir setzen uns an einen Ecktisch mit Lederbank – das ist besser, als diese unbequemen Barhocker!
Wuu holt die Fruchtgummis heraus – schon besser, jetzt weiß ich wenigstens, warum die Dinger „Lachgummi“ heißen! Einziges Problem: Durch die Süße schmeckt das Bier noch... interessanter.
Es fängt an zu schneien. Riesige, wunderschöne Schneeflocken! Schon immer wollte ich genau dieses Szenario auf einem Psychedelikum sehen – nichts wie raus! Wir stehen im Schnee, fühlen die Flocken auf unserer Haut und sind fasziniert davon, dass der ganze Himmel nur von Schneeflocken erfüllt zu sein scheint. Noch nie zuvor habe ich so viele so große Schneeflocken gesehen, nie!
Doch leider kennen wir alle die dumme Eigenschaft des Schnees, kalt zu sein, so beschließen wir nach einigen Minuten, uns wieder zu unserem Sitzplatz in der Kneipe zu begeben. Wärme! Wärme tut gut. Was läuft hier eigentlich für Musik? Seit wir hier sitzen scheint ein und das selbe Lied zu laufen, arabischer Rapgesang, der für unsere Ohren äußerst amüsant klingt.
Verdammt, die Fruchtgummis sind alle! Egal, die Brause raus – mach was Prickelndes...
Prickeln tut es. Sehr. Gedanken an Kindergartentage kommen auf, als irgendein Kind immer Ahoj-Brause dabei hatte, man sich die halbe Packung in den Mund gekippt und dann versucht hat, den Schaum im Mund zu behalten – verdammt, der Kindergarten war super. Wieso können wir nicht immer Kinder sein?
Wuu und ich legen ein letztes Mal nach und lassen den Abend ausklingen, bis wir etwa um 5:00 Uhr den Heimweg antreten. Noch immer sind die Kaleidoskope unsere treuen Wegbegleiter, was sich auch nicht ändern wird, nachdem wir das Licht ausschalten und uns auf die Matratze legen.
Wir lassen die Plasmakugel laufen, genießen das restliche Farbspiel und schlafen schließlich ein...

Fazit:

Die Kombination aus LSD und 25C-NBOMe ist eine wunderschöne. Die beiden Substanzen verstärken sich in ihrer Wirkung gegenseitig enorm und ergänzen sich wunderbar. Das 25C-NBOMe nimmt nicht, wie man eventuell befürchten könnte, die Tiefe des LSDs.
Bei Gelegenheit werde ich diese Kombination definitiv wiederholen.

Achtung:

Die 25X-NBOMes sind allesamt äußerst junge, hoch potente und nicht erforschte Substanzen.
Insbesondere der Mischkonsum dieser Substanzen ist kein Safer Use.
Wenn ihr dennoch mit ihnen experimentieren wollt, dann achtet darauf, eine gut dosierbare Lösung zu machen und beim Erstellen dieser Lösung Schutzvorkehrungen wie Mundschutz und Handschuhe zu treffen.
Wenn ihr hundertmal in eurem Leben übervorsichtig wart, hat das keine negativen Konsequenzen.
Wenn ihr nur ein einziges Mal leichtsinnig seid, könnt ihr euch unter Umständen irreversible Schädigungen zufügen.






Impressum   Kontakt   Nutzungsbedingungen