your psychedelic community
   Werbung
kratom.eu







Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Ein starker Trip
Drogen:Mischkonsum von San Isidro und Ecstasy (Reihenfolge vom Autor festgelegt)
Autor:anonym
Datum:30.08.2005 00:00
Set:Neugierig
Setting:Heimat
Nützlichkeit:8,62 von 10 möglichen   (37 Stimmen abgegeben)

Bericht:

Neugier treibt den Menschen an. Aus Neugier entsteht Wissen, Erfahrung und vieles mehr. Der Drang nach geistigem Futter ist bei mir generell hoch. Seit meiner Psychedelika-Zeit ist die Neugier zu einem großen Teil auf psychische Grenzerfahrungen gesprungen.



Eine dieser, durch meine Neugier induzierte, Grenzerfahrungen hatte ich vor kurzer Zeit.



Ich hatte vor, mich in ein nahezu unbekanntes "Gewässer" zu wagen. Noch einmal die Kombination aus Pilzen und XTC zu mir zu nehmen.

Ich kenne mittlerweile von beiden Substanzen die Wirkungen recht gut. Jedoch stellte ich mir unter der Kombination dieser beiden Substanzen etwas anderes vor.



MDMA und Psilocybin sind gänzlich unterschiedlich. Jedoch haben beide Substanzen ihre eigene, ähnliche Mystik in sich. Die Effekte von hochdosiertem MDMA, MDA etc. waren für mich meist ein Ausnahmezustand für die Psyche. Eine Wirkungsweise, die mich am ehesten an psychische Krankheiten erinnert, da man sich zeitweise für klar hält, dabei allerdings die eigenen, oftmals gänzlich schizophrenen Hirngespinste für real hält. Ich empfinde diese Substanzen in geringeren Dosierungen für weitaus angenehmer, nicht nur, was die Nebenwirkungen betrifft. Eine gewisse Dosierung sollte nicht überschritten werden. Sonst verliert es zu schnell seine Mystik und Schönheit.



Psilocybin war für mich, nach Salvia, der Schritt zu den "klassischen" Halluzinogenen. Diese gedankenlastigen, naturverbundenen und zeitweise ekstatische Trips gaben mir eine andere Richtung vor. Die Bewusstseinserweiterung vollzog sich rasch. Bemerkt und gesteuert wird sie erst nach langer Zeit.



Hohe Pilzdosierungen waren Reisen in die innere, metaphorisch ausgemalte Welt. Ich vernahm diese Art von Wirkungen auf 3 meiner höherdosierteren Trips. 2 Trips waren von purer Ekstase und einem Gefühl der Erleuchtung geprägt. Der 3.te wurde zu einer 9 stündigen Reise zu einem entfernten und doch so nahen Ort in mir.



Gerade dieser 3.te Trip, welcher meine nach wie vor höchste Dosis an Pilzen darstellt, ist die erforderliche Messlatte für diesen gestrigen Ethnoflip, da er von der Intensität und Stärke her, ganz weit oben mitspielt.



Beim Lesen dieses Tripberichts muss bedacht werden, dass solche Erlebnisse eine rein subjektive Erfahrung sind, die mit Worten nur unzureichend beschrieben werden kann. Tripberichte sind wie eine verschwommenes Projektion der Realität.



Meine Stimmung war den ganzen Tag über sehr gut. Getrippt habe ich alleine.





Der Vorlauf:





Am Nachmittag des Trip-tages wurde noch etwas Amphe + THC konsumiert.



Der Abend/Nacht sollte dann für den Ethnoflip herhalten.





Die Dosis:





Die Dosis bestand aus 2 MDA-Pillen (rote Diamanten), 1 MDMA-Pille (gelbe Mercedes), ca. 3-4g sehr potente (was auch zuvor schon im Monokonsum getestet wurde), getrocknete Stropharia Cubensis und etwas Gras.



Die 2 MDA-Pillen wurden in Wasser aufgelöst und um ca. 20:45 Uhr eingenommen. Dazu rauchte ich einen Joint. Die Wirkung war schon recht stark, als ich die Hälfte der Pilze ca. 1 1/2 Stunden später nahm. Dazu nahm ich die MDMA-Pille ebenfalls noch ein. 20 Minuten später, als ich schon das Anfluten des Psilocybins spürte, nahm ich die restlichen Pilze.







