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Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:LSA Trip - Himmelblaue Prunkwinde
Drogen:Hawaiianische Baby-Holzrose
Autor:tranceporter
Datum:23.03.2017 21:28
Set:Vorfreude, etwas nervös
Setting:Stadtpark, Burger King (Winter)
Nützlichkeit:5,82 von 10 möglichen   (11 Stimmen abgegeben)

Bericht:

Hallo erstmal,
ich bin zurzeit 18 Jahre alt und möchte euch von meinem ersten (und bis jetzt einzigen) LSA Trip erzählen. Dieser ist ca. 4 Monate her.

Alles fing an mit einem vorherigen LSD Trip, von dem mein bester Freund (nennen wir ihn M.) und ich sehr begeistert waren. Wir fingen daraufhin an, uns über alle möglichen Halluzinogene zu informieren und überlegten welche sich ausprobieren lassen. Dann stießen wir auf das (legale) LSA. Es in Form von Holzrosensamen übers Internet zu bestellen, wollten wir vermeiden (Gründe sind nicht relevant), also suchte ich nach anderen Möglichkeiten. Dabei stieß ich auf die frei erhältliche Pflanze namens "Himmelblaue Prunkwinde"(eng. Morning Glory), dessen Samen ebenfalls LSA enthalten. Also ging ich in einen Baumarkt und kaufte 10 Packungen von den Samen (jeweils 5 für mich und M.).

Zur Zubereitung: Die Samen zerkleinerte ich mit einem Mörser und weichte sie dann über Nacht in Wasser ein.Das Wasser mit den Samen verteilte ich anschließend auf zwei Flaschen.

Zum eigentlichen Trip: Nach einem leichten Frühstück trafen M. und ich uns im Stadtpark und nahmen im Vorfeld jeder 2 Reisetabletten(DPH) gegen die erwartete Übelkeit. Daraufhin trank ich das Wasser mit den eingeweichten Samen, M. hingegen trank nur die Flüssigkeit ohne die Samenreste (was sich im Nachhinein als Fehler herausstellte). Und was soll ich sagen, das Zeug schmeckt richtig scheiße. Schon beim Trinken mussten wir würgen und spülten die letzten Reste mit Cola runter.
(Hier ein kleiner Tipp: Nehmt wenig Wasser beim Einweichen um möglichst wenig Flüssigkeit runterwürgen zu müssen.)
Daraufhin war mir ca. 1 Stunde richtig übel und der Tag schien für mich gelaufen. M. ging es komischer Weise richtig gut. Wir beschlossen irgendetwas zu unternehmen und entschieden uns zu Burger King zu gehen, was etwa 30 Minuten entfernt lag. Die psychoaktive Wirkung hat bis dahin noch nicht eingesetzt. Bei BK holten wir uns beide eine große Pommes und setzten uns in zwei gemütliche Sessel. Nach einer Weile hatten wir keinen Hunger mehr und hörten auf zu essen.

Nach und nach setzte eine eher sedierende Wirkung ähnlich von Codein oder DPH ein. Aufstehen erschien einem sehr anstrengend, wodurch wir noch weitere 1,5 Stunden im BK blieben. Die Zeit fühlte sich inzwischen unendlich lang an. Gegen Ende nahm ich stärker werdendes Morphen der Umgebung war und mein Handybildschirm schien sich kaum sichtbar zu verschieben. Auch die kaleidoskopartigen Optiks (ähnlich der von LSD) setzten ein, jedoch nur bei mir nicht bei M. (was warscheinlich daran lag, dass er die Samenreste nicht mitgetrunken hatte). Im Spiegel bemerkte ich meine inzwischen riesig gewordenen Pupillen und lachte darüber. Essen wurde unmöglich. Für eine Pommes musste man gefühlt 5 Minuten kauen und selbst dann war es nur schwer möglich diese herunterzuschlucken.

Wir beschlossen zurückzugehen. Jetzt setzte der Mind-Trip bei M. und mir ein, der aber tiefgehender wie bei LSD wirkte. Wir unterhielten uns die ganze Zeit über die letzten 2 Stunden im BK, die sich wie ein ganzer Tag angefühlt hatten. Auch eine bevorstehende Technoparty, auf der wir MDMA konsumierten, bereitete uns große Vorfreude. Wir rauchten einen kleinen Joint und der Mind-Trip wurde intensiver. Der Rückweg fühlte sich unendlich lang an, was uns in irgendeiner Weise lustig vorkam. Manchmal guckten wir uns einfach nur an und wussten direkt, was der andere denkt, irgendwie unheimlich :D, aber in dem Moment fühlten wir uns auf irgendeine Art verbunden.

Wichtige Info am Rande: M. und ich sind die einzigen in unserem Freundeskreis, die sich stärker für Halluzinogene bzw. Drogen interessieren und auf diesem Gebiet sehr "experimentierfreudig" sind.

Wir setzten uns, wieder im Stadtpark angekommen, auf irgendeine Bank und redeten über Gott und die Welt(Drogen waren wie immer ein wichtiges Thema). Es gab kein Tabuthema, was mir persönlich sehr befreiend vorkam, mit jemandem zu reden, der die selben Ansichten teilt. Ich machte mir sehr viele Sorgen/Gedanken über meine Zukunft(Schule,Studium), war aber irgendwann sehr optimistisch und froh darüber diese Zukunft nicht allein durchstehen zu müssen. Über die ganze Zeit genoss ich die Optiks, die mir im Vergleich zu LSD weniger farbenfroh erschienen. Gleichzeitig frustrierte es mich, dass M. keine Optiks hatte und er tat mir in dieser Hinsicht irgendwie leid. Die Zeit, die wir im Park waren, würde ich auf 2 Stunden schätzten.

Dann wurde ich irgendwann von meinem Vater abgeholt. Zuhause schrieb ich noch eine ganze Weile mit M. über den Tag und wurde nach einer Weile sehr Müde, wodurch ich (relativ früh) schlafen gegangen bin.






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