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Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:LSD Trip in die endlosen Räume meines Kopfes
Drogen:LSD
Autor:Zerreis
Datum:08.12.2017 15:58
Set:Vorfreudig, Aufgeregt
Setting:Im Wohnzimmer einer Freundin
Nützlichkeit:5,43 von 10 möglichen   (7 Stimmen abgegeben)

Bericht:



Einleitung:
Ich bin zur Zeit 20 Jahre alt und stecke gerade mitten in meinem Chemiestudium
Mein Interesse an psychedelischen Substanzen, ist mit der Zeit aufgekommen und
war stetig weiter angewachsen. Nachdem ich bereits Holzrosensamen und
DXM Tabletten mit nur mäßigem Erfolg ausprobiert hatte, wollte ich es mit LSD versuchen.
Nach mehreren dutzend Tripberichten und nachdem ich auch das Buch von Albert Hoffman gelesen hatte, war
mein Entschluss gefestigt und ich fühlte mich soweit möglich vorbereitet. Aus den Untiefen des Darknets bestellte ich mir
von 2 Händlern jeweils 5 LSD-Blotter die mit 125 mikrogramm angegeben waren, von denen aber nur eine Lieferung ankam. Nachdem ich meine Freundin,
nenne wir sie Lena, dazu überreden konnte mich bei meinen Trip zu begleiten (sie ist wie alle meine Freunde,
eher gegen Drogen eingestellt), konnte es losgehen.



Tripbericht:

Beginn:
Nachdem ich an dem entsprechendem Tag noch ein bisschen was gegessen hatte, war ich etwa gegen ein Uhr bei dem Haus von Lena.
Ich informierte sie noch kurz über das wichtigste und nahm gleich den ersten Blotter.
Während sich das kleine Pappstück auf meiner Zunge auflöste breitete sich ein seltsamer chemischer Geschmack und
ein leichtes Taubheitsgefühl in meinem Mund aus.
Während ich auf den Wirkungseintritt wartete, unterhielten wir uns und ich aß die Pizzaränder die sie von ihrem
Mittagessen übriggelassen hatte. Nachdem ich nach ca. 45 Minuten noch keine Wirkung bemerkte, nahm ich dumm wie ich war rolleyes , noch
einen zweiten Blotter.

Anmerkung: Bei den Blottern die ich bestellte, hatte ich wohl Glück im Unglück, sie waren wohl von ziemlich bescheidener Qualität, aber
sie waren auch deutlich unterdosiert, so dass ich keine 250 mikrogramm sondern deutlich weniger zu mir nahm.


Hauptbericht:
Etwa 15 Minuten nach der zweiten Dosis, bemerkte ich das sich das Fernsehprogramm das nebenbei lief verändert hatte. Verschiedene Farben schienen
aus dem Fernseher von innen heraus zu leuchten und zu strahlen, ich beobachtete das ganze einige Zeit lang fasziniert, bis sich mein Blick auf das Küchenbrett
richtete auf dem sich noch die Krümel der Pizza befanden. Das gesamte Brett war in Bewegung als ob weißer Sand über ein Brett laufen würde, dass
man in Schwingung versetzt hat. Die Wellen bewegten sich dabei kreuzförmig drehend über das Brett bewegten. Dabei verschlangen die Wellend die roten, braunen
und grünen Krümel der Pizza und gaben sie an anderen Stellen wieder frei. Auch über die Decke des Raumes liefen dutzende dieser Muster. Ich weis nicht wie lang ich einfach nur da saß und vor mich hinstarrte, aber es kann gut eine Stunde gewesen sein. In dieser Phase fühlte ich mich etwas
teilweise etwas überfordert ich rollte mich auf dem Sofa zusammen, und wollte mich einmal unter meiner Tripsitterin verstecken, was sie verständlicherweise etwas sehr merkwürdig fand lol .

Infolge verlagere sich der Trip vom äußeren ins Innere. Wie bereits bei LSA konnte ich den Beginn meiner verschiedenen Gedankenströme direkt vor mir sehen.
Ich wusste dabei immer genau, das ich jeweils nur einen wählen und ihm dann durch meinen Kopf hindurch folgen konnte. Der Rest verschwand einfach, was mich manchmal
ziemlich gestört hat, weil ich wusste, das dieser Gedanke dann einfach weg war.
In meinem Kopf war so viel los und so schnell. Für die kurzen Momente in denen mein Kopf leer und still war, war ich wirklich dankbar. Diese Momente lassen sich am besten mit dem Ausdruck
"stille - ECHO" beschreiben, im einen Moment ist mein Kopf ruhig, im nächsten prasselten tausende Gedanken auf mich ein. Im Lauf dessen ereigneten sich auch zwei Momente, die
die absolut intensivsten meines Trips waren. Bei einem mal der Stille, hatte ich das Gefühl, als ob sich ein Tropfen an der Decke meines Schädels ablösen und durch endlose Leere zu fallen beginnen würde. Dabei hallte das Geräusch des Ablösens noch lange nach. Einige Zeit darauf fühlte ich, wie eine Metallfeder in meinem Kopf über eine Wasserfläche strich und dabei angeschlagen wurde. Auch dieser Ton blieb einige Zeit in meinem Kopf. Dabei war beide mal der helle Ton, der sich in die Unendlichkeit auszubreiten schien, das unglaubliche. Diese beiden Erfahrungen waren ohne Zweifel die intensivsten der ganzen Zeit und blieben mir noch lange im Gedächtnis. Während der restlichen Zeit
folgte ich noch weiter meinen Gedanken und laberte wohl einiges wirres Zeug.
Glücklicherweise hat mich meine Tripsitterin immer wieder auf den Boden zurückgeholt, wenn ich zu weit abgehoben bin und mir die Haare zwischen den Fingern weggeholt,
die sich dort immer in Massen gebildet hatten wenn ich hingeschaut hab biggrin .


Da es dann schon gegen 6 Uhr wurde, hat ihre Mutter uns dann noch zu mir gefahren und ich hab den Abend dann noch vor dem Computer verbracht, gespielt und mit
Freunden geredet. Ich konnte mich jedoch kaum konzentrieren und wollte dann relativ früh schlafen gehen, da ich auch bereits geistig sehr erschöpft war.
Doch bei geschlossenen Augen wurden die Optiks noch einmal deutlich stärker, sich
endlos öffnende Blüten und Treppen die sich ins hundertfache verzweigten spielten sich vor meinem inneren
Auge ab und ließen mich einfach nicht schlafen.
Schlussendlich ging ich in die Küche und trank ein Glas Wasser mit Citronensäure, da ich gehört hatte, dass das den Rausch mildert.
Nach etwa 30 min konnte ich dann endlich schlafen.

Am nächsten Tag fühlte ich mich komplett neben der Spur und war nicht wirklich zu etwas zu gebrauchen, das Gefühl war am darauffolgenden Tag
aber bereits fast komplett verschwunden.


Fazit:
LSD ist auf jeden Fall eine extrem faszinierende, wenn auch sehr anstrengende Substanz, die ich auf jeden Fall irgendwann wieder probieren werde.
Man sollte es aber auch mit dem entsprechenden Respekt behandeln und falls man nachlegen will, nicht so dumm sein wie ich und
genügend Zeit verstreichen lassen.






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