Der Anfang:



Der Anfang des Trips war recht normal. Die 2 MDA-Pillen spielten in Verbindung mit dem THC ihre leichte psychedelische Wirkung aus. Es gibt dort nichts großes zu erzählen. Leichte Euphorie und eine gewisse Leichtigkeit des Seins stellten sich ein. Eine gute Vorlage für den Ethnoflip.



Es muss ungefähr kurz vor dem Peak der beiden Pillen gewesen sein, als ich die Pilze und die MDMA-Pille in oben beschriebener Reihenfolge zu mir nahm.



Ab hier wurde der bislang vorherrschende, angenehme MDA-THC-Zustand stück für stück durch einen gänzlich anderen, fremdartig vertrauten Trip ersetzt.



Ca. 20 Min nach der Einnahme begann die Wirkung der MDMA-Pille. Die Pilze begannen relativ langsam zu wirken.

Meine Wahrnehmung wird wieder intensiver. Mein Körper fühlt sich recht leicht an.

Nach kurzer Zeit beginnen die ersten optischen Verzerrungen, die sich durch eine starke Intensivierung der Farben,dann leichtes Atmen der Wände, Morphs bis zu schemenhaften 2-dimensionalen Mustern über den Raum verteilt.

Die Zeit begann hier nicht mehr wirklich zu existieren. Es gab einfach kein Gespür dafür. In kleinen, langsam stärker werdenen Wellen, kam die Wirkung. Gefühlsmässig kam es innerhalb von 20 Minuten. Aber es waren auf der Uhr nur 2 Minuten vergangen. Die Wellen waren nach kurzer Zeit schon sehr stark.

Ich spürte langsam wie sich meine ganze Perspektive verschob. Alles wirkte in die ferne gezogen.

Zu dieser Zeit saß ich in meinem gemütlichen Sessel und hörte Musik (Goa, Prog-Rock etc.). Die Musik klang intensiv und brachte mich in eine sehr euphorische Stimmung. Ich konnte die Musik sehen und fühlen. Farben hatten einen eigenen Geschmack. Es tauchte sich oft alles in einen bestimmten Farb-Ton, dem dann gleich ein nicht zu beschreibender Geschmack folgte. Diese Synesthäsien hatte ich bislang selten bei den meisten Trips. Zumindest hatten Farben vorher für mich keinen Geschmack entwickelt.



Es ist 22:40 Uhr.



Wie nun die Reihenfolge, der folgenden Ereignisse sind, kann ich nur schwer wiedergeben. Manchmal schienen sie keine zu haben. Zeit war nicht wirklich relevant. Trip und Zeit spielten mit sich selbst.

Ich sitze auf dem Sessel. Um mich herum eine vollständig lebendige Welt aus Farben und Mustern. Ich war zeitweise schon dabei in eine andere Welt abzudriften.

Zwischendurch war ich wieder konzentriert und realisierte, wie wenig Zeit vergangen ist. Der Trip ist nun schon auf einem Niveau, welches ich nur ein einziges Mal nach so kurzer Zeit hatte. Erinnerungen an meinem sehr starken 4g-Hawaianer-Pilz-Trip erschienen vor meinem geistigen Auge.

Ich lief nach draussen, zu einem 100m entfernten Wald-Stück, um einen Joint zu rauchen. Meine Gedanken begannen hier ihre Schizophrene Seite zu zeigen.

Die Dunkelheit der Nacht beherrbergte etwas mystisches, fast bedrohliches in sich. In mir stieg eine Unruhe, die durch einen Zug vom Joint durch etwas anderes abgelöst wurde. Der Zug wirkte wie eine Welle durch meinen ganzen Körper, vom Kopf bis zu den Füßen.

Relativ schnell ging ich wieder ins Zimmer und versuchte mich zu entspannen.

Die Zeit. Sie war nahezu nicht vergangen. Mein Trip war jedoch schon sehr stark. Bedenken kamen auf. Beim schließen der Augen, begann ich eine andere Welt abzudriften. Hätte ich die Augen weiterhin geschlossen behalten, wäre ich irgendwann in einer Traumwelt aufgewacht. Ich spürte langsam, wie sich mein Bewusstsein über mich selber änderte.

Mir war nun schon der Gedanke gekommen, dass ich auf dem Peak des Trips eine Grenzerfahrung haben werde.

