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Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:DMT trifft MDMA - Time Flip Breakethrough
Drogen:Ecstasy
Autor:Carrygold Extra
Datum:26.06.2017 19:28
Set:Ruhig, gespannt, nervös, liebend mit den Freunden, geborgen
Setting:Zu Hause bei Freunden, im Bett, unter der Decke
Nützlichkeit:8,00 von 10 möglichen   (12 Stimmen abgegeben)

Bericht:

Was geht meine lieben Freunde und Willkommen zu einem neuen Erfahrungsbericht eurer streichzarten Butter.

Heute möchte ich euch einen Ausschnitt eines MDMA Abends mitteilen, bei dem der Konsum von DMT in ausreichender Menge für mich eine Erfahrung dar stellte, die ich bis heute täglich durch gehe um zu wissen, was da passiert ist.

Ich warne im Vorfeld vor: Mischkonsum ist immer eine körperliche sowie psychische Zubelastung. Ein DMT Breakethrough im Monokonsum ist bereits eine starke Erfahrung, diese Kombination ist keinesfalls für Anfänger geeignet.

Nun denn, beginnen wir:

Das ganze geschah am 16.06 - Ich war zu Urlaub bei Freunden in Hannover und sollte dort gemütlich MDMA nehmen. Gesagt getan: Nach einem fantastischen Nachmittag draußen beim Grillen begaben wir uns hoch in die Wohnung. Dort präperierten unsere hauseigenen Heisenbergs schon mal die Kapseln für alle mit kristallinem MDMA.

Nach Einwurf begann ein schöner Emma Abend mit vielen Gesprächen und Emotionen. Nach einigen Stunden und zwei Nachlegedosen später bekam einer der Trippenden Lust auf DMT und so gesellten wir uns alle in die Runde, um DMT zu naschen :)

Die Lichter stellten eine wunderbare Facette da. Pharao, mein bester Kumpel, und ich nahmen unsere Lichter mit und kreierten in der Wohnung der Freundin eine so genannte “Opium Höhle” :D

Durch die Bose Mini Box schallten ungewöhnliche Klänge. Der liebe Psytalin schlug uns vor, dass wir doch mal keine Musik sondern was anderes hören sollten. So fanden wir uns auf dem Bett wieder, zu fünft, als wir von eine Art Trommeln beschallt wurden.

Hinterher teilte er mir mit, dass es “Shamanic Drums” waren. Die genaue Musik konnte ich für euch leider nicht wiederfinden.

Zuerst war ich ein wenig skeptisch, ob ich auf dieser Musik einen guten Trip haben würde, da ich auf DMT lieber klangvolle und gefühlvolle Musik höre wie Klassik oder Pink Floyd usw., aber ich ließ mich auf das Experiment ein. Hauptgrund war wohl, dass Psytalin mich über den Abend mit seiner ruhigen Art fasziniert hatte und ich doch ein wenig von seiner Welt sehen wollte.

Wir legten uns alle in eine gemütliche Position. Die E-Zigarette wurde angeschaltet und der DMT Kopf aufgeschraubt. Wir besaßen eine 700mg/10ml Liquid Lösung, davon waren ungefähr 6ml im Kopf.

Falls ihr wissen wollt, wie man DMT in einer E-Zigarette raucht, dann schreibts in die Kommentare und ich mach bald eine Erklärung, wie dies geht :)

Jedenfalls überließ ich meinen Freunden allen den Vortritt und jeder zog an der E-Zigarette. Der letzte ließ sich nach dem Zug übermäßig viel Zeit und es war ca eine Minute auf der Uhr vergangen, bis ich ihm mitteilte, dass weiteres Ziehen nichts bringen würde, da Toleranzbildung.

Letztendlich bekam ich die E-Zigarette in die Hand und begann daran zu ziehen.

Bemerkbar war es erst ab dem 3. Zug, als der Bodyload mich kräftig runter zog. Es war jedoch nicht so hart wie sonst auf DMT, eher als würde ich in Watte liegen und eine warme Decke mich umgeben, gleichzeitig aber alles um mich herum fühlen können und echt sein.

