your psychedelic community
   Werbung
kratom.eu






Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Space Muffin mit Folgen
Drogen:Cannabis
Autor:taylorswift
Datum:14.09.2015 16:40
Set:Etwas müde aber gut gelaunt
Setting:Abends im sicheren zu Hause
Nützlichkeit:5,44 von 10 möglichen   (9 Stimmen abgegeben)

Bericht:

Meine Freundin und ich hatten Urlaub. Wir hatten zwei Tage für uns alleine im vertrauten zu Hause am Land und wollten entweder eine kleine Portion Thais oder einen Spacemuffin zu uns nehmen. Seit zwei Monaten hielt ich meine strikte Cannabispause ein, so wie mittlerweile jedes Jahr einmal. Bin ansonsten zumeist täglicher Abendkonsument, nur pur und etwa 0,1-0,3 g nach getaner Arbeit. Vereinzelt in Gruppen auch mit Tabak, aber das habe ich mir bewusst schon länger aufgehört. Ich bezeichne mich spaßigerweise als 'erfahrender Stoner' wink.

Vorgeschichte.

Mein Freund A hatte für eine Party etwa 12 g feines Dope in Form dieser Muffins à 1 g verbacken. Die Muffins aßen wir bei einer Party im Park gemeinsam in einer überwiegend vertrauten Gruppe. Nahezu alle hatten jahrelange Erfahrung mit gerauchtem Cannabis. Ich und A aßen 1,5 Muffins und ich hatte einen heftigen und teils tripartigen Cannabisrausch. Mir gefiel es, da ich vor allem die psychedelische Komponente von Cannabis schätze und die meisten Backprodukte in ihrer Wirkung nicht gerade intensiv ausfielen.
Kurz gesagt: nach ca. 1 h bekamen die meisten Leute Angst oder waren dermaßen stoned, dass sie einfach nur pennen gehen wollten oder im Gras lagen. Ich hatte meine größte Freude mit diesem teils heftigen und andauernden Zustand. Des weiteren fand ich so eine Massenstonedheit sehr amüsant und unterhielt mich extrem freudig mit den fähigen und schob ständig nur Lachflashs. Am Ende wars dunkel und ich räumte noch den Müll zusammen, den die teils kotzende Meute von trippenden Potheads hinterlassen hatte. Mir ging es nicht ein, wie meine Kumpels nach teils einem Viertel vom Muffin dermaßen bedient waren. Es war für sie alles andere als lustig - ganz im Gegensatz zu mir. Die Leute verstanden nicht, warum ich nach 1,5 Stück noch so fit und fröhlich war. Und bald sollte ich auch verstehen, warum sie so schräg drauf waren ...