Gefühle der Unsicherheit, wechselten sich mit zeitweise schizophrenen, wahnsinnigen Gedanken, Angst, Euphorie und Wohlbefinden ab. Es gab immer Wellen, in denen ich für kurze Zeit eine massive Entfremdung spürte. Ich freakte gewissermaßen etwas ab. Bislang war es mir meist möglich die Kontrolle eines Trips zu haben, bzw. noch nicht ganz in einer Welt zu stecken.

Meine optische Wahrnehmung war zu diesem Zeitpunkt sehr interessant. Wände hatten 3-Dimensionale Muster auf sich. Aus den Augenwinkeln gab es oftmals deutliche Visionen. So sah ich manchmal Objekte, Landschaften, kleine "Filme", die ständig passend zur Gesamtatmosphäre waren und mit meinen Gedanken äquivalent waren.

Wahrlich als interessant erwies sich dann der Monitor. Normalerweise habe ich nie wirklich viele optische Veränderungen auf solchen Bildschirmen. Hier jedoch war der Monitor komplett in seinen Proportionen verändert, zeigte mir leuchtende, klare Farben und ließ jeden einzelnen Buchstaben den man schrieb, wie ein kleines Auto an seinen Platz "fahren". Der Bildschirm hatte eine 3-Dimensionale Tiefe bekommen. Das gefühl dort einfach eintauchen zu können, kam zeitweise auf.



Ab hier begann eine ängstigende Welle durch mich duchzuziehen. Ich schaute auf die Uhr und verstand nun erst, wie wenig Zeit vergangen ist. Zuwenig Zeit für eine solche Steigerung der Effekte. Vor meinem geistigen Auge sah ich mich mit einem massiven Realitätsverlust.



"Beruhige dich"- Mein Wesen bestand aus mehreren Entitäten. Eine davon flüsterte mir Mut zu. "Entspanne dich. Lass dich ganz fallen. Gib dein Ich auf." Durch diese "Worte", die gleichzeitig starke Gefühle in mir auslösten, wurde ich sicherer.



Dann kam die Angst wieder. Mein Geist wurde von ihr gelenkt und ließ mich für kurze Zeit in einem paranoiden Zustand. "Was wird auf dem Peak mir mir passieren?"



Eine Frage, zu der mir vielerlei Gedanken aufkamen. Ich sah mich in verscheidenen Situationen. Von positiven bis negativen Gedanken war alles vorhanden.



Ich spürte mit einem Mal einen Ruck. Ein Gefühl, als wenn mir eine Macht mein Bewusstsein langsam hinten raus zieht. Meine Wahrnehmung wird nach hinten versetzt. Ich spüre, wie meine Bewusstsein sich ändert. Es ist ein Mix aus göttlicher Weisheit und totalem Wahnsinn.



Ich beschließe, mich ins Bett zu legen und dort zu bleiben, um nicht die Kontrolle zu verlieren. Anders, als bei normalen Pilztrips, freakte ich beim Ethnoflip richtig ab. Meine Gedanken waren gänzlich schizophren und nicht mehr meine eigenen. Nur mein Geist wirkte noch objektiv (aber auch nur auf mich).

Ich begann das Wahrgenommene als Realität zu definieren.



Im Bett... meine Bettdecke war kalt, aber ich schwitzte und mir war heiß. Mit offenen Augen sah ich im halbdunklen Zimmer eine art Autobahn durch mein Zimmer verlaufen. Sie wirkte vom Stil her sehr futuristisch und erinnerte mich nochmals an die Visionen vom 4g-Haw-Trip.

Es war 23 Uhr. Die Farben wirkten allesamt intensiv, kühl, grell, undefinierbar.

Meine Gedanken fielen zum Telefon. "Ruf jemanden an." Angst machte sich breit. "Wie soll ich das durchstehen?"

Ich rief eine gute Freundin an und schilderte ihr meine Situation, soweit ich es konnte.

Sie versuchte mich zu beruhigen und abzulenken. Allerdings war ich schon soweit, dass die Stimmen in meinem Kopf alles anders deuteten. Realität adé. Ich stand zwischen den Welten, ohne es zu wissen.



Ich fühlte mich danach etwas gelöster. Entschlossenheit kam jedoch in mir auf und ich begann mich dem Trip hinzugeben.