Erstaunlicher Bodyload, dachte ich mir.

Nach jedem Zug wurde es immer stärker und ich war durch das Körpergefühl im Himmel, welches stärker als jedes Opat oder Opioid war, welches ich bisher getestet hatte.

Es war der fünfte Zug, als leichte Optiks meine Wahrnehmung berührten. Objekte bekamen rundere Formen, der Stil änderte sich in Richtung Comics und ich beschloss, meine Augen zu schließen.

Mit jedem Zug mehr sah ich erstaunliche Optiks bis ich letztendlich genug nahm und meine Hand zur Seite fallen ließ, da ich nicht mehr die Kraft besaß diese zu halten.

Ich drückte mich urplötzlich stark runter und ich bekam das Gefühl, dass ich fallen würde. Dies hielt nur wenige Sekunden an und der Bodyload änderte sich so dass ich dachte ich würde schweben.

Trotz der geschlossenen Augen konnte ich meinen Körper sehen, der in meinen Kopf übertragen wurde. Ich schwebte langsam durch einen riesigen, hellen Raum. Mittlerweile waren alle Zweifel weg und ich war an einem neuen Ort. Die Musik war nicht mehr aktiv vorhanden sondern gab im Grunde nur die Geschwindigkeit des Trips sowie die Atmosphäre an.

Ich war kurz vor dem Breakethrough. Dies erkannte ich daran, dass sich der Bezug zu meinem Körper immer weiter ab spaltete. Mal spürte ich die Decke, mal war mir eiskalt und ich spürte die Leere des Raumes, durch den ich schwebte. Plötzlich verlor ich auch den Bezug zur Wärme und war für einige Sekunden nicht mehr Existent, ich löste mich auf wie auf Lachgas mit LSD. Begleitet wurde dies für ein unglaubliches Piepen, was ich so noch nie gehört hatte.

Es war ein himmlischer Zustand, nicht dass dieser sich toll anfühlte, denn ein Gefühl hatte ich nicht mehr, aber ich war in diesem Moment einfach erleuchtet.

Als ich wieder anfing mich zu einem Menschen zusammen zu setzen war ich woanders, ich war nicht mehr auf dem Bett, zumindest nicht mehr auf dem was ich in echt war.

Ich saß in einem riesigen Raum auf einer riesigen Couch und nach und nach spürte ich Wärme, welche sich formte und Menschen ergaben. Ich bewegte meinen Kopf in meinem Kopf, zumindest das was ich für meinen Kopf hielt und schaute in vertraute Gesichter, welche ich nicht kannte, aber mir so unglaublich wichtig waren. Sie hatten keinerlei Emotionen in der Mimik, keinerlei Freude aber auch keinerlei Wut.

Die Hände dieser Menschen jedoch umfassten meinen gesamten Körper oder zumindest das, was ich für diesen hielt. Hinter mir lagen Menschen, neben mir, vor mir, alle durch die Hände miteinander verbunden. Keiner sagte etwas. Es war komplette Stille. Nur das Trommeln berührte noch mein Gehör.

Ich hob meinen Blick in den “Himmel”, wo sich verschiedene Optiks mir näherten. Es waren Schlangen, so wie sie auf Ayahuasca beschrieben werden. Nun fehlte nur noch wenig Luft zwischen einer der Schlange und mir. Es war keine Schlange an sich, sondern sie war ähnlich geformt und bewegte sich auch als solche.

Plötzlich strömte diese über mich und die anderen. Die Stränge der Schlangen waren miteinander verbunden und ich fühlte ein ewig schönes Gefühl der Verbundenheit, als wäre ich ein Teil des Ganzen geworden. Es ist unbeschreiblich, wie sehr ich mich frei und verbunden zur Gleichen Zeit fühlte.

Durch die Stränge strömten Lichter von dem einen zum anderen und immer wenn ein Licht bei mir ankam blitzten Erinnerungen auf, die ich erlebt hatte. Trips, Momente der Freude, Momente der Wut, Momente des Hasses. Jedes mal wenn ich eine Erinnerung durchlebt hatte, ging auch aus mir etwas raus.