Der Trip.
Zu meiner Freude ergatterte ich damals einen übriggebliebenen Muffin von der Party, der bis diesem Tag 6 Monate auf dem Buckel hatte. Trotz Einfrieren war er steinhart (wirklich STEINhart), da ihn A zu Beginn nicht korrekt gelagert hatte.
Am besagten Abend anfag September war es nun soweit und ich gab den steinharten Muffin in die Mikrowelle, in der Hoffnung er würde weicher werden. Allerdings mutete ich dem Törtchen zu viel Zeit zu und er wurde zu etwa einem Drittel im Inneren verkohlt - allerdings großteils weich. Dies schnitt meine Freundin und weg und wir gaben den guten Rest in ein Joghurt. Zu diesem Punkt fand ich es etwas schade, da ich glaubte, es würde nun nicht wirken und sich schätzungsweise für jeden nur 0,3 g im Muffin befinden. Insbesondere tat mir das für meine Freundin leid, da diese nicht rauchen kann und wir keinen Vapo o.Ä. im Haus hatten, mit welchem sie hätte nachlegen können. Würde es zu wenig sein, konnte ich ja noch immer ein Pfeifchen rauchen. Bis dahin hatte meine Freundin in ihrem Leben vielleicht 3 spürbare Cannabisräusche gehabt. Während wir das Joghurt aßen arbeiteten wir weiter an unseren Laptops. In der nächsten halben Stunde begann ich immer mehr die aufkommende Wirkung zu spüren und nach einer dreiviertel Stunde war ich mir sicher, dass es nicht nur unterschwellig bleiben würde. Ich freute mich und auch meine Freundin merkte den Joghurt-Muffin-Mix und begann die ersten Lachflashs zu schieben. Für sie war es um ein Vielfaches aufregender und sehr ungewohnt, solch veränderte Wahrnehmung und belustigten, abstrakten Gedankengänge zu haben. Und ich fands einfach nur toll und wollte mit ihr Musik hören sowie etwas in alten Sachen kramen =) Doch schon bald bekam sie Lachkrämpfe und begann gleichzeitig zu weinen. Dies kannte ich bereits von vorher, da sie Ganja emotional immer stärkstens mitnimmt und versuchte sie nur zu unterhalten. Doch diesmal begann sie stark zu weinen, woraufhin ich ihr gut zuredete. Es war für sie richtig richtig unangenehm geworden... Kurze Filmrisse stellten sich bei ein (bringt oft Lachflashs, weil das Kurzzeitgedächtnis ja teils flöten geht^^ - dies war für sie sehr unangenehm, auch mir gegenüber). Sie fühlte sich doof und konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Dennoch hatte sie sich eine Zeit lang mir zu Liebe zusammengerissen, weil sie mir den Trip nicht verderben wollte und berichtete mir erste am nächsten Tag von ihren Empfindungen zu diesem Zeitpunkt. Ihr wurde ca. 1h nach der Einnahme extremst schwindlig und alles begann zu ziehen und zu zerren - sie war einfach extrem stoned. Vor allem die körperliche Note des Dopes hatte mittlerweile auch mich wie ein Vorschlaghammer mitten ins Gesicht getroffen. Ich schlug ihr vor, einfach ins Bett zu gehen. Nach dem Zähneputzen wurde ihr kotzübel und ich bereitete einen Kübel vor, den sie kurz vorm zu Bette gehen großzügigst füllte. Bis heute fragen wir uns, wo das alles Platz gefunden hatte^^.
Mir tat das extrem Leid für sie, aber ich war froh, dass die psychedelische Mahlzeit zum Teil wieder aus ihr draußen war. Wir legten uns zu Bett und auch für mich wurde es körperlich noch heftiger. Ich umarmte sie ein wenig, da sie brutal erschöpft war und einfach nur darauf wartete, dass es vorüberging. Dies konnte ich gut nachvollziehen, vor allem deswegen, da sie um ein Vielfaches weniger Masse hat als ich und sehr unerfahren bezüglich Cannbis ist. Sie war aber darüber informiert, dass körperlich bei Spacezeugs die Post abgehen kann. Wir versuchten ein bisschen zu schlafen. Ich musste dann aber noch mal aus den Federn und ein kühler Luftstoß im Vorzimmer bereitete mir einen sauberen Schüttelfrost. Kurz meinte ich, ich würde nun zu krampfen beginnen, da sich ein krampfartiges Gefühl in Kiefer und Mund ausbreitete. Dazu zu sagen ist, dass ich quasi Epileptiker in medikamentöser Behandlung bin. Schnell kroch ich unter die Decke und bereitete meine Freundin auf einen eventuellen Anfall vor. Sie konnte sich fassen und würde mir so gut es geht helfen. Bald war zu unserem Glück klar, dass es nur Schüttelfrost war - aber es schüttelte mich ordentlichst durch. Zum Glück kannte ich das bereits von anderen Konsumerfahrungen und ich hatte zusätzlich im Hinterkopf, dass Cannabis krampflösend war. Daher schoben wir beide keinen Film, auch nicht bezüglich eines verdorbenen Muffins oder Ähnlichem. Nach nicht mal 5 Minuten unter der Decke war das Schütteln vorbei und vor allem die körperliche Stonedheit war noch immer extrem präsent. Von der erhofften Psychedelik war kaum eine Spur übrig.
Meine Freundin schlief bald ein und ich klickte mich noch im Bett durch verschiedene Websites. Mittlerweile waren nicht mal 2 Stunden nach Einnahme vergangen und die Erschöfpung packte auch mich. Ich verfiel in einer Art Dämmerschlaf in welchem mich große Angst befiel. Angst vor etwas Übernatürlichen, etwas dämonenartigen und Bösem. Es war ein seltsames Gefühl, aber ich konnte nicht aufstehen, um mir mal eben ein Glas Wasser zu holen, um zur Realität zurückzukehren - ihr kennt das vielleicht, und das noch im trippigen Zustand - nicht von schlechten Eltern! Doch bald schlief ich ganz ein und musste gut 8 h später verpeiltest aufstehen und ein paar Pflichten erledigen. Danach ging ich zu meiner liebsten zurück und wir schliefen noch etwa 3 Stunden, da wir immer noch stark körperlich und leicht geistig beeinträchtigt waren. An diesem Tag fehlte mir der Antrieb, ich war stark müde und auch ziemlich negativ verstimmt. Meine Freundin war ebenfalls ziemlich erschöpft.

Fazit.
Ich war etwas überrascht und enttäuscht wie der Abend verlief, aber vor allem tat mir meine Freundin Leid. Scheinbar streuten die Muffins in der Wirkung von Stück zu Stück, aber auch meine damalige Toleranz schien mir ein falsches Bild von der Intensität zu vermitteln. Schlichtweg lag mein Fehler darin, das Backprodukt meines Freundes falsch einzuschätzen und die Wirkstoffschwankungen zu unterschätzen. Meine Freundin gewann so etwas falschen Eindruck von meinem Lieblingslaster - allerdings konnte ich ihr die Umstände bereits gut vermitteln. Passt einfach mit Spacezeugs auf, wenn ihr keine Toleranz habt und vor allem, wenn unerfahrene Leute dabei sind. Rechnet eventuell mit starker körperlicher Belastung. Eine Möglichkeit zum Hinlegen ist ratsam.






Impressum   Kontakt   Nutzungsbedingungen