Die Musik war aus. Das Licht war aus. Aber ruhig und dunkel war es nicht. Mein Hirn entwarf Szenarien aus meinem momentanen Leben. Der Eintritt in die Berufswelt wurde mir mit diversen Szenarien von Menschen gezeigt, die wie Roboter in Anzug und Krawatte wie ferngesteuert dem Erhalt der Gesellschaft nachgingen.



Gedanken wurden zu Bildern, die ich sah und fühlte. Mein Körper stieß mein Bewusstsein ab und ließ mich als mein Ich zurück. Die optische Wahrnehmung war gänzlich verändert. Ich sah alles wie durch ein Kaleisdoskop...seltsam verzerrt. Nichts war mehr eckig, sondern rund und mehrfach vorhanden. Die Umgebung morphte oder wurde einfach in gänzlich anderen Farben dargestellt. Ich fand mich beim Betrachten dieser Gedanken-Spiele meist mittendrin wieder. Während des Trips über wirkte ich weniger wie ein Beobachter des Geschehen, als viel mehr wie der aktive Part des Trips.

Alles fühlte sich an, als wäre es nicht von einer Droge induziert, sondern als wäre es eine Reaktion im Körper. Eine Prozedur, die vorbestimmt war. Sie hätte jederzeit passieren können.

Ich schaltete etwas Musik an. Mein Radiowecker musste herhalten. Ich wollte nun keine psychedelische Musik. Einfach nur ein klein wenig "Hintergrundgedudel". Sie war mir nicht zu hektisch, um sie zu hören, jedoch gab ich mich da mit wenig zufrieden.

Es muss nun ca. 12 Uhr gewesen sein. Die Musik wurde unterbrochen. Die Werbung eines Radiosenders wurde gespielt. Der Sprecher wirkte wie ein Manipulator des Geistes. Aufzwingen einer Meinung, eines Interesses. Pervers, wie der Mensch sich kaputt macht. Effekte und Wiederholungen einer Aussage, um die Eindrücklichkeit zu gewähren. Ich fragte mich zwischendurch, wieviel mein Geist dazu gedichtet hat, da sich die Werbung schier endlos hinzog und eine "Botschaft" ständig wiederholte. Gedankenschleife?



Alles erinnerte mich ein wenig an die Intensität der Salvia-Trips. Es hatte allerdings noch mehr Kontrolle, als Salvia. Die Effekte waren jedoch vergleichbar, wenn auch in einer irdischeren Effekt-Art. Ein starker, schneller(langsamer), intensiver Pilztrip.



Der Trip war mittlerweile sehr stark und ich schien bald den Peak zu erreichen. Es war noch immer sehr früh, allerdings konnte ich immer noch eine Steigerung der Wirkung feststellen. Ich dachte manchmal, dass ich runterkommen würde, jedoch kamen dann meist Wellen, die noch stärker waren.

Alles war in bunten, intensiven Farben getaucht. Eine verzerrte Perspektive, seltsam anmutende Gegenstände, obskurre Bilder überall.



Halb 1. Ich musste aufs Klo. Mir war heiß. Ich lief ins Badezimmer und merkte auf dem Weg, wie ungewöhnlich das Laufen wirkte. Ich stolperte herum, fühlte mich jedoch leicht.

Die Umgebung war seltsam kalt. Das Badezimmer selber erwies sich als total verunstaltet in der Wahrnehmung. Meine Gedanken bestimmten, was ich sah. Sie sagten mir, ich würde ein düsteres, bläulich, schmutzig gefärbtes Bad sehen. So wurde es auch.

Ich verlor dort für kurze Zeit den Realitätssinn und unterhielt mich mit mehreren Entitäten in meinem Kopf. Sie waren teil dieser neu konstruierten Welt und sagten mir, dass es hier ungemütlich ist. Recht hatten sie. Ein wahrlich hässlicher Ort. Falscher Komfort und Luxus. Ich fühlte mich an Raoul Duke auf Acid aus "Fear&Loathing" erinnert, als ich im Haus herumlief.



Der Blick in den Spiegel war nichts besonderes. Ich sah mich an und wirkte wie aus einem anderen Blickwinkel. Mein Gesicht schien leicht zu altern und morphte etwas. Ich beendete meinen Badezimmergang und ging wieder in mein Zimmer.