Ich weiß nicht wie lange ich in dieser Starre verblieb.

Plötzlich wurde ich leicht zur Seite geschoben und ich verlor den Bezug zu der Halluzination, die ich soeben hatte. Der Schmerz, den ich in diesem Moment ertragen musste, war unermesslich. Es war schlimmer als der Tod eines Nahestehenden, ich wurde meiner Verbundenheit entrissen.

Aus Schreck versuchte ich meine Augen aufzureißen und es dauerte kurz, bis ich dies schaffte. Der Schmerz war fort, und auch die Schönheit.

Ich sah mich um und fragte mich kurz, wo ich sei. Ich hatte keine Angst aber sehr erschreckt, dass ich nicht zuhause war. Ich vergaß, dass ich in Hannover sei.

Beim Umsehen sah alles normal aus. Keine Optiks. Kein gar nichts.

Plötzlich flackerte es kurz und ich fand mich wieder in extrem starken Optiks, alle Gegenstände verändert, nichts war so wie es vorher war und ich war erstaunt, welche Effekte das DMT hatte. Wenige Sekunden später war alles wieder normal.

Langsam erinnerte ich mich, wo ich war, wer ich war und was ich hier tat. Ich fragte mich kurz, ob der Trip vorbei sei. Oh weh … Dummer Gedanke.

Kurze Zeit später flackerte es erneut nur diesmal veränderten sich die Gegenstände und das Zimmer nicht so stark, dass ich gar nichts mehr erkannte, sondern DMT zeigte mir eine neue Art von Halluzination, welche mir so nie bekannt war.

Es legte sich eine Art Rauschen über meine Augen, fast wie ein alter Film. Ich sah eine Art Hologramm vor meinen offenen Augen, als ich die Wand ansah. Diese befand sich in etwa auf der Mitte der Entfernung. Diese Halluzination schwebte also in der Luft.

Erkennen konnte ich verschiedene Tiere, die geboren wurden. Kleine Kücken, kleine Rinder, selbst die Geburt von Menschen konnte ich sehen. Es war als würde mir eine Art Evolution gezeigt und gelehrt werden. Vor Erstaunen musste ich blinzeln, dann waren die Hologramme weg und ich sah mich vorsichtig um.

Ich hatte weiterhin das Rauschen vor meinen Augen. Plötzlich passierte etwas, was ich im Leben nie vergessen werde und noch heute bildlich sehen kann, wenn ich daran denke.

Es gab rechts von mir eine Zwischentür zu einem Nebenzimmer. Der Rahmen der Zwischentür begann an zu wabern und zu leuchten und plötzlich traten Menschen in Erscheinung. Erst als eine Art seichte Sandmenschen, bis diese sich zu richtigen Menschen formten.

Ich kann nicht sagen wie viele, aber sie kamen und gingen durch diese Tür hin und her, als wäre dies ein Tor zu einer anderen Welt. Wenn sie aus dem Nebenzimmer kamen sahen sie mich kurz an, ich sah eine Art Wohlwollen in ihren Augen, bis sie sich in eine Art Sandwirbel auflösten.

Mit jedem Menschen wurde das Tor heller und letztendlich kam eine Frau durch die Tür, welche sich mir näherte. Sie war die letzte Person.

Plötzlich nahm sie meine Hand, es fühlte sich an als wäre sie echt. Sie flüsterte mir etwas ins Ohr, woran ich mich bis heute nicht erinnern kann. Als meine Freunde sich bewegten und aus ihren Trips erwachten, verschwand die Frau und damit die Optiks und der gesamte Trip war vorbei.

Bis heute kann ich nicht genau sagen, was da wie passiert ist und wie ich es auffassen soll. Aber für mich war es eine einschneidene Erfahrung, welche ich sicherlich niemals vergessen werde.

Beste Grüße

Vertontes Video:

https://www.youtube.com/watch?v=aOHJDj9fTPQ






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