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Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:LeNeverEndingUpturn
Drogen:Crystal
Autor:anonym
Datum:16.12.2014 05:13
Set:alle Stimmungslagen
Setting:Bett,Haustür,Waldrand
Nützlichkeit:4,27 von 10 möglichen   (26 Stimmen abgegeben)
Status:Dieser Bericht wurde aus den Tripbericht-Listen entfernt. Er ist jedoch noch für alle lesbar.

Bericht:

1 Abend, 1 Jahr, 75816000 Sekunden oder eingebildet...

Es muss so gegen 11 Uhr gewesen sein, als ich mich nochmal aufmachte eine Zigarette an der Frischen Luft zu genießen. Mitten in der Nacht eigentlich Eiskalt, aber trotzdem angenehm. Ich lief also ein paar Meter vor der Einfahrt auf und ab, als mir plötzlich rechts ein kleines Licht in ca 100 m Entfernung auffiel. Das bildest du dir ein ging es mir erst durch den Kopf, kann doch nicht sein. Vor allem da ich mir öfter ganze Situation so auslege, bis es für meinen Verstand passt. Und ich auch so nicht der hellste bin. Aber als es kurz erlosch und anschließend nochmal aufflackerte, war ich mir sicher das es ein Feuerzeug sein musste. Aber um die Uhrzeit direkt vor meinem Haus im Wald, warum sollte jemand sich die mühe machen.

Obwohl ich ein eher ängstlicher Mensch bin, griff ich kurzerhand einen Schraubenzieher als provisorische Bewaffnung um zu schauen was vor sich ging. Es kam häufiger vor das ich mich auf Filmen irgendwohin verrannt hatte, aber diesmal war ich mir ziemlich sicher. Als ich zum Wald schaute war das Licht verschwunden. Vor Sekunde war es noch da, ich hoffte es nochmal zu sehen, aber erstmal war nichts da. Ich starrte immer noch gebannt genau auf die Stelle wo es vorher zu sehen war. Also ging ich widerstrebend aber zielsicher auf den Punkt zu wo ich es bemerkt hatte. Die letzten Schritte waren leise und vorsichtig um zu hören ob sich etwas bewegte, und so stand ich nun da, direkt vor einem Dunklen Waldrand in den man keine 2 Meter hineinschauen konnte. Ich sträubte mich hineinzugehen, da irgendwas da sein musste, und ich nicht genau sagen konnte wer oder was es war. Auf der anderen Seite liebte ich die Atmosphäre, die Nacht, Sterne, den kühlen Windhauch, und alles in allem leicht bedrohlich.

Mir schossen tausend Gedanken durch den Kopf, wer könnte das gewesen sein. Ein Kumpel der mir ein Film drücken wollte, jemand dem ich irgendwann mal über den weg gelaufen bin, oder eine der interessanten Personen die ich in der letzten Zeit ein oberflächlich kennen lernen durfte. Ich wollte mehr unbedingt wissen wer es war, also entschloss ich mich wenn auch vorsichtig in den Wald zu gehen. Ich konnte die Stille nicht ertragen also fing ich mit einem leisen wer ist da an, doch es kam keine Antwort. Vielleicht ist mein Hirn schon so verpeilt das ich mir doch nur alles eingebildet habe. Nein ich war mir Sicher also ging ich ein ein paar Schritte weiter hinein. Ich hielt mich immer noch am Waldrand auf, an dem man eigentlich noch gut sehen konnte. Ich war irgendwie sauer das niemand zu sehen war, also Schrie ich nochmal, komm raus verdammt. Nichts rührte sich, alles war Totenstill. Also tiefer in den Wald gehen, tiefer in die Dunkelheit.

Die Schatten formten sich zu gestalten, alles war lebendig, hin und wieder war ein Geräusch zu hören, der Körper war auf Hochspannung. Ich blieb öfter Minutenlang stehen um zu sehen ob sich irgendetwas bewegte, aber jedesmal war sofort wieder alles still. Langsam gewöhnten sich meine Augen an die Dunkelheit, und ich kam an einen Punkt an dem ich meine Angst langsam verloren hatte, und so ging ich weiter bis ich letz endlich alleine auf einem Waldweg stand, ich wollte nicht weiterlaufen, nicht ohne etwas gefunden zu haben.........


Also lief ich ein paar Meter den Wegrand entlang, ich achtete nicht mehr auf Geräusche, sondern war in Gedanken versunken wer es den gewesen sein könnte, als mich aus dem nichts von hinten eine Hand packte und mir ein Zittern durch den ganzen Körper ging. Mein Kopf explodierte fast, als in einem Sekundenbruchteil der mir wie eine Ewigkeit vorkam, ein Gewirr aus Bildern vor meinem inneren Auge blitzen. Und schon zogen mich 2 Hände, ohne das ich mich wehren konnte an sich. Als ich eine vertraute Stimme hörte, hab ich dich. gleichzeitig fiel mir eine Last vom Herzen. Alles was ich sagte war weißt du was ich durchmachen musste, ja ziemlich genau. Ist die Revanche als du mir letztens so Angst gemacht hast. Also drehte ich mich um und blickte ihm in die Augen. Ich meinte noch, langsam aber sicher drehst du auch durch. Immer noch mit einem leichten Schreck, gingen wir ein Stück auf dem Weg. Die ganze Szenerie wirkte weniger bedrohlich. Es war wieder wie am Waldrand. Sogar besser, da man die schönen Seiten viel intensiver wahrnehmen konnte, Mondscheinlicht, Sternenhimmel. Und so gingen wir und unterhielten uns das erste mal richtig, was ein wirklich befreiendes Gefühl war. Es brauchte zwar nicht mehr viele Worte aber dafür waren Moment und Zeit Perfekt. In meiner Welt war sowieso immer alles klar. Als ich schließlich die Angst vergessen hatte und alles noch ein sehr entspannter Abend bei mir wurde.






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