Da merkte ich die Erleichterung. Eigentlich doch recht schön, wie ich mir dachte. Ich legte mich wieder in mein Bett. Mein Kampf war vorbei. Ich lief mich endlich fallen. Es war nicht unangenehm, wie ich dachte. Nichts schlimmes. Ich wurde mein eigener Wahnsinn, durch das Abblocken von diesem. Meinen Frieden fand ich mit mir.



Der Trip kam zu seinem Höhepunkt, der viele Sachen bereit hielt. Es war, als hätte ich für kurze Zeit meinen Körper verlassen und mich gleichzeitig aus meiner normalen und einer anderen Perspektive gesehen. Alles innerhalb der geometrischen Gesetze dieser Welt. Krumm, doppelt und dreifach und ohne Endlichkeit. Mein Bewusstsein schien irgendwann wieder zurückzukehren, was ich als "Springen" im Körper wahrnahm. Kräfte zogen meinen Kopf in an alle Richtungen und verblieben dann in meinem Kopf.





Das Ende:





Es muss wohl 2 Uhr gewesen sein. Ich weiss es nicht genau.

Mir war meine zurückkehrende Nüchternheit nicht aufgefallen. Es war ein langsames, angenehmes Runterkommen. Meine Gedanken wurden wieder meine eigenen. Aus den mehrene Entitäten bildete sich wieder ein klarer Pfad.





Es ging mir gut. Ich war müde von der starken Erfahrung. Um ca. 3 Uhr bin ich eingeschlafen.



Allgemeines:



Der Trip wurde am Ende nicht so stark, wie ich dachte, jedoch ist er trotzallem einer der Stärksten.



Leicht war es nicht. Das MDMA/MDA hat den schon alleine starken Pilztrip zu einem extrem intensivem Mischmach gemacht. Es hat den Trip durchaus aufgewertet.



Viele der Effekte kannte ich nicht von Pilzen alleine. Bei Pilz-THC-Kombos war die Wirkung meist etwas intensiver, aber immer angenehm und kontrollierbar.

Der Ethnoflip wirkte da wilder, stärker und weitaus intensiver. Es erinnerte mich mehr an Salvia-Trips, was die Intensität betraf. Jedoch noch weitaus angenehmer.



Gerade die Optik war anders.

Farben waren noch "bunter", als zuvor. Morphs waren etwas feiner ausgeprägt. 2- und 3-dimensionale Muster über allem. Synästhesien waren ständig präsent (faszinerend). Die Unterteilung in OEVs und CEVs gab es kaum noch. Mit offenenen Augen waren ähnliche Visionen zu sehen.

Halluzinationen gab es auch. Oft war die Realität massiv verändert. Für mich wirkte sie jedoch real.



Gedanklich waren die meisten Veränderungen vorhanden. Der Realitätsverlust ist höher, als bei Pilzen alleine. Das kann das Trippen schon schwerer gestalten.

Entitäten bzw. Abbilder von Personen waren oftmals vorhanden. Sie wirkten jedoch hier weitaus realer und präsenter. Hier ist auch eine große Ähnlichkeit zu Salvia oder noch zu hohen Dosen MDA/MDMA + THC vorhanden. Schizophrenie pur.



Der Ego-Verlust war sehr stark vorhanden.

Nach dem Trip war es wie ein erneuter Aufbau meines Bewusstseins. Viele Erinnerungen kamen hoch. Das Gefühl neu geboren zu sein, kam auf.



Das Körpergefühl war intensiv. Zeitweise gab es Hitzewallung und draufhin wieder Kälte. Trotzallem sehr angenehm. Wer schonmal hochdosierte Pilztrips gehabt hat, kennt das Gefühl des "Absterbens" des Körpers. Es war nicht so stark ausgeprägt, obwohl ich damit gerechnet hatte.

Musik war ein Genuß für sich. Goa vor dem Einschlafen wirkte extrem intensiv und mächtig auf einen ein. Musik riss mich mit und zeigte mir jede Zelle meines Körpers in Ekstase. Toll :)







Was bleibt noch mehr zu erwähnen?



Es hat mich stark geprägt. Ein am Ende guter, aber sehr starker Trip, der mal wieder einige Neuigkeiten und ein faszinierendes Lebensgefühl bereit hielt.












Impressum   Kontakt   Nutzungsbedingungen